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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Dämonenkiller » 3. Auflage bei Bastei » Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
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Umfrage: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
Top 
2
28.57%
Sehr gut 
1
14.29%
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0
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Mittel 
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57.14%
Schlecht 
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Sehr schlecht 
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Insgesamt: 7 Stimmen 100%
 
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3776

06.10.2020 08:18
Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
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Christine Draxler befand sich in der Grabkammer, die von zwei Fackeln notdürftig erhellt wurde. Die Wände waren mit Bildern und Hieroglyphen bedeckt. Sie konnte sich nicht bewegen. Ihre Hände waren auf dem Rücken gefesselt. Weiße Binden pressten ihre Beine zusammen. Nur den Kopf konnte sie heben. Sie versuchte zu sprechen, doch auch das konnte sie nicht, da sie geknebelt war.
Rings um sie kauerten ein Dutzend Gestalten. Ein breitschultriger Mann stand auf und blieb vor ihr stehen. Seine dunklen Augen lagen tief in den Höhlen. »Nefer-Amun wird mit dem Opfer zufrieden sein!«
Da wusste Christine, dass nur ein Wunder sie retten konnte. Aus eigener Kraft konnte sie sich nicht befreien.

Das Geheimnis der Mumie

von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild: Mark Freier

65 Seiten

06.10.2020

Erschienen in Dorian Hunter-TB (Zaubermond) 12 »Der Gast aus dem Totenreich«.

Ein Blick zurück...



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138138
Wolf55 Wolf55 ist männlich
Koenig




Dabei seit: 02.10.2018
Beiträge: 900

11.10.2020 04:50
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
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"mystery-press" (3 Seiten): Hier wird noch u. a. das 100. Dorian Hunter-Buch angepriesen, welches aber inzwischen verschoben wurde.
Ansonsten nix, was man nicht schon auf der Zaubermond Seite lesen konnte ...

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138268
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3776

14.10.2020 08:55
RE: Dorian Hunter - Dämonenkiller Nr. 55 - Das Geheimnis der Mumie
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Das Solo-Abenteuer von Coco Zamis in Ägypten ist eine Top-Story von Kurt Luif alias Neal Davenport. Man vermisst den Dämonenkiller Dorian Hunter gar nicht.smile

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138371
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1940

10.12.2020 07:39
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Ich fand den Coco-Stand-alone auch sehr gut.

Die Story und die rübergebrachte Atmosphäre waren toll. Zwar fand ich einige Reaktionen der Wissenschaftler jetzt nicht unbedingt logisch... aber wahrscheinlich standen die noch unter dem Bann von Coco smile

Ich mochte den Schluss mit Philipp besonders, war angenehm überraschend und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

und genau wie Talis habe ich Dorian nicht vermisst... der hätte wahrscheinlich eh nur ein paar Players geraucht und Bourbon getrunken Augenzwinkern

__________________
and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

If Jesus was real, they wouldn't call it crucifixtion, they would call it crucifact großes Grinsen

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140563
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 3776

10.12.2020 13:39
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich fand den Coco-Stand-alone auch sehr gut.

Die Story und die rübergebrachte Atmosphäre waren toll. Zwar fand ich einige Reaktionen der Wissenschaftler jetzt nicht unbedingt logisch... aber wahrscheinlich standen die noch unter dem Bann von Coco smile

Ich mochte den Schluss mit Philipp besonders, war angenehm überraschend und ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

und genau wie Talis habe ich Dorian nicht vermisst... der hätte wahrscheinlich eh nur ein paar Players geraucht und Bourbon getrunken Augenzwinkern


Freue dich schon auf Dorian Hunter Nr. 76 und 77 da gibt einen Coco Zamis-Doppelband, wo Coco wieder allein agiert...

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140572
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10274

19.01.2021 16:16
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Ich mag orientalische Geschichten und ich mag Neal Davenport. Da kann doch eigentlich nichts schiefgehen, oder? Leider ist schon der Einstieg ernüchternd. Statt in einem gerade frisch entdeckten Grab einem Mumienfluch zu erliegen, erwischt es Christine in einem gut besuchten Touristentempel. Die sind normalerweise leer geräumt und schon völlig erforscht. Bereiche, die man nicht betreten darf, sind direkt abgesperrt oder werden bewacht. Trotzdem verschleppen sie unbemerkt drei rot gekleidete Männer durch einen Geheimgang in die Tiefe des Tempels. Sie soll Nefer-Amun geopfert werden, in einer Grabkammer. Der Hohepriester spricht zum Glück „gut verständliches Deutsch“, na klar.

Coco trifft sich in Ägypten mit einem gewissen Dr. Fatima. Nicht nur stehen alle Frauen total auf Dorian. Es stehen auch alle Männer auf Coco. Coco Zamis war ein Mädchen, das den Blutdruck der meisten Männer gewaltig in die Höhe trieb; Dr. Fatima machte da keine Ausnahme. Interessant, wie jedes mal auch ihre üppigen Busen erwähnt werden müssen. Ein Soloabenteuer nur mit der Hexe? Das wäre toll. Dann kann Davenport mal zeigen, ob sie wirklich die starke emanzipierte Frau ist, die sie angeblich sein soll. Über die Mystery Press ist man an Vermisstenfälle gekommen und die will Coco nun überprüfen. Mhh, mich würde echt interessieren, wie die Schwarze Familie in Ägypten tickt. Wir hatten schon Lateinamerika oder Polynesien, den arabischen Kulturkreis aber glaube ich noch nicht.

Außerdem ist der Kult des Nefer-Amun für sie interessant. Per Hypnose erschleicht sie sich eine Genehmigung, um bei den Forschern herumzuschnüffeln und trifft die Leiterin Susan Baxter. Natürlich hat man hier ein dunkles Geheimnis, das man ihr verschweigt. Susan versucht selbst, mehr über Nefer-Amun herauszufinden und Coco heftet sich ihr einfach heimlich an die Fersen. Viel Geduld haben braucht sie nicht. Direkt in der allerersten Nacht bekommt Susan Ärger und wird von einem Zombie angegriffen. Coco muss sich mit ein paar Männern herumschlagen, was für sie aber kein Problem ist. Ihre Hexenkräfte hat sie jetzt alle wieder. Sie hypnotisiert die Kerle einfach und befragt sie, damit sie ihr die nächste Spur liefern können. Es geht um eine goldene Statue, die irgendwo hin gebracht wird. Die Kerle führen sie brav dorthin.

Die Familie Fonad hat sich also die Statue geschnappt. Nur damit der Vater anmerkt, dass sie verflucht ist und man sie sofort wieder loswerden muss? Was wäre jetzt so schlimm daran gewesen, wenn Susan die Statue kauft, dann hätte sich doch das Problem erledigt? Der Zombie hat Susan nicht weiter verfolgt, sondern taucht jetzt bei den Fonads auf und bricht an der Tür tot zusammen. Schließlich erscheint hier auch Coco, hypnotisiert den Rest der Familie und erfährt noch mehr. Das alles ergab für Coco ein klares Bild. Hier war Magie im Spiel. Toll, so weit war ich auch. Ansonsten ist das für mich bis jetzt alles sehr verwirrend.

Coco ist wie gesagt auf den Fall gekommen, weil es Sullivan durch Zeitungsartikel über die Mystery Press erfahren hat. Susan Baxter soll eine der Verschwundenen sein. War sie dann aber doch nicht, wie sich herausgestellt hat. Jetzt ist sie es. Ok, es kann auch sein, dass sie dem Zombie entkommen und ins Lager zurückgekehrt ist. Kann Coco nicht wissen. Egal. Jedenfalls, die Meldung stammte von ihm; da war sie ziemlich sicher. Phillip hatte gewollt, dass sie sich um diesen Fall kümmerte. Orakelphillip hat also in die Zukunft geblickt, als Susan noch gar nicht verschwunden war. Dafür braucht es aber keine Mystery Press. Außerdem bezweifle ich, dass Phillip unter fremden Namen und ohne dass jemand in der Villa das mitbekommen hat, einen Zeitungsartikel geschrieben und in einer Zeitung veröffentlichen lassen hat, nur damit Sullivan ihn sieht. Das macht absolut keinen Sinn, aber man muss ja diese dämliche Mystery Press einbeziehen.

Puh, erstmal den Kopf klären. Im Lager stellt sich dann heraus, dass Susan tatsächlich verschwunden ist. Ok. Coco vermutet, dass Nefer-Amun ein sogenannter Adept ist. Ein Magiekundiger, der als Mumie in Trance die Zeiten überdauerte. Und jetzt wieder aktiv geworden ist, weswegen auch Frauen verschwinden und Grabbeigaben wieder auftauchen. In der Nacht greifen die Kultisten das Lager an, um die dort aufbewahrten Grabbeigaben zu stehlen. Ein Schuss, ein Schrei, Kampfgeräusche. Da ist Coco natürlich dabei. Das hätte man auch heimlicher angehen können. Einen davon kann sie bewusstlos schlagen. „Ein Anhänger des Nefer-Amun-Kults ist uns in die Hände gefallen.“ Dieser hier lässt sich aber nicht hypnotisieren und er tötet sich selbst mit einem Brieföffner, bevor man ihn anderweitig befragen kann.

Was ist jetzt eigentlich mit Susan Baxter? Sie ist dem Zombie entkommen aber die Kultisten haben sie geschnappt. Jetzt soll sie als Opfer für Nefer-Amun lebendig einbalsamiert werden, man kennt es.

Coco trifft sich am nächsten Tag mit den Leuten, die sie hypnotisiert hat. Wieso hilft ihr Jussuf noch? Kann sie den so lange unter Hypnose halten, bei der großen Entfernung? Sogar während sie schläft? Oder ist er einfach doof? Wenn mich jemand hypnotisiert, damit ich meine Geheimnisse ausquatschen, wäre ich aber danach mächtig sauer auf die Person. Es geht zum Boss der Grabräuber, die Artefakte von Nefer-Amun erlangt haben. Die müssen ja wissen, wo sein Grab ist. Und wieder das Hypnosespielchen, um die nächste Spur der Schnitzeljagd erzählt zu bekommen. Der Eingang zum Grab ist zwar magisch verborgen, aber wegen ihren Hexenkräften sieht Coco als einzige die Felsspalte. So einfach geht das. Dann ist der Forscher Kassim, den Coco als Rückendeckung mitgenommen hat, plötzlich unter einem fremden Bann. Und einer ihrer Kontaktleute taucht überraschend auf, weil ihn irgendeine Kraft hierher gezogen hat. Coco ist misstrauisch und will die Erkundung des Höhlensystems abbrechen, als die Erde bebt und ein Teil des Schachts hinter ihnen einstürzt. “Der Schacht ist verschüttet“, sagte Abd-el-Baran. „Wir müssen weiter.“ Was für ein Pech. Sie gelangen in einen Raum, in dem bis an die Decke Mumien gelagert sind. Dort warten vier Kultisten auf die Gruppe. Coco lässt sich einfach in ihren raschen Zeitablauf fallen und rennt weiter, bis sie schließlich Susan Baxter findet, die noch lebt. Doch “Ich habe keine Zeit, Sie zu befreien, Susan“, sagte Coco rasch. „Ich muss aus dem Höhlenlabyrinth verschwinden. Aber ich komme zurück“ Bösartige Gedanken drängen hier auf sie ein und die Hexe muss fliehen, solange sie noch kann. Dabei wird sie vom Hohepriester abgepasst, der so toll Deutsch spricht und sie wird überwältigt. Der Rest ihrer Gruppe wurde entweder getötet oder gefangen genommen. Das sieht gar nicht gut aus. Coco wird gebannt zu Susan in die Opferkammer gebracht. So wie alle Mädchen und jungen Frauen vor ihr, die Nefer-Amun geopfert worden waren, vernahm sie die Botschaft des Amun-Priesters, der vor mehr als dreitausend Jahren gelebt hatte. Also erfahren Coco und der Leser den Rest der Geschichte. Mehrere Seiten Geschichtsstunde um Echnaton und die Aton-Verehrung. Kurz gesagt, Nefer-Amun ist tatsächlich ein Adept. Nach seiner Mumifizierung hat er mit seinem Astralkörper einen Geheimbund um sich geschart und seine dunkle Magie auf die Grabbeigaben übergehen lassen. So überdauerte er die Jahrhunderte und griff mit seinen Kultisten immer wieder in die Geschichte ein, wenn es nötig war. “Nur eines kann mich vernichten. Nur eines. Aber dazu wird es nie kommen.“ Ach, ich bin mir ziemlich sicher, dass Coco es innerhalb der nächsten Seiten irgendwie herausfindet. Nefer-Amun muss nämlich kürzlich irgendetwas enorm geschwächt haben. Es gelang Grabräubern, unbehelligt einige Artefakte von hier zu stehlen und er musste Frauen entführen lassen, um wieder zu erstarken. Er brauchte noch immer Menschenopfer. Das bedeutete, dass er seine Macht nicht zurückgewonnen hatte. Und vielleicht war das ihre Chance.

Coco übernimmt einen der gefangenen Männer der Grabräubertruppe. Erst lässt er ihn Zauberformeln rezidieren und dann den Weg zum Sarkophag von Nefer-Amun aufbrechen. Keine Ahnung, warum die Leute nicht von Kultisten bewacht werden oder wie Coco die Beeinflussung gelingt. Genau so wenig wird der Sarkophag geschützt, durch Kultisten oder Magie. Die Mumie erwacht, um die Eindringlinge zu bestrafen. Mit dem Erwachen der Mumie sollte Hu-Amun einen Teil seiner magischen Fähigkeiten verlieren,und vielleicht konnte sie sich dann wieder bewegen. Tatsächlich. Nefer-Amun entzieht seinen Priestern ihre Kräfte, um seine Mumiengestalt zu stärken. Ok, und vielleicht schwächt sie auch die Bannmagie an Coco und Susan. Die Hexe ist jetzt frei. Aber das heißt auch, dass Coco einem unglaublich mächtigen Gegner gegenübersteht, wenn er all das magische Potential in sich aufgesogen hat. Nefer-Amun macht aber erstmal gar nichts. Die Mumie rührte sich noch immer nicht. Man flieht. Die Mumie wird auch endlich aktiv und verfolgt die Gruppe. Nur noch wenige Meter trennten sie von Coco. Jetzt hat Neal Davenport das Abenteuer in eine ziemliche Sackgasse geschrieben. Wie löst man das? Wie leider meistens durch eine Deus Ex Machina. Eine Gestalt taucht unvermittelt im Grabmal auf. Echnaton. Irgendeine Illusion oder ist es der echte? Wie ist das möglich? Coco kann es sich auch nicht erklären. Er lockt Nefer-Amun von der Gruppe weg und als die Mumie an einer der Säulen vorbeilaufen wollte, kippte die Säule um und begrub die Mumie unter sich. Toller Heftromanzufall. Wer meine Rezis liest weiß auch, wer beim DK für Deus Ex Machina Lösungen zuständig ist. Phillip hatte sich wieder eingemischt. Für Coco stand fest, dass Phillip die rätselhafte Erscheinung gewesen war. Der Junge hat in die Zukunft gesehen und Coco auf den Fall aufmerksam gemacht, bevor Susan wirklich entführt wurde. Und dann hat er irgendwie eine Echnaton-Projektion im perfekten Augenblick erscheinen lassen. Vielleicht hat er auch von London aus in der passenden Sekunde in einem ägyptischen Grabmal eine Säule umstürzen lassen. Echt jetzt, hoffentlich stirbt er oder verliert seine Kräfte. Wieso sich auf ein spannendes Abenteuer oder eine brenzlige Situation für die Helden freuen und mitfiebern, wenn die Autoren notfalls schamlos das Orakel auspacken und alle Probleme beseitigen lassen?

Naja, direkt beseitigt nicht. Als man nochmal nachschaut ist die Mumie verschwunden und dann taucht sie im Lager auf, um sich ihre Grabbeigaben zurückzuholen. Sie könnte jetzt alle hier killen, aber das macht sie nicht. Sie betrat eines der unzähligen kleinen Seitentäler und war plötzlich verschwunden. Coco hat so ein Gefühl, dass sie wieder von ihr hören wird.


Schade, ich hatte mir mehr erwartet. Cocos Kräfte sind zu stark, man müsste ihre Hypnose echt mehr beschränken. Die Mystery Press ergibt immer noch keinen Sinn. Und Phillip, der hat mir das Abenteuer endgültig versaut.

Die Mumie erwacht nicht am Anfang, sondern erst zum Schluss. Dadurch geht viel Gruselaction flöten, weil Coco sich erstmal mit verschiedenen Leuten trifft. Forschern, Händlern, Grabräubern. Dann wird hier und da hypnotisiert, um an Infos zu kommen. Dazwischen greifen Kultisten an. Eher ein Abenteuerkrimi mit Mysterytouch und kein Monstergrusel. Zum Glück ist da noch Neal Davenports nette Schreibe.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Freaks)


PS. Ich vermisse die Übergreifende Handlung und merke jetzt, wie viel sie ausgemacht hat. Bei abgeschlossenen Einzelabenteuern muss man sich viel mehr ins Zeug legen. Der Fokus liegt alleinig auf dem Heft, es gibt keine Zusatzpunkte durch eine interessante allgemeine Entwicklung der Reihe.

__________________
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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dämonenkiller

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Olivaro Olivaro ist männlich
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Beiträge: 7649

19.01.2021 18:53
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich vermisse die Übergreifende Handlung und merke jetzt, wie viel sie ausgemacht hat. Bei abgeschlossenen Einzelabenteuern muss man sich viel mehr ins Zeug legen. Der Fokus liegt alleinig auf dem Heft, es gibt keine Zusatzpunkte durch eine interessante allgemeine Entwicklung der Reihe.

Es ist noch nicht vorbei, weil es sich bei den Nummern 55 und 57 um einen Zweiteiler handelt. Es bleibt also spannend, und "Die Rache der Mumie" ist komplexer und reicht sogar zurück in eine frühere Nummer

__________________
Und jetzt kamen Schritte die Treppe herauf, mit langen Pausen, ein Fuß dem anderen nachgezogen, schmerzvoll, langsam, langsam. Leise ging die Tür auf, und leise kam etwas herein. Martin war nicht mehr allein.

Ray Bradbury: The Emissary

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