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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2001-2100 » Band 2070: Teufelshilfe
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Umfrage: JS Band 2070: Teufelshilfe
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Michael Michael ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4610

13.03.2018 18:04
Band 2070: Teufelshilfe
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Wesley Steele saß dem großen Boss gegenüber, der die Londoner Unterwelt regierte. Den hatte Steele beklaut und betrogen, und das ließ der Boss sich nicht gefallen. Darum verhängte er über Steele das Todesurteil, das seine beiden „Gorillas“ sofort vollstrecken sollten!
Doch der Boss und seine Lakaien hatten keine Ahnung, dass Steele einen mächtigen Verbündeten hatte, der ihn aus der Patsche helfen würde. Denn Steele hatte sich mit einem mächtigen Dämon eingelassen ...


Geschrieben von Jason Dark
Erscheinungstag: 13.3.2018

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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102433
Janus Janus ist männlich
Grünschnabel


Dabei seit: 13.03.2018
Beiträge: 7

14.03.2018 12:40
RE: Band 2070: Teufelshilfe
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Schon beim letzten Roman( 2068, Verfolger aus der Mörderhölle) aus Jason Darks Feder war ich (positiv) überrascht von der Art des Schreibstils, fiel dieser doch deutlich runder und weniger peinlich als gewohnt aus. Dieser Trend setzt sich hier erfreulicherweise fort, macht mich aber gleichzeitig stutzig: schon bei Band 2068 hatte ich das Gefühl, dass JD Schreibereien von einem Lektor auf Vordermann gebracht wurden. Hier verstärkt sich der Eindruck nicht nur, teilweise hatte ich Zweifel daran, dass dieser Roman überhaupt von JD geschrieben wurde. Sicher ist dies hier kein literarischer Höhepunkt, dennoch sucht man seltsame Formulierungen und dümmliche Dialoge vergebens. Ebenfalls ungewöhnlich ist, dass in dem Roman Bezug auf vorherige Abenteuer aus der jüngsten Vergangenheit genommen werden - dies findet man sehr selten bei JD. Fast bekomme ich den Eindruck, dass dieser Roman von einem Ghostwriter nach einem Exposé von JD geschrieben wurde, denn die Handlung selbst ist hingegen recht typisch für den Meister: erzählt wird hier eine simple Monster-Geschichte, die allein schon an ihrer Kürze, bzw. an ihrem Minimum an Handlung krankt. Spannung kommt zwischenzeitlich schon mal auf, doch bevor sich die Story überhaupt entfalten kann oder auch nur die Zusammenhänge erklärt werden, ist auch schon wieder alles vorbei... Nicht einmal ansatzweise wird erläutert, in was für einer Verbindung Wesley Steele mit dem Monster bzw. dem Teufel( Asmodis??? Luzifer???) steht. Die Krönung ist dann auch das Finale( in dem mal wieder mehrfach der Romantitel zitiert wird), dass ganz ohne besagtem Steele auskommt, wobei sich die Frage stellt, warum er am Anfang überhaupt so ausführlich in den Mittelpunkt gerückt wurde.
Sehr positiv ist allerdings die Tatsache, dass man einen Roman, bei dem JD als Autor genannt wird, mal wieder ohne Schmerzen aufgrund der tumben Ausdrucksweise lesen konnte.Leider ist der Roman trotzdem viel zu banal um fesseln zu können...

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102455
Spätaufsteher Sptaufsteher ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 17.06.2017
Beiträge: 628

18.03.2018 17:42
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Der Roman fing ganz gut an. Die gescheiterte Hinrichtung, der erste Auftritt des Monsters und Tanner. Nachdem dieser John und Suko von den drei Leichen berichtet hat, beginnt John die Ermittlungen...

Bill hat auch seinen Auftritt und man erfährt, dass Sheila nach ihrer Rückkehr noch psychologische Hilfe benötigt.
Hier ist dann die Fußnote falsch.
Tanners Bemerkung zum "Origami"-Fall war ganz witzig.

Der weitere Verlauf war in Ordnung und ließ sich für mich auch flüssig lesen. Im Finale war mir die Sache dann zu verwirrend geschrieben. Als John den Vergifteten spielt sitzt er, dann steht er, dann sitzt er wieder und irgendwie passte das einfach nicht so ganz. Das Schauspiel zog sich über 4 Seiten...

Ich gebe mal ein schwaches "mittel"

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102625
Orgow Orgow ist männlich
Haudegen




Dabei seit: 19.09.2008
Beiträge: 513

19.03.2018 07:56
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Kann Spätaufsteher nur zustimmen. Der Roman fängt recht gut an. Die Szenen im Keller und im Büro des Mafiosi sind wirklich gut, mal abgesehen davon, dass wieder ein paar Dialoge etwas hölzern wirken. Auch wie John und Suko durch Tanner informiert werden fand ich recht gut. Doch der Mittelteil im Trocadora ist etwas zu langatmig geraten. Das Ende wiederum mit der Kreatur fand ich jetzt nicht so schlecht. Wobei für mich natürlich am Ende noch die Frage offen bleibt warum Wesley Steele mal so eben eine Kreatur der Finsternis an die Seite gestellt wurde. Zu mindestens erfährt man am Ende noch was aus Wesley Steele und Musso geworden ist. Denn ich dachte schon als es am Ende nur noch um Isabell Moreno ging, dass JD das wieder vergisst. Apropos Moreno anscheinend hat JD einen Faible für diesen Namen. Gab es doch gerade erst Tessa Moreno als Gegnerin. Ich vergebe diesmal ein solides mittel, da mich diesmal nicht also viel gestört hat.

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102644
lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 2662

19.03.2018 13:44
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Der Anfang hat mir auch erst ganz gut gefallen, weil die Art und Weise dann auch zur Unterwelt passte. Auch die Beschreibung des Monsters, dass ja im Endeffekt eine Kreatur der Finsternis ist, konnte man sich gut und mal anders vorstellen.

Dann rutschen John und Suko durch Tanner hinein, das war alles noch ganz gut und witzig.

Aber dann kamen die Ermittlungen und Dialoge, gar nicht mal das sonst so typische Gedrehe in den Dialogen, es war einfach die gesamte Art der Ermittlungen, Befragungen und vor allem die Antworten, die mich raus kickten. Erstens kenne ich mich da berufsbedingt etwas aus, zum anderen sieht sich meine Frau gerade eine türkische Serie an, die so interessant ist, dass ich manchmal mitgucke (dort geht es auch um Gangsterbanden mit Mafiastruktur), und da würden die Berfragungen nicht zu so viel Erfolg führen. Auch der Epilog, dass einer der Befragten zum Kronzeugen wird aund alles drum herum ausgehoben wird, fand ich für meinen Geschmack to much, das war mir zu weit von der Realität weg... Okay, ist ne Gruselserei, aber den normalen Lebenstandart, von dem Gruselfaktor abgesehen, will ich schon sehen...

Asmodis Einfluß auf die Kreatur fand ich auch nicht so den Kracher, naja, will gar nicht so weit ausholen, für mich hat es auch zwischen Mittel und Schlecht gewckelt, aber ich entscheide mich dann doch für das Schlecht.

LG Lessy groes Grinsen Alt

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102653
Isaak S. Isaak S. ist männlich
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Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 133

23.03.2018 01:59
RE: Band 2070: Teufelshilfe
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„Verdammt, dachte ich und schnüffelte.“ (54)

Die Geschichte ist rundum Mittelmaß. Und das ist, wie ja Janus schon schrieb, für einen Rellergerd dieser Tage eine gute Sache. Gefallen hat mir, dass der Plot (ähnlich wie auch schon in Verfolger aus der Mörderhölle) so minimalistisch konstruiert war. Drei Handlungsorte, zwei böse Figuren und eine Handlungszeit von 24 Stunden. Fand ich attraktiv und einen schönen Kontrast zu den wilden US-Sachen in Bd. 2066 und Bd. 2069. Aber Minimalismus ist bekanntlich nicht einfach.
Orgow hat, wie ich finde, durchaus recht, dass der Mittelteil im Trocadero langatmig ist. Der Anfang war ja gut. Aber dann stürzt die Handlung langsam aber sicher in ein Loch und ich hab mich gefragt, warum eigentlich? Wesley Steele ist da, die Kreatur ist da, John und Bill sind da, aber Spannung ist nicht da. Ich glaube, dass der Grund dafür ist, dass es hier keine klare Richtung gibt. Ist das Aufeinandertreffen mit John purer Zufall? Verfolgt die Kreatur irgendeinen Plan? Was will Steele überhaupt? Es kann alles oder auch nichts passieren. Und das, was dann passiert, ist irgendwas in der Mitte.

Wesley Steele wurde für die Brüste von Isabella Moreno geopfert. Männlich-menschlich ist das verständlich, aber im erzählerischen Sinne liegt hier die große Schwachstelle der Geschichte. Entweder kann man Steele in seiner Hinwendung zum Bösen noch weiter ausbauen. (Das deutete sich an, als er der Kreatur den Befehl gab, John zu töten.) Oder man kann ihn als die jämmerliche, menschliche Marionette fortführen, als die er die Geschichte in Bewegung gesetzt hat. Das, was passiert, verliert sich wiederum irgendwo in der Mitte.
Die Kreatur der Finsternis bleibt ungeachtet des roten Kleides und auch ungeachtet der Ähnlichkeit mit der jungen Angelina Jolie im wahrsten Sinne des Wortes hölzern. Während das mit Wesley Steele schade war, ist die Beschreibung der Kreatur zunächst plump und wird dann, als seine weibliche Doppelnatur ins Spiel kommt, konfus:

„Das Monstrum war auf der Flucht. […] Durch Tasten fand die Veränderte einen Platz, an dem sie sich niederlassen konnte. Dort hockte sie in der Dunkelheit am Boden, hatte seine [sic!] Beine angezogen und starrte ins Leere.“ (45)

Ich möchte keine Erbsen zählen. Dieser Abschnitt ist lediglich symptomatisch für die Verwirrtheit des Erzählers in Bezug auf die Wechselnatur einer Kreatur der Finsternis. Ian Rolf Hill hat dieses Doppelspiel, wie ich finde, erst im vorangehenden Bd. 2069 gut inszeniert (Eva Carlisles). Isabella Moreno bleibt dagegen blass.

Nichtsdestotrotz verhilft sie der Geschichte im Schlussteil zu einem erzählerischen Höhepunkt! Nachdem John sie in die Wohnung gebracht hat, die ihm zur Falle werden soll, schickt ihn Isabella unter die Dusche. Er ist überrascht und fragt sich in entwaffnender Naivität: „Haftete mir der Kloakengeruch etwa immer noch an?“ (54) Für mich persönlich war das der beste Dialog der ganzen Geschichte. Großartig! Da war es mir dann auch egal, dass die Sache mit der Leiche im Badezimmer-Einbauschrank von Seiten der Kreatur der blanke Unsinn war und überhaupt die ganze Falle eine eher langweilige Angelegenheit. John macht sich Sorgen, dass er immer noch stinkt, obwohl er sich doch „zweimal kräftig eingeseift und anschließend frische Klamotten angezogen“ hat. Ich hab viel gelacht! Das Duschen scheint überhaupt zu einem beliebten Erzähl-Motiv der Serie geworden zu sein. Oder kommt mir das nur so vor?

Abgesehen vom Duschen, hätte ich da noch zwei Fragen, eine allgemeine und eine konkrete:

- Wer hat die Kreaturen der Finsternis eigentlich eingeführt? Rellergerd oder die Co-Autoren? (Ich bin erst vor kurzer Zeit wieder eingestiegen und das ist die erste Rellergerd-Kreatur, von der ich lese.)
- „Sie wollen sicher noch wissen, […].“ (64) Wann hat John angefangen uns zu siezen? War das immer so? Waren wir nicht einmal „liebe Freunde“?

__________________
Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Isaak S. am 23.03.2018 02:02.

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Koboldoo Koboldoo ist männlich
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Beiträge: 492

23.03.2018 09:16
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Der Anfang war überraschend gut geschrieben. Auch ich vermute, dass hier ein Lektor Hand angelegt hat. Leider konnte das Niveau nicht gehalten werden und wurde von Seite zu Seite schlechter. Dann kamen immer mehr Ungereimtheiten dazu, z.B. dass das Handy von John noch funktionierte, nachdem dieser ein Bad in der Kloake genommen hatte oder die ganze Verführungsgeschichte, die total unrealistisch war. Insgesamt reicht es noch zu einer mittleren Bewertung.

Cover: Steele ist ganz gut getroffen, die KdF hingegen passt vom Stil her nicht.

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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23.03.2018 14:53
RE: Band 2070: Teufelshilfe
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Und noch etwas:

Wesley Steele war die Figur eines Mafiabosses in Bd. 214 Die Leichenkutsche von London .

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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iceman76 iceman76 ist männlich
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24.03.2018 18:19
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@ Isaak S.

Die Kreaturen der Finsternis hat Jason Dark in die Serie eingeführt. Siehe Band 737 "Kreaturen der Finsternis" - http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=1117&sid=

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Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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25.03.2018 17:18
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Allerbesten Dank!!

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Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

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iceman76 iceman76 ist männlich
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Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 7260

25.03.2018 17:21
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Zitat:
Original von Isaak S.
Allerbesten Dank!!


Keine Ursache!
Daumen_hoch

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Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8796

02.04.2018 14:00
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Und der nächste Roman, den man als übersinnlichen Krimi bezeichnen kann. Vielleicht hat Jason gemerkt, dass ihm das mehr Spaß macht und besser liegt. Dann möchte ich es ihm nicht absprechen, Hauptsache er hat noch etwas Motivation bei der Arbeit.

Das Ganze liest sich im Kern interessant. Allerdings ohne Feinschliff. Wie ein Drehbuch oder eine grobe Konzeption für die Autorenkollegen. Der Altmeister macht es sich extrem einfach und geht brachial den direkten Weg zum Finale. Der Anfang ist noch gut, die Sache mit der Überwachungskamera hätte ich direkt als Kritikpunkt erwähnt, aber sie wurde ja eingebunden. Danach geht es in die Bar. Das Ermittlerteam wird einfach so reingelassen. Eigentlich kenne ich das bei exklusiven Lokalitäten, die außerdem ein entsprechend zwielichtiges Klientel beherbergen, anders. Da kommt man ohne Empfehlung, Gästelisteneintrag oder einen bekannten Bürgen als Erstbesucher nicht rein. Man will ja keine Spitzel von anderen Gansterclans oder gar Bullen haben. Und dann fragen Bill und John auch noch direkt nach dem Besitzer. Statt jetzt direkt rausgeworfen zu werden, kommt der tatsächlich brav an und beantwortet die Fragen.

Musso ist sowieso ein komischer Charakter. Hat mit der Monstersache eigentlich nichts zu tun und auch gar keine Ahnung. Trotzdem verhält er sich extrem auffällig und aggressiv. Wieso? Sucht der Typ Ärger mit der Polizei? Er hätte auch einfach mal die Füße still halten können, wie es jeder vernünftige Kriminelle in seiner Situation getan hätte. Aber Dark braucht das eben für seine Handlung.

Nach einer ersten Auseinandersetzung mit dem Biest - bei der Dark schon wieder vergessen hat, dass es sich teleportieren oder zumindest durch feste Materie bewegen kann – schickt Wesley Steele es noch einmal los. In seiner menschlichen Gestalt. Kurz darauf stolpert John eine hübsche Fremde vor den Wagen, die von irgendwelchen Männern verfolgt wird, und John bittet, dass er sie nach Hause geleitet. Sehr geschickt, der Leser ahnt da bestimmt überhaupt nichts. Hier habe ich gleich mehrere Dinge. Nummer eins, was für ein notgeiler Kerl ist der Geisterjäger inzwischen geworden? Nutzt sofort die Chance auf einen Einmalbeischlaf mit einer Frau, die er zuvor noch nie gesehen hat. Nummer zwei, wieso reagiert das verdammte Kreuz schon wieder nicht? Hat es in der Bar doch auch. Als John zufällig eine Leiche in der angeblichen Wohnung der Dame findet, ist er natürlich vorgewarnt und kann die Kreatur der Finsternis so besiegen.

Bei Wesley Steele fehlt mir außerdem ein konsequenter Hintergrund. Wie genau ist er an die Kreatur der Finsternis geraten? Warum hilft Asmodis ihm? Mal wird er als total selbstsicherer Meister des Monsters beschrieben, dann wieder hat er Angst um sein eigenes Leben und keine richtige Kontrolle. Als hätte der Autor erst an einen simplen beschworenen No Name Dämon gedacht und diesen später in einen Spontaneinfall zur Kreatur der Finsternis gemacht.


Ich weiß nicht, was mir lieber ist. Ein motivierter Dark, der aber sehr seltsame Ideen einbringt. Oder ein unmotivierter Dark, der einen völlig lahmen Roman heruntertippt, wo aber weniger passiert und es folglich auch weniger Raum für komische Szenen gibt. Da reagiert das Kreuz und hat später einen Totalaussetzer, wie man es braucht. Charaktere handeln total dämlich oder unlogisch, wie man es braucht. Das trifft sogar auf John zu, der seinen Sexualtrieb nicht unter Kontrolle hat und nur durch Glück merkt, dass er in eine Falle gelaufen ist.

Wie der letzte Fall ein klassischer moderner Dark. „Unterdurchschnittlich, aber hätte schlimmer kommen können.“


PS. Sheila ist jetzt also bei einer guten Freundin in Psychotherapie, um ihre Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Heißt das, sie erzählt ihr die Wahrheit? Von der geheimen Spezialabteilung, Monstern und anderen Dimensionen? Wie sie tot war und dann in Avalon von Merlin wieder erweckt wurde, weil Bill sie unter dem Einfluss von Asmodis dorthin gebracht hat, weil der Teufel diese Dimension erobern wollte? Der Gedanke hätte Potential gehabt. Ich hätte aber eher Kara eingebunden, die mit Magie und Hypnose hilft, dass Sheila besser mit diesem Chaos zurecht kommt.

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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103118
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Haudegen




Dabei seit: 23.06.2009
Beiträge: 721

12.04.2018 20:45
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Die Geschichte beginnt mit einer starken Anfangsszene, ebbt mittig etwas ab und kommt gegen Ende nochmal in Schwung.

Wesley Steele soll umgenietet werden, weil er zu gierig wurde. Sein Boss hetzt ihm seine Handlanger auf den Hals, die den untergebenen Gierschlund schön sauber im Keller verschwinden lassen sollen.
Doch da taucht die Teufelshilfe auf, da Wes sich dem Teufel verschrieben hatte.
Der schickt ihm Hilfe, in Form eines Monsters, das mit den Killern mal eben kurzen Prozess macht und den Weg auf den Chefsessel für Steele auch noch ebnet.
Das Büro von Chef Cole wird von einer privaten Kamera überwacht ...

Nach den Morden kriegt Tanner das Band in die Finger und schaltet John und Suko ein.
Immer wieder erfreulich, wenn Tanner anwesend ist smile
Jedenfalls ist es seltsam, dass von diesem Band nur noch die Mordszene da ist, mehr nicht.
Warum?

Durch Recherche um den dahingeschiedenen Gangsterboss kommt man auf das Nobellokal Trocadero und das wird dann auch zum Showplatz für Bill und John.
Im übrigen hat der Schuppen tatsächlich so'n nettes Leuchtezeugs, dass Bill davon bedeckt sein konnte. smile
Nachdem sie da drin also ein Ründchen mit dem Chef, Ed "Karotte" Musso und anschließend auch Wesley Steele geplaudert haben, werden sie getrennt und jeder hat in dem Schuppen so seine "Begegnungen": Bill mit der Karotte, die ihn zum Verlassen des Etablissements zwingt und John mit dem Monster im Kloakenwasser, das er aber unfreiwillig mit dem Kreuz verjagt.
Des Geisterjägers Handy hat diesmal beim Kloakenbaden keinen Schaden genommen ... vielleicht hat er sich inzwischen wohlweißlich ein nettes, wasserdichtes Modell zugelegt?

Die Dialoge fand ich jetzt nicht so hölzern, sondern ganz okay. Vielleicht lags auch daran, dass Bill dabei war. Das lässt mich dann Vieles schon direkt von vorneherein positiv sehen groes Grinsen
Nee, mal im Ernst: das Gespräch mit Musso und auch mit Steele hatte für mich einen relativ normalen Charakter.
Allerdings hielt sich die Spannung bei den Alleingängen etwas in Grenzen. Eventuell hätte das mit etwas mehr Action bei Bill noch aufgepeppt werden können, indem Musso z.B. mit nem Bodyguard aufgekreuzt wäre, der sich dann ein bisschen mit dem Reporter hätte prügeln können. So wie John das ja mit dem Monster tut groes Grinsen
Aber gut, war's halt mal ruhiger.

Dafür geht's am Ende ja nochmal heiß her, als John auf Isabella Moreno trifft, die sich als Monster-KdF entpuppt und auf Geheiß von Steele John töten soll.
Doch John riecht den Braten ... oder eher den Wein und kann sich doof stellen.
Er ballert schließlich eine Silberkugel in das Monster, was davon allerdings unbeeindruckt bleibt, bis der Geisterjäger sein Kreuz zückt und die KdF es unwissentlich auffängt ... was ihr Ende bedeutete.

Dass Tanner schlussendlich die Lorbeeren bekam, fand ich niedlich. Vielleicht brummt er dann beim nächsten Mal nicht ganz so viel rum, wie sonst^^

Die Teufelshilfe war auf jeden Fall gegeben, auch wenn sie am Ende kein gutes Ende für Wesley Steele hatte, der dann nämlich von Coles Leuten aus Rache auf ner Müllkippe entsorgt wurde ...

Der Roman hatte irgendwie old-school-Charme, wie auch seine Höhen und Tiefen, konnte mich aber gut unterhalten ... und Bill war dabei, hatte ich ja noch nicht erwähnt, oder?! Augenzwinkern groes Grinsen

Das Cover ist der Hammer! Sehr genial und man kann sogar sehen, dass Wesley Steele auf irgendeine Art und Weise mit der Kreatur verbunden ist smile Daumen_hoch



Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
PS. Sheila ist jetzt also bei einer guten Freundin in Psychotherapie, um ihre Erlebnisse besser verarbeiten zu können. Heißt das, sie erzählt ihr die Wahrheit? Von der geheimen Spezialabteilung, Monstern und anderen Dimensionen? Wie sie tot war und dann in Avalon von Merlin wieder erweckt wurde, weil Bill sie unter dem Einfluss von Asmodis dorthin gebracht hat, weil der Teufel diese Dimension erobern wollte? Der Gedanke hätte Potential gehabt. Ich hätte aber eher Kara eingebunden, die mit Magie und Hypnose hilft, dass Sheila besser mit diesem Chaos zurecht kommt.


Neeee, sie hat das mit dem Zeugenschutzprogramm noch nicht so ganz verarbeitet, solange von der Familie getrennt und so ... und dann auch noch Johnny's Weggang ins Outback, von dem sie sich dann sicher nicht hatte verabschieden können!
So oder so ... ihr fehlt ein Jahr und es haben sich in der Zeit Dinge verändert. Nach ihrer Rückkehr muss sie sich ja sogesehen wieder "eingliedern" ... vielleicht helfen da Gespräche unter Freundinnen, die auch noch von psychologischem Fachwissen unterstützt werden ... egal ob's jetzt der Wahrheit entspricht oder das Problem "nett umschrieben" wird ... Augenzwinkern smile

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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Dabei seit: 24.05.2017
Beiträge: 127

19.05.2018 14:52
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Fing irgendwie ganz nett an, missfiel mir aber zunehmend in der zweiten Hälfte... Diese despektierlichen Rudelduschen-Sprüche von JS gingen wirklich gar nicht. Das Ende zog sich etwas und war ziemlich unspektakulär. Am meisten würde mch interessieren, ob Rellergerd tatsächlich selbst zu kleinen Verweisen (auf den Irugami-Fall) imstande ist, oder ob da die Redakteurin netterweise solche Verbindungen herstellt (oder vorgibt), um der Zweiteilung der Serie ein wenig vorzubeugen...

Ich gebe mal ein "Mittel"...

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"Ich komme nur mit Studenten zusammen und das ist so ihre Redensweise."

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