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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » 51-100 » Band 70: Schreie des Grauens von Hivar Kelasker
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Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5057

01.12.2013 13:29
Band 70: Schreie des Grauens von Hivar Kelasker
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Vor Tagen hatte es schon einmal geschneit. Die Grabsteine, die wie bleiche Knochen zwischen den schwarz scheinenden Gewächsen aufragten, waren feucht und glichen gespenstischen Figuren. Der Himmel war vollkommen klar. Das bleiche Mondlicht verwandelte die Mitte des Nordfriedhofes in eine Spuklandschaft. Ein leichter Ostwind wisperte geheimnisvoll in den kahlen Zweigen der alten Bäume und rascheltek mit dem trockenen Laub des späteten Herbstes. Es war, als würden rund um das schmale Grab mit dem Holzkreuz unsichtbare Zuschauer spazieren. Die dänische Dogge, die an eine der Steinbänke gebunden war, keuchte leise. "Wann ist es soweit?" flüsterte das Mädchen. Es war schlank und hochgewachsen. Ihre Stimme, tonlos und heiser, ließ erkennen, daß sie sich fürchtete. Aber hinter der Furcht war noch etwas, es konnte hochgespannte Erwartung sein oder Leidenschaft.


Verfasst von Hivar Kelasker (= Hanns Kneifel)

Titelbild von Enric Torres-Prat

Erschienen im Dezember 1975

__________________
In der großen Pappel hinter dem Haus rauschte der Wind. Und so nahmen sie endgültig Abschied...

Fanny Morweiser: Ein Sommer in Davids Haus

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58573
Estrangain Estrangain ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 22.05.2013
Beiträge: 1765

27.11.2014 18:00
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Dieser Band sollte eher „Schreibe des Grauens“ heißen, ein typischer Kelasker eben.
Anfangs recht vielversprechend, aber dann, gegen Mitte des Romans, plötzlich stark abfallend und langweilig werdend.
So schön hätte man aus dem eher armseligen Expose einen richtig guten, mit sparsam dosiertem psychologischem Horror gewürzten Roman machen können, aber nein: Kelasker lässt den eigentlichen Spannungsträger nur gelegentlich, eigentlich völlig unmotiviert durch´s Geschehen torkeln. Er wird eher statistenhaft eingesetzt und wirkt merkwürdig überflüssig.
Die Story präsentiert uns zum Überfluß abermals, wie bereits vor Kurzem, einen verliebten Dämonenkiller.
Schreibe des Grauens, wie gesagt.
Ein Davenport - oder auch meinetwegen ein Warren - hätte daraus etwas in Alphonse-Brutsche-Manier gezaubert.
Fazit: Nach Seite 34 beiseite legen und lieber VHR Nr. 3 zur Hand nehmen
Zum Cover: Grottenschlecht, ein "Titelbild des Grauens"

__________________
https://www.facebook.com/Ringos-Buch-und-Kunstecke-1242141035869037/

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Estrangain am 27.11.2014 18:12.

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68825
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5057

27.11.2014 19:42
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Was für ein gefundenes Fressen, diese mit Abstand unsinnigste Geschichte innerhalb der Erstauflage des Dämonenkiller.

Die Quintessenz: Warum sollte Hekate COMICS in einer DEUTSCHEN Zeitung bringen (wie hat sie das überhaupt bewerkstelligt?), die dann VIELLEICHT von Miss Pickford in ENGLAND an einem Bahnhofskiosk gekauft und VIELLEICHT dem Dämonenkiller vorgelegt wird (nach fünf Monaten!), der daraufhin VIELLEICHT nichts Besseres zu tun hat, als nach München zu fliegen, um mit der Zeichnerin zu körpern? Dies nur dem Zwecke dienend, VIELLEICHT einen Keil zwischen Coco und Dorian zu treiben - komplizierter und unlogischer geht es wirklich nicht mehr. Warum fasst Hekate nicht einen wirklich grausamen und diabolischen Plan und schmeisst Dorian mit Gummibärchen tot?

In diesem Machwerk reihen sich viele große und kleine Ärgernisse aneinander. Die nervige Anrede “Miss Coco“ und “Mr. Dorian“ durch Miss Pickford, die es nur in diesem Roman gibt , oder die Tatsache, dass Dorian von Mata bereits nach der Hälfte des Romans erfährt, wo Fred sich aufhält und trotzdem im Kuschelmodus bleibt und lieber seine Hormone arbeiten lässt. Insgesamt lässt Kneifel den Dämonenkiller wie einen Idioten agieren und dastehen, und wenn der Autor folgende Textzeile von sich gibt:

Er [Dorian] hatte nur einige Dämonenbanner bei sich, einige zugespitzte Pfähle und sein Selbstvertrauen.

dann fasst man sich schon an den Kopf. Wohl gerade erst mit der DK-Ausbildung begonnen... Dorian sollte doch genau wissen, dass er bei einem Kampf mit dem Zombie/Wiedergänger mit seinen albernen Pfählen die gleiche Wirkung erzielen wird, als würde er mit nassen Nudeln dagegen schlagen. Wer würde auch schon auf die Idee kommen, ein Schwert mitzuführen oder einen Benzinkanister, um den Gegner abfackeln zu können?

Dies ist nur eine von etlichen Widersprüchlichkeiten und Schlampigkeiten, die beweisen, dass Kneifel zum Zwecke des Broterwerbs ein Exposé zugewiesen bekommen und dies so lustlos und uninspiriert wie nur irgendwie möglich an der Schreibmaschine heruntergehackt hat.

Wenigstens der Romantitel passt perfekt: Jene Schreie des Grauens gibt es tatsächlich – seitens des Lesers...
Und ab der nächsten Nummer geht es wieder steil berauf, das Tal der literarischen Tränen war mit diesem...äh...Ding durchschritten. Freude

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68829
Maphi Maphi ist männlich
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Dabei seit: 11.09.2012
Beiträge: 1451

13.12.2014 18:35
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Zitat:
Original von Olivaro

Und ab der nächsten Nummer geht es wieder steil berauf, das Tal der literarischen Tränen war mit diesem...äh...Ding durchschritten. Freude


Das will ich doch hoffen.
Zu diesem Roman bekam ich zu keiner Zeit einen Bezug, eine langweilige Seite reihte sind an die nächste.
Mittlerweile bin ich schon am überlegen die Kelasker Romane zu überspringen ....

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69342
Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5057

13.12.2014 20:42
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Zitat:
Original von Maphi

Mittlerweile bin ich schon am überlegen die Kelasker Romane zu überspringen ....

Mach' das lieber nicht, Maphi, denn dann würdest Du Band 85 versäumen, der ein wirklich feines Teil ist (für mich Kelaskers bester Beitrag zum DK).

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69346
Maphi Maphi ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 11.09.2012
Beiträge: 1451

13.12.2014 22:17
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Na gut , dann mache ich das mal.

Aber du hattest Recht, bin gerade bei Bd 71 - Seite 30 und
es ist ne Steigerung um mindestens 100%

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Talis Talis ist männlich
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Beiträge: 2091

08.08.2016 15:09
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Schreie des Grauen habe ich der Beendigung des Romanlesens vor vierzig Jahren ausgestoßen.
Wie kann ein Autor ein solches Thema nur an die Wand fahren.
Dorian Hunter benimmt sich bei Kneifel wie ein Liebesgockel.
Den Untoten wäre es bei Luif, Vlcek oder Appel schon in der ersten Nacht an den Kragen gegangen....

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Talis Talis ist männlich
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Beiträge: 2091

17.06.2017 23:20
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Das Bild von Enric Torres-Prat ist in Spanien als Titelbild von Geminis de Terror Nr. 1 genommen.




In Australien erschien es als Titelbild von Blade of Fear-Ausgabe Nr. 2




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