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Umfrage: JS Band 2076: Ich bringe den Tod
top 6 42.86%
sehr gut 6 42.86%
gut 2 14.29%
mittel 0 0.00%
schlecht 0 0.00%
sehr schlecht 0 0.00%
Insgesamt: 14 Stimmen 100%
 
Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4508

Band 2076: Ich bringe den Tod Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Amitola Jones rannte. Zumindest versuchte sie es. Doch allmählich schwanden ihr die Kräfte. Der sandige Untergrund griff wie mit gierigen Fingern nach ihren Schuhen und ließ sie mehr taumeln als laufen.
Ein Fuß vor den anderen. Und noch einmal. Jeder Schritt eine gewaltige Anstrengung.
„Lass mich in Ruhe!“, rief – nein keuchte – sie.
Die Böen, die in dieser Nacht vom Meer ins Landesinnere wehten, rissen ihr die Worte von den spröden Lippen. Nicht, dass es einen Unterschied machte. Selbst wenn das ... das Etwas, das hinter ihr her war, sie hörte, würde es sie umbringen. Oder Schlimmeres mit ihr tun.
Viel Schlimmeres ...

Geschrieben von Oliver Fröhlich
Erscheinungstag: 24.4.2018

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

24.04.2018 20:12 Michael ist offline Email an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

dark side dark side ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8822

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Hier ein kleiner,wichtiger Hinweis von Eric Wolfe alias Oliver Fröhlich:

Offiziell ist der Band heute (am 19.4.2018 ) ja noch nicht erschienen. Ich habe allerdings schon die Belegexemplare erhalten - und dabei festgestellt, dass es in der Setzerei zu einem Missgeschick kam. Offenbar war dort jemand der Meinung, dass auf Seite 25 eine Werbung besser wäre als der Romantext. Wie dem auch sei: Zwischen dem letzten Satz von Seite 24 und dem ersten von Seite 26 fehlt einiges.

Zumindest die Leute, die sich hier im Forum tummeln, sollen den fehlenden Text aber erfahren. Hier ist er:

Text wurde vom Nutzer versteckt, sichtbar machen?

Oliver Fröhlich (fka Eric Wolfe)



Quelle: BASTEI-FORUM

Nachtrag von Oliver Fröhlich:
Noch ein Nachtrag: Da ich bei www.gruselroman-forum.de nicht angemeldet bin, wäre ich euch sehr verbunden, wenn jemand von euch diesen Post dorthin übertragen könnte, sobald dort ein entsprechender Thread eröffnet wurde. Herzlichen Dank.

Ich war mal so frei Augenzwinkern .

__________________

Demnächst:
1. JS: Band 2082 Das untote Kind
2. JS: Band 2083 Chandras Jagd
3. LB: Band 0032 Das Monster aus der Retorte

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von dark side am 24.04.2018 23:43.

24.04.2018 23:43 dark side ist offline Email an dark side senden Beiträge von dark side suchen Nehmen Sie dark side in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Spätaufsteher Spätaufsteher ist männlich
Routinier




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 441

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Vielen Dank @dark side! Genauso ein Mist ist die Heftqualität. Schief gedruckt und zusammengeheftet ist ja mittlerweile normal. Hier sind jetzt auch noch einige Seiten einfach 0,5cm zu groß. Diese wurden dann zusammengefaltet damit sie nicht größer sind als das Cover...
Meinetwegen macht die Hefte teurer, aber liefert endlich mal bessere Qualität!
Ich war vor Kurzem in London und alles was dort kostenlos an Magazinen und Zeitungen, z.B. Evening Standard, verteilt wird, ist um Welten besser geheftet/zugeschnitten/gedruckt! unglücklich

Zum Roman. Die Story ist durchgehend spannend und das Finale war richtig gut. Besonders wem John da vermeintlich wieder gegenüber steht. Mal nicht zu viel verraten smile
Abe, Toghan und Kill Devil Hills. Da wird wieder viel geboten und weitergeführt.
Auch die Passagen aus der Vergangenheit von Rudy Grenville waren interessant. Vielen Dank an Oliver Fröhlich für die tollen Stunden.

Das Cover passt zum Romaninhalt. Die Geschichte bekommt ein "top".

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Spätaufsteher am 25.04.2018 14:59.

25.04.2018 14:54 Spätaufsteher ist offline Email an Spätaufsteher senden Beiträge von Spätaufsteher suchen Nehmen Sie Spätaufsteher in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2211

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Da kann und will ich mich Spätaufsteher nur anschließen, eine absolut gelungene Fortführung der Geschichte um Kind Devils Hill und dem verfluchten Rudy.

Sehr interessant die Vergangenheitspassagen um Rudy, die aber auch notwendig sind, um nach und nachnalles richtig einzuordnen und vor allem dem Rudy näher zu kommen, echt arme Sau.

Ich will nicht zu viel verraten, denn der Band lebt sehr von dem Kopfkino, dass man sich selbst bei der Auflösung des Falles macht.
Das Finale ist auf die eigentlich einizg mögliche Art aufgelöst und hervorragend vorbereitet, auch ich bedanke mich für einen Band, den ich einfach zwischendurch nicht weglegen wollte...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

27.04.2018 12:31 lessydragon ist offline Email an lessydragon senden Beiträge von lessydragon suchen Nehmen Sie lessydragon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Isaak S. Isaak S. ist männlich
Eroberer




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 54

RE: Band 2076: Ich bringe den Tod Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Dämonenpsychologie
Der Rattendämon Tahmelahastis macht Angst. Und er lebt von der Angst. Herr Fröhlich greift damit den Faden auf, den er schon in Bd. 2067 (Der vergessliche Mister Sinclair) gewoben hatte. Und das gelingt ihm großartig! Die inneren Monologe des Dämons sind topp. Und als dann John sogar die Formel vergisst (!), wollte ich mit in die Knie gehen. „Terrum… pesto… presto…“ (S. 62). Oliver Fröhlich gelingt etwas außergewöhnliches: er gibt John der Lächerlichkeit preis… und erzeugt Mitleid. Ich bin da wirklich begeistert.

So viel Zeit
„Außerdem, wann haben die Dämonen bei uns jemals Rücksicht auf die Zeit genommen?“ (S. 19)
Nein, die Dämonen brauchen keine Rücksicht auf die Zeit nehmen. Ich finde aber, dass der Erzähler das schon tun sollte. Im ersten Drittel holperte das Erzählen doch sehr, als wir Amitola in ihren Tod folgten, Rudy am Strand saß, John sich am Abend zuvor auf den Weg in die Staaten machte, Abe ebenfalls schon vorher auf eigene Faust begonnen hatte zu ermitteln und John dann rückblickend davon erzählte und Rudy sich zusehends in seinen Erinnerungen verlor. Da verlor ich mich dann auch. Irgendwie ging schon alles weiter, aber ich hätte mir eine etwas einfachere Struktur gewünscht. Ich fand Rudys Erzählung wirklich gut. Sie erinnerte mich im besten Sinne an „The Valley of Fear“ von Arthur Conan Doyle. Eine amerikanische Geschichte erzählt in epischer Rückblende. Aber der erzählerische Rhythmus war nicht gut. Es war ja auch eine ganze Menge Material. Vielleicht doch einmal ein Zweiteiler? Bei einer etwas stringenteren Erzählung hätte der Kampf mit dem Rattendämon dann durchaus auch etwas länger sein dürfen.

Danke für den Bumerang!
„Ausholen, loslassen“ (S. 64).
In Erinnerung an Band 102 fliegt der silberne Bumerang und vernichtet Tahmelahastis. Danke! Wundervoll! Herrlich! Aber warum so kurz? Fünf Seiten für die letzte Begegnung mit dem Dämon waren mir zu wenig. Das alles war so gut, so packend, so Angst machend, dass ich mir mehr gewünscht hätte.

Die amerikanischen Nebenfiguren
Die Polizistin Sally Beaumont, der Arzt Clive Reedman und allen voran Motega Jones sind mit großer Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Jede Figur macht im Laufe der Geschichte einen Schritt in eine neue Richtung. Der Arzt verliert seine Fönwelle und gewinnt an Sympathie („Nennen Sie mich Clive!“ S. 2cool, Motega erkennt, dass Sally „eine tapfere Kriegerin“ ist (S. 56), obwohl sie eine Weiße ist. Aber er entrinnt seinem Schicksal nicht und wird ein Opfer seiner Überheblichkeit und seiner Wut. Dieses Zusammenspiel der Nebenfiguren sind die Perlen im Hintergrund der Geschichte.

Meine Lektüre
Ich finde, dass diese Geschichte nicht ganz an den vergesslichen Mister Sinclair (Bd. 2067) heranreichen kann, hatte aber auch nicht die Erwartung, dass Herr Fröhlich schon wieder eine derart brillante Geschichte erzählen wird. Ich meine, die Geschichte ist durchaus brillant, aber der fortwährende Rückblick und die Verwirrung der Zeitstränge dabei, haben mich immer wieder rausgehauen. Ich freue mich aber umso mehr, dass Oliver Fröhlich das Thema der Angst so eindrucksvoll fortführt. Diese Geschichte macht mir Angst! Und damit steht und fällt doch schließlich das Erzählen einer Gruselgeschichte. Kein Zweifel! Band 2076 ist sehr, sehr gut!!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Isaak S. am 27.04.2018 23:39.

27.04.2018 23:37 Isaak S. ist offline Email an Isaak S. senden Beiträge von Isaak S. suchen Nehmen Sie Isaak S. in Ihre Freundesliste auf YIM Screenname: Siavan                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2211

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Da möchte ich Isaak gern bestätigen, die Nebenfiguren haben hier wirklich ihren eigenen und charmanten Stil, so dass man auch sie gern begleitete, dem kann ich nur zustimmen, sehr geungen...

LG Lessy großes Grinsen Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

28.04.2018 00:21 lessydragon ist offline Email an lessydragon senden Beiträge von lessydragon suchen Nehmen Sie lessydragon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Helgorius
Tripel-As


Dabei seit: 31.07.2015
Beiträge: 202

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Das war ein spannender und gut geschriebener Roman von OF ....

Die Geschichte um Rudy und insbesondere die Rückblenden in seine Vergangenheit haben mir sehr gut gefallen.

Das Ende der Geschichte mit dem Tod der bösen Dämonenratte hat mir nicht wirklich gefallen. Das war mir viel zu kurz ... schade, dass sie nicht überlebt hat. Mir persönlich waren die Sorgen von John um eine eventuelle Rückkehr des Schwarzen Tods zu übertrieben ... ist aber Geschmackssache.

Der vorliegende Roman hat mich jetzt doch inspiriert, die Toghan-Trilogie von Wolfe/Albertsen bei passender Gelegenheit zu lesen .... aus diversen Gründen hatte ich mich beim Erscheinen der Trilogie dagegen entschieden.

Hier vergebe ich insgesamt ein "sehr gut".

29.04.2018 20:38 Helgorius ist offline Email an Helgorius senden Beiträge von Helgorius suchen Nehmen Sie Helgorius in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Koboldoo Koboldoo ist männlich
Routinier




Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 414

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Rudy Grenville hat mir am besten gefallen. In dieser Figur sehe ich noch sehr viel Potenzial. Rudy würde das Sinclair-Team auf jeden Fall bereichern und ich hoffe auf weitere Einsätze. Die Ausflüge in seine Vergangenheit waren aus meiner Sicht super beschrieben. Man konnte seine Verzweiflung obgleich seiner Unsterblichkeit hautnah miterleben. Die fiese Ratte und ihre Beziehung zum Schwarzen Tod sorgten für eine sehr gute Bewertung.

Cover: Sterbeszene von Rudy, in der seine Tochter langsam zerfließt. Die Szene wurde super umgesetzt, allerdings gefallen mir die Gesichter von Rudys Frau und anderer Tochter nicht so gut.

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX

30.04.2018 09:33 Koboldoo ist offline Email an Koboldoo senden Beiträge von Koboldoo suchen Nehmen Sie Koboldoo in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8535

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Überraschend geht es mit Toghan und seinen Hinterlassenschaften in Kill Devils Hill weiter, obwohl das Thema soweit abgeschlossen war. Oliver Fröhlich möchte wohl keine neue Baustelle aufmachen, sondern weiter an seinem alten Plot buddeln. Rudys Fluch wäre tatsächlich ein interessantes Problem, das es noch zu lösen gälte. Monster der Woche interessieren mich weniger.

Damals hat Rudy sich als Unsterblicher in eine Frau verliebt und sich eigentlich geschworen, nie wieder der Liebe zu verfallen. Nach Jahrhunderten trifft es ihn dann aber doch erneut und er kann nicht widerstehen. Man kann sich schon denken, was passiert. Gut geht die Sache nicht aus. Man besucht die Mutter der Geliebten, die nicht nur zufällig des Opfer eines Monsters wurde. Der Mord geschah erst vor wenigen Minuten und Rudy kann die Kreatur noch davon huschen sehen. Das reicht natürlich nicht, auch seine Geliebte selbst muss durch die Hand des Ungeheuers sterben. Damit er eine persönliche Rachemotivation hat. Wenn er in der Gegenwart wieder zufällig auf die Spur seines alten Feindes kommt. Wäre er nicht gerade jetzt in Strandnähe und hätte den Schrei der Frau nicht gehört, man hätte den Fall mühsamer aufbauen müssen. So ist Rudy direkt involviert. Meine Meinung dazu kann man sich vielleicht denken.

Weitere von Autorenhand zurechtgebastelte Zufälle folgen. John und Abe wollen Rudy telefonisch erreichen, aber der hat gerade keinen Handyakku mehr. Eine gute Gelegenheit für Kritik an diesem neumodischen Technikkram, von denen sich der Mensch abhängig gemacht wird. John ist da ja auch eher altmodisch. Muss das sein? Genau so könnte ich bei einer Autopanne argumentieren, dass man früher ohne Automobile solche Probleme nicht hatte. Heutzutage ist man völlig abhängig davon und es gehört zum Alltag. Schlimm!

Und mit Motaga Jones hat man das nächste potentielle Opfer, das glücklicher Weise direkt eine Menge Insiderwissen hat und ohne das man den Bau des Monsters vielleicht nie gefunden hätte.


Eine durchaus gut geschriebene Geschichte mit sehr klassischem Handlungsablauf und Handlungselementen.



PS. Wolfe heißt jetzt Fröhlich, sonst ändert sich wöhnich. Was schmissigeres ist mir jetzt auch nicht eingefallen. großes Grinsen

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

30.04.2018 13:25 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 588

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Kill Devil Hills bot schon einmal Stoff für beste Unterhaltung ... und hier ist es nicht anders.
Ich konnte das Heft nicht aus der Hand legen, bevor der letzte Satz gelesen war!
Es war spannend, emotional, eine Weiterführung, fesselnd, ... smile

Am Anfang erlebt man als Leser hautnah den Tod von Amitola Jones mit. Angefangen von ihren eigenen Zweifeln gegenüber den Aussagen von ihrem Freund oder den Legenden, bis hin zur Erkenntnis, dass sie wohl doch wahr sind, wie sie am eigenen Leib erfährt. Ihre Gedanken, ihre Angst und die immer weiter eintretende Erkenntnis um den Angreifer machen diese Szene schön spannend.

Ich fand in diesem Zusammenhang auch die unterschiedlichen Sequenzen toll, einmal das Geschehen im Hier und Jetzt ... dazwischen dann Rudy Grenvilles Erinnerungen ... Abe Douglas, der inzwischen schon mit dem Tod von Brad zu tun hat ... John und Glenda, die von Abe's Anruf "gestört" werden ... und dazu immer mal wieder die Gedanken des Dämons Tahmelahastis, wie er fühlt, was er fühlt, sich an seinen Opfern labt und wie er durch sie erstarkt. Dadurch wurde es nie langweilig, auch wenn ich Rudy's Geschichte auch gut in einem Rutsch hätte lesen können. So waren sie jedoch den jeweiligen Gegebenheiten gut angepasst.

Rudy Grenville erinnert sich an seine Vergangenheit ... und das muss er auch, um einem Wesen auf die Schliche zu kommen, das grausam tötet, sich von den Gefühlen, Ängsten, etc. seiner Opfer ernährt und dadurch wieder erstarken will.
Für mich waren die Rudy-Vergangenheitspassagen das eine Highlight der Story (das andere war der Schluss), wobei alles andere ebenfalls super war.
Aber als man in Rudy's langem Leben eintaucht, ist es fast so, als kann man beinahe selbst spüren, womit er sich rumquält. Die Fluch bedingte und dann teilweise selbstauferlegte Einsamkeit, seine Trauer wegen dem, was ebenfalls durch den Fluch passierte ...
Seine Geschichte hatte Hand und Fuß, war zu jedem Zeitpunkt bestens nachzuvollziehen und (zusammen mit Motega Jones' Vereinigung mit den Gedanken des Dämons) für die Lösung des Falls auch sehr wichtig.

Der Rattendämon Tahmelahastis ist eine sehr interessante Figur. Allein seine Art zu jagen, was er von seinen Opfern braucht und wie er sie manipulieren kann (die Toten, wie auch die Lebenden am Ende). Dazu seine inneren Monologe, Überlegungen und seine Art der Vorgehensweise.

Außerdem bleibt keine Figur farblos:
Motega Jones ist ein "aufgewühlt" oder auch sehr forsch wirkender Charakter, der seinen eigenen sturen Kopf und so seine Denkweisen hat ... wobei aber jedes Denken und Handeln für seine Figur auch immer nachvollziehbar ist. Ob nun seine Abneigung zu den "Weißen", seine spät einsetzende Einsicht in Bezug auf Sally, dann auch gegenüber den "Weißen" John und Abe oder sein Wissen um die Legende.
Dr. Reedman, der "müde" Arzt, der auf die ganze "magische" Angelegenheit allerdings ziemlich cool und gefasst reagiert. Solche Leute sind doch als zeitweilige Mitarbeiter okay großes Grinsen
Dann noch Sally Beaumont, die erst wirkt, wie "nur" am Rande eingesetzt, wird dann auch noch ziemlich wichtig und rettet Jones das Leben.

Und diese nette Wortwahl des Öfteren, wie z.B. Toter-Fido-Gestank, Föhnwelle à la amerikanischem El Präsidente, usw. Sehr erfrischend! smile
Auch fand ich gut, dass John auf Grund der Eile, die geboten war, keine Zeit mehr hatte, eine Sondergenehmigung für seine Waffen einzuholen. So mussten sie diesmal ab in den Frachtraum. Es reicht also nicht seine bloße Aura aus Augenzwinkern ... War schön und wirkt irgendwie echter, wenn sowas auch mal vorkommt/kurz Erwähnung findet smile Daumen_hoch

Der Showdown in der Höhle gefällt mir besonders gut!
Wie der Dämon die einen Gegner teilweise gegeneinander aufhetzt, sich umzubringen ... oder die anderen durch die Konfrontation mit ihren Ängsten in die Knie zwingt.
Wie gut, dass Tahmelahastis kurzzeitig abgelenkt ist, sonst hätte das auch übel enden können ...
Ich hätte von dieser Situation noch viel mehr lesen können ... aber für mich war es so dann auch okay. Wo will man denn aufhören? Wenn etwas gut ist, möchte man immer mehr davon ... aber irgendwann ist nun mal Schluss ... und das war's dann auch für Tahmelahastis Augenzwinkern smile
(Einerseits auch irgendwie schade, denn der hätte ja noch echt so richtig gefährlich werden können, mit dem, was er gerade im manipulativen Bereich drauf hatte!! Z.B. das Sinclair-Team gegeneinander aufhetzen oder sowas, dass die sich selbst gegenseitig an die Gurgel springen, sich quasi vorübergehend (!! Augenzwinkern ) selbst schachmatt setzen^^ Augenzwinkern Zunge raus großes Grinsen )

Zitat:
Original von Isaak S.
Und als dann John sogar die Formel vergisst (!), wollte ich mit in die Knie gehen. „Terrum… pesto… presto…“ (S. 62). Oliver Fröhlich gelingt etwas außergewöhnliches: er gibt John der Lächerlichkeit preis… und erzeugt Mitleid. Ich bin da wirklich begeistert.

Dieses Zusammenspiel der Nebenfiguren sind die Perlen im Hintergrund der Geschichte.

Ich freue mich aber umso mehr, dass Oliver Fröhlich das Thema der Angst so eindrucksvoll fortführt. Diese Geschichte macht mir Angst! Und damit steht und fällt doch schließlich das Erzählen einer Gruselgeschichte.

Das kann ich genau so unterschreiben! Super ausgedrückt! smile

Letztendlich kann man den Titel ja eigentlich auf beide beziehen, auf Tahmelahastis, wie auch auf Rudy. Wobei es bei letzterem nicht wirklich seine Schuld ist oder mit Vorsatz passiert (okay, bis auf die Sache mit den Verbrechern Augenzwinkern ).
Ich habe mich bestens unterhalten gefühlt und fand das alles super harmonisch und logisch zusammenpassend geschrieben (also besonders mit Rudy's Story und wie das nachher an sämtlichen Ecken alles zusammenlief): top! Freude Daumen_hoch


Das Cover ... herjeeee ... mal wieder schwierig. Ich will's ja gut finden .... und die Szene ist super eingefangen, gar keine Frage! Zumindest meine ich, den alt gewordenen Rudy zu erkennen, mit seiner zerfließenden Tochter Sarah, daneben seine Frau Mary und Enkelin Belinda.
Hat sich ziemlich genau so zugetragen ... aber die Gesichter!! Besonders das der kleinen Belinda ... nee, also das ist so gar nicht meins ... sorry ....

edit:
Die Leserseite war auch wieder sehr interessant und zudem erfrischend geschrieben.
Also mir isses ja irgendwie gleich, ob da nu Eric Wolfe oder Oliver Fröhlich drunter steht ... Hauptsache, drin steckt was vom "fröhlichen Wolf" Augenzwinkern großes Grinsen Daumen_hoch

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Sheila Conolly am 02.05.2018 23:19.

02.05.2018 23:10 Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Und wieder kann sich Oliver ein TOP an das Revers heften.

Olivers Stärke ist eindeutig das Erzählen und Schildern der Geschichte, John Sinclair gerät zum Nebendarsteller, wirkt im Großen und Ganzen nicht als der Protagonist, was der Geschichte absolut gut tut und deswegen wohl auch ein TOP verdient.

Die Story um den Rattendämon war auch nicht einfach so hingeklatscht, sondern prima mit eingewoben in die Toghan-Geschichte. Zum einen finde ich es schade, dass Oliver relativ wenig JS schreibt, zum anderen sind seine Romane dann aber auch ohne Makel und stets grandios.

Hut ab und Applaus! Danke, Herr Fröhlich großes Grinsen

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

09.05.2018 18:21 Tulimyrsky ist offline Email an Tulimyrsky senden Beiträge von Tulimyrsky suchen Nehmen Sie Tulimyrsky in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

dark side dark side ist männlich
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Kill Devil Hills (USA) . Der mit einem Fluch des ewigen Lebens behaftete Rudy Grenville, schaut wie jeden Tag stundenlang auf's Meer hinaus. Nach den schrecklichen Ereignissen des vergangenen Jahres, als die gefährlichen Drengars (sechsbeinige Hundekreaturen) von der Insel Toghan aus das Festland überfielen, wacht er mit Argusaugen. Das er dieses tun würde, das hatte er dem FBI-Agenten Abe Douglas und dem Geisterjäger John Sinclair versprochen. Grenville's Misstrauen sollte sich Bewahrheiten. Das Grauen schlägt gnadenlos zu. Doch nicht der Herrscher von Toghan (der Kroagh agh Toghan) zeigt sich letztendlich für das Gemetzel verantwortlich, nein ....der Verursacher ist Tahmelahastis, der Rattendämon. Doch auch er ist nur ein Werkzeug eines Anderen und dieser nennt sich .....Diener der Angst.

Fazit:
Was soll ich sagen ?, erneut ein klasse Roman aus der Feder von Oliver Fröhlich . Schön, dass der Strang um Toghan mitsamt seiner Magie uns mit weiteren Lesestoff versorgt. Die Idee mit der Ratte - Kerrendes-Barantar-Tahmelahastis ....einfach genial. Die geschilderten Szenen um den Ratten Dämon sind schon echt krass gewesen und wahrlich nix für die schwachen Nerven eine Gruppe von Lesern ....gelle ? (S.C. weiß von welcher Gruppe ich spreche großes Grinsen ) . Bemängeln muss ich eigentlich nur das relativ abruppte endene Finale. Da wäre mir die eine -oder andere Seite mehr lieber gewesen.

Besonderes:
1. Erneut eine Geschicht die sich mit -und um Thogan beschäftigte.

Bewertung:
Von mir bekommt der Roman ein "sehr gut".

Cover:
Leider ein altes Lied, Timo Wuerz und Gesichter Grusel .

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18.05.2018 11:11 dark side ist offline Email an dark side senden Beiträge von dark side suchen Nehmen Sie dark side in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Loxagon Loxagon ist männlich
Kaiser


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Beiträge: 1484

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Autsch, das sieht aus wie von einem Kleinkind hingerotzt, das Cover.

18.05.2018 13:53 Loxagon ist offline Email an Loxagon senden Homepage von Loxagon Beiträge von Loxagon suchen Nehmen Sie Loxagon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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