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Talis Talis ist männlich
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31.10.2016 11:50
Dämonenkiller-Heft Nr. 131 "Das lautlose Grauen"
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Das lautlose Grauen

von Roy Palmer (alias Holger Friedrichs)

Dämonenkiller-Heftausgabe Nr. 131

Titelbild von Fabian Fröhlich

73 Seiten

Erschienen im März 1995

Zaubermond Verlag

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 31.10.2016 12:07.

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Dabei seit: 30.07.2016
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31.10.2016 11:59
RE: Dämonenkiller-Heft Nr. 131 "Das lautlose Grauen"
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Als am 19. März 1995 eine Neuauflage ab Nummer 131 der Dämonenkiller-Serie im Zaubermond-Verlag startete, war ich sehr skeptisch, ob diese Heftserie ein langes Leben hätte. Ich hatte recht, denn es blieb bei diesem einzigsten Heft.

Wie die Geschichte des Zaubermond-Verlag begann erzählt der Zaubermond-Verlagsgründer Bernd Götz im Vorwort vom seinem einzigsten Dämonenkiller-Heft.

"Ihr haltet mit diesem Roman den ersten Band des Baphomet-Zyklus in den Händen. Einige von euch, die den Werdegang dieser Serie nicht verfolgt haben (können), werden sich nun fragen: Warum startet der Zaubermond-Verlag mit der Nr. 131 und nicht mit Band 1? Ich will deswegen später auf dieser Leserseite ein wenig auf die Historie der Dämonenkiller-Serie eingehen, um unsere Entscheidung verständlich zu machen.
Doch zuerst eine kurze Vorstellung unseres Teams: Da ist zum einen Bernd Götz, der den Stein ins Rollen brachte. Sein Leserherz hing an den Serien Larry Brent, Macabros und Dämonenkiller. Als sie 1986 eingestellt wurden, ging zwar nicht die Welt unter, aber sie wurde doch reichlich heftig erschüttert. Und Langeweile machte sich breit. Den Gedanken, diese Serien fortzusetzen, hatten im Laufe der Zeit schon einige Leute — Bernd Götz setzte ihn in die Tat um. Kurzerhand nahm er Kontakt mit Ernst Vlcek und Kurt Luif auf, unterbreitete ihnen ein paar Vorschläge — und rannte damit offene Türen ein. Der Gedanke war, die Serie dort fortzusetzen, wo sie in der ersten Auflage eingestellt wurde, und den Baphomet-Zyklus endlich, nach 17 Jahren, im Heft weiterzuführen und dann neue Romane, ganz im "Geist der klassischen Serie", zu bringen. Er hatte Erfolg: Ihr haltet nun, wie gesagt, den ersten Band des Baphomet-Zyklus in euren Händen und jetzt geht's erstmal im monatlichen Rhythmus weiter.
Unterstützt wird Bernd von seiner Frau Birgit. Und sie hatte, wie so viele "Fan-Frauen", anfangs mit Heftromanen im allgemeinen und Grusel/Horror im besonderen so gar nichts im Sinn. Doch das Engagement, mit dem Bernd an die Sache heranging, sein Elan, steckten sie förmlich an. Heute also ist sie aktiv dabei und hilft mit, wo immer sie kann. Und nicht zu vergessen: Sie bringt eine Menge Verständnis auf für die "Spinnereien" ihres Mannes.
Der erste Eindruck ist bekanntlich der beste — und für den ersten Eindruck unserer Hefte sorgt Fabian Fröhlich, einer der talentiertesten Phantastik-Zeichner Deutschlands, dessen Stil schon heute unverwechselbar ist. Er malt nicht nur die Titelbilder für den Dämonenkiller sondern auch für die Dan Shocker-Serie. Außerdem wird er in Zukunft auch Innenillustrationen für die Romane zeichnen.
Für alle Abonnenten haben wir uns etwas besonderes ausgedacht. Jeder Abonnent, der direkt beim Verlag und bei Joachim Otto bezieht, bekommt alle drei bis vier Monate ein Clubmagazin mit vielen interessanten Informationen rund um unsere Serien beigelegt. Dieses Magazin kostet im Einzelverkauf DM 3,50 zuzüglich DM 1,50 Porto. Alle oben erwähnten Abonnenten erhalten einen Treuerabatt von 40% und müssen keinen Versandkostenanteil bezahlen!
Kommen wir nun zum letzten im Bunde. Sein Name ist Thomas Born und er soll sich in erster Linie um den Dämonenkiller kümmern. Irgendwann im Spätsommer bekam er Post von einem gewissen Zaubermond-Verlag. Es war Werbung für die beiden Serien Larry Brent und Dämonenkiller enthalten. Da er ein Dämonenkillerfan der (fast) ersten Stunde ist, war er natürlich begeistert. Es entwickelte sich ein reger Briefwechsel und es kam auch zu einem ersten persönlichen Kontakt. Er bot Bernd Götz an, eine Zusammenfassung der ersten 130 Bände zu schreiben, damit auch ein Neuleser mit der laufenden Handlung zurecht kommt. Bernd war einverstanden, und Thomas machte sich an die Arbeit. Eines Tages bekam er einen Anruf von Bernd. Der Start des Dämonenkillers würde sich verschieben. Bernd fragte Thomas, ob er nicht Lust hätte, den Dämonenkiller redaktionell zu übernehmen, da er schon allein mit der Dan Shocker-Serie vollauf beschäftigt sei und sich der Start des Dämonenkillers ansonsten bis zum Herbst 1995 verzögern würde. Tja, und so ist Thomas halt zum Team gestoßen.
Bevor wir nun zu dem Punkt kommen, der viele am meisten interessiert, der Serie selbst nämlich, noch eine kurze Anmerkung zu unserer Leserseite. Hier ist nicht nur Platz für eure Briefe, vielmehr könnt Ihr euch hier auch selbst vorstellen, dürft erzählen, wie ihr zum Heftromanlesen gekommen seid, für eure Clubs werben....
Des weiteren sind wir schon gespannt auf eure Kurzgeschichten, Illustrationen und, und, und. Aber auch für eure Anregungen und Kritik haben wir immer ein offenes Ohr. Also schreibt euch die Finger wund und vergeßt vor allen Dingen nicht, euren Freunden von unseren Serien zu erzählen!
Doch genug der landen Vorrede, jetzt geht's ans Eingemachte. Wir wollen im folgenden ein wenig auf die Historie und den Werdegang des Dämonenkillers eingehen. Danach folgt eine Zusammenfassung der ersten 130 Romane, die jedoch, viele Dämonenkiller-Kenner werden es merken, nicht allzu sehr ins Detail geht (gewollt!). Die ersten 17 Romane haben wir ziemlich ausführlich behandelt, da hier doch Grundlagen zur Sprache kommen, die für einen Neuleser nicht gerade unwichtig sind. Die Romane 18 bis ca. 85 haben wir im großen und ganzen vernachlässigt um dann mit der Suche nach Hermes Trismegistos, Luguris Machtübernahme und Malkuth-Zyklus wieder ein wenig ausführlicher auf die Handlung einzugehen, da in dem Zyklus ab Nr. 131 einige Dinge aus diesen Themenbereichen zur Sprache kommen. Sollten sich in dieser Zusammenfassung inhaltliche Fehler eingeschlichen haben, möchte wir diese hier schon mal entschuldigen. Da es schon einige Zeit her ist, daß wir die Romane gelesen habe, mußten wir viele Hefte innerhalb kurzer Zeit noch mal querlesen. Wir haben uns zum großen Teil an die Angaben, die in der 2. Auflage auf der fünften Seite erschienen, gehalten. Man möge uns das nachsehen. Wir stehen auf jeden Fall sowohl für Kritik als auch für Fragen jederzeit zur Verfügung und wollen uns bemühen, alle Unklarheiten hinsichtlich der Dämonenkiller-Serie zu beseitigen.
Ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Dämonenkiller-Serie
Der erste Dämonenkiller-Roman, "Im Zeichen des Bösen" von Ernst Vlcek, erschien am 17. Juli 1973 innerhalb der Vampir-Horror Romanreihe (Nr. 23). Das Leserecho war so positiv, daß am 22. Oktober 1974 mit der Nr. 18 "Das Fest am Teufelshügel" die eigenständige DK-Serie startete. Bis zu dieser Nummer schrieben Ernst Vlcek und Kurt Luif die Serie allein, doch durch die jetzt 14-tägige Erscheinungsweise kamen nach und andere Autoren zusätzlich ins Team. Doch bis auf Earl Warren und Roy Palmer waren die anderen Autoren nur ziemlich kurze Zeit für die Serie tätig. Doch dann auf einmal der große Knall: Mit Band 143 "Rächer aus dem Totenreich" mußte die Serie eingestellt werden (17. Mai 1977)! Der Grund hierfür war, daß mehrere Romane bei der BPS (Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften) angezeigt und vier von ihnen (Nr. 7, 104, 115 und 121) als jugendgefährdend eingestuft wurden. Die Serie mußte vom Markt genommen werden!
Da stand man nun und hatte zwei Alternativen: Entweder die DK-Serie mit neuem Serientitel und Heldennamen fortsetzen oder eine ganz neue Serie auf den Markt bringen. Man entschloß sich für das letztere und brachte den Hexenhammer innerhalb der Vampir-Horror Romanreihe. Die Serie wurde allerdings ein Flop und nachdem auch die Vampir-Reihe im Oktober 1981 eingestellt wurde, wurden für die DK-Fans alle Hoffnungen auf eine eventuelle Neuauflage begraben.
Dann, zur Überraschung vieler, entschloß sich der Pabel-Verlag am 12. April 1983, doch noch eine Neuauflage des Dämonenkillers zu starten. Das Layout wurde ein wenig verändert und auch der Inhalt wurde, im Hinblick auf eventuelle Indizierungen, entschärft. Das ging sogar soweit, daß der in der Erstauflage beanstandete Band 7 "Amoklauf' komplett gestrichen wurde. Diese Entscheidung rief unter den Lesern einen Proteststurm hervor und man entschied sich, einen Einschubband zu bringen, damit die alte Numerierung wieder hergestellt wurde. Dieser Einschubband erschien als Nr. 34 "Der schwarze Hengst" am 29. November 1983. Von den anderen drei indizierten Romanen wurde Band 104 "Die Braut der Bestie" komplett neu geschrieben, während die anderen beiden Romane stärker überarbeitet und mit neuen Titeln versehen wurden. So wurde aus der Nr. 115 "Die Todesschwelle" "Die Höhle des Chakra" und aus der Nr. 121 "Das zweite Gesicht" 'Die Jagd nach dem Januskopf'. Doch dann kam der absolute Verlagsfehlentscheidungshammer: Da die Auflagenhöhe der Zweitauflage gegenüber der Erstauflage zu wünschen übrig ließ (ist ja auch verständlich, denn viele DK-Fans warteten halt auf die Fortführung des Baphomet-Zyklus, um dann wieder einzusteigen), entschloß man sich kurzfristig, ab der Nr. 131 die Dämonenkiller-Serie umzustellen. (Deswegen auch unsere Entscheidung, mit Band 131 der Erstauflage zu starten!) Ernst Vlcek wurde mit der Aufgabe betraut, den Baphomet-Zyklus auf zwei (!) Romane zusammenzukürzen. Es sollten danach mehr Einzelabenteuer erscheinen und auch die Expose-Arbeit sollte eingestellt werden, angeblich, um den Autoren mehr Freiheit zu geben. Von den alten Autoren blieb nur noch Kurt Luif übrig, da Ernst Vlcek bei Perry Rhodan total ausgelastet war. Ihm wurden die Autoren Giesa, Kneifel, Haensel und Ritter zur Seite gestellt. Was über Jahre hinaus von Vlcek und Luif aufgebaut wurde, wurde nun innerhalb weniger Wochen von den neuen Autoren zerstört. Es gab keine Absprachen mehr, jeder schrieb was er wollte (Ausnahmen: Giesa und Luif).
Es brach ein Proteststurm über den Verlag und Kurt Luif, der inzwischen die Leserseite von Ernst Vlcek übernommen hatte, herein. Daraufhin wurde von Giesa ein Zyklus ausgearbeitet, der beim Verlag Zustimmung fand und ab der Nr. 165 lief. Für den nächsten Zyklus, der ab Nr. 175 in elf Teilen laufen sollte, lieferten Vlcek und Warren, der inzwischen wieder ins Team gekommen war, die Ideen, und Warren machte sich daran, den Zyklus auszuarbeiten. Doch das Schicksal wollte es wieder anders. Der damalige Chefredakteur des Pabel-Verlages, Müller-Reymann, kam bei einem Verkehrsunfall ums Leben. In einer Krisensitzung wurde beschlossen, einige Serie, die keine rote Zahlen schrieben, einzustellen. Dazu gehörte auch der Dämonenkiller, denn die Verkaufszahlen, die dieser Entscheidung zu Grunde lagen bezogen sich noch auf die Einzelabenteuer vor der Nr. 165. Der letzte Roman der Zweitauflage wurde somit Band Nr. 175 "Ich, Coco Zamis" von Earl Warren. Wieder wurde ein begonnener Zyklus nicht zu Ende gebracht.


Zusammenfassung der Bände 1 bis 130
Dorian Hunter, 29 Jahre alt und von Beruf Reporter, der sich viel mit Okkultismus, Hexenverbrennungen und der Inquisition befaßt, verspürt zusammen mit acht anderen Männern verschiedener Nationalitäten, den dringenden Wunsch, in ein ziemlich unbekanntes Dorf an der jugoslawischen Grenze namens Asmoda zu reisen. Seine Frau, Lilian, begleitet ihn widerwillig. Während der Busfahrt zu diesem Ort stellt sich heraus, daß alle neun Männer am gleichen Tag geboren wurden. Dies ist, wie sich später zeigen wird, nicht die einzige Gemeinsamkeit.
In Asmoda angekommen, wird die illustre Gesellschaft von einem Debilen zu einem Schloß geführt, wo sie von der Schloßherrin, Anastasia von Lethian, schon erwartet werden. Es wird ihnen eröffnet, daß alle neun die Söhne der Anastasia, einer Dämonin, sind, überirdische Geschöpfe, die von ihr und dem Fürsten der Finsternis gezeugt und dann sterblichen Frauen untergeschoben wurden, die sie ausgetragen und großgezogen haben. Anastasia erklärt ihnen weiter, daß alle Geschöpfe der Finsternis sich in einer Schwarzen Familie zusammengeschlossen haben.
Nun bricht in den Männern das Dämonische hervor. Einer entpuppt sich als Vampir, ein anderer als Werwolf, Ghoul usw.. Nur Dorian bleibt normal (was im weiteren Verlauf der Serie auch ziemlich schlüssig erklärt wird). Er versucht, mit seiner Frau zu fliehen, doch schon bald werden die beiden voneinander getrennt. Es beginnt eine Hetzjagd durch das ganze Schloß. Es gelingt Dorian, Anastasia zu töten, seine Frau zu finden, das Schloß in Brand zu setzen und letztendlich zu fliehen. Doch zu welchem Preis! Seine "Brüder" sind entkommen und Lilian ist unter der großen psychischen Anspannung wahnsinnig geworden. Verbittert nimmt Dorian den Kampf gegen die Schwarze Familie auf.
In Wien, wo seine Frau vorübergehend in eine Privatklinik eingeliefert wird, trifft er Coco Zamis. Coco ist eine Hexe, die den Auftrag bekam, Dorian in Ihren Bann zu schlagen und an einen seiner "Brüder" auszuliefern. Allerdings war Coco noch nie mit den Machenschaften der Schwarzen Familie einverstanden und fühlte sich schon immer mehr den Menschen zugehörig, was ihr auch innerhalb ihrer eigenen Familie schon einige Schwierigkeiten eingebracht hat. Sie hilft Dorian, verliebt sich in ihn (was auf Gegenseitigkeit beruht) und entsagt der Schwarzen Familie. Da sie nicht in Wien bleiben kann, nimmt Dorian sie, zusammen mit seiner Frau, mit nach London. Lilian wird dort in einer Privatklinik, der O'Hara-Stiftung, untergebracht und weiterbehandelt. Doch die Chancen auf Heilung sind gleich Null.
In London gründet Dorian unter Mithilfe des Secret Service die Inquisitionsabteilung mit Sitz in einer Jugendstilvilla in der Baring Road. Damit wird der Kampf gegen die Schwarze Familie organisiert. Am Anfang lassen sich auch einige Erfolge verzeichnen. Dorian gelingt es, fünf seiner "Brüder" zu töten. Doch während eines Falls in Hongkong gerät er in eine ausweglose Situation. Er wird lebendig begraben und soll von einem seiner überlebenden "Brüder", einem Ghoul, bei lebendigem Leibe verspeist werden. Doch unverhofft kommt ihm Olivaro, einer der mächtigsten Dämonen der Schwarzen Familie, zu Hilfe. Es gelingt Dorian, mit Unterstützung von Olivaro, den Ghoul zu vernichten. Als er Olivaro nach den Beweggründen seiner Hilfestellung fragt, bekommt er als Antwort, daß Olivaro in Dorians Schuld stünde, da er ihn vor langen Jahren einmal aus einer mißlichen Situation geholfen hätte. Dorian ist ratlos, da er Olivaro erst zwei Tage zuvor in seiner Tarnexistenz als Bankier kennengelernt hat. Doch zu weiteren Erklärungen ist Olivaro erstmal nicht bereit.
Zurück in London fällt Dorian zufällig ein Tagebuch eines gewissen Baron Nicolas de Conde aus dem Jahre 1484 in die Hände. Dort wird beschrieben, wie dieser Baron versucht, Asmodi, den Fürst der Finsternis, zu hintergehen und die Unsterblichkeit zu erlangen. Asmodi erfüllt dem Baron während eines Hexensabbats seinen Wunsch, doch als Strafe für seinen Hintergehungsversuch werden seine Frau und seine zwei Kinder von Werwölfen gerissen. Der Baron schwört, daß er sich an allen Dämonen für diese Tat rächen wird.
Auf einmal wird Dorian bei seiner Lektüre unterbrochen. Olivaro wünscht, ihn dringend zu sprechen. Er hat herausgefunden, daß Dorian sich mit der Vergangenheit beschäftigt. Olivaro bittet Dorian inständig, die Vergangenheit ruhen zu lassen, damit sich dieser nicht ins Unglück stürzt. Zu weiteren Aussagen ist Olivaro auch diesmal nicht bereit. Neugierig geworden wendet sich Dorian wieder dem Tagebuch des Baron de Conde zu.
Der Baron fährt nach Koblenz, dem Sitz der Inquisition unter Jakob Sprenger und Heinrich Institoris. Er erhofft, dort Hilfe im Kampf gegen die Dämonen zu erhalten. De Conde darf bei den beiden Großinquisitoren vorsprechen und entlarvt als Beweis seiner Loyalität eine angesehene Bürgerin als Vampirin und tötet sie. Er verheimlicht allerdings die Begleitumstände, die ihn zu einem so erbarmungslosen Dämonenhasser haben werden lassen. Zusammen mit Sprenger und Institoris arbeitet er daraufhin Leitlinien zur Hexenbekämpfung (den berühmten Hexenhammer) aus. Drei Jahre gehen ins Land und nun rächt es sich, daß Baron de Conde damals nicht erzählte, daß er an einem Hexensabbat teilgenommen hat. Der Baron wird von einer Hexe, die am selben Sabbat teilnahm denunziert und daraufhin festgenommen und in einen Kerker geworfen.
Hier enden die Aufzeichnungen des Baron de Conde. Dorian interessiert sich natürlich für das weitere Schicksal des Barons. Wiederum hilft ihm hier der Zufall weiter. Er findet in seinem Fundus einen Kupferstich eines gewissen Heinrich Cornelius Mudt von Gilding, mit dem der Baron, laut seinen Tagebuchaufzeichnungen, Kontakt hatte und den er als Dämonen entlarven konnte. Diese Information hielt er aber noch zurück, weil er hoffte, über Mudt an Asmodi heranzukommen, um sich zu rächen. Dorian trifft fast der Schlag, als er den Kupferstich genauer betrachtet. Es handelt sich um keinen geringeren als Olivaro! Deswegen also die Bitte, nicht in der Vergangenheit zu wühlen. Sofort zitiert Dorian den Dämonen zu sich und bittet ihn um Aufklärung über die weiteren Geschehnisse. Dieser eröffnet ihm, daß Dorian sich selbst am besten daran erinnern müßte, da es sich bei dem Baron um niemand anderes als Dorian Hunter in seinem ersten Leben gehandelt hat. Dorian ist, als wenn ein Schleier gelüftet wurde, und fängt an, sich zu erinnern.
Der Baron sieht, nachdem er in den Kerker geworfen wurde, das Leid, das er vielen Menschen, die zu Unrecht der Hexerei beschuldigt wurden, angetan hat. Er merkt weiterhin, daß die Regeln des Hexenhammers, die er mit aufgestellt hat, zum Teil völlig falsch interpretiert werden. Alle seine Beteuerungen gegenüber seinen Richtern nützen ihm nichts. Er wird schlimmsten Foltern unterzogen und landet schließlich auf dem Scheiterhaufen. Dort erlebt er bei vollem Bewußtsein seinen Tod mit — und auch seine Wiedergeburt. Er merkt, wie seine Seele in den Körper eines Neugeborenen wechselt und nimmt sich vor, aus den Fehlern seines ersten Lebens zu lernen. Aber sofort nach der Geburt fällt ihm jeder weitere Gedanke schwer und schließlich kann er sich an gar nichts mehr erinnern — weder an sein erstes, noch an irgendein späteres Leben. Dies war also die Unsterblichkeit, die Asmodi ihm verliehen hatte.
Olivaro erzählt Dorian, daß er schon viele Leben gelebt hat, in denen er die Dämonen bekämpfte. Doch jedesmal wenn er glaubte, Erfolge erzielt zu haben, erhielt er seine Erinnerungen zurück und zerbrach daran. Olivaro erklärt Dorian auch, warum er sich ihm gegenüber verpflichtet fühlt. Damals hätte der Baron ihn während der Folterungen ohne weiteres verraten können, um eventuell noch seine Haut zu retten. Doch Baron de Conde schwieg. Olivaro verspricht, Dorian auch weiterhin zu unterstützen. Dorian bleibt keine Zeit, all diese neuen Eindrücke und Erinnerungen zu verarbeiten. Asmodi, dem die Machenschaften und Erfolge des Dämonenkillers zuviel werden, geht mit aller Macht gegen ihn vor. Doch auch Dorian bleibt nicht untätig. Er gelangt in den Besitz von Unterlagen, die eventuell eine Schwachstelle von Asmodi aufdecken. Dorian reist wieder nach Wien, wo er die (teilweise) Erinnerung an ein weiteres Leben erhält.
Im Jahr 1713 lebt er als Ferdinand Dunkel, nichtsnütziger Sohn eines angesehenen Goldschmiedes, in Wien. Zu dieser Zeit wütet die letzte Pestepidemie in der Stadt. Er wird Zeuge, wie der Herrscher der Schwarzen Familie, Asmodi, von einem jungen Dämonen in den Körper einer jungen Frau verbannt und in einer Pestgrube verschüttet wird. Der junge Dämon übernimmt die Herrschaft über die Schwarze Familie und nennt sich ebenfalls Asmodi.
In der Gegenwart wird während U-Bahn-Ausschachtungen diese junge Frau wieder freigelegt. Der Geist von Asmodi I. erwacht. Allerdings sind seine Kräfte noch nicht in vollem Maße wieder vorhanden. Es gelingt Dorian, unter Mithilfe von Olivaro, Asmodi I. zu vernichten. Als kleiner "Nebeneffekt" wird auch die komplette Zamis-Sippe ausgelöscht. Asmodi II, der den ganzen Vorgang natürlich mitbekommt, versucht, auch Dorian zu beseitigen. Doch Olivaro steht ihm wieder zur Seite. Ohne den Verdacht auf sich zu lenken, hilft er dem Dämonenkiller aus der Klemme. Asmodi II bemerkt das Doppelspiel Olivaros nicht. Dieser läßt Dorian eine Nachricht zukommen und teilt ihm mit, daß sie nun endgültig quitt wären.
Dorian taucht unter, um den Kampf gegen Asmodi IL alleine weiterzuführen. Es gelingt ihm, seine restlichen "Brüder" zu töten und er findet auch Hinweise auf eine Schwachstelle des Fürsten der Finsternis. Er stellt sich Asmodi zum alles entscheidenden Kampf und schafft es tatsächlich, ihn zu vernichten. Niemand anders als Olivaro übernimmt als Magus IV. die Führung der Schwarzen Familie. Er legt Dorian nahe, in Zukunft die Hände von der Schwarzen Familie zu lassen — oder er wird ihn töten. Doch der Dämonenkiller denkt nicht daran, auf diesen Handel einzugehen. Der Kampf geht weiter.
Während eines Kampfes gegen den Dämon Srasham, den Dorian dabei besiegt, erhält er ein Gesichtsstigma, eine Art Tätowierung, die später in extremen Streßsituationen sichtbar wird und jede Art Dämon in die Flucht schlägt, für normale Menschen allerdings auch ziemlich furchterregend aussieht.
Im Laufe der nächsten Wochen und Monate muß der Dämonenkiller einige Rückschläge hinnehmen: Die Inquisitionsabteilung wird aufgelöst und Lilian, die in der Zwischenzeit erstaunlicherweise völlig genesen ist, wird von Dämonen umgebracht. Nach der Auflösung der Abteilung stehen ihm neben Coco Zamis nur noch folgende Personen zur Seite:
Trevor Sullivan: Einst ein hohes Tier beim Secret Service, der die Macht der Dämonen zu spüren bekam, als den englischen Geheimdienst für ihre Bekämpfung einsetzen wollte.
Donald Chapman: Ebenfalls ein Secret Service Agent, der nicht an die Mächte der Finsternis glaubte, bis ein Dämon einen fußgroßen Zwerg aus ihm machte.
Jeff Parker: Er war so lange ein unbekümmerter Playboy, bis er eines Tages den Teufelsreigen der Dämonen mit eigenen Augen erlebte. Seit damals hat sein Leben einen neuen Inhalt bekommen: die Dämonenbekämpfung.
Philip: Der Hermaphrodit, ein Zwittergeschöpf wie aus der griechischen Mythologie, nicht Mann, nicht Frau, weder Mensch noch Dämon, der zwischen den Welten lebt und zwischen Traum und Realität nicht unterscheiden kann. Er wird von den Dämonen gefürchtet, und er hätte die latente Macht, sie zu vernichten — doch ist er nicht mehr als ein geheimnisvolles Orakel.
Martha Pickford: Eine resolute alte Dame, die Mutterinstinkte für den Hermaphroditen entwickelt und Mädchen für alles in der Dämonenkiller-Clique ist.
Doch Dorian muß nicht nur Rückschläge hinnehmen. Olivaro, der von den Dämonen nie richtig akzeptiert wurde, weil er mehrere Demütigungen vom Dämonenkiller und Coco Zamis hinnehmen mußte, tritt freiwillig als Oberhaupt der Schwarzen Familie zurück. Somit ist der Thron des Fürsten der Finsternis wieder vakant.
Coco Zamis gebiert Dorian einen Sohn, Martin, den sie allerdings an einem geheimen Ort, den auch Dorian nicht kennt, versteckt, um ihn vor dem Zugriff der Dämonen zu schützen Mit ihrem Sohn steht Coco ab und zu in telepathischen Kontakt und auch ihre alten magischen Fähigkeiten keh¬ren nach und nach zurück.
Nach dem Rücktritt Olivaros zerfällt die Schwarze Familie in unzählige Gruppen, weil sich die Dämonen nicht auf einen Führer einigen können — bis die Hexe Hekate auf den Plan tritt und die Macht an sich reißt. Hekate kennt Dorian aus einem früheren Leben (als Georg Rudolf Speyer). Damals haben sich die beiden geliebt, aber nun haßt die Hexe den Dämonenkiller abgrundtief.
Dorian hört im Laufe seiner Abenteuer von einem gewissen Hermes Trismegistos und begibt sich auf die Suche nach dessen Mumie. Der geheimnisvolle Begründer der Alchimie soll das Geheimnis des Steins der Weisen gekannt haben. Dorian erhofft sich, ein Machtmittel im Kampf gegen die Dämonen in die Hand zu bekommen. Doch auch Olivaro möchte den Stein der Weisen besitzen, um seine Macht innerhalb der Dämonenfamilie zu vergrößern. Im Laufe der Auseinandersetzung wird zwar die Mumie gefunden, dabei allerdings zerstört.
Kurz nach der Vernichtung der Mumie taucht ein geheimnisvoller Mann auf, der sich Magnus Gunnarsson nennt. Dorian vermutet, daß sich hinter dem Isländer die Reinkarnation des Hermes verbirgt. Allerdings gefällt dem Dämonenkiller die Art und Weise, wie dieser Magnus Gunnarsson auf skrupellose Weise gegen die Dämonen kämpft und dabei auch unschuldige Men¬schen benutzt, nicht. Ist Gunnarsson wirklich der Dreimalgrößte oder nur ein unter seinem Einfluß stehender Diener?
Dorian erhält weitere Hinweise auf den Stein der Weisen und fährt mit Coco und Unga, einem aus einen Tiefschlaf erweckten Steinzeitmenschen, der eine geheimnisvolle Verbindung zu Hermes Trismegistos zu haben scheint, in die Bretagne, um nach der versunkenen Stadt Ys zu suchen. Die drei haben Erfolg und finden in den Ruinen der Stadt einen Handspiegel mit einer transparenten Spiegelfläche, dessen Bedeutung im Dunkeln bleibt.
Währenddessen gerät Hekate in Zugzwang. Durch verschiedene Niederlagen, die ihr die Dämonenkiller-Crew und Magnus Gunnarsson (Hermes Trismegistos?) zugefügt haben, wird sie gezwungen, Luguri, den großen Magus der Schwarzen Magie, aus seinem jahrtausendelangen Schlaf zu erwecken, damit der Kampf des Bösen gegen Hermes Trismegistos nicht verlorengeht. Luguri, der Erzdämon, ist für die Schwarze Magie das, was Hermes für die Weiße Magie ist. Luguri spürt, daß die Dämonen dieser Zeit aus seiner Sicht verweichlicht sind. Er ist entschlossen, die Herrschaft über die Welt anzutreten und die Dämonen mit harter Hand zu führen. Ein Kampf auf Biegen und Brechen steht bevor.
Hekate, der es nicht gelingt, den Dämonenkiller zu töten, wird von Luguri in eine Alraunenwurzel zurückverwandelt, aus der sie auch hervorging. Damit ist Luguri der uneingeschränkte Herrscher der Schwarzen Familie.
Dorian ahnt, daß nun der Kampf gegen die Dämonen erst richtig beginnt. Er will die Macht Hermes Trismegistos' erlangen damit er massiv gegen Luguri vorgehen kann. Er bricht alle Brücken hinter sich ab und begibt sich mit Unga, der sich erstaunlich schnell an die Gegebenheiten des 20. Jahrhunderts angepaßt hat, und Magnus Gunnarsson auf die Suche nach dem Stein der Weisen. Die drei finden auf Island, im Tal Torisdalur, den Tempel des Hermes. Sie erfahren, daß sie Auserwählte sind, doch nur einer kann die Macht des Dreimalgrößten erringen. Während sich Unga mit Dorian solidarisch erklärt, entbrennt zwischen Magnus und dem Dämonenkiller ein Kampf auf Leben und Tod, aus dem Dorian erfolgreich hervorgeht Damit ist er am Ziel seiner Träume angelangt. Er selbst ist jetzt Hermes Trismegistos und der Tempel bietet ihm absoluten Schutz gegen die Mächte der Finsternis. Er braucht nicht mehr in ständiger Angst leben. Doch der Preis dafür ist, daß er den Tempel nicht verlassen darf. Es ist ein hoher Preis, auf alles zu verzichten, was das Leben lebenswert macht. Er will sich gegen das Schicksal auflehnen. Die große Verantwortung, die er als Hermes Trismegistos zu tragen hat, scheint ihn zu erdrücken. Noch glaubt er, daß Coco und seine früheren Gefährten nach ihm suchen und ihn finden werden. Doch seine Hoffnung erfüllt sich nicht, da ein Doppelgänger von ihm auftaucht und getötet wird. Die ganze Welt glaubt nun, daß der Dämonenkiller tot ist. Verzweifelt versucht Dorian, mit der Außenwelt in Verbindung zu treten, doch seine Rufe werden in die Vergangenheit abgeleitet. Er spricht mit Tim Morton in New York, mit Coco in Basajaun — und mit sich selbst in der Jugendstilvilla. Da weiß Dorian, daß er seiner Bestimmung nicht entgehen kann. Er ist Herrnes Trismegistos, die stärkste aller Kräfte. Und er ist das ein-samste Wesen im Universum.
Die Zeit vergeht, und der Dämonenkiller beginnt, sich mit seinem Schicksal abzufinden. Er läßt Unga, der Magnus Gunarssons "Elfenhof' auf Island übernommen hat, gegen die Dämonen Luguris kämpfen. Doch geheimnisvolle Vorkommnisse um Olivaro rufen Dorian, der inzwischen den Tempel verlassen kann, selbst auf den Plan. Er erfährt, daß Olivaro einer fremden, bisher unbekannten Macht angehörte, die seit Menschengedenken ihr Unwesen auf der Erde treibt. Jetzt bekämpft Olivaro diese Macht, denn er weiß daß man ihn töten wird, weil er seine Stellung schon in alten Zeiten systematisch mißbraucht hat. Die Janusköpfe, wie sich die Fremden nennen, stammen aus einer Parallelwelt, die mit einem Tor zu dieser Welt verbunden ist. Es gelingt Dorian, mit Hilfe des YS-Spiegels, das Tor zu verschütten, bevor größeres Unheil geschieht. Doch damit ist die Gefahr nicht gebannt. Die Janusköpfe würden sich ein neues Tor schaffen. Deshalb muß der Dämonenkiller mit Olivaro sprechen, denn er benötigt mehr Informationen über sein Volk, um einen eventuellen Angriff erfolgreich abschlagen zu können. Es gelingt den Janusköpfen tatsächlich nicht nur, ein neues Tor zu öffnen sondern gleichzeitig Dorian, Coco und Olivaro durch dieses Tor auf ihre Welt zu verschleppen, während sie auf unserer Welt an verschiedenen Schauplätzen ziemliche Aufruhr verursachen. Es gelingt den dreien von der Januswelt zu entkommen, wobei allerdings der YS-Spiegel zurückbleibt, und abermals das Tor (diesmal endgültig??) zu schließen. Aber noch befinden sich zehn Janusköpfe auf der Erde, und man kann annehmen, daß sie nichts unversucht lassen, um entweder in ihre Heimat zurückzukehren, oder ihre Macht in ihrem unfreiwilligen Exil auszubauen.
Soviel zu den ersten 130 Bänden.


Die früheren Leben des Dämonenkillers
Dorian Hunter:
Innerhalb der Dämonenkiller-Serie werden die Reinkarnationen chronologisch aufgezählt. Nur in Band 11: "Das Mädchen in der Pestgrube" wurde eine Ausnahme gemacht. Dieser Roman spielt in einer Vergangenheitsepisode im Wien des Jahres 1713 — als die Pest wütete — und Dorian Hunter tritt als Ferdinand Dunkel auf, ohne daß ausgesagt wird, die wievielte Reinkarnation das ist.

1. Leben
Baron Nicholas de Conde [geb. ? bis 1487] Dezember 1484 erhält der Baron von Asmodi I. die Unsterblichkeit durch Seelenwanderung. Als der Baron seine Schuld erkennt, will er Sühne und glaubt, die Inquisition für die Bekämpfung der Dämonen zu gewinnen, wird aber dann selbst ihr Opfer.
Todesart: Tod auf dem Scheiterhaufen der Inquisition

2. Leben
Juan Garcia de Tabera [1487 bis 1508]
Todesart: Als Vampir gepfählt

3. Leben
Georg Rudolf Speyer [1508 bis 1540]
Todesart: Freiwilliger Tod durch Alraune (Hekate)

4. Leben Michele da Mosto [1540 bis 1586]
Todesart: Tod durch Harakiri

5. Leben Tomotada [1586 bis 1610]
Todesart: Bei lebendigem Leibe vom Rokuro-Kubi aufgefressen

Hier nun eine kleine Vorschau auf den kommenden Zyklus:
Der neue Zyklus wird weniger Fantasy-Elemente als der vorangegangene haben und mehr auf den traditionellen Horror zurückgreifen. Der Brennpunkt der Ereignisse wird sich irgendwann ins Bermuda-Dreieck verlagern. Denn dort kommt es zu einigen seltsamen und scheinbar unerklärlichen Ereignissen, die darauf hinweisen, daß es hier eine Überlappungszone zwischen der Januswelt und der Erde gibt....
Das ist jedoch nur der Background für den nächsten Zyklus. Das Hauptthema ist ein ganz anderes, nämlich Cocos und Dorians Sohn Martin, der zum erstenmal in Erscheinung tritt — und über dessen Haupt sich eine furchtbare Gefahr zusammenbraut. Man könnte diesen Zyklus mit "Die sieben Prophezeiungen des Hermon" übertiteln. Dorian sieht im Tisch des Tempels auf Island sieben Schreckensvisionen. Und jede davon wird sich in den Bänden bis zum Jubiläumsband 150 auf diese oder jene Art bewahrheiten. Und eine dieser Visionen handelt von einem Kind, einem kleinen Jungen, der in seinem Versteck von einer furchtbaren Bedrohung heimgesucht wird — und in dem Jungen, der nackte Angst und Entsetzen zeigt, erkennt der Dämonenkiller seinen Sohn...
Wie geht es nun weiter mit dem Dämonenkiller? Nun, der Baphomet-Zyklus wird bis so zu Ende gebracht, wie es in der Erstauflage geplant war. Ab Band 150 wird dann ein neuer Zyklus beginnen, den Kurt Luif und G. Hastur schreiben werden. Ob die vorhandenen Manuskripte und Exposes, die ja bis Band 155 vorliegen, Verwendung finden werden, muß erst noch durchgesprochen werden. Der Zyklencharakter der Serie wird auf jeden Fall erhalten bleiben und auch Exposes werden verfaßt, damit die Rahmenhandlung für jeden Roman festliegt. Ob weitere Autoren mitschreiben werden, steht noch in den Sternen. Ernst Vlcek ist ja beim Rhodan ziemlich eingespannt und Earl Warren...na ja, schau'n wir mal.
Für alle diejenigen, denen unsere Zusammenfassung der ersten 130 Romane ein wenig, na sagen wir es mal vorsichtig, oberflächlich war, haben wir noch eine gute Nachricht: Diese Romane werden auch wieder erscheinen! Allerdings nicht in Heftromanform, sondern jeweils fünf bis sieben Romane zusammengefaßt in einer Luxusausgabe, gebunden mit Hardcover. Der Preis steht allerdings noch nicht fest. Er richtet sich nach der Auflagenhöhe und wird irgendwo zwischen DM 24,— und DM 40,—liegen. Deswegen möchten wir diejenigen, die Interesse an einer solchen Buchausgabe haben, bitten, uns zu schreiben oder zu faxen, damit wir ungefähr abschätzen können, mit welcher Auflage wir zu planen haben.
Beschließen möchten wir die heutige Leserseite mit einem Auszug aus einem Leserbrief, der in der Zweitauflage im Band 104 "Die Braut der Bestie" erschien:
Horst Hermann von Allwörden, Nindorfer Str. 32, 21706 Drochtersen schreibt:
... Zur Handlung will ich eigentlich wenig sagen. Nur das eine. Für einen Heftroman ist die Handlung erstaunlich, wenn man bedenkt welch idiotische Handlungen häufig Erfolg haben. Sicherlich muß man hierbei die besonderen Gegebenheiten des Heftromans berücksichtigen. Da verstehe ich das Gemecker einiger Leser nicht vollständig. Innerhalb der dem Heftroman gesetzten Grenzen ist der DK besser als viele andere Serien und mir fallen höchstens zwei oder drei Serien ein, die dem DK das Wasser reichen können und die ebenso hart an die Grenzen des im Heftroman Machbaren gehen. Eine Heftromanserie sollte man immer in deren ziemlich starren und festen Grenzen sehen. Erst dann ist man meiner Ansicht nach zu einer Würdigung des DK in der Lage. Es gab sogar Heftserien, die waren im Grunde zu gut für einen Heftroman. Der DK nutzt – wie schon erwähnt – seinen Spielraum mehr oder minder gut aus. Es gab zwar hier und da Ausrutscher (siehe "Panik", "Der Vampir von Venedig"), aber im großen und ganzen kann man zufrieden sein. ...
Dem ist er stmal nichts hinzuzufügen.
Zum Abschluß folgt noch eine Aufstellung aller erschienenen Romane (die Titel beziehen sich auf die Erstauflage).
Bis in vier Wochen!"

Zwei Wochen später konnte man im April 1995 in einem Rundschreiben der Romantruhe folgendes lesen:

Betr. Ihr Abonennt für Dan Shocker und Dämonenkiller

Sehr geehrte Abonnent,

wie uns der Zaubermond-Verlag mitteilt, werden ab sofort Romanhefte der obengennannten Heftserien nicht mehr erscheinen.

Ab Ende Juni 1995 werden beide Serien in Buchform weiter geführt, Die Bücher werden einen Umfang von jeweils 340 - 380 Seiten mit jeweils 4-5 Romanen und einen Hardcoverumschlag haben. Die Erscheinungsweise für beide Buchreihen ist vierteljährlich und der Verkaufspreis beträgt DM 29,80 pro Buch.


Das war die Geschichte des einzigsten Dämonnenkiller-Heft aus dem Zaubermond-Verlag...

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 31.10.2016 12:11.

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