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Michael Michael ist männlich
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Band 1110: Äon Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Endlich ist Nele wieder aufgewacht – und doch können ihre Freunde Zamorra, Nicole und der ehemalige Scotland Yard-Inspector Paul Hogarth nicht so richtig glücklich darüber sein. Zu viele Geheimnisse umgeben Neles geheimnisvolles Koma – und auch ihr Erwachen. Sicher scheint nur, dass Navesh, der Schöpfer Edens, etwas damit zu tun hat – und das scheint selbst dem mit allen Wassern gewaschenen Zamorra etwas weit hergeholt zu sein ...

Geschrieben von Adrian Doyle
Erscheinungstag: 13.12.2016
Titelbild: Arndt Drechsler

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

13.12.2016 11:07 Michael ist offline Email an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8274

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Mit diesem Heft schließt Manfred seinen Plot um die Adern der Welt nach Jahren ab. Gut durchdacht. Unabhängig davon, wie ich die einzelnen Ideen in ihrem Unterhaltungswert beurteile. Die komplexe Geschichte ist in sich logisch erklärt und verknüpft. Alles andere hätte mich aber auch sehr überrascht.

Was hatten wir in der Zeit? Erst die Paradieswelt Eden mit ihrem scheinbar gottgleichen Herrscher. Dann stellte sich heraus, dass Jachwa nur der Stadthalter eines noch mächtigeren Wesen war, welches in der Lage ist, ganze Welten aus Langeweile zu erschaffen. Auch damit war noch nicht Schluss, das Parallelparis des Weltenerschaffers Narvesh wurde von einem noch gewaltigerem dunklen Engel angegriffen, der mit ihm den Boden aufwischte. Und wie sich jetzt zum Finale herausstellt ist der Engel nur ein Bote der Gottexistenz ÄON. Manfred musste zum dritten mal einen draufsetzen, wo er doch schon mit einem vermeintlichen Gott startete. Für mich einer der Hauptpunkte, warum ich die Handlung nicht mochte. Das war mir alles zu unglaubwürdig.

Auch beim Aufbau gibt es Kritik von mir, wenn dies wirklich der Abschluss ist. Eine Trilogie hätte Not getan. Die ersten 20 Seiten erfahren wir rückblickend, was Nele im dunklen Paris widerfahren ist. Dann kurz ein Absatz in der Gegenwart, bevor es wieder in den rückblickenden Bericht übergeht. Bis Seite 40 lesen wir, wie Nele auf Nathaniel trifft und im Zwischenwelthaus eingesperrt wird. Der Rest ist bekannt, Zamorra findet sie zufällig und rettet sie. Zwei Drittel des Romans also ohne echte Handlung. Ja, die letzten schwarzen Stellen werden aufgedeckt und als Brückenband einer Finaltrilogie hätte ich gar nichts gesagt. Jetzt aber lediglich 20 Seiten zu lassen, so ein großes Thema abzuschließen, ist einfach ungenügend.

Zamorra stellt sich dem dunklen Engel schließlich allein. Hallo? So wie Manfred aufgetrumpft hat dürfte das einer der stärksten Gegner des gesamten Heftserie sein. Wenn es gegen kleinere Brocken ging war schon ein Staraufgebot der Heldenbesetzung nötig. Ich erinnere mich noch sehr gut an den Kampf gegen Tan Morano. Das war vor mehr als zwei Jahren und ich denke immernoch an diesen tollen Abschlusszweiteiler. Zurück zu Manfreds Heft. Wie erwartet versagt der Professor gegen den Engel komplett, kein Kratzer. Die erste nebensächliche Attacke des Gegners haut ihn dafür direkt aus den Latschen. Was jetzt? Er erwacht in einem großen Nichts und muss sich eine philosophische Predigt von ÄON anhören. Danach schickt der ihn unverletzt wieder auf die Erde. Fies gesagt, ein passender und bezeichnendes Ende für den ganzen Plot. Nebenbei hat ÄON mit einem bloßen Gedanke Nele und Paul getötet. Wird auf der vorletzten Seite kurz und für diese Figuren völlig unangemessen erwähnt. Musste Manfred seinen Plot plötzlich auf Anweisung beenden und hatte keinen Bock mehr, seine Figuren vernünftig herauszuschreiben?

Nach der Sache bezweifle ich außerdem, dass wirklich schon Schluss ist. Kein Sieg für die das Zamorrateam. Vielmehr Gnade durch eine Gottexistenz. Würde ÄON wieder auftauchen, es würde mich nicht wundern.


Nach einigen Monaten ist das wieder so ein Heft, bei dem mir eine Bewertung sehr schwer fällt. Weil ich es als Beitrag zur PZ-Serie nicht akzeptieren kann. Zwei plotrelevante Figuren, die man mögen gelernt hat, in einem Satz auf Seite 63 rausgeschrieben. Nicht der Hauch eines Sieges oder irgendetwas in der Art. Statt den Bösewicht zu vernichten wurde der Meister des Bösewichts eingeführt. Im letzten Drittel, die 40 Seiten davor waren nur Vergangenheitspassagen. Manfred eine richtig bescheidene Wertung reindrücken mag ich aber auch nicht. Handwerklich ist der Roman gut geschrieben und alles ist logisch.


großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff (2 von 10 Amuletten) würde ich geben. Da schwingt extrem viel Enttäuschung mit. Vielleicht lassen mich die anderen Meinungen hier und im Basteiforum die Sache nochmal anders sehen.

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20.12.2016 22:07 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Archmage Archmage ist männlich
König


Dabei seit: 30.07.2013
Beiträge: 788

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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Mit diesem Heft schließt Manfred seinen Plot um die Adern der Welt nach Jahren ab.


Offen bleibt immer noch, was mit Julian passiert ist. Aber die Figur kann ja auf den Abstellgleis bleiben. Bei Bedarf kann er sich ja immer noch herbei träumen.


Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Nach einigen Monaten ist das wieder so ein Heft, bei dem mir eine Bewertung sehr schwer fällt. Weil ich es als Beitrag zur PZ-Serie nicht akzeptieren kann. Zwei plotrelevante Figuren, die man mögen gelernt hat, in einem Satz auf Seite 63 rausgeschrieben. Nicht der Hauch eines Sieges oder irgendetwas in der Art. Statt den Bösewicht zu vernichten wurde der Meister des Bösewichts eingeführt. Im letzten Drittel, die 40 Seiten davor waren nur Vergangenheitspassagen. Manfred eine richtig bescheidene Wertung reindrücken mag ich aber auch nicht. Handwerklich ist der Roman gut geschrieben und alles ist logisch.

großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff (2 von 10 Amuletten) würde ich geben. Da schwingt extrem viel Enttäuschung mit. Vielleicht lassen mich die anderen Meinungen hier und im Basteiforum die Sache nochmal anders sehen.


Das finde ich ehrlich gesagt dann doch etwas zu hart. Da schwingt wohl viel zu sehr die Enttäuschung mit. (2 von 10 ist ja ein schlecht bis sehr schlecht bei JD).

Klar, war es nervig, dass nach dem übermächtigen Herrscher von Eden, sein Schöpfer, der Sendebote und dann noch Äon eingeführt wurde. Das war dann doch zu viel. Auf anderen Seite muss aber ja auch nicht jeder Roman mit der Vernichtung des Bösen enden. Auch das Ende der Charaktere, besonders da Paul gerade eine Entwicklung durchmachte und Nele mir endlich sympathisch wurde, war doch zu plötzlich. Aber auch logisch und auch etwas passend. Wenn das Fake-Paris eingerissen wird, dann können solche "Kleinigkeiten" nicht liegen bleiben. Klar, wäre z.B. ein dramatisches Altern von Nele, während die Gefährten hilflos zusehen dramatischer. Aber so ist es eben Mal etwas anderes.

Am Ende haben wir einen soliden Roman, in der viel erklärt/erzählt wurde, aber auch eine komplexe Handlung logisch zu Ende gebracht wurde. Der Anfang war doch etwas langweilig - weil wir wusste, dass Nele nichts passiert - aber doch etwas interessant.

Also ich gebe dem Roman ein 6/10.

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02.02.2017 20:51 Archmage ist offline Email an Archmage senden Beiträge von Archmage suchen Nehmen Sie Archmage in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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