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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4626

28.12.2015 13:34
Band 416: Der letzte Friedenswahrer
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Mit nur wenigen Stunden Vorsprung vor Kra'rarr kommen Matt, Aruula und Mi-Ruut am Südpol an. Von hier aus hofft Matthew Kontakt zum Ringplaneten zu gelangen, um dort mit der Regierung der herrschenden Rasse reden zu können.
Durch das Mintans verschaffen sie sich Zugang zum Turm – doch hier herrscht Chaos. Irgendetwas ist auf Terminus geschehen, was die Friedenswahrer in helle Aufregung versetzt. Nur einer von ihnen ist auf Aquus geblieben; die Transfers sind ausgesetzt. Und dann trifft Kra'rarr ein...

Geschrieben von Manfred Weinland
Cover von Néstor Taylor
Erscheinungstag: 29.12.2015

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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Knollo
Tripel-As


Dabei seit: 08.09.2018
Beiträge: 193

11.09.2018 17:35
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Ist schon eine Krux mit der Sicht der Dinge… Was wir bei dem einen abscheulich und verwerflich finden, ist dann wiederum bei dem anderen ganz natürlich und findet dann auch noch unseren Beifall… Menschen, wir sind schon eine Art…

Oha, das Finale hatte es nicht nur ein bisschen in sich… Trotz Kra´rarr ihrer Beobachtung (Hut ab vor des Autoren seiner fast schon Original getreuen Beschreibung), kann ich mich für diesen Charakter auch weiterhin nur wenig begeistern und was zum Teufel treibt sie zurück… Lust und Liebe, oder Hiebe?! Oder etwa so was profanes wie ,,vom Tellerwäscher zum Millionär“?!

Ordnete sich aber redlich in die das ganze Heft durchziehende Linie… Knallhart, und Action… So gesehen passte es also… Na ja, wenn man mal davon absieht das das mit dem Zufall schon so eine Sache ist… Zur richtigen Zeit am richtigen Ort, ein Hydree…

Trotz der knallharten Linie des Herr´n Autor, und selbstredend kann er wirklich gut und fesselnd schreiben… spränge für mich nur ein Gut heraus wenn, ja wenn da nicht das duale Konzept sich gegenseitig bauchpinseln würde… damit kommt es auf ein SEHR GUT heraus, wobei dies eh ein Finale für den Mini Zyklus war wie es besser kaum geht… Knackig, gegenüber dem toxxischem Start eine mehr als klare Steigerung…

PS.: Scheint dem armen Matt doch glatt entfleucht zu sein das Aruula und Mi-Ruut doch schon Freunde sind… ;-)

__________________
…maddrax & dorian hunter…

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8841

17.12.2018 21:58
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Inzwischen haben die von Matt und Aruula befreiten Saven Toxx eingenommen und somit das mysteriöse Projekt dort sabotiert. Für Jahrhunderte (oder länger) hat der geschickt ausgeklügelte Plan der Friedenswahrer auf Terminus ohne Probleme funktioniert. Aber eine Woche nachdem die auserwählten Helden dort angekommen sind, können sie erfolgreich streng geheime mächtige Wesen befreien, damit die Revolution anzetteln und sich rechtzeitig absetzen, bevor die Sache zu heiß wird. Musste das überhaupt sein? Matt und Aruula müssen nur von Terminus weiter zum nächsten Planeten. Dass der Plot direkt am Anfang so episch wird und sie nebenbei Toxx befreien ist total unnötig.

Auf Aquus haben sie endlich den Südpol erreicht, wo die Friedenswahrer eine Festung um den Transferturm errichtet haben. Zum Glck hat man Mi-Ruut als offiziellen Probanden des Friedenswahrer-Experiments dabei, der für seine nächste Aufgabe sowieso hier eintreffen muss. Außerdem befindet sich an Bord ihres Schiffes eine Ladung heiß begehrtes Mintan-Erz. So ist die erste Hürde genommen und sie dürfen die Festung betreten.

Die Saven philosophieren indes auf Terminus weiter ihren Kram zusammen. Mit diesen realitätsverdrehenden Gedankengebilden kann ich wirklich gar nichts anfangen.

Die Aquus-Truppe marschiert jedenfalls nicht direkt zum Turm der Friedenswahrer, sondern richtet sich in einem verlassenen Gebäude ein, um den Turm in Ruhe zu observieren. Fällt es denn niemanden auf, wenn ein Probant die Insel betritt und dann nicht direkt zum Turm geht, sondern erst nach mehreren Tagen dort anklopft? Aber keine Sorge, das muss so sein. Kra’rarr muss ja ihren Abstand zu den Helden aufholen, die sie verfolgt. Deshalb müssen die Menschen an ihrem Platz verharren. Kaum ist Kra’rarr dann eingetroffen fängt und befragt sie eine der Polatai-Wachen und verkleidet sich als solche.

Jetzt wo alle versammelt sind kann der Plot ja weiter gehen. Mi-Rutt wird zufällig Zeuge, wie jemand gerade jetzt einige Mintan-Barren klaut. Aruula macht sich an die Verfolgung, der Dieb entkommt jedoch. Dafür trifft man auf einen Hydriten. Der hat den Dieb geschnappt und bringt die Mintan-Barren zu den Menschen zurück, die sich gerade jetzt hier versammeln. Was für ein glücklicher Zufall!

Und es gibt noch einen. Kra’rarr sieht den Dieb ebenfalls, denkt sich aber nichts dabei. Hätte sie ihn aus Neugierde ein wenig verfolgt, wäre sie auf Aruula getroffen und hätte sie eliminieren können. Stattdessen wird ihre Verkleidung durchschaut. Kra’rarr hat keinen Beweis bei sich, dass sie tatsächlich eine Agentin der Friedenswahrer ist und soll festgenommen werden. Also metzelt sie mal eben kurz dank ihrer neuen überlegenen Kampffertigkeiten die Polatai nieder. Nun kann sie sich als Mörderin aber nicht mehr offen bewegen.

Der nette Hydrite will Matt und Aruula unterstützen, wenn diese ihm im Gegenzug helfen, den Turm der Friedenswahrer zu zerstören. Nun erfahren sie auch, dass die Saven den Turm auf Toxx übernommen haben und wegen dem Chaos alle Friedenswahrer bis auf einen von Aquus abgezogen wurden. Das macht ihre Mission gleich viel einfacher. Mit einer simplen List können sie die Polatai Wachen aus ihrem Waffenarsenal locken und überwältigen. Prima, nun muss man sich nur noch den hier gelagerten Sprengstoff schnappen.

Es ist diese Situation, in der Kra’rarr endlich eingreift. Wie spannend, lange genug hat es gedauert. Sie wurde von den Friedenswahrern zur Killerin umgedreht und hat den simplen Auftrag erhalten, Matt und Aruula zu töten. Deshalb verstehe ich überhaupt nicht, warum sie nicht versucht die Menschen aus einem Hinterhalt einfach abzuknallen. Fertig! Stattdessen bedroht sie das Duo wie ein Klischeebösewicht mit ihrer Waffe und labert erstmal. Von dem Hydrite weiß sie nichts, daher kann der sie von hinten niederknüppeln. Und dann durch seine telepathischen Fähigkeiten ihre Programmierung löschen. Was? Der über mehrere Bände angeteaserte Konflikt, der bis jetzt immer knapp hinaus gezögert wurde, wird so schnell beendet? Da kann ich nur sagen, das hat man völlig versaut.

Der Hydrite ist ein echter Glücksfall für die Helden. So wie andere Zufälle. Dazu später mehr. Ihr neuer Begleiter kann auch am Turm den Geist des Polatai-Wachhauptmanns übernehmen, so bekommt man easy Einlass. Da wäre man, beim Finale des Miniplots auf Aquus. Hoffentlich wird der Kampf gegen den einzigen Friedenswahrer interessanter. Leider nicht wirklich. Kra’rarr kann ihn mit einem Wurfdolch treffen und Aruula – die ist ja auch Telepathin – in seinem sterbenden Geist die Codes für den Transportstrahl finden. Leider ist der Hauptplanet der Friedenswahrer gesichert, was für ein Pech. Tja, da muss man wohl spontan auf einen weiteren Mond ausweichen. Auf Binaar werden alle mechanischen Wesen, die durch das Wurmloch auf Terminus gelandet sind, weiter verfrachtet. Da müsste also auch Robo-Smythe stecken. Mi-Ruut verlässt die Gruppe, er möchte stattdessen seine Probandenaufgaben weiter erfüllen und muss daher zum Dschungelmond Botan. Wenn auf Binaar irgend etwas schief gehen würde und man nach Botan müsste, hätte man dort direkt einen Verbündeten. Aber wie stehen die Chancen? Kra’rarr bleibt auf Aquus und der Hydrite sprengt wie beabsichtigt den Transferturm in die Luft. Damit ist der Rückweg ausgeschlossen, es sei denn man hat ein Raumschiff. Sollte der Zufall sie also aus irgendeinem Grund zurück nach Aquus bringen, könnte man auf Kra’rarr treffen. Aber wie stehen die Chancen?

Gut, ich habe mich nicht spoilern lassen und stelle nur Vermutungen an. Hoffentlich erfüllen sie sich nicht. Ich meckere genug über Heftromanzufälle, aber bei MX ist es wirklich am schlimmsten. Sage ich immer wieder, oder? Jede Serie hat eben so ihre Pro's und Con's. Dafür ziehen bei MX alle Autoren an einem Strang und es gibt keine dutzenden verschiedenen Plotbaustellen.

Wobei der Zyklus auch auf Aquus da enttäuscht. Es bleibt dabei, nach der Ankunft dürfen verschiedene Autoren der Woche ihren Zwischenstopp der Woche schreiben und die Helden dann wieder auf ihren Weg schicken. Bis zum Zwischenfinale. Danach geht es auf den nächsten Planeten (oder eher Mond), wo das Spiel von vorn beginnt.

Der Turm auf Aquus ist echt kein einfaches Pflaster für die Hauptfiguren. Das war er auch auf Terminus nicht. Man könnte die Ausgangslage nicht ganz so unmöglich schreiben, dann müsste man auch nicht haufenweise Zufälle hineinschreiben. Nicht nur, dass man hier zufällig auf den Hydriten trifft, der gleich an mehreren Punkten allein die Story voran bringt und ohne den Matt und Aruula nun definitiv am Ende ihrer Reise gewesen wären. Am Anfang haben sie noch zufälliger Mi-Ruut kennen gelernt, der ein lebender Kompass zum Turm ist. Später sind sie zufällig auf ein Korallenriff der Hydriten aufgelaufen, wurden Unterwasser in ein Abenteuer hineingezogen und haben sich mit den Hydriten angefreundet. Nur deshalb hilft der Spion hier ihnen, weil er schon von den beiden Menschen gehört hat. Und an das Mintan sind sie auch nur gekommen, weil sie unfreiwillig in die Sache auf der Minenkonolie verwickelt wurden. Es ist schön, wenn einzelne Bausteine wichtig für ein Finale werden. Aber nicht so, hätten sie auch nur eines dieser Zufallsereignisse verpasst, wäre für sie hier Schluss gewesen! Ich mag es mehr, wenn die Helden sich ihren Sieg hart erarbeiten müssen.

Die Geschichte ist actionreich und interessant geschrieben. Aber die beiden wichtigen Stellen enttäuschen. Der Konfrontation mit Kra’rarr und dem Eindringen in den Turm der Friedenswahrer habe ich entgegengefiebert und bei beiden wurde das Potential für Dramatik und Nervenkitzel nicht genutzt.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kometen) sind noch drin, aber wenn man bedenkt, dass das hier eines der Finales ist, hätte mehr drin sein müssen. Der Fremdweltzyklus gefällt mir mit seiner Aquus-Etappe weiterhin überhaupt nicht. Vielleicht erkenne ich nun das Grundgerüst von MX, ohne ausschmückende Abenteuer auf der Erde in postaopkylptsich gemachten bekannten Schauplätzen und haufenweise Indidern zu realen Gruppierungen oder zeitgeistlichen Ereignissen.


Anderes Thema, ich freue mich, dass Knollo nun seine Meinung zu den Heften beisteuert und ich nicht mehr so alleine bin. Schade, dass die anderen MX-Leser vom Basteiforum nicht auch hier aktiv sind. Ich habe den Bereich nicht mehr verfolgt, aber ich bin mir sicher, Knollo war nicht der einzige, der dort noch geschrieben hat.

edit: Und 4 Bewertungen. Es wäre schön, wenn die anderen Leser auch kurz einen Satz zum Heft schreiben würden. Aber ich bedanke mich auch für die kurze Punktvergabe, besser als nichts. smile

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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