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Geschrieben von Michael am 11.09.2018 um 17:24:

Band 2096: Kolonie der Bestien



„Was ist los mit euch, Jungs? Habt ihr keinen Hunger?“
Eugene Marston hob den Kopf und wischte sich mit dem Ärmel den Schweiß von der Stirn. Obwohl das Thermometer hier oben, nördlich des Yukon, selbst im Sommer selten über zwanzig Grad kletterte, war er ins Schwitzen geraten. Es war mühsam gewesen, den schweren Hirsch aus dem Unterholz zu ziehen. Jetzt war er im Begriff, ihn aufzubrechen und die Innereien herauszuholen. Normalerweise standen seine beiden Hunde Carlo und Cupper mit aufgeregt wedelnden Schwänzen daneben.
Doch statt sich auf einen blutigen Leckerbissen zu freuen, wandten seine vierbeinigen Gefährten ihm den Rücken zu, die Schwänze zwischen die Hinterläufe geklemmt, die Ohren spitz aufgestellt. Ein tiefes, kehliges Knurren drang aus ihren geschlossenen Mäulern hervor.
Eugene wusste, was dies zu bedeuten hatte.
Gefahr!

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 11.9.2018

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Wenn die Se des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualitt wird bleiben.


Geschrieben von lessydragon am 13.09.2018 um 01:08:

So, gerade zu Ende gelesen, und spontan möchte ich ein Gut vergeben.

Als erster Rezesionist halte ich mich dem entsprechend zurück, und auch wenn die Vorschau auf den nächsten Band auf einen gänzlich anderen Fall hinweist, so scheint mir dies nur ein vorbereitender Roman zu sein.

Es kommt in Alaska zu einigen Auffälligkeiten, die auf Werwölfe schließen lassen, so erfährt Abe Douglas davon, und das ist auch die Angelegenheit, die er John in Band 2095 mitteilt. Nun entwickelt sich die Lage, und da John in Boston fertig ist, zieht ihn Abe hinzu...

Auf die Entwicklungen gehe ich mal nicht weiter ein, sie sind Vorbereitung und führen zu Morgana Layton und ihre Kolonie vom Seelenverkäufer... was sie genau vorhat, kann man sich aufgrund der vergangenen Geschichten ja gut vorstellen. Sie möchte ihren Bereich für ihre Werwölfe und sie muss sich zusammen mit Fenris auf Lykaon vorbereiten, es sieht so aus, als sollte es sich mal wieder zu einer nächsten Konfrontation hin entwickeln...

LG Lessy groes Grinsen Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!


Geschrieben von Tulimyrsky am 13.09.2018 um 06:52:

Den Roman selbst habe ich noch nicht gelesen, wohl aber die Kurzgeschichte, die diesmal nicht von einem Unbekannten stammt, sondern von Ian Rolf Hill itself. Und hier zeigt sich wieder mal sein handwerkliches Können. Mit seinen Formulierungen und Beschreibungen ist er absolut auf der Höhe der Zeit. Die Story an sich ist natürlich ohne Frage Klasse groes Grinsen

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.


Geschrieben von Sptaufsteher am 14.09.2018 um 12:23:

Die Geschichte um Morgana und ihre Armee geht endlich weiter. Die beiden Handlungsstränge mit John und Abe sind spannend geschrieben. Mit der Kolonie wird wohl etwas ganz Großes aufgebaut und ich bin gespannt auf Lykaons Antwort. Für Story und Cover ein "sehr gut".

Die Kurzgeschichte ist genial. John und Abe verfolgen das Verhör und halten die Zeugin trotz ihrer Erfahrung einfach für verrückt. John isst lässig seine Erdnussflips und auch die letzte Szene mit den Leckerlis ist richtig witzig. Danke für diese Lacher groes Grinsen


Geschrieben von Koboldoo am 17.09.2018 um 13:46:

Ich denke auch, dass dies ein "Vorbereitungsroman" für einen großen Finalkampf zwischen Fenris und Lykaon ist. Morgana gefällt mir in ihrer Rolle immer besser. Gerade diese Grauzone zwischen "Gut" und "Böse" gibt den Romanen eine enorme Tiefe. Dazu kommt natürlich noch die Zerrissenheit von John, der gerade nach diesem Roman Morgana in einem anderem Licht sehen müsste.
Die Teilung der Handlung in einen Abe- und einen John-Teil hätte aus meiner Sicht nicht sein müssen. Lieber hätte ich einen Abe-/John- und Morgana-Strang gehabt. Das Finale war mit den alten Bekannten Aleksandra, Dara und Michail gut gelungen. Insbesondere Michail ist eine coole Socke! Der Band bekommt von mir ein "gut".

Cover: Dara und Aleksandra? Schön düster!

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX


Geschrieben von Icho am 18.09.2018 um 17:57:

Mir hat der Roman, trotz der 'Team-Aufteilung', richtig gut gefallen. Geschliffene Dialoge, guter Handlungs -und Spannungsbogen. Schlicht und ergreifend ein Sehr Gut für den Roman.
Aber der Brüller war der letzte Satz der Kurzgeschichte...'Darf ich'

groes Grinsen


Geschrieben von Tulimyrsky am 18.09.2018 um 20:41:

Habe mal wieder ein Top vergeben. Wenn Florians eins kann... dann sind es Werwolf Romane. Die sind von ihm durchweg erstklassig und überhaupt groes Grinsen

Wie auch der vorliegende Band, der nicht zu wünschen übrig lässt. Altbekannte Werwolfjäger kommen ebenso vor, wie die klassischen Verwandlungsszenen und stimmungsvolles Wolfsgeheul. Auch die Mischung oder Vermischung zwischen Gut und Böse macht diesen Roman, oder den Werwolf Zyklus einzigartig.

Ebenfalls genial in Szene gesetzt, ist der Überfall auf den Militärposten und schließlich das Schildern der eigentlichen Kolonie.

Der fiese Teaser am Schluss... sowohl für den darauf folgenden Band, als auch der Appetizer für die Fortsetzung des Werwolfs Zyklus... sowas macht echt Lust auf Sinclair...


Bonuspunkt gibt es von mir für Michail, Aleksandra und Dara (Rrrrrrrrrr) groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.


Geschrieben von Helgorius am 18.09.2018 um 22:05:

Auch hier ist IRH wieder ein sehr bemerkenswerter Roman gelungen, welcher der Serie noch mehr Tiefgang verleiht ... auch in der Welt von JS ist es nicht immer schwarz oder weiß, gut oder böse, richtig oder falsch, Fisch oder Fleisch .....

Das hat mir ausgesprochen gut gefallen und kann gerne so weitergehen.

Der erste Auftritt von Morgana Layton sei allen echten Fans noch einmal ans Herz gelegt („Killer-Hunde“, JS-Band 291)

Ich bin sehr gespannt wie es (hoffentlich) im übernächsten Roman weitergeht ....

Und falls es am Schluss kein Zufall war: Schön, was IRH alles schon so gelesen hat ... aber das ist eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden ....


Geschrieben von Sheila Conolly am 20.09.2018 um 14:17:

Wow!
Ich dachte eigentlich, dass mir die ganzen Werwolfstories, die nicht direkt mit Kampf und Aktionen um Lykaon und Co zu tun haben, so allmählich ein leichtes Augenrollen entlocken könnten.
Ist aber nicht passiert, obwohl es hier gar nicht direkt um den Wolfsdämon und seine Anhänger geht!
Hier ging es vorrangig um eine augenscheinlich eine "andere Gruppe" von Werwölfen ...

Aleksandra, Dara und Michail sind auch mit von der Partie und tauchen zum Glück im richtigen Moment auf, als es für Abe Douglas aussichtslos scheint.
Abe Douglas ... auf seine Charakterisierung in diesem Roman könnte ich Lobeshymnen singen!
Er hatte ja bereits das Vergnügen mit dieser Gattung von Höllenkreaturen und als ob das nicht schon genug war, auch gleich mit El Cheffe Lykaon höchstperönlich!
Und fand ich seine Angst und die beklemmende Stimmung, als er auf den Wolfsdämon trifft, schon bei "Lykaons Kinder" sehr mitfiebernd ge- und beschrieben, so waren es hier die aus dieser Begegnung resultierenden Ängste und Verhaltensweisen, die ihn dem Leser wiederum ein Stückchen näher brachten.

Ich würde die Sequenzen mit Abe sogar als Höhepunkte dieser Story bezeichnen, denn seine Emotionen, seine Panik, als er z.B. mit dem sich verwandelnden Lance Oppenheimer auf'm Lokus eingesperrt ist und er mit dem Leatherman versucht, die Verriegelung vom Fenster zu öffnen ... und sich eine Pranke auf seine Schulter legt, er den heißen Raubtieratem in seinem Nacken spürt ... in dem Moment hab ich die Schultern hochgezogen, weil ich meinte, das ebenfalls zu bemerken. Hammergeile Szene! Der arme Kerl hat mir so leid getan, wie er mit zittrigen Händen dastand, an Steph denkt, sich Tränen in seinen Augen sammeln und er resigniert, sich quasi schon in blutige Einzelteile zerfleischt über den Raum verteilt sieht, da auch seinen Gegenwehr nichts nutzte ...
(Müllcontainer, bzw. Kantine der Air Force Base waren ebenfalls solche Szenen)

Daneben dann John's Parts, der Ujurak auf den Fersen war, während Abe sich mit Oppenheimer befasste. John bekommt ebenfalls einen eigenen Strang und ich muss sagen, dass ich es sehr gelungen fand, die beiden getrennt von einander agieren zu lassen. So waren beide Handlungen immer so spannend, dass man unbedingt wissen wollte, wie es ihnen jetzt erging, wenn wieder ein Sternchen durch die cliffhangermäßige Ungewissheit schnitt Augenzwinkern smile

John bekam es also mit den Familien der Soldaten zu tun, die mehr oder weniger ahnungslos schienen. Außerdem gab's noch den Marston-Vorfall, weswegen die Familien dann etwas abrupt über die Sachlage ihrer Männer/Väter/Ehepartner in Kenntnis gesetzt wurden ... und zu guter Letzt mit Morgana direkt. Die erklärte ihm auch gleich, was das alles sollte und dass sie nicht autorisiert hatte, was Bradley da angerichtet hatte ... sie geht sogar so weit und fragt John (sinngemäß), ob es denn wirklich so abwegig wäre, wenn Menschen und Werwölfe in einer friedlichen Ko-Existenz leben würden.
Eine gleichermaßen beängstigende, wie auch neugierig machende Vorstellung ...

Irgendwie kann ich John's Misstrauen aber auch verstehen und dass er sich nur schwer mit einer Art "Grauzone" anfreunden kann, nämlich dass Werwölfe auch friedlich sein können ... wenn man bedenkt, dass Eugene, Brina und General Bradley trotz Morgana's Einfluss auf Angriff gingen.
So sieht und erlebt unser Geisterjäger wirklich zwei Seiten: einmal das Idyll, in dem Morgana's Kolonie lebt und andererseits dann diese Unberechenbarkeit, wenn jemand aus ihren Reihen nicht mit den Intentionen der Chefin konform geht und auf eigene Faust handelt.
Man darf auf jeden Fall gespannt sein, ob sich die Sache mit der Kolonie doch eher auf Loyalität einspielt oder weiter ein gewisses Risiko an Unberechenbarkeit birgt. Denn was würde denn ein "Morgana Kolonist" tun, wenn er Lykaon, bzw. Egeas Demeter begegnet und von ihm "bequatscht" wird ... So wäre er dann doch vielleicht ein Spion für Lykaon in der Kolonie ... ?!

Aus dem Grund (find ich zumindest) sollte John ruhig sein gesundes Misstrauen behalten.
Fenris, Morgana und ihrer Kolonie direkt schon wohlwollendes Vertrauen entgegenzubringen, fände ich noch etwas verfrüht, zumal es ja auch "Querdenker" in den eigenen Reihen geben kann und das könnte eben u.a. auch tödliche Konsequenzen haben.
Er muss ja nicht gegen die Kolonie ankämpfen, sondern sie einfach nur im Auge, wie auch im Hinterkopf behalten ... dass es sie gibt ...

Irgendwie hatte ich dabei schon auch ein krasses Bild vor Augen, das wie eine "Schlacht der Bestien" wirkte:
ein freies Feld ... und rechts und links davon zwei Kontrahenten. Auf der einen Seite Fenris, Morgana und die Kolonisten, auf der anderen Lykaon nebst "Familie" und seine Armee!! *brrrr
Kolonie gegen Armee!
Götterwolf gegen Wolfsdämon!
Das würde wohl ein blutiges Massaker werden ... Aber mal abwarten, denn es kann ja vielleicht noch ganz anders kommen ... ?! Daumen_hoch

Die Ruhe und die Coolness, mit denen Lance und Ujurak Abe und John gegenübertraten und sie auch nicht wirklich bedrohten oder angriffen, sondern "nur" redeten und irgendwie informieren wollten, fand ich irgendwie richtig cool ... Vielleicht, weil man sich dadurch und/oder zu diesen Zeitpunkten schon überlegte, was die damit genau bezweckten. Sie könnten die beiden doch auch einfach umnieten oder zu Ihresgleichen machen ...

Für die nötigen Gruseleffekte und "goosebumps" sorgten dann die Kämpfe, die sich Aleks, Dara und Michail mit den Mannen des Generals lieferten, wie auch die Erkenntnis einer Falle im Hause der Deckers oder auch die fast hörbaren knackenden und reißenden Verwandlungsszenen (Carol Decker, Lance Oppenheimer, die Marstons, etc.) und natürlich Abe Douglas' Ängste und "Verzweiflungstaten"!!

Eine Kleinigkeit gab's, da bin ich gaaaanz kurz ins Grübeln gekommen, ob ich vielleicht den ansonsten super beschrieben Wegen inerhalb der Base nicht folgen konnte:
Erst sagt Bradley, dass seine Leute Abe von der vollgegöbelt riechenden Besenkammer ins Kasino bringen sollen ... und dann sind sie aber auf dem Weg zur Kantine ...
Vielleicht hab ich auch überlesen, dass sie die Richtung änderten?!
Generell hielt es sich aber mit Fehlerchen total in minimalen Grenzen und da hat nix den Lesefluss gestört ... muss man ja auch mal sagen smile Daumen_hoch

Mir hat die Story sehr gut gefallen und ich bin gespannt, wie sich das alles weiterentwickelt und/oder ob es dann zunächst im "Gegenlager" weitergeht ... Augenzwinkern smile
Jetzt aber erstmal ab zum "Shocking Palace", solange der geöffnet hat ... groes Grinsen

Das Cover wirkt irgendwie minimalistisch und trotzdem total atmosphärisch ... sehr coole Wirkung!! Daumen_hoch

Und die LKS, tja ... ich weiß gar nicht, wie oft ich die Story schon gelesen/gehört hab^^
Doreen Sharp ist cool, es gibt Erdnussflips-Termiten und Leckerli und dazu einen cholerischen Adonis, der mal kurz von seinem Töchterchen wieder zur Raison gebracht wird^^ Augenzwinkern
Sehr cool und zum Schlapplachen!!
"Darf ich?"
Hihi, hab's schon getan ... schlappgelacht natürlich, nicht Leckerlis gekaut ... groes Grinsen

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"Man sieht es, man hrt es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklren, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hrt, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"


Geschrieben von Das Gleichgewicht am 24.09.2018 um 17:59:

Irgendwie habe ich da etwas nicht geblickt. Es wird an Johns Fall in Boston erinnert, wunderbar. Jedoch klingt es so, als wäre nicht Abe Douglas, sondern ein Kollege, involviert gewesen. Ich wollte schon meckern, dass Florian auf seine letzten Werwolfs-Abenteuer zurück blickt, aber nicht auf den US-Fall eines anderen Autors im letzten Heft. Was so ja nicht stimmt.

Das nur als erster Gedanke. Bei der ungewöhnlichen aber im Endeffekt ganz netten Fortsetzung von Florians Plot muss ich nicht viel fragend kommentieren. Nur am Anfang war ich gespannt, wie sich das noch logisch entwickeln soll. Die frisch gebissenen werden am Leben gelassen, damit sie sich verwandeln. Aber wieso nimmt man sie nicht direkt mit, sondern lässt sie an Ort und Stelle liegen, damit sie ins Krankenhaus gebracht werden? Nur um sie dann später zu holen. Und warum wird Abe kurz angegriffen, dann aber in Ruhe gelassen? Ist doch klar, dass John alarmiert wird.

Einerseits halte ich Morgana nicht für so dumm, dass sie den Geisterjäger ungewollt auf den Plan ruft. Also eine gezielte Falle? Da halte ich wieder John nicht für so dumm, dass ihm das nicht auffällt. Auch nach der Lektüre bin ich mir nicht ganz sicher, wie Florian das gemeint hat. Eine deutliche Auflösung gibt es nicht. Für mich klingt es so, als hätte Morgana John nicht nach Alaska bringen wollen. Dass er aber jetzt da ist, stört sie auch nicht wirklich.

Bei Florian meckere ich oft darüber, dass seine Geschichten zu groß aufgezogen sind und es zu viele Kampfszenen gibt. Hier ist das ganz anders. John und Abe sind vielleicht etwas unvorsichtig, dass sie sich jeweils auf friedliche Interaktionen einlassen und sich offen zeigen. Aber es passiert ja nichts. Da braucht es für die Action schon einen klischeehaften abtrünnigen General, der freidreht und ein zu aggressives Vorgehen gutheißt. Zumindest gibt es so ein Wiedersehen mit Morganas Aufräumkommando. Immer noch gut ausgearbeitete coole Figuren. Hoffentlich begleiten sie die Serie noch lange.

Und Morgana? Die ist inzwischen wohl endgültig in der Kategorie von Mandragoro oder Assunga angekommen. Charaktere, die nicht direkt böse sind, deren eiskalte Methoden der Geisterjäger aber nicht gutheißen kann und unterbinden muss, rein aus moralischen Gründen. Gefällt mir. Ich bin eindeutig Team Fenris. Sogar vor Team Sinclair, vom blöden Team Lykaon ganz zu schweigen.

Die allgemeine Entwicklung kann man mögen. Es zieht sich etwas, dass beide Seiten erst einmal über Monate und Jahre ihre Armeen aufstellen. Normalerweise geschieht sowas bei JS eher im Hintergrund, als dass das Team zufällig immer mal live dabei ist. Mich stört das nicht.

Über Florians Schreibfähigkeit muss ich mich nicht äußern, erstklassig wie immer. Doch dass der Roman relativ ruhig erzählt wird, möchte ich dankbar bemerken. Erneut ein sehr guter JS. Vor allem Morgana und die dazugehörigen Figuren können mich begeistern.

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