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Maphi Maphi ist männlich
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12 - Das Mädchen in der Pestgrube Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen




In Wien hofft Dorian Hunter einen Hinweis zu
finden, wie er seinen Erzfeind und "Vater"
Asmodi, dem Lord der Schwarzen Familie, zu
Leibe rücken kann: Angeblich existiert ein Pfand,
das Asmodi vor vielen Jahren in die Obhut der
Schwestern Elisabeth und Marie Reichnitz legte.
Doch als Hunter in der Wohnung der Schwetsern
eintrifft, erwartet ihn eine böse Überraschung -
und die Erkenntnis, das Asmodi ihm stets einen
Schritt voraus zu sein scheint ....

19.10.2014 16:32 Maphi ist offline Email an Maphi senden Beiträge von Maphi suchen Nehmen Sie Maphi in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Talis Talis ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 1406

RE: 12 - Das Mädchen in der Pestgrube Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Das Dorian Hunter-Hörspiel Nummer 12 „Das Mädchen in der Pestgrube“ beruht auf dem Dämonenkiller-Roman Nr. 12 (Vampir-Horror-Roman Nr. 67) „Das Mädchen in der Pestgrube“.

Der Scriptautor Marco Göllner hat teilweise wortwörtliche Textpassagen aus dem DK-Roman in das Hörspielmanuskript übernommen.


Nur leider hat er sich dramaturgische Änderungen in der Handlung nicht verkneifen können.

Die Anfangsepisode des Hörspieles hat nichts mit Romananfang zutun. Im Hörspiel vergnügt sich Asmodi mit einer Gespielin, und als Creeper ihm stört und ihm berichtet, das in Wien ein bestimmtes Mädchen aufgetaucht ist und damit wohl die Reichnitz-Schwestern tot sein müssen. Creeper soll sich um die Sache kümmern.

Im DK-Exposé kann man folgendes über den Romananfang lesen:


Anfangsepisode:
Beim Bau der U-Bahn auf dem Stephansplatz von Wien stößt man immer wieder auf die Gebeine jener, die bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts auf dem St. Stephans-Freithof begraben wurden. Die Gebeine werden in die Karner der Katakomben von St. Stephan überstellt.
Einer der Arbeiter entdeckt bei den Ausgrabungen ein Stück Stoff. Er gräbt im Alleingang weiter, bis ein Zipfel eines Kleides freilegt, dann stößt er auf ein Bein, und schließlich liegt vor ihm die Leiche eines jungen, hübschen Mädels frei. Sie trägt eine einfache Alt-Wiener Tracht. Die Leiche ist gut erhalten, ja, das Mädchen scheint zu leben.
Und dann erhebt es sich tatsächlich. Den Arbeiter trifft der Schlag - im wahrsten Sinne des Wortes. Sein Herz setzt einfach aus. Das Mädchen wandelt durch den U-Bahn-Tunnel, an den verdutzten Arbeitern vorbei (die nicht gesehen haben, daß sie praktisch von den Toten auferstanden ist und deshalb denken, es handle sich hier um einen makabren Scherz). Schließlich verschwindet das Mädchen spurlos.
Die Zeitungen bringen das in großer Aufmachung. Aber nach dem ersten Bericht geht ihnen der Stoff aus, denn das Mädchen bleibt spurlos verschwunden. Die Sache gerät in Vergessenheit.

Umblenden zur Haupthandlung:
Dorian Hunter kommt mit der Hinterlassenschaft der "Schwestern der Gnade" nach Wien. Er sucht sofort seinen Freund Helnwein auf (Band 2).
Die Reise gar nicht schildern, die interessiert keinen Leser, sondern gleich damit beginnen, wie Dorian bei Helnwein erscheint. Er hat sich nicht angemeldet und sagt, daß er niemand von seinem Wien-Besuch unterrichtet hat, schon gar nicht Coco, die vielleicht in Angst um ihre Familie Zamis gewesen wäre. Aber Dorian hat den Bankier Olivaro (Band 9, 10) ein Telegramm nach Hongkong geschickt, in dem er ihn um Unterstützung bittet - und ihn ersucht, nach Wien zu kommen. Dorian vermutet aber, daß es eine Weile dauert, bis Olivaro nach Wien kommen kann.
Um Stoff für Dialoge zu haben, Dorian von seiner Freundschaft zu dem Dämon Olivaro berichten zu lassen. Er legt vor Helnwein die Karten auf den Tisch und verrät ihm, daß er durch Seelenwanderung Unsterblichkeit erlangt hat.
Helnwein ist überwältigt, obwohl er die Schwarze Familie zu kennen glaubt, überrascht ihn Dorians Schicksal. Aber er ist auch überzeugt, daß Dorian nicht nur gekommen ist, um ihm davon zu er­zählen.
Dorian zeigt Helnwein die Hinterlassenschaft der "Schwestern der Gnade". Sie besteht aus:
1.einem Plan von den Katakomben von St. Stephan, wo die sogenannte Pestgrube eingezeichnet ist, befindet sich eine Markierung.
2.einige uralte Dokumente, in denen die Namen Elisabeth und Maria Reichnitz festgehalten sind (Dorian vermutet, daß so die beiden Schwestern in Wirklichkeit hießen)
3.ein weiteres vergilbtes Pergament mit der Jahreszahl Anno domini 1713.
4.steht inden Papieren die Adresse Stephansplatz 8

Im Track 3 des Hörspieles befinden sich Dorian Hunter und Norbert Helnwein in der Gewalt von Michael Zamis, der Dorian zwingt mittels dem Zamis-Henker, der Helnwein bedroht, dazu zu berichten wie er nach Wien kam. Und in einer Art Nacherzählung erfährt der Hörer wie sich die Geschichte abgespielt hat. Der Zamis-Henker tauchte zum ersten Mal in der DK-Serie in Band 32 „Die Stunden der Ameisen“ auf.

In der Rückerinnerung von Dorian Hunter hält sich der Scriptautor Marco Göllner ein wenig an der Romanhandlung, aber bei den Zahlen gibt es Änderungen. Die Anschrift der Reichnitz-Schwestern lautet jetzt 80 (statt 8 im Exposé und im Roman) und das Kaufdatum lautet auf 1712 (statt 1713 im Exposé und im Roman).

Im der Hörspielfassung wird das Mädchen nicht beim U-Bahn-Bau (siehe oben) gefunden, sondern zum Zeitpunkt des Todes der Reichnitz-Schwestern, taucht plötzlich auf der U-Bahn-Strecke beim Stephansdom ein Mädchen auf und bleibt des Zusammenstoßes mit der U-Bahn unverletzt.

Im Roman nimmt Norbert Helnwein das Mädchen Steffi auf, im Hörspiel nicht. Interessant ist auch, daß Olivaro der im Roman mitspielt und Dorian an die Vergangenheitsepisoden von Ferdinand Dunkel erinnert, im ganzen Hörspiel nicht auftaucht. Michael Zamis erinnert Dorian an seine Vergangenheit.

So kann man es im Roman nachlesen:


Ich schlug die Augen auf und blickte in Olivaros Gesicht.
„Nun?“ fragte er. „Konnten Sie sich erinnern, Dorian?“
„Ja“, sagte ich und erzählte ihm al­les.
„Es gibt keinen Zweifel, daß es das­selbe Mädchen war, das Sie bei Heln­wein sahen?“
„Keinen Zweifel“, sagte ich. „Kön­nen Sie mir eine Erklärung geben?“
„Noch nicht“, sagte Olivaro. „Sie spielten in der Vergangenheit eine kleine Rolle in einem unheimlichen Spiel. Aber es kommt Ihnen jetzt eine wesentlich größere Rolle zu.“
„Können Sie nicht endlich einmal vernünftig reden, Olivaro?“ fragte ich ungehalten.
Olivaro lächelte seltsam und schüttelte den Kopf.
„Wir werden jetzt dem Haus der Schwestern Reichnitz einen Besuch abstatten. Vielleicht kehrt da Ihre Erinnerung wieder zurück.“
„Sie tappen wohl selbst im dun­keln, was?“
„Nur zu einem kleinen Teil.“ Oliva­ro lächelte.
„Kehren wir in die Gegenwart zurück. Helnwein befindet sich in der Gewalt der Zamis'. Ich habe Angst, daß ihm etwas geschehen ist. Vielleicht ist er schon tot.“
„Machen Sie sich keine Sorgen um Helnwein“, sagte Olivaro. „Es geht ihm gut.“
„Wie können Sie das wissen?“ frag­te ich.
„Ich sage Ihnen, daß es Helnwein gut geht“, erklärte Olivaro ziemlich scharf.
„Und was ist mit der Familie Za­mis?“
„Das lassen Sie nur meine Sorge sein. Die Familie Zamis wird eine hübsche Überraschung erleben.“
Ich blickte Olivaro an. „Können Sie mir nicht endlich reinen Wein einschenken?“
Ich fühlte mich scheußlich, hatte Kopfschmerzen und Schweißausbrüche. Mißmutig steckte ich mir eine Zigarette an.
„Wir fahren jetzt zur Wohnung der Schwestern Reichnitz“, sagte Olivaro. „Und dann besuchen wir die Fa­milie Zamis.“
Olivaro stand auf, und ich folgte ihm. Wir verließen das Hotel, stiegen in ein Taxi und ließen uns zum Stephansplatz bringen. In der Wollzelle stiegen wir aus. Olivaro zahlte.
„Müssen wir tatsächlich in die Wohnung der Schwestern“, fragte ich.
„Ja“, sagte Olivaro.
Er ging ziemlich rasch. Ich hatte Mühe, ihm zu folgen. Unwillkürlich verlangsamte ich meine Schritte, als wir den Stephansplatz erreichten. Ich fühlte mich müde, völlig zer­schlagen, und Schauer überliefen meinen Körper.
Olivaro bemerkte mein Zögern. Er lächelte mir aufmunternd zu.
„Kommen Sie!“ sagte er.
Ich hatte plötzlich Angst, das Haus zu betreten. Irgendetwas hielt mich zurück.
„Ich will nicht hinein“, sagte ich.
„Sie gehen hinein, und wenn ich Sie hineintragen muß“, sagte Olivaro.
Je näher wir dem Haus kamen, umso langsamer wurde mein Schritt.
„Versuchen Sie sich zu erinnern, Dorian!“ drängte Olivaro. „Bleiben Sie stehen und schließen Sie die Au­gen!“
Ich blieb stehen und schloß die Au­gen.
„Sie sehen das Haus und den Dom, den Friedhof und die Leute vor zwei hundertsechzig Jahren. Erinnern Sie sich daran!“
Ein Zittern ging durch meinen Körper. Olivaro packte meine rechte Hand.
Endlich überwand ich meinen in­neren Widerstand. Olivaro führte mich wie einen Blinden.
„Erinnern Sie sich, Dorian, erin­nern Sie sich!“
Ich knickte ein, und er riß mich hoch. Schweiß stand auf meiner Stirn.
1713. Ferdinand Dunkel.
Vor meinen Augen flimmerte es. Ich riß sie auf und lebte plötzlich in der Vergangenheit. Frauen in bodenlangen Kleidern gingen an mir vorbei. Eine Kutsche kam auf mich zu, und ich mußte ausweichen.

Dass Dorian auch an der Schwarzen Pest erkrankt und durch Norbert Helnwein, der von Olivaro beeinflußt wurde, gerettet wird, kam im Hörspiel nicht vor.

So stand es im Roman:


Ich blieb mehr als eine Minute be­wegungslos stehen. Dann machte ich einen Schritt. Nur mit Mühe konnte ich das Gleichgewicht halten. Ich verließ den Ort des Grauens und schleppte mich durch den Winter­garten. In der Diele blieb ich schwer­atmend stehen. Alles drehte sich vor mir. Ich biß mir auf die Unterlippe, torkelte an der zersplitterten Figur vorbei, fiel die Stufen hinunter und riß mir die Hände blutig.
Einige Minuten blieb ich liegen, dann setzte ich mich wieder auf; er­hob mich, taumelte in den Garten, hielt mich an einem Ast fest und schloß die Augen. Meine Kehle brannte, und die Schmerzen wurden unerträglich. Langsam ging ich wei­ter, stolperte über einen Stein und stürzte zu Boden. Mühsam wälzte ich mich auf den Rücken. Der Himmel war dunkelblau, die Sonne stand hoch.
Ich war rettungslos verloren, denn ich war zu schwach, um Hilfe zu holen.
Die Minuten krochen langsam wie Schnecken dahin. Die Schmerzen wurden stärker. Ich schrie, doch niemand hörte mich. Aber plötzlich nä­herten sich Schritte. Sie kamen vom Haus her auf mich zu. Mühsam hob ich den Kopf.
Es war Helnwein. An ihn hatte ich nicht mehr gedacht. Ich hatte ihn völlig vergessen.
Er blieb vor mir stehen. Sein Ge­sicht war leer. Er sah aus, als wäre er hypnotisiert.
„Man soll nicht immer alles glau­ben“, sagte Helnwein. Seine Stimme klang tonlos. „Manchmal erlauben es die Umstände nicht, daß man sein wahres Gesicht zeigt. Sie müssen noch viel lernen, Dorian Hunter.“
Was hatte das zu bedeuten?
Helnwein bückte sich und zog mit einer blauen Schneiderkreide einen Kreis um mich. Ich sah ihm verwun­dert zu, wollte sprechen, doch meine Zunge war angeschwollen, und ich konnte nicht einmal krächzen.
Helnwein trat in den Kreis und schloß ihn. Dann streckte er die Hand mit der Kreide aus, malte Zei­chen auf meine Stirn, griff in die Ta­sche, holte ein kleines Fläschchen hervor, träufelte etwas von der farb­losen Flüssigkeit auf einen Watte­bausch und betupfte mein Gesicht und meinen Hals. Anschließend öff­nete er mein Hemd und half mir aus Rock und Hose. Ich konnte ihn nicht sehr bei seinen Bemühungen unter­stützen. Er rieb meinen ganzen Kör­per mit der hellen Flüssigkeit ein.
Nach fünf Minuten fing mein Kör­per zu glühen an. Ich schrie vor Schmerzen auf.
„Trinken Sie!“ sagte er und hielt mir das Fläschchen an die Lippen.
Ich trank die scharf schmeckende Flüssigkeit und glaubte, daß mein Inneres verbrennen würde. Mein Körper war in Schweiß gebadet. Ich brüllte noch einmal, dann fiel ich in Ohnmacht.

* * *

Als ich erwachte, war es dämmrig geworden. Die Bäume warfen lange Schatten. Ich schlug die Augen auf. Helnwein stand noch immer wie eine Statue vor mir.
Ich setzte mich auf. Die Schmerzen waren verschwunden, und meine Haut war glatt: keine Pestbeule, kei­ne schwarzen Flecken waren mehr zu sehen.
„Helnwein!“ rief ich. „Helnwein!“
Seine Lippen bewegten sich leicht.
„Feinde können Feinde sein“, sagte er. „Und Freunde können Feinde sein. Und manchmal bleibt einem Freund keine andere Wahl. Er muß als Feind auftreten. Denken Sie dar­an, Dorian Hunter!“
Ich stand auf und schüttelte Heln­wein. Nach einiger Zeit kam er zu sich.
„Wo bin ich?“ fragte er überrascht und blickte mich an. „Ich bin ja nackt!“
Ich kleidete mich an.
„Was ist Ihre letzte Erinnerung, Helnwein?“ fragte ich.
Er runzelte die Stirn. „Ich war in Sorge um Sie und schlich um das Haus der Zamis'. Da wurde ich ge­fangengenommen. Sie sperrten mich in ein Zimmer. Dann kam Michael Zamis zu mir, und ich wurde ohnmächtig. Ich erwachte erst in diesem Augenblick. Können Sie mir dafür eine Erklärung geben?“
Ich konnte schon, aber ich wollte nicht. Mir war klar, wem ich mein Leben verdankte: Olivaro. Da Asmo­di sich persönlich eingeschaltet hatte und er sich nicht hatte verraten wol­len, war ihm keine andere Wahl ge­blieben. Er hatte sich auf Asmodis Seite stellen und auch mich vernich­ten müssen. Irgendwie war es ihm aber gelungen, sich mit Helnwein in Verbindung zu setzen. Er hatte ihn hypnotisiert und ihm das magische Mittel gegeben, das mich von der Pest geheilt hatte.
Wieder einmal hatte mich Olivaro gerettet.
„Ach ja“, sagte Helnwein, „da fällt mir etwas ein. Ich weiß aber nicht, wer es mir sagte. Ich soll Ihnen noch etwas ausrichten.“
Er legte seine Stirn in Falten.
„Was sollen Sie mir sagen?“
„Jetzt sind wir quitt. Verstehen Sie, was das zu bedeuten hat?“
Ich verstand es. Ab nun konnte ich nicht mehr unbedingt mit Olivaros Hilfe rechnen.
„Wollen Sie mir nicht endlich er­zählen, was geschehen ist, Dorian?“ fragte Helnwein.
„Später, Helnwein“, sagte ich. „Später.“
Wir verließen den Garten, und ich warf dem Haus einen letzten Blick zu.
Die Familie Zamis war ausgerot­tet. Das war nicht mein Verdienst, aber Coco würde annehmen, daß ich hinter dem Tod ihrer Familie steck­te.
Eigentlich stand ich wieder am Be­ginn. Doch der Kampf gegen die Dämonen würde weitergehen. Und vielleicht würde es mir eines Tages doch noch gelingen, Asmodi auszu­schalten.
Ich hoffte es.

Der Überfall des Zamis-Henkers auf Norbert Helnwein fand nur im Dorian Hunter-Hörspiel Nummer 12 statt und es sollte auch nicht sein letzter Auftritt in den Hörspielen sein. Script-Autor Marco Göllner hat im Hörspiel Nummer 16 „Der Moloch“ eine wichtige Rolle gegeben.

15.08.2016 07:39 Talis ist offline Email an Talis senden Beiträge von Talis suchen Nehmen Sie Talis in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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