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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS1801-1900 » Band 1810: Gier auf Leben
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Umfrage: JS Band 1810: Gier auf Leben
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Dämonengeist Dämonengeist ist männlich
Administrator




Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 2636

26.02.2013 04:00

Startbeitrag !

Band 1810: Gier auf Leben
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»Jetzt machen wir dich fertig, Bruce!«
»Wie versprochen«, sagte der zweite Typ.
»Und dann auch noch richtig!«, flĂŒsterte der Dritte scharf.
Bruce Garner schaute sich um. Es sah nicht gut aus fĂŒr ihn. Er und seine drei Feinde waren allein auf dem breiten Streifen zwischen den Lagerschuppen und der Kaimauer, hinter der das dunkle Wasser des Kanals schimmerte.
»Du hast nie gezahlt, Bruce. Jetzt zahlen wir es dir heim ...«

Vorschau:

Bruce Garner wusste, dass er keine Chance mehr hatte. Die drei brutalen Kerle hatten ihn gestellt und waren dabei, ihm die Seele aus dem Leib zu prĂŒgeln. Nie hĂ€tte Bruce geglaubt, dass ihm ausgerechnet eine Frau zu Hilfe kommen wĂŒrde. Sie musste ungeheure KrĂ€fte haben, sonst hĂ€tte sie es nicht geschafft, mit den Kerlen fertig zu werden und sie in die Flucht zu schlagen. Bruce war ihr dankbar, doch dann verlangte sie ihren Lohn - sein Blut …

Erscheinungsdatum: 20.03.2013

Titelbild: Avelina (Luserke)

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 9391

27.03.2013 00:43
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Nun, nach darkys Bewertung hÀtte ich mir das erneute Durchlesen auch sparen können. So ganz falsch kann ich mit meiner Sicht nicht liegen.

Diese Vampirgeschichte ist ein sehr dialoglastiger Roman. Kaum haben John und Suko eine vampirische Informationsquelle zur HĂ€lfte der Story in Handschellen gelegt, beginnt das heitete Gerede, welches sich bis zum Finale hinzieht. Und auch davor hat Johnny viel zu besprechen und es zeigt sich wieder, dass Jason keine Jugendlichen schreiben kann. Wobei das auch eine ziemliche HĂŒrde fĂŒr Autoren in dem Alter ist und daher fĂŒr mich ein Luxuskritikpunkt.

Wird das Gerede und ErzĂ€hle dann mal von einigen durchaus interessanten Actioneinlagen unterbrochen, sind diese – bis auf die Eröffnungsszene mit den Killern – allesamt unlogisch.

Ein Freund von Johnny versichert ihm glaubhaft, eine noch bewusstlose Vampirin bei sich im Zimmer zu haben. Was macht Johhny der frischgebackene GeisterjĂ€ger? Geht völlig waffenlos dorthin, um sich die Sache anzuschauen. Als die Vampirin bluthungrig erwacht ist die Panik natĂŒrlich groß. Gut, möglicher Weise hat der Junge nicht seine Waffe mitgenommen, da es noch keinen sicheren Beweis fĂŒr eine Vampirin gab. Aber als sie langsam erwacht, warum bricht Johnny nicht irgendwo einen Stuhl auseinander oder rammt der Dame sonst irgendwas ins Herz? Stattdessen fliehen sie in den Flur und mĂŒssen von John gerettet werden. Der kleine Conolly sollte besser die Finger vom GeisterjĂ€ger-Business lassen.

Das Finale ist auch nicht besser. FĂŒnf Blutsauger, die sich alle einzeln wie Schießbudenfiguren abknallen lassen. Statt zugleich gemeinsam anzugreifen, aber sowas kenne ich ja bei Sinclair. Die Cavallo hat sich sogar eine Vampir-Omi an Bord geholt, die kraftlos auf John zu torkelt und er nur sein Kreuz auf sie pressen muss.

Kommen wir nun zur Hauptvampirin Julie. An sich ein solider Vampircharakter, allerdings hat Jason die Gute planlos agieren lassen. Garantiert wieder spontane EinfĂ€lle ohne Konzept. Erst rettet sie Bruce, fĂ€hrt ihn nach Hause und geht wieder. Keine 15 Minuten spĂ€ter taucht sie in seinem Zimmer auf, beißt seine BettgefĂ€hrtin und lĂ€sst ihn mit der werdenden Blutsaugerin allein. Bruce holt also Johnny hinzu, wie oben beschrieben flĂŒchten die sich spĂ€ter in den Flur. Die frischgebackene Vampirin will hinterher, wird jedoch von ihrer Erschafferin Julie getötet und Julie will sich nun selbst um die beiden Jungs kĂŒmmern. Versteh einer die Vampirfrauen.

FĂŒr mich eindeutig ein schlechter Roman. Einige Actionszenen konnten ihn noch retten. DafĂŒr sind die Dialoge wieder stellenweise unterirdisch. Jason hat eine neue Lieblingsredewendung entdeckt. „Seinen Teufel in ihre Hölle schicken“ als Synonym fĂŒr Sex, das gab es auch in vergangenen Heften schonmal, wenn ich mich nicht tĂ€usche.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. Maddrax
3. John Sinclair

4. DĂ€monenkiller (pausiert bis die Neuauflage aufgeholt hat, was ich aber garantiert nicht solange aushalten werde)

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49223
Tommy Tommy ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 19.12.2010
Beiträge: 2202

02.11.2014 10:59
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Wieder mal ein sehr breites Spektrum bzgl. der Bewertungen bzw. der EinschĂ€tzungen ĂŒber die QualitĂ€t des Romans, aber das macht es ja auch so spannend großes Grinsen.

FĂŒr mein Empfinden wurde in dem Roman deutlich zuviel geredet. Besonders der Dialog zwischen John und Julie und die stĂ€ndigen Androhung, sie zu töten, falls sie nicht endlich die Wahrheit sagt, hat mir ĂŒberhaupt nicht gefallen. Da lobe ich mir meinen Suko, der die Vampirin etwas fragt, keine befriedigende Antwort bekommt und ihr deshalb mal eben den Kopf wegpustet. SO WIRD DAS GEMACHT JOHN!!! Nicht immer so ein schmusiges Menschen... Ă€hm Vampirfreundgeseusel. Nein, Hahn spannen und ab die Post großes Grinsen.
Aber zurĂŒck zum eigentlichen Thema...
Neben dem ganzen Gerede hat mir auch Johnny nicht gefallen. Abgesehen davon, dass Geschichten mit ihm sowieso nicht zu meinen Lieblingsromanen zĂ€hlen, handelt er hier einfach nur völlig unĂŒberlegt und dumm. Die Gefahr, die von Vampiren ausgeht, sollte er inzwischen besser einschĂ€tzen können und nicht waffenlos zu seinem Kumpel fahren, der gerade eine werdende Vampirin neben sich hat. Immerhin hat Johnny gleich seinen Patenonkel verstĂ€ndigt und nicht wieder auf eigene Faust versucht, das Problem zu lösen.
Soviel zu den Dingen, die mich nicht so begeistert haben.
Aber des gab fĂŒr mich auch ĂŒberzeugende Momente. Gerade der Anfang der Geschichte hat mich ĂŒberzeugt und ich fand auch die Sexszene zwischen Diana und Bruce gelungen, obwohl ich Szenen in der AusfĂŒhrlichkeit in einem Sinclair eigentlich fehlt am Platze finde.
Ebenso gefallen hat mir das Ende des Romans. Endlich mal wieder mehrere Untote, die erst gesucht und dann vernichtet werden mussten, auch wenn das Ganze insgesamt etwas zu einfach fĂŒr John und Suko war.

So, das warÂŽs. Insgesamt vergebe ich ein "mittel".

__________________

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67544
Archmage Archmage ist männlich
Koenig


Dabei seit: 30.07.2013
Beiträge: 808

12.01.2016 22:00
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Zitat:
Original von Das GleichgewichtEin Freund von Johnny versichert ihm glaubhaft, eine noch bewusstlose Vampirin bei sich im Zimmer zu haben. Was macht Johhny der frischgebackene GeisterjĂ€ger? Geht völlig waffenlos dorthin, um sich die Sache anzuschauen. Als die Vampirin bluthungrig erwacht ist die Panik natĂŒrlich groß. Gut, möglicher Weise hat der Junge nicht seine Waffe mitgenommen, da es noch keinen sicheren Beweis fĂŒr eine Vampirin gab. Aber als sie langsam erwacht, warum bricht Johnny nicht irgendwo einen Stuhl auseinander oder rammt der Dame sonst irgendwas ins Herz? Stattdessen fliehen sie in den Flur und mĂŒssen von John gerettet werden. Der kleine Conolly sollte besser die Finger vom GeisterjĂ€ger-Business lassen.


Das war ja noch schlimmer, Johnny hat den bewustlosen/bald erwachenen Vampir entdeckt, prĂŒft die ZĂ€hne, hat genĂŒgend Zeit die auch seinen Freund in Ruhe zu zeigen und ruft dann John an, schildert ihn die ganze(!) Geschichte, und sitzt dann seelenruhig neben den bewustlosen/bald erwachenen Vampir und sieht auch die erste Zuckungen.

Nun, nenne mich verrĂŒckt, aber ich hĂ€tte da einige Ideen gehabt. Köpfen, PfĂ€hlen, Verbrennen, von mir aus auch Fesseln, Arme und Beine abhacken, Kreuz besorgen, einsperren, etc. Daneben sitzen und in Ruhe etwas trinken ist nun nicht gerade das, was ich gemacht habe.

Die Geschichte ist aber wirklich totaler Mist und ursprĂŒnglich hatte JD wohl etwas ganz anderes vor. Sonst wĂ€re Bruce Garner nach einer Nacht nicht einfach auf einer Parkbank erwacht. So ist das ganze nur schlimm.

Es gibt Vampire (von Justine), welche in einen Wohnwagen herumfahren und jeden Tag an einer anderen Stelle sind. Die gehen aber nicht auf Beute, sondern sitzen Nachts nur irgendwo fernab von Menschen herum ohne zu trinken. Eine Vampirin namens Julie Robbins hat darauf keinen Bock mehr und bricht mit Justine und setzt sich ab. Sie ist eine von den ganz besonders starken Vampiren, welche auch TagsĂŒber durch die Welt spazieren können. Eigentlich war Justine ja sozusagen einmalig, aber es gibt halt noch ganz viele andere, welche das können.

Sie findet ein potentielles Opfer, aber verbringt mehrere NĂ€chte mit ihn, ohne zu zubeißen. Einmal ist er ihr sogar bewusstlos ausgeliefert, aber sie will ihn einfach nicht aussaugen. SpĂ€ter rettet sie ihn auch davor zusammengeschlagen zu werden. Als Belohnung möchte sie gerne zu seinem Haus gefahren werden, welches sie schon kennt und geht dann weg.

Bruce legt eine Mitstudentin flach, die Vampirin Julie erscheint plötzlich und kann die gut gesicherte TĂŒr ohne SchlĂŒssel öffnen, trinkt die Mitstudentin aus und lĂ€sst Bruce mit ihr alleine. Bruce macht nichts um gegen die wehrlose Vampiren vorzugehen, holt Johnny, der macht auch nichts und ruft John. Die Vampirin erwacht, die beiden unfĂ€higen Jungs flĂŒchten und halten die TĂŒr zu. Neben der Tatsache, dass Julie bei Tag draußen sein kann und Zauber aufzaubern kann, kann diese auch teleportieren. Sie teleportiert in das Zimmer, ersticht die eben von ihr geschaffene Vampirin, kann aber nicht mehr teleportieren und rennt gegen die TĂŒr an...

... John sagt, dass Vampire halt solche Möglichkeiten haben ...

... sie kennt trotzdem noch den Aufentaltsort der anderne Vampire und fĂŒhrt John (und jetzt auch Suko) dort hin, damit sie die armen ausgehungert Vampire einer nach den anderen töten können. Eine ist sogar zu schwach, um noch auf den Beiden zu stehen.

Sorry, aber das war einfach nur schlimm. Z.B., dass die beiden Jungs die TĂŒr festhalten, aber halt die ganz taffen Jungs sind und nicht sagen, dass sie Hilfe brauchen und die anderen verfluchen, weil die einfach nur herum stehen. Ein einfaches "Hilft und bitte die TĂŒr zuzuhalten, die ist verrĂŒckt und will uns alle umbringen, die Polizei kommt gleich." wĂ€re wohl zu viel von den mĂ€nnlichen Kerlen gewesen. Bloß nicht um Hilfe bitten!

Ist leider wieder so lang geworden, aber ĂŒber soviel Unsinn kann ich mich nur aufregen. Aber wer nur auf Action steht und sehen will, wie John und Suko einfach mal ein paar Vampire abschlachten ohne Sinn und Verstand, der kommt hier auf seine Kosten. (Suko z.B. erschießt eine ohne das sie ihn angreift und ohne mit der Wimper zu zucken, einfach weil er will, dass sie aufhört zu reden.) Langatmige, sinnentleerte Dialoge sind leider viel zu viele drinnen, aber halt auch viel Action. (Über ein halbes Dutzend werden vernichtet.)

Ich möchte den Heft ein "Mittel" geben, eben weil es viel Action gibt. Dann ist schon nett, weil die Unlogik doch eigentlich vieles verdirbt.

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1552

05.06.2016 17:06
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Ich wollte dem Roman eigentlich ein 'gut' bis 'sehr gut' geben, da mir der Anfang echt gut gefallen hat.

Da wird Bruce von seiner 'Freundin' gerettet... und man weiß nicht, ist sie jetzt ein Engel-Abkömmling, oder ein GĂŒnstling der Hölle... dann die m.E. gute Sex-Szene und das Eindringen (höhö) der Vampirin... ok... dann isses halt ne Vampirin, die Brucevorher aber nicht beißen will, weil... keine Ahnung.

und dann geht der Mist los... zwei Jungs (oder fast erwachsene MĂ€nner) sitzen neben einer Vampirin und warten drauf, dass sie aufwacht... wie Archmage schon geschrieben hat... mir wĂ€ren da auch einige Sachen eingefallen (auch keine jugendfreien, großes Grinsen)

Schließlich driftet der Roman so weit ab, dass ich leider nur noch ein 'schlecht' mit Tendenz zu 'Mittel' vergeben kann...

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

Did Jesus pay for our sins with cash or credit card? He used praypal

Hey, Jesus! Who does your nails? großes Grinsen

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