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Geschrieben von Dämonengeist am 08.01.2016 um 22:42:

Band 1963: Der Stamm der Berserker (2. Teil)



Die Einleitung wird nachgereicht.

Vorschau:

Der Ausgestoßene war hungrig. Seit Tagen hatte er nichts mehr zu fressen bekommen, und das Verlangen nach Nahrung brannte trotz der Kälte wie Feuer in seinen Eingeweiden.
Einst war er ein König gewesen. Der uneingeschränkte Herrscher über sein Rudel. Jetzt war er ein Gefallener. Abgelöst von einem jüngeren, kräftigeren Leitwolf.
Seitdem war jeder Tag ein neuer Kampf ums Überleben. Und gerade jetzt, in der Zeit der Kälte, die von blendender, erstickender Helligkeit begleitet wurde, fand er kaum noch etwas Nahrhaftes.
Doch heute hatte er Glück. Zwischen einigen Nadelbäumen kauerte ein regloses Bündel Fleisch. Ein Opfer von Frost und Kälte, trotz des sperrigen Fells, das seinen Leib umgab.
Der Ausgestoßene fletschte die Zähne und knurrte in freudiger Erwartung ...

Autor: Ian Rolf Hill

Erscheinungsdatum: 23.02.2016

Titelbild: Timo Würz (?)


Geschrieben von Der Geist des Weines am 17.01.2016 um 13:14:

Wenn Florian mit den Berserkern jetzt auch noch in die Nordische Mythologie einsteigt, wäre das das größte! Warten wir mal ab, was da kommen mag......


Geschrieben von Dennis35 am 22.02.2016 um 10:52:

An einem Abend durchgelesen. Da gibt es nicht viel zu sagen, ausser TOP !!!!!

Bin schon gespannt wie es mit Morgana weitergeht.... Ich denke diese Handlung hat noch viel zu bieten smile

Von mir gibt es ein Top

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Geschrieben von Der Geist des Weines am 22.02.2016 um 20:50:

Was für eine Schlacht!
Heidewitzka!
Von der Action her erinnert das an einen Matthew Reilly, den ich aber nicht mehr lese, weil er doch zu sehr übertreibt und dabei unrealistsich wird. Bei Florian ist das aber nur bei der Passage mit Suko im Wolfsfell so. Eine irre Idee, doch irgendwie nicht wirklich umsetzbar. Die Dehydratition und der Hunger kommen mir bei Suko zu schnell. Allerdings kann ich das nicht wirklich beurteilen. Florian wird das schon wissen. Die Actionsequenzen hingegen überzeugen und scheinen mir noch nie so gigantsich gewesen zu sein. Der von mir gewünschte Einstieg in die Nordische Mythologie ist sehr, sehr zaghaft. Deshalb diesmal nur ein "gut"...


Geschrieben von Theron am 23.02.2016 um 22:02:

Vorweg m�chte ich sagen, dass dies der Abschluss des besten Zeiteilers ist, den ich seit langem von dieser Serie gelesen habe.
Wenn alle John Sinclair Romane sich auf �hnlichem Niveau bewegen w�rden k�nnte man wunschlos gl�cklich sein.
Der Abschluss des Zweiteilers kann das ,,top" Niveau des esten Teils meiner Meinung nach aber nicht ganz halten.
Als Suko etwa in der Mitte des Romanes auf den Stamm der Berserker trifft, gibt es f�r mich gef�hlt einen kleinen Durchh�nger.
Es werden Gespr�che gef�hrt wobei den Berserkern ein mythologischer Unterbau verpasst wird, der zwar ingesammt stimmig ist, aber nach meinem daf�rhalten zu viel Raum in Anspruch nimmt oder anders gesagt wirkt dies wie eine Bremse.
Die Einf�hrung der Berserker ist aber insgesmmt als gelungen anzusehen.
Im folgendem geht es dann wieder einmal kr�ftig zur Sache bis hin zum gigantischen Finale, wobei sich aber die Action ziemlich �hnelt bzw. an vorhergehenden Stellen gab es schon �hnliche Kampfhandlungen, was dann doch etwas erm�dend auf mich wirkte.
Ich schwanke in der Bewetung ziwischen einem ,,gut" und einem ,,sehr gut".
Da es eine zweiteilige Geschichte ist, wobei ich den ersten Teil mit ,,top" bewetet habe und es insgesammmt eine sehr gute Geschichte ist, die mit dem zweiten Teil gut beendet wird, vergebe ich ein ,,sehr gut".


Geschrieben von lessydragon am 24.02.2016 um 01:20:

Theron spricht mir fast von der Seele, ich sehe es fast genauso, insgesamt möchte ich dem Teil ein sehr gut verpassen, allerdings auch in Anlehnung an den gesamten Zweiteler.
Was mir sehr gefallen hat, waren die Kampflösungen, die in so manchem Sinclair schon nach 20 Seiten klar sind oder aufgehalten werden, weil man dem Dämon nicht in den Rücken schießt.
Hier könnte man sich gut in die kurzfristige Ausweglosigkeit hineinversetzen, um dann ein nachvollziehbaren, aber nicht vorhersehbaren Ausgang zu erleben.
Suko hat trotz einem groß aufschlagenden John auch große, gute und wichtige Eigenmomente, hat mir auch sehr gefallen.
Auch die Rolle von Morgana Layton gefällt mir, der Umgang mit ihr als Verbündete Feindin ist nachvollziehbar, nicht wie andere Fälle das schon zeigten.
Die Annekdote mit den gleich aussehenden, zurückverwandelten Werwölfen des Lykaon wirft auch Fragen auf, nicht dass da Raputin auch noch auf der Gehaltsliste erscheint, vielleicht ist da aber auch der Inhalt des Koffers von Matthias ausschlaggebend, wer weiß, viel Potential noch in dem Thema.
Und wie sich das mit den Berserkern und Morgana weiter entwickelt bzw die sich entwickeln, schauen wir mal.
Ich danke dem Autor für den tollen Zweiteiler und habe schon Angst vor der nach unten möglichen Leistungskurve des Bandes 1503, der jetzt bei mir als nächstes kommt...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!


Geschrieben von Koboldoo am 25.02.2016 um 12:43:

Daumen hoch!

Berserker! Wow! Bin total begeistert von dem 2. Teil! Viele Überraschungen sorgen dafür, dass beim Lesen zu keiner Zeit Langeweile aufkommt.

An einer Stelle hat sich der Autor auch noch einen kleinen Scherz erlaubt, was mich innerlich Grinsen ließ (Seite 20: „…, dass uns Morgana keinen Bären aufgebunden hatte.“)

Ich gebe diesem Roman ein TOP und bin gespannt, wie der Krieg zwischen Morgana und Lykaon weitergeht…

Bewertung Cover: Passt super zum Inhalt, verrät nicht zu viel und gefällt auch vom Motiv

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX


Geschrieben von Maphi am 25.02.2016 um 20:15:

Mir hat der Zweite Teil beaser gefallen als der erste.
Die Schlacht war gigantisch und gerade der Mittelteil wo die
Berserker vorgestellt wurden hat mir am besten gefallen.
von mir gibt es die Höchstnote ....


Geschrieben von Helgorius am 28.02.2016 um 21:11:

Auch mir hat der zweite Teil sehr gut gefallen. Insgesamt habe ich hier einen der besten Zweiteiler der letzten Zeit gelesen.

Der erste Teil, den ich mit "TOP" bewertet habe, hat mir persönlich noch etwas besser gefallen, weshalb ich hier ein "sehr gut" vergebe. Tja, es ist bei Ian Rolf Hill schon ein Luxusproblem; hoffentlich bleibt das noch lange so ....

Folgende kleine Anmerkungen habe ich noch:

- Ich hatte gehofft mehr über den Inhalt und die Bedeutung des ominösen schwarzen Koffers zu erfahren. Bin sehr gespannt ...

- Die Entwicklung bzgl. Morgana hat mit sehr gut gefallen. Überrascht war ich aber schon, dass John nach dem großen Finale kein Interesse mehr an dem Verbleib von Michail gezeigt hat und Morgana nicht mehr darauf angesprochen hat.

- Ich sehe es doch richtig, dass Lykaon noch lebt. In Teil 1 kam es mir so vor, dass Morgana dies auch gegenüber John angedeutet hat. Davon war im zweiten Teil dann aber keine Rede mehr.


Freue mich schon auf den nächsten Werwolf-Dreiteiler ....


Geschrieben von Orgow am 29.02.2016 um 09:25:

Auch der zweite Teil hat es in sich und ist rundum stimmig. Florian führt hier die Geschichte genial weiter. Die Geschichte wird zu keiner Zeit langweilig und hat auch die nötigen ruhigen Sequenzen, sodass der Roman nicht nur aus übertriebener Aktion besteht. Am Ende nimmt die Aktionlastigkeit zwar zu aber, dass passt alles irgendwie in die Geschichte und das Thema. Die Einführung einer dritten Partei in den Krieg zwischen Fenris und Lykaon fand ich einen guten Schachzug, zumal der Stamm der Berserker wirklich eine Interesse neue Idee ist. Positiv fand ich den Umgang mit Morgana.

Bisher fand ich es eigentlich nicht gut wenn John einen Pakt mit Dämonen schließt (Stichwort Justine). Aber hier in der Situation ist die Zusammenarbeit doch logisch und was noch schlimmer ist, Florian schafft es Morgana so dazustellen, dass sie mir durch aus sympathisch war. Augenzwinkern

Für mich war dieser Zweiteiler wirklich der beste der letzen Jahre und lässt mein Herz als Altfan jubilieren. Endlich ist Bewegung in der Serie und das Thema bietet noch eine Menge Potential. Ich kann es gar nicht erwarten, dass der Plot weitergeht.

Was sich auch gezeigt hat ist, dass ein Zweiteiler im Falle einer so komplexen Story doch besser ist und man so mehr Hintergrundinformationen bekommt, was dem ganzen mehr Tiefe verleiht.

Zu Florians Schreibweise brauch ich eigentlich nichts mehr zu sagen, die Figuren sind alle wieder so dargestellt, wie man sie als Altfan kennt.

Natürlich gibt es auch wieder den einen oder anderen Kritikpunkt, doch diese Fallen für mich bei der Bewertung nicht so ins Gewicht. Denn das wichtigste ist, dass hier die Story stimmt und man keine Langweile bekommt. Was ich etwas übertrieben fand war die Geschichte mit Suko und dem Überleben im ausgeweideten Wolf. Hat mich stark an Starwars und Luke Skywalker erinnert.

Alles im allen bleibt mir aber nur wieder die Höchstbewertung Top zu vergeben, da der Roman alles hat was ich von einen Sinclairroman erwarte.

Zitat:
Original von Helgorius
- Ich hatte gehofft mehr über den Inhalt und die Bedeutung des ominösen schwarzen Koffers zu erfahren. Bin sehr gespannt ...


Hier deutet sich ja eigentlich schon was an. Meiner Meinung nach hat der Inhalt etwas mit dem gleichwertigen Aussehen von Lykaon's Werwölfen zu tun. Könnte in Richtung Clone aller Starwars gehen.

Zitat:
Original von Helgorius
- Ich sehe es doch richtig, dass Lykaon noch lebt. In Teil 1 kam es mir so vor, dass Morgana dies auch gegenüber John angedeutet hat. Davon war im zweiten Teil dann aber keine Rede mehr.


Also wenn ich das richtig verstanden habe wissen weder John noch Morgana das Lykaon in der Gestalt von Egeas Demeter noch lebt. Beide halten ihn ja nur für einen Diener der im Sinne Lykaon weiterarbeitet und gehen davon aus das Lykaon in Band 1932 Lyaons Erwachen durch John vernichtet wurde.


Geschrieben von Das Gleichgewicht am 29.02.2016 um 19:45:

Also tatsächlich Werbären. Oder sogar noch besser. Keine bösen Werbär-Monster aus der Hölle die bekämpft werden müssen. Dieser andere Blick auf Werwesen passt gar nicht so richtig zu JS, wo die Fronten eigentlich immer klar abgesteckt sind. Heldenhafte Krieger des Lichts und böse Monster. Es ist schön, dass der Autor ein paar Grautöne in die Serie bringt. Vielleicht waren Werwölfe auch nicht immer böse, vielleicht gibt es irgendwo einen Werwolfs-Stamm dessen Mitglieder auf das Kreuz reagieren wie die Werbären hier.


Abgesehen von den Berserkern geht es mit griechischen Sagengestalten weiter. Bei den Harpien frage ich mich, warum die Feuerbälle schleudern können? Etwas übertrieben, ich kenne auch keinen mythologischen Text wo davon die Rede ist. Aber ihren Zweck beim Angriff auf das Lager erfüllen sie. Äußerst gut geschrieben. Dass die Haupthelden überleben ist klar, aber wie viele von den Berserkern sterben war ungewiss und hat mich mitfiebern lassen. Ein heulender Schneesturm, Kalaschnikowsalven, Attacken der Vogelfrauen von oben, ein Kreuzfeuer aus Feuerbällen und Mantikorgeschossen, Chaotische Handgemenge zwischen Werbären und Werwölfen. Bisher die stimmigste Szene die ich von Florian lesen durfte, eine Steigerung zur Arena der Werwölfe. Die Beschreibung der erbarmungslosen Sibirischen Klimazone war allgemein toll.


Der Gesamteindruck des Romans, des gesamten Zweiteilers, ist Top. Perfekt aber sicher nicht, ein paar winzige Anmerkungen habe ich doch noch. Zum einen hätte man Sukos Gedanken in seiner Extremlage noch ausführlicher und krasser beschreiben können. Der Junge isst rohes Fleisch und kuschelt sich in einen Kadaver ein. Sukos ist zwar ein harter Kämpfer und viel gewohnt, aber das wird ihn auch Wochen nach dem Abenteuer Alpträume bereiten, kann ich mir vorstellen.

Und dann ist da noch Fenris, der mächtige Götterwolf. Er weiß offenbar auch nicht, dass Lykaon noch lebt? Er kann seine Präsenz nicht spüren? Er hat sich nicht schildern lassen, wie sein Erzfeind besiegt wurde und das persönlich überprüft? Sich kurz gedacht „Momentchen mal, Lykaon sieht doch gar nicht aus wie eine Chimäre, die John vernichtet hat“ Hier müsste mir Florian mal erklären, warum sich der Götterwolf wie die sterblichen Charaktere auch verarschen lassen hat.

Die Fortsetzung setzt einen actionlastigeren Fokus als noch der erste Teil. Zusammen ergeben sie wieder einen wunderbaren Roman von Florian. Ich würde mir mal ein Sinclair Spinoff von ihm allein wünschen, 20 Bände die ein Thema behandeln, dass er innerhalb der Serie besonders mag. Ein Träumchen, wird leider nie passieren.



Zitat:
Original von Orgow
Was ich etwas übertrieben fand war die Geschichte mit Suko und dem Überleben im ausgeweideten Wolf. Hat mich stark an Starwars und Luke Skywalker erinnert.

Und Star Wars hat es von verschiedenen Geschichten von Leuten die in Sukos Lage waren. Das ist nicht übertrieben, sondern eine gute Sache wenn man überleben will. Habe da mal einen Vortrag von jemanden gehört, der sowas im Yukon machen musste, um zu überleben. Da war es aber kein Wolf, der wäre wohl zu klein, sondern ein Rentier oder Karibu oder sowas. Weiß ich nciht mehr genau.

Das mit dem rohen Fleisch essen ist bei mir der Knackpunkt. Da wird es selbst Leute mit eiserner Diziplin heben. Wie von Florian beschrieben verklumpt Blut im Magen und es wird einem übel. Suko hatte keine Möglichkeit das Fleisch perfekt zu waschen, es wird also Blut dran geklebt haben. Der Chinese lag da Stunden und nicht Tage. Der reine urtümliche Überlebensintinkt dürfte noch nicht eingesetzt haben und den menschlichen Verstand ausgeknipst. Dann isst man rohes Fleisch oder wird zum Kannibalen. Wenn man das nach nur einem Tag Hunger macht, dann ist das eine gewaltige Überwindung.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
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Geschrieben von Shadow am 29.02.2016 um 19:55:

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich würde mir mal ein Sinclair Spinoff von ihm allein wünschen, 20 Bände die ein Thema behandeln, dass er innerhalb der Serie besonders mag. Ein Träumchen, wird leider nie passieren.

Wer kann das heute wirklich für alle Zeit ausschließen?

Wenn der Mann so weiterschreibt und sich die begeisterten Leser förmlich überschlagen mit ihren Huldigungen, dann kann es ohne Weiteres geschehen, dass sich das steinerne Herz der Bastei-Redaktion samt Vorstand für so etwas zu erwärmen beginnt.

Träume müssen nicht immer Schäume sein, sie können manchmal auch Wirklichkeit werden ...

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Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.


Geschrieben von Loxagon am 29.02.2016 um 20:13:

Neue Taschenbücher reichen ja auch.

Die dann ruhig zur guten alten Asmodina-Zeit spielen.


Geschrieben von Strandboy am 11.03.2016 um 18:29:

So, der zweite Teil erhält von mir ein "sehr gut", da es eine Steigerung zum ersten Roman ist, wo ich nur ein "gut" vergeben konnte. Ja, der Autor gefällt mir sehr gut.

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Geschrieben von dark side am 14.03.2016 um 21:31:

Nach John's Kreuzaktivierung verändert sich das Geschehen schlagartig. Die Gegner (u.a. einer der Mantikoren, sowie ein Teil der Werwölfe) müssen sich der geballten Macht des Kruzifix's beugen und werden vernichtet. Morgana Layton dagegen, kann sich wieder einmal bei ihrem Mentor Fenris bedanken. Denn nur seinen raschen Eingriff ist es zu verdanken, dass die Layton noch weiter unter den Lebenden weilen kann. Suko, der durch eine Sirene entführt worden ist, kämpft dagegen gegen den sicheren Kälte/Hungertod an. Die Methoden die er dazu anwendet ...stehen in keinem Lehrbuch. Trotz seiner genialen Idee, scheint sein Leben kurz darauf ein jähes Ende zu finden. Völlig entkräftet und halb erfroren steht dem tapferen Chinesen ein Rudel hungriger Tundra-Wölfe gegenüber ....an einer Rettung ist nicht mehr zu denken. Suko schließt mit seinem Leben ab.

Fazit:
Nach dem brisanten -und spektakulären Auftaktroman ging es hier nahtlos gleich weiter in die Vollen. Puh ...was für eine story. Im Vorfeld konnte ich mit dem Begriff "Berserker" nicht soviel mit anfangen. Doch am Ende kam eine absolut geniale -und vor allem eine logisch in Szene gesetzte Geschichte heraus. Dass der Autor ein "Suko-hardcore-fan" ist, ist ja seit langen bekannt. Mit der "Überlebendsnummer" wollte er ihn wohl in den Olymp hieven großes Grinsen . Die Idee war natürlich geil. Dennoch fragte ich mich, welche Ausmaße hätte solch ein Tundra-Wolf haben müssen, um Suko beherbergen zu können ?. Nun gut, das Volk der Berserker wurde uns schlüssig näher gebracht (S.29) . Erinnerte mich einwenig an die Vampira-Serie, da gab es nämlich auch einen Stamm und zwar Indianer, die sich die Adler zu nutze gemacht hatten. Sie waren gewissermaßen mit ihnen Seelenverwand (Totemtiere) . Aber zurück zu den Berserkern. Ein echt interessantes Völkchen, was da der Gute Ian da ausgegraben hatte. Mit der Variante zum Schluss kann ich mich mit anfreunden. Schön, somit kann dieser Handlungsstrang fleissig weiter gesponnen werden. Was mir bei Hill's Schreibstil besonders gefällt, ist die Charaktersierung der Protagonisten. Eine Morgana Layton wurde endlich wieder stark und mächtig gemacht (und nicht nur am Telefonhörer am Ende des Romans) . Suko, Karina Grischin, John alle auf Augenhöhe operierend. Ich verspürte von Anfang an Sinclaifeeling pur. Da ich mir mittlerweile keine DARK-Romane mehr antue, laufe ich auch nicht Gefahr, dass Jason die Charaktere in seinen nächsten Geschichten wieder ne Kopfwäsche verpassen wird. So, lange genug geschnackt. Mein "Tipp" an Euch da draußen ....lesen und genießen.

Besonderes:
1. Erster Auftritt der "Berserker" bzw. der Werbären.
2. Der Götterwolf Fenris soll der Sohn Luzifer's sein. Lykaon soll ebenfalls der Sohn Luzifer's sein. Somit wären Fenris u. Lykaon sogar Brüder (S. 46) .
3. Morgana Layton geht mit den Berserkern ein Zweckbündnis gegen Lykaon und seinen Geschöpfen ein.

Bewertung:
Nachdem ich den ersten Teil ein "sehr gut" mit der Tendenz zum "TOP" gegeben hatte, komme ich hier nicht um die Höchstnote mehr rum. Ich vergebe ein "TOP".

Cover:
Auch hier im Nachhinein ....gut getroffen Herr Wuerz Daumen_hoch .

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Demnächst:
1. Larry Brent: Band 30 Die mordende Anakonda


Geschrieben von Breitbernd am 17.03.2016 um 23:00:

Für meinen Geschmack war der Band zu actionlastig, aber das ist nur mein Empfinden. Zu viel Action ermüdet mich irgendwann. Kopfkratzen Deshalb hat er mir auch nicht so gut gefallen wie der erste Teil. Aber ein "gut" ist es schon noch.

Aber es stimmt schon: Das Sinclair-Feeling bringt Ian Rolf Hill am besten rüber. Weiter so!


Geschrieben von Loxagon am 04.04.2017 um 16:16:

Auch von mir ein TOP (hatte vergessen das zu schreiben, aber gelesen hatte ich den 2Teiler schon vor einiger Zeit)


Geschrieben von Tulimyrsky am 06.04.2017 um 18:48:

Bin (fast) sprachlos. Die Einführung der durchweg sympathischen Berserker und die nordischen Götter war schlichtweg genial.

Sehr witzig fand ich den Ausrutscher des Autoren auf Seite 30 großes Grinsen als er schrieb: 'Die Invasion durch die Römer, die ich oben bereits erwähnte' großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

Klasse Roman, der die Messlatte sehr, sehr hoch setzt.

Ich bin echt auf die Fortsetzung des Plots gespannt.

Und Suko hat ne bärige Freundin großes Grinsen

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

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