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Umfrage: JS Band 2052: Verschollen in der Todeszone
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4409

Band 2052: Verschollen in der Todeszone Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Als der späte Besucher kurz vor Feierabend in unser Büro schneite, ahnte ich noch nicht, dass dies der Beginn eines Falls war, der mich buchstäblich in die Hölle führen würde.
„Mein Name ist William Thompson“, stellte er sich vor. „Und ich habe einen Anruf meines Vaters erhalten.“
„Und weiter?“, fragte ich.
Thompson wirkte verlegen und auch ein wenig irritiert. „Sir, mein Vater heißt Hank Thompson und war der Wirt des Highland Inn in Peelham. Er flehte mich an, Sie zu informieren. Die Einwohner von Peelham benötigen Ihre Hilfe.“ Dann zögerte er kurz, bevor er fortfuhr: „Beelzebub braucht Ihre Hilfe!“

Geschrieben von Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 07.11.2017

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

07.11.2017 12:31 Michael ist offline Email an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Routinier




Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 403

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Eigentlich wollte ich den Dreiteiler erstmal nur kaufen, aber (noch) nicht lesen, da ich aktuell halt immer vom "Schlimmsten" ausgehe. Ich hatte die Sinclair-Romane bis vor einiger Zeit immer unbedarft und mit Spaß gelesen, egal, welcher Autor welchen Roman schrieb und wer oder was drin vorkam.
Nach gewissen Vorkommnissen hat sich das, sehr zu meinem eigenen Leidwesen, geändert und ich las nicht mehr die Romane, von denen ich beim kurzen Überfliegen dachte, dass ich dort wieder was lesen könnte, was mir nicht so gefiel oder ich Rotz und Wasser heulen muss.
Aus bitteren Erfahrungen lernt man eben ... oder handelt entsprechend vorbeugend, wie auch immer.
Warum ich das jetzt schreibe?
Weil ich heut morgen die Erste war, die beim Zeitschriftenhändler auf der Matte und kurz drauf mit den Romanen an der Kasse stand.
Mein Sinclair-Dealer grinste nur, als er den roten Button auf dem einen Heft sah ... und genau deshalb musste/wollte ich ihn eben doch lesen!
Der zweite Punkt ist, dass ich den Dreiteiler und damit diesen ersten Teil trotzdem sehr skeptisch, mit Vorsicht und den bösesten aller Vorahnungen angefangen habe ... und wieder einmal vom Autor überrascht wurde.
Positiv.
Das hatte er zuletzt mit seinem Werk "Suche nach Leben" geschafft.

Egal was da noch in den beiden nachfolgenden Teilen passiert, für mich ist es seit langem mal wieder ein Mehrteiler von IRH, der spannend, ideenreich und schreibtechnisch super ausgeklügelt wurde ... zu keinem Zeitpunkt langatmig wirkt und gespickt ist mit Figuren/Charakteren (die uns bekannten und auch neue), wie auch mit verschiedensten Ereignissen ...

Es gibt, meiner Meinung nach, eigentlich erstmal drei Haupthandlungsstränge und ich hoffe, ich verrate nicht zu viel!
(ACHTUNG: wer sich gänzlich überraschen lassen möchte oder die Romane erst später kriegt oder schlichtweg alles lieber selbst lesen möchte, sollte hier jetzt NICHT mehr weiterlesen! SPOILERS!!)


* * *



Ganz kurz zum Inhalt:
1. John fliegt in Begleitung des MI5 Agents Ben Essex nach Peelham, um einem Hilferuf Hank Thompsons, bzw. Beelzebubs nachzugehen ...
2. Bill erhält einen Anruf seiner toten Frau, die ihn darum bittet, ihre sterblichen Überreste auszubuddeln und nach Avalon zu bringen, um Frieden zu finden ...
3. Suko macht mit Wissen von Sir James Motorrad-Urlaub in den Grampian Mountains, nachdem ihm verwehrt wurde, John zu begleiten // Sir James muss der neuen Chefin Christina Dick Rede und Antwort zu Johns und Sukos Aufenthaltsorten stehen und auch im Club legt Sir Richard ihm nahe, sich zukünftig besser an die Regeln zu halten ...
Das mal grob zum Inhalt des ersten Teils.

Es fing schon damit an, dass die Beschreibungen von Bills Einsamkeit im Bungalow, der eigentlich immer ein mit Leben gefülltes Zuhause der Familie darstellte, sowie seine Erinnerungen an Sheila und Johnny nahezu beklemmend rüberkamen und man, also ich, mit nem fetten Kloß im Hals und nem Tränchen im Auge mitfühlen konnte, wie bescheiden es ihm ging.
(Vor kurzem war ich eine Woche alleine zu Hause, Mann und Sohn im Männerurlaub, Töchterchen mit ner Jugendgruppe unterwegs. Tagsüber konnte ich all das machen, was ich sonst unter den Argusaugen der Family nicht so einfach machen kann ... aber abends ... Ich kann nur sagen, dass es die erste und einzige Woche war, die ich "solange" alleine rumgehangen habe!
Ich hatte sogar darüber nachgedacht, wie sich Leute fühlen müssen, die jemanden verloren haben und abends, wenn man sich schlechter ablenken kann, als tagsüber, immer alleine sind. Es war echt ekelhaft, allein nur darüber nachzudenken ... wie müssen sich Leute fühlen, die sowas schon erleben mussten?) Hätte ich diesen Roman also vor zwei Wochen gelesen, ich hätte wohl obgleich der noch besser nachempfundenen Stimmung Rotz und Wasser geheult.
Jetzt und hier konnte ich "nur" mit einem dicken Kloß im Hals und manche Stellen lediglich mit Pipi in den Augen lesen, was sich also für meine Verhältnisse schon in Grenzen hielt Augenzwinkern
Dann hat Bill nur noch ein Ziel vor Augen, nämlich den letzten Wunsch seiner Gattin zu erfüllen und da soll ihm auch niemand in die Quere kommen.
Auch keine Freunde, die sich um ihn sorgen.
Als Jane dann auftaucht, handelt Bill entsprechend.
Auch hier wurde ich wieder angenehm überrascht, denn gerade als Jane anfing, mich schon zu nerven, u.a. weil sie Bills Vorhaben vereiteln könnte, wendete sich das Blatt und IRH schaffte es sogar, dass ich tatsächlich auch (oder besser: sogar!) mit der Detektivin mitleiden konnte, als Bill sie niederknüppelt ... obwohl sie sich doch eigentlich nur um ihn sorgte, auf ihn auspassen sollte, usw.

Auch die Action kam nicht zu kurz, denn die Ghoul-Szenen auf dem Friedhof waren spannend und gleichermaßen überraschend (ich zumindest hatte nicht unbedingt damit gerechnet, dass auf dem Friedhof noch was anderes passieren würde, als dass Bill Sheilas Sarg ausbuddelt und/oder Jane bei ihm aufkreuzt ... die ihrerseits dann noch ein actionreiches Tête-à-Tête mit dem Graveskeeper hat).
Hat mir aber echt gut gefallen! smile Irgendwie mag ich die stinkenden, schleimigen Leichenfresser ja. Vielleicht weil sie den Leuten gefährlich werden können, sie aber auch nicht allzu schwer auszuschalten sind smile

Was ich auch noch gut fand war das relativ persönliche Gespräch zwischen John und Ben Essex. Es hatte zumindest für mich zur Folge, dass ich schon ziemlich schnell anfing, Ben zu mögen und eben hoffte, dass er nicht gleich als Kanonenfutter enden würde.
Meine Befürchtung traf nicht ein, es geschah etwas anderes ... und sogar besser, als ich dachte.
Jetzt hoffe ich nur noch, dass er noch einen längeren Auftritt hat und weiterhin mit dabei ist.

Für John sieht's recht übel aus, würde ich sagen. Und vor allem sieht es so aus, als würde er auch hier, ähnlich der Situation in "Sturm auf den Schwarzen Dom/Wo die Hoffnung stirbt", nicht ohne fremde Hilfe aus dieser Misere herauskommen. Man, also auch wieder ich, macht sich automatisch Sorgen um ihn, denn sein Feind ist in der Hinsicht des Folterns und Leiden lassens eine Koryphäe auf dem Gebiet und wird sich bestimmt was Böses für den Geisterjäger ausgedacht haben!
Was das sein könnte, lässt sich mit dem letzten Satz seines Feindes zwar grob erahnen, aber trotzdem ist es auch noch offen für das, was sich der Autor wohl für die nachfolgenden beiden Bände überlegt hat.
Tatsache ist, dass John wehrlos, wie auch waffenlos und ohne das Wissen von irgendjemanden auf der "guten Seite" auf dem Weg in die Hölle ist ...

Die Kampfszenen im Gasthaus, wie auch auf der Straße in Peelham waren gut beschrieben und genauso gut nachzuvollziehen. Man hätte meinen können, den einen oder anderen Einschlag von irgendwelchen letalen und/oder nicht-letalen Geschossen um sich herum hören zu können .... genauso wie das Knacken des Schultergelenks von Corporal Saunders ... oder wie man auch den rattengesichtigen Kane visuell an "Wurmschwanz" Peter Pettigrew anlehnt .... (okay, man = ich Augenzwinkern )
Die Figur des Major Angelo di Samos war vom ersten Augenblick an unsympathisch ... aber das war's auch schon! Auch wenn ich mich noch gut an z.B. Lydia Sidomas erinnere, ich bin trotzdem nicht gleich drauf gekommen und war daher sogar richtig freudig überrascht!
(Ich will jetzt auch nicht alles glasklar beim Namen nennen, weil einige neugierige Leser, die sich mit Rezis vielleicht einen ersten Eindruck verschaffen wollen, ja auch noch selbst was gewahr werden sollen Augenzwinkern smile Zumindest die, die auch mit den kleinen Hinweisen nicht viel anfangen können Augenzwinkern smile Die anderen sind jetzt vielleicht schon mit zu viel input geflasht ... aber hey, ich hab ganz oben gewarnt! Zunge raus )

Okay, weiter.
Mir gefiel hier auch besonders Sir James, der durch einige Gefühlslagen ging/geht.
Wütend, besorgt, einsam, gewitzt, genervt, verdonnert, .... es ist alles da!
Er sitzt nicht nur im Sessel hinter seinem schweren Schreibtisch und schlürft sein Magenwasser ... er handelt.
Und er bekommt gesagt, wie es zukünftig so zu laufen hat, was ihm allerdings gar nicht gefällt.
Es lässt ihn irgendwie jugendlich bockig, wie auch in rasender Geschwindigkeit alternd erscheinen ... Mir gefällt das, bewegt sich seine Figur so irgendwie auf einem gut dosierten Grad zwischen hoffen und bangen. Hoffen, dass seine Einfälle und sein Intervenieren in entsprechenden Kreisen für John, Suko und Co auch weiterhin hilfreich sind ... bangen, weil er in diesen bestimmten Momenten, in denen einem als Leser die zukünftigen, wahrscheinlich eingeschränkten Handlungsweisen, die Steine, die ihm in den Weg gelegt werden und seines eigentlichen Alters bewusst wird, der Superintendent doch auch alt und gebrechlich rüberkommt. Und wie beschrieben, auch einsam.
Bleibt zu hoffen, dass man ihm nicht durch Paragraphen, Regeln und Vorschriften noch von innen heraus das Genick bricht oder ihm einen Strick daraus dreht, hin und wieder auch selbst für seine Leute in Action zu sein ...

Dieser erste Teil bringt etwas ins Rollen, auf das man als Leser nur gespannt sein kann (ähnlich der Täufer-Trilogie):
Wie wird es jeder einzelnen Person ergehen, die aktuell schon involviert ist ... was passiert mit John ... wird Bill es schaffen, die Überreste seiner toten Frau nach Avalon zu bringen, um ihr damit den letzten Wunsch zu erfüllen (war sie es denn wirklich, die ihn anrief??) ... was ist mit Jane ... kann oder wird Sir James noch irgendwas reißen .... und vor allem, wie wird Sukos "Urlaub" wohl ablaufen, von dem wir gar nichts mehr gelesen haben ... ???
Fragen über Fragen und am Ende bleiben 6 Tage übrig, in denen man grübeln kann und warten muss, bis der zweite Teil erscheint ... Eine tolle Vorbereitung und eine Story, die Laune macht!
Aus meiner anfänglichen Skepsis ist gnadenloses Mitfiebern und Mitleiden mit den Protagonisten geworden, wie es ihnen ergehen wird und vor allem, WAS da noch geschehen wird ... was wohl u.a. auch an der fesselnden Schreibweise und den böses Cliffis liegt! Augenzwinkern

Ich überlege noch, ob es für diesen ersten Teil schon ein top meinerseits gibt ... wobei ich das ungern tue, da ich für die nachfolgenden Teile, sollten sie diesen hier handlungs-, ideen- und schreibtechnisch noch toppen, keine Steigerung mehr geben kann/könnte ... wie also soll man/ich das jetzt angemessen honorieren?! (vielleicht lass ich es auch noch sacken oder bewerte dann jeden Teil für sich, wenn ich alle drei Teile gelesen hab .. ?! *Haare rauf*)
Auch hier würde ich das top nur nicht geben, weil es ein Mehrteiler ist, der ja auch mit jedem Band noch eine Steigerung bekommen können sollte ... und nicht, weil mir irgendwas nicht gefiel.
Das war nämlich überhaupt nicht der Fall, ganz im Gegenteil!

Lediglich eine Namensunstimmigkeit war drin (oder ich habs mir eingebildet^^), nämlich als aus dem Piloten Brian kurzzeitig Basil wurde ... aber vielleicht hat IRH da gerade in Erinnerung an Peelham und den Abt Basil geschwelgt?! smile
Und diesmal musste ich auch nur eine Sache googeln, nämlich "Bean Bags" ... das kannte ich doch glatt noch nicht^^



LKS:
Sehr schön und nett geschrieben fand ich auch den Leserbrief von Andreas Nauber!
Die Höhen und Tiefen, durch die die Serie ihn begleitet hat, die persönlichen Highlights ... und überhaupt strahlt der Brief eine positive Atmosphäre aus smile
Außerdem hat er mich dazu gebracht, mir gleich den "Tanzplatz der Verfluchten" aus dem Regal zu zupfen und die LKS zu lesen ... und tatsächlich: da steht ein ganzer Absatz an Andreas gerichtet, der zeigt, dass JD ihn und seine Freunde (nicht nur von einem Treffen), sowie das Fan-Hörspiel(e) nicht vergessen hat! Daumen_hoch
Ein schönes Fan-Portrait! smile


edit: Ich hab mich jetzt (aus genannten Gründen) doch für ein visuelles sehr gut entschieden.

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Sheila Conolly am 14.11.2017 23:19.

07.11.2017 19:33 Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Der Geist des Weines Der Geist des Weines ist männlich
Doppel-As


Dabei seit: 22.12.2015
Beiträge: 103

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Viele Zutaten und trotzdem erscheint der erste Teil der Trilogie nur wie eine Einführung, in das was noch kommen mag...

Sehr gut gefallen hat mir das Mitwirken der 4 Hauptpersonen (John, Suko, Bill, Jane), die Einführung des Charakters Ben Essex, die Beschreibung von Bills Gefühlswelt und die größer werdenden Probleme mit Christina Dick. Klasse solche Nebenbaustellen! Mehr davon!

Der Schreibstil ist wie immer bei Florian einfach klasse!

Normalerweise würde ich schon ein Top vergeben, weil es aber (scheinbar) nur als Einführung - und nur darum - in etwas weitaus Größeres dient, nur ein "sehr gut".
Diese Andeutungen lassen einen wirklich zappeln. Das Warten auf den zweiten Teil ist ungefähr so wie nach einem knappen Europapokal-HInspielergebnis und dem Warten aufs Rückspiel...

Und dann ist da ja noch das lang ersehnte Avalon.....

09.11.2017 13:37 Der Geist des Weines ist offline Email an Der Geist des Weines senden Beiträge von Der Geist des Weines suchen Nehmen Sie Der Geist des Weines in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

charlie1965nrw charlie1965nrw ist männlich
Jungspund




Dabei seit: 07.11.2017
Beiträge: 10

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Dies war mein erster "neuer" John-Sinclair-Roman nach vielen, vielen Jahren, und ich muss sagen, dass mir der Wiedereinstieg sehr leicht gefallen ist. Kurz zuvor hatte ich noch "Sakuro, der Dämon" aus den "John Sinclair Classics" gelesen, in dem Bill Conolly ja seine Sheila kennenlernt. Vom weiteren Schicksal der Conollys wusste ich natürlich nichts, aber Ian Rolf Hill hat es verstanden, diese Brücke zu schlagen, so dass ich dem Roman sehr gut folgen konnte ohne die Neugier auf das, was zwischenzeitlich passiert ist, zu verlieren. Nun fiebere ich dem zweiten Teil entgegen. Ich bin sehr gespannt und bewerte den Roman mit "sehr gut".

13.11.2017 20:21 charlie1965nrw ist offline Email an charlie1965nrw senden Beiträge von charlie1965nrw suchen Nehmen Sie charlie1965nrw in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Helgorius
Tripel-As


Dabei seit: 31.07.2015
Beiträge: 174

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Auch hier ist IRH wieder ein toller Roman gelungen. Die typischen Stärken des Autors sind ja bekannt ....

Mir hat besonders gut gefallen, dass IRH sehr "ruhig" wenige Handlungsstränge konsequent verfolgt und umgesetzt hat. Jetzt ist der Rahmen für den eigentlichen Plot gesetzt ....

Ich vergebe locker ein "sehr gut".


PS: Die "Kurzgeschichte" um den Friedhofswächter und Ghoul Graves hätte ich nicht gebraucht. Wenn diese Vorkommnisse in den weiteren Teilen der Trilogie keine Rollen mehr spielen, hätte der Autor nach meinem Geschmack ganz darauf verzichten sollen.

PPS: Auch mir hat die Nebenhandlung um Sir James und Christina Dick gut gefallen. Ich hoffe nur, dass diese Thematik dann auch in der Zukunft weiterhin verfolgt wird. Ich erinnere nur an die Problematik um Johns Kreuz (mit der negativen Ausstrahlung auf seinen Träger) oder die Verstrickung von Tanner in einen Mordfall; beides wurde nach meinem Eindruck nicht wieder thematisiert.

14.11.2017 09:17 Helgorius ist offline Email an Helgorius senden Beiträge von Helgorius suchen Nehmen Sie Helgorius in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8273

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Es geht doch. Eine komplette erste Hälfte ohne großes Krachbummpeng. Was jedoch nicht heißt, dass es ruhig oder gar langweilig ist. Der Fokus liegt auf den Hauptfiguren der Serie und nicht auf der Action. Ohne zu überfrachten. Jeder Auftritt eines Charakters hat seinen Sinn und gewählten Zeitpunkt.

Bei Bill muss Florian nur aufpassen, dass er sich nicht zum Arschloch entwickelt. Oder zum Trottel. Es erscheinen nur um die 52 Hefte im Jahr, nicht jedes kann von Bill handeln. Die Trauerbewältigung um Sheila kann man nicht einmal annähernd so behandeln, wie es angemessen wäre. In der Serie ist jetzt aber ein Jahr seitdem vergangen, es müsste sich einiges bewegt haben. Seine Übersprunghandlung gegen den Roten Ryan konnte ich noch nachvollziehen. Einiges hier weniger. Wie der Reporter selbst erkennt, wurde er genau mit diesem Avalon-Trick schon einmal herein gelegt. Wieso wird er nicht misstrauisch? Sein Handeln mit dem Ziel, Sheila auszubuddeln, ist fast schon fanatisch. Gut, dass er seine Freunde nicht benachrichtigt verstehe ich noch. Aber wie gleichgültig er dem Ghoul gegenüber ist und wie er gegen Jane aktiv wird, da wird mir ganz anders. Ich schiebe die Schuld nicht auf den Autor. Wenn er Bill so darstellen mag, bitte. Jetzt ist aber wirklich der Punkt erreicht, wo er eine Gefahr für das Team wird und ich ihn zu keinen Fällen mitnehmen würde. Sympathisch ist mir dieser verblendete Vollidiot nicht, übertrieben gesprochen.

Die Geisterjäger im Yard haben derweil ihre eigenen Probleme mit der neuen Chefin. Die bekommt nun einen Name und ein Gesicht. Nett ist die Dame nicht. Dabei war sie eigentlich nur ein Real-Verweis von Dark, weil Cressida Dick damals neue Yard-Leiterin wurde. Sie jetzt – wenn auch unter anderem Vorname – persönlich als ärgerliche Trulla mitspielen zu lassen, ist nicht nach meinem Geschmack. Irgendwie wird sich damit auch wieder in die Ideen des Altmeisters eingemischt. Ob das abgesprochen ist? Wollte Dark, dass aus dem unschuldigen Running Gag purer Ernst für die Geisterjäger wird?



In der zweiten Hälfte der Geschichte geht es dann mehr zur Sache, ohne dass es Überhand nimmt. Jane hat ihr Sinclairtypisches Bauchgefühl und verfolgt auf diesen Instinkt hörend Bill. Ich sehe sein Handeln gar nicht so ungewöhnlich. Er macht sich abends allein Gedanken um seine Frau. Will allein sein und öffnet daher nicht. Rafft sich nach einem Jahr dann endlich auf – vielleicht durch ein Gläschen Scotch inspiriert - und fährt zum Friedhof, um das Grab seiner Frau zu besuchen. Klingt für mich nicht seltsam und hätte zu Bill eher gepasst als das, was er wirklich abzieht. Also muss sich die Detektivin gegen Ghouls zur Wehr setzen und bekommt als Belohnung eins von Bills Schaufel übergezogen. Und John entdeckt in Peelham, dass der Wachtrupp im Dorf aus Kreaturen der Finsternis besteht. Was für mich einen Kritikpunkt durch eigenes Zusammenreimen löst. Ok, die Bewohner sind auf mysteriöser Weise verschwunden. Trotzdem, wieso zur Hölle sollen in dem Geisterdorf so lange nach dem Ereignis noch Männer stationiert sein und auf Nichts aufpassen. Was für eine Verschwendung an Steuergeldern, der niemand einfach so zustimmen würde. Ein paar Warnschilder und ein Polizist aus einem nahegelegenen Ort, der einmal im Monat seine Runde dreht, das reicht doch. So hatte vielleicht Asmodis seine Finger im Spiel, die Sache genehmigt zu bekommen. Wozu? Wie hängt das mit Beelzebub zusammen, sind die beiden im Krieg? Was sagt Baphomet dazu? Das war sicher nicht nur eine Falle für John. Und wieso akzeptiert er, dass entführte Opfer von Beelzebub zurückkehren? Duldet sie, bis sie ihm im entscheidenden Moment fast einen Strich durch die Rechnung machen und knallt sie erst dann ab? Ich hoffe auch darauf bekommen wir Antworten und nicht nur auf die Fragen vom Bill-Plot.


Ich bin mit dem ersten Teil nicht komplett zufrieden. Mehr aus persönlichen Gründen, weil mir einige von Florians Entscheidungen nicht gefallen. Davon abgesehen ein prima Einstieg. Ich habe noch einige Punkte auf der Mecker-Liste, die aber in den Fortsetzungen sinnig erklärt werden können. Hoffentlich.

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Coco Zamis
4. Tony Ballard

15.11.2017 23:19 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Florian
Grünschnabel


Dabei seit: 04.10.2017
Beiträge: 4

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Ich hoffe, dass spätestens nach dem dritten klar ist, warum Bill so kompromisslos handelt und vor allen Dingen, dass auch die Ghouls durchaus nicht nur zufällig vor Ort sind. Ebenso verhält es sich mit Jane Collins. Sie folgt ja keineswegs "nur" ihrem Bauchgefühl. Immerhin hat sich Bill weder auf ihre Anrufe noch auf Text-Nachrichten gerührt. Jeder andere hätte vielleicht gedacht "Okay, der will seine Ruhe haben, braucht Abstand, etc."
Aber Jane gehört nun mal zum Sinclair-Team und nachdem was im letzten Jahr alles passiert ist, muss sie meiner Meinung nach genau so und nicht anderes handeln.

17.11.2017 10:26 Florian ist offline Email an Florian senden Beiträge von Florian suchen Nehmen Sie Florian in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

lessydragon lessydragon ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 1545

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So, jetzt habe ich mich auch in den Dreiteiler reingelesen und bin bis jetzt begeistert.

Hier ist ja schon alles dazu geschrieben worden. Bis jetzt finde ich es alles noch soweit nachvollziehbar, weil es scheinbar zu einem Teil eines groß angelegten Planes gehört.
Anders könnte ich mir auch nicht erklären, warum der Hundehhoul auf dem Friedhof nicht bei Bill zuschlug. Wahrscheinlich soll er geschützt werden, bei dem, was die Gegenseite mit ihm vorhat.
Das mit Jane fand ich alles nachvollziehbar, sie weiß, dass da wieder Großes mit Peelham läuft, ist von James beauftragt worden, sich um Bill zu kümmern, und in der Vermutung, dass Bill zu Hause sein sollte, ist eine Stunde Wartezeit nachvollziehbar, die hatte sie sich ja vorgenommen.

Jetzt hoffe ich nur, dass mein Reader das Problem schnell löst, denn zur Zeit werden meine Einkäufe einfach nicht bereit gestellt. So kann ich mit dem 2. Teil leider noch nicht anfangen.

In Erwartung auf das Ganze liegt der Dreiteiler auf Top-Kurs, ich würde, um mir Steigerungen offen zu lassen, hier für den ersten Band ein sehr gut vergeben, aber klar, mit Nähe zum Top.

LG Lessy großes Grinsen Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

17.11.2017 14:28 lessydragon ist offline Email an lessydragon senden Beiträge von lessydragon suchen Nehmen Sie lessydragon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Spätaufsteher Spätaufsteher ist männlich
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Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 146

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Bis zu einem gewissen Punkt ein perfekter Roman für mich.
Dann kam es wie nach Band 2048 erwartet. Wieder ein Kontrollverlust von Bill. Jane Collins bekommt von ihm zweimal den Spaten und einmal die Handkante zu spüren. Hat mir gar nicht gefallen, eine Note Abzug.

Da die Story ansonsten genial war, freue ich mich auf Teil 2.
Suko ist noch nicht wieder aufgetaucht, Ben Essex hat seinen Handlungsstrang, ebenso wie Bill und Sir James mit seiner neuen Vorgesetzten Augenzwinkern Das könnte wirklich episch werden.

Gutes Cover, interessanter Leserbrief und ein gelungener Cliffhanger. Asmodis smile smile
Mit der Note Abzug ebenfalls ein "sehr gut".

17.11.2017 15:05 Spätaufsteher ist offline Beiträge von Spätaufsteher suchen Nehmen Sie Spätaufsteher in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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