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Michael Michael ist männlich
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Band 1137: Der Frostjahrmarkt Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



London, 1683. Einer der kältesten Winter in den Aufzeichnungen der Stadt sorgt für ein spektakuläres Ereignis: Die Themse friert zu! So tief, dass auf dem Eis fahrendes Volk erscheint: Wahrsager, Gaukler, Händler.
Und auch ein Mädchen, das es durch Zufall in diese Zeit verschlug: Carrie. Sie ist auf der Suche nach Nele. Eigentlich wollten beide nach den Ereignissen in der Stadt unter dem Friedhof zusammen nach London, doch Carries Gabe, die sie von den Regenbogenblumen erbte, scheint völlig verrückt zu spielen.
Nun muss Carrie sich allein durch den eisigen englischen Winter schlagen – wenn sie ihre Freundin nicht wiederfindet ...

Geschrieben von Adrian Doyle
Erscheinungstag: 23.12.2017

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Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

27.12.2017 12:43 Michael ist offline Email an Michael senden Beiträge von Michael suchen Nehmen Sie Michael in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8542

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Das ist also der Weihnachtsbeitrag für PZ. Zuerst zum Cover, das überhaupt nichts mit dem Roman zu tun hat. Ich brauche es nicht, dass die Szene genau so in der Geschichte vorkommt, aber weder gibt es eine Brücke im Regen mit Stromleitungen. Noch eine mysteriöse Gestalt mit Regenschirm im Orange- oder Rottouch. Ist nicht das erste mal bei Weinland.

Natürlich hat das keinen Einfluss auf den Text, der eine schöne Geschichte um einen historischen Frostjahrmarkt auf der Themse erzählt. Das Unglück hat sich der Autor ausgedacht, bekannte Aufzeichnungen über derartige Ereignisse konnte ich erst zu späteren Zeiten finden. Da hätte Manfred also durchaus die Möglichkeit gehabt, mehr zu erklären. Wieso die toten Schausteller immer mal wieder kommen. Standen sie schon vor ihrem Tod mit den Höllenmächten in Kontakt? Wie genau verleiten sie die Menschen zum Bösen, dass diese bewusst einer höllischen Lockung erlagen, habe ich so nicht verstanden. Was genau hebt den Direktor von den anderen ab, er hat zum Beispiel von Anfang an sämtliche Erinnerungen. Spielt der Rest der Schausteller freiwillig nach den Regeln der Hölle oder sind sie dazu gezwungen? Warum werden die beiden im Wirtshaus abseits des Festgeländes zu „harter Brandung“, während die Gefangenen auf dem Gelände eher in der Zeit versteinert sind? Na, ich will mich nicht beschweren. Lieber ungeklärte Fragen als furchtbar verzweigte Details.

Bei den Charakteren bleiben genau so Fragen offen. Warum reagiert Emma so krass auf Carrie? Das ist nicht mehr normal, mit Babyempathie kann ich das nicht erklären. Ich hatte eher vermutet, dass Emma mal selbst zu einer magisch begabten Frau heranwachsen wird und eine Verbundenheit mit Carrie spürt. Umso mehr wunderte es mich, dass sie voll auf die magischen Tricks des Jahrmarkts herein fällt. Es gefällt ihr sogar.

Apropos Carrie, deren Gabe spinnt weiterhin. Wieder teleportiert sie sich durch Raum und Zeit, dieses mal aber nur einige Monate und innerhalb der Region London. Später in der Handlung nochmal, da nur räumlich. Als es auf dem Jahrmarktsgelände ernst wird, kann sie plötzlich doch noch gezielt aber unterbewusst ihre Magie aktivieren und einige der Menschen in Sicherheit bringen. Wie praktisch. Unter anderem Nele. Ob sie dadurch die Zukunft geändert hat? Ich würde mir an ihrer Stelle keine Gedanken über ein Zeitparadoxon machen. Erstens kann sie es jetzt eh nicht mehr ändern, zweitens hat „die Zeit“ sicher vorausgeplant, dass sie das genau so tun wird.


Eine Gegenwartshandlung beschäftigt sich mit Zamorra und Nicole auf den Spuren der Regenbogenblumen. Natürlich gibt es da immer noch Ärger. Man muss schließlich eine Problematik am laufen halten, die in einem packenden Finale des Plots endet, wo dann sicher Carrie und das Zamorrateam wieder aufeinander treffen und hektisch das schreckliche Unheil verhindern.

Ist mir egal, die groben Handlungsaufbauten sind in Unterhaltungsmedien immer gleich. Nur der Ausgang der Finalkonfrontationssituationen ist anders. Und die Details. Deshalb habe ich einfach die Geschichte der Woche um den Frostjahrmarkt genossen. Dass Hintergründe offen bleiben ist in Ordnung. Warum Carrie ihre Gabe jetzt doch noch in einer Notsituation aktivieren konnte, wohingegen es in Manfreds vorherigen Carrie-Roman partout nicht ging, wird hoffentlich noch erklärt.

Und den Epilog, wo Zamorra irgendein Carrie-Gefühl hat und irgendwie die Geschichte der Frostjahrmärkte googelt, völlig ohne Grund und Anhaltspunkt, ignoriere ich einfach. Von den anderthalb Seiten lasse ich mir die Geschichte nicht kaputt machen.




großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff (gute 7 von 10 Amuletten)

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02.01.2018 20:37 Das Gleichgewicht ist offline Email an Das Gleichgewicht senden Beiträge von Das Gleichgewicht suchen Nehmen Sie Das Gleichgewicht in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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Beiträge: 594

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Der berühmte Frostjahrmarkt von 1683/84 ... generell gibt es ja einige Geschichten zu Londons Frostjahrmärkten. Zuletzt hab ich eine vom letzten Jahrmarkt im Jahre 1814 innerhalb der Serie "Doctor Who" gesehen.
Umso mehr war ich nun gespannt darauf, wie das bei PZ eingeflochten wurde ... smile

Eine tolle Geschichte, die richtig Spaß gemacht hat, zu lesen!
Allerdings muss ich wohl mal wieder erwähnen, dass ich ja erst seit kurzem PZ lese und mich daher mit den Personen noch nicht so auskenne.
So war mir z.B. Monica Peters neu, wie auch Carrie Bird.
Erstere scheint "einfach nur" eine Freundin mit telepathischen Fähigkeiten zu sein .. ?
... und Carrie ist so eine Art Ziehtochter von Zamorra und Nicole, die wohl in einer weiter zurückliegenden Geschichte mal verschwunden ist ... ?!

Wenn ich das richtig rausgelesen habe, gibt es drei Handlungsstränge, wobei man doch eigentlich sagen könnte, dass am Schluss alle drei etwas miteinander zu tun haben:
1. Carrie in der Vergangenheit, zur Zeit des Frostjahrmarktes um 1683/84, eigentlich auf der Suche nach den Rufenden (Regenbogenblumen?), um evt. wieder zurückkehren zu können, dann aber mitten in den Geschehnissen um Familie Bartlock.
2. Zamorra und Nicole, die ein Problem mit ihren Varnen und deren künstlicher Sonne haben und u.a. die Feststellung, dass nur ihre Regenbogenblumen (mit ihnen/Nicole) kommunizieren können
3. DIE Gaukler und ihr Tun/ihre Anwesenheit auf dem Frostjahrmarkt

Carrie sucht eigentlich einen Weg nach Hause, eine Regenbogenblumenkolonie, weil sie ja weiß, dass im Château Montagne ebenfalls so eine Kolonie wächst, die für den Transfer (als Zielort) wichtig ist.
Sie landet bei Mable, Jeremy und Klein-Emma, die sich nach anfänglicher Skepsis um sie kümmern. Die kleine Emma ist dabei das Bindeglied, das Carrie auch für die Eltern (besonders Mabel) nach und nach sympathisch werden lässt. Es wurde ja schließlich erwähnt, dass Emma auch bei früheren Kontakten mit anderen Personen eine gewisse "Menschenkenntnis" an den Tag gelegt hat ...
Man erfährt auch noch einiges über Jeremy und seine Arbeit bei der örtlichen Zeitung und das Verhältnis zu seinem Arbeitgeber Muddiman. Sowas mag ich ja ... aber umso schlimmer fand ich es, als Jeremy auf dem Frostjahrmarkt zusammen mit seiner Tochter verschwand und Mabel eine Vision des Schreckens von dem erlebte, was mit den beiden passiert sein sollte.
Da ging es dann nicht nur um Carrie und Nele, sondern auch um diese kleine Familie.
Und da wären dann auch noch die Gaukler ... Tote? ... Verlorene Seelen? ... Opfer von Gevatter Tod?
Sie entführen bestimmte Menschen und erschaffen quasi "Doppelgänger" von ihnen, damit sie weiter auf dem Jahrmarkt zugegen sind (damit ihr Verschwinden nicht bemerkt wird?!)
Woher kommen diese Leute, für wen "sammeln" sie die Menschen und um was mit ihnen zu tun?
Aber vielleicht ist die Erklärung ja auch im Eingangstext auf der ersten Seite zu finden ... in Gevatter Tod ... denn bezieht man das, was da steht, auf die Gaukler, dann hat man eigentlich schon eine plausible Erklärung smile

Der Roman hat sich generell aber auch für ein nochmaliges Lesen qualifiziert, sobald ich mit PZ und JS wieder "up-to-date" bin großes Grinsen Vielleicht kommt ja dabei noch was zu Tage, was ich jetzt eventuell überlesen habe?! smile

Besonders eindrucksvoll fand ich die Szene, als Familie Bartlock selbst zu dem Jahrmarkt geht und alle Geschehnisse, Veränderungen, etc. die damit einhergingen oder darauf aufbauten. Da kam wieder dieses "mittendrin"-Feeling auf, das ich immer dann kriege, wenn etwas sehr bildlich und lebhaft beschrieben wird Daumen_hoch
Warum Carrie ihre Gabe nicht oder nicht mehr kontrollieren kann, hat sich mir nicht so ganz erschlossen, was wohl daran liegt, dass ich ihre Vorgeschichte nicht kenne. Aber auch mit den Infos in diesem Roman reicht mir völlig aus, dass Nele an sie glaubte, dass Carrie mit Hilfe ihrer Gabe alle (oder die "richtigen") Leute retten könne. Es wurde nicht beschrieben, ob und wie sie es gemacht hat, aber alles deutet darauf hin, DASS sie es gemacht hat.
Genauso wie der Epilog, in dem Zamorra wie zufällig darauf stößt und eine gewisse Ahnung hat ...
Auch das passt für mich, denn warum sollte es nicht möglich sein, dass Zamorra gerade in dem Moment einen "Flash" oder die Intuition befällt, die Frostjahrmärkte zu googeln, just in dem Augenblick, als sich in der Vergangenheit durch Carrie (die ja eine engere Bindung zu Zammy/Nicole zu haben schien) die Ereignisse verändern ... und da Carrie ja auch die Verbindung mit den "Geist-Regenbogenblumen" hat/hatte, könnte ja evt. auch eine Verbindung zu den Varnen bestehen, da sie ja die einzigen zu sein scheinen, die einen "Geist" besitzen und kommunizieren können. Das hängt für mich irgendwie alles zusammen, wenn auch noch nicht sofort alles haarklein ersichtlich ist oder sich von selbst erklärt ... smile

Eine super Story, die echt Spaß gemacht hat und damit 9/10 Amuletten von mir kriegt!

Die Leserseite war ebenfalls wieder sehr schön informativ und das Cover finde ich farblich auch sehr stimmig.
Wie genau oder wie lang die Treppen zur Themse aussahen, weiß ich nicht ... aber es gab (gibt) sie und somit hat für mich das Bild auch einen Bezug zum Roman.
An die Person mit dem Schirm kann ich mich jetzt nicht so wirklich erinnern, aber selbst wenn sie nicht vorkam, finde ich das jetzt nicht weiter tragisch.

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05.03.2018 16:21 Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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Da bist du ja sehr bald Up do Date Augenzwinkern


Freut mich, dass dir PZ so gefällt. Jeder Käufer der Serie ist wichtig, damit sie nicht im Schatten von JS verschwindet. Das hat sie einfach nicht verdient.

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Jau, baaaaald^^

Immer wenn ich denke, mein Stapel von 11/12 JS's/PZ's wird kleiner, ist schon wieder Dienstag und neue Heftchen kommen dazu ... da ist sicher Asmodis (aus dem JS - oder PZ - Universum ist dabei egal^^) im Spiel, der diesen Stapel nicht wirklichen schrumpfen lässt .. Augenzwinkern großes Grinsen

Ich hab mir aber fest vorgenommen, diesem dämonischen "Rückstandsstapel" bald beizukommen!
Und dann wartet da noch der wesentlich größere DAL-Stapel ...
Aber bald sind Osterferien und die Kids machen ein paar Tage Urlaub bei Opa .... also potenzielle Lesezeit! Augenzwinkern großes Grinsen Daumen_hoch

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11.03.2018 18:37 Sheila Conolly ist offline Email an Sheila Conolly senden Homepage von Sheila Conolly Beiträge von Sheila Conolly suchen Nehmen Sie Sheila Conolly in Ihre Freundesliste auf Füge Sheila Conolly in deine Contact-Liste ein                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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