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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Zaubermond-Verlag » Coco Zamis/Das Haus Zamis » Band 8: Jagd auf die Paria
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Habibi Habibi ist weiblich
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Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

18.10.2012 12:49
Band 8: Jagd auf die Paria
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Coco scheint am Ende ihres Lebens angelangt zu sein - und das sogar in doppeltem Sinne. Um der Bedrohung durch Skarabäus Toth zu entgehen, hat sie sich in den Körper einer uralten Frau geflüchtet, einer Frau, die eigentlich längst tot sein müsste. Ein Hexer in den Vereinigten Staaten, dem es gelingen könnte, die Seelenwanderung rückgängig zu machen, ist ihre letzte Hoffnung. Aber wem kann sie in dieser Situation noch vertrauen? Als sich das Gerücht verbreitet, Coco Zamis, die Hexe, die den Mut hatte, sich Asmodi entgegenzustellen, sei noch am Leben, scheint jeder Dämon plötzlich ganz erpicht darauf, sich mit ihrer Ermordung die Gunst Asmodis zu sichern ...

Autoren: Ernst Vlcek, Dario Vandis & Christian Montillon

Quelle: http://www.zaubermond.de


Mit der Umstellung der Reihe auf Taschenbuch-Format wurden auch die ehemals gebundenen Ausgaben mit einem neuen Titelbild von Mark Freier und einem neuen Serientitel versehen. Hier nun das aktuelle Erscheinungsbild:

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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8677

05.04.2016 17:45
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Die sterbende Hexe


Coco befindet sich also im Zombiekörper einer alten Frau. Natürlich könnte sie sich ihrer Familie offenbaren. Aber wer sagt ihr, dass ihr kein „Unglück“ passiert, bevor man sie wieder in ihren Körper transportieren kann? Deshalb sucht sie nach einer anderen Lösung und kommt auf einen Dämon, mit dem sie sich bei einem ihrer ersten Abenteuer angelegt hat. Der Seelenfänger konnte Seelen in andere Körper transferieren. Da gibt es nur ein kleines Problem: Er dürfte nicht gut auf Coco zu sprechen sein und da er von Asmodis sicher in einen Freak verwandelt wurde sind seine magischen Kräfte geschrumpft oder gar nicht mehr vorhanden. Als positiv denkende Gutmenschhexe setzt sie sich dennoch auf seine Spur, bessere Optionen hat sie eh keine.


Ihre Nachforschungen führen sie in eine Irrenanstalt, wo Leute verschwinden. Als Hexe wäre der Rest so einfach, in ihrem Wirtskörper ist sie jedoch wehrlos. Keine Magie und auch rein körperlich ist so eine Oma nicht die fitteste. Daher wird auf übertriebene Kampfszenen weitestgehend verzichtet. Cocos Zustand tut der Serie seht gut. Sie schaltet einen Gang zurück und greift auf bessere Maßnahmen zurück als „Coco hypnotisiert Person XY“ oder „Coco setzt ihre Zeitmagie ein“. Natürlich kommt ihr mehr als einmal ein glücklicher Zufall zu Hilfe, aber nicht übertrieben oft.


Außerdem erhält man durch die Geschichte weitere Informationen zu den Freaks. Der Seelenfänger und sein Clan auf der einen Seite, die in der Anstalt Zuflucht gesucht haben. Die ortsansässigen Freaks auf der anderen Seite, die Coco sogar helfen. Aber sind die missgestalteten Wesen wirklich vertrauenswürdige Verbündete?


Daheim in Wien ist Cocos Bruder Georg der einzige, der die Hoffnung noch nicht aufgegeben hat. Cocos Körper verwest nicht. Das muss nichts heißen, kann aber ein Hinweis darauf sein, dass ihr Geist noch irgendwo existiert. Über Umwege erfährt auch er von der Irrenanstalt und begibt sich dorthin. Gerade als das Gebäude zum Finale bis auf die Grundmauern abbrennt. Coco konnte natürlich entkommen, sogar mit dem kümmerlichen Freak-Rest vom Seelenfänger im Gepäck, aber das weiß Georg nicht. Diese Spur ist für ihn verloren und er findet sich mit dem vermeintlichen Tod seiner Schwester ab.


Die ersten Geschichten der jeweiligen Bücher sind immer sehr gut. Doch sobald es an die Lösung der aufgestellten Probleme geht sucht man nicht die beste Lösung, sondern die einfachste Lösung. Ich bleibe skeptisch.

Für dieses Abenteuer aber groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff (8 von 10 Freaks). Keine Vergewaltigung, keine Zeitmagie, keine völlig überdrehten Einfälle. Ja klar, die Action muss stark zurückstecken, was Stammleser vielleicht stört. Mir hat es gefallen.

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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8677

06.04.2016 18:49
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Jagd auf die Paria



Die Bücher folgen weiterhin dem gleichen traurigen Rhythmus. Im letzten Band wurde Cocos Exil nach nur einer Geschichte beendet. Jetzt wird „Coco im Körper einer schwachen Oma“ nach nur einer Geschichte beendet. Was der Handlung neue Möglichkeiten gibt, die auch ausgereizt werden. Es geht leider wieder zurück zum bekannten Trash, direkt im Prolog.

Coco fliegt mit dem Freak Sheridan nach Wien. Das Kerlchen wurde bei seiner Verwandlung zum Glück geistig stark geschädigt und erinnert sich nicht mehr daran, dass er sein Dasein der Hexe zu verdanken hat. Die beiden freunden sich sogar an. Mit im Flieger sitzt zufällig Georg Zamis, was für den weiteren Handlungsverlauf extrem wichtig sein wird.

Irgendein drittklassiger Dämon hat nämlich mitbekommen, dass Cocos Geist im Körper der alten Zombiefrau existiert. Also lässt er direkt mal das Flugzeug über dem offenen Meer abstürzten. Cocos Wirtskörper wird dabei zerquetscht. Damit wäre die Serie beendet. Die Autoren scheißen aber wie gewohnt auf Logik und lassen Coco die Körper tauschen. Jetzt befindet sie sich im Körper einer jungen Frau und wird zusammen mit Georg gerettet. Erst ewig aufbauschen, dass Coco außerhalb ihres Körpers keinerlei Hexenkräfte mehr besitzt und sie dann bewusst einen Körpertausch vornehmen lassen. Warum das nun plötzlich geht wird natürlich nichtmal im Ansatz erklärt. Dann hätte sie sich doch direkt in Wien im Körper des Zombies zu ihrem eigenen Körper begeben können und dort einfach den Körpertausch vorgenommen.

Als junge knackige Dame ist sie natürlich agiler als die Oma. Und man kann wieder diesen Sexismusmist bringen. Eine Oma hat niemand angegraben, jetzt geht es aber wieder in die Vollen. Hexenkräfte hat sie auch in diesem Körper nicht, aber dafür ist ja Georg bei ihr. Dem Zamis-Fan blieb die beliebte Zeitmagie also nur eine Geschichte vorenthalten. Am Ende hat natürlich auch Sheridan den Flugzeugabsturz überlebt. Damit sollte dem Körperrücktausch nichts im Wege stehen. Da sie sich Georg offenbart hat wird er sie beschützen. Notfalls dichten die Autoren ihr einfach wieder für wenige Augenblicke Hexenkräfte an, die sie angeblich gar nicht mehr hat.

Die Handlung der Woche um einen Dämon, der Coco als Hexe erkennt und an Asmodis ausliefern will, ist ganz nett. Der Fürst der Finsternis weiß jetzt, dass seine Feindin noch lebt und wird alle Hebel in Bewegung setzen, sie zu töten, solange sie noch so schwach ist. Ist das spannend? Bei einer anderen Serie sicher, bei CZ weiß ich ja eh, wie es läuft.


Ja, die Geschichte hat mich direkt am Anfang wieder aufgeregt. Weil die gesamte Ausgangssituation von den Autoren erst im letzten Band als „das ist unmöglich“ beschrieben wurde. Man trickst nicht einmal, man ignoriert einfach was man geschrieben hat und der Leser hat sich damit abzufinden. Wie immer wurde eine gute Idee völlig zerstört. Naja, von diesem elementaren Kritikpunkt abgesehen eine solide Geschichte. Ich als Logikfreund hätte die Serie trotzdem schon längst abgebrochen...wenn nur die Figuren und das Setting nicht so klasse wären.


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks)

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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8677

08.04.2016 18:27
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Der krumme Harlequin



Coco, Georg und Sheridan erreichen das Festland Italiens. Jetzt müsste man nur noch unbemerkt nach Wien kommen, doch das scheint momentan unmöglich. Asmodis ist zwar in einen Mafiakrieg verwickelt, hat aber ein Kopfgeld auf die junge Hexe ausgesetzt.


Wie gut dass es da eine dämonische Narrengruppe gibt, die Coco und ihren Freak-Begleiter als Verstärkung haben wollen. Es sind wieder die Charaktere, die der Geschichte ihren einzigartigen Flair geben. Bunt kostümierte Gestalten. Tanzend, musizierend und lachend. Dämonen, die sogar einen Freak für ihren Auftritt haben wollen, obwohl seine Ausstrahlung ihnen Schmerzen zufügt. Auf der anderen Seite blutrünstige Bestien die Menschen aussaugen und zu Zombies machen. Ein wenig wie der Joker bei Batman.


Und in ihre Obhut gibt Georg seine Schwester. Nachdem Cocos Körper in Wien so lange unbeseelt herumliegt beginnt er doch noch rapide zu verwesen. Also macht Georg sich allein auf den Heimweg, um seinen Vater beim wirken eines Gegenzaubers zu helfen. Der ist inzwischen eingeweiht. Doch Georg hat noch einen anderen mysteriösen Grund, um unverzüglich nach Wien aufzubrechen.


Bevor es zum großen Finale kommt, darf man die zweite Handlung der Geschichte nicht außer acht lassen. Asmodis muss sich gegen einen starken Mafiaclan behaupten. Monster gegen Menschen, eigentlich eine klare Sache. Doch die Mafiosi sind streng gläubig und so wird mit Gebeten und Silberkugeln gegen die Dämonen vorgegangen. Das ist etwas platt aber glaubhaft geschildert. Mehr erwarte ich gar nicht. Was mir nicht so gefallen hat ist eine Szene, in der man eine Transgender als Boten vorschickt. Weil solche Leute ja verrückt im Kopf sind und Verrückte diese schmerzhafte Aura haben. Dafür gibt es einen Auftritt eines Bruders von Dorian als Auftragskiller. Bruno Guozzi wird in einigen Jahren in der ursprünglichen Serie sein dämonisches Erbe spüren und dem Ruf folgen.


Am Ende treffen beide Storyfäden zusammen. Die Schauspieltruppe tritt beim Treffen der beiden verfeindeten Mafiafamilien auf und soll die Stimmung auflockern, bevor die „Verhandlungen“ beginnen. Außerdem dienen die Narren Asmodis und wollen Coco während der Vorführung töten. Georg hatte schon die ganze Zeit ein mieses Gefühl und hat Sheridan vorbereitet. Der tut das, was er auch als Freak noch am besten kann. Körper vertauschen und Chaos stiften. Bevor er im Kugelhagel sein Ende findet, transportiert er Coco noch per Fernzauber in ihren eigenen Körper zurück. Den hat Georg in Wien ebenfalls vorbereitet.



Die Hexe ist also wieder in ihrem Körper. Die Fernmagie ist eine einfache Lösung, aber wenigstens wird das dem Leser dieses mal erklärt. Die Handlung hat Lücken und wirft einige Frage auf, aber es gibt keine elementaren Logiklöcher. Es gibt Klischees und Trash, aber beide Handlungen täuschen darüber auf unterschiedliche Arten hinweg. Einmal mit viel Action und einmal mit tollen Figuren. Die Geschichte ist unverkennbar ein CZ mit allen Eigenheiten, aber macht Spaß. Na geht doch!

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Freaks) Kein Highlight, aber gut abgeliefert von Herrn Vlcek. Hätte ich nicht erwartet. Vielleicht war ich auch zu beschäftigt mich an den verrückten Dämonennarren zu erfreuen und habe schlimme Passagen gar nicht so mitbekommen. Das wäre eine gute Art, den Leser abzulenken.

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Talis Talis ist männlich
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Beiträge: 2094

04.01.2018 19:51
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Ein kleiner Nachtrag zu Taschenbuchversion:
Die Taschenbuch-Ausgabe von Das Haus Zamis Nr. 8 "Jagd auf die Paria" erschien 2013 und hatte einen Umfang von 260 Seiten.

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