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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Zaubermond-Verlag » Coco Zamis/Das Haus Zamis » Band 9: Die Fluchtafel
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Habibi Habibi ist weiblich
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Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

18.10.2012 12:52
Band 9: Die Fluchtafel
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Sheridan Alcasta ist tot - und Coco Zamis ist in ihren eigenen Körper zurückgekehrt. Doch damit sind längst nicht alle Probleme gelöst. Urplötzlich wird Coco von seltsamen Anfällen heimgesucht - als sei ihr Körper von einem fremden Geist oder Dämon besessen. Zugleich entdeckt Coco ein Mal auf ihrer Haut, das bisher noch nicht da war. Eine magische Tätowierung ...? Bei ihren Nachforschungen stößt sie auf einen Tattoo-Dämon, der selbst nur Sklave fremder Mächte zu sein scheint - und auf eine Hexe, die seit Jahrhunderten im Süden Deutschlands ihr Unwesen treibt. Ihr Name ist - Natascha Zamis ...

Autoren: Ernst Vlcek & Peter Morlar

Quelle: http://www.zaubermond.de


Mit der Umstellung der Reihe auf Taschenbuch-Format wurden auch die ehemals gebundenen Ausgaben mit einem neuen Titelbild von Mark Freier und einem neuen Serientitel versehen. Hier nun das aktuelle Erscheinungsbild:



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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8673

11.04.2016 17:59
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Tatau


Coco befindet sich wieder daheim in Wien und beinahe alles ist gut. Skarabäus Toth hat kein Interesse mehr sich mit den Zamis' zu streiten und Asmodis verhält sich ruhig. Da bleibt für den Autor erstmal nur gewöhnliches Teenygezicke mit der Familie, um den Leser zu unterhalten. Weil Coco kein hormongesteuertes Schulmädchen ist, sondern eine Hexe die schon sehr viel erlebt und mitgemacht hat wirkt das völlig unglaubwürdig.

Interessant wird es, weil ein Dämon Besitz von Cocos Körper ergriffen hat. In Form einer ständig wachsenden schwarzen Tätowierung, die sich manchmal von ihrem Körper löst und sich mit ihren Tenkakelchen an Opfer klammert, um sie auszusaugen und frische Kraft zu tanken. Das könnte dem ein oder anderen Heftromanfreund bekannt vorkommen. Ich möchte Ernst Vlcek kein bewusstes Abkupfern von einer anderen Serie vorwerfen. Die Geschichte hat andere Dinge, die ich ihr vorwerfe.


Hauptsächlich die Handlung, welche an Cocos erste Abenteuer erinnert. Das Fehlen eines spannenden roten Fadens macht sich sofort bemerkbar. Hier gibt es einen Dämon der Woche, der am Ende natürlich besiegt wird. Schema F. Coco recherchiert, was es mit dem Dämon auf sich hat. Dabei lernt sie verschiedene Charaktere kennen, von denen mich dieses mal keiner umgehauen hat. Und am Ende besiegt sie den Gegner mit Hilfe eben dieser neuen Bekanntschaften. Eingebettet ist das Ganze in altbekannte Dinge. Cocos Sextoy der Woche ist ein heißer Aktmaler. Immer wieder wird sie von notgeilen Männern begafft, bepöbelt und betatscht. Sie hypnotisiert Sterbliche um auf dem langweiligsten Weg Informationen zu erhalten. Klischees dürfen auch nicht fehlen. Am besten fand ich die „Haschisch paffenden Rockerbräute“. Selbstverständlich rothaarig und fies. Im Textfluss stört, dass Vlcek mal „Tätowierung“ bzw. „Tattoo“ und dann wieder „Tatauierung“ bzw. „Tatau“ schreibt. Manchmal sogar in einem Satz.


Auf die Handlung muss ich da gar nicht weiter eingehen. Auf der letzten Seite erwähnt jemand, dass Coco einen uralten Familienfluch ausbaden muss. Darum wird es wohl die nächsten beiden Geschichten gehen. Mir wären drei Romane über den Fluch und ein Verzicht auf den Tatoo-Dämon lieber gewesen.



groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Freaks) Eine mittelmäßige Handlung, die sehr simpel geschrieben ist.

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Beiträge: 8673

12.04.2016 19:42
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Die Hexe in Schwarz



Mit Peter Morlar stößt nun ein weiterer Autor zur Serie. Kein besonders guter, aber auch kein richtig schlimmer. Die Art der Geschichte hat man so schon mehrmals gelesen und ein guter Spannungsbogen ist nicht wirklich gelungen.

Würzburg 1723: Die Zigeunerin Natascha Zamis schlurft bettelnd durch die Stadt und erfährt nur Ablehnung. Als Würzburg daraufhin von Krankheit und Wahnsinn befallen wird macht man die Frau schnell als vermeintliche Übeltäterin aus. Mit Mistgabeln und Fackeln begibt sich der wütende Mob auf Hexenjagd. Am Scheiterhaufen findet Natascha ihr Ende, nicht ohne einen letzten Fluch ausgesprochen zu haben. Zum Glück kommt zufällig ein Hexenjäger des Weges, der völlig ohne Gegenleistung helfen will. Mit einer hölzernen Fluchtafel lenkt er den Fluch auf Natascha um, die den Scheiterhaufen natürlich irgendwie überlebt hat. Die Fluchtafel ist eine interessante Idee, der Rest der ausführlich geschilderten Geschichte könnte einem Schwarzweißfilm entstammen. Manch einer mag dabei nostalgische Gefühle bekommen, mir geht es auf die Nerven dieses ausgelutschte Zeug zu lesen.

Coco begibt sich nun mit dem Dämonologen Arnulf Roemer, von Coco Nuffy genannt, nach Würzburg. Sie leidet unter schmerzhaften Anfällen. Der Tattoodämon ist vernichtet, also müssen diese anderen Ursprungs sein und Natascha Zamis ist eine gute Spur. Leider wird erstmal Fahrt aus der gegenwärtigen Handlung genommen und die Vorgeschichte von Nuffy erzählt. Wie wurde er zum Okkultisten, warum weiß er so viel über Natascha Zamis? Es bleibt altbekannt-klassisch. Er und seine Frau wurden von einer Frau in Schwarz heimgesucht. Nach drei unerklärlichen Fehlgeburten wollte Mrs. Roemer weiter ein Kind. Bei der unvermeidlichen vierten Fehlgeburt wird sie von der Pest befallen und stirbt. Ein weiterer Autor der nicht recherchiert hat und nicht weiß, dass die Pest keineswegs unheilbar und auch nicht komplett ausgestorben ist. Auch heute noch gibt es immer wieder Fälle der Beulenpest, die glücklicher Weise problemlos behandelt werden können. Da muss niemand sterben. Nuffy - irgendwie finde ich den Name unschön – setzt sich also auf die Fährte der Schwarzen Frau und erfährt, dass sie weitere Menschen getötet hat und noch tötet. Meines Erachtens ist Arnulf Roemer keine Figur, für die man sich besonders interessiert. Klassischer Dämonenjäger mit tragischer Hintergrundgeschichte.

In Würzburg sterben indes weitere Menschen durch Fluchtafeln. Es stellt sich heraus dass der Hexenjäger selbst ein Dämon ist und Natascha nicht getötet sondern versklavt hat. Und dass auch Cocos Name auf einer Fluchtafel steht. Bevor Natascha, die man zum Finale stellt, mehr sagen kann wird sie von ihrem Meister vernichtet.



Geschichte zwei des Buches klärt kaum Fragen, sondern führt nur zu weiteren Fragen. Natascha Zamis ist total unwichtig. Wir erfahren gerade genug über sie, um gespannt zu sein und am Ende wird sie getötet. Sie war nur ein Werkzeug des Dämons Donatius. Dass Cocos Name auf einer Fluchtafel steht wissen wir jetzt sicher, aber überraschend ist das nicht. Der Titel des Buches allein war Hinweis genug. Ich würde die Geschichte wieder als Fall der Woche einstufen. Natascha hat im Auftrag von Donatius Fluchtafeln in Würzburg verteilt und dieses Treiben wurde dank Coco und Nuffy beendet. Jetzt wird die Sache persönlicher, die Heldin muss sich ja noch um ihre eigene Fluchtafel kümmern. Ich bin positiv gestimmt, dass wenigstens die letzte Geschichte überdurchschnittlich ausfällt. Falls Peter Morlar motivierter bei der Sache ist

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks). Eine "geht so" Geschichte von einem "geht so" Autor. Man kann mehr erwarten aber auch weniger.

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13.04.2016 17:52
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Die Fluchtafel


Nachdem die Sklavin des Dämons Donatius von Coco getötet wurde, zwingt er einfach die junge Hexe in seine Dienste. Er ist weiterhin im Besitz der Fluchtafel mit ihrem Namen darauf, durch die er Kontrolle über sie erhält. Der Zweck von Fluchtafeln hat eine erstaunliche Wendung durchgemacht. Erst legte man sie einfach in die Nähe des Opfers, wodurch es langsam starb. Und das war es dann. Jetzt kann man gezielt Konkrete Dinge mit dem Opfer tun.

Coco und Nuffy sind erstmal damit beschäftigt, eine Truhe Fluchtafeln auszutragen. Das gefährlichste ist ein bissiger Wachhund, der für Coco mit ihrer Zeitmagie kein echtes Ärgernis ist. Sie hat zudem bei den Fluchtafeln getrickst, als sie im Auftrag von Donatius die Namen der Opfer eingraviert hat. Mal hat sie einen Name falsch geschrieben, mal tauscht sie die Fluchtafeln zweier Menschen aus, wodurch sie unwirksam werden. Der Dämon kommt erst sehr spät dahinter, dass da etwas nicht stimmt. So werden keine Menschen mehr getötet.

Nuffy recherchiert ein wenig und erfährt von einem alten Kloster in der Nähe, dessen Vorsteherin angeblich eine schwarze Hexe war. Kein Hinweis auf Donatius oder Fluchtafeln, aber trotzdem ein Volltreffer. Fast wie bei Sinclair setzt man hier einfach aus einem Bauchgefühl heraus an. Nuffy quartiert sich im Kloster als Gast ein. Coco findet mittels Magie heraus, welcher der anderen Erholungsgäste in Wirklichkeit Donatius ist. Zum Finale eine weitere Entiwcklung der Fluchtafeln. Plötzlich kann Donatius durch Fluchtafeln verstorbene Menschen als Zombies wiedererwecken, die ihm dienen. Durch diesen geheimen Plan will er Asmodis stürzen. Exakt das gleiche hatte vor kurzem Skarabäus Toth vor. Nur mit einem Buch und nicht mit Fluchtafeln. Zum Glück wird dem ein Ende gesetzt, ich hatte schon die Befürchtung, dass wir im kommenden Band einen Abklatsch von CZ #7 lesen müssen.

Das Ende vom Lied: Donatius tot und mit ihm verrotten die hölzernen Fluchtafeln. Coco somit ebenfalls von ihrem Fluch befreit. Nuffy hat es erwischt.


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks)



Ich habe meine Ansprüche an die Serie schon heruntergeschraubt. Das funktioniert ganz gut. Diese Trilogie ist für meine neuen Erwartungen an CZ nur solide. Es fehlen die interessanten Charaktere und eine spannende Rahmenhandlung. Man könnte den Band getrost ignorieren und hätte nichts verpasst. Die Vorschau auf das nächste Buch gefällt mir auch nicht. Coco wird mit einem Mitglied der Schwarzen Familie vermählt. Gegen die Ehe mit Asmodis höchstselbst konnte sie sich wehren, aber bei so einem Grafen funktioniert das plötzlich. Und dann wird gespoilert, dass sie ein Kind von ihm erwartet. Man darf sich also auf tolle Vergewaltigungsszenen freuen, orakele ich mal. Andererseits...wenn man den Grafen gut darstellt und er kein sadistischer alter Bock ist und erklärt, warum sich Coco nicht gegen die Vermählung mit ihm wehrt wie damals bei Asmodis...dann könnte das durchaus wieder ein ordentlicher Band werden.

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04.01.2018 19:47
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Ein kleiner Nachtrag zu Taschenbuchversion:
Die Taschenbuch-Ausgabe von Das Haus Zamis Nr. 9 "Die Fluchtafel" erschien 2013 und hatte einen Umfang von 264 Seiten.

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