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Björn Hellmarks Heldenrolle im „Xantilon-Zyklus“ Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Ein Aspekt tut sich für mich in diesem großartigen Zyklus auf, der immerhin wegweisend und überaus wichtig für die ganze Macabros-Reihe geworden ist. Es ist die Sache mit Björn Hellmarks Part im untergehenden Xantilon. Mir erscheint er ein wenig als ein „Todesengel“. Fast ein jeder, der seinen Weg kreuzte, der ihm zu Hilfe kam, war des Todes!

Gewiss, sobald Xantilon unterging, wären sie alle ohnehin gestorben. Aber das sollte uns nicht darüber hinwegtäuschen, dass Björn Hellmark alias Kaphoon, der Namenlose hier nicht als der große Retter und Befreier auftrat, sondern irgendwie oftmals beinahe hilflos agierte. Er erhielt stets Hilfe von vielen Xantilonern, die dafür meist mit ihrem Leben bezahlten.

Beispiele:

Band 25: Es ist ihm trotz heldenhaften Bemühens nicht möglich, die mit ihm gefangene Laitea zu retten, die sodann den Opfertod stirbt. Hier trifft Björn Hellmark nur indirekte bis keine Schuld.

Band 26: Björn Hellmark und Arson stören eine Gruppe von Verschwörern, die gerade dabei sind, die Unterirdischen – das sind uralte Götter oder Dämonen – anzurufen, wofür sich diese rächen, sodass alle bis auf Kima, einen jungen Xantiloner, umkommen. Mit Kimas Hilfe können Björn und Arson fliehen. Hier trifft Björn Hellmark nur indirekte bis keine Schuld.

Band 27: Kima, der sich falsche Hoffnungen durch Björns Anwesenheit auf Xantilon macht, zerstört deshalb Arsons Zeitschiff und wird hinterher von Dämonen zerrissen, weil er diese hinters Licht führen wollte. Hier trifft Björn Hellmark nur indirekte Schuld.

Durch Björns Ankunft als Kaphoon, der Namenlose im Hafen von Xantilon bricht das Inferno los, wobei die meisten der Kämpfer von den durch die Dämonen ausgelösten Naturgewalten wieder vernichtet werden. Hier trifft Björn Hellmark nur indirekte bis keine Schuld, da er Teil der uralten Prophezeiung ist.

Band 28: Der Xantiloner Varok zähmt das Wunderpferd Yümaho und stellt dieses und sich selbst Kaphoon, dem Namenlosen – den archaischen Kaphoon, den er vor sich zu haben glaubt –, zur Verfügung. Weil Björn Hellmark/Kaphoon durch seine Neugier in die Falle des Schattenfürsten gerät, wird Varok beim Befreiungsversuch schwer verwundet und stirbt nach der finalen Schlacht gegen die Kugelköpfe den Heldentod. Hier trifft Björn Hellmark direkte Schuld.

Band 29: Hier ist Björn Hellmark alias Kaphoon, der Namenlose mit der jungen Velena, für die er von deren sterbenden Vater die Beschützerrolle übernahm, unterwegs zum Meer. Ein Krieger und zwei Frauen stoßen noch zu ihnen. Diese drei werden in der folgenden Nacht Opfer von Wüstenvampiren. Hier trifft Björn Hellmark nur indirekte Schuld.

Im Eingang zu Maruburs Reich entdeckt er plötzlich Pepe, dem er in Maruburs Gärten nachrennt. Er überlässt Velena im guten Glauben schutzlos der nur noch menschlich aussehenden Laerte, die die in Kaphoon verliebte junge Frau im Schlaf zu einem Wüstenvampir macht. Zuvor schenkte ihm Velena noch ihren unsichtbar machen könnenden Armreif. Hier trifft Björn Hellmark die direkte volle Schuld.

Band 31: Die in Band 30 geretteten Xantiloner Hasard Kolon und Vonx kommen bei einem Schiffsuntergang ums Leben, weil Macabros andere Leute zuerst an Land brachte, obwohl gerade diese beiden ihm am meisten beistanden. Als Björn Hellmark seinen Zweitkörper Macabros aussandte, um Rani Mahay zu suchen, nützen dies die Dämonen und entfesseln einen mörderischen Sturm, dem das Schiff und seine Besatzung niemals standhalten können. Ebenfalls geht mit dem Schiff Yümaho, sein treues Wunderpferd, unter sowie noch sieben weitere ihn begleitende Krieger. Hier trifft Björn Hellmark indirekte und direkte Schuld.

Ich weiß schon, dass man so nicht die Handlung von Heftromanen werten sollte, aber man kann sich sehr wohl einmal auch damit auseinandersetzen. Genau betrachtet hat Björn Hellmark eher mehr von den Xantilonern profitiert als diese von ihm. Zu seiner Ehrenrettung bleibt zu sagen, dass es Dan Shocker/Jürgen Grasmück möglicherweise bewusst so arrangierte, um damit aufzuzeigen, dass ein Mensch/Held aus unserer Zeit – in eine derart archaische Zeitepoche verschlagen – schon allein anhand unserer Moralvorstellungen kaum Überlebenschancen hätte. Ob dies tatsächlich des Autors Absicht war, kann ich nicht beweisen, aber es könnte eine durchaus denkbare Herangehensweise von ihm gewesen sein, auf diese Problematik solchermaßen einzugehen.

Im Übrigen möchte ich alle User ersuchen, diese Zeilen nicht überbewerten zu wollen. Es soll hier keine wissenschaftliche Aufarbeitung betrieben werden; ich wollte lediglich meine Gedanken in Bezug auf einen Aspekt in Björn Hellmarks Verhalten im „Xantilon-Zyklus“ erörtern.

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Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Shadow am 17.04.2016 10:09.

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