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Autor Beitrag
Thema: GlĂŒckwunsch-Thread...
Das Gleichgewicht

Antworten: 3528
Hits: 656690

03.03.2021 18:41 Forum: Talk

Herzlichen GlĂŒckwunsch dir noch nachtrĂ€glich, Talis. smile

Und natĂŒrlich auch Herrn Hilleberg, falls er das liest. Kuchen

Thema: Dorian Hunter - DĂ€monenkiller Nr. 62 - In der Gewalt der Schneemenschen
Das Gleichgewicht

Antworten: 4
Hits: 1177

03.03.2021 18:13 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Gregor Yameshi leitet eine Expedition zur Yeti Jagd und stolpert dabei nicht nur ĂŒber die Schneemenschen, sondern auch ein mysteriöses Kloster. Mit dabei ist zufĂ€llig Jeff Parker. Wie gewohnt als Finanzier der Expedition. Aber er ist auch hier, um nach Theriakzutaten zu suchen. „Um ehrlich zu sein, Jeff, ich fand es verrĂŒckt, dass du auf einige vage Hinweise hin nach Nepal fĂ€hrst.“ „Ich habe den sechsten Sinn.“ Oder eher das Heftroman-BauchgefĂŒhl.

Yameshi wurde zwar von den Yetis erwischt und niedergeschlagen. Dann haben die ihn aber offenbar einfach unbeaufsichtigt liegen gelassen und er ist zum Basislager zurĂŒckgestampft, um von seiner Entdeckung des Klosters zu berichten. Ich wĂŒrde ja hoffen, dass mehr dahinter steckt und die Yetis nicht einfach nur dĂ€mlich sind, aber ich befĂŒrchte, das ist einfach ein einfallsloser AufhĂ€nger fĂŒr das Abenteuer. WĂ€re es nicht ein Zufall, wenn sie ausgerechnet hier Hekate finden wĂŒrden? “Vielleicht ist das Tal, von dem Yameshi berichtete, ihr Schlupfwinkel.“

Erstmal gibt es aber die ĂŒblichen ErlĂ€uterungen und EindrĂŒcke zu Nepal aus einem Lexikon und eine StadtfĂŒhrung durch Katmandu. Danach das gleiche nochmal fĂŒr das Himalaja-Gebirge und Basislager. Es ist fĂŒr die damalige Zeit echt gut recherchiert, aber auch ziemlich viel Infostoff. Zwischendurch werden sie nur ab und an mal von Leuten mit Dolchen angegriffen. Hekate oder eine dritte Fraktion hat ihre Spione und Diener wohl ĂŒberall. Und natĂŒrlich mĂŒssen auch die anderen Expeditionsteilnehmer mit ihren unterschiedlichen HintergrĂŒnden und Motivationen ausfĂŒhrlich vorgestellt werden. Hoffentlich wird das kein Ratekrimi, wer von denen ein doppeltes Spiel spielt. Ich erwarte ein Gruselabenteuer mit Schneemonstern und einer mysteriösen DĂ€monin. Dorians Ziel ist ganz klar. Er wird Hekate killen, sobald er die Gelegenheit dazu erhĂ€lt. Dabei hat er sie noch nie getroffen und einen richtigen Grund fĂŒr ihre erbitterte Feindschaft gibt es auch nicht. Wie schon im letzten Roman habe ich das GefĂŒhl, etwas verpasst zu haben. Oder ist es reine DĂ€monenkiller-MentalitĂ€t? Es ist ein DĂ€mon, also wird es gekillt!

Erst knapp in der zweiten HĂ€lfte des Romans gibt es wieder etwas Action. Man einen Yeti in der NĂ€he gesichtet. Hier wird nicht zimperlich vorgegangen, sondern wie auf einer Großwildjagd. “Schießen Sie, Yameshi!“, brĂŒllte Jeff. „Der Yeti entkommt uns sonst.“ Nach dieser kurzen Szene geht es wieder ins Lager und seinen Bewohnern. Ehrlich gesagt interessiert mich das nicht. Wer jetzt welche Geheimnisse hat und wer im Laufe des Abenteuers dran glauben muss. Es sind Einmal-Nebenfiguren fĂŒr diese Geschichte, die wachsen mir nicht ans Herz. Coco hat zu den Ereignissen ihre eigene Theorie, aber “Raus mit der Sprache!“ Coco schĂŒttelte den Kopf. „Ich will mich nicht lĂ€cherlich machen. Warten wir ab!“ NatĂŒrlich, die schweigsame Wissende, damit die EnthĂŒllung zum passenden Zeitpunkt den Leser schockt.

Einer der Expeditionsteilnehmer ist wie zu erwarten ein Bösewicht. Er hat die Messerstecher auf Dorian gehetzt, weil seine Anwesenheit hier ein Sakrileg ist und die heiligen Lande schĂ€ndet oder so. Aber steht er fĂŒr sich allein oder handelt er im Auftrag von Hekate? Ein weiterer Mann wird von einer dĂ€monischen PrĂ€senz besessen und dreht durch. Und Yameshi verhĂ€lt sich auch seltsam. Vielleicht war die Gegenseite doch nicht so doof und hat ihn manipuliert, bevor er ins Lager zurĂŒck geschickt wurde. Offenbar möchte Hekate den DĂ€monenkiller lebendig und unbeschadet kennen lernen, wĂ€hrend eine andere Gruppierung ihn unbedingt tot sehen will. Na bitte, das verleiht der Hexe schon mal eine interessante Facette.

Durch diese ganzen Ereignisse wird die Suche nach dem Kloster ordentlich aufgehalten. Im letzten Drittel gibt es nochmal einen YetiĂŒberfall auf das Lager. Dabei werden Expeditionsteilnehmer entfĂŒhrt, die mich eh nicht interessieren. Danach geht es endlich los, das Kloster und die EntfĂŒhrten suchen. Dorian ist neugierig und lĂ€sst sich bewusst von Yameshi zu Hekate fĂŒhren. Und die religiösen Fanatiker beobachten den Trupp aus der Ferne. Aus dem Klosterkomplex wird dann ein „normales“ Haus? “Ein lebendes Haus aus Eis und Schnee.“ Mhh, meins ist das nicht. Aber in Ordnung, wenigstens ist es nicht trashig-ĂŒberzeichnet beschrieben. Sie betreten die Höhle der Löwin und Yameshi gibt sich als Diener der DĂ€monin zu erkennen, was aber sowohl der Leser als auch die Helden inzwischen wissen. Trotzdem, so ergibt es viel mehr Sinn, dass er den Yetis „entkommen“ konnte. Jeff lĂ€uft in eine magische Falle und schrumpft, bis er nicht mehr zu sehen ist. “Ich glaube nicht, dass Jeff tot ist“, sagte Coco. Tja, wenn er auf MolekulargrĂ¶ĂŸe geschrumpft ist, kommt das dem ziemlich gleich, finde ich.

Was aus den entfĂŒhrten Menschen geworden ist, wird dann auch klar. Hekate kontrolliert die Yetis und lĂ€sst Leute entfĂŒhren, damit sie hier als DĂŒnger fĂŒr ihre Alraunenpflanzen dienen. Schaurige Idee. Aber macht es da Sinn, in den menschenfeindlichen Höhen des Himalaya in einem verborgenen Tal die Alraunenzucht zu platzieren? Hier gibt es kilometerweit keine Menschen, abgesehen von seltenen Gebirgsexpeditionen. Dann lieber im geheimen Keller eines unauffĂ€lligen GebĂ€udes in einer Metropole, wo man beliebig Obdachlose entfĂŒhren kann. NatĂŒrlich nicht von Yetis, dann mĂŒsste sich Hekate andere Diener besorgen. Egal, ich verstehe die Motivation dahinter. Nepal ist mysteriöser als zum Beispiel New York. Das Schicksal der Expeditionsteilnehmer lĂ€sst mich kalt. Da ist mir Jeff schon wichtiger, wobei ich an dem auch nicht wirklich hĂ€nge. Plötzlich ist Coco verschwunden und auf sich gestellt gerĂ€t Dorian schnell in Hekates Bann. Sie zeigt sich gastfreundlich und meint, ihn schon einmal getroffen zu haben. In einem frĂŒheren Leben. Bis jetzt macht die DĂ€monin mir echt Spaß. Aber Olivaro hat auch so begonnen, bis die Autoren ihn zu einem Asmodi-Abklatsch umschrieben. Hekate verfĂŒhrt Dorian und sie schlafen miteinander, muss ja. Dann begeht sie den Fehler Coco zu erwĂ€hnen, was den Bann um Dorian löst. Das ergibt wieder keinen Sinn, es sei denn hier gelten MĂ€rchenbuch „Wahre Liebe“ Romantikregeln. Gleichzeitig ertönen Explosionen in Hekates Palast. Die religiösen Fanatiker greifen an, im perfekten Heftromantiming. Jetzt muss sich die DĂ€monin erstmal darum kĂŒmmern. Die Angreifer haben eigentlich gar kein Interesse an Hekate. Sie wollen nur Dorian töten und der befindet sich jetzt eben in Hekates Kloster. Pech. HĂ€tte man besser lösen können, so wirkt diese gesamte dritte Fraktion nur wie ein Mittel zum Zweck, um den DĂ€monenkiller aus einer Sackgasse zu schreiben. Dass normaler Sprengstoff das magische Eis durchdringen und Teile des GebĂ€udes zum Einsturz bringen kann eigentlich auch nicht sein. Und wie es der Autor wĂŒnscht, zerstören die TrĂŒmmer zwar Hekates Alraunenproduktion, die drei Helden bleiben aber völlig unversehrt, hier gehen keine Eisbrocken nieder. Hekate zieht sich zurĂŒck, denn sie muss irgendwie „ihre FĂ€higkeiten wiedergewinnen“. Nach einem Kampf gegen ein paar sterbliche Fanatiker? Das Finale ist schön geschrieben, keine Frage. Aber es passen einfach sehr viele Details nicht. Die Geschichte muss auch ganz schnell enden, vielleicht ist das das Problem. Jetzt wo Hekate weg ist und die Fanatiker und Yetis sich gegenseitig abgeschlachtet haben, können die Helden mit den verbliebenen Sprengkörpern in aller Ruhe das Haus zerstören und ungestört von dannen ziehen.


Dieser Roman leidet unter einem DK-PhĂ€nomen, das die Reihe auch bei ĂŒbergeordneten Plots hat. Eine extrem interessante Ausgangssituation mit tollen Ideen und faszinierenden Figuren. Im Mittelteil gibt es dann erste Kritikpunkte, die ich noch verkraften kann. Aber die Auflösung zum Finale ist einfach nicht mehr schön. Bis Dorian in Hekates Bann gerĂ€t ist das ein recht nettes Abenteuer. Mit extrem viel „Flairtexten“ in der ersten HĂ€lfte, die mich nicht sehr interessiert haben. Dann reihen sich Fragen an Fragen, bis zu den Deus Ex Fanatikern, die nicht nur gegen Hekates Abwehrmechanismen bestehen, sondern auch den Palast sprengen. Und die mĂ€chtige DĂ€monin ist nach dem Kampf gegen die Hanseln so erschöpft, dass sie sich irgendwo hin zurĂŒck zieht. Sicher!

Ich habe Hivar Kelaskers Trip in die Unterwelt gute 7 Punkte gegeben. Dann sind es hier auch großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Freaks) und ein ganz knappes SEHR GUT, wenn ich alle HĂŒhneraugen mit zudrĂŒcke und weil mir die Schreibe von Neal Davenport wie immer sehr viel Freude bereitet hat, wenn die Szenen denn mal interessant waren.



Zitat:
Original von Weltenbummler
Das lebende Haus war grandios. Ich mag lebende HĂ€user ;-).

Ach? großes Grinsen

Thema: Handlungsort von John Sinclair
Das Gleichgewicht

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02.03.2021 16:51 Forum: Frage und Antwort

JS 2220 - Im Namen der großen Mutter
Dundee
Auchmithie
Northumberland

Thema: Band 2224: Im Auftrag des Bösen
Das Gleichgewicht

Antworten: 6
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02.03.2021 16:34 Forum: JS2201-2300

Zitat:
Original von Myxin der Magier
Zitat:
Original von DĂ€monengeist
Ich hoffe, die sind nicht alle nach den Monsterfröschen aus der Serie ausgestiegen. Augenzwinkern


Nein, die erwarten jetzt jede Woche so etwas. Augenzwinkern


Eine Monsterfrosch-Miniserie als Spin Off vom DĂ€monengeist?

WĂŒrde ich mir definitiv holen, so viel ist sicher. Buch

Thema: Glendas kleine Kaffeerunde
Das Gleichgewicht

Antworten: 752
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02.03.2021 16:33 Forum: Talk

Ja, hier wurde mal...wenn ich mich noch richtig erinnere...immer fĂŒr eine Woche zufĂ€llig ein JS Roman ausgewĂ€hlt und der wurde dann gelesen bzw. man hat sich darĂŒber ausgetauscht.

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=4333&sid=&page=1
Hier der Thread dazu. Es wurden leider immer weniger Teilnehmende und dann wurde das Projekt komplett eingestellt. unglĂŒcklich

Thema: Frage zu den 4 Artefakten der Amaterasu
Das Gleichgewicht

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02.03.2021 16:30 Forum: Frage und Antwort

Bei Dark mussten so einige gute Ideen auf der Strecke bleiben. Aber ich denke, das ist im Heftromansektor unvermeidlich. Andere namenhafte Kollegen sollen da viel schlimmer gewesen sein, habe ich gehört. großes Grinsen

Und ehrlich gesagt ist es mir so lieber als eine ĂŒberladene Handlung.

Thema: Band 2220: Im Namen der großen Mutter
Das Gleichgewicht

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02.03.2021 16:21 Forum: JS2201-2300

Ich habe mich jetzt doch an den Roman gewagt. Was mich erstmal stört sind diese ĂŒblichen FigurenĂŒberzeichnungen von Hilleberg, damit es dem Leser ja nicht zu langweilig wird. Dabei ist noch gar nichts passiert. Die beiden Killerinnen werden in ein MĂ€nnergefĂ€ngnis versetzt, da sie fĂŒr sĂ€mtliche FrauengefĂ€ngnisse zu böse sind. NatĂŒrlich.

Ganz dramatisch und blutig verhilft Lilith ihren treuen Dienerinnen beim Gefangenentransport zur Flucht. Sie nehmen die GefĂ€ngniswĂ€rterin Clara als Geisel mit, die sie drangsaliert hat. Damit ist sichergestellt, dass jemand leiden muss und es weitere grausame Szenen gibt. Wenn nicht körperlich, dann wenigstens psychisch. Emily List ist verletzt und zu schwach, also kloppt ihre Mitgefangene Christine sie gnadenlos mit dem Kolben ihrer Pistole tot. Mhh, hier haben schon genug ĂŒber die BrutalitĂ€t des Romans geschrieben, also erspare ich mir Zitate. Sagen wir einfach, wo Dark sich bei Landschaftsbeschreibungen und Restaurantbesuchen austobt, ist Florian Hilleberg bei solchen Gewaltszenen sehr detailverliebt und ausschweifend dabei. Nichts Neues. Danach wird Clara entsorgt, also grausam gepfĂ€hlt und ihr Gesicht vom SchĂ€del gezogen. Damit Christine sich die Uniform der GefĂ€ngniswĂ€rterin anziehen kann und gleich noch ihre Gesichtshaut.

NatĂŒrlich wird der GeisterjĂ€ger benachrichtigt und untersucht mit Suko direkt den frischen Tatort der blutigen Flucht. Das Kreuz reagiert bei den toten Polizisten und Liliths böser Monsteraal wartet nur darauf, von John entdeckt und vernichtet zu werden. Christine setzt wĂ€hrenddessen ihre Flucht fort und holt sich ihr nĂ€chstes Opfer.

Die kleine Mary ist ihrer sadistischen Mutter damals gerade noch entkommen. Jetzt ist sie wohl wieder das Ziel von Christine. Och nee. Florian Hilleberg und seine komische Angewohnheit, junge Kinder (meist MĂ€dchen) in seinen Romanen leiden und durch die Hölle gehen zu lassen. WĂ€re ich böse, wĂŒrde ich hier auch etwas hineininterpretieren. Ist natĂŒrlich Blödsinn, er will den Leser einfach nur schocken und das geht mit armen unschuldigen MĂ€dchen am besten. Mary ist jetzt schon schwer traumatisiert und lebt bei ihren Großeltern, die sich liebevoll um sie kĂŒmmern.

Davina McCarthy wird auch noch informiert, damit sie mitspielen kann. Nach Christines neuem Fluchtfahrzeug wird gefahndet. Eine Hundestaffel ist unterwegs. Das Gebiet abgesperrt. Aber was wird das bringen, solange Lilith sie unterstĂŒtzt? Hier helfen nur GeisterjĂ€ger.

Mary wandelt in der Nacht schlaf, von Lilith gesteuert, nehme ich an. Marys Bruder Lucas macht sich auf die Suche nach ihr. Noch schlĂ€gt der Autor nicht zu, die Großeltern finden sie und bringen sie zurĂŒck.

Dann gibt es da noch Davinas Sohn Joel, der auch in einem guten Alter fĂŒr ein schreckliches Drama mit schlimmen Ende wĂ€re. Sie bringt den Kleinen bei ihrer Mutter unter, wĂ€hrend sie den Fall untersucht. Denn Mary gibt an, in der Nacht Christine gesehen zu haben. Keine Sorge, ein Streifenwagen wird Joel und seine Großmutter abholen und in das sichere Revier bringen. Toller Plan, dabei kann absolut nichts schiefgehen. Undenkbar, dass Christine sich mit Liliths Hilfe um die beiden geschickten Beamten kĂŒmmert, um anschließend Joel zu entfĂŒhren und seine Oma zu killen. Arme Davina, die durch einen hĂ€mischen Anruf Christines davon erfĂ€hrt. Tja, bei Hilleberg mĂŒssen die Figuren leiden. Jetzt ist Davinas Mutter tot und ihr Sohn in den HĂ€nden einer verrĂŒckten Lilith-Sadistin. NatĂŒrlich dreht die Polizistin völlig durch, Florian Hilleberg hat mal wieder seinen Spaß, jemanden seelisch zu brechen. Sie will trotz ihrer Lage die Ermittlungen mit John fortsetzen. Ihr Vorgesetzter ist dagegen, aber John „dienstverpflichtet“ sie einfach fĂŒr die Spezialabteilung des Yard.

WĂ€hrend in Dundee alles ganz schlimm ist, bleiben Christines Eltern und die kleine Mary ungeschĂŒtzt. Die Gelegenheit lĂ€sst sich Christine natĂŒrlich nicht entgehen. Sie ruft Mary und Lucas zu sich und schickt sie zu einer nahen Höhle, wo Lilith auf sie wartet. Ach und natĂŒrlich killt sie auch wieder hier fröhlich ein paar Polizisten. Zum GlĂŒck versteht Lucas etwas mehr, was hier Sache ist und lĂ€uft zurĂŒck ins Haus, wĂ€hrend Mary tatsĂ€chlich auf Lilith in ihrer menschlichen Gestalt trifft. Christine ĂŒbernimmt ihre Mutter und zwingt sie, mit einem Fleischerbeil ihren eigenen Ehemann zu töten. Das wird auch eine tiefe seelische Narbe hinterlassen. Die Frau bringt sich daraufhin wohl selbst um, nachdem sie aus dem magischen Bann entlassen wurde.

John und Davina kommen wieder zu spĂ€t, um das alles zu verhindern. Aber vielleicht können sie die Kinder noch retten. NatĂŒrlich laufen sie geradewegs in eine Falle der Gegenseite. Der GeisterjĂ€ger liefert sich Unterwasser einen Kampf mit Lilith in ihrer Monstergestalt und Davina muss sich in der Höhle bei den Klippen mit Christine herumschlagen.

Der GeisterjĂ€ger kann Lilith vertreiben und Christine
lĂ€sst sich von Davina freiwillig abknallen? Dahinter steckt doch mehr, so einfach ist das nicht. Alle drei Kinder haben ĂŒberlebt, sind aber natĂŒrlich wie gewohnt schwer traumatisiert und fĂŒr ihr Leben gezeichnet. Genau so wie Davina, die ihren Job aufgibt und mit Joel weit weg ziehen will. Ich habe da ganz schlechte Nachrichten fĂŒr Sie, Frau McCarthy. Solange ein Florian Hilleberg fĂŒr eine Handlung zustĂ€ndig ist, gibt es keine Ruhe und keinen Frieden. Mal schauen was mit Joel passiert ist, beziehungsweise mit Christines Kindern.



Warum habe ich mich auf diesen Roman eingelassen? Nun, nach einem Überfliegen der Kommentare zum Heft ahnte ich, was fĂŒr ein Hilleberg’scher Archetyp das sein wird. Keiner mit einer epischen Handlung, wo er haufenweise Figuren auftreten lĂ€sst und es ganze viele schockierende Wendungen gibt und Action an jeder Ecke. Das hat er sich sicher fĂŒr den aktuellen Russland-Zweiteiler aufgehoben. Nein, das hier ist ein Sozialdrama-Hilleberg mit ganz viel Schockeffekten und Traumata fĂŒr die Figuren. Solche Hefte sind mir lieber. Weil ich die brutalen Szenen und Details ĂŒberlesen kann. Die eigentliche Handlung geht in Ordnung und ist sogar stimmig. Christine wird von Lilith unterstĂŒtzt und begibt sich auf Mordtour. Dabei entfĂŒhrt sie auch Kinder und lĂ€sst sich am Ende bereitwillig abknallen, weil Lilith garantiert einen total schockierenden und schlimmen Plan hat.

Dann sind da nur die SchicksalsschlĂ€ge. Nicht nur die Folter, qualvolle Tode und leidenschaftlich-sadistische Morde. Davina hat nicht mehr viele Bezugspersonen, ihre Mutter und ihren Sohn. Die Mutter ist jetzt grausam getötet worden und ihren Sohn erwischt es sicher auch bald. Mary und Lucas Grey dĂŒrften durch das erlebte endgĂŒltig gebrochen sein. Erst werden sie von ihrer eigenen Mutter eingesperrt und sollen Lilith geopfert werden. Nun werden sie entfĂŒhrt und sind beim grausamen Finale anwesend. Auch ihre Großeltern hat es erwischt. Opa wird von Oma gekillt und Oma knĂŒpft sich dann auf. Ein normaler Dienstag bei Hilleberg. Na wenigstens kein PZ mit Lucia Nowak.

Ich schwanke tatsÀchlich zwischen einer mittleren und einer guten Wertung. Ohne den Stil von Florian Hilleberg wÀre definitiv mehr drin gewesen, aber es muss ja wieder ausarten. Halt, es gibt ja auch noch die 10er-Skala.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kreuzen) und ein MITTEL. Weil ich einfach an gewissen Stellen nicht so genau hingelesen habe, um mir nicht den Lesespaß komplett zu verderben.

Thema: Die John Sinclair Autoren
Das Gleichgewicht

Antworten: 132
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28.02.2021 09:59 Forum: Sonstiges

Zitat:
Original von DĂ€monengeist
Zitat:
Original von Myxin der Magier
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Leute, es geht doch um QualitÀt und nicht QuantitÀt. Augenzwinkern


Qualiwaaaaaas?!

Keine Ahnung, was das sein soll. Augenzwinkern


Der neue große Boss der Serie natĂŒrlich. großes Grinsen

Thema: Moin
Das Gleichgewicht

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28.02.2021 09:58 Forum: Vorstell-Ecke

Nach 7 Jahren. Das ist schon was. Daumen_hoch

Schön, dass du dich noch an uns (und dein Passwort) erinnert hast. Und viel Spaß, auch beim Lesen. Augenzwinkern

Thema: *reinschnupper*
Das Gleichgewicht

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RE: Fast 10 Jahre spÀter... 28.02.2021 09:47 Forum: Vorstell-Ecke

Zitat:
Original von CelticWolf
. Ich freue mich auf den wiedereinstieg hier.


Ich auch. großes Grinsen
Na dann, Willkommen zurĂŒck. Ich hoffe, du schreibst fleißig und hast wieder deinen Spaß am Forum.

Wie gefallen dir denn die neuen PZ und JS?

Thema: Wiederkehrende Gegenspieler
Das Gleichgewicht

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28.02.2021 09:45 Forum: Frage und Antwort

Zitat:
Original von Olivaro
Du wolltest ja nicht gespoilert werden und ich wiederum der letzte Kollege sein, der da zu viel ausplaudert.


Ah. Ok, danke. smile

Der Spoiler war ja gut verpackt und ich habe selber drauf geklickt. Fand den auch nicht so schlimm, da er ja keine genauen Heftnummern oder Entwicklungen beschreibt.

Thema: Witze-Thread
Das Gleichgewicht

Antworten: 560
Hits: 270867

28.02.2021 09:43 Forum: Talk

Schade, hat Ähnlichkeit mit einer Fledermaus. Ist aber keine. Da wĂ€re damals dem CoverkĂŒnstler ein prophetisches KunststĂŒck gelungen.

Thema: DĂ€monenKiller TaschenbĂŒcher Covercharts Voting Runde 1
Das Gleichgewicht

Antworten: 12
Hits: 137

28.02.2021 09:41 Forum: Cover-Charts

Interessante Covergestaltung.

1) 10. Die BlutkÀfer
2) 9. Eiskalt wie ein Todeskuß
3) 12. Satans letztes Opfer
4) 5. Vom Grauen gejagt
5) 4. Die Braut des Parasiten

Thema: Glendas kleine Kaffeerunde
Das Gleichgewicht

Antworten: 752
Hits: 301456

28.02.2021 09:39 Forum: Talk

Einschieben ist ganz, ganz schlecht. Wenn ich irgendwann mal "was Ă€lteres" lese, dann am StĂŒck. Wie Ballard. Den habe ich zwar pausiert, aber ich weiß genau wo und könnte dann bei Bedarf wieder dort weiter machen.

An der Stelle...Schade, dass es den kleinen wöchentlichen JS-Lesezirkel hier nicht mehr gibt. unglĂŒcklich

Thema: Neue Romane?
Das Gleichgewicht

Antworten: 41
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27.02.2021 16:37 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Ich sehe leider, dass immer weniger User die DK-Romane bewerten oder etwas dazu schreiben. Allerdings habe ich nie mitbekommen, dass jemand ausgestiegen ist, weil die Romane schlecht sind oder keinen Spaß gemacht haben.

Es wird dann wohl ein Zeitproblem sein und JS/PZ sind einfach beliebter?

Thema: Glendas kleine Kaffeerunde
Das Gleichgewicht

Antworten: 752
Hits: 301456

27.02.2021 16:13 Forum: Talk

Das sehe ich entschieden anders. Auf zwei Dark in Folge hÀtte ich mich mehr gefreut und diese sicherlich auch direkt bei Erscheinen gelesen. smile

Thema: Euer Highlight des Tages
Das Gleichgewicht

Antworten: 3875
Hits: 858512

27.02.2021 16:12 Forum: Talk

Das ist halt Kapitalismus.

Manche zahlen es, andere nicht.
Ich zum Beispiel hole mir das gar nicht, auch nicht fĂŒr den Normalpreis. Weil keine MP3 kommt. Wohl wegen der forcierten Verknappung der Sonderauflage. Hat halt jeder andere PrĂ€ferenzen.

Thema: Dorian Hunter - DĂ€monenkiller Nr. 61 - Trip in die Unterwelt
Das Gleichgewicht

Antworten: 3
Hits: 585

27.02.2021 16:02 Forum: 3. Auflage bei Bastei

Was fĂŒr ein seltsamer Start in der Ich-Form. Ich habe erst ĂŒberlegt, ob die Geschichte mit einem Vergangenheitsabenteur von Dorian beginnt oder er durch seinen Drogenkonsum eine Klischeeamnesie erlitten hat. Nun, das wird sich bestimmt bald zeigen.

Erst einmal hat der Schriftsteller Arnold seine Probleme mit Dörflern, die ihm scheinbar grundlos feindselig gesinnt sind. Das blinde und natĂŒrlich wie immer sehr hĂŒbsche junge MĂ€dchen Angela warnt ihn. Nur wenige Minuten bevor der Trupp sein Haus erreicht hat. Ok, das hĂ€tten sie eh nicht geschafft, selbst wenn Arnold direkt seine Sachen gepackt hĂ€tte. Zum GlĂŒck gelingt ihm die Flucht, nachdem er die MĂ€nner (natĂŒrlich wieder nur MĂ€nner und keine Frau) mit einem gar gefĂ€hrlichen Olivenzweig auf Abstand halten konnte. Er nimmt dabei die Kristalle mit, vor denen ihn kurz zuvor Angela gewarnt hat, sie ja nicht an sich zu nehmen. Wahnsinnig intelligent! Als Arnold in einer Bar Zuflucht sucht, warnt ihn auch der Barmann vor den mysteriösen Steinen. Langsam sollte er es kapieren, oder? Ach egal, lieber einen saufen und die Probleme einfach vergessen. Das wird sicher helfen. Die Insel verlassen will er auch nicht, weil er schon so viel an Miete gezahlt hat. Ich schlief jedoch mit dem Bewusstsein ein, dass sich morgen im hellen Tageslicht alles Ă€ndern, alles klĂ€ren wĂŒrde. Ok, der ist selbst schuld, wenn es ihn erwischt.

Am nĂ€chsten Tag hat die Gegenseite wohl genug und greift aus der Ferne ein. Arnolds Wagen macht sich selbststĂ€ndig, das Lenkrad bewegt sich von alleine. Wie diese Magie funktioniert und wie man Arnolds Wagen anpeilen kann, wird sicher wieder nicht erklĂ€rt. Es ist ein Gruseleffekt, mehr nicht. Weil ja langsam was passieren muss, damit der Leser sich nicht langweilt. Aber nicht zu tödlich. Man könnte den Wagen jetzt gezielt mit Vollgas gegen eine Wand fahren lassen oder ihn ĂŒber eine Klippe ins Meer lenken. Passiert aber nicht, es gibt nur einige ganz furchtbar knappe Beinahe-UnfĂ€lle zum Mitfiebern. Arnold schafft es auf die Yacht eines Freundes und sie legen ab, als die obligatorischen Kuttengestalten im Hintergrund angetanzt kommen. NatĂŒrlich knapp zu spĂ€t. Die Kristalle hat Arnold immer noch bei sich, wieso auch wegwerfen?

Auf dem Boot ist der Schriftsteller selbstverstĂ€ndlich auch nicht so sicher, wie er vermutet. Wenigstens entpuppt er sich nicht als Dorian Hunter. Der DĂ€monenkiller befindet sich auch hier, in einer Kabine. Ihm geht es gar nicht gut, diese dĂ€mliche Theriaksucht aber auch. Mir gefĂ€llt die Idee, den Roman aus der Perspektive einer eigentlich unwichtigen Nebenfigur zu lesen und Dorian zumindest momentan als einen passiven Mitspieler zu haben. Hekate will ihn an Bord besuchen, das ist doch genau das Ziel des DĂ€monenkillers. Und Dorian hat im Drogenrausch Ausschnitte der Zukunft um Arnold gesehen. “Ich muss also sterben?“ Naja, vielleicht nicht. Dorian hat eine frische Drogendosis bekommen, daher ist es nachvollziehbar, dass er jetzt halbwegs fit ist. Das sollte dann aber nicht ewig andauern, hoffentlich denkt Hivar Kelasker daran. Der DĂ€monenkiller setzt die Yacht in Brand und flieht mit Arnold in einem motorisierten Gummiboot.

Was war jetzt nochmal Dorians Ziel? Eigentlich Hekate finden, oder? Haben sich die Autoren nicht abgesprochen? Momentan merkt man davon ĂŒberhaupt nichts, im Gegenteil. “Wer ist Hekate?“ „Eine Feindin. Vielleicht die gefĂ€hrlichste, die ich jemals hatte.“ Äh, habe ich aus Versehen einen SchlĂŒsselroman ĂŒbersprungen? Sie fahren in Arnolds Wagen – der dieses mal nicht durchdreht, weil es nicht in den Plot passt – zurĂŒck zum Haus des Schriftstellers. Wo alles begonnen hat. Tolle Idee, dort wird man sie garantiert niemals suchen. Hier stĂ€rkt man sich erstmal mit Nudeln und Wein. Weder taucht die Gegenseite auf, noch meldet sich Dorians Theriakentzug zurĂŒck. Es sind solche Dinge, die leider einfach ignoriert werden, weil es gerade nicht in die Handlung passt. Wenigstens werden diese dĂ€mlichen Kristalle nochmal thematisiert. Als Arnold sie dem DĂ€monenkiller zeigt, wird er davon geblendet und bleibt auch erst einmal blind. Toll. Man muss dem armen Kerl unbedingt noch einen mitgeben, wo er eh schon am Ende ist. Kann man machen, aber passiert ja nur alles, weil Arnold sinnloser Weise sĂ€mtliche Warnungen ignorierte und die Steinchen behielt. Nun treffen auch endlich die Verfolger ein. Das war das Ende. Man foltert und entfĂŒhrt Dorian. Weil er von den Kristallen geblendet ist und man ihn fĂŒr Arnold hĂ€lt. Der Schriftsteller folgt dem Trupp schuldgeplagt. Und er kann gefahrlos mitten unter ihnen sein, denn da er nicht von den Kristallen beeinflusst wurde, ist er fĂŒr sie unsichtbar. Aber das war er zu Beginn des Romans auch nicht, diese ErklĂ€rung ist also Blödsinn. Allgemein finde ich diese Sache mit den Besessenen und der Kristallernte höchst verwirrend. Das passt einfach nicht, der Autor musste wohl etwas Derartiges unterbringen. Wieso dieses rituelle Brimborium und die Kristalle aus dem Eselkopf am Anfang der Handlung, wenn man offenbar einfach nur Sklaven zur Kristallernte braucht? Dann hĂ€tte man schlichtweg in dunklen Gassen Leute ĂŒberraschen können und sie dazu zwingen, kurz auf die Kristalle zu schauen, damit sie fix besessen werden. Hier befindet sich auch die schöne Angela, die Arnold natĂŒrlich retten will. Zuvor wird nochmal eine Schönheit an einen Pfahl gekettet und einem Riesenkraken geopfert. Angela wĂŒrde das nĂ€chste Opfer des riesigen Kraken sein. Aber Arnold kann momentan nichts tun. Also
geht er zurĂŒck nach Hause, schließt sich ein und schlĂ€ft erschöpft ein. Die TĂŒr wurde zwar zuvor von den Kultisten oder DĂ€monen aufgesprengt und das Schloss dĂŒrfte hinĂŒber sein, aber wen interessieren schon solche Details bei einem 70er-Gruselheftchen?

Am nĂ€chsten Morgen gibt es dann erstmal ein KĂ€ffchen und ein beruhigendes Schaumbad. Hier geht dem Autor leider eindeutig das ErzĂ€hltempo flöten. Klar, Arnold kann nichts machen. Aber der Autor könnte ihm schneller das nĂ€chste PuzzlestĂŒck in die HĂ€nde geben. Das ist Coco Zamis, die bei ihm anklopft. Ok, die hat vielleicht endlich mit einem Zauber ihren Partner aufgespĂŒrt. Aber woher weiß sie von Arnolds Beteiligung und wo genau er wohnt? Sie ist halt eine Hexe, die können sowas. Muss als ErklĂ€rung ausreichen. Coco weiß natĂŒrlich, was zu tun ist und Arnold darf ihr helfen. Außerdem hat sie ein Gegenmittel dabei, um Dorian aus dem Bann zu befreien. WĂ€hrend er im Bann von Hekate war, hat er erfahren, dass ihr Reich im Himalaja ist. Wie praktisch. Jetzt muss man nur noch Angela befreien und den Riesenkrake töten. Mit einem prĂ€parierten Giftlammköder kein Problem. Arnold kommt endlich zu seiner geliebten Angela. Dorian und Coco haben ein nĂ€chstes Ziel gegen ihre neue Feindin Hekate. Alles entwickelt sich prima.


Ich hingegen habe natĂŒrlich wieder Punkte, die mir nicht so gefallen. Angefangen bei den Kristallen, die Arnold behĂ€lt, obwohl es keinen Grund dafĂŒr gibt und er im Gegenteil sogar von mehreren Leuten gewarnt wird. Es ist halt fĂŒr den Plot wichtig, Scheiß auf schlĂŒssiges Handeln. Allgemein ist der Roman wie Hivar Kelaskers Erstlingswerk voller Klischees und sehr altmodisch geschrieben. Aber er hat einen schönen stimmigen ErzĂ€hlstil. Die verschiedenen SchauplĂ€tze wie die Yacht oder die Grotte sind gut gewĂ€hlt und die Geschehnisse dort schaurig beschrieben. Wenn man den Kopf ausschaltet und nichts hinterfragt.

Interessant ist die Idee, den Roman aus der Ich-Perspektive einer Nebenfigur zu erzĂ€hlen. Es passt, dass der DĂ€monenkiller erst spĂ€ter auftritt. So kann der Leser sich daran gewöhnen, dass mit „Ich“ nicht Dorian gemeint ist. Leider bekommen wir dadurch keinen Einblick in seine Gedankenwelt. Ab und an fĂŒhlt es sich so an, als hĂ€tte ich einen Roman ausgelassen. Das letzte Abenteuer endete damit, dass er einen Hinweis auf Hekate hat und sie aktiv sucht. Nun befindet er sich plötzlich gefangen an Bord einer Yacht, Hekate ist seine erklĂ€rte Feindin (obwohl er sie noch nie getroffen hat) und als die DĂ€monin dem Schiff einen Besuch abstatten will, macht Dorian sich eilig aus dem Staub. Dieser Übergang wurde total verkackt.

Der DK hat GlĂŒck, dass man selbst fĂŒr die mittelmĂ€ĂŸigen „Gastautoren“ der Reihe einige solide Schriftsteller angeworben hat. Dieser Roman liest sich eindeutig wie ein 70er-Gruselheft, aber wie ein gutes. Hat mir definitiv besser gefallen als der VorgĂ€nger von Gay D. Carson. Wegen der ungewöhnlichen Ich-Perspektive möchte ich noch einen kleinen Bonus geben. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (knappe 7 von 10 Freaks).

PS. Ich spreche es inzwischen gar nicht mehr an, aber hier muss ich es mal wieder. Dorian Hunter spielt inzwischen global. Dabei bleibt aber der eigentĂŒmliche Running Gag, oft klassische deutsche Namen fĂŒr Nebenfiguren zu verwenden, egal wo man sich gerade befindet. Damit der Leser sich zu Hause fĂŒhlt? Oder weil er keine aufregenden fremdlĂ€ndischen Namen will? FĂ€llt mir schon auf, im Gegensatz zu Sinclair oder Ballard.

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27.02.2021 10:49 Forum: 401-heute

Bist du jetzt wieder regelmĂ€ĂŸig dabei, engelbert? smile
Mit Knollo und vielleicht Sheila wÀre dann im MX Bereich wieder richtig was los.

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27.02.2021 10:47 Forum: Talk

Da will man endlich mal am Wochenende die ĂŒblichen Romane der letzten Zeit aufholen und merkt dann, dass bei PZ und JS momentan nur Hilleberg-Zeit ist.

Na, mal schauen. Dann muss vielleicht Hekate daran glauben. Buch

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