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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DmonenKiller » Dämonenkiller-Taschenbuch » Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 56: Coco und die Druiden von Neal Davenport
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Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5326

10.07.2014 22:15
Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 56: Coco und die Druiden von Neal Davenport
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Coco Zamis will den berühmten Magier Merlin befreien, der von mächtigen Dämonen gefangengehalten wird. Doch sie wird in eine Falle gelockt, aus der es kein Entrinnen gibt. Die junge Hexe fällt in einen Zeitschacht - und findet sich in einer ebenso faszinierenden wie schrecklichen Welt wieder, in der mächtige Könige herrschen, unheimliche Geschöpfe ihr Unwesen treiben, Druiden ihre seltsamen Riten vollziehen und kühne Helden den Lauf der Geschichte ändern wollen. Coco Zamis ist Gefangene in einer Welt, in der Magie und Gewalt regieren. Und sie nimmt den aussichtslosen Kampf gegen die Mächte des Bösen auf, die sie zu verschlingen drohen ...


Verfasst von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild von Nikolai Lutohin

Erschienen im Juni 1979


Ein Coco-Zamis-Jugenderlebnis. Nachdruck im Zaubermond-Verlag

__________________
Es dämmerte, ein Windstoß fuhr durch das welke Laub unter den Bäumen, daß es raschelte. Drüben auf dem neuen Friedhof wurden die roten Lichter sichtbar, die die Leute an Allerseelen auf die Gräber gestellt hatten und die immer noch brannten.

Fanny Morweiser: Laura

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8763

17.07.2014 21:56
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Asmodis hat davon erfahren, dass Coco auf der Suche nach den Siegeln in den Zeitschächten zur Rettung Merlins ist und stellt ihr eine Falle. Mit Täuschung und unter dem Vorwand, dass dort eines der Siegel sei schickt er sie in einen Zeitschacht ohne Wiederkehr direkt zu irischstämmigen Kelten.


Ganz schön fieser Plan des Höllenfürsten. Doch nicht erst in der Vergangenheit wird es gefährlich für die junge Hexe. Bereits in der Burg, wo sich der Zeitschacht befindet, geht es zur Sache. Ohne ihre Zeitmagie würde sich Coco sogar anstrengen müssen, nicht getötet zu werden. Aber so...eine Horde Skelette greift an. Schnell die Zeit stoppen, sich eine Waffe von der Wandhalterung nehmen und die Dinger zerhäckseln, während die Gerippe in Bewegungslosigkeit verharren. Später dann ein Luftdämon. Wieder wird die Zeit gestoppt und ohne Hast ein Bannkreis um das Wesen gezogen, das es verschwinden lässt.

Da überkommt den anspruchsvollen Leser in der Vergangenheit zunächst Erleichterung. Cocos Magie wirkt nicht, also auch ihre Zeitzauber. Doch erstens kommen ihre Kräfte langsam wieder zurück und sind in den entscheidenden Momenten einsatzbereit und zweitens hat Coco von ihrem letzten Abenteuer das erste Siegel Merlins mitgenommen. Der Signatstern verfügt über mannigfaltige magische Kräfte. Coco versteht so zum Beispiel die Sprache der Kelten.

Aber trotzdem ist der Plan von Asmodis ja aufgegangen, richtig? Mitnichten! Zufällig befindet sich genau in der Zeit doch eines der Siegel, nach denen die Heldin sucht. Ganz in der Nähe in Wales, da kommt man mit dem Schiff nach einer kleinen Überfahrt hin. Asmodis will Coco also eins reinwürgen und sie bestenfalls in der Vergangenheit aussetzen. Stattdessen führt er sie zum nächsten Siegel. Das ist mehr als nur Pech oder ein dummer Zufall, von allen Zeitaltern landet sie gerade in dem Jahr dort wo das Siegel sich gerade befindet. Dämlich und unglaubwürdig ist das.

Bevor ich mich abregen kann wird Coco von einem Boten Merlins erwartet, der wusste, dass sie hier landen wird. Von ihm erfährt sie vom zweiten Siegel. Doch zuerst muss sie den hiesigen Keltenstamm gegen Angreifer verteidigen. Die haben Druiden mit dunkler Magie im Gepäck. Was macht unsere Coco da? Genau, sie stoppt während der Schlacht die Zeit, schlendert zu den Druiden und lähmt sie. Ja, Dämonenkiller ist schon eine echte Qualitätsserie. Haben die Autoren bei Dorian Hunter den Haupthelden auch unbesiegbar gemacht und den Dämonen eine Pechsträhne eingepflanzt?

Vergangenheitsabenteuer können ja trotzdem atmosphärisch sein. Unlogischer Bockmist als Handlung, aber gut recherchierte Hintergründe. Wie die Klischeebarbaren, die nur fressen saufen und ans vögeln denken. Und wie sind die alten Kelten damals in die Schlacht gezogen? Vollkommen nackig mit baumelndem Schniedeln. Herrlich, Neal Davenport ist ein Comedygott. Schade, dass das hier eine dunkle Gruselserie sein soll.

Später gibt es dann noch Werwölfe, die Coco ebenso wie die Skelette zerhäckselt, während sie die Zeit angehalten hat. Und einen finsteren Druidendämon als Hauptgegner der Geschichte, dem eine Falle gestellt wird. Wollt ihr raten, wie Coco ihm beikommt? Dann findet sie noch das zweite Siegel und kehrt mit dessen Hilfe in die Gegenwart zurück.

Die mehr als nur klischeehaften Kelten würde ich dem Roman verzeihen. Dass Coco unbesiegbar ist und eine Falle sie mit dem Glück eines Lottogewinns ohne andere Gewinner zum zweiten Siegel führt aber nicht. So schlecht geschrieben sind die Geschichten auch nicht, die Charaktere sind ebenso erträglich. Es wäre so leicht die Serie um mehrere Stufen für mich nach oben zu heben. Diese ersten Zamis-Romane sind noch unter dem Dämonenkiller erschienen. Bald kommen die neuen Geschichten, vielleicht ist Coco da nicht mehr so unantastbar. Ich kann mir ernsthaft nicht vorstellen, dass den Lesern damals sowas gefallen hat bzw. nicht aufgefallen ist.


(3 von 10 Punkten)

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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Shadow Shadow ist männlich
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Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2436

09.02.2015 19:00
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Dieses Titelbild wurde auch für den Tony Ballard-Roman Nr. 152 "Die Tochter des Magiers", geschrieben von A. F. Morland (= Friedrich Tenkrat), verwendet.

Auch für den Geister-Krimi-Roman Nr. 30 "Der Silberstab des Druiden" (2. Auflage), geschrieben von Gerald March (= ?), fand es Verwendung.

Ebenfalls für den Professor Zamorra-Roman Nr. 694 "Eine Falle für Merlin", geschrieben von Robert Lamont (= Werner Kurt Giesa), wurde es verwendet.

__________________
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Shadow am 12.02.2015 11:41.

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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2231

07.11.2016 13:46
RE: Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 56: Coco und die Druiden von Neal Davenport
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Hier mal das Originaltitelbild von Nikolai Lutohin:

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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2231

10.04.2017 18:58
RE: Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 56: Coco und die Druiden von Neal Davenport
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Immer wenn Andreas Decker auf Zauberspiegel-online ein Coco Zamis-Taschenbuch bespricht, lese ich das Originalmanuskript durch, und bei dem DK-Taschenbuch Nr. 56 sind folgende Textenstellen vom Verlag bearbeitet worden.
Ich bringe mal das Original und dann die Taschenbuchversion.

Originalmanuskript TB 56:
Mein Schwert hatte ich schon lange abgelegt, und auch aus dem Mantel war ich geschlüpft, da es immer wärmer in der Halle wurde.
Einige Frauen hatten sich zu den Kriegern gesellt und manche rauhe Zärtlichkeit wurde ausgetauscht. Die Männer betasteten ziemlich ungeniert die Brüste der Frauen und fuhren ihnen unter die Röcke. Aber die Frauen waren auch nicht gerade zimperlich. Ich sah einige, die vergnügt kichernd ihre Hände in den Hosen der Krieger versenkten und gelegentlich verschwand auch ein gelockter Frauenkopf unter der Tischplatte, und das heftige Keuchen und Stöhnen der Helden sprach eine deutliche Sprache.
Der Hüne an meiner Seite warf mir feurige Blicke zu, die mir nicht unangenehm waren, ich regierte aber nicht auf seine Blicke, und ich schob ihn aber auch nicht zur Seite, als er immer näher rückte und seinen mächtigen Körper gegen den meinen drückte.

Dämonenkiller-Taschenbuch Nr. 56
Seite 94, 2. + 3. Absatz
Mein Schwert hatte ich schon lange abgelegt, und auch aus dem Mantel war ich geschlüpft, da es immer wärmer in der Halle wurde.
Der Hüne an meiner Seite warf mir feurige Blicke zu, die mir nicht unangenehm waren, ich regierte aber nicht auf seine Blicke, und ich schob ihn aber auch nicht zur Seite, als er immer näher rückte und seinen mächtigen Körper gegen den meinen drückte.

Originalmanuskript TB 56:
„Ich habe schon viel schlimmeres gesehen“, meinte ich. Wenn ich da so an die Auseinandersetzungen innerhalb der Schwarzen Familie dachte... Da ging es oft recht grausam zu. Aber so weit mußte ich gar nicht gehen. Ich erinnerte mich an das Foto, das ein SS-Mann bei sich gehabt hatte. Es hatte einen breit grinsenden Offizier gezeigt, der neben einem Mann gestanden war, der an den Hoden angebunden gewesen war und der Kopf des Unglücklichen hatte fast den Boden berührt, während die Beine im Geäst eines Baumes verschwanden. Dieser SS-Bruder hatte so selbstzufrieden wie ein Jäger ausgesehen, der eben ein prachtvollen Hirschen erlegt hatte. Und ein anderes Foto hatte diesen gleichen SS-Mörder gezeigt, wie er ein kleines Kind liebevoll auf seinen Knien geschaukelt hatte. Der gleiche Mann, und wie verschieden er doch war. Und seit ich diese Bilder gesehen hatte, waren mir die Menschen so richtig unheimlich geworden. Oft waren sie viel schlimmer als die bösesten Dämonen.

Dämonenkiller-Taschenbuch Nr. 56
Seite 107, 3. Absatz
„Ich habe schon viel schlimmeres gesehen“, meinte ich. Wenn ich da so an die Auseinandersetzungen innerhalb der Schwarzen Familie dachte... Da ging es oft recht grausam zu.

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