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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2001-2100 » Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Umfrage: JS Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
top 
6
40.00%
sehr gut 
4
26.67%
gut 
2
13.33%
mittel 
3
20.00%
schlecht 
0
0.00%
sehr schlecht 
0
0.00%
Insgesamt: 15 Stimmen 100%
 
Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4601

01.05.2018 20:25
Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Dieses Licht war nicht normal!
Zuerst dachte Karsten Büttner an ein Lagerfeuer, das irgendwelche Nachtschwärmer widerrechtlich angezündet hatten, um sich auf die bevorstehende Walpurgisnacht einzustimmen.
Eigentlich war der Förster in den Wald gegangen, um das Licht des zunehmenden Mondes zu nutzen und Wildschweine zu jagen. Jetzt waren es vermutlich nur ein paar betrunkene Kids, die die drei Tage bis Walpurgis nicht mehr abwarten konnten.
Doch je weiter Karsten sich dem Licht näherte, desto deutlicher erkannte er, dass es nicht der zuckende Schein eines Feuers war. Dafür war es zu gleichmäßig und auch zu düster. Ein intensives rotes Glosen.
Als hätte die Hölle eines ihrer Tore geöffnet!

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 2.5.2018

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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103964
Koboldoo Koboldoo ist männlich
Routinier




Dabei seit: 18.02.2016
Beiträge: 483

02.05.2018 08:00
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Der Anfang war eigentlich wie ein typischer "Monster der Woche"-Fall. Wieder einmal war der Brocken der Schauplatz für dämonische Aktivitäten. Natürlich waren auch Dagmar und Harry wieder dabei. Selbst als Jane Collins noch mit ins Spiel kam, ahnte ich nicht, was da noch alles kommen sollte. Ich werde nicht spoilern, aber das Feuerwerk, das Ian Rolf Hill hier abbrannte, hätte auch gut und gerne für einen Zweiteiler hergehalten. Für den ein oder anderen Leser könnte es etwas zu übertrieben sein, aber mir gefiel es sehr gut. Wäre die Handlung in einen Zweiteiler gepackt worden, hätte ich wahrscheinlich ein "TOP" vergeben. Aufgrund der vielen Ereignisse (und Gegner) auf zu wenigen Seiten reicht es nicht ganz.

Cover: Ich vermute, dass hier die Handlung an das Titelbild angepasst wurde. Die Szene kommt zwar vor, wirkt aber trotzdem irgendwie deplatziert. Trotzdem tolles Bild!

__________________
Ich lese John Sinclair + MADDRAX

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103976
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 603

02.05.2018 19:00
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Ich dachte nach kurzer Zeit die vielen Personen und Gegner wären übertrieben, aber hier wurden sie super eingebaut und der Roman hat mich richtig gefesselt.
Eine Hexengeschichte passend zur Walpurgisnacht. Danke für den informativen Werkstattbericht.

Chris Ainsworth kommt mal wieder vor und John kann sich einige bissige Kommentare ihm gegenüber nicht verkneifen. Da ist wohl jemand doch etwas eifersüchtig. Am Besten gefielen mir die Hexen, einfach weil ich diese Hexengeschichten liebe. Wie sie auf ihren Besen durch den Wald fliegen...einfach wunderbar.

Am Ende bleibt die Frage offen, was der Spuk im Schilde führt. Bei Nocturna griff er am Ende kurz ein und auch hier kämpft er gegen Asmodis/Lilith und ergreift von Dagmar Besitz. Da kommt bestimmt noch etwas Großes nach.
Der so siegessichere Matthias war beim Auftauchen des Todesnebels recht schnell verschwunden. Einfach vom Acker gemacht oder schon einen anderen Plan verfolgt? Wer weiß...

Der Brocken ist nicht weit. Vielleicht sollte man sich das Spektakel wirklich mal ansehen Augenzwinkern
Das Cover ist super und zeigt eine Szene aus dem Finale. Für den Band ein "top".

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103984
lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2602

04.05.2018 12:40
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Für mich ein ansolut gelungener Band, der ein Top verdient, schon allein, weil mein Spuk mal wieder ein bisschen mitgemischt hat... wobei die Frage bleibt, warum? Was spielt sich da im Hintergrund wieder ab? Auch der Epilog, der Sukos Sorge ausdrückt, wie oft der Spuk und auch die anderen Großen Johns Freunde beeinflußt hat und was das für die Zukunft bedeuten könnte... Sehr interessant aber auch noch undurchsichtig! Vor allem, warum sich der Spuk offen mit Lilith, Asmodis und Matthias anlegt, er profitiert ja nun von den ganzen Dämonenseelen, die so kommen, was bis jetzt so akzeptiert wurde... aber nun kann das natürlich auch mal ne Retour nach sich ziehen... was ermit Sicherheit auch weiß, und trotzdem scheint dass für seine Pläne nicht von ausreichender Bedeutung...

Zum Band, es geht um die Walpurgisnacht und Lilith, Asmodis und Matthias bereiten im Verlaufe des Bandes etwas für die große Nacht vor... Ein Teil davon scheint, Asmodis durch viele Seelen wieder zu stärken, er greift in dem großen Schlußkampf auch nicht groß ein, scheint also wirklich noch geschwächt nach der Avalon-Niederlage...

Ohne zu viel zu verraten fand ich den Einsatz von Johns Freunden sehr gelungen, nachvollziehbar, warum Jane schon vor Ort war, warum Dagmar erstmal alleine los ermittelt, wie Harry, John und Suko dazukommen, wie sie getrennt werden, warum John seine Waffen, auch das Kreuz los wird, alles stimmig, für mich logisch und nachvollziehbar aufgebaut, hat mich begeistert... Auch den Förster, die Raben / Hexen, alles sehr gut und neugierig machend eingebaut... witzig auch, wie viel die magische Kreide eingesetzt werden durfte, sehr geil!

Der Werkstattbericht auf der Leserseite passt zum Gesamtbild, wie gesagt, dass ist mir definit ein Top wert...

LG Lessy groes Grinsen Alt

__________________
✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

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104014
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8757

04.05.2018 17:13
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Verflucht, ist es denn wirklich so eine Sünde, mal einen JS-Roman ohne den Hauptcharakter zu schreiben? Es ist besonders schlimm, wenn die Ansätze gegeben sind, man sich Hoffnungen macht und dann doch nichts daraus wird. Was hätte ich für ein Abenteuer mit Jane und Dagmar gegeben. Echte Frauenpower, ohne die Männer. Wie sie erst mit Köpfchen die magische Barriere irgendwie überwinden und dann mit ihren so unterschiedlichen Kräften die Hexen besiegen und die Frauen retten. Das geht bei einer so mächtigen Gegnerin natürlich nicht. Aber ich greife vor und erwähne schon das zweite Problem, das ich wenig überraschend mit der Geschichte hatte.

Wie gesagt, dass John dann noch mitspielen musste, hat mich nicht erfreut. Da kann auch Harry nichts mehr machen. Dieser gesamte Plot um das von Hexen übernommene Dorf und die geplante Opferung hat mich nicht mehr wirklich interessiert. Für sich genommen vielleicht, aber nicht wenn Florian mir am Anfang noch die Karotte eines Frauenduo-Abenteuers für die Nase hält. „Das hätte ich auch schreiben können, mache ich aber nicht. Ätschi!“ Zumindest ein Detail hat mir sehr zugesagt, und zwar die interessante magische Bombe, die durch die weiße Magie von Johns Kreuz erst gezündet wurde. Ein toller Einfall, weg von Schema F, aber trotzdem logisch und passend. Um mal eine Gegensache anzusprechen: Ich mag John und sein Liebesleben momentan überhaupt nicht. Jetzt hätte er sich gewünscht, dass mit Purdy mehr gelaufen wäre? Kann er sich bitte mal entscheiden, welche der zur Verfügung stehenden Frauen sein Herzblatt sein soll?

Das zweite Problem. Mit Lilith spielt direkt wieder eine Übergegnerin mit, da braucht es wirklich den Sohn des Lichts, um überhaupt eine Chance zu haben. Aber gut, Lilith und Hexen, das kann man machen. Dann kommt Matthias an, der mir mittlerweile in zu vielen Dingen seine Fingerchen hat. Schließlich Asmodis in seiner Spinnengestalt, da war mein Geduldsfaden schon angeknackst. Der Spuk hat mir den Rest gegeben. Wieder mal das alte Hilleberg-Problem. Ehrlich, wenn frustrierte Stammleser den Altmeister fragen, warum er es zulässt, dass Gastautoren sein Lebenswerk kaputt machen, dann ist das extrem und unfair formuliert. Aber den Grundgedanke dahinter kann ich wegen solchen Romane total verstehen. Mir vergeht da auch die Lust. Ich würde die Romane des Autors auslassen, aber bei ihm weiß man ja vorher nie, was man bekommt. Seine „ruhigeren“ Romane mit weniger Hauptgegner-Zusammenballung entschädigen mich dann wieder.


Ich kann nicht einmal eine schlechte Note vergeben, auch wenn das mein Gefühl ist. Die Geschichte ist wie immer sehr gut geschrieben. Aber die Lust verlor ich immer mehr. Beim Anfang mit Dagmar und Jane noch ein innerliches gespanntes Grinsen. Als mir klar wurde, dass die Männer alles reißen müssen eine neutrale aber noch gut unterhaltene Stimmung. Je mehr große Gegner auftauchten, desto düsterer sah es in mir aus. Weniger als eine mittlere Note wäre nicht fair.


PS. Trotz allem möchte ich auch hier wieder meinen Dank für den Werkstattbericht aussprechen.

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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104019
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 603

04.05.2018 19:15
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich mag John und sein Liebesleben momentan überhaupt nicht. Jetzt hätte er sich gewünscht, dass mit Purdy mehr gelaufen wäre? Kann er sich bitte mal entscheiden, welche der zur Verfügung stehenden Frauen sein Herzblatt sein soll?

Warum sollte er das denn tun? Er ist Single und wird aus verständlichen Gründen keine feste Bindung(Heirat) eingehen. Trotzdem hat er das Bedürfnis nach Sex und wenn er mehrere Frauen haben kann...warum nicht.

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104023
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 711

04.05.2018 20:59
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Der Titel war schon mal echt total passend ... es war definitiv eine Schreckenshöhle mit vielen Schrecken intus ... und ein Ausbruch muss da schon echt erkämpft werden ... WENN ein Ausbruch überhaupt möglich ist ... Augenzwinkern

Aber von vorne smile
Der Einstieg war schon Spannung behaftet: die Erlebnisse von Karsten Büttner fand ich sehr gut beschrieben und man konnte sich viel zu gut in seine Angst hineinversetzen.
Dass ihm nachher die Haare zu Berge standen und eine Gänsehaut die nächste jagte, konnte ich da bestens nachvollziehen. Ich war sogar überrascht, dass er's noch nach Hause geschafft hat.

Erst verschwindet Dagmar, dann Jane ...
Harry macht sich Sorgen und ruft John an ... Chris Ainsworth macht sich Sorgen und schlägt bei John auf, was auch Suko auf den Plan ruft.
(John ist die Sorgen-Anlaufstelle, der arme Kerl groes Grinsen )
Da es sich um dieselbe Ecke in Deutschland geht, wo die beiden Frauen verschwunden sind und weil in good old England grad nix Gravierendes los ist, fliegen Suko und John beide nach Hannover, um mit Harry Stahl der Sache nachzugehen. Zu dem Zeitpunkt fliegt auch schon unheilvoll die Vermutung mit, dass Lilith alias Isabell Munro, die Janes Klientin war, ihre Finger im Spiel hat. Was auch passen würde, da in Schierke am Brocken die Fäden zusammenlaufen, wo auch die letzte Spur zu beiden Frauen hinführt und auch die Walpurgisnacht bevor steht (die Atmosphäre bei dem Spektakel fand ich übrigens ebenfalls sehr gut dargestellt)!

Schön und amüsant fand ich auch den Anruf bei der Fahndungsabteilung und dass die Dame schon bei der Erwähnung des Namens "Sinclair" rumstöhnt (stöhnen im Sinne von genervt sein Zunge raus)
"Wussten Sie, dass es ein Bild mit Ihrem Namen darunter gibt, mit dem Hinweis, Sie abzuwimmeln?"
Saugeil! Auf solche netten Kleinigkeiten muss man erstmal kommen!! smile

Aber weiter:
Karsten Büttner muss nicht nur das Erlebte verdauen, sondern auch noch, dass seine werte Gattin eine echte Hexe ist! Er hat Angst und tut deswegen so einige unüberlegte Dinge, die speziell John dann erstmal waffenlos ins Aus katapultieren.
Lilith persönlich verfrachtet ihn zu Jane und Dagmar in die Schreckenshöhle, wo ein Schrecken den anderen jagt. Hexen, Spinnen-Asmodis, Todesnebel, Kraken-Lilith, Fressgeräusche, die mir immer noch in den Ohren klingen, sodass ich bei dem Gedanken daran die Schultern hochziehen muss^^ und schließlich Suko, der für mich hier der eigentliche Held ist. Ohne ihn, seine gute Kondition und seinen Scharfsinn, mal wieder kurzzeitig mit dem Spuk zu paktieren, retten im Endeffekt dem Geisterjäger und beiden Frauen, sowie vielen Menschen, die eigentlich die Walpurgisnacht feiern oder generell Party machen wollen, das Leben!

Das ist jetzt der Punkt, wo ich zu den Akteuren komme:
Zunächst mal fand ich es gut, dass Chris wieder kurz mit dabei war und die Beziehung zwischen ihm und Jane nochmal ins Gedächtnis gerufen wurde. Ich finde, die beiden passen ganz nett zusammen smile
Mit Mühe konnte Chris überzeugt werden, nicht mit zum Brocken zu fliegen. Das wären dann wohl auch zu viele Personen gewesen.
Trotzdem sind es nicht wenige, die eingesetzt wurden, aber ich finde, es war noch im Rahmen.
Lilith und Asmodis hatten beim Hexenthema ihre Berechtigung. Dass der Spuk sich dann noch einmischte, mag zwar "viel" erscheinen, aber immerhin muss er ja auch zusehen, dass für ihn auch noch was bleibt und nicht alles an die anderen geht Augenzwinkern
Dann wäre da noch Höllenmatze ... und da bin ich mal so ehrlich und sage, dass ich es eh immer gut finde, wenn er dabei ist. Er hat sich zu einem meiner Lieblingsbösewichte gemausert, obwohl er hier nicht allzu viel angerichtet hat ... außer vielleicht, ein bisschen arg protzig auf die Kagge zu hauen und als Meister Urian auf Big King zu machen.
In diesem Zusammenhang:
"Meister Urian für dich, du Lümmel" ... rattenscharf, ich hätt gröhlen können!! Das finde ich u.a. auch so cool an Matthias: man kann ihm auch mal etwas Sarkasmus oder Widerworte entgegenbringen, ohne dass er gleich aus der Haut fährt und Gliedmaßen verdreht (was ich prinzipiell aber auch cool find Zunge raus ). Hier schießt er jedenfalls lieber verbal mit Spatzenhirnen oder Sherlock Holmes zurück. Herrlich! smile

Genauso wie die Sache, als der Pulk um Höllenmatze sich auf den Weg macht und die kleine Ida ihn fragt, ob er der Teufel sei. Da sagt Matthes, dass sie Suko fragen könnte, der das wohl bestätigen würde! Suko's Antwort war auch wieder so nett gestichelt ... und er trägt jetzt nicht den Kopf mit Blick hinter sich, wenn er vorwärts läuft! Augenzwinkern
Saugenial fand ich auch noch folgendes: "... und ließ sogar Selfies mit sich machen."
Aaaalles klar ... würd ich auch sofort machen, wenn Matthias mir mal vor die Füße läuft!^^ groes Grinsen

Okay, weitergeht's:
Dass Asmodis sich ausgerechnet in Gestalt einer Kalifato- oder Tarantula-artigen Riesenspinnen zeigte, fand ich sehr gelungen! Viecher kommen eh immer gut und als er dann noch die Hexen so "bildlich und nahezu hörbar" fraß, war die Szenerie für mich gruselig perfekt. Die Empfindungen von John, Dagmar und Jane, als sie unfreiwillige Zeugen des Fressprozesses wurden und wie schwer es ihnen fiel, das mitansehen zu müssen, ohne etwas tun zu können, unterstrich das grausige Ereignis nochmal umso deutlicher.

Lilith war quasi erstmal nur in Form einer Aufpasserin da, in dem sie Dagmar und Jane regelmäßig an einer Flucht aus der Höhle hinderte, die Höhlen-Hexen maßregelte oder den wehrlosen und K.O. gegangenen John anschleifte.
Dazu noch das rote Glosen, das die magischen Fähigkeiten Janes und Dagmars zu verhindern schien.
Alles zusammen wirkte schon ziemlich aussichtslos für die drei und ich fragte mich wirklich, wie das gelöst werden soll. Irgendwie hatte ich schon damit gerechnet, dass Karsten Büttner sich besinnt und wieder zu Verstand kommt, dass er dort mit Johns Waffen auftaucht, um zu helfen.
Er tauchte auch wieder auf, aber anders.
Jedenfalls konnte Suko das Kreuz an sich bringen und in einem spukigen Rekord-Lauf zur Höhle vordringen. Gerade noch rechtzeitig ...

Man muss ja auch ganz klar sehen, dass Asmodis und Lilith und auch Meister Urian ohne das Eingreifen des Spuks auf der Siegerseite standen! Erst dadurch, dass er Dagmar benutzte oder den Todesnebel schickte, ergaben sich Chancen. Zwar nicht allzu viele, aber wenigstens Suko konnte sie für die gute Seite auch wirklich nutzen.
Dass der Spuk nicht wirklich auf der guten Seite stand/steht und hier sowas wie Erbarmen für John und Co zeigte, sah man ja daran, dass er Dagmar benutzen wollte, um Jane zu töten, die durch Lilith's Einfluss handelte. Die beiden Frauen hätten sich gegenseitig killen können, es wäre ihm egal. Hauptsache es gibt keinen übermächtigen Asmodis ...
John hat beide Damen dann aber mittels der magisch bemalten Steine ausknocken können, um sie zu schützen. Doch auch hier wären er, wie auch die ausgeknockten Frauen, allesamt Opfer von Asmodis' Fresslust geworden ... wäre da nicht Suko gewesen ...

Dann Sukos Überlegungen am Schluss, die sind mir auch schon in ähnlicher Weise beim Rattendämon Tahmelahastis gekommen ... aber so, wie der Inspektor es hier ausdrückte, wirkte es sogar noch ein bisschen beklemmender. Sollten die Dämonen tatsächlich auf den Trichter kommen, das Sinclair-Team so zu manipulieren oder nach einer "besessenen Besetzung" genug Rest für ein mögliches, fremdgesteuertes Handeln hinterlassen, dann können sich John und Co aber warm anziehen! Oder sie müssen mal mit Ignatius, Kara oder Myxin quatschen, wie es da mit Schutz (oder wenigstens etwas Schutz) für alle Nicht-Kreuzträger, Nicht-Söhne/Töchter des Lichts aussieht Augenzwinkern smile


Zitat:
Original von Spätaufsteher
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich mag John und sein Liebesleben momentan überhaupt nicht. Jetzt hätte er sich gewünscht, dass mit Purdy mehr gelaufen wäre? Kann er sich bitte mal entscheiden, welche der zur Verfügung stehenden Frauen sein Herzblatt sein soll?

Warum sollte er das denn tun? Er ist Single und wird aus verständlichen Gründen keine feste Bindung(Heirat) eingehen. Trotzdem hat er das Bedürfnis nach Sex und wenn er mehrere Frauen haben kann...warum nicht.

Das verstehe ich jetzt auch nicht wirklich ... John ist in keiner festen Beziehung. Er hat halt überall Damenbekanntschaften sitzen und ist da generell kontaktfreudig, was neue Bekanntschaften angeht ... und wenn er mal in ihre jeweilige Richtung kommt oder auch neue kennenlernt, dann kann er sich doch auch mit ihnen treffen und bei Bedarf halt mehr ... What shall's ?? Das ist John! Zunge raus groes Grinsen
Er hatte für mich schon immer eher den "James Bond mit Bond-Girl"-Charakter und so war es dann auch (für mich) legitim, dass er eben während seiner Fälle verschiedene "Bond- ..." ähm ... "Sinclair-Girls" hat ... groes Grinsen

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Verflucht, ist es denn wirklich so eine Sünde, mal einen JS-Roman ohne den Hauptcharakter zu schreiben?

Das ist wohl gaaanz individuelle Geschmackssache, würde ich sagen, denn immerhin ist er der Titelheld und manche Leute lesen doch grad wegen IHM die Serie (auch wenn wohl alle Figuren so ihre Fans haben) Augenzwinkern
Prinzipiell fände ich eine Story ohne John auch ok, keine Frage und das kam ja auch schon hin und wieder vor, aber dann muss (für mich zumindest) das "Drumherum" stimmen.
Jetzt sind ja z.B. schon länger nicht mehr die Conollys dabei gewesen, oder wenigstens Bill, was ich halt schon allmählich vermisse ... und die wohl auch mindestens bis Roman 2081 nicht auftauchen, wenn ich mir die Vorschauen so begucke ... da muss ich sagen, dass ich dann wenigstens John dabei haben möchte, um noch den "Schnüff" zu haben, den Roman lesen zu wollen Augenzwinkern smile
Auch das ist wohl individuell zu sehen ... und daher kann ich dein Verlangen, mal was ohne John zu lesen, auch irgendwie nachvollziehen.
Ich hätt's allerdings eher "langweilig" gefunden, wenn z.B. nur Harry und die Frauen dabei gewesen wären.
Nach John und Bill kommt bei mir gleich Suko. Er allein in diesem Fall, zusammen mit Harry, wäre auch noch ok gewesen für mich ... aber so ganz ohne die "Sinclair-Kerle" ... neee, das fänd ich, glaube ich jedenfalls, irgendwie doof^^

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Aber gut, Lilith und Hexen, das kann man machen. Dann kommt Matthias an, der mir mittlerweile in zu vielen Dingen seine Fingerchen hat. Schließlich Asmodis in seiner Spinnengestalt, da war mein Geduldsfaden schon angeknackst. Der Spuk hat mir den Rest gegeben. Wieder mal das alte Hilleberg-Problem.

Für mich hat's den Spuk hier gebraucht, da die Höllenherrschaften doch etwas arg zu weit gehen wollten. Und was für ein Dämon, Großer Alter, Teilzeit-Kooperant, etc. wäre der Spuk, wenn er nicht ein Auge drauf hat, dass kein Einzelner in der Hölle zu viel Macht allein inne hat ... sowas kann gefährlich werden Augenzwinkern smile
Aber ich glaube, dass auch dieser Punkt Geschmackssache ist und deine Ansicht hier genauso nachvollziehbar ist. Für den einen sind viele mächtige Gegner zu viel, für den anderen kann's nicht genug geben oder als Mittelding sowas wie hier, EINIGE Gegner, die allerdings jeder für sich genommen auch sehr stark sind. Normalerweise hätte ich gesagt, dass die Guten gegen dieses Aufgebot von Gegnern keine Chance gehabt hätten ... aber es gibt ja auch noch die Erzengel, die ebenfalls nicht wollen können, dass die Hölle übermächtig wird. Also haben sie John erhört ... und wohl auch, weil sie es nicht riskieren wollten, dass der Geisterjäger nicht mehr mit ihnen sprechen würde Augenzwinkern



Für mich war das hier ein sehr guter Roman, der weder langweilig, noch (für mich) zu überladen war.
Ich konnte ihn zumindest in einem Rutsch lesen und es kam "Viecher-Action" in Form von Tarantula-Fressattacken und Kraken-Tentakel vor. Allein das fand ich schon cool, gepaart mit dem Einfall, John vorübergehend "schwach" zu lassen, ohne Waffen und in Gefangenschaft. smile Daumen_hoch

Auch die LKS war klasse, die (Recherche-)Infos wieder schön interessant und auch, WIE das in Worte gefasst wurde.
In dem Zusammenhang muss ich sagen, dass mir die Ortsinfos, wie auch die Erwähnungen aus vorangegangenen Abenteuern, nicht zu viel waren. Zumal es ja auch noch so etliche gab, die gar keine Fußnote hatten. Ich würde sagen, es war alles schön ausgewogen, hat Spaß gemacht! smile

Nun noch eben das Cover:
Hab ich beim letzten Mal noch etwas rumgenast wegen der Menschengesichter, so würde ich hier ein absolutes Top geben! Die Szene mit der vom Todesnebel skelettierten Hexe wird genau so beschrieben und selbst die bläulichen Adern auf dem Tentakel sind zu erkennen! Hervorragend, einfach saucool!! Daumen_hoch

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

                                    Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information
104029
Isaak S. Isaak S. ist männlich
Doppel-As




Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 122

04.05.2018 21:02
RE: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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„Kopulierende Schweine“ (S. 5)
Die Beschreibungen des Dämonischen, die uns Herr Hilleberg in dieser Geschichte bietet, sind großartig. Das beginnt mit dem „rhythmischen Grunzen“ aus der Höhle (S. 5) und setzt sich dann die ganze Geschichte über fort. Applaus! Selbst im Finale, als es mit Spinnenbeinen, Tentakeln, schwarzen Augen, Nebel und Skeletten ein wenig überhand nimmt, bleiben die Schilderungen des Bösen auf Topp-Level!

„Das war natürlich ein Hammer!“ (S. 16)
Lessydragon sagte, dass es klar gewesen sei, warum Jane sich schon vor Ort in der Höhle befand. Mir ging es beim Lesen ganz anders. Da erzählt uns Shao, recht unvermittelt, dass Lilith hinter Isabell Munro steckt und alle machen „Ah! Ja! Klar!“ und sind im Bilde! Nur ich nicht. Ich verstehe das bis jetzt nicht, warum Jane darüber nicht Bescheid wusste und warum das mit dem Kurierdienst wichtig war. Eine einfache, brutale Entführung hätte es doch dann auch getan. Über meiner Lektüre blieb daher ein kleines, hartnäckiges Fragezeichen. Ich habe das dann der guten Geschichte zuliebe ausgeblendet. Allerdings handelt es sich dabei um die entscheidende Stelle, die den Plot der Geschichte startet. Das hatte zufolge, dass ich gegen Ende des ersten Drittels etwas rauskam. War dann aber auch egal, denn es begann… das Spektakel!

Das Spektakel!

Zitat:
Original von Koboldoo
Für den ein oder anderen Leser könnte es etwas zu übertrieben sein

Etwas? Ich wusste nicht, dass Koboldoo zu britischem Understatement neigt! Ja, beinahe hätte ich kurz vor dem Finale erwartet, dass auch noch Kara und Myxin vorbeikommen, Egeas Demeter überraschend auftaucht und schließlich Mandragoro versucht, die Tiere des Waldes vor dem Todesnebel zu retten. Ich möchte hier bitte nicht falsch verstanden werden: Ich fand das Ganze gut! Es war ein großes buntes und grelles Spektakel. Walpurgisnacht! Mir hat aber das, was Gleichgewicht geschrieben hat, sehr zu denken gegeben:
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ehrlich, wenn frustrierte Stammleser den Altmeister fragen, warum er es zulässt, dass Gastautoren sein Lebenswerk kaputt machen, dann ist das extrem und unfair formuliert. Aber den Grundgedanke dahinter kann ich wegen solchen Romane total verstehen. Mir vergeht da auch die Lust.

Spektakel hin, Spektakel her. Er hat Recht. Es war dann doch zu viel. Zu viel von allem. Zumindest der Spuk hätte nicht auftauchen dürfen. Aus zwei Gründen: Zum einen weil es so zu viele Über-Dämonen waren. Zum anderen weil der Spuk als Deus ex machina die Lösung des Plots kaputt gemacht hat. Alles erscheint hoffnungslos. Der Spuk kommt. Alles wird gut. Das war nicht gut.
Ein Zweiteiler, wie Koboldoo vorschlägt, wäre besser gewesen. Für den ersten Band kann man dann die hervorragende Idee von Gleichgewicht aufgreifen und eine Jane/Dagmar-Geschichte erzählen. Und im zweiten Teil kommen dann irgendwie John und Harry dazu. Nichtsdestotrotz: Ein Höhepunkt war der Auftritt von Matthias! Er „schien regelrecht Spaß an diesem Spektakel zu haben und ließ sogar Selfies mit sich machen“ (S. 51). Ich habe gelacht und den ersten Diener Luzifers in der Atmosphäre banalen Horrors durchaus gelungen. Es war etwas anderes, das mich ernsthaft gestört hat. Die Vergangenheit!

Die Vergangenheit
„Kurz flackerte die Angst vor einer erneuten magisch beeinflussten Vergesslichkeit in mir auf“ (S. 15)
Ob nun magisch beeinflusst oder nicht, ein bisschen mehr Vergesslichkeit hätte dem Erzähler dieser Geschichte sehr gut zu Gesicht gestanden. Müssen es denn wirklich so viele Bezüge zu anderen Geschichten sein? Es war doch auch so genug los! Irgendwann hatte ich das Ganze über. Ich möchte mich nicht beschweren, wenn ich manche Bezüge nicht verstehe, weil ich erst nach 25 Jahren Pause wieder in die Serie eingestiegen bin. Das kann sogar interessant sein und der Serie Tiefe geben. Hier war es aber inflationär.

“‘Die Pest sollst du kriegen‘, kreischte sie. ‚Die Pest, du Verräter!‘“ (S. 14)
Das ist jetzt Retro, oder? Ein Zitat aus Band 100, Tonstudio Braun.
Also das war ein sehr, sehr geiler Rückbezug! Toll!

Es gab also aktuelle Bezüge auf die letzten Geschichten. Es gab Bezüge auf den größeren Rahmen der letzten Jahre. Und es gab Bezüge zur klassischen Zeit vor dreißig Jahren. Und das alles in Hülle und Fülle. Die aktuellen Bezüge sind eigentlich überflüssig. Mir scheint, sie dienen allein dazu, einem bestimmten Publikumsgeschmack gerecht werden zu wollen. Die Bezüge zum größeren Rahmen sind wichtig (siehe Bd. 2076: Ich bringe den Tod). Die Bezüge zur klassischen Zeit sind wichtig und sie machen mir auch Bauchschmerzen.

“(…) meine Gedanken wanderten zurück in die Zeit, als ich das erste Mal dem Harz einen Besuch abgestattet hatte. Damals war die Bundesrepublik noch durch eine Grenze getrennt gewesen.“ (S. 14)

Wie soll das denn gehen? Das ist vierzig Jahre her. Wie alt soll denn John damals gewesen sein. Sechzehn? Mir ist klar, dass John nicht altert. Genau darum geht es mir ja. Um diese erzählerische Illusion vernünftig aufrecht erhalten zu können, müssen Sachen vergessen werden. Solche historischen Bezüge machen die stillschweigende Vereinbarung zwischen Leser und Erzähler kaputt, dass John nicht spürbar älter wird. Wenn diese Vereinbarung angetastet wird, ist die Serie tot. Ich schlage vor, dass Rückbezüge nur maximal tausend Bände zurück gehen dürfen. Wie wäre das?

„Da war noch ein blonder Hüne.“ (S. 36)
John hat mir in dieser Geschichte sehr, sehr gut gefallen. Er ist eifersüchtig, wütend, frustriert, hilflos, schockiert und schließlich voller Sorge. Wie bei den Geschichten von Oliver Fröhlich kann ich emotional viel mit Johns Perspektive anfangen.

Meine Lektüre
Ich finde die Geschichte gut. Eigentlich hätte sie topp sein sollen. Aber die Probleme mit dem Plot, das übertriebene Spektakel und die Inflation der Bezüge überzuckern das Ganze. Florian Hilleberg schreibt exzellente Geschichten und ich hoffe, dass er für die dramatische Größe seines Geschichtenerzählens innerhalb der Serie die richtige Form und den richtigen Rahmen finden wird! Ich glaube, ich werde demnächst das „Brandmal“ lesen.

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Isaak S. am 06.05.2018 23:17.

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104030
Florian
Eroberer


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04.05.2018 21:14
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Vielen Dank an alle für die Rückmeldungen. Aber warum gleich heftig herumgemeckert wird, dass John in einer Serie, die seinen Namen trägt, mitspielt, verstehe ich nicht. Vor allem, da es bereits zig Romane mit ihm gab und das war auch wieder nicht okay, denn da gibt es jede Menge Leser, die genau das bemängeln. Und wieder bewahrheitet sich der alte Spruch: Es jedem Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann. Tja, liebes Gleichgewicht. Mag frustrierend für dich sein, ist aber so. Aber wer unbedingt meckern will, findet auch was. So wurde z.B. im Roman an keiner Stelle erwähnt, dass John es bedauert, dass zwischen ihm und Purdy nichts gelaufen ist. Er hat es lediglich festgestellt, weil sie nun einmal schon mal was miteinander hatten. Im Gegenteil, die Szene war eben genauso gemeint, dass er sich auch mal mit Freundinnen trifft, ohne dass sie gleich miteinander im Bett landen. Aber wie gesagt, wer unbedingt ein Haar in der Suppe finden will, reißt sich zur Not eins aus und schmeißt es rein. Augenzwinkern
Danke an alle, die unsere Mühen zu schätzen wissen. Auf Bill Conolly werdet ihr allerdings noch ein wenig warten müssen Urks
Aber spätestens in Band 2090 ist er wieder mit von der Partie und dann gibt es die volle Bill-Power. Allerdings gemeinsam mit John. So ist das eben groes Grinsen

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104031
Florian
Eroberer


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04.05.2018 21:25
RE: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Also generell muss ich erstmal den Hut ziehen, vor so viel detaillierten Meinungen und Rezensionen.
Warum sollte eine Dämonin wie Lilith Jane einfach entführen, wenn sie sie unter ihren Bann stellen kann? Außerdem hätten John und Suko dann nicht die Buchung des Flugs nach Hannover gefunden und hätten nach Deutschland fliegen müssen, während unklar gewesen wäre, ob Jane nicht doch irgendwo in London festgehalten wurde.
Die Tarnexistenz von Lilith als Isabell Munro wurde erst in drei Romanen angewendet, in denen Jane Collins nicht mitspielte. Es ist also davon auszugehen, dass sie nicht unbedingt von John darüber informiert wurde. Bewusst habe ich Shao sich dran erinnern lassen. Da sie selten direkt in die Fälle mit eingebunden ist, bleiben ihr bestimmte Highlight eher im Gedächtnis haften, zumal sich Lilith in Band 1951 explizit an Shao herangemacht hat.

Rückbezüge an frühere Fälle. Anders geht es doch gar nicht. Ich versteh das Dilemma, aber wir können nicht tausend Romane ad acta legen und so tun, als wäre das alles nicht passiert. Die Serie funktioniert seit jeher so, dass John zwischen den Zeilen altert. Genauso wie Jerry Cotton, James Bond, Spenser, Larry Brent etc.

Schön zu lesen, dass das Tonstudio Braun-Zitat gleich erkannt wurde groes Grinsen
Schade, wenn's nicht gefallen hat Heul

Der Spuk als Deus ex machina? Kann man so sehen. Oder er hat gerade noch rechtzeizig, bevor seine größten Feinde noch mehr an Macht bekommen. Und wer könnte ihm besser zur Seite stehen, als John und seine Freunde zumal sie ja gerade vor Ort waren.

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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04.05.2018 21:39
RE: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Danke für Ihre Antworten, Herr Hilleberg!
Freut mich total, hier von Ihnen zu hören!

Also, das Zitat von Tonstudio Braun fand ich großartig! Da hatte ich mich wohl etwas zu kompliziert ausgedrückt. Mir geht es in erster Linie darum, dass der historische Bezug mich störte. Da macht dann meine Imagination nicht mehr mit. Das Pest-Zitat war toll! Danke dafür!

Die Sache mit Isabell Munro wird mir jetzt - zumindest vom Hintergrund her - klarer. Da ist auch, wie ich sagte, mein Leserhorizont, der sich erst noch wieder in die Serie vertiefen muss.

Das mit dem Spuk... Nun, als Karsten Büttner John niederschlug und das Kreuz stahl, da war ich hellauf begeistert, weil das so geil banal war. Ich weiß noch, dass ich beim Lesen dachte: "Okay. Wie soll es jetzt weitergehen?" Und dann war ich ein klein wenig enttäuscht, als der Spuk einfach um die Ecke kam.

Und noch einmal: ein Zweiteiler wäre geil gewesen! Die Story hätte es verdient gehabt!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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Florian
Eroberer


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04.05.2018 21:54
RE: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Ich hoffe mal, dass der Herr Hilleberg nur ein Scherz war. Florian reicht vollkommen, sonst hätte ich mich anders genannt groes Grinsen
Und jetzt bitte nicht die leidige Diskussion anfangen, warum ich mich in den Romanen Ian Rolf Hill nenne Nudelholz

Naja, der Spuk kam ja nicht einfach um die Ecke. Der hätte vielleicht mit seinem Todesnebel einfach alles platt gemacht, inklusive Harry und am Ende wäre er möglicherweise an Lilith und dem erstarkten Asmodis gescheitert. Suko hat die Gelegenheit beim Schopf ergriffen und ihm einen Pakt vorgeschlagen. Warum der Spuk darauf eingegangen ist, dürfte klar sein. Trotzdem ...

Ja, ich gebe zu, dass es am Ende eng wurde. Das sind aber auch verdammt wenig Seiten groes Grinsen

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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04.05.2018 22:00
RE: Band 2077: Ausbruch aus der Schreckenshöhle
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Danke, Florian! Ich bitte um Nachsicht für meine manchmal etwas althergebrachten Umgangsformen. Ist einfach mein Respekt vor dem, was sie... was du da tust! groes Grinsen (Ian Rolf Hill ist auch super! Ich mag Avatare.)

Und was die engen Seiten angeht... Koboldoo sagte es ja und ich unterstreiche es gerne noch einmal: Das war ein Zweiteiler! Was hätte man nicht noch alles in ausführlicher Breite erzählen können!

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104035
lessydragon lessydragon ist männlich
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04.05.2018 23:15
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Auch von mir auch noch mal vielen Dank an Florian, ist echt Klasse, wenn sich der Autor auch noch mal erklärend einbringt, so kann man für sich auch nochmal nachvollziehen, ob man den geschriebenen Weg auch gedanklich mitgegangen ist oder ganz wo anders war...

LG Lessy groes Grinsen Alt

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104036
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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05.05.2018 08:33
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Hui, da gibt es heute Vormittag ja eine spaßige Menge zu zitieren für mich. Endlich wieder eine Diskussion im Rezithread. smile
Über reinen Geschmack (Gegneraufkommen, Romane ohne John) muss man nicht reden. Da wird mich niemand überzeugen können. groes Grinsen




Zitat:
Original von Spätaufsteher
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich mag John und sein Liebesleben momentan überhaupt nicht. Jetzt hätte er sich gewünscht, dass mit Purdy mehr gelaufen wäre? Kann er sich bitte mal entscheiden, welche der zur Verfügung stehenden Frauen sein Herzblatt sein soll?

Warum sollte er das denn tun? Er ist Single und wird aus verständlichen Gründen keine feste Bindung(Heirat) eingehen. Trotzdem hat er das Bedürfnis nach Sex und wenn er mehrere Frauen haben kann...warum nicht.


Weil mich dieses, Verzeihung, Herumgeficke einfach nur aufregt. Liegt einfach an meiner moralischen Einstellung zu sowas.

Außerdem: Wissen die Frauen voneinander? Dass sie sich keine Hoffnungen machen müssen? Es ist eine Sache One Night Stands mit wildfremden Frauen zu haben oder Frauen die man extra für Sexaffären kennen lernt. Aber bei John sind es alte Freundinnen. Was er zum Beispiel mit Maxime am Laufen hat(te) liest sich für mich wie mehr als nur Sex. Da baute sich auch eine emotionale Bindung auf, verstehst du? Dann noch Purdy, Glenda oder wasweißichwer.

Er hat schon während Fällen mit Frauen angebandelt, die er beschützt/gerettet hat, glaube ich. Und ist danach noch für ein Wochenende geblieben. Mag ich auch nicht wirklich, ist für mich irgendwie so ein Ausnutzen der Dankbarkeitsgefühle von Schutzbefohlenen. Ein normaler Polizist sollte ja auch nicht (egal ob es Single ist) mit Frauen schlafen, die er vor einem Stalker oder Mörder beschützt hat.



Wenn wirklich klar definiert ist, dass John Single ist. Und er jeden Abend in einer Bar eine andere anonyme Schönheit mit nach Hause schleppt. Seine Sache und völlig legitim. Passt zu der Figur zwar überhaupt nicht (dafür gibt es Helden wie Dorian Hunter bzw. hätte ich mir ohne die Bindung zu Coco gut vorstellen können), aber es ist nicht verwerflich.


Bin ich da zu streng mit John? Ist so ein Verhalten heutzutage normal? Eigentlich müsste ich es ja wissen, aber ich bin eh verklemmter Monogam-Romantiker. groes Grinsen




Zitat:
Original von Isaak S.
Ich verstehe das bis jetzt nicht, warum Jane darüber nicht Bescheid wusste und warum das mit dem Kurierdienst wichtig war. Eine einfache, brutale Entführung hätte es doch dann auch getan. Über meiner Lektüre blieb daher ein kleines, hartnäckiges Fragezeichen. Ich habe das dann der guten Geschichte zuliebe ausgeblendet. Allerdings handelt es sich dabei um die entscheidende Stelle, die den Plot der Geschichte startet.


Genau den Gedanke hatte ich auch. Und dass zwei eigentlich völlig unabhängige Fälle dann doch wieder miteinander zu tun haben. Es gab dann im Handlungsverlauf aber andere Dinge, die ich "schlimmer" fand.

Warum nutzt Lilith ihren alten Deckname, wenn sie damit schon aufgeflogen ist? Und warum ist das Sinclairteam so schlecht informiert, eigentlich müssten sämtliche Stammmitlieder so gut es geht auf dem Laufenden gehalten werden. Jane tappt schön blöd in die Falle, weil ihr niemand gesagt hat, wie sich die Urhexe jetzt in ihrer menschlichen Tarngestalt nennt.



Zitat:
Original von Florian
Tja, liebes Gleichgewicht. Mag frustrierend für dich sein, ist aber so. Aber wer unbedingt meckern will, findet auch was. So wurde z.B. im Roman an keiner Stelle erwähnt, dass John es bedaue


Ok, hier haben wir das Problem, dass Romane keinen Ton haben.
"Mehr war nicht passiert, aber auch so war es ein schöner Tag gewesen, und sein Nachfolger sollte ihm in nichts nachstehen."
Klang für mich etwas bedauernd.
"Wir sind leider nicht im Bett gelandet, aber der Tag war trotzdem schön. Sex ist ja nicht alles. Vielleicht nächstes mal."


Und natürlich finde ich meistens irgendwas zu meckern. groes Grinsen
Selbst bei meinen Lieblingsautoren wie Anika Klüver bei PZ.
Du (das Du klingt jetzt trotzdem ein bisschen seltsam) kennst mich doch. groes Grinsen

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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104046
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




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05.05.2018 09:28
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Bin ich da zu streng mit John? Ist so ein Verhalten heutzutage normal? Eigentlich müsste ich es ja wissen, aber ich bin eh verklemmter Monogam-Romantiker. groes Grinsen

Man nennt das heute Freundschaft Plus. Wie man das "früher" nannte weiß ich nicht. Vielleicht war die Serie auch seiner Zeit voraus groes Grinsen Die verschiedenen Frauen müssen gar nichts voneinander wissen, denn bei diesem Konzept wird eine feste Bindung von beiden Seiten ausgeschlossen. Keine Eifersucht etc. sondern Freundschaft und Sex. Das geht natürlich auch mit mehreren Personen. Das klappt immer solange, bis eine Seite doch mehr(Beziehung) will. Dann beginnt oft das große Drama. Augenzwinkern

Auf die Serie bezogen scheinen die Frauen damit auch einverstanden zu sein. Schon im Gespenster-Krimi wird Jane deutlich gemacht, dass es keine Hochzeit geben wird. Auch Maxine Wells wurde dies mal mitgeteilt (Band müsste ich nochmal raus suchen). Da die Frauen trotzdem den Sex "mitnehmen", scheinen sie damit einverstanden zu sein.

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Er hat schon während Fällen mit Frauen angebandelt, die er beschützt/gerettet hat, glaube ich. Und ist danach noch für ein Wochenende geblieben. Mag ich auch nicht wirklich, ist für mich irgendwie so ein Ausnutzen der Dankbarkeitsgefühle von Schutzbefohlenen. Ein normaler Polizist sollte ja auch nicht (egal ob es Single ist) mit Frauen schlafen, die er vor einem Stalker oder Mörder beschützt hat.

Diesen Zustand finde ich auch nicht gut und stimme dir zu.

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104047
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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06.05.2018 15:02
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Endlich wieder eine Diskussion im Rezithread. smile

Jawoll ja, uneingeschränkte Zustimmung meinerseits! Sowas finde ich auch immer genial!
Und in dem Zusammenhang finde ich genauso positiv, wie lessy ja auch schon schrieb, dass sich so einige Autoren zu den Rezis, Meinungen, Kommentaren, etc. äußern und mitdiskutieren! Super! smile Daumen_hoch

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Du (das Du klingt jetzt trotzdem ein bisschen seltsam) kennst mich doch. groes Grinsen

Das mit dem "Autoren-Du" finde ich auch immer wieder ... ähm ... irgendwie seltsam ... und ich glaube, das passiert noch nichtmal großartig absichtlich, aber wenn ich mir ne Rezi nochmal korrigierend durchlese, fällt mir immer wieder auf, dass ich es wohl zu vermeiden versuche, die Autoren direkt anzusprechen ... weil ich nie weiß, ob jetzt ein "Du" oder "Sie" angebracht(er) ist ... Kopfkratzen smile

Zitat:
Original von Isaak S.
Ich glaube, ich werde demnächst das „Brandmal“ lesen.

Mach das mal, ich freu mich immer, Rezis von dir zu lesen, die haben so eine interessante Aufmachung/Einteilung! smile Daumen_hoch
Ich hab mir das Buch auch gerade aus dem Regal gezupft, in diesem Zuge: danke für die Erinnerung!! "Brandmal" wollte ich ebenfalls immer noch zwischengeschoben haben, aber dann kam ich "season-bedingt" im letzten Winter mit sämtlichen Romanen in Verzug und ein kleiner "SuR" häufte sich an!
Mit dem PZ heute hab ich keinen "SuR"-Stapel mehr und bin sowas von aktuell!
Und dank dir hab ich jetzt Lesestoff, den ich (zu meiner Schande unglcklich ) etwas vergessen hatte und der noch dringendst drauf wartete, gelesen zu werden!!! Freude

Zitat:
Original von Florian
Danke an alle, die unsere Mühen zu schätzen wissen.

Na das auf jeden Fall!! Daumen_hoch
(Btw: ich hoffe, das kam trotzdem auch in den ... *hust* ... "schweren Zeiten" rüber ... also schwer im Sinne von, wo es mir mal ... *räusper* ... temporär schwerer fiel, ne vernünftige und nicht allzu subjektive Meinung zu äußern ... Augenzwinkern smile )
Daher fallen mir generell negative Bewertungen schwer, weil in jedem Heftchen wohl Arbeit steckt ... Das ist es dann manchmal schwierig, so mit Thema, Ausführung, Subjektivität, etc., da eine vernünftige/angemessene/wieauchimmergeartete Wertung zu treffen ... umso schöner sind da dann eben auch ab und an Kommentare von Autoren, die u.a. auch mal ne andere "Sichtweise" zeigen, z.B. warum etwas so passierte, wie es passierte ... smile

Zitat:
Original von Florian
Auf Bill Conolly werdet ihr allerdings noch ein wenig warten müssen Urks
Aber spätestens in Band 2090 ist er wieder mit von der Partie und dann gibt es die volle Bill-Power. Allerdings gemeinsam mit John. So ist das eben groes Grinsen

Dann sei es so! Augenzwinkern groes Grinsen Danke auf jeden Fall für die Info!! Freude
(egal mit welchem "Leidengenossen" bei ner Horrorstory, warum und wieso und wie gefährlich ... ob nu mit Suko in nem flotten Dreier oder Solo für Zwei mit John oder im Rahmen von ehelichen Ermittlungen - der spannenden (!!!) Art natürlich^^ - ... immer her mit ihm/ihnen!!^^ )
Und ich hab ja auch nicht gesagt, dass ich "no Bil/no Conolly" - Romane nicht gerne lese Augenzwinkern ... es wird halt mit längerer Zeitspanne nur eeeetwas schwerer, genauso detailliert wie immer zu lesen, wenn da schon z.B. über 20 Romane nix mehr in der Richtung war und/oder erst auch mal nix kommt ... oder so in der Art ...
Man, wie doof, wenn ich das so lese^^ ... man könnte es wohl auch "vermissen" nennen ... geht sowas bei Romanen überhaupt?? ... doch, ich glaub, bei mir schon ... hab ich so das Gefühl^^ Ohnmacht Augen rollen groes Grinsen
Egal groes Grinsen ... was ich eigentlich sagen wollte: mir reicht ja eigentlich schon die Tatsache, dass ich sie wohlbehalten in ihrem Bungalow (oder sonstwo rumhocken) weiß ... ich wollt halt nur mal erwähnt haben, dass der rote Porsche (wobei ich nicht weiß, ob der auch wirklich zurückgegeben wurde *räusper* Zunge raus ) ruhig mal wieder (romaneinbildungstechnisch^^) an einem schönen Dienstagmorgen hier vor'm Haus "parken" könnte Augenzwinkern groes Grinsen
Bis jetzt waren jedenfalls noch alle Stories interessant und lesenswert genug, dass ich sie eben (auch ohne BCSC) gern gelesen hab! (sonst wäre ich jetzt nicht endlich wieder aktuell ... hab halt alles verschlungen, könnte man so sagen Augenzwinkern smile Daumen_hoch )
John Sinclair-Romane sind eben cool, so wie sie sind ... und das nicht erst seit gestern. Dazu gehört halt auch, dass John immer mal mit jemand anderem zusammenarbeitet ... oder mal alleine ... oder eben gar nicht dabei ist (z.B. stattdessen in die Muckibude geht, um mal wieder zu Suko's Kondition aufzuschließen ... oder sich auf'm Schießstand tummelt ... oder im Bett einer Grippe frönt ... oder einfach mal ne Pause genießt, kommt eh selten vor) ... und halt andere mal das Zepter schwingen smile Hat irgendwie alles was Daumen_hoch

Zitat:
Original von Spätaufsteher
Man nennt das heute Freundschaft Plus.

Das hab ich dann auch mal gehört ... ein Bekannter befindet sich im letzten Achtel des Trennungsjahres von seiner Gattin und bezeichnete neue Frauen-Bekanntschaften auch schon mal als "Freundschaft-Plus". Ich werd wohl alt: blond wie ich bin musste ich das erstmal kurz sacken lassen, bevor die Bedeutung ankam^^ ... und nix mit "plus" im Sinne von Anhang, wie einem Kind oder Haustieren, zu tun hatte groes Grinsen
Ist halt wohl heute so ... ^^

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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104075
Isaak S. Isaak S. ist männlich
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06.05.2018 21:01
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Zitat:
Original von Sheiila Connoly
"Brandmal" wollte ich ebenfalls immer noch zwischengeschoben haben, aber dann kam ich "season-bedingt" im letzten Winter mit sämtlichen Romanen in Verzug und ein kleiner "SuR" häufte sich an!


Ich bin darauf gekommen, weil mir aufgefallen war, dass Meister Ian Rolf Hill Love eine Vorliebe für dramatische Größe hat. Auch Gleichgewicht verwies schon darauf, dass es von IRH von Zeit zu Zeit auch einmal "einen 'ruhigeren' Roman" gäbe. Band 2077 gehört sicher zu den "unruhigsten" von IRH (positiv gemeint).
Letzte Woche hörte ich das IRH-Interview zu "Brandmal" bei Sinclair-Podcast. Florian sagt dort, er wäre den Text wie acht Heft-Geschichten angegangen. Daher bin ich einfach gespannt, wie er sich in solch einer mengenmäßigen Größe ausgetobt hat, wenn er nicht die Fesseln der 60 Seiten angelegt bekommen hat!

Und ich mag mich gerne wiederholen: Beim nächsten mal bitte einen Zweiteiler! Das wäre toll!

Und einen anderen Gedanken hatte ich noch wegen "ruhigen" und "unruhigen" Geschichten: Wie wäre das geil gewesen, wenn IRH gemeinsam mit Jason Dark die Bände 2070 (Teufelshilfe) und 2072 (Grauen) geschrieben hätte. Minimalistischer Plot, geniale Schilderungen des Dämonischen und Action satt!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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104083
Florian
Eroberer


Dabei seit: 04.10.2017
Beiträge: 59

06.05.2018 22:04
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John macht den Frauen ja keine Hoffnung auf eine feste Beziehung. Mit Purdy Prentiss war er bislang nur einmal intim und Maxine und Glenda haben sich ebenfalls schon mit anderen Männern verabredet (siehe Band 2021 und 192cool.

Eigentlich war Brandmal auf sechs Heftromane ausgelegt, musste aber noch einmal kräftig gekürzt werden, was dem Roman gut getan hat. Ich bin gespannt, wie ihr ihn fndet.

Dein Wunsch, lieber Isaak S., geht schon bald in Erfüllung. Meine nächsten Romane sind ein Zweiteiler und da wird es im wahrsten Sinn des Wortes krachen groes Grinsen

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104084
Loxagon Loxagon ist männlich
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Beiträge: 1658

06.05.2018 22:37
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Ich finde ihn, indem ich aufstehe und zum Buchregal gehe ... groes Grinsen

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