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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Suche » Suchergebnis » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Autor Beitrag
Thema: Uploadfilter Artikel 13 Diskussion
Das Gleichgewicht

Antworten: 99
Hits: 3562

25.05.2019 11:21 Forum: Talk

Zitat:
Original von Shadow
Finde es auch richtig von den Polen!

Mal sehen, was der EuGH nun daraus macht ... Nägel


Entweder nichts oder nur fĂŒr Polen eine Ausnahmeregel. Wollte die CDU dann ja auch, als sie gemerkt haben, dass Artikel 13 nicht so gut ankommt.

"Lasst uns das EUweit umsetzen, aber wir versprechen euch, dass wir eine Lösung finden, wie wir eine Sonderregel bekommen". Als wĂŒrde das US-Seiten interessieren, die dann einfach ganz Europa sperren.


Jetzt ist aktuell noch das Thema "Jugendschutz" im GesprĂ€ch. Vielleicht gibt es im Netz bald wie damals im TV Sendeschluss fĂŒr erwachsene Inhalte oder Altersferifizierung mit Ausweis.


Bald haben wir unser schönes Chinesisches glÀsernes Internet. Aber kostenpflichtige VPN-Dienste, die auch der Laie bedienen kann, sind ja schon am Start.



WĂ€hrenddessen wird die Zusammenarbeit von google und Huawei beendet, weil Trump mal wieder nicht weit genug gedacht hat. War immer eine gute Smartphonemarke fĂŒr mich, wenn man sich Antispionage-Zusatzapps runtergeladen hat. unglücklich


Sorry, wĂ€re wieder ein Beitrag fĂŒr meinen Aufreger-Blog.

Thema: Was habt ihr als letztes gesehen?
Das Gleichgewicht

Antworten: 858
Hits: 260606

25.05.2019 11:13 Forum: Talk

Zitat:
Original von Lemi
Game of Thrones Staffel 8


Und, wie warst du zufrieden? großes Grinsen

Thema: Band 456: Der verbotene Mond
Das Gleichgewicht

Antworten: 2
Hits: 946

24.05.2019 17:46 Forum: 401-heute

Auf Aquus haben sich die Hydree entschieden, wie sie weiter mit Starnpazz verfahren wollen. Ihm wird nicht geholfen, die Anlage auf dem Mars wieder in Betrieb zu nehmen. Immerhin töten sie ihn nicht, er muss nur sofort die Siedlung verlassen. Wang‘kul soll ihn zum Transferturm am SĂŒpol eskortieren. Der wird gerade von den Initiatoren repariert und wieder funktionstĂŒchtig gemacht. Nutzen kann Starnpazz ihn nicht, als VerrĂ€ter wĂŒrde man ihn umgehend verhaften. Wang‘kul beschließt trotzdem, mit ihm zur Erde zu reisen, sollte ihnen das irgendwie gelingen. Auch wenn er damit eine Art Fahnenflucht begeht.
 
Den Weg zur SĂŒdbasis legen sie mit einem Transport-Riesenfisch zurĂŒck. Allerlei bunte Alienarten, von denen man vorher noch nie etwas gehört hat, nutzen die gleiche Fortbewegungsart. Ausgefallene Misch-Tierwesen. Bei einem kurzen Zwischenstopp wollen die beiden einen Funkspruch an ihre Freunde in der Hydreesiedlung absetzen, als sie von angriffslustigen Polataikindern eingekreist werden. Keine Angst, fĂŒr die sĂŒĂŸen Strolche ist das alles nur Spaß. Statt Cowboy und Indianer wollen sie einfach Hartflossler und SĂŒĂŸflossler mit den Neuankömmlingen spielen. Die Kleinen leben hier mit einer alten Hyketty - eine der unzĂ€hligen Fremdwelt-Alienrassen. Offenbar fressen Polataifrauen gern mal in einer „nachgeburtlichen Depression“ ihre Kinder. Deshalb töten die MĂ€nner ihre Weibchen, um die Kinder zu schĂŒtzen. Die Halbwaisen landen dann hier auf „Nannyeles Insel“. Sie versucht die hyperaktive Rasselbande gut zu erziehen, bis ihre VĂ€ter bereit sind, sie wieder abzuholen. Was soll der Quatsch? Eigentlich sind Starnpazz und Wang‘kul nur auf der Durchreise, aber die beiden komischen Onkels mĂŒssen unbedingt hier bleiben und mit ihnen spielen. Herrje! Ich mag dĂŒstere unberechenbare Serien und nichts, wo mir vor lauter quietschebunter Niedlichkeit die Milch einschießt. Und dann verlieben sich Starnpazz und Nannyele auch noch ineinander, innerhalb weniger Tage.
 
Ich ĂŒberspringe das mal. ZufĂ€llig erfĂ€hrt man von einem zuckersĂŒĂŸen PolataimĂ€dchen von einem KostĂŒmfest auf der SĂŒdbasis. Hey, man könnte den Hydree und den Kontra doch in einem Festwagen einschmuggeln. Tolle Idee, fĂŒr ein DisneymĂ€rchen. In der dĂŒsteren Zukunft der Fremdwelt wĂŒrde sowas aber vielleicht tödlich fĂŒr die Kinder enden.
 
Der Initiator, der das Bauvorhaben am Transferturm leitet trĂ€gt ein TeleportgerĂ€t bei sich. Man muss es ihm nur abnehmen, sich fix in den Turm teleportieren und dann schnell weiter zur Erde transferieren. Wenn alles so ablief wie geplant gibt es keine Probleme. Andererseits Jeder Stratege wĂŒrde verzweifeln bei der Vorstellung, dass nun alles von einer Gruppe Kinder und ihrer Nanny abhing. NatĂŒrlich geht der Plan aber auf. Bis sie im Turm sind, da fliegt ihre Scharade auf und sie mĂŒssen sich gegen die Polataiwachen wehren.
 
 
Gleichzeitig befinden sich einige Initiatoren auf Aquus, um Starnpazz zu stellen. Im ĂŒblichen MX-Timing kommen sie genau jetzt auf die Idee, dass der VerrĂ€ter den Mond bestimmt wieder verlassen will und das nur ĂŒber den Transferturm geht. Sie kommen gerade noch rechtzeitig dort an, um zu sehen, wie der Kontra sich mit seinem Begleiter weg teleportiert, kommen aber wenige Sekunden zu spĂ€t, um noch eingreifen zu können. Doch wohin sind sie abgehauen?
 
 
 
Zeitsprung, rund 5000 Jahre zurĂŒck. Auf dem Ringplanet erfahren wir ENDLICH von den AnfĂ€ngen des Masterplans. Bei den Initiatoren (oder Schirmwahrern, das ist jetzt ihre inzwischen dritte Bezeichnung) wird AuserwĂ€hlten mit einem Mindestmaß an „KapazitĂ€t“ das Hirn entnommen, damit sie in einen „Neuronator eingehen“. Doch die Geeigneten werden immer jĂŒnger. Inzwischen sind sie nicht einmal mehr geschlechtsreif und erhalten keine Gelegenheit, sich fortzupflanzen. Somit stirbt ihr Volk aus.
 
Man forscht zwar schon am Wurmlochtransfer, um Fremdspezies fĂŒr den Neuronator zu nutzen, aber die Wurmlöcher sind zu instabil. Doch, halt! Plötzlich öffnet sich ein stabiles Wurmloch. Aber es wurde nicht selbst erschaffen, sondern von außen geöffnet. Ein Mysterium hinter dem Initiatoren-Mysterium? Sonst wĂ€re das wohl zu simpel fĂŒr MX. Es sind sogar einige der fremden Aliens durch das Wurmloch getreten und eine Kontaktaufnahme ist möglich.
 
Die Pancinowa nutzen Wurmlochtechnologie ganz normal und alltĂ€glich. Doch die eingetroffene Gruppe ist in zwei verfeindete Lager gespalten, damit der Plot nicht langweilig wird und es etwas Action gibt. Naja, ich bin bis jetzt sehr gefesselt von den EnthĂŒllungen und hĂ€tte keine Reibereien dazu gebraucht. Das sind aber auch die AnfĂ€nge der Friedenswahrer, die Erinnerungen löschen, damit man friedlich zusammen lebt.
 
So. Stabile Wurmlöcher kann man nun endlich erfolgreich bilden. Doch das kostet zu viel Energie und hat zu heftige Nebenwirkungen.
 
Bei Veenarog, aus dessen Sicht wir die Geschichte erleben, spielt sich das ĂŒbliche Familiendrama ab. Er zerstreitet sich mit seiner Frau, weil ihm die Foschung wichtiger ist als Familie. Das gab es allein bei den aktuellen Fremdwelt-Hintergrundgeschichten inzwischen deutlich zu oft.
 
Jedenfalls mĂŒssen wieder fremde Aliens helfen. Es kommen inzwischen immer mal wieder zahlreiche Fremdspezies durch das Wurmloch. Die meisten sterben dabei, doch dann kommen die Malaat unbeschadet an. Die Pancinowa bringen Wurmlochtechnologie, die Malaat ihr Kraftfeldwissen. Endlich kann man die Wurmlöcher durch Sonnenenergie speisen. Der Masterplan startet.
 
Bei der Feinjustierung gibt es dann noch das ein oder andere Desaster. Und der Versuch, eines dieser Desaster auszubĂŒgeln endet in einem schlimmeren Desaster. So wird der Mond Portal zur verbotenen Zone.
 
 
 
Genau dorthin wollen Starnpazz und Wang‘kul. Sie haben keine andere Wahl und niemand wĂ€re so dumm, ihnen zu folgen. Trotz des schiefgegangenen Tests mĂŒsste der Prototyp eines Transferturms noch hier stehen. Als sie auf dem kargen Mond ausgespuckt werden, ist jedoch kein Turm in Sicht. Offenbar wechselt Portal ruckartig zwischen den Dimensionen. Das allein ist schlimm genug, dann wird Starnpazz auch noch von Paranoia heimgesucht und sieht in seinem HydreegefĂ€hrten einen Agent der Initiatoren. Wang‘kul muss ihn bewusstlos schlagen und allein weiter gehen. Dabei wird er von den inzwischen mutierten ehemaligen Forschern der Station ĂŒberrascht. Sie schaffen ihn und den besinnungslosen Starnpazz in ihre Höhlen und zeigen ihm endlich den Transferturm. Bei einer gĂŒnstigen Gelegenheit will er sich gerade dorthin versetzen, als er auf einer glitschigen Stelle total doof ausrutscht. Er landet auf einem seltsamen Apparat und dabei betĂ€tigte er versehentlich einen Kontakt. Typisch! Durch den MX-Zufall startet eine eine Holo-Aufzeichnung der Geschehnisse hier damals. Durch die Fehlfunktion sind hier tausende von AlternativrealitĂ€ten entstanden.
 
Die MX-ZufĂ€lle sind noch nicht beendet. Ausgerechnet jetzt erwacht Starnpazz und will ihn mit einer Metallstange (wo er die her hat muss dem Leser egal sein) erschlagen. Der Hydree weicht knapp aus, dafĂŒr wird das HologerĂ€t voll getroffen und zerstört. Und ausgerechnet jetzt werden die Mutanten auf sie aufmerksam. Sie sind alles andere als froh, dass ihr Heiligtum kaputt ist und wollen die Fremden opfern. Beim nĂ€chsten passenden Augenblick teleportieren die beiden sich zum Transferturm, dieses mal aber wirklich. Und tatsĂ€chlich können sie so ein Wurmloch zur Erde schaffen.




Ich dachte, der EnthĂŒllungsband fokusiert sich voll auf die Initiatoren. Doch auch auf Aquus geht es weiter. Starnpazz ist jetzt mit einem Hydree unterwegs zur Erde. Den muss man dann nur noch auf den Mars bringen und er kann hoffentlich die Anlage dort aktivieren. Diese Insel der knuddeligen kleinen Polataiquengler hat mich furchtbar genervt und der Rest ist fĂŒr meinen Geschmack wieder zu stark von ZufĂ€llen geprĂ€gt. Aber schön, dass der Plot sich nach vorn bewegt.
 
Von der Geschichte um die Entwicklung des Wurmlochtransfers fĂŒr den Masterplan bin ich begeistert. Eine wunderbar dĂŒstere Stimmung wurde geschaffen und gehalten. Bis hin zu den Mutanten in der Gegenwartshandlung. WĂ€re so der gesamte Fremdweltzyklus gewesen, das SF hĂ€tte mich mitnehmen können und ich hĂ€tte die Erde vielleicht wirklich nicht vermisst. Ein Lob an die Person, welche diesen Part geschrieben hat.




großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Kometen), der Aquus-Part zieht meinen Lesespaß leider runter.

Thema: Band 455: Die ĂŒberleben dĂŒrfen
Das Gleichgewicht

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24.05.2019 17:30 Forum: 401-heute

Deshalb mag ich das deutsche Notensystem nicht. In einer Leistungsgesellschaft wo nur noch 1en und 2en zufriedenstellend sind und mittlerweile schon eine 3 eine schlechte Note ist.

Als ich noch zur Schule gegangen bin hatten wir unsere starken und schwachen FĂ€cher und da war es ganz normal mal eine einzelne 4 auf dem Zeugnis zu haben.


Soviel dazu. Genau, eine 4 ist "ausreichend". Kannste dir aber an den Po schmieren, das hat man vielleicht in den 80ern so gesehen, wenn es ein Fach war, das dir nicht so gelegen hat.



Und deshalb bewerte ich auch auf einer fairen Skala von 0 bis 10. Es gibt leider genug Leute die schon eine (begrĂŒndete) Bewertung wie 7/10 schlecht finden. In Zeiten wo auf amazon Artikel 90% 5-Sterne-Bewertungen haben mĂŒssen, sonst sind sie Schrott. Wo man Fernsehserien entweder kompromisslos liebt oder ein Hater ist.


Wenn ein Roman also von mir 5 Sterne bekommt. Dann habe ich ihn mir nicht "angetan", sondern er war in Ordnung. Aber auch nicht mehr. Muss er ja auch nicht, 5 ist der Mittelwert. 6 bedeutet sogar, dass es ĂŒberdurchschnittlich fĂŒr mich war. ZĂ€hlt das denn nichts mehr? Muss alles perfekt sein, oder es ist beschissen? Ich traue mich ja hier schon kaum, mal 3 Sterne zu vergeben. Dabei wĂ€re das fĂŒr mich nicht besorgniserregendes. Wenn unter 100 Romanen mal 5 dabei sind, die ich richtig schlecht finde.


MX (und andere moderne Heftromanserien) bekommt allein aus dem Grund meistens 4+ Punkte von mir, weil sie gute Autoren haben und abseits der Story auch die "handwerkliche Arbeit" bedacht werden muss.


Und wenn dann mal eine Serie wie Tony Ballard dabei ist, die im Vergleich regelmĂ€ĂŸig schlechte Wertungen bekommen mĂŒsste. Dann setze ich meine eigene "Die ist halt aus den 70ern"-Skala an, weil man das echt nicht vergleichen sollte.



Ernsthaft, wie es mich diese MentalitĂ€t aufregt. Jeder muss heutzutage Abi machen und Studieren gehen. Ein Realschulabschluss ist nichts mehr wert, hat man das GefĂŒhl. Und dann weinen alle herum, weil das Matheabi zu schwer ist und die Zahl der Studienabbrecher steigt erstaunlicher Weise. Nein! Doch! Oh!

Wir mĂŒssen wieder akzeptieren, dass wir nur Menschen sind und keine Maschinen. Dass wir unsere SchwĂ€chen haben und nicht jeder ĂŒberall ĂŒberdurchschnittlich sein kann. Genau so wie die Heftromane. Bei einer 6/10 Wertung zu denken, dass ich mir den Roman "angetan" habe ist fĂŒr meine Begriffe schon sehr seltsam.




Puh, ich sollte einen Blog eröffnen, der niemand interessiert, wo ich mich aber abreagieren kann. großes Grinsen

Thema: Band 455: Die ĂŒberleben dĂŒrfen
Das Gleichgewicht

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24.05.2019 00:18 Forum: 401-heute

Über den Hort des Wissens werden die Helden auf der Erde mit dem neusten Funkspruch in erreichbarer NĂ€he zum nĂ€chsten Schauplatz der Woche weitergeleitet. Auf dem Weg dorthin stolpern sie ĂŒber zwei leblose Körper. Alle drei steigen aus und sehen sich das in Ruhe an. Ziemlich unvorsichtig. Ein Wulfane ist definitiv tot, ein Techno lebt gerade so noch. „Er hat mich angegriffen!“, stieß er hervor. „Passt auf!“ Matt beugte sich zu ihm hinab. „Wer hat dich angegriffen?“, fragte er. Doch es war zu spĂ€t. Er schafft es gerade noch, diese Warnung loszuwerden, dann stirbt er, bevor er mehr Details berichten kann. Ein Klassiker. Das ist alles sehr seltsam, die Menschen schauen sie hier um. Haben sie gerade nichts dringenderes zu tun, als jedes kleine Mysterium auf ihrem Weg zu untersuchen? Unter Zeitdruck die Menschen der Erde davon zu ĂŒberzeugen, sich nach Novis retten zu lassen, um Beispiel?

Nicht weit entfernt werden Wulfanen in ihrem Dorf plötzlich krank und sterben. Sie suchen nach Hilfe. Eine der Gruppen ist zufĂ€llig genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort, um heimlich zu beobachten, wie die Helden die beiden Leichen untersuchen. Da der Wulfane einer der ihren war wollen sie natĂŒrlich wissen, was hier gespielt wird. Haben die Fremden damit zu tun? Also folgen sie PROTO.

Matt hĂ€ngt mal wieder den Gedanken nach, wer jetzt eigentlich mit nach Novis darf. Die Wulfanen sind eine intelligentere Rasse, aber alles andere als friedlich und mit ihrem eigenen seltsamen Verhalten. Wieder schaffen sie es nicht ohne Störung zur angepeilten Technoenklave, denn „Wir haben ein Problem!“ Sie steuern geradewegs auf eine tiefe Schlucht zu. Sie ist zu lang, ein Umfahren ist auf den ersten Blick nicht möglich. Daher suchen sie einen anderen Weg. Genug Zeit fĂŒr die Wulfanen, sie einzuholen. Da wird die Handlung wieder mit der MX-Nadel gestrickt.

Die Helden steigen aus – schon wieder alle drei – und nĂ€hern sich der Schlucht, um zu zu begutachten. “sie wissen nichts von den KrallflĂŒglern, die in der Klamm hausen.“ Wie gut, dass die Wulfanen rettend eingreifen, wie immer gerade noch so in letzter Sekunde. Zusammen erwehrt man sich der Viecher. Das ist wie immer um wenige Zentimeterchen furchtbar knapp, niemand wird ernsthaft verletzt. “das war ganz schön knapp“
 
Wenigstens redet man mal vernĂŒnftig und es entwickelt sich kein Fall, der auf einem riesigen MissverstĂ€ndnis aufbaut. Schnell klĂ€rt sich, dass sie den Wulfanen nicht ermordet haben. Seine Artgenossen bitten sie, aus der Technoenklave Medizin fĂŒr ihr Dorf zu besorgen. DafĂŒr fahren sie mit und zeigen ihnen, wie man PROTO ĂŒber die Schlucht bringen kann.

Zusammen wird in dem Amphibienpanzer ĂŒbernachtet und Matt freundet sich ein wenig mit dem AnfĂŒhrer des Wulfanentrupps an. Normalerweise sind sie ein kriegerisches Volk. Doch ausgerechnet jetzt, wo darĂŒber philosophiert wird, wer einer Rettung nach Novis wĂŒrdig ist, trifft man plötzlich auf einen Stamm, der ganz vernĂŒnftig und nett ist. Das haben die Autoren ganz gefickt eingeschĂ€delt, was?

Endlich erreicht man den Bunker. Dieses mal ist Matt vorsichtig. „Lasst mich das Terrain erkunden und bleibt als Kavallerie in Bereitschaft. Ach, auf einmal wird jemand in PROTO zurĂŒck gelassen, um sicher zu gehen? So betrifft Matt mit den Wulfanen allein den Bunker. Sie werden getrennt und Matt kann mit der hiesigen TechnoanfĂŒhrerin Hennah sprechen. Es war erst kĂŒrzlich schon ein einzelner Wulfane hier, dem man Medikamente mitgegeben hat. Und sogar einen Arzt als Begleitung geschickt. Doch dann brach der Funkkontakt ab und man hat nicht wieder von ihm gehört. Ich ahne, worauf das hinaus lĂ€uft. Matt kam das ja von Anfang an alles sehr seltsam vor. „Irgendjemand hat diesen Tatort sorgfĂ€ltig inszeniert.“ Doch wer ist dann der Killer?

Zu meiner positiven Überraschung verhĂ€lt sich auch Hennah sehr vernĂŒnftig fĂŒr MX-VerhĂ€ltnisse. wieder gibt es keine dummen MissverstĂ€ndnisse und Streit. Sie ist sogar dazu bereit, ihnen eine zweite Fuhre Medizin auszuhĂ€ndigen. Dieses mal wollen die Helden persönlich dafĂŒr sorgen, dass sie das Wulfanendorf auch erreicht. Die Techno begleitet sie mit einem kleinen Team, um sich den Mord-Tatort selbst anzusehen. Dass die BunkeranfĂŒhrerin ihren Posten hier deswegen verlĂ€sst ist schon ungewöhnlich. Aber in Ordnung. So fĂ€hrt PROTO wieder zurĂŒck. „Je enger, desto gemĂŒtlicher, nicht wahr?“

Am Funort der beiden Leichen schlagen die Technos ihr Lager auf, um alles mit ihrer AusrĂŒstung genaustens zu untersuchen. Prime Idee! So kann sich der Mörder ein weiteres Opfer holen, kaum haben sie sich ein wenig aufgeteilt. Wie ein Schatten killt er einen Techno nach dem anderen, bis natĂŒrlich nur noch VIP Hennah ĂŒbrig ist. Statt sie wie die anderen heimlich und leise von hinten schnell zu meucheln, wirft er sich ihr aus seinem Versteck von vorn entgegen. Das ist dĂ€mlich aber der wichtige Charakter muss den Plot schließlich ĂŒberleben. Hennah kann ihn sogar in Schach halten und erkennt in ihm einen ihrer Technos. Der ist wahnsinnig geworden und hat unsichtbare Freunde, die ihm helfen, andere ins Licht zu fĂŒhren. Da sind heilende Medikamente natĂŒrlich doof. Hennah will ihn gerade erschießen, da wird ihr kurz schwarz vor Augen und der Irre haut ab. So ein Pech aber auch.

Die anderen haben inzwischen das Wulfanendorf erreicht. sie hatte eindeutig eine ganz miese Vorahnung. Sie waren nur ein paar Tage weg, aber ausgerechnet in der Zeit ist gleich mal das gesamte Dorf an der Krankheit gestorben. UngĂŒnstiges Timing, aber typisch fĂŒr MX. Also wieder rein in PROTO und zurĂŒck, das Töfftöff hat ganz schön zu ackern. Hennah ist die ganze Nacht wach geblieben, aber ausgerechnet als sie jetzt den Panzer anrollen sieht, wird sie wieder bewusstlos.
 
Die Helden steigen aus und darauf hat der Irre nur gewartet. Eigentlich ist das ein sicherer Schuss mit seiner Laserwaffe fĂŒr ihn. doch er verfehlt Matt knapp, war auch nicht anders zu erwarten. DafĂŒr hat er seine Position verraten und wird selbst erschossen. So einfach geht das! Zuvor konnte er aber noch Xij mit einem Bauchtreffer erwischen. Zum GlĂŒck hat man die fĂŒr die Wulfanen bestimmten Medikamente nicht benutzt, weil sie weggestorben waren. Hach, es passt wie immer alles perfekt. Auch Hennah kann noch stabilisiert werden.

Damit ist der Fall doch abgeschlossen, oder was will sich Lucy Guth noch fĂŒr das letzte Viertel zurechtwursteln? Man will die Leiche des Killers als Beweis mitnehmen, doch da greifen die KrallflĂŒgler an. Notgedrungen dĂŒst man fix mit PROTO davon und lassen ihn liegen. Tataa, er hat nur einen Schultertreffer abbekommen. Wird er sich mit den restlichen VorrĂ€ten aus dem Lager notdĂŒrftig verarzten und dann gar scheußliche Rache nehmen? Nope, da kommen die KrallflĂŒgler angeflogen und töten ihn endgĂŒltig. Puh, das Klischee gerade noch so abgewendet.

Am Ende hĂ€lt Matt im Bunker seinen obligatorischen Vortrag und hat wieder ein paar Leutchen gefunden, die er nach Novis mitnehmen kann. Den ĂŒberlebenden Wulfanen hat er das auch angeboten, aber die wollten nicht. Also, auf zur nĂ€chsten Gruppierung der Woche?

FĂŒr mich ist es Schade. WĂ€hrend auf der dĂ€mlichen Fremdwelt die Sache langsam ins Rollen kommt, bleiben die Erdabenteuer flach. Eine Gruppe nach der anderen wird abgeklappert. NatĂŒrlich gibt es dazu das Problem der Woche, um das die Gutmenschhelden sich nebenbei mit kĂŒmmern. Man muss ja 64 Seiten voll bekommen.

 
Auch sonst kann ich mich nur wiederholen. Die Erde macht Spaß. Nach Taratzen gibt es jetzt Wulfanen. Nett. Ich wundere mich nur, wo Kormak und seine Leute abbleiben, die haben sich doch auf die Spur des Panzers gesetzt? Da wĂ€re ein eingeschobener Zwischenabsatz nett gewesen. DafĂŒr handeln die Figuren an manchen Stellen ĂŒberraschend logisch und es wird keine Chance fĂŒr eine dramatische Plotentwicklung genutzt. Bei anderen Serien erwarte ich das, bei MX freue ich mich darĂŒber.

 
Lucy Guth hat einen soliden Job gemacht. Das ist das Niveau, auf dem ich MX gern weiter lesen wĂŒrde. Eine gute Basis. großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kometen)

Thema: Band 454: Barbarische Zeiten
Das Gleichgewicht

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22.05.2019 18:33 Forum: 401-heute

Die Geschichte spielt auf dem Mond der Kontras. Mit Lemmas haben die Kerle jetzt also ihren eigenen Rebellenmond? Damit steht wieder ein neuer Mond auf der Liste. Und irgendwie passt das auch nicht richtig zu der bisherigen Darstellung der Kontras. Der Mond wird normal von den Initatoren genutzt und die Kontras haben die ganze Zeit ihre Geheimbasis unter deren Nase, ohne dass sie es mitbekommen?
 
Nachdem die namenhaften Kontras aufgeflogen sind gibt es jetzt wieder komplett neue Charaktere. Interessiert mich nicht! Was ist mit Starnpazz auf Aquus, das will ich wissen.
 
 
Auf Novis geht das Terraforming ohne Kontra-Sabotage weiter. Ein einzelner Riesenalligator wuselt noch herum, aber “Es ist schlicht unmöglich, dass wir ihm begegnen.“
 
Aruula drĂ€ngt trotzdem darauf sich schon wieder aus dem sicheren Gebiet zu entfernen und das Biest zu erledigen. Schon wieder. Das ist jetzt das dritte mal. Wenigstens informiert sie die Initiatoren dieses mal darĂŒber, bevor sie aufbricht, ohne Widerworte zuzulassen. Sie will den Alligator unbedingt auf rituellem Wege nach alter Weise töten. Nur mit einem Lendenschurz begleitet und mit selbstgefertigten primitiven Waffen.
 
Xaana verfolgt mit den Initiatoren das Terraforming in der Basis weiter. In einem Test-Wald wachsen unkontrolliert BĂ€ume in den Himmel hinein. Deshalb soll dort ein Degenerationskonverter aufgestellt werden, um den Prozess rĂŒckgĂ€ngig zu machen, bis sie auf eine vernĂŒnftige Erdbaum-GrĂ¶ĂŸe geschrumpft sind. Dass sich das WaldstĂŒck in der Gegend befindet, wo Aruula den Alligator jagt, fĂ€llt niemanden auf? Ok, das wĂŒrde schließlich den Plot der Woche nicht ermöglichen.
 
Vielleicht kennen sie auch MX nicht gut genug und schĂ€tzen die Wahrscheinlichkeit als zu gering ein, dass Aruula sich gerade in dem Augenblick ausgerechnet in diesem Wald befindet, wenn der Konverter aktiviert wird. Das wĂ€re aber auch unglĂŒcklich, oder? Aruula wird vom dem Vorgang ĂŒberrascht und entwickelt sich geistig zu der Barbarin zurĂŒck, die sie frĂŒher einmal war. Das ist doch der gleiche Entwicklungsstand? Sollte sie wirklich degenerieren mĂŒsste sie jetzt ein Urmensch sein. Sie ist im Grunde genau so intelligent wie immer, eher werden ihre Erinnerungen an den Punkt zurĂŒck gesetzt, bevor sie Matt im allerersten Band traf. Sorry, ich achte schon wieder zu stark auf Logiklöcher statt großzĂŒgig darĂŒber hinweg zu sehen, damit wir einen spannenden Abenteuerroman bekommen.
 
Da gibt es nichts auszusetzen. Der Alligator lÀsst nicht lange auf sich warten und wird in einer stimmigen Szene von Aruula erledigt.
 
 
 
Wie sich ĂŒberraschend heraus stellt, ist der Kontra-Mond Lemmas eigentlich Novis. Erstens, was fĂŒr ein wahnsinniger MX-Zufall, dass die Menschen von allen ungenutzten Monden ausgerechnet auf den geheimen Kontra-Mond evakuiert werden sollen. Zweitens, macht das Sinn? Im letzten Novisabenteuer waren hier auch Kontras unterwegs und es gab keine Anhaltspunkte dafĂŒr, dass der Mond ihre Basis ist. Als hier lagernde Kontras von der barbarischen Aruula angegriffen werden, sind die mir auch zu geschockt und verwundert. Die mĂŒssten doch mitbekommen haben, was hier abgeht. Dass ihr Mond zum Menschen-Mond umgewandelt wird und deshalb zwei Vertreterinnen dieser Rasse hier unterwegs sind.
 
Xaana dĂ€mmert indes langsam – aber natĂŒrlich zu spĂ€t – dass Aruula sich in einem sehr gefĂ€hrlichen Gebiet aufhĂ€lt. “
 wenn Aruula diese Strahlen abbekommen hĂ€tte? Schon der Name Degenerationsstrahlen klingt gefĂ€hrlich.“ Sie und der Initiator machen sich schleunigst auf die Suche.
 
 
 
Die paar Kontras vom Anfang der Geschichte lagern also auf ganz Novis gerade da, wo Aruula ihnen ĂŒber den Weg lĂ€uft. Und sie lagern gerade dann, als Aruula vom Degenerationsstrahl erwischt wurde. Typisch. Es gibt gerade die Konfrontation, als der Suchtrupp sie zufĂ€llig genau jetzt erspĂ€ht. Da lĂ€uft zum Finale mal wieder alles zusammen. Die Kontras werden als solche erkannt und getötet, Aruula betĂ€ubt, damit man ihr in Ruhe helfen kann. Dabei wird dann gleich ihr GedĂ€chtnis ein wenig gelöscht. Nur fĂŒr den Fall, dass sie die Wahrheit von den Kontras erfahren haben könnte, bevor man eingriff.
 
Dieses ganze unglaubliche MX-Pech wandelt sich am Ende aber in GlĂŒck. Aruulas Lauschsinn kehrt langsam wieder zurĂŒck, den hat die Degeneration wohl getriggert. Na, hoffentlich erfahren die Helden so nicht bald, dass sie von den Initiatoren veralbert wurden. Aber die konnten das unmöglich einplanen. Eine riesige MX-Verkettung von ZufĂ€llen, wenn ihr Plan an der Stelle scheitert, sind sie dieses eine mal nicht selbst Schuld.
 
 
Abseits der ganzen Handlung der Woche hat mich etwas ganz anderes mehr interessiert und aufhorchen lassen. Ein einziger Nebensatz. Die Initiatoren benötigen Gehirne passender Spezies fĂŒr einen Mentalschirm um ihren Ringplanet oder so. Wieder ein PuzzlestĂŒck.
 
 
 
 
„Machen wir Aruula mal fĂŒr ein Abenteuer wieder zur wilden Barbarin, das kommt garantiert gut an.“ Zugegeben, die Umsetzung ist ganz spaßig und Wolf Binder hat dem Roman wieder gut Leben eingehaucht. Aber wie so oft bei MX wurde dieses Event unpassend eingelĂ€utet. Wie Aruula in diese Situation kommt ist kein ĂŒberzeugendes Storytelling.
 
Und Novis jetzt noch zum Kontra-Mond zu machen. War das nötig? Ja, es bietet ZĂŒndstoff. Aber es ist auch so schrecklich konstruiert.
 
 
Loxagons Idee, die Autorenwertung von der Storywertung zu trennen, wĂ€re gerade bei MX fĂŒr mich nötig.
 
 
So gibt es, weil eine gut erzĂ€hlte Story mir wichtiger ist als eine gut geschriebene Story großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4,5 von 10 Kometen)


PS. Warum muss eigentlich stĂ€ndig von irgendwem erwĂ€hnt werden, dass Aruulas BrĂŒste groß sind? “„Haben Menschenfrauen große BrĂŒste? Ihre hatten beeindruckende Ausmaße.“ Aber gut, das ist bei Coco Zamis ja auch nicht anders. Da kann man Jason Dark echt dankbar sein, dass weder Jane noch Glenda ĂŒbergroße BrĂŒste haben.

Thema: Band 453: Mit harter Hand
Das Gleichgewicht

Antworten: 3
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20.05.2019 23:14 Forum: 401-heute

Auch das ehemalige Izmir wurde von einem Tsunami getroffen. Die Auswirkungen sind glĂŒcklicher Weise wesentlich geringer als anderswo. Wegen dem Funkspruch ist das Heldentrio hier und tuckert gerade durch die Stadt, als sie von Riesenspinnen angegriffen werden. Die kommen nicht in PROTO hinein. Alles ist gut. Man muss einfach nur ausharren, bis sie das Interesse verloren haben. Es kann ĂŒberhaupt nichts passieren. Stimmts? „Sie verstopfen die Luftansaugrohre!“ Mist! Also schnell blind weiter fahren, um sie abzuschĂŒtteln. Als man endlich wieder freie Sicht hat, sehen sie einige Menschen, die von den Viechern attackiert werden. Matt feuert mit PROTO einen Schuss ab, um sie zu retten. Irgendwie trifft er dabei ausgerechnet irgendeine Sprengladung und tötet die Fliehenden. Und als er nachsieht, ob es doch Überlebende gibt, greifen auch noch völlig ĂŒberraschend Barbaren an.
 
Er ĂŒbersteht den Kampf, wie immer werden schlimmere Verletzungen ganz kanpp und mit viel GlĂŒck vermieden. Aber Tom wurde von einem vergifteten Bolzen getroffen und braucht dringend medizinische Hilfe. Da kommen auch schon einige Izmir-Technos an, die auf die Helden aufmerksam geworden sind. Und hey, sie haben zufĂ€llig einen Arzt dabei. Matt konnte ihr GlĂŒck kaum fassen. Also, mich ĂŒberrascht nichts mehr.
 
Aus Sicht der Techno Vasraa erfahren wir, dass die Enklave nur Notrufe funkt, um Leute anzulocken, die sie dann plĂŒndern können. PROTO wĂ€re ein echter Hauptgewinn, aber der AnfĂŒhrer Kormak möchte sich erst anhören, wovor Matt sie warnen will. Es kommt noch mehr, diese Technos mit MilitĂ€rtouch sind noch böser. Sie nutzen die Riesenspinnen und Barbaren als unfreiwillige Untergebene. Außerdem war die Sprengung ihr Verdienst und wurde nicht durch einen unglĂŒcklichen Schuss von PROTO ausgelöst. TatsĂ€chlich haben die mitfĂŒhlenden fremden SchwĂ€chlinge ihr sicheres GefĂ€hrt verlassen, um nachzuschauen. Schade, dass wir die Motivationen der Izmir-Technos jetzt schon kennen. Aber das ist ein beliebtes Stilmittel von MX, damit der Leser von Anfang an weiß, wer die Bösewichte des Romans sind. Ich wĂ€re auch gern unvorbereitet davon ĂŒberrascht worden, wie Matt spĂ€ter.
 
In der Enklave wird Tom dann auf die Krankenstation gebracht. Dabei lĂ€sst man die Waffen als gute Geste zurĂŒck. Nur den handlichen Elektroschocker trug er verborgen im Stiefelschaft, fĂŒr alle FĂ€lle. Ach, Matt wird den sicher nicht brauchen.

Diese Technos lassen sich nicht so einfach von Matts Evakuierungs-Vortrag ĂŒberzeugen, wie die in Athen.
 
Indes sieht Xij auf der Krankenstation nach ihrem Mann. Durch eine typische Verkettung von MX-ZufĂ€llen knackt sie letztenendes das Schloss am Medikamentenschrank und findet darin belastende Dokumente. Denn natĂŒrlich liest sie den Kram neugierig, statt ihn zu ignorieren. Die Technos zĂŒchten die Riesenspinnen. Was fĂŒr ein Schock. Sofort alarmiert sie Matt, der dem nachgehen will. Ganz alleine, eine ausgezeichnete Idee. Die Anlage mit den Tierchen ist gut gesichert, es besteht keine Gefahr fĂŒr ihn. Aber er wird von Kormak auf frischer HerumschnĂŒffeltat erwischt. Aus einer spontanen Idee heraus schmeichelt Matt dessen Ego. Er will ihn sogar zum AnfĂŒhrer auf Novis machen. Das ist extrem dick aufgetragen, klappt bei den MX-Klischee-Gegnern aber natĂŒrlich.
 
Vasraa statuiert unterdessen an den Barbaren ein Exempel. SpĂ€ter erfĂ€hrt sie alles andere als erfreut von ihrem Boss, dass er Matts Geschichte glaubt und seine Enklave nach Novis ĂŒbersiedeln lassen will. Um den gesamten Mond zu erobern und alle zu unterwerfen. Muhahaha!
 
Die Helden haben die Technos also ĂŒberlistet und wollen schnell abhauen, solange sie noch können. Was trotzdem alles andere als einfach wird. Als netter MX-Zufall ist bei den Barbaren jetzt das Fass ĂŒbergelaufen und gerade jetzt greifen sie ihre UnterdrĂŒcker an. Im Kampfchaos erreichen Matt und seine Freunde PROTO und könnten fliehen. Aber zum einen muss Gutmenschheld Matt die armen Barbaren unterstĂŒtzen, zum anderen fĂ€llt ihm jetzt wieder ein, dass er Kormak einen der Teleport-Sender gegeben hat und mit den neuen Erkenntnissen nicht bei ihm lassen kann.
In einem wie gewohnten dramatischen Endkampf schließen die Protagonisten mehrmals mit ihren Leben ab, werden in letzter Sekunde aber irgendwie gerettet.
 
Matt schafft es, heimlich Kormaks Sender gegen einen inaktiven auszutauschen. Prima. Aber MX-typisch kommt in letzter Sekunde etwas dummes dazwischen. Kurz bevor er den Panzer erreichte, geschah es. Vasraa hat nĂ€mlich gerade zufĂ€llig herausgefunden, dass Matt die Wahrheit herausgefunden hat. Die Gruppe kann gerade noch rechtzeitig davon dĂŒsen, bevor sie auffliegen. Doch die Soldatin verfolgt heimlich den Panzer und ahnt, dass sie auf dem Weg zur nĂ€chstgelegenen Technoenklave sind. Die Bösewichte hetzen also hinterher, um sich den aktiven Sender zurĂŒckzuholen.
 


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Kometen)

Thema: Moin aus Gießen
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19.05.2019 22:10 Forum: Vorstell-Ecke

Willkommen im Forum, Gerhard. smile

Noch jemanden der die MX-Romane bewertet und ein paar kurze SÀtze dazu schreibt, können wir hier gut gebrauchen. Also nur zu, wenn du magst. . Augenzwinkern

Thema: 145 - Das unheimliche Puppenhaus
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19.05.2019 22:01 Forum: Gruselkabinett

Wie in der Einleitung schon geschrieben steht, Mr. Dillet hat sich bei seinem Stammantiquar als neustes außergewöhnliches Mitbringsel ein großes und erstaunlich detailliertes Puppenhaus gegönnt. Dort ist man froh, das Teil endlich los zu sein. Dillet und seine Frau erfahren auch bald, warum.

Nach einem ĂŒblichen ruhigen Einstieg, der aber schon Andeutungen macht und gespannte Erwartungen schĂŒrt, hat Mrs. Dillet beim Anblick des Puppenhauses direkt ein starkes unbestimmtes BauchgefĂŒhl. Ganz wie im Heftroman. Es gibt keinerlei Anzeichen dafĂŒr, aber das Mitbringsel wird ihnen noch Ärger machen.

Und tatsĂ€chlich, Punkt Mitternacht wachen sie auf. Da man das Haus zufĂ€llig im Schlafzimmer aufgebaut hat, bekommt das Ehepaar mit, wie die Puppen plötzlich lebendig werden. Was wĂŒrde man in so einer unheimlichen Situation machen? Sich vor das Haus stellen und die VorgĂ€nge so kommentieren, als schaute man eine Folge Lindenstraße im Fernsehen. Hallo, hier sind Puppen zum Leben erwacht. Was die machen ist da eher nebensĂ€chlich, wĂŒrde ich meinen. Es wird aber noch seltsamer. Da kommt eine Kutsche angefahren und hĂ€lt vor dem Haus. Woher kommt die ĂŒberhaupt? Oder die SĂ€rge, in die die Toten gelegt werden? Ich finde es „logisch“, dass die Puppen aktiv werden und mit der Einrichtung des Hauses interagieren. Aber dass plötzlich Dinge auftauchen, sozusagen aus dem Nichts, ist komisch.

Ja gut, da wird ein alter Mann vergiftet und wir bekommen live mit, wie er als Puppen-Zombie aufersteht, um heimlich zwei Kinder in ihren Betten zu ermorden. Schlimm, aber das sind doch nur Puppen.
Das Schauspiel ist fĂŒr die beiden Beobachter total ungefĂ€hrlich, eher faszinierend. Und weil man nicht jede Nacht geweckt werden will, wird das Ding einfach auf den Dachboden verfrachtet. Ruhe ist! Wo bleibt da die Spannung, der Grusel?


NatĂŒrlich stattet der erboste Mr. Dillet dem HĂ€ndler einen wĂŒtenden Besuch ab. Wie hĂ€tte man damit rechnen können? War ja eine ganz schlaue Idee, das nervige Puppenhaus an seinen „besten Kunden“ zu verkaufen. Und wo ist das Problem? Es hat um die 60 Pfund gekostet und kein Vermögen. Der Antiquar hat sogar nur 10 Pfund dafĂŒr bezahlt. Wenn es ihn stört, wieso nicht einfach in den MĂŒll hauen oder an der nĂ€chsten Straßenecke hinstellen, statt ewig zu warten, ob es ihm endlich jemand abkauft. Zum Schluss tauschen sich die beiden ĂŒber ihde Theorien zum Mord im Puppenhaus aus, wie ĂŒber offen gebliebene Fragen nach einer soliden Folge Tatort.


Dass sich Titania Medien an Romanvorlagen orientiert und die nun einmal fest sind, ist fĂŒr mich oft ein Grund, um schwĂ€chere Geschichten zu akzeptieren. Aber das ist hat so viele Logiklöcher, ist dermaßen spannungsarm und die Charaktere verhalten sich einfach nur seltsam. Wirklich wie ein schlechter Heftroman.

Und am Ende auch noch die passenden ZufĂ€lle. Mr. Dillet will jetzt unbedingt herausfinden, was dahinter steckt. Das unheimliche Puppenhaus an sich ist also abgefrĂŒhstĂŒckt und gar nicht mehr wichtig, nur noch die Geschichte dahinter. Rein zufĂ€llig findet er beim Rumgefrage eine Miniaturkirche, die vom Stil an das Puppenhaus erinnert. Und noch zufĂ€lliger kommt er so auf den Erbauer des Teils. Man fĂ€hrt also dorthin, schaut sich die Sache an, macht sich seine beklemmenden Gedanken, weil die Morde wohl wirklich so passiert sind (ob der Oppa wirklich als Zombie wiederauferstanden ist bleibt eine unerklĂ€rte Schauergeschichte innerhalb der Schauergeschichte) und dann fĂ€hrt man wieder nach Hause.

ENDE. Was jetzt mit dem Puppenhaus weiter passiert und welche Magie es zum Leben erweckt hat bleibt offen. Ist auch irgendwie egal.


NatĂŒrlich ist die Vertonung wieder ordentlich, aber auch nicht so ĂŒberragend wie oft. Fast könnte man meinen, sich in der Produktion geirrt zu haben. Das ist schlichtweg nicht die Liga von Titania Medien.


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff (3 von 10 Punkten)

Thema: 145 - Das unheimliche Puppenhaus
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145 - Das unheimliche Puppenhaus 19.05.2019 22:01 Forum: Gruselkabinett



London 1895: Als Mr. Dillet, ein bekannter Sammler, im AntiquitĂ€ten-Laden des Ehepaars Chittenden ein uraltes Puppenhaus entdeckt, ist er sich sicher, dass er es haben muss. Er ahnt nicht, dass es nun mit dem Nachtschlaf fĂŒr ihn und seine Frau erst einmal aus und vorbei sein wird und die Chittendens im Grunde froh sind, das unheimliche Puppenhaus endlich losgeworden zu sein ...

Erschienen am 29. MĂ€rz 2019

Thema: Der Hexer Covercharts Runde 2
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19.05.2019 11:32 Forum: Cover-Charts

1) 24. Der Zug, der in den Alptraum fuhr
2) 20. Unter dem Vulkan
3) 32. Der Koloss von New York
4) 29. Necron - Legende des Bösen
5) 28. BrĂŒcke am Ende der Welt

Thema: "Spiele" Sektion im Forum / John Sinclair Abenteuerspiel
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19.05.2019 11:29 Forum: Kritik und Anregungen

Schade, dass das Spiel eingestellt wurde und ehrlich gesagt auch in einem ausbaubedĂŒrftigen Status ist. Ich hĂ€tte mir zum Beispiel Zauber, Rituale oder paranormale KrĂ€fte gewĂŒnscht. Meine Gruppe hat die erste Schwarze Tod Kampagne durchgespielt und dann kam nichts mehr. Wenn man aus KostengrĂŒnden nur noch pdfs herausgebracht hĂ€tte, das hĂ€tte mir auch gereicht. Macht die DMs Guild bei Dungeons&Dragons ja genau so.

Thema: Band 1170: Der Alchimist des Augenblicks
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17.05.2019 17:23 Forum: PZ1001-heute

Durch meine MX-Aufhohljagd habe ich PZ strÀflich vernachlÀssigt. Aber so eine stÀndig fortlaufende gemeinsame Handlung aller Autoren ist schon etwas fesselndes. Wenn jeder eh seine eigenen Baustellen hat, kann man auch mal zwei Monate Pause machen.


Von Manfred Weinland zum Beispiel gibt es einen reinen Vergangenheitsroman ohne Zamorra und sein Team. Ohne die Zaubermond-Hardcover muss man sowas eben in die Heftserie verlagern.

Erst kĂŒrzlich habe ich in der 1167 ĂŒber Arsenius Hall nachgedacht. Jetzt spielt er tatsĂ€chlich als eine der Hauptfiguren mit. Ich mag ihn ja, wenigstens wurde er nicht vergessen. DafĂŒr hĂ€tte der Autor gern auf eine weitere Amulettkopie verzichten können, deren bösartiger TrĂ€ger Ärger macht. Das bringt so nichts, wenn es in dem Plot nicht endlich mal Fortschritte gibt. Da wir auch nicht wissen, wie viele Amulette in der Truhe waren, könnte das die nĂ€chsten Jahrzehnte so weiter gehen.

Und dann ist Rufis Agadir auch noch jemand, der zum Zeitvertreib zweidimensionale Photographien von sich auf Menschen losgehen lĂ€sst. Interessante Idee, das ist aber wieder so eine Gegnerdarstellung, mit der ich ĂŒberhaupt nichts anfangen kann.

Dennoch, die erste HĂ€lfte des Romans macht Laune und ich habe kaum etwas an ihr auszusetzen. Manfred verfĂ€ngt sich gern mal in zu verschachtelten und langen SĂ€tzen. Das ist fĂŒr einen lockeren Heftroman zuweilen echt nicht schön zu lesen. Aber die Handlung weiß zu gefallen.

Die Konfrontation mit dem Bösewicht hĂ€tte ich mir an einigen Stellen aber anders vorgestellt. Erst wird Rufus von einem geworfenen PolististenknĂŒppel am Kopf getroffen. Arsenius hypnotisiert den Kerl fix, damit er seine Dienstwaffe schleudert. Sie ĂŒberschlĂ€gt sich sogar wirbelnd in der Luft und knallt Rufus dann zielgenau an die SchlĂ€fe. Wir sind hier doch nicht bei MX mit solchen lĂ€cherlichen Einlagen.


Als Rufus Arsenius doch noch in seine Gewalt bekommt gibt es erst einen „Wie kann ich dich am fiesesten Foltern“-Monolog und danach erzĂ€hlt er dem MonsterjĂ€ger auch noch bereitwillig seine Geschichte. Der Klassiker eines Bond Bösewichts.


Arsenius hat keine Chance. Also muss eine andere Lösung her. Mit Carrie Bird gibt es eine weitere Person von Manfreds Autoren-Baustelle. Wie lange ist das jetzt schon wieder her? Ein Jahr? Wie viel Spaß PZ nur machen wĂŒrde, wenn man den Autorenkreis begrenzen wĂŒrde oder sie wirklich mal gemeinsam an einem Zyklus schreiben wĂŒrden. Kann man sich nicht vorstellen, Bastei will sicher die Synapsen der Leser nicht vor Euphorie durchbrennen lassen.

Die endgĂŒltige Auflösung ist mir dann zu mĂ€chtig. Dass Arsenius durch die Stadt irgendwelche EinflĂŒsterungen bekommt kann ich mit einer erhobenen Augenbraue hinnehmen. Dass die Stadt London nun aber aktiv eingreift und paranormal begabte Leute versammelt, um Arsenius zu retten und Agadir zu vertreiben, das ist mir zu viel. Jetzt haben in PZ also schon StĂ€dte ihr eigenes mystisches Bewusstsein. Oh weh. Wenn Manfred das ausbaut, weil er ĂŒbermĂ€chtige Wesen so liebt. Bitte nicht. KĂ€mpft dann bald Moskau gegen Washington? Wortwörtlich? HĂ€tte man es nicht dabei belassen können, dass nur Arsenius als spezielle eigene FĂ€higkeit unterbewusst Befehle der „StĂ€dtebewusstseins“ entgegen nimmt?

Jetzt darf ich wieder ein halbes Jahr auf die Fortsetzung warten. Wenn es schnell geht.


Eine sehr gute erste HÀlfte, eine zweite HÀlfte mit MÀngeln. Da fÀllt die Bewertung wieder schwer.

Von mir großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff gute 6,5 von 10 Amulette)

Thema: Band 452: Gehetzt
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16.05.2019 18:33 Forum: 401-heute

Auf Aquus wird der Hydree (bisher habe ich diese Unterscheidung innerhalb der Spezies nicht vorgenommen, Hydree sind die ursprĂŒnglichen Vorfahren, Hydriten die jĂŒngeren Aliens auf der Erde) Wang‘kul von einem fiesen Krake verfolgt.
 
In der Hydreesiedlung halten sich weiterhin die GĂ€ste Mi-Ruut und Kra‘rarr auf. Sie wollen die Stadt fĂŒr die feindlichen Polatai unsichtbar machen. Bei dieser guten Tat werden sie vom Hydree Bart‘ol beraten. Momentan brauchen sie spezielle Spinnenseide und dafĂŒr Spinneneier. Doch die gibt es nur bei den Polatai auf der Polbasis.
 
Wang‘kul hat inzwischen den Krake abgeschĂŒttelt und die Siedlung erreicht. Da er sich mit dem Zyklopen und der Wölfin angefreundet hat, eilt er ihnen auf ihre gefĂ€hrliche Mission hinterher, um sie zu beschĂŒtzen.
 
Starnpazz konnte sich erfolgreich nach Aquus absetzen. Doch er befindet sich hier in seiner echten Gestalt und nicht in einem Avatarkörper. Deshalb wird er auf der Polbasis nicht erkannt und respektiert. Weil er sich zu dreist verhĂ€lt, wird er kurzerhand von den Polatai abgefĂŒhrt. Und dabei zufĂ€llig von dem Trio aus der Hydreesiedlung entdeckt. Sie sind neugierig und verfolgen die Gruppe heimlich. Leider fliegen sie auf, weil Mi-Ruut doof laut husten muss. Pech. Es kommt zum Kampf und Starnpazz wird befreit. Jetzt will man erstmal wissen, was hier gespielt wird. Die Spinnenseide muss warten.
 
Starnpazz hat MX-GlĂŒck, indirekt hat er sofort einen der gesuchten Hydree gefunden. „Das Schicksal hat mich zu euch gefĂŒhrt. Das kann kein Zufall gewesen sein.“ Als Initiator weiß er ĂŒber die Ankunftsstation Bescheid und kann genau sagen, wo die Spinneneier zu finden sind. NatĂŒrlich nicht irgendwo, sondern ausgerechnet in der Basis des Feindes. Der altbekannte Polatai-Gangsterboss schon wieder. Kra‘rarr und Mi-Ruut wollen die Dinger beschaffen.
 
WĂ€hrend also in Aquus sehr fix auf MX-Art alle FĂ€den zusammen laufen, versucht man auf dem Ringplanet herauszufinden, wohin der verhasste Kontra sich teleportiert hat. Die Initiatoren hatten sich zu sehr auf das geistige Lenken und Manipulieren konzentriert, und das rĂ€chte sich nun. Genau so ist es leider. TatsĂ€chlich finden die Initiatoren Hinweise auf den Wassermond Aquus und schicken einen Suchtrupp los, in den letzten verfĂŒgbaren Avataren.
 
Und so wird wegen der ganzen Aufregung der Weg zu den Spinneneiern frei. Gerade die Straße dorthin hat sich geleert. „Die Gelegenheit mĂŒssen wir nutzen!“ Doch wo Spinneneier sind, da sind auch Spinnenmamis. Trotzdem schaffen es Mi-Ruut und Kra‘raar sich ein paar Eier zu schnappen. Aber draußen haben sie klassisches MX-Pech und stolpern in der erstbesten Querstraße dem Trupp aus Polatai und Friedenswahrer-Avataren geradewegs in die Arme.
 
Weil seine Freunde recht lange weg bleiben, geht Wang‘kul nachsehen und schleppt Starnpazz einfach mit. Die beiden stoßen auf die Eierdiebe, die gerade vor ihren Verfolgern wegrennen, und schließen sich der Flucht an. Kann jemand bitte Benny Hill Musik einspielen?
 
Die wilde Jagd fĂŒhrt sie bis in die Tiefen des Ozeans. Die vier trennen sich, schließlich wollen sie die Initiatoren nicht in ihre Heimatsiedlung fĂŒhren. Kra‘rarr und Mi-Ruut schwimmen weiter Richtung Stadt, Wang‘kul setzt sich mit dem Kontra ab. Der Hydree fĂŒhrt die Initiatoren geradewegs auf den Krake vom Anfang des Hefts zu. Der risikoreiche Plan geht auf. „Das war verdammtes GlĂŒck!“
 
Mi-Ruut kann die Spinneneier sichern. Jetzt muss man die geschlĂŒpften Jungtierchen nur noch aufzĂŒchten, um an die Seide zu kommen. Doch die Freude wĂ€hrt kurz. Vor dem Rat wird er wegen der unerlaubten Expedition in Polataigebiet angeklagt. Immerhin geschah dies fĂŒr einen guten Zweck, um ihre Stadt vor den Feinden zu verbergen. Also darf er sein Projekt beginnen und erst dann wird man mit ihm weiter verfahren. Starnpazz darf sein Gesuch vortragen, einen Hydree fĂŒr die Marsianer zu beschaffen. Vorerst wird er wie Hordelab auf der Erde unter Arrest gestellt.
 


Der zyklopenartigen Mi-Ruut bekommt jetzt noch eine Wurmloch-Hintergrundgeschichte um seinen ehemaligen Heimatplaneten spendiert. Jetzt erst? Der Planet ist ĂŒbertechnologisiert, nichts mehr ist natĂŒrlich, alles nur synthetisch. Der technologische Fortschritt der Dreen hatte aus Asparagas einen ĂŒberhitzten, ausgedörrten Klumpen werden lassen, der nur durch die Technologie bewohnbar war. Die dramatische Liebesgeschichte um seinen Partner ist wie gewohnt in kurzen AbsĂ€tzen ĂŒber das Heft verteilt.




Jetzt noch eine der Planetengeschichten hÀtte ich nicht gebraucht. Der Zug ist abgefahren! Es ist auch immer die gleiche Leier mit dem erhobenen Klima-Zeigefinger.

Davon abgesehen geht es mit den Kontras weiter. Starnpazz konnte sehr schnell Kontakt zu den Hydree aufnehmen. Aber auch die linientreuen Initiatoren haben angebissen und werden nicht nachgeben.

Leider ist die Geschichte wieder auf typische MX-Art erzÀhlt. Zwischen den ganzen Erd-Abenteuern werden es die Fremdwelt-Geschichten schwer bei mir haben.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Kometen)

Thema: Band 451: Nach der Flut
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16.05.2019 18:00 Forum: 401-heute

In Athen wurden die armen Taratzen vom Megatsunami ĂŒberrascht und mĂŒssen schnell ihre Brut aus dem unterirdischen Bau bringen. Der menschlichen Enklave ergeht es nicht besser. Tragisch, spannend und ganz knapp kann sich die junge Xenia auf das Dach eines Tempels retten, bevor die Flutwelle kommt. Dann muss die zum GlĂŒck kleiner als die in Britannien sein.
 
Eine zweite Gruppe hat sich in eine kleine Bunkerzentrale gerettet. Man funkt in Schichten um Hilfe. Zum GlĂŒck auch auf Englisch, so können Matt und seine Freunde im Hort des Wissens antworten, als sie den Funkspruch abfangen. Der Tsunami ist inzwischen ĂŒberstanden, doch man hat trotzdem Pech. Der Schleusenmechanismus ist defekt und man kommt hier nicht mehr raus. Matt bricht mit Tom und Xij sofort auf, sonst geht denen der Sauerstoff aus. Eine Reise wĂŒrde viel zu lange dauern, aber Hordelab hat ja ein TeleportationsgerĂ€t. Nur wie soll man den Bunker aufbrechen? PROTO wĂ€re extrem nĂŒtzlich. Um den Amphibienpanzer mit zu teleportieren muss er kurz an eine Energiezelle gekoppelt werden, die eigentlich fĂŒr das in Agartha gebaute WurmlochgerĂ€t gedacht ist.
 
Eine dritte Bewohnergruppe ist aus Zweifeln nicht in einen der Bunker geflĂŒchtet, sondern harrte lieber in einem Hochhaus aus. Die Überlebenden schippern auf einem Floß weiter zum Tempeldach, wo sie sich sicher fĂŒhlen. Dabei gibt es natĂŒrlich mehr Drama und Tote. Schließlich treffen sie auf die erste Gruppe.
 
Inzwischen sind die Helden in Athen angekommen. Hordelab teleportiert sich direkt nach Argatha weiter. Aber auch ohne Hilfe können die Protagonisten das Tor der Zentrale öffnen, um die Leute noch rechtzeitig zu befreien.
 
Am Tempel fließt das Wasser langsam ab, man muss jetzt nur lange genug dort ausharren. Leider sammeln sich die Taratzen ausgerechnet unter dem Tempeldach, nichts ahnend, was da leckeres herum sitzt. Die Athener wollen den Bereich gerade verlassen, als es zufĂ€llig ausgerechnet jetzt ein Erdbeben gibt.
 
In der Zentrale befanden sich nur einige wenige Leute. Der Großteil hat im eigentlichen Hauptbunker Zuflucht gesucht. Das Heldentrio ist gerade auf dem Weg dahin, als sie das Erdbeben erreicht und PROTO von einem Erdloch verschlungen wird. Der Panzer schlittert geradewegs auf Lava zu. Schlimmer konnte es nicht werden. Ach, ein kleiner Systemausfall ist doch noch drin.
 
Nach diesem typischen Cliffhanger bleibt PROTO ganz knapp stehen, natĂŒrlich sterben die Helden nicht. Doch wenn sie hier nicht verbrennen wollen, mĂŒssen sie PROTO zurĂŒck lassen.
 
Auch bei den Taratzen gibt es durch das Erdbeben weitere Opfer. Oh nein, das geht jetzt doch zu weit. Aber einer ihrer Suchtrupps entdeckt PROTO und will ihn bergen. Die starken Rattenwesen nehmen den Helden die Arbeit ab. Zu dritt hĂ€tten sie es wohl kaum geschafft. Als sie den Panzer aus dem Loch gezogen und sich verausgabt haben, rennen Matt und Co. schnell hinein und wollen wegdĂŒsen.
 
Nachdem man auf dem Tempeldach das Erdbeben ĂŒberstanden hat, will man sich jetzt aber wirklich absetzen. ZufĂ€llig sind die TaratzenmĂ€nnchen irgendwo hin verschwunden. Ein alter Mann opfert sich ehrenhaft, um den Rest abzulenken.
 
Im Hauptbunker gab es also eine vierte Gruppe. Und da ist Wasser eingedrungen, Hoffentlich sind nicht alle ertrunken. Leider bewahrheitet sich dieser schreckliche Verdacht. Zwei Athener durchsuchen den Bau gerade, als es das nĂ€chste Erdbeben gibt. Das ist ja wie auf Novis, wo der sabotierte Terraformingapparat immer im allerungĂŒnstigsten Moment aktiv wurde.
 
Und PROTO, der hat auch im dĂŒmmsten Moment seine SystemausfĂ€lle. Die Helden kommen jetzt nicht weg und die Taratzen machen sich wĂŒtend an dem Panzer zu schaffen. So muss man einen Neustart abwarten und kann erst dann abhauen.
 
 
In einem dramatischen Endkampf treffen die Gruppen aufeinander. Alles ist ganz knapp und es gibt fiese Cliffhanger, aber man kann die Leute auf dem Tempeldach retten und die Taratzen ausschalten. Dann kann man zum eigentlichen Grund kommen, warum man hier ist. Die Überlebenden davon zu ĂŒberzeugen, sich nach Novis umsiedeln zu lassen. Das haben sie sich verdient.
 
PĂŒnktlich erreicht die Helden der nĂ€chste Funkspruch aus der TĂŒrkei. Das ist in relativer NĂ€he, weiter geht es mit PROTO.
 
 
 
Aber was ist mit Agartha? Der VerrĂ€ter Starnpazz hat bei seinem Besuch die Geschichte um das Bauvorhaben etwas zurecht gebogen. Deshalb sind alle verwundert, als Hordelab die Wahrheit erzĂ€hlt. Plötzlich soll der Mond nicht mehr in seine ursprĂŒngliche Umlaufbahn gebracht und die Erde gerettet werden, sondern es geht um eine Evakuierung vom untergehenden Planet in ein fernes Sonnensystem. Hordelab werden seine GegenstĂ€nde abgenommen und er wird unter Arrest gestellt. Geduldig lĂ€sst er das ĂŒber sich ergehen, denn Gehirne fĂŒr den Ringplaneten [...] Das ist es, worauf es letztlich ankommt.
 
Er wird auch eine Weile fest sitzen, denn der König von Agartha hat da ein ganz mieses BauchgefĂŒhl.
 
 

 
Ein klassischer Einstieg in die Erdabenteuer zur zweiten Zyklushalbzeit. Wie gewohnt liefert Hilleberg eine Menge Drama, ZufĂ€lle, Action, Cliffhanger zum FingernĂ€gelknabbern. Da wird ein kleines MĂ€dchen am Ende zur tapferen Heldin fĂŒr die TrĂ€nendrĂŒsen der Leser. Die Action ist wieder prima geschrieben. Mir hat besonders die Beschreibung des Schauplatzes gefallen. Das Chaos und der tiefe Schlamm, was so eine Naturkatastrophe eben hinterlĂ€sst. Tote gibt es bei Menschen und Taratzen. Auch wenn mich das sĂŒĂŸe Riesenungeziefer emotional mehr bewegt hat – ich mag die Kerlchen einfach – so saß der Schock mit den elendig ersoffenen Zufluchtsuchenden im eigentlich dichten Bunker ordentlich. Die dunkle Zukunft der Erde, aber echt. Ein Dank an den Autor, dass er sich diesen Schritt getraut hat.
 
Wie erhofft stören da die ĂŒblichen MX-Dinge nicht, die auf der Erde natĂŒrlich nicht auf einen Schlag verschwunden sind. Es ist schön, wieder daheim zu sein. Ok, solch einen Apokalypse-Plot mit Naturkatastrophen und der Erde am Abgrund gab es damals mit dem Streiter schon. Aber man sollte bedenken, dass man sich spontan etwas einfallen lassen musste, damit mehr Abenteuer auf der Erde möglich sind. Besser so, als weitere 50 Romane in der Fremdwelt.
 
Hordelab ist in Schwierigkeiten, aber der schafft das schon. Wie lÀnger vermutet geht der Masterplan immer weiter schief, weil die Initiatoren eben doch gewöhnliche egoistische Individuen sind, statt gemeinsam am Projekt zu arbeiten und alles andere hintan zu stellen.
 
 
großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kometen). Solides MX-Erd-Abenteuer.

Thema: SammelbÀnde (3 Romane)
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RE: SammelbÀnde (3 Romane) 16.05.2019 17:54 Forum: Sonstiges

Zitat:
Original von Wicket
Ich kann mich erinnern, dass die Teile frĂŒher so schlecht verklebt waren, dass sich die einzelnen Hefte teilweise aus den SammelbĂ€nden gelöst haben und diese buchstĂ€blich auseinanderfielen... Urks


Dass die Hefte an sich auseinanderfielen kann ich absolut nicht bestÀtigen. Aber dass sie sich aus dem Sammelband gern mal gelöst haben.

FĂŒr mich ganz gut, die waren auf dem Wochenmarkt immer billiger zu bekommen als die entsprechenden Einzelhefte. großes Grinsen

Thema: GlĂŒckwunsch-Thread... :-)
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16.05.2019 17:52 Forum: Talk

Na dann, Alles Gute und Herzlichen GlĂŒckwunsch, Legende Kuchen

Thema: Band 450: Das Schicksal der Erde
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15.05.2019 00:23 Forum: 401-heute

Endlich ist Matt wieder zurĂŒck auf der Erde. Um dort zu verhindern, dass die gesamte Menschheit von der kommenden Katastrophe ausgerottet wird. So schnell wie möglich muss er sie vom Plan der Friedenswahrer ĂŒberzeugen. Dass ihre Zukunft auf dem Mond Novis auch nicht besser werden wird, weiß er nicht. Wir Leser aber schon. „Friedenswahrer“ habe ich immer als Namen fĂŒr die Aliens benutzt, weil er so schön mystisch klingt. Jetzt, da sie sich als grausame Klischeebösewichte wie aus einem beliebigen Alienfilm entpuppt haben, werde ich sie wohl Initiatoren nennen. Wobei das auch nicht passt. Die stellen sich so dĂ€mlich an, mal schauen, ob ihr Masterplan wirklich noch initiiert wird. Eine der Fehlentscheidungen des Zyklus. Erst ewig rumdrucksen und dann dem Leser mit einmal alles zeigen. Wir wissen noch nicht alles ĂŒber den Plan, aber genug ĂŒber die Motivationen der Aliens, um sie als tiefschwarze Bösewichte zu charakterisieren.


Jedenfalls stolpert Matt ĂŒber Tom, Xij und einen Archivar, die zufĂ€llig gerade jetzt am Wurmloch nachsehen. Lange ist es her, dass die beiden aus dem zeitlosen Raum geflohen sind. MĂŒsste 2015 gewesen sein. Den Archivar habe ich schon lĂ€ngst vergessen. Er scheint auch ĂŒberflĂŒssig fĂŒr den Plot zu sein, deshalb gibt es direkt irgendeine schwere Fehlfunktion und er löst sich auf. Plopp!

Im Ampibienpanzer PROTO geht es zum Hort des Wissens. Auf dem Weg dorthin kann man sich in Ruhe ĂŒber das Erlebte austauschen. Dann stoßen sie zufĂ€llig auf eine Gruppe Barbaren. Damit gibt es neue GedankengĂ€nge fĂŒr Matt und den Leser. Denn wer kann ĂŒberhaupt nach Novis gerettet werden? Die Barbaren werden das Projekt als Teufelswerk sehen und nie freiwillig mitmachen. Und niederintelligente Rassen wie die Wulfanen verstehen sicher das ganze Konzept nicht. Aber weiter geht die wilde Fahrt, auf der es auch erste Anzeichen gibt, dass es mit der Erde zu Ende geht.

Im Hort des Wissens gibt es dann nochmal einen Informationsaustausch. FĂŒr Matt ist es der erste Anlaufpunkt, wo er Überzeugungsarbeit leisten muss.



Anderswo lebt der ehemaliger Ballonfahrer und Entdecker Alexander Pofski. Wohl eine alte Serienfigur aus den 100er BĂ€nden. Nun lesen wir wieder von ihm und es geht direkt zur Sache. Bei einem heftigen Erdbeben können er und seine Tochter sich gerade so in Sicherheit bringen. Doch da ist noch mehr, deshalb will er sich ein letztes mal in die LĂŒfte erheben und die Sache ĂŒberprĂŒfen. Gutes BauchgefĂŒhl, denn da sieht er schon einen ausgewachsenen Supertsunami anrollen. Ganz knapp kann er sich und seine Tochter im Ballon retten. Sicher keine zehn Meter davon entfernt donnert unter ihnen die Welle hinweg. Knapp wie immer bei MX!



Im Hort des Wissens ist der neue Plan, ĂŒber Funknachrichten alle fortschrittlichen Gruppen auf der Erde zu erreichen. „Wenn ich mich nicht irre, genĂŒgt es doch, in die oberen Luftschichten aufzusteigen – und das könnten wir mit einem Ballon hinbekommen!“

Ach, wenn nur jemand einen Ballon zur Hand hĂ€tte. Aber erstmal muss man sich einen Satelliten besorgen und deshalb einige Museen abklappern. Gerade hat man das richtige gefunden, als Taratzen angreifen. Und etwas geschah, womit er am Allerwenigsten gerechnet hatte. ZufĂ€llig halten sich gerade jetzt Nosfera in der NĂ€he auf, die eingreifen und ihnen helfen. Nicht irgendwelche Nosfera. ZufallszufĂ€llig genau die, welche mit Starnpazz Kontakt hatten. So haben die Helden gleich VerbĂŒndete gefunden, die sie uneigennĂŒtzig begleiten. Und sie erhalten wieder neue Informationen vom Treffen mit dem Initiator. GlĂŒck muss man haben! Als der Satellit gefunden ist, bringen Tom und Xij ihn nach draußen und Matt sucht drinnen weiter nach BauplĂ€nen.

Etwas stimmte nicht 
 Irgendetwas fĂŒhlte sich nicht richtig an, ohne dass sie es benennen konnte. Ach, keine Panik. Da donnert nur ein riesiger Tsunami auf euch zu. Matt hat endlich gefunden, wonach er sucht. Doch es ist zu spĂ€t. Noch fĂŒnf oder sechs Sekunden vielleicht, dann hatte ihn die Welle erreicht, egal wie schnell er rannte. Es gab kein Entkommen. Als er das begriff, hielt er an und ergab sich in sein Schicksal.

Wieder mal hat ein Hauptprotagonist der Serie den garantiert sicheren und bestimmt unvermeidlichen Tod vor seinen Augen. Und wie immer bauen die Autoren eine total ĂŒberraschende und unerwartete Rettung in letzter Sekunde ein. Exakt jetzt trifft der Initiator ein, der Matt auf der Erde unterstĂŒtzen soll. Er teleportiert sich hin, nimmt die Helden und den Satelliten mit und rettete sie im buchstĂ€blich allerletzten Moment mit einem Druck auf den Auslöser.

Zack, ist man zurĂŒck im Hort des Wissens. Immerhin, entgegen meiner Erwartung wird Alexander doch nicht eingebunden. Diese Geschichte bleibt fĂŒr sich allein stehen, da man hier einen eigenen Ballon hat. Die Geschichte endet damit, dass man den ersten Funkkontakt zu einer anderen Kommune herstellen kann.


It is gud to bi beck. Und wie! HĂ€tte man die Ankunft auf dem altbekannten Heimatplaneten nicht ruhiger gestalten können? Na gut, es passt zu MX. Gleich mal ein Mördertsunami, inklusive klassischer Rettung in allerallerletzter Sekunde. Vielleicht ist es das, was der gemeine MX-Leser braucht, ich will es nicht. Die Serie darf gern einen Gang zurĂŒck schalten und mich erstmal ankommen lassen.


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Kometen), das hĂ€tte man besser machen können. Aber hey, es ist meine geliebte alte Erde.


PS. Hordelab, der Initiator, der Matt nun auf der Erde zur Seite steht, nachdem Starnpazz als Kontra aufgeflogen ist, hat einen Gedanke zum Masterplan, den ich nicht unkommentiert lassen kann. Oft blieb dabei das Individuum auf der Strecke fĂŒr das „Große Ganze“. Hahaha, wenn es nur so wĂ€re. Bisher bestehen 80% der bekannten Friedenswahrer aus Rebellen oder grĂ¶ĂŸenwahnsinnigen Egoisten mit eigenen PlĂ€nen.

Thema: Band 449: Am Scheideweg
Das Gleichgewicht

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14.05.2019 00:11 Forum: 401-heute

Der Roman beginnt auf dem Mond Novis direkt mit Action. Xaana und Aruula sind auf die prima Idee gekommen, den erlaubten Bereich zu verlassen und stoßen gleich mal auf ein Monster. Friedenswahrer Maltuff, Terraforming-Chef hier, kann sie retten ist aber ziemlich angepisst. Er hat sie extra gewarnt und trotzdem will Aruula unbedingt auf Erkundungstour gehen. Ich verstehe die Barbarin einfach nicht. Leider soll diese Szene nicht die einzige ihrer konstruierten Art im Handlungsverlauf bleiben.
 
Denn es gibt kurze Zeit darauf ein Problem mit einem der Konverter. Dann Ärger mit einer Anlage. Die zustĂ€ndigen Friedenswahrer mĂŒssen weg und sich darum kĂŒmmern, die Frauen bleiben allein zurĂŒck. Sie mĂŒssten ihre Lektion schließlich gelernt haben, oder? Nope, Aruula und Xaana kapern umgehend einen Gleiter und unternehmen einen weiteren Ausflug. Grandiose Idee, nochmal die Sicherheitszone zu verlassen. ZufĂ€llig steuern sie genau auf den beschĂ€digten Konverter zu. Och nee.
 
Doch wieso geht auf einmal so viel schief? Es gibt Kontras im Terraforming-Team und die haben sabotiert, was das Zeug hÀlt, um die Umsiedlung der Menschen und damit den bösen Masterplan zu verzögern.
 
Um die beiden Frauen herum wĂ€chst plötzlich explosionsartig ein Dschungel und sie sind mittendrin. Ein schnell hierher gedĂŒster Friedenswahrer kann sie in letzter Sekunde noch retten. Doch die junge Frau reagierte zu spĂ€t und wĂ€re sicher von dem niederkrachenden Gehölz erschlagen worden – doch in letzter Sekunde stieß eine muskulöse Gestalt sie zur Seite.
 
Doch durch das plötzliche Wachstum wurden die Gleiter zerstört und man muss zu Fuß weiter. Ein Pech aber auch. Und Schwupps, der Konverter hat gleich die nĂ€chste Fehlfunktion und der Bereich verĂ€ndert sich in eine eisige Moorlandschaft.
 
Und nochmal, dieses mal gibt es eine Kraterlandschaft mit Rissen im Boden, durch die Aruula und Xaana stĂŒrzen und in einen unterirdischen Flusslauf plumpsen. Als sie endlich einen Ausgang an die OberflĂ€che gefunden haben gibt es das nĂ€chste Beben. Sie erreichten den Ausgang, als der Gang hinter ihnen mit Getöse zusammenstĂŒrzte. Erneut in allerletzter Sekunde geschafft!
 
Dann vernehmen sie Schreie und sehen zufĂ€llig wie der Rettungstrupp gegen Rieseninsekten kĂ€mpft. Also schnell den Rettungstrupp retten. Zwar ist die Landschaft momentan friedlich, aber gleichzeitig gab es einen „Zwischenfall“ im Genlabor. Die Kontras haben alles so schön geplant, doch weil die Frauen so neugierig und abenteuerlustig waren sind sie nun mit ihnen mitten drin. Ziemliches Pech!
 
Deshalb muss man jetzt so schnell wie möglich den Konverter erreichen und ihn reparieren, damit keine Gefahr mehr besteht. Direkt auf dem GebĂ€ude haben sich leider zufĂ€llig Riesenspinnen niedergelassen. Über einen inaktiven Geysir der Kraterlandschaftsentstehung wollen sie unterirdisch die Viecher umgehen. Gerade wollen sie absteigen, als der Konverter – wie immer – im ungĂŒnstigsten Moment aktiv wird. Dieses mal schießen Dornenwurzeln aus dem Boden und spießen einen der Friedenswahrer genau in der Körpermitte auf. Pech!
 
Aber fĂŒr die Überlebenden vielleicht GlĂŒck. Sie könnten vorsichtig ĂŒber die großen Wurzelranken auf das GebĂ€ude klettern, wĂ€hrend die Spinnen mit der leckeren Leiche beschĂ€ftigt sind. NatĂŒrlich klappt das nicht so einfach. Es gibt nochmal Spannung, Spinnen greifen an und man schafft es gerade noch so ins Innere des Konverters. Ein weiterer Friedenswahrer wird dabei verletzt, aber das ist ja nicht schlimm. Oder? Die Wunde versetzt in in einen tollwĂŒtigen Zustand und er muss in Notwehr getötet werden. In letzter Sekunde, denn er hob mit beiden HĂ€nden das Stahlrohr zum finalen Schlag ĂŒber seinen Kopf. Xaana kniff die Augen zusammen und wartete auf den Schmerz.
 
Der letzte ĂŒberlebende Friedenswahrer gehört den Kontras an und hat die grandiose Idee, seinen Vorgesetzten vorzugaukeln, die Frauen wĂ€ren gestorben. Denn ohne ihr Feedback können sie das Terraforming in einen erdĂ€hnlichen Mond nicht fortsetzen. Also werden Aruula und Xaana kurzerhand eingesperrt. Das soll nicht die einzige dumme Idee des Kontras sein, denn wie sich heraus stellt, hatte er keinen Befehl, das Novis-Projekt ĂŒberhaupt zu sabotieren. Und dann wird er noch beim FunkgesprĂ€ch mit KontrafĂŒhrer Enkluu ertappt. Wieso? NatĂŒrlich nur wegen einem Zufall. Ich habe zufĂ€llig ĂŒber eine der Außenkameras beobachtet.
 
Enkluu ist nun aufgeflogen und wird auch erwischt. Starnpazzs Beteiligung ist ebenfalls aufgedeckt, aber er kann sich gerade noch so in letzter Sekunde nach Aquus transferieren.
 
Auf Novis sind die Frauen nicht nur eingesperrt. ZufĂ€llig gibt es ein Leck in dem Raum. Das Wasser steigt! NatĂŒrlich werden sie gerettet. In allerletzter Sekunde, als sie schon die Gesichter gegen die Decke pressen mĂŒssen und das Wasser den Raum vollstĂ€ndig flutet.
 


Und wieder ein erzwungener Riesenschritt beim Plot. Ich hĂ€tte niemals damit gerechnet, dass die Kontras jetzt einfach so auffliegen. Wegen einer MX-typischen Verkettung von ZufĂ€llen und dummen Charakterhandlungen. Das ist keine sich natĂŒrlich entwickelnde Handlung, das wird gewaltsam in ein passendes Korsett gepresst. NatĂŒrlich, das spannende am Leben ist ja, dass Pech gerade dann passiert, wenn man es nicht brauchen kann. Obwohl man alles perfekt geplant hat. Und es manchmal nicht allein kommt, sondern zusammen mit weiteren unglĂŒcklichen UmstĂ€nden. Allerdings nicht in der HĂ€ufigkeit und den Ausmaßen, die es bei MX annimmt.


Das gilt nicht nur fĂŒr den Zyklus, sondern auch fĂŒr den Roman an sich. Xaana und Aruula entfernen sich aus dem sicheren Bereich, werden fast getötet und vom Friedenswahrer gerettet. In Ordnung. Doch sie lernen ihre Lektion nicht und nutzen direkt die nĂ€chste Gelegenheit, um ihr dummes Handeln zu wiederholen. Mit dem gleichen Ergebnis. Und so beginnt die Menschen-Zufallskette, die schließlich mit der Pech-Zufallskette der Kontras kollidiert und in einer riesigen Niederlage fĂŒr die Rebellen mĂŒndet.

Positiv anzumerken sind eigentlich nur die interessanten persönlichen GesprĂ€che zwischen Xaana und Aruula. Es ist schön, dass die beiden sich austauschen können, ohne dass Matt bei ihnen ist. Und natĂŒrlich ist die Action bildgewaltig, wenn der Konverter zum drölfzisten mal im ungĂŒnstigsten Zeitpunkt aktiv wird und eine neue tödliche Umgebung erschafft, die die Heldinnen ganz knapp in letzter Sekunde durch einen glĂŒcklichen Zufall ĂŒberleben.


großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Kometen), aber auf einem ganz anderen Wertungsniveau, als der zweite Teil des Erd/Mars-Zweiteilers.


PS. Die Leserseite ist schon gut ein Dutzend Hefte fĂŒr mich interessant. Weil MM das Problem hat, dass keine Leserbriefe mehr ankommen. Da werden dann Stimmen aus den Rezithreads im Basteiforum zitiert. Tja, das geht jetzt nicht mehr. Komisch, in den letzten Zyklen gab es immer rege Leserbeteiligung und plötzlich ist da nichts mehr?

Und hier schreibt er dann davon, dass eigentlich nur ein kurzer Abstecher zur Erde geplant war. Aber die Fanresonanz auf die beiden Erd-Zweiteiler war so ĂŒberwĂ€ltigend, dass der Zyklus nochmal umgestellt wurde und jetzt viel mehr Abenteuer dort spielen. Vielleicht lag es auch daran, dass plötzlich zu viele Leser ausgestiegen sind bzw. im Umkehrschluss die Resonanz auf die Fremdwelt doch nicht so ĂŒberragend war, wie MM zu berichten nicht mĂŒde wurde? Aber das kommt als PR natĂŒrlich nicht gut an, das kann man nicht so geradeheraus sagen und muss es positiv umformulieren.


Ich denke mir meinen Teil. Ich weiß, wie gut und straff bei MX die Zyklen durchgeplant sind. Das wurde in der Vergangenheit immer positiv hervorgehoben. Dauernd Autorenkonferenzen und klare Vorgaben, damit es auch keine WidersprĂŒche gibt und alles zusammen passt. Hoffentlich haben sie die Kurve gekriegt, den restlichen Zyklus spontan umzugestalten. Fremdweltabenteuer zu streichen und Erdabenteuer reinzuschreiben. Positiv ist aber, dass man hoffentlich aus der Sache gelernt hat und so ein Experiment nicht wiederholt. Der MX-Leser mag vielleicht doch seine Erde, ist von ihr nicht inzwischen gelangweilt und sehnt sich nach SF in einer fernen Welt ohne Bezug zu alten SchauplĂ€tzen und Charakteren.


Ein Grund mehr, die 50 Romane noch durchzuhalten und zu hoffen, dass es ab der 500 wieder besser wird. Nicht mit der konstruierten, unglaubwĂŒrdigen Art von MX. Aber solange die Handlungen an sich interessant sind und der Leser sich wohl fĂŒhlt, lĂ€sst sich das viel besser verbergen.

Thema: Neue Funktionen
Das Gleichgewicht

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13.05.2019 18:14 Forum: Ankündigungen

Zitat:
Original von Loxagon
Wobei ich auch fĂŒr ein erweitertes System wĂ€r. Wie im PR-Forum, wo man Story und Schreibe einzeln benotet.


Das wÀre auch nett. smile

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