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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Dämonenkiller-Taschenbuch » Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 57: Coco und der Dämon von Venedig von Neal Davenport
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Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5046

11.07.2014 18:55
Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 57: Coco und der Dämon von Venedig von Neal Davenport
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Coco Zamis, die junge Hexe der Schwarzen Familie, erhält einen einfach scheinenden Auftrag, der zur Rettung des gefangenen Magiers Merlin dienen soll. Sie muß einen Ring beschaffen, der mit einem intensiv leuchtenden blauen Stein verziert ist. Aber eine Schwierigkeit ist dabei: Der Ring wurde zuletzt an der Hand einer schönen Frau gesehen, die Tizian 1535 malte! Coco gelangt in das Venedig der Renaissance, und völlig unerwartete Gefahren und Abenteuer erwarten sie. Tizians Modell ist mit dem Ring verschwunden. Coco versucht, hinter das Geheimnis der entführten Kurtisanen der Lagunenstadt zu kommen - und dabei stößt sie auf einen Gegner, der nicht von dieser Welt ist ...


Verfasst von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild von Nikolai Lutohin

Erschienen im Juli 1979


Ein Coco-Zamis-Jugenderlebnis. Nachdruck im Zaubermond-Verlag

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In der großen Pappel hinter dem Haus rauschte der Wind. Und so nahmen sie endgültig Abschied...

Fanny Morweiser: Ein Sommer in Davids Haus

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8672

05.08.2014 17:46
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Auf ins Venedig des Spätmittelalters geht es für Coco, um das dritte Siegel für Merlins Rettung zu erlangen. Doch auf dem Weg zum Zeitportal erwartet sie ein anderes Problem. Der Vampir Pietro, ein alter „Freund“ aus Kindestagen, fordert sie zu einem Duell auf Leben und Tod heraus. Asmodis steht hinter ihm, so befürchtet Coco, dass auch der Schiedsrichter der Dämonen nicht neutral über die Fehde wachen wird. Was ich mir aber nicht vorstellen kann, Scarabäus Toth wurde zuvor als absolut unparteiisch in die Serie eingeführt. Er mag seine eigenen Ziele haben und manipulieren. Aber wenn er in seinem Amt als Schiedsrichter unterwegs ist, dann sollte er fair entscheiden.

Coco weiß, dass das dritte Siegel wichtiger ist als eine alte Rivalität und begibt sich zuerst in den Zeitunnel nach Venedig. Genauer gesagt in die Nähe der Stadt, sie muss noch durch einen Wald und genau da wird sie entführt. Kein Problem für Coco, kann sie ihre Peiniger doch hypnotisieren und sogar die anderen Gefangenen retten. Dann geht es auf zum Zielort. Allerdings will Coco lieber als Mann verkleidet dort eintreffen, um weiteren Ärger zu vermeiden. Das vollbringt sie mit einer Kurzhaarfrisur, die abgeschnittenen Haare klebt sie sich durch Magie als Bart an. Ach dieser Trash, die Szene muss man selbst gelesen haben.

Das Artefakt, nach dem Coco sucht, ist ein Ring. Coco weiß sogar, wer ihn momentan besitzt. Eigentlich eine einfache Angelegenheit. Leider wurde die Dame vor ihrer verzögerten Ankunft entführt. Also muss die Junghexe sich als Detektiv betätigen, um an den Ring zu kommen. Das geht am besten als Mann. Coco wechselt so für fast den Rest der Geschichte zwischen Mann und Frau, was mich im Lesefluss gestört hat. So richtig erklärt wird die Nötigkeit dieser Scharade nicht, mal abgesehen vom üblichen „Im Mittelalter sind Männer halt besser angesehen als Frauen“. Aber wozu kann die Heldin denn Leute hypnotisieren?

So kommt Coco langsam auf die Spur der Entführer. Natürlich ein Dämon und seine untoten Untergebenen. Gegen die kommt Coco im Kampf schwer an, die halten ziemlich viel aus. Und das unausweichliche beginnt wieder...Coco stoppt die Zeit, übergießt ihre Angreifer in Ruhe mit Öl, schubst sie aus dem Haus und zündet sie dann an. Problem gelöst. Genau das gleiche mit der Dämonin, die dahinter steckt. Ihre Schlangenhaut ist undurchdringbar für Cocos Schwert oder Magie. Die Hexe muss aber keine Angst haben. Sie stoppt die Zeit, packt ordentlich zu und klappt den Mund der Schlangendämonin auf. Ein Pieks mit einem vergifteten Wurfpfeil in den Mund und die Sache ist erledigt. Am Ende erlangt Coco den Ring, kommt zurück in die Gegenwart und muss sich jetzt zum Kampf gegen Pietro rüsten.


Nun, dass Coco weiterhin unbesiegbar bleibt und man als Leser nie mitfiebern muss, tut der Serie alles andere als gut. Die Rahmenhandlung in der Vergangenheit ist dieses mal aber gut ausgearbeitet und von einigen Klischees abgesehen ordentlich durchdacht. Hat Spaß gemacht zu lesen. Wenn Coco ihre Gegner abwechslungsreicher getötet hätte wäre es für mich ein durchweg gelungener wenn auch kein super Roman gewesen.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2091

07.11.2016 14:51
RE: Dämonenkiller-Taschenbuch Bd. 57: Coco und der Dämon von Venedig von Neal Davenport
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Hier das Originaltitelbild von Nikolai Lotohin für Dämonenkiller-Taschenbuch Nr. 57:

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