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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Dämonenkiller-Taschenbuch » Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 52: Coco und der Rattenfänger von Paul Wolf
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Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5062

10.07.2014 22:27
Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 52: Coco und der Rattenfänger von Paul Wolf
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Coco Zamis, die Hexe von schwarzem Geblüt, hat sich auf den Karneval auf Trinidad gefreut. Doch kaum hat sie den Fuß in dieses Land gesetzt, wird sie in den mörderischen Kampf zwischen rivalisierenden Dämonen verwickelt. Nur mit Mühe kann sie den Todestänzern des Roten Hahnes entrinnen, dann hetzt der Dämon, vor dessen Macht die Inselbewohner zittern, blutrünstige Kampfhähne auf sie. Offenbar will der Unbekannte verhindern, daß Coco mit dem Dämon Makemake zusammentrifft, der ihr nach dem Willen der Schwarzen Familie noch einige Gemeinheiten beibringen soll. Doch bevor es zu diesem Treffen kommt, weiß Coco, daß sie diese Insel nicht mehr lebend verlassen wird...


Verfasst von Paul Wolf (= Ernst Vlcek)

Titelbild von Nikolai Lutohin

Erschienen im Februar 1979


Ein Coco-Zamis-Jugenderlebnis. Nachdruck im Zaubermond-Verlag

__________________
In der großen Pappel hinter dem Haus rauschte der Wind. Und so nahmen sie endgültig Abschied...

Fanny Morweiser: Ein Sommer in Davids Haus

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8677

14.07.2014 21:21
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Auf Trinidad soll Coco vom mächtigen Dämonenherrscher der Insel noch einmal auf's Bösesein getrimmt werden. Der hat aber ganz eigene Probleme, da mit dem Roten Hahn ein anderer Schwarzblüter offenen Krieg gegen ihn führt. Und dann ist da noch der mysteriöse Rattenfänger, ein Dämonenjäger, der dieses Kräftemessen gern zu seinem eigenen Vorteil nutzen will.



Klingt soweit wirklich interessant, wie bisher alle Geschichten der Serie, die ich gelesen habe. Ist es dann aber überhaupt nicht. Statt einer soliden Dreiecksgeschichte mit der jungen Hexe im Kreuzfeuer musste Ernst Vlcek unbedingt daran herumschrauben um unerwartete Wendungen einzubauen. Und er musste eine Liebesgeschichte hinzudichten, die elementaren Einfluss auf die Story hat. Coco spielt wieder mal den Gutmensch, rettet im Territorium des Feindes einen jungen Mann und verbringt natürlich bei der Gelegenheit die Nacht mit ihm. Zumindest ist sie dieses mal nicht unsterblich in den Kerl verliebt, sondern will nur ordentlich „ihren Spaߓ. Ihre völlig naive Rettungsaktion hat Konsequenzen und eröffnet dem Roten Hahn die Chance seinen Kontrahenten direkt anzugreifen. Nun, Makemake wird als mächtiger Elementar- und Vogeldämon beschrieben, der einstmals in Ozeanien herrschte und nun Trinidad kontrollierte, bis die Rebellion begann. Aber – Überraschung – er stellt sich als netter alter Mann heraus, der nicht mehr wirklich stark ist und der Schwarzen Familie all die Jahre etwas vorgespielt hat. Komisch, im Pilotabenteuer war Coco eine riesige Ausnahme, dass sie kein blutrünstiges Monster ist, wie der Rest der Dämonen. Vier Geschichten habe ich nun gelesen und in denen spielten von Coco abgesehen bereits zwei „nette“ Dämonen mit. Von wegen evolutionäre Ausnahme.

Jedenfalls ist Makemake nicht der angekündigte grausame Dämon, demzufolge bleibt ein Kräftemessen aus. Er würde dem Roten Hahn klar unterliegen, wie er zugibt. Das heißt die Hauptheldin darf schon wieder die Geschichte als übermächtige Hexe retten. Wie in meiner letzten Rezension angemerkt sollte jede Familie neben soliden Kräften ihre eigene ganz spezielle Superkraft haben, bei den Zamis' die Zeitmanipulation. Coco beschwört mal eben so die Magierlegende Merlin, die Beschwörungsformel hat sie im letzten Abenteuer zufällig gefunden. Wenn jetzt ein mysteriöser Superzauberer eingeführt wird, dessen unsagbar mächtigen Sprüche verschollen sind und dann wird er so inflationär eingesetzt, macht das keinen Spaß.

Halten wir fest, Makemake ist auf den Schutz einer Junghexe angewiesen und die hat selbst genug zu tun. Da ist es eine Möchtegernexorzistenbande von Halbstarken, die ganz logisch den Roten Hahn und den Rattenfänger aufspührt und Coco im Kampf unterstützt. Zum Finale wird enthüllt, dass beide die selbe Person sind. Der Versuch einer Erklärung, warum ein Dämon sich nebenher als Dämonenkiller ausgibt und das keiner merkt, wird zwar unternommen, aber ich nehme es der Geschichte wie so vieles nicht ab.

Warum diese Liebesgeschichte? Warum so kompliziert, warum kein simpler aber packender Machtkampf zweier Dämonen und ein lauernder Dämonenjäger als dritter Faktor. Warum darf Coco nicht einmal ein wenig zur Nebendarstellerin degradiert werden sondern muss alles retten?

Nach etwa der Hälfte der Geschichte – bis dahin fand ich sie wirklich gut – habe ich abgeschaltet und einfach nur noch zähneknirschend fertig gelesen. Zum Finale werden Coco und der Rote Hahn in zwei Kampfhähne transferiert und dürfen sich einen Hahnenkampf liefern. Apropos Hahn, mit Magie wird auch hier sehr exzessiv umgegangen. Dazu aber in einem anderen Thread, den ich jetzt unbedingt mal eröffnen muss.

(3,5 von 10 Punkten)

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1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2094

07.11.2016 16:15
RE: Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 52: Coco und der Rattenfänger von Paul Wolf
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Nachdem also das geplante Lutohin-Bild also schon für DK-TB-Nr. 51 mißbraucht hatte, wurde das geplante Lutohin-Bild für DK-Taschenbuch-Nr. 51 eben für Band 52 verwendet. Merkt doch keiner...
Die Haarfarbe der Frau ist auf dem Taschenbuchcover blond...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 08.11.2016 08:51.

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