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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Larry Brent » Larry Brent im Blitz-Verlag » Larry Brent im Blitz-Verlag: Band 78 „Die Teufelsbrut in den Anden“
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woodstock woodstock ist männlich
Administrator




Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 11540

22.10.2017 20:41
Larry Brent im Blitz-Verlag: Band 78 „Die Teufelsbrut in den Anden“
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Enthalten ist der Roman:

Band 158: Marduks schwarze Leichenbrut

Titelbild von Rudolf Sieber-Lonati

__________________
Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schüler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trägt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage

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97980
Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

22.10.2017 22:07
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Ein weiteres Beispiel für den fehlenden Respekt vor dem Verfasser und seinem Werk. Warum hat der Verlag ohne Not den ursprünglichen Titel ("Marduks schwarze Leichenbrut") in diesen neuen umgewandelt?

__________________
Er saß am Fenster und sah zu, wie das blasse Gold der vergilbten Bäume langsam zur Erde sank und die roten Blätter wie toll die lange Allee heruntertanzten.

Oscar Wilde: The Canterville Ghost

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98002
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2143

24.10.2017 16:41
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Zusätzlich enthalten ist in dieser Blitz-Nummer auch der zweite Teil des Larry Brent-Romanes "Zur Herberge der tausend Schrecken" (Zauberkreis-Exklusiv-TB 170/SGK-TB 2 + SGK 134), der beim Blitz-Verlag den Titel "Die Schreckensherberge" bekam, und auch schon als Band 7 der Larry Brent-Buchausgabe erschienen ist.

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98040
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

24.10.2017 18:52
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...und das nur, um die Seiten zu füllen. Urks

__________________
Er saß am Fenster und sah zu, wie das blasse Gold der vergilbten Bäume langsam zur Erde sank und die roten Blätter wie toll die lange Allee heruntertanzten.

Oscar Wilde: The Canterville Ghost

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98043
Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2401

24.10.2017 22:21
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Zitat:
Original von Olivaro
...und das nur, um die Seiten zu füllen. Urks

Nein, Olivaro, so ist es nicht gewesen!

Die "Ein-Romanheft-Bücher" mit den Nummern 61, 62, 76, 77, 78, 79, 80 hatten 112 Seiten und eine sehr große Schrift. (Wie sich das bei den Bänden Nr. 81 bis Nr. 91 verhielt, kann ich nicht sagen, weil ich diese Büchlein nicht mehr gekauft habe.) Die beiden Paperbacks Nr. 77 und Nr. 78 hatten jedenfalls eine viel kleinere Schrift, damit sich jeweils eine Hälfte des Romans "Zur Herberge der tausend Schrecken" zusätzlich ausging.

Warum dieses?

Ich habe Jörg Kaegelmann darauf aufmerksam gemacht, dass nach seinem unnötigen Umstieg mit den Classic-Romanen zu den Hardcovern, den er dann wieder abbrach, die beiden Classic-Romane "Zur Herberge der tausend Schrecken" und "Im Würgegriff des Nachtmahrs" in der Paperback-Reihe fehlten. Also schob Herr Kaegelmann mit Band Nr. 61 "Der Nachtmahr" ein und mit Band Nr. 62 "Atomgespenster". Den Roman "Zur Herberge der tausend Schrecken" hatte er einfach übersehen oder vergessen bzw. meinte er, dieser sei ja schon längst in einem Doppelband erschienen.

Ich ließ nicht locker und bewies ihm, dass dem nicht so war. Und so kam er schließlich auf diese tolle Idee, den übrig gebliebenen Roman in zwei Hälften nachzuliefern, was hiermit geschah.

So viel auch zu der Prämisse, dass in der Larry-Brent-Reihe alle Romane nach ihrer originalen, mit Jürgen Grasmück persönlich abgesprochenen Erscheinungszeit aufgelegt würden. Zumindest mit diesem geteilten Roman wurde diese Zusage an seine Leser und Sammler nicht mehr eingehalten ...

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Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

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98049
Loxagon Loxagon ist männlich
Lebende Foren Legende


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1628

24.10.2017 22:30
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Was sagte der Autor eigentlich zu den Verstümmelungen seiner Romane?

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98051
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

24.10.2017 22:42
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Also in meinen Augen ist das wirklich nur Seiten auffüllen, denn die "Herberge" einfach später erneut als broschierten Einzelband nachzuliefern wäre immer noch die bessere Lösung gewesen als diese untergeschobene Zweiteilung, auf die wenigstens auf dem Titelbild nicht hingewiesen wurde. Zumindest hatte er mit seiner Aussage recht, dass er die "Herberge" bereits vorher veröffentlicht hatte:

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Oscar Wilde: The Canterville Ghost

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98052
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

24.10.2017 22:48
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Zitat:
Original von Loxagon
Was sagte der Autor eigentlich zu den Verstümmelungen seiner Romane?


Die Frage kann sicherlich Talis am besten beantworten - wenn es denn überhaupt eine Antwort darauf gibt.

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98053
Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2401

24.10.2017 23:02
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Zitat:
Original von Olivaro
Zumindest hatte er mit seiner Aussage recht, dass er die "Herberge" bereits vorher veröffentlicht hatte:

Hatte er nicht, Olivaro!

Er meinte, er hätte diesen Roman bereits in den Doppelpaperbacks in einer früheren Nummer abgedruckt, was aber nicht stimmte.

Seine Idee mit den Hardcovern war, eine wechselweise Vermischung von Classic-Romanen und Neuerscheinungen im selben Format. Auch da schrieb ich ihm, dass dies ein Blödsinn ist, aber er war ganz begeistert davon. Doch diese Begeisterung hielt nicht lange an – und das "Projekt Hardcover" war gestorben ...

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98056
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

24.10.2017 23:04
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@Shadow

Deine Antwort verwirrt mich nun etwas. Ist "Die Schreckensherberge" wie oben abgebildet nun erschienen oder nicht oder nur geplant? Jörgs Veröffentlichungspolitik macht es da einem wirklich schwer...

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98057
Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2401

24.10.2017 23:27
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Olivaro, wenn Du meine beiden Kommentare genauer lesen würdest, wäre wohl alles klar für Dich wie Kloßbrühe. groes Grinsen

Der Roman »Zur Herberge der tausend Schrecken« ist als Hardcover Nr. 7 erschienen. Das ist Fakt!

Ebenso wie der Roman »Im Würgegriff des Nachtmahrs« als Hardcover Nr. 9 erschienen ist.
Danach wurde diese Reihe wieder eingestellt.

Mit diesen beiden Romanen als Beginn wollte Jörg Kaegelmann alle restlichen Heftromane nach der Paperback-Nummer 60 »Leichenladies« nur noch als Hardcover auflegen! Soll heißen, es sollte keine Doppelpaperbacks oder Einzelpaperbacks mehr geben.

Es dürfte den Käufern und Fans aber nicht sehr gefallen haben, und so ging er wieder zu den Paperbacks zurück. Die folgenden Bände gingen aber mit der Nummer 63 »Das Höllenbiest« weiter und erschienen im Jahr 2013.

Die zwei fehlenden Nummern 61 und 62 erschienen erst 2014 (ich glaube im Herbst) und schlossen diese Lücke. Somit hatte er das HC-Nr. 9 »Der Nachtmahr« auch in der Paperbackreihe aufgelegt, nicht aber HC-Nr. 7 »Die Schreckensherberge«. Dessen Platz nahmen eben die »Atomgespenster« ein. Erst ab diesem Zeitpunkt konnte ich ihn darauf aufmerksam machen, dass eben »Die Schreckensherberge« nicht an der ihr gebührenden Stelle in den Paperbacks erschienen ist. Darum dann die Stückelung in zwei Teile als »Anhang« ...


Fazit: Die zwei Hardcover-Romane waren bloß ein Intermezzo!

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98058
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5146

25.10.2017 06:42
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Danke, dannsjaallesklar! Dennoch ergibt es für mich keinen Sinn, die "Herberge" zweizuteilen und wie einen Blinddarm an zwei Einzelromane anzuheften, nachdem das Buch (in welcher Form auch immer) bereits vorher im Verlag erschienen war. Aber egal, ist ja ohnehin Schnee von gestern...

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98060
woodstock woodstock ist männlich
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Beiträge: 11540

25.10.2017 07:47
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Ich finde auch das es überhaupt keinen Sinn machte diesen Roman zu teilen.
Aber wie Olivaro schon sagt; Schnee von Gestern und interessiert nun wirklich nicht mehr so richtig

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98061
Shadow Shadow ist männlich
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25.10.2017 11:30
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Dass es keinen Sinn machte, da gebe ich euch vollkommen recht, meine Herren!

In solchen Sachen war jedoch nicht mit ihm zu reden, da hatte er stets seinen eigenen Dickschädel. Man sieht ja, wohin dieser Dickschädel ihn letztendlich gebracht hat ...

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98065
Talis Talis ist männlich
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Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2143

25.10.2017 19:24
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Zitat:
Original von Olivaro
Zitat:
Original von Loxagon
Was sagte der Autor eigentlich zu den Verstümmelungen seiner Romane?


Die Frage kann sicherlich Talis am besten beantworten - wenn es denn überhaupt eine Antwort darauf gibt.


Zu den Lebzeiten von Jürgen Grasmück war die Bearbeitung der Romane vernünftig. Da traute sich der Blitz-Verlag wohl nicht. Könnte ja sein, das Jürgen merkte, was man mit seinem Text machte und den Vertrag kündigte, wenn er mal in dem Buch blätterte.

Leider ist Jürgen Grasmück jetzt schon über zehn Jahre tot.

Mit dem letzten Larry Brent-Bearbeiter begann 2013/2014 das Elend. Zu der Umstellung auf nur noch ein Larry Brent-Abenteuer pro Blitz-Ausgabe, begann die Verstümmlung der Dan-Shocker-Romane.

Als die Familie Grasmück bemerkte, was da passierte, handelte sie entsprechend und Kaegelmann verlor die Rechte.

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98079
Gruftl
Routinier


Dabei seit: 06.07.2011
Beiträge: 339

26.10.2017 12:28
Blitz-Verlag Larry Brent
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Das ganze kann man in einem Aufguss zusammenfassen.
Wie zerstöre ich einen Selbstläufer.
Indem ich alles verkehrt mache
Gruftl

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Shadow Shadow ist männlich
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Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2401

17.12.2017 20:26
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Rezension zu Larry Brent-Paperback Nr. 78 »Die Teufelsbrut in den Anden«

Bei dem hier vorliegenden Larry Brent-Paperback mit dem Cover-Titel »Die Teufelsbrut in den Anden« lautet der Innentitel auf Seite 3 »Die Todesbrut in den Anden«. Warum sich da zwei verschiedene »T-Wörter« tummeln, entzieht sich meiner Kenntnis, abgesehen davon, dass der Originalroman von Jürgen Grasmück alias Dan Shocker eben Marduks schwarze Leichenbrut [LB Nr. 158] hieß. Selbst auf der Seite 4 ganz oben wird beim Erscheinungstermin des Originalromans ebenfalls als Titel »Die Todesbrut in den Anden« angeführt! Da kann es sich doch nur um einen Fehler der Redaktion handeln. Oder stellt das Wort »Leichenbrut« gar ein für die heutigen Leser zu schockierendes Wort dar ...?

Davon abgesehen fehlt mir irgendwie das typische Dan Shocker-Feeling. Es ist zwar ein Spätwerk des Autors, wo er selbst schon etwas anders schrieb als man es zuvor gewohnt war, aber hier wirkt das Ganze »geglättet«, obwohl ich nicht sagen kann, ob es sich so verhält, denn ich habe den originalen Heftroman nicht zur Verfügung. Es ist nur so ein Gefühl, das mich aber auch trügen kann.

Im Roman selbst geht es einmal mehr um einen genialen, verrückten Wissenschaftler, der mit seinem Helfer in einer Höhlenwelt in den Anden geheime Studien an toten Tieren betreibt. Er will ein Mittel finden gegen den Scheintod. Da ihm die Tiere nicht mehr genügten, machte er mit toten Menschen und später mit lebenden Menschen weiter. Letzteren spritzte er ein Mittel, wodurch sie in den Scheintod verfielen – aber nicht tot waren! Sie bekamen alles mit, konnten sich jedoch nicht mitteilen und zeigten auch keine Lebenszeichen mehr!

Doch dadurch weckten die beiden den unterhalb der Höhlen vor tausend Jahren verbannten Marduk und seine Leichenwächter auf, ohne dies zu ahnen. Und dann setzte der von den Sternen gekommene Marduk zu einem furchtbaren Rundumschlag an. Nicht einmal die Smith & Wesson Laserwaffen der PSA-Agenten konnten ihm etwas anhaben, denn er absorbierte umgehend jede Form von Energie! Während einem Maskenfest in Lima, der Hauptstadt von Peru, nimmt das Verhängnis seinen unbarmherzigen Lauf ...

Meinung: Wie schon erwähnt, kann ich nicht sagen, inwieweit der Nachdruck im Paperback dem Originalheftroman, der am 13.08.1985 erschien, entspricht. Zu Beginn baut sich eine recht gruselige Ausgangssituation auf, die sich sogar in teils recht brutale Aktionen steigert. Aber zum Ende hin flacht das etwas ab, weil auch ab dem Auftreten der PSA-Agenten viel zu sehr der »Kommissar Zufall« regiert. Das tut manchmal schon richtig weh! Das Ende in Lima geht mir etwas zu schnell vor sich, wenn es auch dramatisch abläuft, aber das könnte möglicherweise auch durch die Neubearbeitung zustande gekommen sein.

Fazit: Ein Roman, den man lesen kann, aber nicht gelesen haben muss. Nicht viel Neues unter dem Vollmondlicht. Ein Plot, den man schon etliche Male bei Dan Shocker/Jürgen Grasmück in ähnlicher Prägung zu lesen bekam.

Ich vergebe 3 von 5 Smith & Wesson Laser mit der Tendenz zu 2½.


Das Titelbild entspricht genau der Beschreibung im Roman. Ein echter Lonati halt! Tolle Farbgebung, die sehr gut zu einem unterirdischen Reich passt. Die Saurierköpfe als Armlehnen sind großartig gemalt; das Menschlein links vor dem Thron sieht man beinahe gar nicht (die Schrift verdeckt zudem seine Beine und den Unterleib). Und die Leichenbrut sieht wahrhaftig zum Gruseln aus ...

Ich vergebe 5 von 5 Smith & Wesson Laser.

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