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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Professor Zamorra » PZ1001-heute » Band 1152: Das Dorf der Verdammten
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4615

24.07.2018 18:17
Band 1152: Das Dorf der Verdammten
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Bis zuletzt hatten die Bewohner gebetet und gehofft, dass das Schicksal sich ihrer doch noch erbarmen würde. Vergebens. Seit Stunden nun zogen die Horden mordend und brandschatzend durch die geschichtsträchtige Stadt, kannten weder Ehre noch Gnade.
Nach wochenlanger Belagerung war Jerusalem gefallen, und die Folgen für die Zivilbevölkerung waren verheerend. Tod und Leid machten vor niemand Halt ...
In der Gegenwart wird das Zamorra-Team auf eine rätselhafte Verbrechensserie aufmerksam. Die Spur führt in das Dörfchen Valcroix, abseits aller Touristenströme.
"Undercover" wollen Zamorra und Nicole das Rätsel um das Dorf der Verdammten lösen – und geraten in einen Strudel aus Magie und Mysterien, dessen Ursprung noch in vorchristliche Zeit zurückreicht.

Geschrieben von Adrian Doyle
Erscheinungstag: 24.7.2018

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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106628
Loxagon Loxagon ist männlich
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1686

30.07.2018 15:05
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Leider ein Roman, der absolut nicht überzeugt, sondern durch die Bank langweilig ist. Es gibt keine Spannung, stattdessen seltsame Sprünge in der Handlung, ohne Sinn. Hier wage ich sogar zu bezweifeln, dass der Roman wirklich von Manfred Weinland ist. So ein Werk passt nicht zu ihm.

Ich vergebe ein: SCHLECHT

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106800
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 722

02.08.2018 13:25
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So verschieden können Romaninhalte also auf verschiedene Leser wirken:
ich fand es überhaupt nicht langweilig, seltsam oder unlogisch ... sondern ganz im Gegenteil, eher tierisch fesselnd!!

Warum? Eigentlich ganz einfach ...
Gut, es war diesmal schon mehr eine Art Geschichte, also in erzählender Form, mit weniger action-lastigen, direkten Handlungen von einzelnen Protagonisten. Aber es war für diese Story völlig ausreichend und passend .... ich mag sowas halt, also die Vielfältigkeit, wie man sowas rüberbringen kann und wie es dann auf den Leser wirkt smile

Gleich der Einstieg hatte mich schon gepackt, mit der Geschichte um die Metef-Kinder und deren Flucht vor den Geschehnissen in Jerusalem ... vor allem um Saidah und Hakeem.
Dann ging es in der Gegenwart gleich spannend weiter, als zunächst ein schöner Nachmittag der Familie Sollieu geschildert wird, der allerdings in purem Horror endet.
Auch die Beschreibung dessen, was mit der Familie des nachts im Haus passiert, war schaurig schön ausgedrückt und bescherte ein bedrückendes und teilweise sogar betroffen machendes Ambiente.
Und man weiß zu dem Zeitpunkt noch nicht, warum und wieso das überhaupt so passiert ist.

Anschließend geht es in der Vergangenheit weiter und Saidah erlebt durch Kalal eine Art rettende Magie, bei der dessen Krone eine wichtige Rolle spielt ...

Dann macht die Geschichte einen kleinen Sprung und es taucht ein Pärchen im Dörfchen Valcroix auf, das nach einer Übernachtungsmöglichkeit sucht. Es stellt sich heraus, dass es sich bei den beiden um Zamorra und Nicole handelt, die dort möglichst inkognito auftreten wollten.
Ab diesem Zeitpunkt springt die Geschichte in der Tat noch vor und zurück (Gegenwart/Vergangenheit/Visionen), aber ich fand das alles in sich stimmig und immer im richtigen Moment gewählt. Wenn man sich gerade fragte, wieso etwas passierte, bekam man indirekt schon ne Art Antwort von anderer Stelle/zu einer anderen Zeit Augenzwinkern smile
(Ich schreib jetzt auch nicht genau, was alles passierte, weil man das eben, gerade durch diesen Stil und diese Anordnung des Autors, selbst lesen sollte, damit alle umher schwirrenden Fäden allmählich klarer und deutlicher werden können und man selbst miterleben kann, wie alle am Ende zu einer sinnigen Einheit zusammengeführt werden Augenzwinkern smile )

Es beginnt rückblickend mit der Erklärung, warum Zamorra und Nicole überhaupt nach Valcroix kommen und wie Onyx in die Sache passt.
Dazwischen geht es nochmal zurück in die Vergangenheit, da auch dort ja noch etwas offenstand: was hat es mit Kalal und dessen seltsamer Krone auf sich?
Doch dann taucht eine weitere Person auf, die Kalal angreift, um dessen Krone an sich zu reißen. Genau das schafft der Fremde auch und bevor der Leser weiß, wie es mit Saidah, Keem und dem Unheimlichen weitergeht, erfährt man erstmal, was im Hier und Jetzt bei Zamaorra und Nicole passiert und genauso, welche Erlebnisse Onyx hat, als er in Valcroix eintrifft ...

Die Beschreibungen dazu lassen ein Gefühl von Ohnmacht und Beklemmung aufkommen, da die Protagonisten in allen Szenen nicht wirklich aus eigenem Antrieb oder eher, aus eigenem Willen handeln können. Es wird fremdbestimmt über sie, ob in Wirklichkeit, durch eine Art Halluzination oder in der Vergangenheit bei Saidah und Keem durch den Fremden.

Als es für Nicole und Zamorra eng wird und sie sich im Todeskampf befinden, erfährt Zamorra durch das Amulett und durch das Wesen, das in Valcroix herrscht und alle unter seiner Fuchtel hält, was damals passiert ist und wie es in die Gegenwart kam, bzw. hinein reicht.
All das passiert aber erst auf den letzten Seiten und wer der wahre Übeltäter ist, wird man erst ab S.60 gewahr. Okay, eingefleischte Zammy Fans ahnten da möglicherweise schon was, als Vermutungen innerhalb der Geschichte geäußert werden. Zwar hab auch ich die Story von "Acicia und ihrem Baby" gelesen und was für eine neue Kreatur aus dem Kind geschaffen wurde und vor allem, von wem (!!), aber irgendwie hatte ich das wohl nicht mehr ganz so auf dem Schirm groes Grinsen
Da kam dann der "Aha-Effekt" am Ende, auf den letzten 5 Seiten!

Ein bisschen unangenehm waren in diesem Roman nur die auffallend zahlreichen Fehlerchen.
Vor allem, wenn Wörter komplett fehlten oder man einen Satz, wegen falsch eingebrachter Wörter (als falsche Reihenfolge), mehrmals lesen und es sich irgendwie zusammenreimen musste.
Ich habe bisher zwar nur 24 PZ-Romane gelesen, aber noch nie waren irgendwelche Fehlerchen so gravierend und/oder zahlreich, wie in diesem. Vielleicht ist da kurz vor knapp irgendwas durcheinander geraten, das so kurz vorm Druck dann nicht mehr bemerkt werden konnte?
Auch wenn es manchmal schwierig war mit dem Lesen, es hat den Lesespaß trotzdem nicht trüben können smile

Wie gesagt, ich fand die eigentliche Geschichte, besonders durch die einzelnen Teilsequenzen, wie auch deren Anordnung und die jeweilige, dazugehörige Atmosphäre sehr fesselnd und spannend und weil man sich nach jeder Sequenz fragte "Was passiert da jetzt weiter?", konnte, für mich zumindest, auch immer die Spannung aufrecht erhalten werden. Genauso bei Zamorras und Nicoles bevorstehendem Ableben: für mich war da nicht gleich klar, wie sie da wieder rauskommen sollten, wenn sie sich selbst nicht helfen können und auch Onyx etwas indisponiert war ...

Von mir kriegt die Story deswegen auch fette 8,5/10 Amuletten!!! smile Daumen_hoch

Auch die LKS war wieder sehr passend und informationsreich, was ich ja eh immer klasse finde!!
Gepaart mit einem Leserbrief waren die 4 Seiten ein schöner Nachschlag im Anschluss an die Story smile
Eine klitzekleine Sache ist mir hier aufgefallen: die Schrift auf der LKS war SEHR klein! Ich hatte meine Lesebrille schon in der Hand, aber dann hatte ich es doch noch ohne hingekriegt. War aber echt schwierig Augenzwinkern smile

Das Titelbild ist ok, es zeigt eine Vision von Onyx, wenn ich das richtig in Erinnerung habe.
Es sieht fast exakt so aus, wie er die Situation beschreibt. Nur dass er ne Galgenkonstruktion beschreibt, die nach "freistehend" klingt und hier ist sie am Haus befestigt.
Ist ja auch egal, es kam so vor und das finde ich auf jeden Fall gelungen!! smile :tumbup:

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"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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106864
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8802

22.08.2018 20:47
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Es gab mal eine Zeit, wo Mandred mein Lieblingsautor bei PZ war. Das änderte sich mit der Gott-Figur im Eden Plot. Die Handlungsverknüpfungen wurden immer wilder und komplizierter, wenn auch durchdacht. Und ein übermächtiges Wesen wurde von einem anderen übertrumpft, es wurde immer extremer.

Dieser Roman beginnt ganz in Ordnung. Er lässt sich viel Zeit, deshalb ging ich von einem Mehrteiler aus. Bei Onyx hat mich das unnötige Herumgerede etwas gestört. Eigentlich ist es ganz simpel. Alle Mörder wurden im gleichen Ort geboren, das ist ihre nicht unauffällige Gemeinsamkeit. Bis der Agent mit der Sprache heraus rückt, dauert es aber ziemlich. Außerdem gibt es hier einen klassischen Fehler, für den ein Lektor zuständig wäre. Onyx erwähnt, dass die Mörder aus Valcroix stammen. Und fragt dann drei Sätze später, ob Zamorra und Nicole der Begriff „Valcroix“ etwas sagt. Die haben keine Ahnung. Auch weitere kleinere Rechtschreibfehler haben sich eingeschlichen. Ich muss sagen, sowas stört mich weniger, solange es nicht überhand nimmt. Beeinflusst die Handlung ja überhaupt nicht, das ist eine Sache, die ich wieder total locker sehe.

Dann geht es auch schon dorthin. Den kleinen Handlungsaufbau, Zamorra und Nicole als dem Leser vorerst fremde Personen dorthin zu schicken und ihre Identität erst nachher aufzudecken, finde ich gelungen. Den Rest eher nicht. Bei PZ ist die Sache so furchtbar problematisch und tödlich. Hier habe ich gemerkt, dass es mich eher genervt hat. Das Amulett reagiert total über. Zamorra sackt ohnmächtig zusammen. Nicole tastet keinen Puls mehr. Ist er Tod? Was für ein schlimmer Cliffhanger, den es leider in viel zu vielen PZ Heften gibt. Natürlich kommt der Professor kurz darauf wieder zurück ins Leben. Und die Einwohner reagieren darauf. Zamorra hat eine entscheidende Erkenntnis gewonnen. Die behält er aber für sich. Toll. Er antwortet auch nicht auf Nicoles besorgte Fragen, was denn nun los ist. Schöne Partnerschaft. Ich als Frau hätte keine Lust auf solche Spielchen, aber das ist nebensächlich, Hauptsache der Leser bleibt gespannt im Dunkeln.

Schließlich wird wieder Bezug zu einem Fall genommen, der ein Jahr her ist. Bei JS entwickelt sich wegen den vielen Co-Autoren die Lage langsam in eine ähnliche Richtung. Vielleicht sollte ich doch zu den Fürstenromanen wechseln und muss mir eingestehen, dass ich für den modernen Gruselsektor eine zu kurze Auffassungsgabe habe. Es ist ja nicht nur, dass ich einige Fakten wieder vergessen habe. Ich bin auch emotional nicht mehr so dabei, wenn eine lange Pause zwischen den Entwicklungen liegt. Da lobe ich mir nochmal die zusammenhängende Kedlin-Handlung der letzten Hefte.

Natürlich kommt bei Manfred vieles zusammen. Helixstränge, eine sumerische Gottheit, eine Art Besessenheit, Lichtfäden, Illusionen und so weiter. Mir macht eine Handlung dieser Art keinen Spaß. Oder um es mal rein subjektiv zu sagen, ich habe mich durch den Roman gekämpft und musste mehrere Pausen einlegen. Dann werden Zamorra und Nicole nochmal getötet, fast, der Cliffhanger ist natürlich wieder eine Finte.

Ich möchte gar nicht viel herumreden. Manfred schreibt sehr gut, deshalb ärgert es mich auch extrem, dass ich keine Lust mehr auf seine Romane habe. Die historischen Vergangenheitspassagen sind wieder erstklassig. Leider gibt es nur am Anfang eine längere und am Ende eine kurze.



Ich könnte fies schreiben: „JS Co-Autoren, schaut auf diese Serie, dann seht ihr, was aus JS bitte nicht werden soll.“ Aber wie gesagt, mit der Kedlin-Handlung über mehrere Hefte verschiedener Autoren hat PZ etwas gewagt, das ich sehr begrüße.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4,5 von 10 Amuletten)

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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TurboKid TurboKid ist männlich
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Dabei seit: 10.07.2018
Beiträge: 261

24.08.2018 15:06
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Hat ein bisschen gedauert, aber so langsam hole ich bei PZ wieder auf.

Von mir gibts ein gut, knapp am sehr gut vorbei geschrammt. Die ruhig erzählte Geschichte wusste zu fesseln, die Geschehnisse um die Familie Sollieu fand ich beklemmend, vor allem weil hier ein Kind im Spiel war. Gut fand ich auch den Vergangenheits strang, nur das Finale konnte mich nicht so überzeugen. Das Amulett will einen alten Fehler korrigieren, und wird selbstständig aktiv, um das Böse zu vernichten. Ging mir alles ein bisschen schnell.
Aber hey, Hauptsache das Gute gewinnt... groes Grinsen

Cover: 2 von 5 hängenden Skeletten

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People think that I must be a very strange person. This is not correct. I have the heart of a small boy. It is in a glass jar on my desk.
Stephen King

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