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Autor Beitrag
Thema: Band 1824: Wenn Satan seinen Henker schickt (2. Teil)
johnny_fan

Antworten: 15
Hits: 8274

RE: Band 1824: Wenn Satan seinen Henker schickt 28.04.2014 23:47 Forum: JS1801-1900

Vor einem guten Dreivierteljahr hab ich den 1. Teil des Doppelbands gelesen, mich dann aber irgendwie vor dem 2. Teil gedrückt. Nun, wo die Geschichte um Wladimir und Rasputin weitergeht (Bd. 1867f.), hab ich mir das Heft „Wenn Satan seinen Henker schickt“ nochmal rausgesucht. Und bin angenehm überrascht.

„Totenland“ hab ich in eher schlechter Erinnerung, seine Fortsetzung hat mir jetzt dagegen gut gefallen. Interessant ist die vor allem, weil Wladimir Golenkow mitmischt – zum ersten Mal nach seiner Entführung. Zur Überraschung aller kann er wieder stehen und laufen. Immer wieder ist die Rede davon, dass Rasputin ihn geheilt und Waldimir aus Dank die Seiten gewechselt hat. Aber wurde ihm nicht damals ein Zaubertrank verabreicht? - Was ist Wladi denn nun? Ein Zombie? Oder doch noch ein Mensch? Das wird nicht klar gesagt – auch wenn die Flashbacks in die Zeit nach Wladimirs Entführung (in denen sogar Rasputin kurz auftritt) gut gelungen sind.
Die Idee, Golenkow unter diese dämliche Maske zu stecken, die auf dem Cover zu sehen ist, gefällt mir überhaupt nicht. Das ergibt einfach keinen Sinn. Hier versucht JD krampfhaft, das Cover in den Roman einzubinden. Dabei wäre es doch viel grausamer gewesen, wenn der mordlüsterne Wladi seiner (Ex-)Freundin vis-à-vis gegenübergestanden hätte. Was hätte Karina in seinen Augen wohl gelesen? Schmerz? Mitgefühl? Hass? Was ist von Wladimir übrig geblieben? Was von ihrer großen Liebe?

Das für mich beste Kapitel des ganzen Romans ist eine berührende nächtliche Szene mit John und Karina, in der Karina versucht, ihre völlig aus den Fugen geratene Gefühlswelt mit Sex zu überblenden. Eine grandios atmosphärische Passage, die einfach nur sprachlos macht. Johns Reaktion ist simpel, aber verdammt richtig. Hier erweist er sich in zweifacher Hinsicht als Freund: Als Freund von Karina, aber auch als Freund von Wladimir. Toll, dass Jason Dark so etwas noch schreiben kann! Bitte mehr davon!

Am Schluss dieses spannenden Romans bleibt die bittere Erkenntnis, dass Wladimir endgĂĽltig die Seiten gewechselt hat. Daran wird Karina noch deutlich zu knabbern haben. Bewertung: GUT.

Thema: Band 1862: Jagd auf Sophie Blanc (2. Teil)
johnny_fan

Antworten: 21
Hits: 10095

RE: Band 1862: Jagd auf Sophie Blanc (2. Teil) 28.04.2014 23:24 Forum: JS1801-1900

Ein absurd langweiliger Roman, durch den ich mich buchstäblich gequält habe. Ich musste die Lektüre sogar einmal unterbrechen, so ermüdend und langweilig war’s. Neutral

Genau wie der 1. Teil beginnt die Fortsetzung mit einer lahmen, endlos langen Solo-Szene im Kloster. Diesmal ist es Sophie, die dort herumgeistert. Auch die Szenen auf Château Noir, die parallel dazu laufen, sind nicht berauschend. Die Dreharbeiten, die auf dem Schloss stattfinden, sind völlig überflüssig und sinnlos. Irgendwie dreht sich alles total im Kreis. John und Godwin kommen nicht vorwärts, der dämliche Ritter macht Jagd auf Sophie und wechselt immer mal zwischen den Schauplätzen. Zwar schmettert er markige Sätze („Was in der Vergangenheit begonnen wurde, das wird in der Gegenwart vollendet.“ / „Die Schande verjährt nie.“), aber wenn’s darum geht, den Worten auch Taten folgen zu lassen, sieht’s mager aus.
Auch die Motivation des Ritters – eine alte Fehde zwischen seinem Geschlecht und dem der de Saliers – bleibt seltsam vage und undurchsichtig. Worum geht’s ihm denn? Um Rache? Um das dämliche Schloss? Oder doch darum, dem Satan Seelen zu bringen, wie es zwischendurch mal heißt? Was hat John überhaupt mit der ganzen Chose zu tun? Warum ist der Ritter bei unserem Geisterjäger erschienen, wenn er Hector de Valois nicht einmal kannte? Fragen, auf die es keine Antworten gibt.
Einzige Lichtblicke in diesem Dschungel aus Langeweile und Unsinn sind die Beschreibung des Ritters unter der Maske und die Einbindung des Knochensessels. Aber das reicht nicht, um das Heft positiv zu bewerten. Ich schlieĂźe mich meinen Vorpostern an. Leider ein SCHLECHTER Roman.

Zitat:
Original von johnny_fan
Ich hoffe, dass das mal ein dichter und packender Zweiteiler wird. Die nötigen Voraussetzungen sind da, jetzt muss JD nur was draus machen
Leider hat Jason nichts draus gemacht. Gesamturteil fĂĽr den Zweiteiler: SCHLEEEEEECHT

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
johnny_fan

Antworten: 834
Hits: 334422

24.04.2014 19:44 Forum: Sonstiges

Zitat:
Original von dark side
Zitat:
Original von johnny_fan
Zitat:
Original von BlutEngel
1871 kann ja eigentlich nur ein Hammer Roman werden... Darauf bin ich extrem gespannt! großes Grinsen
Das haben wir bei 1798 aber auch gedacht... und dann kam die Enttäuschung.

Dreimal "gut" und viermal "mittel" gab es für Band 1798 bisher als Bewertung. Eine Enttäuschung sieht bei mir anders aus.
Ein "Hammer Roman" bei mir aber auch...

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
johnny_fan

Antworten: 834
Hits: 334422

24.04.2014 14:50 Forum: Sonstiges

Zitat:
Original von BlutEngel
1871 kann ja eigentlich nur ein Hammer Roman werden... Darauf bin ich extrem gespannt! großes Grinsen
Das haben wir bei 1798 aber auch gedacht... und dann kam die Enttäuschung.

Thema: John Sinclair-Romantitel-Vorschau
johnny_fan

Antworten: 834
Hits: 334422

24.04.2014 13:35 Forum: Sonstiges

Und noch welche:

1871: Teuflischer Angriff
Manchmal gibt es Dinge im Leben, die sind normal, sehen aber trotzdem nicht so aus. So erging es mir in diesem Fall. Ich musste nach Lauder, wo es das niedergebrannte Haus meiner Eltern gab, das nur mehr eine Ruine war. Und ausgerechnet die wollte jemand kaufen.
Ich wusste nicht wer, aber ich hatte mich mit einem Makler in Lauder verabredet. Und da passierten Dinge, die man nicht mehr als normal einstufen konnte. Als ich jedoch hörte, wer das Haus kaufen wollte, war wirklich alles zu spät ...
20.05.2014

1872: Ein grausamer Zwilling
Als die Frau der Detektivin Jane Collins in den Wagen lief, ahnte Jane nicht, was da auf sie zukam. Sie stieg aus, um der Frau zu helfen, und sah erst ihr Gesicht. Es sah fast aus wie das einer Mumie! Und damit begann fĂĽr Jane Collins ein Horror, an dem sie auch mich teilhaben lieĂź...
27.05.2014

Thema: Band 1866: Kein Weg in die Hölle
johnny_fan

Antworten: 8
Hits: 2815

RE: Band 1866: Kein Weg in die Hölle 23.04.2014 22:47 Forum: JS1801-1900

Ein vielversprechendes Cover - aber leider taugt der Roman dahinter nicht wirklich viel.

Schon der Anfang ist sehr ermüdend: Ein Mann kraxelt seitenlang den Berg hoch und fährt dann zur Hölle. Mit dem Auftreten von Hector de Valois kommt erst mal frischer Wind auf, aber leider sind die Passagen mit ihm auch nicht wirklich spannender erzählt. Selbst John und Godwin können zunächst nichts reißen. Sie telefonieren, diskutieren, spekulieren, essen, trinken, reisen - aber die Handlung macht keine entscheidenden Sprünge.
Besser wird der Roman erst, als unsere Helden auf Zeitreise gehen. Das ist interessant, aber leider schöpft JD sein Potenzial nicht aus. Das kurze Zwischenspiel in der Hölle mit einem Miniauftritt von Asmodis und Johns Fast-Begegnung mit Hector überzeugen mich auch nicht wirklich. Hier werden spannende Themen angerissen, um sie dann nur gleich wieder fallen zu lassen. Am Schluss des Romans ist die Geschichte auch irgendwie gar nicht beendet. Was wird denn aus dem Weg in die Hölle? Jetzt, wo das Kreuz weg ist, gibt es doch gar keinen Schutz mehr?!

Insgesamt ganz schwache MITTEL-Bewertung.

Thema: Band 1863: Dämonenbeichte
johnny_fan

Antworten: 10
Hits: 4552

RE: Band 1863: Dämonenbeichte 14.04.2014 23:58 Forum: JS1801-1900

Roman, der unheimlich stark startet, dem hinten aber die Puste ausgeht.

Guter, ungewöhnlicher Einstieg! Ein Dämon will beichten, der Pfarrer holt John zur Unterstützung. Über kleine Ungereimtheiten kann man im ersten Drittel noch hinwegsehen. Auch der Mittelteil weiß zu überzeugen: Hier kommt die Action nicht zu kurz, vier Dämonen werden bekämpft, der Exorzismus liest sich nicht unspannend. Das abschließende Drittel wird dann jedoch zur Enttäuschung. Das Eintauchen in die andere Dimension wird sehr undynamisch beschrieben, das hat man so oder so ähnlich schon zig Mal gelesen. Unbefriedigend auch, dass wesentliche Fragen wieder mal unbeantwortet bleiben. Was ist das für eine andere Dimension? Wurden insgesamt nur fünf Menschen zu Dämonen gemacht? Warum macht Asmodis nicht weiter? Was genau hatte der Dämon überhaupt zu beichten?

Insgesamt ein MITTELMĂ„SSIGER Roman. Schade, dass JD die gute Kurve nicht bis zum Schluss gehalten hat.
Titelbild: Fantastisch. Ich liebe die R.-Kalwitz-Cover. Unheimlich, dĂĽster, Atmo pur!!

Lieblingsname im Roman: "Jor-Gen". großes Grinsen

Thema: Band 1832: Der City-Dämon
johnny_fan

Antworten: 21
Hits: 9090

13.04.2014 20:28 Forum: JS1801-1900

Auf der Leserseite Bd.1865 weist jemand auf die Parallele zwischen "Der City-Dämon" und den "Ghostbusters" hin.
Ich wusste gar nicht, dass JD irgendwann mal die (dt.) BĂĽcher zu den Blockbustern geschrieben hat. Cool! Auch interessant, dass er beschreibt, wie er vor der Leinwand gesessen und die Szenen abgeschrieben hat!

Thema: Band 1860: Geisterflut
johnny_fan

Antworten: 22
Hits: 11801

13.04.2014 20:09 Forum: JS1801-1900

Zitat:
Original von dark side
@johnny_fan, Hellraiser, Wirbelwind, Maphi

Könnte einer von euch vier den Handlungsort bitte in dem entsprechenden Thread nachtragen ?. Ich habe den Roman zwar, doch ich habe mich dazu entschlossen ihn (nach euren deftigen Bewertungen) nicht zu lesen (mir ist dafür meine knappe Lesefreizeit einfach zu schade).


Done ;-)
Gute Entscheidung btw, den auszulassen ^^

Thema: Handlungsort von John Sinclair
johnny_fan

Antworten: 1466
Hits: 513224

13.04.2014 20:08 Forum: Frage und Antwort

John Sinclair: Band 1860 Geisterflut
Irland (Gemeinde Tallow) - Avalon

Thema: Band 1865: Blutgesicht
johnny_fan

Antworten: 16
Hits: 6809

RE: Band 1865: Blutgesicht 13.04.2014 19:59 Forum: JS1801-1900

Ich kann mich dem positiven Urteil von dark side nur anschlieĂźen. "Blutgesicht" hat mir gut gefallen!

Endlich mal wieder ein Roman ohne nennenswerte Längen oder logische Brüche! Ein schöner, unheimlicher Einstieg in einer abgewrackten Lagerhalle mit Torso, abgeschnittenem Kopf und Ekel-Blutbottich. Auch der weitere Verlauf weiß zu überzeugen: ansprechendes Milieu, geile Gegner, schräge Charaktere, Spannung. JD in seinem Element! Auch gut, wie Karina in den Roman kommt: Sie ermittelt in London. Gott sei Dank verzeichtet JD auf das typische John-fliegt-mal-wieder-nach-Russland-Schema, wenn es um die Erben Rasputins geht.
Schade, dass man nicht mehr über die neue Zombie-Art erfährt. Es hätte mich schon sehr interessiert, wie die Zombies rekrutiert werden bzw. was genau mit ihnen passiert. Füllen sie ihr eigenes Blut in Kanistern ab? Hier hätte Jason noch ein bisschen Licht ins Dunkel bringen können. Trotzdem insgesamt kaum was zu meckern. Sehr schön! Auch ich freu mich auf die nächsten Rasputin-Romane!

Cover: Gut und unheimlich. Es zeigt das Blutgesicht, mit dem der Roman aufmacht, das im Laufe der Handlung dann aber keine Rolle mehr spielt.

Thema: Band 1861: Der Tod, der Templer und ich (1. Teil)
johnny_fan

Antworten: 33
Hits: 17330

RE: Band 1861: Der Tod, der Templer und ich 25.03.2014 23:07 Forum: JS1801-1900

Der Auftakt eines dichten und packenden Zweiteilers? Leider nur ein relativ belangloser Roman, in dem nicht viel passiert, auĂźer dass sich ein Ritter hin und wieder zeigt und rumsĂĽlzt. Nudelholz

Schon der Einstieg mit dem erwachenden Godwin, der durchs Kloster wandelt, ist relativ langatmig. Aber es erfrischt, dass JD die ersten zwei Drittel des Romans in zwei parallele Handlungsstränge aufteilt, auch wenn sich beide frappierend ähneln: Nicht nur Godwin und Sophie begegnen dem ominösen Ritter, sondern in London auch Bill, Sheila und Johnny. Überraschenderweise nimmt Jason in dieser Passage nochmal auf das elendige Irland-Abenteuer Bezug (Band 1860), von dem Johnny berichten darf. Nicht schlecht, denn solche Rückblicke geben der Serie eine gewisse Kontinuität.
Erst im letzten Drittel begeben sich John und Godwin auf die Reise zum Château Noir. Château Noir... das schwarze Schloss klingt nach Grusel pur, aber im vorliegenden Heft bleibt es nur eine Kulisse. Im Vordergrund stehen Johns Flirterei mit der Filmemacherin Vanessa und ein üppiges Abendessen im französischen Küstenort (sechs Austern). Hoffentlich holt Jason da in der Fortsetzung mehr raus!
Der Cliffhanger überzeugt mich übrigens auch nicht so wirklich... JD wählt hier eine unpassende Inszenierung (wieder mal ein Telefonat) - und dass Sophie entführt wird oder irgendwie die Seiten wechselt, war ja bereits wegen des folgenden Titels klar...

Insgesamt ein Roman im MITTELMAĂź. Ich hoffe auf Part II.

Thema: Band 1858: Die Rache des Puppenspielers
johnny_fan

Antworten: 10
Hits: 5493

RE: Band 1858: Die Rache des Puppenspielers 25.03.2014 22:36 Forum: JS1801-1900

Ich kann mich den Meinungen hier leider nicht so richtig anschlieĂźen. Ich fand den Roman von vorne bis hinten laaaaangweilig.

Vor allem der Anfang im Krankenhaus, der hier bei einigen gut ankam, hat sich nach meinem Geschmack viel zu sehr gezogen und war total vorhersehbar. Auch als der Puppenspieler die Klinik verlässt, bleibt's ziemlich undynamisch. Der Gute hat aber offenbar das Telefon für sich entdeckt: Er wird nicht müde, wieder und wieder bei John anzurufen.
Unser Herr Geisterjäger verhält sich mal wieder total unprofessionell: Er lässt sich nach den langatmigen Telefongesprächen von den dämlichen Puppen überrumpeln und auch noch entführen. Zu allem Überfluss ist Jasons Einfall, John mit einer Matratze als Schutzschild gegen Puppen kämpfen zu lassen, unfreiwillig albern und hat mit Grusel nix zu tun.

Ich finde es ja gut, dass JD einen Gegner nochmal wiederauferstehen und mitmischen lässt, aber diese Fortsetzung war ein Schuss in den Ofen. Und die wichtigste Frage, nämlich die, warum der Teufel ausgerechnet G. Pole vergibt und ihn aus dem Koma holt, bleibt unbeantwortet. Insgesamt SCHLECHT.

Cover: geht so. Die Puppen im Vordergrund sind nicht so mein Ding, die unheimliche Figur im Hintergrund dafĂĽr aber umso mehr.

Thema: Band 1843: Die Falle der Sensenfrau (3. Teil)
johnny_fan

Antworten: 22
Hits: 15356

RE: Band 1843: Die Falle der Sensenfrau (3. Teil) 25.03.2014 22:15 Forum: JS1801-1900

Im aktuellen Heft (1863) schreibt ein Leser:

"[...] Habe gerade den Dreiteiler 1841-1843 gelesen, damit hast Du Dich wieder selbst ĂĽbertroffen! Ich finde sowieso, dass die Serie in letzter Zeit wieder richtig Fahrt aufgenommen hat [...] Viele Fans trauern den alten Zeiten nach, ich halte dagegen, denn Deine Romane haben nichts von ihrer Faszination verloren [...]"

Und in Heft 1867 schreibt jemand:

"[...] mit dem Dreiteiler 1841-1843 hast du wirklich ein echtes Highlight der Reihe geschaffen. Diese extrem spannende Geschichte um den Engeljäger und die Sensenfrau sei absolut filmreif."

So unterschiedlich können die Auffassungen sein ;-)

Thema: Band 1859: Blutgeld
johnny_fan

Antworten: 13
Hits: 6413

RE: Band 1859: Blutgeld 09.03.2014 22:16 Forum: JS1801-1900

Vielleicht lag's an den Nachwirkungen der Sonnendröhnung heute, aber mir hat der Roman gut gefallen. Ich hab ihn nach diesem schönen Sonntag vorhin in einem Zug weggelesen und fand ihn tausendmal besser als bspw. die "Geisterflut".

Klischee-Prostituierte, ein mieser Zuhälter, geile Locations (ich liebe es, wenn JD sich im Hochhausghetto "austobt" ^^), ein brutaler Matthias und Ekel-Blutgeld - alles gute Elemente. JD verpackt sie zu einem kurzweiligen Abenteuer. Die Geschichte lebt vor allem durch ihre Personen und deren Milieu. Natürlich gibts ein paar logische Patzer und der Blutgeld-Hintergrund ist ziemlich albern. Aber mir ist so ein Hau-drauf-Roman mit urigen Gestalten viel lieber als diese Hefte, in denen glatte Protagonisten nur rumsülzen und JD sich offensichtlich schon beim Schreiben langweilt.

Von mir ein GUT. Mit Sonnenbonus *-*

Thema: Band 1862: Jagd auf Sophie Blanc (2. Teil)
johnny_fan

Antworten: 21
Hits: 10095

RE: Band 1862: Jagd auf Sophie Blanc (2. Teil) 09.03.2014 21:48 Forum: JS1801-1900

Das Cover find ich nicht so doll. Die Machart spricht mich einfach nicht an, ich finde das "zu glatt". Genau wie Das Gleichgewicht ist mir die Sophie auch zu jung.

Und was mit ihr passiert? Wahrscheinlich ist am Ende wieder Friede, Freude, Eierkuchen. Hoffentlich wird sie nicht dauerhaft umgekehrt. Das haben wir schon bei Wladimir/Rasputin. Und von denen hört man seit Ewigkeiten nix mehr :/

Thema: Band 1861: Der Tod, der Templer und ich (1. Teil)
johnny_fan

Antworten: 33
Hits: 17330

RE: Band 1861: Der Tod, der Templer und ich 09.03.2014 21:32 Forum: JS1801-1900

Ich hoffe, dass das mal ein dichter und packender Zweiteiler wird. Die nötigen Voraussetzungen sind da, jetzt muss JD nur was draus machen ^^
Titelbild gefällt mir. Und der Titel mit dem "...und ich" gefällt mir auch!

Thema: Band 1860: Geisterflut
johnny_fan

Antworten: 22
Hits: 11801

RE: Band 1860: Geisterflut 08.03.2014 22:02 Forum: JS1801-1900

Man war gewarnt. Schon das letzte Johnny-Urlaubsabenteuer, das ihn auf die grĂĽne Insel fĂĽhrte (Heft 1818 "Altar der Teuflischen"), kam auf keinen grĂĽnen Zweig. Und auch diesmal will die Geschichte einfach nicht zĂĽnden.

Um es mal auf den Punkt zu bringen:
Die Geister in diesem Roman sind die ungruseligsten Geister der Welt. - Megalangweilig!
Das Verhalten aller Personen incl. der Geister ist beim besten Willen nicht nachvollziehbar. - Megaunlogisch!
Die Gespräche unter den Jugendlichen gehen in etwa so: "Wenn wir wieder in London sind, dann lassen wir es krachen. Da bringen wir den Bär zum Tanzen." - Megaunauthentisch!
Johnnys neue Freundin ist zickig und gibt ihm Ende den Laufpass. Was fĂĽr eine B***h! - Meganervig!
Die Handlung ist - megaundynamisch.

Tatsächlich geht es nur um vier junge Leute, die ständig mit ihren Wohnwagen durch die Kante fahren, dumm rumlabern und von einer Absurdität in die nächste stolpern. Zwischendurch gucken dann immer mal die vier Geister-Witzfiguren aus dem Nebel. Dabei ist die Grundidee, die in der ersten Hefthälfte durchschimmert - längst vergessene Gräber von Riesen werden durch einen Forscher geöffnet, der die Geister der Toten freisetzt -, nicht schlecht. Aber leider entscheidet sich JD zum Ende hin für eine andere, allerdings sehr langweilige Auflösung. Lasst euch überraschen... Einziger Lichtblick im Roman ist Nadine Berger, die Johnny im letzten Moment aus der Misère hilft. Aber genau wie in diesem Zirkus-Roman kriegt der Junior-Geisterjäger alleine mal wieder nichts auf die Kette...

Leider ein SCHLECHTER Roman. Das Titelbild gefällt mir ganz gut. Meiner Meinung sind das aber drei Männer und nur eine Frau, auch wenn es im Heft immer anders dargestellt wird.

PS: Ein Roman ohne John Sinclair.

Thema: Band 1857: Dämonen-Zirkus
johnny_fan

Antworten: 7
Hits: 2981

23.02.2014 17:09 Forum: JS1801-1900

Zitat:
Original von dark side
Doch der größte Lapsus von Jason war der Einbau des Charakters von Helga Sommer. An eine beklopptere -bzw. nervigere Figur im Sinclair-Kosmos kann ich mich leider nicht erinnern. Die Nebelkrähe suchte jedenfalls ihresgleichen Wall
Haha, genau xD Sehr schöne Formulierung Freude

Thema: Band 1856: Weg ins Land der Toten
johnny_fan

Antworten: 13
Hits: 7448

22.02.2014 19:26 Forum: JS1801-1900

Die grundsätzliche Beurteilung des Zweiteilers („Die Bande der Engel“ und „Weg ins Land der Toten“) fällt durchwachsen aus.
Insgesamt find ich die Idee nett, dass ein paar Nephilim auf das Vogelmädchen aufmerksam werden und es für sich gewinnen wollen. Allerdings hätte JD sich dafür einen schlüssigen Hintergrund ausdenken müssen. Er lässt uns fast völlig im Unklaren darüber, woher die Biester von Carlotta wissen und was sie eigentlich mit ihr vorhaben. Was als Erklärung angedeutet wird, reicht mir einfach nicht.
AuĂźerdem bleibt festzuhalten, dass vor einer Nebelkulisse mit unheimlichem Turm eine deutlich stimmigere Geschichte entsteht als auf einem ĂĽberfĂĽllten Londoner Weihnachtsmarkt.

Unterm Strich: mittelmäßiger Zweiteiler mit Ausreißern nach oben und unten.

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