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Umfrage: Dark Land Band 23: Dunkle Vorzeichen
top 2 40.00%
sehr gut 1 20.00%
gut 0 0.00%
mittel 1 20.00%
schlecht 1 20.00%
sehr schlecht 0 0.00%
Insgesamt: 5 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 7057

Band 23 - Dunkle Vorzeichen Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Dunkle Vorzeichen

Er hatte Mühe, seine Augen zu öffnen. Wie lange hatte er geschlafen? Er wusste es nicht. Manchmal schien es ihm, als wäre das Zeitgefüge in Twilight City aus dem Takt geraten. Aus dem Gleichgewicht, dachte er. Genau wie er selbst.
Es wurde Zeit, dachte der Mann in dem schwarzen Priestergewand. Zeit, dass sich einige Dinge in TC änderten. Und er würde diese Veränderungen einleiten.
Heute war ein guter Tag dafür. Er fühlte es…

Autor: Marc Freund

Erscheinungsdatum: 26.09.2017

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

16.09.2017 18:44 iceman76 ist offline Email an iceman76 senden Homepage von iceman76 Beiträge von iceman76 suchen Nehmen Sie iceman76 in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Loxagon Loxagon ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1429

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Endlich geht es, ganz minimal, mit dem Schiff weiter. Wie (fast) immer ein TOP-Roman.

DL macht einfach bisher alles richtig.

26.09.2017 16:53 Loxagon ist offline Email an Loxagon senden Homepage von Loxagon Beiträge von Loxagon suchen Nehmen Sie Loxagon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2038

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Ich schließe mich dem Top an, weil hier ein sehr spannender Band entstanden ist, der sich nun ach endlich, wie zuvor häufig kritisiert, auch mit dem weißen Schiff im Hafen auseinander setzt.

Auch wenn es nur ein kleiner Meilenstein auf dem Weg zur Lösung ist, so ist man nun doch auch an das Problem herangegangen, und bei den noch sehr viel vorhandenen Baustellen in TC kann man sich auch nicht gleichzeitig um alles kümmern. Nun hat man es getan und das ganze um einen Großindustriellen aufgebaut, der mit seiner Entwicklung Einfluß nehmen wollte und aus einer anschließenden Erpressung der Reichste und Einflußreichste zu werden.

Auch wenn Kommissar Zufall natürlich hilft, in dem Abby und ein Informant sowie Bella Tosh und Wynn zeitgleich auf das genau rchtige Pronlem angesetzt werden, als auch die ersten Ausdünstungen des Industriellen ihr Unwesen treiben. Das ganze aber sehr spannend kreiert.... als ein Topband für mich.

Und wie sich das mit Bella und Wynn weiter entwickelt, da freu ich mich auch schon drauf.

LG Lessy großes Grinsen Alt

__________________
✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

30.09.2017 17:12 lessydragon ist offline Email an lessydragon senden Beiträge von lessydragon suchen Nehmen Sie lessydragon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Loxagon Loxagon ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1429

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Mich wundert, dass unser GW noch nichts zu dem Roman gesagt hat.

30.09.2017 20:53 Loxagon ist offline Email an Loxagon senden Homepage von Loxagon Beiträge von Loxagon suchen Nehmen Sie Loxagon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8450

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Zitat:
Original von Loxagon
Mich wundert, dass unser GW noch nichts zu dem Roman gesagt hat.


Nur nicht Hetzen, junger Mann. Ich werde auch nicht jünger. großes Grinsen


Endlich geht es mit dem vermaledeiten Weißen Schiff weiter, könnte man meinen. Es ist jetzt ein halbes Jahr her, dass Marc Freund das Schiff hat auftauchen lassen. Seitdem passiert damit kaum etwas, nur einmal hat es jemanden verschlungen.

Der Roman beginnt vielversprechend mit einer kleinen Erklärung zu dem Mysterium. Für jedes Opfer bildet sich der Anfangsbuchstabe dessen Nachnamens auf dem Schiff. Sobald der Name des Schiffes vollendet ist werden SIE entsteigen.

Damit hat es sich dann aber auch und es folgen zwei völlig platte Einzelthemen, die später miteinander verknüpft werden. Wynn soll als Reporter nachforschen, ob ein Mitglied des berüchtigten Kirchenrates Dreck am Stecken hat. Zusammen mit einem Kontakt von der Polizei. Und jetzt ratet mal, wer das schon wieder wie immer ist. Genau, Bella Tosh. Gibt es denn keine anderen Polizisten in TC? Dass die beiden dauernd zufällig zusammen treffen. Warum? Weil man so richtig dolle eine Liebesgeschichte zwischen den beiden aufziehen will und deshalb jede billigen Mittel nutzt.

Es stellt sich heraus, dass Kirchenrat Hamilton wirklich ein ganz fieser Bösewicht ist. Der Besitzer einer Farbfabrik hat eine Chemikalie entwickelt, mit der man das Trinkwasser der Stadt vergiften kann. Deshalb will er den Bürgermeister erpressen.


Dies findet Abby heraus, die an anderer Stelle an der Sache dran ist. In einer Bar am Hafen trifft sie einen ehemaligen Fabrikmitarbeiter, der auspackt. Mit der Information sollte sie jetzt so schnell es geht zu ihrem Chef. Doch Halt! Plötzlich wird der Hafen von Hummermonstern überrannt. Scheinbar hat Hamilton auch noch Chemieabfälle ins Meer entsorgt, welche die Hummer mutieren lassen haben. Ach bitte! Sind wir hier bei einem 80er-B-Movie? Oder bei einem typischen Batman-Gegenspieler der Woche?

Zum Glück kann Abbys Kontaktmann ein Gegenmittel herstellen, wenn er zur Fabrik gebracht wird. Das ist aber gar nicht so einfach. Die restliche Handlung bringt dann ein weiteres bekanntes Element ein. Wären es keine Hummermutanten sondern Zombies könnte es eine typische Zombieserien-Folge sein. Eine Gruppe ungleicher Menschen in der belagerten Bar. Die Barrikaden gaukeln Sicherheit vor, denn sie sollten halten. Nach zwischenmenschlicher Reiberei muss der Plot weitergehen, natürlich halten die Barrikaden nicht. Die Gruppe muss durch den obligatorischen Hinterausgang fliehen. Der Einzelgänger will im Auto abhauen, wird aber in unglücklich erwischt. Also muss man weiter zu Fuß fliehen. Auf dem Weg muss die schwache Frau, die die Gruppe durch ihr Stolpern aufhält, dran glauben. Dann erreicht man die Fabrik, muss aber einen laut tuckernden Generator einschalten, der die Monster anlockt. In letzter Sekunde wird in einem Raum das Gegenmittel hergestellt, während die Monster sich draußen ansammeln.

Auf dem Weg zur Fabrik hat man übrigens noch Bellas Partner aufgesammelt, der hier auch ermittelt. In der Fabrik laufen dann die Handlungsfäden zusammen, Wynn und Bella geraten hier an die Grobianraufbolde von Hamilton, können aber ganz knapp mit dem Leben entkommen und küssen sich in der darauffolgenden Phase der Erleichterung das erste mal.

Zum Schluss noch einmal zum Weißen Schiff. Das bekommt mit Hamilton ein weiteres Opfer. Da kommt alles zusammen. Gerade an dem Tag werden die Hummermonster aktiv, gerade an dem Tag wird gegen Hamilton ermittelt, gerade an dem Tag rächt sich der neue Diener des Schiffs an dem Kirchenrat. 3 Buchstaben fehlen jetzt noch. Im Endeffekt ist das nur ein angekündigter weiterer Aufschub. Bevor hier wirklich etwas passiert kommen noch mindestens drei Hefte, in denen dem Schiff jemand zugeführt wird.

Ein schwacher Roman. Nicht schlecht, aber einfach schwach. Zu viele Handlungen. Hätte man sich nicht mehr auf Winters Rache gegen Hamilton konzentrieren können, aus dessen Sicht? Dafür das Krabbenzeug ganz weglassen können? Wynn als Hauptfigur muss möglichst mitspielen, deshalb verstehe ich die Nachforschungen ja noch. Zeit zwischen ihm und Bella ist auch wichtig, um die Romanze möglichst offensichtlich und stur voranzubringen. Wenn die Nebengeschichten wenigstens gut gewesen wäre, aber sie bieten einfach überhaupt nichts überraschendes oder unoffensichtliches. Soviel zur Erzählstruktur, geschrieben ist der Roman zufriedenstellend.

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04.10.2017 18:15 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

dark side dark side ist männlich
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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8746

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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ein schwacher Roman . Nicht schlecht . aber einfach schwach . Wenn die Nebengeschichten wenigstens gut gewesen wäre, aber sie bieten einfach überhaupt nichts überraschendes oder unoffensichtliches. Soviel zur Erzählstruktur, geschrieben ist der Roman zufriedenstellend .

Gleichgewicht Du verwirrst mich großes Grinsen . Also am Ende jetzt ein "schlecht" oder ? Koch .

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04.10.2017 19:11 dark side ist offline Email an dark side senden Beiträge von dark side suchen Nehmen Sie dark side in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

dark side dark side ist männlich
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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8746

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Sorry, doppelt post Wall

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04.10.2017 19:14 dark side ist offline Email an dark side senden Beiträge von dark side suchen Nehmen Sie dark side in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
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Zitat:
Original von dark side
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ein schwacher Roman . Nicht schlecht[/COLOR aber [COLOR=darkred]einfach schwach . Wenn die Nebengeschichten wenigstens gut gewesen wäre, aber sie bieten einfach überhaupt nichts überraschendes oder unoffensichtliches. Soviel zur Erzählstruktur, geschrieben ist der Roman zufriedenstellend .

Gleichgewicht Du verwirrst mich großes Grinsen . Also am Ende jetzt ein "schlecht" oder ? Koch .


Ich unterteile einen Roman immer nach Erzähung und Schreibstil.
Ein Roman kann beschissen erzählt sein, aber immer noch wunderbar geschrieben.


Aus Ermangelung weiterer Bewertungen habe ich meinen Punk bei SCHLECHT gemacht. Für ein MITTEL hat es nicht mehr gereicht. Hätte ihm aber eher 4 von 10 Kettenraucherexendämonen gegeben, also nicht "total schlecht".


Ich mag DL ja, ich will auch nicht fies sein.



Soweit alle Unklarheiten beseitigt? großes Grinsen

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05.10.2017 08:43 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 1049

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Bemerkenswert, dass der Nachfolger von Reverend Winter, Reverend Spring heißt... auf Winter folgt ja bekanntlich der Frühling... netter Wortwitz Augenzwinkern

Wenns um Hummerviecher geht, muss ich zwangsweise immer an Stephen King und seinen Revolvermann denken... großes Grinsen

Mit hat der Roman sehr gut gefallen, man kann schon ein wenig ahnen, dass es bald heftig in TC zur Sachen gehen wird.

Hat Hamilton noch mehr hinterlassen? Gibt es in seiner Villa noch Geheimnisse? Wird darauf noch eingegangen? Fragen über Fragen Augenzwinkern

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and the Lord said unto John, "Come forth an receive eternal life." But John came fifth and won a toaster.

08.02.2018 08:49 Tulimyrsky ist offline Email an Tulimyrsky senden Beiträge von Tulimyrsky suchen Nehmen Sie Tulimyrsky in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Wynn Wynn ist männlich
Routinier




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 465

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Vor langer Zeit war Marc Freund derjenige, der für erheblichen Unmut gesorgt hat, obwohl der Autor nichts dafür konnte. Ich meine die "berühmte" Affäre um das "Weiße Schiff", das in Twilight City auftauchte und seitdem nur noch schuldbewußt in fast jedem folgenden Roman erwähnt wird. Und es ist bis heute eines der Ärgernisse geblieben, das mit dieser wunderbaren Serie einhergeht. Ja, wir befinden uns im Heftroman-Sektor; und nein, ich habe nichts wichtigeres zu tun, als mich über sowas aufzuregen. Vor allem wurmt mich genau das: dass man zu glauben scheint, man kann uns alles vorsetzen und wir, die Geldgeber und getreue (und auch strapazierfähigen) Fans sind, hätten das zu schlucken. Diese Kritik richtet sich natürlich an den Verlag, und es ist eine von vielen möglichen, die hier aber keine Rolle spielen. Auf den Leserseiten wird ohnehin eine kindische heile Heftroman-Welt suggeriert und keine substantiellen Leserbriefe abgedruckt (oder es gibt gar keine, was ich für schlimmer hielte).

Damals habe ich die Serie erst einmal ausgesetzt - und jetzt renne ich hinterher, um sie wieder einzufangen, weil sie eben trotzdem zum aufregendsten gehört, was derzeit in diesem Sektor erhältlich ist - und das ist wahrlich nicht viel.

Jetzt also ist Marc Freund wieder zugange - und das Weiße Schiff ist grundsätzlich ein Thema des vorliegenden Romans. Aber er macht nichts besser, denn das Thema ist nur ein nebensächliches. Auch Rakk darf kurz auftauchen, um uns ja nicht vergessen zu lassen, dass Soraja Tyrone die Strippen zieht. Welche das sind, wissen wir nicht. Rakk hat nur die Aufgabe ein Verbindungsglied zu schaffen zwischen dem Weiße-Schiff-Strang und dem Rakk/Soraja-Strang. Den Rest wird die Zukunft weisen. Im Grunde einfallslos und hier auch völlig uninspiriert und ohne Bezug.

Der Drogensüchtige Reverend der Trinity Church, Theodore Winter, erwacht eines Tages aus seinem Delirium und lässt sich von einem weißen Vogel in die Katakomben der Kirche führen, wo er in einem Sarg eine Schrift mit folgenden Worten findet:

"Und es wird da kommen ein Schiff, begleitet von gefiederten Scharen [...]"

Wunderbar, denkt man, jetzt könnte es doch losgehen, aber die folgenden Erzählstränge teilen sich und verbinden sich später ausschließlich durch Zufall wieder. Das ist kein gutes Handwerk, auch wenn Zufälle natürlich eine erhebliche Rolle bei allem spielen dürfen. Mittlerweile werden die Handlungen fast alle auf Zufällen aufgebaut und das ist dann doch zuviel. Denn irgendwie treffen sich immer alle Beteiligten am Ende. Vielleicht sollten sie sich aus diesem Grund endlich mal Kaffee und Kuchen mitnehmen.

Wynn bekommt von seinem Chef Murbull den Auftrag, ein Interview mit dem Industriellen Litwark Hamilton zu führen. Das ist einer dieser Fälle, an denen Polizei und Presse zusammenarbeiten. Das hat man auch schon in der Vergangenheit angesprochen und ist an sich ein kluger Schachzug, wenn man Wynn längerfristig glaubhaft in Szene setzen will. Also bekommt er - nicht besonders überraschend - Bella Tosh als Partnerin dieses Unternehmens. Doch die beiden blitzen bei Hamilton ab. Über dessen Machenschaften erfahren wir etwas durch den "Abby-Strang", die ebenfalls an diesem Fall arbeitet und sich mit dem Informanten Clover trifft, der neun Jahre für Hamilton gearbeitet hat und jetzt auspacken will, weil er rausgedrängt wurde. Es läuft auf Erpressung der Stadt hinaus, oder: die Vergiftung des Trinkwassers, um sich dann als Retter aufspielen zu können. Platt genug.

Und jetzt bekommen wir ein wenig Monster-Punk, denn inzwischen sind hunderte Riesenhummer aus dem Meer nach TC gekommen, mutierte Gesellen, die sich durch das LH127 genannte Gift aus Hamiltons Farbfabrik in recht ansehnliche Trümmer verwandelt haben. Sie attackieren die Kneipe, in der Abby mit ihrem Informanten sitzt, bis dieser vorschlägt, sich zur Lagerhalle durchzuschlagen, damit er ein Gegengift einsetzen kann. Unterwegs treffen sie auf Kajahn, der nichts davon wußte, dass Wynn mit seiner Partnerin Bella Tosh unterwegs ist (und mittlerweile in arger Bedrängnis sind, natürlich in der Lagerhalle - da müssen schließlich am Ende alle sein). In der Lagerhalle geht es dann schnell, Clover kredenzt das Gegenmittel, sprüht es herum und - schwupps - die "Hummer starben ohne weiteren Schaden anzurichten". (Der Platz wird ja auch langsam knapp und wir müssen noch lesen, wie Reverend Winter, der Hamilton gekidnapped hat, ihn zum Weißen Schiff führt).

Am Ende erkennt Wynn bei der Vorbeifahrt einen zweiten Buchstaben am Schanzkleid prangen. Ein großes H. Nun.

Schreiben können die Jungs alle, aber manchmal scheppert und kratzt es gewaltig im Erzählwerk. Das ist mit Abstrichen immer hinzunehmen, aber in dieser geballten Ladung dann doch zuviel des Guten. Und so schreddert der Roman knapp am ersten wirklich "schlecht" vorbei und kann gerade noch ein "mittel" mitnehmen. Das liegt vielleicht am Kuß zwischen Bella und Wynn.

Ich gebe vier von zehn Henkern.

Böse Böse Böse Böse Motz Motz Motz Motz Motz Motz

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Dark Land / John Sinclair / Harry Dresden /

11.04.2018 17:13 Wynn ist offline Email an Wynn senden Homepage von Wynn Beiträge von Wynn suchen Nehmen Sie Wynn in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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