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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Zaubermond-Verlag » Dorian Hunter - Klassiker » Band 1: Im Zeichen des Bösen 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00
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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

18.02.2012 16:11
Band 1: Im Zeichen des Bösen
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Der Reporter Dorian Hunter verirrt sich nach Einbruch der Dunkelheit auf das Schloss derer von Lethian. Ein düsteres Geheimnis umgibt den Ort. Wer sind die anderen acht Gäste, die alle am selben Tag wie Dorian geboren wurden? Was bedeuten die Worte der Schlossherrin, dass diese Fremden genau wie er seit Jahren dort erwartet wurden ...?

Dieser Band beinhaltet folgende Romane der Erstauflage:

1 - Im Zeichen des Bösen
2 - Das Henkersschwert
3 - Der Puppenmacher
4 - Das Wachsfigurenkabinett

Erscheinungsdatum: Februar 2000

Autoren: Ernst Vlcek / Neal Davenport

Quelle: http://www.zaubermond.de

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33399
Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

19.04.2013 11:12
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Auch dieses Buch mit den ersten 4 Bänden gibt es derzeit als kostenlosen eBook Download bei Thalia. Insgesamt 297 Seiten - also reinlesen Leute (kann auch auf dem PC gelesen werden mit Adobe Digital Editions 2.0 ...)

http://www.thalia.de/shop/horror-4902/rubrikartikel/dorian_hunter_1_im_zeichen_des_boesen/neal_davenport/ISBN3-9557200-1-2/ID34179608.html

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50352
dark side dark side ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8986

19.04.2013 18:12
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Danke "Chefin" Daumen_hoch .

__________________

Demnächst:
1. JS: 2095 Der Geist aus der Maschine
2. JS: 2096 Kolonien der Bestien
3. LB: 0033 Zur Herberge der tausend Schrecken

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50378
Tommy Tommy ist männlich
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Dabei seit: 19.12.2010
Beiträge: 2202

19.04.2013 21:26
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Danke für den Hinweis, Chefin!

Ich hab´s mir mal runtergezogen ... bin gespannt.

__________________

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50393
Shadow Shadow ist männlich
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Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2359

08.11.2014 13:02
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Ich habe die DK-Hefte nie gelesen, weil es die bei uns im Ort einfach nicht zu kaufen gab (da gab es nur Bastei-Romane).

Somit habe ich bei der Buchausgabe vom Zaubermond Verlag zugegriffen, um auch endlich in den "Genuss" dieser angeblich so legendären Horrorserie zu kommen. Und auch einmal mitreden zu können, wenn die anderen darüber schwadronieren.

Nein, ich hatte damals mit Foren noch überhaupt nichts am Hut. Ich wollte diese Romane einfach nur lesen. Und bis zum Buch Nr. 9 bin ich auch inzwischen gekommen, aber aus Zeitgründen und wegen anderem Lesematerials habe ich dann erst einmal vor gut 3 Jahren abgebrochen.

Ich wollte auch wieder weiterlesen, aber dann habe ich doch inzwischen sehr viele eher negative Rezensionen von vielen Romanen gelesen, wodurch sich mein Leseenthusiasmus nicht sonderlich gesteigert hat, sodass Buch Nr. 10 immer noch darauf wartet, von mir gelesen zu werden.

Wie sieht es bei euch hier in diesem Forum aus? Welche Meinung habt ihr zu den DK-Romanen der klassischen Serie (Erstauflage)?

__________________
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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67815
woodstock woodstock ist männlich
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Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 11403

08.11.2014 13:36
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Na da habe ich Glück gehabt. Ich lese die 2.Auflage groes Grinsen

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Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schüler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trägt.
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67816
Maphi Maphi ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 11.09.2012
Beiträge: 1451

08.11.2014 18:39
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Zitat:
Original von Shadow

Wie sieht es bei euch hier in diesem Forum aus? Welche Meinung habt ihr zu den DK-Romanen der klassischen Serie (Erstauflage)?



Also ich bin ein richtiger Fan der Serie geworden. Angefangen hat das mit den Hörspielen, die mich durch Spannung und die unübertroffene Produktion gefesselt haben. Danach habe ich mir die Erstauflage der Dämonenkiller Romane besorgt und ich muss sagen, es ist mit das beste was ich bis jetzt an Romanheften (G-Romane groes Grinsen ) gelesen habe. Mittlerweile habe ich die ersten 66 Hefte gelesen.

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67819
Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2091

25.08.2016 18:15
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Zitat:
Original von woodstock
Na da habe ich Glück gehabt. Ich lese die 2.Auflage groes Grinsen


Die 2. Auflage ist leider in meinen Augen nur ein schwacher Abklatsch der DK-Erstauflage.
Es wurde zu viel gekürzt, aus Angst vor der Bundesprüfstelle für jugendgefährdeten Schriften.

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85016
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8673

18.10.2017 18:44
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Im Zeichen des Bösen  
von Ernst Vlcek




Bei meinem ersten Versuch das Einstiegsabenteuer von Dorian Hunter zu lesen habe ich mittendrin abgebrochen und mich erst einmal CZ gewidmet. Ich dachte, mit dem Vorwissen und der richtigen Einstimmung weiß ich die Hauptserie viel mehr zu schätzen. Es hat eigentlich nichts gebracht. Sondern eher mehr Fragen aufgeworfen. Dafür kann aber eher CZ etwas als DH, Dämonenkiller war schließlich eher auf dem Markt.

Der erste Teil der Geschichte ist soweit in Ordnung und interessant. Es mutet seltsam an, dass die Kinder der Gräfin so unterschiedlich sind. Sie repräsentieren alle völlig verschiedene Monster und haben alle völlig verschiedene Kräfte. Dabei müssten sie Gemeinsamkeiten haben. Dorian hat im Gegensatz zu seinen Brüdern keine dämonische Spezialität, außer sein Wissen. Das allein müsste die Gruppe misstrauisch machen. Aber sie nehmen ihm das so ab. Auch ist hier noch keine Rede von Clans oder Familien. Was ist mit der Gräfin? Gehört sie einem Vampirclan an?

Man merkt deutlich, dass DH noch nicht das ist, wofür es nach seinen Fans eines Tages berühmt werden sollte. Die verschiedenen Dämonen sind einfach bunt, von allem ist etwas dabei. Und für die Lethian-Vampire wurde sich entschieden, weil sich Blutsauger als Gegner eignen. Ein wenig hätte CZ Vorarbeit leisten können, für Späteinsteiger die Storysuppe zu würzen. Dass die Gräfin direkt stirbt ist schade. Dann hätte man sie aber bei CZ ruhig öfter auftreten lassen können, ihr etwas mehr Schliff geben. Hätte sicher auch Leser der DK-Serie interessiert, wie die Gräfin denn früher so drauf war. Es gibt leider nur ein einziges Doppelabenteuer mit ihr.


Wie gesagt, die erste Hälfte der Geschichte ist in Ordnung. Flasht mich nicht total, das habe ich auch überhaupt nicht erwartet. Bereits als Lilian wahnsinnig wird, muss ich aber kritisieren. Das geht mir zu schnell und ist zu übertrieben. Natürlich ist ein Vampirangriff traumatisch, nachdem man gerade aus einer magischen Trance in einer Gruft erwacht. Aber dass ihr Geist sich direkt auf einen Schlag für immer verabschiedet ist einfach nur dumm. Sie erkennt ja nicht einmal ihren Mann wieder und hält die Vampire plötzlich für ihre Freunde. Sicher, es ist ein toller Effekt für den Leser, aber unlogisch. Als Dorian sie so sieht schließt er auch direkt mit ihr ab. Lässt sie gehen, läuft allein weiter und denkt schon an Rache, weil man ihm seine Frau genommen hat. Nervenheilanstalten gab es damals wohl noch nicht? Als er sie zufällig im Schloss ein zweites mal trifft ist plötzlich alles anders. Sie erkennt Dorian wieder und sie ist ihm jetzt nicht mehr egal. Es war eine andere Zeit in den 70ern, mit anderen Ansprüchen. Aber sagt mir bitte nicht, dass Dämonenkiller sich zu so einer Serie entwickelt, wo auf Logik total gepfiffen wird, weil die Autoren eine ganz andere Zielgruppe haben. Wie gesagt, packend und überdramatisch liest sich das alles.


Es ist genau so seltsam, dass Dorian mitten im Schloss seiner Feinde während eines Schwarzen Sabbaths das alles überlebt. Sogar Asmodi persönlich ist anwesend. Dorian hat kein Superkreuz, kein Magieamulett oder einen unbesiegbaren Silberdämon an seiner Seite. Neben Dämonenbannzeichen hantiert er sehr viel mit Feuer herum. Unter all den so verschiedenen Gästen des Sabbats ist kein Feuerdämon oder eine Hexe mit Zaubersprüchen anwesend? Ich hätte seine Chancen kleiner als die eines Schneeballs in der Hölle eingeschätzt. Asmodi bekommt es jetzt zum zweiten mal nicht auf die Reihe, einen seiner verkommenen Sprösslinge zu töten.


Ich bin in meinem Kopf schon auf eine solide Wertung herunter gegangen. Das CZ-Vorwissen schadet an der Stelle eher, als dass es hilft. Der Held ist zu mächtig, einige Schlüsselszenen zwar schockierend aber unrealistisch, die eigentliche Handlung hat sich auf einem gemächlichen Niveau eingependelt. Nach der Enthüllung seiner Herkunft versucht Dorian aus dem Schloss zu entkommen, das ist alles.

Gegen Ende hin bin ich aber direkt beim Eröffnungsabenteuer schon dazu übergegangen, Seiten zu überfliegen. Dieses hin und her mit den Frauen nervt. Vor allem Anja hätte man komplett raus lassen können. Mal ist sie weg, dann ist sie wieder da, dann ist sie bei Asmodi, mal will man das Schloss verlassen, dann wieder Anja finden.


Natürlich, die Serie ist in den 70ern erschienen. Und sie hat sich entwickelt. Ich bin mir sicher 90% der Anhänger von Dämonenkiller haben die Serie damals mitverfolgt und sind nicht wie ich später eingestiegen. Das ändert das Gefühl beim Lesen extrem, vor allem wenn man auch andere Gruselserien kennt. Ich bin mal ganz ehrlich, hier im Forum herrscht ja ein friedlicher Umgangston und ich muss keinen Hate fürchten. Ich habe Sinclair, Zamorra, Ballard und natürlich Zamis gelesen. Von all den Erstgeschichten hat mir die hier am schlechtesten gefallen. Aus dem simplen Grund, dass es zu krass aufgezogen war. Dorian mitten im Schloss, von seinen Feinden gejagt, ohne starke Waffen oder überraschende Verbündete. Auch bei der Logik muss ich sagen, die frühen JS oder PZ waren überzeugender.


Trotzdem nicht total schlecht. Und mir ist bewusst, dass ich eine Serie nicht nach der ersten Geschichte beurteilen kann. Dämonenkiller rühmt sich damit, eine düstere und erwachsene Serie zu sein. Dass sie freigeistig ohne moralische Grenzen geschrieben wurde, sich nicht zurück gehalten hat. Das sehe ich hier schon und es ist gut gelungen. Wenn das aber das einzige ist, was sie so besonders macht und sie in allen anderen Belangen schlechter als die Konkurrenz ist, werden wir definitiv keine Freunde.


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (knappe 5 von 10 Punkte), ich will es mir hier ja nicht völlig mit den Fans verscherzen. groes Grinsen


PS. Ich sehe eine vertane Chance für einen tollen ersten Zyklus. Dorian auf Rachetour, wie er sich nacheinander jeden deiner Brüder vorknöpft und in unterschiedlichen Handlungsarten zur Strecke bringt. Die sind jetzt aber alle im Feuer verbrannt, vermute ich.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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Beiträge: 5047

18.10.2017 19:06
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Wie Du schon geschrieben hast, ist dieser Roman eben "der erste Schritt", und Deine Fragen und aufgezeigten Widersprüche erfahren im weiteren Verlauf ihre Beantwortung und Aufklärung. Zudem war der DK nicht als die Serie geplant, zu der sie sich dann entwickelt hat, sondern nur als umfangreicherer Mehrteiler.

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 8673

19.10.2017 18:27
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Zitat:
Original von Olivaro
Wie Du schon geschrieben hast, ist dieser Roman eben "der erste Schritt", und Deine Fragen und aufgezeigten Widersprüche erfahren im weiteren Verlauf ihre Beantwortung und Aufklärung. Zudem war der DK nicht als die Serie geplant, zu der sie sich dann entwickelt hat, sondern nur als umfangreicherer Mehrteiler.


Ja, wie ich jetzt heraus gefunden habe ist Dämonenkiller gar nicht als eigenständige Serie gestartet, sondern als Einzelabenteuer im VHR wie JS oder TB im Gespenster-Krimi. Die Autoren wissen nie, wie erfolgreich ihre Serie ist. Immerhin wurden einige GK-Subserien nicht als eigenständige Serie übernommen. Ich verstehe das schon.




Das Henkersschwert  

von Neal Davenport



Sehr schnell und ruppig werden die Weichen für einen Ausbau der Serie gestellt. Schon in der zweiten Geschichte stößt Coco zu Dorian. Glaubhaft fühlt sich das nicht an, eher erzwungen. Schon bei ihrer ersten Begegnung geht er sehr grob mit ihr um, weil sie mit ihm spielt. Als kurz darauf unfreundliche Gestalten im Hotel erscheinen bittet sie ihn, sie in seinem Zimmer zu verstecken. Und Dorian geht sofort darauf ein, statt „Ja und? Kann mir doch egal sein.“ zu denken, was mehr zu der Stimmung zwischen den beiden passen würde.

Später verführt die junge Hexe Dorian, wie es ihr Auftrag ist. Doch dabei verliebt sie sich unsterblich in ihn. Sofort und unwiderruflich. Sie bricht deshalb direkt mit ihrer Familie. Das ist Handlungsweben ganz nach Disney-Lehrbuch. Da der Rest um diese frühen Verstärkung der Hauptfigur gut erzählt ist stört das jedoch nicht stark.


Bei der Falle für Dorian kommt in mir der CZ-Leser durch. Erneut ist das Vorwissen eher hinderlich. Michael kennt kein Mittel seine Tochter wieder zur Vernunft zu bringen und wirft sie dieses mal endgültig aus der Familie? Und Coco gelingt es so einfach, Dorian aus dem Sarg zu befreien? Als Dämonenkiller damals geschrieben wurde hatte der Zamis-Clan keinen großen Hintergrund. Mir fallen durch das Spin Off Kleinigkeiten auf, die zwar in der Vergangenheit der Seriengeschichte liegen, aber erst in der Zukunft geschrieben werden. Wieder geht die Kritik daher eher an CZ. Bruno Guozzi zum Beispiel. Der Untote lebt schon eine Weile im Keller des Zamis-Anwesens und wird regelmäßig mit frischen Opfern versorgt. Ja gut, das passt nicht ganz zum ersten Abenteuer in Asmoda, wo die Dämonenbrüder noch nichts von ihrer Abstammung wissen und erst durch die Fürstin aufgeklärt werden. Geschenkt! Aber in der Subserie kommt die Familie gerade von ihrer längeren Flucht aus Lanzarote zurück. Hätte man die Überschneidung der Serien längerfristig geplant, hätte man auf Bruno eingehen können.


Dorian begibt sich dann entgegen dem Rat mehrerer Personen in die Höhle des Löwen und versucht seine Feinde mit einem Schlag zu erledigen. Was für ein glücklicher Zufall, dass er mit dem Antiquitätensammler Helnwein schon Briefkontakt hatte und sich bei ihm jetzt als vertrauenswürdige Person mit Waffen eindecken darf. Selbst damit muss er aber im Zamis-Anwesen den Rückzug antreten. Einige Familienmitglieder kann er töten, wen genau es erwischt hat, erfährt der Leser noch nicht. Gut, auch das ist nur wegen meinem CZ-Vorwissen auffällig.



An einigen Punkten ist die Handlung also etwas hölzern erzwungen. Das ist mein einziger Kritikpunkt, den ich anbringen kann. Noch einige Kleinigkeiten gibt es, zum Beispiel würde ein Psychiater doch niemals eine Insassin mit einem Fremden allein lassen, während er den Raum verlässt. Für 1973 ist der Roman aber nicht nur ordentlich, sondern richtig gut geschrieben. Eine packende Handlung mit überzeugend umgesetzten Ideen und glaubhaftem Figurenverhalten. Tatsächlich taucht einer von Dorians Brüdern nochmal auf und Lilian wird in einer Nervenheilanstalt behandelt. In meiner Meinung zur letzten Geschichte fragte ich nach Alleinstellungsmerkmalen der Reihe, abseits vom erwachsenen Erzählstil. Dorian als Heldenfigur ist auf jeden Fall noch eines. Ich mag den Typen, mal etwas anderes als die Gutmenschgeisterjäger und gesitteten Paraprofessoren. Ein grummeliger Typ mit Ecken und Kanten, der seine Meinung sagt. Aber auch kein Antiheld wie Dr. Morton. Dorians Verhalten wirkt nicht aufgesetzt, eher im Gegenteil manchmal glaubhafter und menschlicher als bei den weißen Rittern, die sonst so für das Gute kämpfen. Ich hoffe es bleibt genau so.


Wenn man nicht zu streng ist könnte der Roman sich mit modernen Heftromanstandards messen und würde nicht abstinken. Dafür gibt es von mir groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff (8 von 10 Schnauzer). Bei der gröberen 5-Punkte-Skala hätte ich rein nach dem Lesespaß aber volle Punktzahl gegeben.

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20.10.2017 18:02
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Der Puppenmacher  

von Ernst Vlcek





Einem weiteren von Dorians dämonischen Brüdern geht es an den Kragen. Aber erst spät und nachrangig. Ernst Vlcek hat gleich mehrere Themen in die Handlung eingebaut. Dorians Bruder, lebende Puppen, hypnotisierte Satanisten, Vampire und einen Hermaphrodit. Mir war das zu viel. Wenn Vlcek sich wenigstens auf ein Hauptthema festgelegt hätte und nicht alles gleichberechtigt nebeneinander stehen würde.


Den Großteil der Handlung nimmt der Hermaphrodit ein. Anfangs dreht sich alles um ihn. Die Erklärungsversuche muten aber seltsam an. Ein Hermaphrodit wird nur alle hundert Jahre einmal geboren? Und jeder von ihnen ist schwachsinnig, kann sich nicht vernünftig ausdrücken? Diese Darstellung würde ich heute keinem Autor mehr empfehlen. Intersexualität ist eine biologische Fehlbildung ja, aber so ein Mensch ist nicht automatisch ein geistig zurückgebliebener Freak. Und gar nicht mal so wahnsinnig selten. Ich verstehe, was der Autor darstellen wollte. Da hätte er aber einfach bei einem legendären Wunderkind, das mit der Orakelgabe gesegnet ist, bleiben sollen. Jedes dieser Kinder führt eine Dämmerung für die Dämonenwelt herbei, was auch immer das bedeuten mag. Jedenfalls ist es eine Gefahr und wird von der Schwarzen Familie gejagt. Die Schwarzblüter können den Hermaphrodit aber nicht selbst töten und müssen sich etwas einfallen lassen. Deshalb die in böse Puppen verwandelten Menschen. Was furchtbar aufwändig und überkompliziert ist. Einen guten Auftragskiller anzuheuern oder ganz trashig das Haus in die Luft sprengen und fertig. Richtig geschützt (gegen menschliche Gegner) wird der Junge eh nicht. Im Gegenteil, seine Mutter ist eine Vampirin und sein Vater hat sich einen Dämon ins Haus geholt. Wenn ich ein Wunderkind hätte, das von der kompletten Dämonenwelt als Bedrohung angesehen wird, ich wäre ständig auf Reisen und würde versuchen, seine Spuren zu verwischen. Ernst Vlcek greift zu hoch, wie auch schon beim ersten Abenteuer wo Dorian in einem Schloss voller Dämonen gejagt wird. Das wäre Thema für einen guten Jubiläumsmehrteiler gewesen, nicht aber für so einen netten Einzelfall der Woche. Und als das mit Philip Hayward halbwegs geklärt ist wechselt die Richtung. Es geht noch zusätzlich gegen Vampire. Dann gegen den Satanistenkreis des Puppenmachers.

Und Donald Chapman? Da blicke ich auch nicht durch. Sind die beiden alte Freunde? Warum siezen sie sich dann? Manchmal sind sie untereinander wie Vertraute, um sich wenig später anzugehen. Chapman glaubt nicht an Dämonen und reagiert an manchen Stellen ziemlich übertrieben. Nicole Duval wird bei PZ ähnlich charakterisiert. Auch wenn sie Zamorra kennt und als Freund schätzt, das Monstergeschwurbel kauft sie ihm nicht ab und bleibt skeptisch. Sie wird ihm gegenüber aber nie respektlos oder ausfallend. Immerhin wurde Don jetzt direkt überzeugt, das Problem dürfte damit vom Tisch sein.


In Ordnung, aber mein Fall war es nicht. groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Schnauzern)

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20.10.2017 18:21
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht

Einen guten Auftragskiller anzuheuern oder ganz trashig das Haus in die Luft sprengen und fertig. Richtig geschützt (gegen menschliche Gegner) wird der Junge eh nicht.


Wenn es so einfach wäre, dann würde kein Geisterjäger/Dämonenhasser/Meister des Übersinnlichen oder was auch immer die ersten zehn Hefte seiner eigenen Serie überleben. Dieses "Manko" könnte man also jeder Serie anlasten und nicht nur dem DK. Im weiteren Verlauf der Serie wird auch darauf Bezug genommen, sowohl auf Philip Hayward, der alles andere als schwachsinnig ist, sondern eben - anders, als auch darauf, warum man menschliche Gegner nicht einfach abknallt. Eine Serie, die ihre Geheimnisse gleich zu Beginn offenbart, würde an der eigenen Langweile eingehen. Einfach überraschen lassen... Augenzwinkern

Aber Du hast natürlich absolut recht: In den ersten Heften passiert zu viel zu schnell, das empfinde ich auch heute noch so. Da waren die Verlagsvorgaben eben kontraproduktiv zu der überbordenden Fantasie der beiden Autoren.

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20.10.2017 18:22
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht

Und Donald Chapman? Da blicke ich auch nicht durch. Sind die beiden alte Freunde? Warum siezen sie sich dann?


Einen meiner besten Freunde kenne ich nun seit 20 Jahren (wenn nicht sogar etwas länger) und wir siezen uns immer noch. Warum? Ich kann es nicht sagen es hat sich einfach nie ergeben das er mir das Du angeboten hat oder ich nachgefragt habe.
Ist wahrscheinlich so ein Generationending Alt Alt

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20.10.2017 18:30
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Das kann ich bestätigen: Ich kenne hier am Ort zwei Frauen schon seit Jahrzehnten; wir sind so lange bekannt, dass man sich per Vornamen anspricht, aber dann doch nicht so vertraut/befreundet, dass man sich das "du" traut.

Wobei es, um auf das aktuelle Beispiel Dorian Hunter - Donald Chapman zurückzukommen, ohnehin ein unausrottbarer Kardinalsfehler ist, wenn Romanfiguren im englischen Sprachraum einander duzen oder siezen - eine Differierung gibt es dort bekanntlich überhaupt nicht.

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20.10.2017 19:44
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Die einzigen Leute die ich mit "Vorname+Sie" anspreche manche Arbeitskollegen. Vor allem jüngere Ferienkräfte und Praktikanten. Machen bei uns aber alle so. Käme mir bei Freunden komisch vor. Vielleicht ist es auch einfach ein Ossiding. groes Grinsen

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24.10.2017 18:03
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Das Wachsfigurenkabinett  

von Neal Davenport



Mit riesigen Schritten wird DH hastig ausgebaut. Plötzlich gibt es eine in wenigen Tagen zusammengezimmerte Inquisitionsabteilung des Secret Service zur Dämonenabwehr. Weil Dorian ihnen die Existenz von Monstern bewiesen hat. Dass die Regierung sowas nie von allein heraus gefunden hat ist unglaubwürdig. Mit Chapman ist der Dämonenkiller inzwischen gut befreundet, endlich duzen sie sich. Ich bin nicht gegen diese Entwicklungen und freue mich über eine lebendige Serie. Dass das aber zwischen zwei Romanen passierte gefällt mir überhaupt nicht.

Und wieder ist der eigentliche Titel des Romans nur Nebensache. Es geht zwar auch um ein Wachsfigurenkabinett in London. Jedoch ist es nur eines von mehreren Mitteln eines Dämons, seine Macht in London auszubauen. Ein dritter Dämonenbruder von Dorian hat den Schlossbrand überlebt und zufällig kreuzen sich ihre Wege. Dem Leser das Gefühl zu geben, alle Brüder wären im ersten Abenteuer verbrannt und sie dann doch nacheinander aus dem Hut zu zaubern nimmt der Aktion den Sinn.

Bei Phillip bin ich noch immer der Meinung, dass er sich wie ein geistig eingeschränkter Mensch verhält und nicht wie jemand der einfach nur etwas seltsam ist. Er wird wie ein Klischeeautist beschrieben. Wird er angesprochen reagiert er nicht. Dafür malt er seine Zimmerwände und den Boden mit Farbe voll, um das Team auf Schattenwesen aufmerksam zu machen. Später kleistert er eine Zeitung mit schwarzer Farbe voll und spart nur eine einzige Anzeige aus, um auf eine Opernaufführung hinzuweisen. Ich sehe den jungen Mann nicht als Teammitglied, sondern als besonderen Hinweisgeber. Ungefähr wie den Seher bei JS. Der Vergleich mit einem antiken Orakel oder autistischen Wunderkindern anderer Unterhaltungsserien passt sehr gut, finde ich. Phillip ist definitiv sehr mächtig. Zwar konnte Dorian die akute Gefahr für ihn bannen, aber wenn bekannt ist dass er eine „Dämonendämmerung“ herbeiführen kann (oder der Legende nach wird), müsste er das dauerhafte Ziel der Schwarzen Familie sein. Ich bezweifle, dass die Autoren diese ständige Bedrohung dauerhaft umsetzen können. Ich kann darüber hinweg sehen, denn er ist ein sehr interessanter Charakter. Auf diese Handlung bezogen fand ich es zwar ziemlich gefährlich von Dorian, ihn in die Höhle des Löwen mitzunehmen, aber er rettet ihm am Ende den Arsch. Der Hermaphrodit besitzt nicht nur Wissen, sondern auch starke magische Kräfte. Die natürlich von den anderen nicht kontrolliert werden können, wäre ja auch zu einfach. Nein, die „Beschränkung“ der Wunderwaffe ist schon ganz richtig so. Jetzt wo Coco ihre Magie verloren hat. Oder doch nicht? Sie kann noch Zauber wirken, es ist nur anstrengender für sie als zuvor. Habe ich da eine Erklärung überlesen? Wenn es heißt, eine verstoßene Dämonin verliert alle ihre Kräfte, dann ist das hart, sollte aber auch so umgesetzt werden. Nochmal kurz zurück zu Dorians leichtsinnige Taten. Einen Agenten zur Beobachtung des Kabinetts abzustellen, dessen Frau und Tochter in die Sache verstrickt sind und verschwanden ist fragwürdig. Natürlich setzt der sich bei der erstbesten Gelegenheit über seine Befehle hinweg und durchkämmt das Gebäude auf eigene Faust. Der Tote geht auf Dorians Konto.


Die Handlung um das Wachsfigurenkabinett in London und den Schattendämon in Greyville sind sehr überzeugend. Natürlich sind einige Zufälle dabei, wie man auf die Sache aufmerksam wird. Anfangs die Stürmung eines Vampirhauses, wo mitgehört wird, dass die Untoten sich vor Schatten fürchten. Dann bei der Hausdurchsuchung eine Karte des Wachsfigurenkabinetts, das sich Volltreffer heraus stellt. Der Rest der Ermittlungen an geteilten Fronten ist aber sehr gut durchdacht. Auch wenn es sich zwischenzeitlich ziemlich zieht.


Die Etablierung der Inquisitionsabteilung innerhalb „weniger Tage“ zwischen zwei Geschichten ist eine bescheidene Idee. Phillip als Dauercharakter und seine Darstellung konnte hingegen voll bei mir punkten. Die eigentliche Handlung hat mir gut gefallen.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff (gute 6 von 10 Schnauzer)

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24.10.2017 18:48
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Dass man Daniel Shorter eingesetzt hat, ist vielleicht mit der dünnen Personaldecke der Inquisitionsabteilung zu erklären. Wie erwähnt, wurde sie kurz vorher gegründet.

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