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Maphi Maphi ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 11.09.2012
Beiträge: 1451

29.01.2013 13:49
Band 113: Die Bluteule von Neal Davenport
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Ich hörte Coco stöhnen. Rasch öffnete ich die Augen und wälzte mich auf die Seite. Im Zimmer war es dunkel.
"Coco?" fragte ich verschlafen. Doch meine Gef√§hrtin antwortete nicht. Wieder st√∂hnte sie im Schlaf. Ihre rechte Hand stie√ü an meinen Bauch. "Olivaro" fl√ľsterte sie leise. Ich knipste das Nachttischl√§mpchen an. Coco lag auf dem R√ľcken. Das d√ľnne Bettlaken war zur Seite gerutscht und entbl√∂√üte ihre volle Brust, die sich rasch hob und senkte. Die Augen hatte sie geschlossen, doch deutlich sah ich, da√ü sich die Aug√§pfel unter ihren Lidern bewegten. Ihr Mund stand weit offen, und ihr Gesicht war mit einer d√ľnnen Schwei√üschicht bedeckt. Das lange, pechschwarze Haar lag wie ein Schleier um ihren Kopf.



Verfasst von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild von Nikolai Lutohin

Erschienen am 19.10.1976


Der Roman trug in der Zweitauflage den Titel Die Vampireule.


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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2344

06.04.2018 14:04
RE: Band 113: Die Bluteule von Neal Davenport
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Schade, daß die Vampir-Blut-Eule Armida umgekommen ist. Hat mir gefallen...

Hier ein paar Daten √ľber Armida:

ARMIDA:
Armida war tatsächlich eine höchst ungewöhnliche Eule.
Entstanden war sie vor mehr als vierhundert Jahren w√§hrend eines Alchimistenexperiments in Dublin. Ein Magier namens McDonald hatte sich mit verschiedenen Tierexperimenten besch√§ftigt, darunter auch dem Ausbr√ľten von verschiedenen Vogeleiern, die er mit geheimnisvollen Tinkturen und Salben pr√§pariert hatte. Die meisten seiner Versuche waren kl√§glich gescheitert. Doch eines Tages hatte er Erfolg gehabt. Aus einem Ei war eine Eule geschl√ľpft, die wie eine ganz normale Eule ausgesehen hatte und ewig hungrig gewesen war. Der Magier hatte den Vogel mit den ungew√∂hnlichsten Lebensmitteln, Kr√§utern und Salzen gef√ľttert. Er nannte ihn Armida, f√ľtterte ihn mit lebenden M√§usen und gab ihm Blut von verschiedenen S√§ugetieren zu trinken. Noch verriet nichts, da√ü Armida √ľber ungew√∂hnliche F√§higkeiten verf√ľgte.
Bei einem seiner Experimente atmete der Magier giftige Dämpfe ein und starb.
Armida ernährte sich einige Zeit von den Mäusen, die in Käfigen gefangengehalten worden waren; und da zeigten sich erstmalig ihre Fähigkeiten. Allein mit der Kraft ihrer Gedanken gelang es ihr, die Käfige zu öffnen und die Mäuse herauszuholen. Als sie nichts mehr zu fressen fand, wandte sie sich dem Toten zu und fraß ihn auf.
Der durch ein Experiment entstandene Vogel konnte nat√ľrlich nicht wissen, da√ü McDonald ein Mitglied der Schwarzen Familie gewesen und Vampirblut in seinen Adern geflossen war.
Zwei Wochen vergingen, erst dann war McDonalds Bekannten sein Verschwinden aufgefallen.
Durrana, eine Vampirin, die entfernt mit McDonald verwandt gewesen war, suchte das Haus des Magiers auf, fand den Toten und nahm die Eule, an der sie sofort Gefallen gefunden hatte, mit.
Von diesem Zeitpunkt an wich Ar¬¨mida nicht mehr von Durranas Seite. Sie begleitete die Vampirin auf deren Beutesuche und machte sich, nachdem Durrana ihren Opfern das Blut ausgesaugt hatte, √ľber die Toten her.
Es dauerte weit √ľber hundert Jahre, bis Armida halbwegs ihre F√§higkeiten beherrschte. Die Vampirin hatte bald erkannt, da√ü die Eule kein normaler Vogel war, und mit ihr verschiedene Tests durchgef√ľhrt.
Nach zweihundert Jahren war es Durrana gelungen, sich in einer Art Telepathie mit dem Vogel zu unterhalten. Die magischen Fähigkeiten der Eule waren immer stärker hervorgetreten.
Mit Hilfe der Eule hatte Durrana versucht, eine h√∂here Position innerhalb der Schwarzen Familie zu erreichen, doch sie war in eine Falle gelockt worden, aus der sie auch Armida nicht befreien konnte. Asmodi hatte Durrana get√∂tet, die Eule aber am Leben gelassen. Der Vogel war zu kostbar f√ľr ihn.
Asmodi wählte unter seinen unzähligen Töchtern Lackeen aus, der er Armida schenkte. Er hatte bewußt Lackeen ausgewählt, denn sie war nur schwach magisch begabt und ihm treu ergeben. Von ihr drohte ihm keine Gefahr.
Lackeen und Armida hatten sich rasch aneinander gewöhnt; doch das innige Verhältnis wie zwischen Durrana und Armida kam nicht auf.
Armida konnte nicht wie ein Mensch denken. F√ľr sie war zuerst Durrana, dann Lackeen ein Teil von ihr gewesen. Und dieser Teil war jetzt tot. Menschliche Gef√ľhle waren ihr kaum bekannt. Sie war zufrieden gewesen, wenn sie auf Lackeens Schulter hatte sitzen k√∂nnen, wenn die H√§nde der Vampirin √ľber ihr Gefieder gestrichen waren; und vor allem war sie begeistert gewesen, wenn es etwas zu fressen gegeben hatte.
Im Lauf der Jahrhunderte hatte sie aber gelernt, Englisch recht gut zu verstehen. Und sie hatte sich einige Eigenschaften angew√∂hnt, wovon die wichtigste der Willen gewesen war, alle Auftr√§ge von Lackeen auszuf√ľhren. Und der letzte Befehl von Lackeen war gewesen, Coco und Dorian zu t√∂ten.
Armida war magisch nicht zu töten und Coco Zamis schaffte es mit einem einfachen Messer. (DK 113)

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