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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2001-2100 » Band 2085: Engelstöter
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Umfrage: JS Band 2085: Engelstöter
top 
10
62.50%
sehr gut 
4
25.00%
gut 
2
12.50%
mittel 
0
0.00%
schlecht 
0
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sehr schlecht 
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Insgesamt: 16 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 7193

21.06.2018 16:40
Band 2085: Engelstöter
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Engelstöter

Die Apokalypse wurde von Blitz und Donner begleitet. Aus dicken schwarzen Wolken zuckten die Entladungen, die das Firmament für Sekundenbruchteile aufrissen. Und doch fiel kein einziger Tropfen Regen vom Himmel.
Logan schrak zusammen, als ein besonders großer Blitz niederfuhr, in den sich übergangslos das Krachen des Donners mischte. Hastige Schritte auf dem Flur und ein wehleidiges Heulen drangen durch die geschlossene Tür in das Schlafzimmer des Neunzehnjährigen. Ohne nachzusehen wusste er, dass sich keine Menschenseele auf dem Korridor aufhielt.
Die Geister von Glamis Castle waren in Aufruhr...

Geschrieben von: Ian Rolf Hill
Erscheinungstag: 26.06.2018

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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105557
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 8672

21.06.2018 18:30
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Ein schönes Oldschool-Cover, sogar mit John. Ob das noch von damals übrig ist oder in diesem Stil neu gezeichnet wurde?

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Loxagon Loxagon ist männlich
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Beiträge: 1592

21.06.2018 18:58
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Das gabs doch schon mal ...

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105564
dark side dark side ist männlich
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Beiträge: 8985

21.06.2018 19:12
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John mit muskelbepackten, freien Oberkörper. Ich seh Sheila gedanklich schon voller Erregung triefen groes Grinsen . Cover hat aber echt was old schooles an sich. Mir gefällt's.

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1. JS: 2095 Der Geist aus der Maschine
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Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von dark side am 22.06.2018 22:47.

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105565
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 8672

22.06.2018 19:58
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Zitat:
Original von Loxagon
Das gabs doch schon mal ...



Die Gespenster erinnern mich an ein JS-Cover, ja.

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105585
Olivaro Olivaro ist männlich
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Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5046

22.06.2018 20:19
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Eher an ein Zamorra-Cover:

__________________
In der großen Pappel hinter dem Haus rauschte der Wind. Und so nahmen sie endgültig Abschied...

Fanny Morweiser: Ein Sommer in Davids Haus

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Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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Beiträge: 671

23.06.2018 13:18
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Zitat:
Original von dark side
John mit muskelbepackten, freien Oberkörper. Ich seh Sheila gedanklich schon voller Erregung triefen groes Grinsen . Cover hat aber echt was old schooles an sich. Mir gefällt's.

Da ich so gesehen "grad" bei Zamorra eingestiegen bin und der Typ auf dem Bild ja nu für John UND Zammy steht ... joar ... das ist schon was für's Auge^^ Augenzwinkern groes Grinsen
Erregende Triefereien gibt's aber erst, wenn Bill da so posen oder sich "ablichten" lassen würde ... Zunge raus groes Grinsen

__________________
"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
"Man sieht, dass die Whiskyflasche leer ist und hört, dass du voll bist ... und man riecht deine Fahne!"

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105593
Isaak S. Isaak S. ist männlich
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Dabei seit: 10.03.2018
Beiträge: 90

29.06.2018 17:04
RE: Band 2085: Engelstöter
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Gerade hatte ich gedacht, dass John nach der Zerstörung des Hexenwalds und seiner Nacht bei Maxine und Carlotta (2084) eine Atempause bekommt, aber falsch gedacht. Band 2085 ist in jeder Hinsicht ein echter IRH.
Es ist unglaublich viel los!

Rückkehr nach Glamis Castle
Die Geschichte zieht den Bogen zu den 2000er Geschichten und knüpft an viele damalige Ereignisse an. Und obwohl ich die 2000er nicht gelesen habe, hat mich das bei der Lektüre überhaupt nicht gestört. Im Gegenteil! Der Engelstöter wird von IHR brillant in die Serie eingewoben. Nachdem sich einige gewundert hatten, dass JD in Aibons Hexenwald (2084) kein Wort über die Rasputin-Offensive verlor, nimmt IRH den Ball aus Aibon wunderbar auf und spielt ihn in das Schloss, in dem Sheila starb. Glamis Castle! Es fühlte sich beim Lesen an wie ein Paukenschlag!

Menschen, Geister, Engel und Dämonen
Die schiere Menge an Figuren kann einen hier echt umhauen. Aber irgendwie gelingt es dem Erzähler allen Figuren Tiefe, Charakter und Leben zu geben, so dass ich mich traumwandlerisch orientieren konnte. Bis hinunter zu den kleinsten Figuren haben alle, auch wenn sie nur kurz eine Rolle spielen, ihre eigene Geschichte. Das gibt sehr viel emotionale Tiefe. Zum Beispiel Constable Elvira Westen (S. 20), die ich sofort ins Herz geschlossen hatte und die Gott sei Dank überlebt hat.

Söhne
Das Leitmotiv der Beziehungen ist das der Söhne. Am Anfang wachen Logan (Sohn der Familie von Glamis Castle) und Joel (Sohn von Davina) auf, die beide Angst vor dem Gewitter ohne Regen. Am Ende kehrt Jonny Connoly zu seinen Eltern zurück. Colin (Glamis Castle Sohn) muss im Laufe der Ereignisse seine Entscheidung zwischen Gut und Böse treffen. Und im Mittelpunkt steht der Sohn des Lichts. Davina fragt ihn:

„Hör mal, wie hat dich dieser Engel genannt? Söhnchen des Lichts?“
„Eigentlich heißt es Sohn des Lichts, aber ja das stimmt.“
(S. 55)

An der Seite von Davina passiert etwas mit John. Wieder muss er einstecken, einstecken, einstecken. Aber im Kampf um den Engelstöter bleibt John unerschütterlich bei der Sache. Während der Rasputin-Offensive und vor allem an der Seite von Irina wirkte John fahrig und verwirrt. Hier in seiner schottischen Heimat lässt er sich nicht einmal von Metatron provozieren. Das Gespräch zwischen ihm und John (S. 45) ist einer von vielen dialogischen Höhepunkten dieser Geschichte.

„Hurtig, Söhnchen des Lichts! Und vergiss deine Funzel nicht. Es ist finster unter der Erde“ (…) „Ach ich Tor. Der vergessliche Mister Sinclair.“

Ich wäre fast geplatzt vor Ärger! Wie kann der so mit John reden? Aber das ist genau der Punkt, an dem John in jüngster Vergangenheit angekommen war. Und an der Seite von Davina kommt der Wendepunkt. Irina war kühn, stark und schön, aber auch einsam und verloren. Davina ist vielleicht nicht so kriegerisch-beeindruckend, aber sie ist mutig und sie ist Mutter. Sie ist nicht einsam und hat etwas, wofür sie leben möchte.
John bemerkt durchaus auch, dass sie sehr „attraktiv und scharfsinnig“ ist (S. 36). Er beschreibt ihre Art mit der Walter PKK zu schießen mit so viel Begeisterung, dass schnell klar wird, dass er sie sich an seine Seite wünscht. Ich finde es übrigens großartig, dass die beiden sich siezen! Toll!
Auch toll finde ich John mit Kreuz, Kreide, Bumerang und Beretta. Das ist der Sohn des Lichts im Kampf: „Für diesen Roundhousekick hätte nicht nur Suko Beifall geklatscht sonder Chuck Norris gleicht mit“ (S. 31). Ich möchte gerne auch mitklatschen!

Wärme
Letztlich und schlussendlich ist Johns Antwort auf die neuen Niederlagen ein einziges Wort: „Verdammt!“ (S. 62). Ich hatte das Gefühl, dieses „verdammt“ würde durch das gesamte Schloss und seine Gewölbe hallen. Aber es war, wie ich finde, ein starkes und tiefes „verdammt“.
John kämpft in Schottland. John ist zu Hause. Die Rasputin-Offensive war so unglaublich düster, verloren und trostlos. Hier aber in Schottland gewinnt ein warmes Gefühl die Überhand und vertreibt das Eis, welches Matthias gebracht hatte. Am Ende hatte ich wirklich Tränen in den Augen, als sich Colin und der Geist seiner Mutter Lady Ellen begegneten, ganz zu schweigen von Johnnys Rückkehr nach Hause.

Meine Lektüre
Ich staune immer noch darüber, wie IRH diese hochkomplexe und intensive Geschichte auf nur 64 Seiten erzählen konnte, ohne dass irgendetwas aus dem Ruder läuft. Toll! Der Schnitt der Szenen war sehr gut. Es kam wie aus einem Guss und ich habe alles in einem Rutsch lesen können.
Ich finde, der Engelstöter ist Topp!

__________________
Am Anfang war... - Was war nochmal am Anfang?

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Isaak S. am 29.06.2018 17:05.

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Beiträge: 529

29.06.2018 17:19
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An dem Band gibt es nichts zu meckern. Mit dem Engelstöter wird eine interessante Waffe eingeführt. Das Kapitel Metatron wird etwas beleuchtet und schließlich bleibt die Frage, was dieser mit dem Engelstöter nun anstellt. Achja und Johnny ist wieder da. Wer hätte das gedacht groes Grinsen

Das Cover ist alt aber passt. Das Schwert, die Geister und Johns zerrissenes Hemd. Wird alles so beschrieben.
Für den Roman ein "Top".

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29.06.2018 18:18
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Es ist wirklich schön, dass Hilleberg Bezug auf Johns letztes Abenteuer nimmt. Es entsteht ein glaubwürdiger Fluss und macht die Serie lebendiger. Das müsste jetzt nur dem Altmeister regelmäßiger gelingen. Natürlich ist es Zufall, dass John ausgerechnet jetzt bei Maxime ist, wo auf Glamis Castle wieder die Post abgeht. So ist das eben.

Für Hilleberg ist der Roman relativ ruhig und baut nur langsam Tempo auf. Zu Beginn treffen sich Matthias und Metatron. Sie schließen irgendeine Vereinbarung, worum es genau geht, erfährt der Leser nicht. Offenbar suchen sie einen Engelstöter.

Der befindet sich irgendwo auf Glamis Castle. Matthias trifft dort ein und macht sein Ding. Was man so von ihm kennt. Verdreht Gliedmaßen, manipuliert Menschen und begibt sich dann in das Gewölbe, um den Engelstöter zu erwecken.

Metatron gibt den freundlichen Helfer. Zufällig erwacht ein Zombie gerade dann, als der Geisterjäger vor Ort ist. Metatron vernichtet den Untoten und gibt John ein paar Stichworte, damit er den Spuren von Matthias folgt.

Die großen Fragen bleiben bis zum Ende offen. Der Leser tappt gespannt im Dunkeln. Sowas kann gut oder schlecht sein, je nachdem, wie ein Autor es schreibt. Ich bin ganz pragmatisch. Lieber sowas als Hollywood-Action. So einfach ist das. Also werde ich einen Teufel tun und mich beschweren.

Matthias ist schneller. Er erlangt den Engelstöter, der sich als Waffe und nicht als Person heraus stellt. Darauf hätte ich durch das Cover kommen können. Dem Autor ist es gelungen, mich an der Nase herum zu führen. Sehr gut! Dann enthüllt Hilleberg endlich, was Matthias und Metatron besprochen haben. Das Schwert ist geborgen, muss aber zufällig noch durch die Macht des Kreuzes aktiviert werden. Oder hätte irgendeine beliebige starke Weißmagie gereicht?

Dieses mal hat Matthias das Nachsehen, als die Geister des Schlosses sich einmischen und er sich zurück ziehen muss. Der Sieger ist Metatron, der von John widerwillig das Kreuz ausgehändigt bekommt. Der Weg des Gefallenen zurück in die Reihen der Erzengel ist wohl ein weiterer Storystrang von Hilleberg. Hoffentlich übernimmt er sich mit seinen Ideen nicht.

Und wo ist jetzt die Verbindung zu Dark Land? Die gibt es zwar irgendwie, hätte es aber nicht unbedingt gebraucht. Der Engelstöter liegt zufällig hier. Die Dimensionssphäre hat seine Aura gedämpft oder überlagert. Als die Sphäre geschlossen wurde, sind Matthias und Metatron darauf aufmerksam geworden. Die Geschichte hätte aber auch genau so gut ohne Glamis Castle funktioniert. Vielleicht war das im ursprünglichen Konzept auch so.

Es gibt viele Verweise auf den alten Fall hier und auch einige bekannte Charaktere. Das Ende von DL macht der Roman aber nicht besser oder logischer. Er schließt einfach mit einem weiteren großen Zufall daran an. John hat den Fall gerade beendet, als Johnny/Wynn hier rausgeworfen wird und es ein emotionales Wiedersehen gibt. Nach einem kleinen Zeitsprung im Epilog auch noch mit seinen Eltern.

Der Roman um den Engelstöter hat mir jedenfalls gut gefallen.


PS. Ich habe mir zum Spaß nochmal die Kommentare zur Jubiläumstrilogie durchgelesen. Die Erwartungen und Befürchtungen. Tja, jetzt ist tatsächlich alles beim Alten. Sheila wieder da, Johnny wieder da. Die Autoren werden jetzt sagen „Stimmt, aber es wird nie mehr so wie früher sein. Und wartet doch erstmal ab.“ Das ändert nichts daran, sowohl die Gestorbene als auch der Verschollene wieder da sind.

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Loxagon Loxagon ist männlich
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29.06.2018 18:44
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Soviel also zu "Rundes Ende in JS 2085".

Rund wäre es, wenn 3/4 aller offenen Fragen eine Antwort bekommen hätten, aber Fakt ist: es wurde in Sachen DL nicht eine wichtige Frage beantwortet! Oh, toll, Johnny ist wieder da: NA UND?!

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105687
SweetJane SweetJane ist weiblich
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29.06.2018 22:52
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Ich kann mir gut vorstellen, dass die Fragen erst nach und nach beantwortet werden. (Hoffentlich)
Das 'Johnny ist wieder da' am Ende war eh nur ein Auftakt für den nächsten Band (Hoffentlich groes Grinsen ).
Ich habe aber auch nichts anderes erwartet ehrlich gesagt, dass Johnny erstmal kaum ein Wort rausbrint ist mehr als verständlich - er wird noch ne ganze Weile daran zu knabbern haben.

Wo wir gearde bei 'knabbern' sind => wie cool war denn bitte der Vogelfutter - Eier legen - Mehlwürmer - Dialog???
groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen
Da musste ich doch tatsächlich mal laut auflachen.

__________________
John: "Gelsenkirchen"
Glenda: "Was ist das für eine Stadt?"
John: "Ich habe [...] mir sagen lassen, dass es dort die hübschesten Mädchen geben soll.
Denn dort erschuf der Liebe Gott die Mädchen aus dem Kohlenpott."

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Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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02.07.2018 01:22
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Yessss, die Story um die Familie und die Geister von Glamis Castle geht weiter!! Ich fand sie schon damals sehr genial, bis zu einem gewissen Punkt, der, für mich zumindest, ziemlich unangenehme Begleiterscheinungen mit sich brachte.
Irgendwie dachte ich, dass ich die Weiterführung der Geschichte "nicht so gut" lesen könnte, aber das genaue Gegenteil war der Fall. Ich war nicht nur sofort wieder drin, sondern auch voller Spannung, wie es nun weitergeht.
Als "gebranntes Kind" mag sich vielleicht immer mal wieder eine leise, warnende Stimme im Hinterkopf melden, die dazu rät, lieber auf alles gefasst zu sein ... aber die Geschichte an sich war super! Ich konnte sie in einem weglesen und es war hervorragende Unterhaltung!!
Dass Matthias und Metatron auch noch so aktiv mit von der Partie waren, fand ich doppelt gut. Ich mag die beiden, auch wenn ich John verstehen kann, dass er Höllenmatze endlich vernichten will.
Außerdem war John eh grad bei Max und Carlotta und somit flott zur Stelle. Zufall oder nicht, mir ist sowas relativ egal. Irgendwo muss John sich ja befinden und nu war er eben schon fast vor Ort. Macht es einen Unterschied, ob er erst in zwei Sätzen von London aus dahin fahren muss??
Bei mir macht es keinen ...

Metatron steht bei mir seit den Blut-Engeln mit Uriel's Auftritt und dem Londoner Brand 1666 als interessante Figur hoch im Kurs!
Naja, vielleicht auch seit Alan Rickman ihn in Dogma so herrlich verkörpert hat. Ich hatte allerdings keine Probleme damit, ihn vor'm geistigen Auge so zu sehen, wie er in JS beschrieben wird und da eben nicht wie Alan Rickman's Metatron aussieht Augenzwinkern smile (obwohl er oft ziemlich so spricht, wie er: "Himmelherrgott, dann mache ich es einfach, damit auch du es verstehst. Was glaubst du eigentlich, wie du hier wieder rauskommst?")
Ich hoffe, dass er noch/wieder öfter in den JS Stories vorkommt, gerade nach dem, was er sich hier wieder gelatzt hat! Augenzwinkern groes Grinsen
Und die Dialoge von ihm oder auch zwischen ihm und John haben generell sehr viel Spaß gemacht!

Hinzu kommt noch, dass jeder, der in dieser Story mitwirkt, irgendwie Persönlichkeit hat. Mal weniger, mal mehr, aber immer so viel, dass man beim Lesen gleich intuitiv entscheidet "mag ich oder mag ich nicht".
Selbst die kurze Passage mit dem Reisebus, der mit Perlen behängten, stimmgewaltigen Dame, dem armen Busfahrer, den beiden Konstablern ...
Genauso wie der Einstiegsdialog von John mit Carlotta ...
Da kann ich SweetJane nur Recht geben: ich hab mich ebenfalls bei dem Konter mit den Mehlwürmern herrlich beömmeln können!! groes Grinsen
Niemand bleibt blass, farb- oder charakterlos, allein das ist schon sympathisch!

Die Veränderung von Colin Boleyn-Crawford innerhalb zweier Sätze war irgendwie richtig unheimlich.
Unheimlich deshalb, weil seine Befürchtungen so schnell eintraten und er im nächsten Moment schon nicht mehr wusste, dass er kurz vorher noch das genaue Gegenteil gedacht hatte ...

Dann wäre da noch die Sache, dass John etwas tut, was Matthias wohl von ihm erwartet hatte ...
Einige Fans hatten mal verlauten lassen, dass John unter den Co-Autoren zu einer Witzfigur mutiert wäre. Das kam mir in den Sinn, als der Geisterjäger auf Matthias' Provokation eingegangen war und damit unwissentlich den Engelstöter aktiviert hatte.
Er schalt sich selbst als Idiot, weil er genau das getan hatte, was Höllenmatze von ihm erwartet hatte ...
Aber ist das der Charakterzug einer Witzfigur?
Im Angesicht größter und tödlicher Gefahr für die Menschen um ihn herum, Davina, Colin, Beth ... der Gefahr, dass Matthias den Engelstöter in die höllischen Finger kriegen könnte ... was sollte er denn anderes tun, außer nichts, das Kreuz benutzen ... oder sich den Geistern und/oder Matthias mit bloßen Händen zu stellen? Alles kann Vor- oder Nachteile mit sich bringen ... man weiß es vorher nicht immer. Hier hofft John auf die Erzengel, die er ruft ... und kann nicht wissen, dass das Kreuz so reagiert, wie es das einen kurzen Moment später tut. Er kannte den Engelstöter ja nichtmal und handelt, mit wenig Zeit zum Überlegen oder Abwägen seiner Möglichkeiten, nach bestem Wissen und Gewissen ... und ich fand es glaubwürdig! Er hätte doch in der Situation, als Beth und Colin von den Geistern attackiert wurden, er Davinas Schüsse hörte und nicht wusste, ob die Kreuzformel nicht zur Folge haben könnte, dass alles über ihnen zusammenbricht, nichts anderes machen können ....
Und zu allem Übel gehörte sein Verhalten in dem Moment auch von vorneherein noch zum großen Plan von Matthias ... und Metatron!
Ich sehe bei solchen Aktionen keine Witzfigur, sondern einen Menschen mit einer Bestimmung, die er zu erfüllen versucht und manchmal eben auch menschlich handeln, um andere retten zu wollen. John hat zwar mit Dämonen zu tun, ist aber keiner und denkt auch nicht so fies, wie einer ... er schätzt vielleicht oft ab, wie sich die Dämonen verhalten könnten, aber oft genug hat er auch nicht die Zeit dazu.
Wie hier eben ...
Manchmal kann Nachdenken auch wieder ein Menschenleben kosten, was er ja zu verhindern versucht!

Ach ja, der Engelstöter an sich: John spricht von einem geringem Gewicht, als er das Schwert das erste Mal hochnimmt ... doch kurze Zeit später sagt er, dass es ein ordentliches Gewicht hätte.
Ist es jetzt eher leicht oder doch schwerer?
Was die Aktivierung des Schwertes angeht: wenn der Engelstöter tatsächlich das Flammenschwert von Erzengel Michael ist, gäbe es ja zwischen Kreuz und Schwert durch Michael selbst die Verbindung, die nötig war, um das Schwert zu aktivieren. Michael ist mit beiden Gegenständen verwurzelt und wird es bestimmt nicht irgendwo aktiviert rumliegen lassen. Es scheint auch gefährlich zu sein, besonders in den falschen Händen, deshalb wurde es ja bewacht. Die Verbindung von Kreuz und Schwert wäre also logisch und in Folge dessen würde es auch erklären, warum kein anderer weißmagischer Gegenstand funktioniert hätte. John war ja bereits in der Nähe des Schwertes und es wurde nicht sofort aktiviert. Erst als er die Erzengel rief, passierte es. Bei welchem Gegenstand besteht denn sonst noch so eine starke Verbindung?

Dann ist da noch ne Kleinigkeit, die mir halt erst auffiel, als ich Davina McCarthys Datenblatt gelesen hatte: in der Geschichte ist Joel im zarten "Mannesalter" von acht Jahren, im Datenblatt steht allerdings, dass er neun sei. Ist jetzt nix gravierendes, aber vielleicht wurde uns schlichtweg unterschlagen, dass Joel ja während der Story Geburtstag hatte? Augenzwinkern smile
Und natürlich durfte ein beherztes und berechtigtes "Verdammt!" nicht fehlen! Herrlich! smile

Die Szene, in der Davina und John auf Sir Mortimer und Lady Blair in der Bibliothek treffen, find ich echt fies! Die Beschreibungen des miteinander verschmolzenen Menschenknubbels hatte ich mal wieder viel zu bildlich vor Augen. Nicht nur, weil sie eben an die Teleporter, speziell an den "Knubbel" von Magier und Assistentin erinnerten, wie John ja schon erwähnte, sondern auch wegen der Folge Dreamland bei den X-Files (wobei das Phänomen da von nem UFO herrührte und nicht ganz so extrem war. Aber man "sah" da solche Verschmelzungen und bei JS kam es mir dadurch noch viel "schlimmer" und foltermäßiger vor).

Es wurden hier auch wieder Vorgängerromane erwähnt, aber nicht jedes Mal mit Fußnote, sehr gute Mischung!
Auch gab es einen Bezug zum direkten Vorgänger und einen indirekten zu einem etwas länger zurückliegenden durch Metatron^^ (John weiß den Weg nicht. Metatron darauf: "Ah, ich Tor. Der vergessliche Mr. Sinclair.")
Zudem wollte ich mal löblich erwähnen, dass mir nur ein Wort ins Gesicht gesprungen ist, bei dem ein Buchstabe fehlte, mehr Fehler sprangen mich nicht an ... weils keine weiteren gab oder sie nicht so offensichtlich waren smile Daumen_hoch

Nach ein paar fetten Viecher-Begegnungen (sehr cool übrigens!!) erfährt John etwas, das ihn hoffen lässt, doch noch einen Zugang zu der anderen Welt zu finden, in der Johnny verschwunden ist. Doch er hofft nicht nur auf eine Möglichkeit ... er findet IHN selbst sogar kurz darauf!
Was ich jetzt sehr positiv fand, war, dass direkt bei Johnnys Erscheinen klar wurde, dass sich der Junge verändert hat. Nicht nur wegen seines wahren Namens, den er bei seiner Ankunft in der anderen Welt, Twilight City, in Wynn Blakeston geändert hatte, sondern auch, weil ihn die lange Zeit dort schließlich irgendwie geprägt und "entwickelt" hat. Mit seinem Wiederauftauchen in der JS-Welt lösen sich seine Erlebnisse in Dark Land ja nicht in Wohlgefallen auf.
Ich fände es gut, wenn sie irgendwie nach seiner Rückkehr auch in der JS-Welt einfließen würden ... und ich bin gespannt, ob und wie sich das nun auf seine Figur auswirkt.
(Ich für meinen Teil bin auch nicht gegen charakterliche Veränderungen oder (weiter-)Entwicklungen von Serien-Charakteren ... "nur" gegen das gänzliche Weg- oder Rausnehmen bestimmter Basis-Figuren ... z.B. durch Tod. Das nur mal am Rande ... Augenzwinkern Zunge raus groes Grinsen )

Das Wiedersehen zwischen Johnny und seinen Eltern erfolgt dann im Epilog.
Ich fand ihn toll, so wie er da steht! Er war witzig und natürlich emotional, obwohl nicht viel gesagt wurde. Und auch in seiner Kürze hat er für diese Story so gereicht.
Irgendwie hatte ich zwar gedacht, dass zumindest Bill in dem Roman, der Johnnys Rückkehr enthält, "mitspielen" würde, quasi weil er oder auch John eine Spur oder einen Hinweis auf seinen Verbleib gefunden hat oder sowas ähnliches ... Aber ich bin eben kein Autor und wie ich hier mal wieder gesehen habe, ist das auch gut so^^
Hier wurde das nämlich völlig anders gestaltet. Es zielte nicht offensichtlich auf Johnny oder seine Rückkehr ab, sondern wurde, wie zuvor schon bei Sheila, in eine spannende und geniale Geschichte eingewoben, bzw. auch wieder auf den letzten Seiten logisch erklärt. Ich fand's jedenfalls logisch und durch ebendiese logischen Erklärungen auch bestens nachzuvollziehen.
Und ich muss ehrlich sagen: hier, im JS-Universum, brauche ich auch keine Erklärungen, was es noch für offene Fragen in DAL gibt. Entweder, sie werden nach und nach durch Johnnys Erlebnis-Erzählungen eingebracht, sofern er diese Antworten denn kennt oder aber, DAL tut seinen Fans nochmal den Gefallen und bringt eine Art Taschenbuch oder so als Abschluss mit einigen/ein paar/allen Antworten heraus. Vielleicht gibt es irgendwann sogar noch ein "Revival", quasi als eine Art Mini-Serie, da sie ja doch ihre Fans hat.
Da diese Geschichte hier nichts explizit mit den eigentlichen Ereignissen in DAL zu tun hat, sondern schön für sich steht und der Ort dort unter Glamis Castle laut Metatron "nur" mit der anderen Dimension interagiert, weil die Auswirkungen der Transzendenzsphäre noch immer spürbar sind, steht das für sich ganz allein und hat als positiven Nebeneffekt (plus der Tatsache, dass in der anderen Welt etwas in Aufruhr geraten ist) Johnnys Rückkehr bewirkt (schließlich ist er durch die dortigen Umstände auch verschwunden, weil die Sphäre dort war. Logisch, dass er dann da auch am besten wieder zurückkommen kann ... ).
Find ich völlig ok ... denn immerhin hätte Johnny ja auch in DAL draufgehen können. Zumindest was das "Ableben" von Figuren angeht, hatte ich ja vor einiger Zeit in 2016 mein eigenes "böses Erwachen" und inzwischen bin ich da leider generell vorsichtig geworden, was "einschneidende Ereignisse" angeht ... nichts scheint mehr unmöglich oder unantastbar ... Augenzwinkern

Metatron hat jetzt also den Engelstöter ... hmmm ... nicht nur, dass das Schwert vielleicht Erzengel Michael gehört (Höllensturz), das Sprachrohr Gottes will es anscheinend dafür benutzen, um sich wieder einen, seiner Meinung nach berechtigten Platz im Kreis der Erzengel zurückzuholen. Wirklich nur, um dort wieder aufgenommen zu werden oder will er gar, wie John vermutet, mit dem Engelstöter gegen die Erzengel angehen?
Das alles macht auf jeden Fall Lust auf mehr davon!

Die ganze Geschichte, der Schauplatz Glamis Castle, Protagonisten wie Davina, Metatron, Matthias, die Geister, sowie die Erzählweise, der Ausgang/das Ende, der Epilog, einzelne "Sprüche", usw. lässt nun nichts anderes zu, als ein top Daumen_hoch

Das Cover find ich klasse! Mag sein, dass es ein "gebrauchtes" ist ... dadurch, dass vom Autor Bezug darauf genommen wurde (inklusive Johns zerfetztem Hemd^^) und die Geschichte von dem handelt, was zu sehen ist, passt es top und sieht dabei auch noch gut aus! smile Daumen_hoch

Auch die LKS ist wieder super, mit Hintergrundinfos und Datenblättern.
Sowas find ich immer sehr interessant und lesenswert!



Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
[...]Tja, jetzt ist tatsächlich alles beim Alten. Sheila wieder da, Johnny wieder da. Die Autoren werden jetzt sagen „Stimmt, aber es wird nie mehr so wie früher sein. Und wartet doch erstmal ab.“ Das ändert nichts daran, sowohl die Gestorbene als auch der Verschollene wieder da sind.

Oh, jetzt wirds schwierig. So "oberflächlich" funktioniert das zumindest bei mir nicht Augenzwinkern
Mag sein, dass die Personen wieder da sind und du jetzt alles wieder als "wie vorher" ansiehst.
Für mich haben die ganzen Ereignisse drum herum allerdings doch etwas verändert ... die Zeitspanne war halt lang und einige Dinge sind passiert. Sowohl inhaltlich, als auch das Lese-Feeling betreffend. Mein Lese-Feeling hat sich zumindest etwas verändert ... es ist nicht mehr ganz so unbekümmert und entspannt wie früher, einfach lesen, genießen, mitfiebern und so ... da schwingt auch immer noch was anderes mit.
Ich hoffe, es ist nur vorübergehend ... aber von der ganzen Nummer ist halt irgendwas hängengeblieben. Vielleicht Misstrauen, Angst und/oder Erkenntnis, dass die Zeiten sich wohl geändert haben und man sich bewusst wird, dass jederzeit mit jeder Figur sowas passieren kann ....
Ein Jahr kann lang sein, besonders wenn man sehnlichst auf was gehofft hat ... lange noch ... seeehr lange .... und wenn diese Hoffnung nicht erfüllt wird, bevor es zu spät ist ... und man stattdessen erkennt, sich irgendwie zu sehr auf was fiktives eingeschossen zu haben, das aber durchaus auch plötzlich weggenommen werden kann ... dann ja, dann kann sowas auch verändern, selbst wenn für andere augenscheinlich und durch gewisse Rückkehren alles wieder scheint, wie vorher ...
Dann kommt noch hinzu, dass Johnny wohl auch nicht derselbe ist. Wie auch? Hat er das alles in TC und Co nicht mehr erlebt, nur weil er zurück ist?

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Florian
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02.07.2018 22:44
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@Sheila Conolly
Um ehrlich zu sein, das mit dem Gewicht ist mir durchgerutscht. Aber glücklicherweise bin ich um keine Ausrede verlegen und halte mich bei meinen Formulierungen vage genug groes Grinsen

Auf Seite 57 steht:
Ich stolperte rückwärts, überrascht von dem geringen Gewicht.

Auf Seite 61 steht:
Es hatte ein ordentliches Gewicht, sodass ich es mit zwei Fäusten führen musste, doch in Anbetracht seiner Herkunft, hätte ich mich nicht gewundert, wenn es noch schwerer gewesen wäre.

Das ist in meinen Augen nicht unbedingt ein Widerspruch. John war auf Seite 57 überrascht von dem geringen Gewicht, das er in Relation zu der Größe gesetzt hat (S. 61), was aber nichts daran ändert, dass es immer noch deutlich schwerer ist, als beispielsweise das Schwert des Salomo, der silberne Dolch oder der Bumerang groes Grinsen

Was das Datenblatt angeht. Das habe ich während des Schreibens für Band 2021 angelegt und nur leicht angepasst. Aber nur in dem Stichpunkt-Abschnitt, nicht im Fließtext. In Band 2021 war acht, in Band 2085 war er neun Jahre alt. Wenn ich mir für diese Weitsicht bei der Bewertung des nächten Romans keinen Extra-Punkt verdient habe, weiß ich auch nicht Nudelholz

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Loxagon Loxagon ist männlich
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02.07.2018 23:10
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Ach, wen juckt schon das Alter von Personen?

In "Sturm der Liebe" wurde Valentina 2008 geboren, ist aber bereits 18. Erklärt wird das ganze wie bei Fabien, der auch 10 Jahre zu alt ist, mit einem Zeitsprung.

So weit, so doof. Denn wenn es 2x einen Zeitsprung von 10 Jahren gab, dann müsste ja JEDER 20 Jahre älter sein. Dummerweise sind aber nur diese zwei Kinder älter geworden. Wall

Und nein: ich habe KEIN Verständnis für so einen Scheiß. Ein GUTER Autor kann auch mit Kindern von 8 Jahren eine gute Geschichte erzählen!

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Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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Beiträge: 671

03.07.2018 00:24
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Zitat:
Original von Florian
@Sheila Conolly
Um ehrlich zu sein, das mit dem Gewicht ist mir durchgerutscht. Aber glücklicherweise bin ich um keine Ausrede verlegen und halte mich bei meinen Formulierungen vage genug groes Grinsen

[...]

Das ist in meinen Augen nicht unbedingt ein Widerspruch. John war auf Seite 57 überrascht von dem geringen Gewicht, das er in Relation zu der Größe gesetzt hat (S. 61), was aber nichts daran ändert, dass es immer noch deutlich schwerer ist, als beispielsweise das Schwert des Salomo, der silberne Dolch oder der Bumerang groes Grinsen

Deswegen hatte ich das auch nicht explizit als Widerspruch bezeichnet, sondern weil es "vage" beschrieben war nur nachgefragt, ob's jetzt eher leichter (magisch leicht, o.ä.) oder doch als schwerer anzusehen ist. So rein für die Vorstellung, vorm geistigen Auge sehen und so^^ smile
Ich geb ja zu, dass zwischen den Zeilen schon irgendwie rauszulesen war, dass es soooo leicht nicht sein kann, weil John es von Anfang an mit zwei Händen führte und nicht mit nur einer Hand ... wenn ich das richtig hab.
Aber so weiß ich ja jetzt auf jeden Fall "richtig" Bescheid groes Grinsen


Zitat:
Original von Florian
Was das Datenblatt angeht. Das habe ich während des Schreibens für Band 2021 angelegt und nur leicht angepasst. Aber nur in dem Stichpunkt-Abschnitt, nicht im Fließtext. In Band 2021 war acht, in Band 2085 war er neun Jahre alt. Wenn ich mir für diese Weitsicht bei der Bewertung des nächten Romans keinen Extra-Punkt verdient habe, weiß ich auch nicht Nudelholz

Na da lässt sich ja drüber reden^^
Aber wie mach ich dann beim nächsten "top" den Extra-Punkt kenntlich? "Top+" oder so? smile
Außerdem wollte ich damit ja auch nur raushängen lassen, dass ich auch wirklich alles lese und das meiste sogar hängenbleibt^^ ... und habs auch nur, in weiser Voraussicht, unter "Kleinigkeit" verbucht, weil ich irgendwie wusste, dass du dafür natürlich ne gute Erklärung parat hast! Augenzwinkern groes Grinsen Daumen_hoch


Zitat:
Original von Loxagon
Ach, wen juckt schon das Alter von Personen?

In "Sturm der Liebe" wurde Valentina 2008 geboren, ist aber bereits 18. Erklärt wird das ganze wie bei Fabien, der auch 10 Jahre zu alt ist, mit einem Zeitsprung.

So weit, so doof. Denn wenn es 2x einen Zeitsprung von 10 Jahren gab, dann müsste ja JEDER 20 Jahre älter sein. Dummerweise sind aber nur diese zwei Kinder älter geworden. Wall

Und nein: ich habe KEIN Verständnis für so einen Scheiß. Ein GUTER Autor kann auch mit Kindern von 8 Jahren eine gute Geschichte erzählen!

Ähm ... DAS klingt jetzt irgendwie echt verwirrend!!
Was liest du für Sachen?? Augenzwinkern smile

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Der Geist des Weines Der Geist des Weines ist männlich
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Beiträge: 136

03.07.2018 22:24
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So wie Florian alles verknüpft, scheinbar nichts vergisst und sogar Kleinigkeiten nicht außer acht lässt, kannst Du Dein "hoffentlich" in der Klammer nach Deinem ersten Satz, SweetJane, ganz bestimmt in ein "sicherlich" umwandeln.
Ich kann wieder nur den Hut ziehen vor dem Roman und ein TOP geben!

Super gefallen hat mir auch, die Familie von Davina vorzustellen.

Die ganze Geschichte ist mal wieder eine einzige Berieselung!

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Isaak S. Isaak S. ist männlich
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Beiträge: 90

06.07.2018 20:18
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Zitat:
Original von Loxagon
Soviel also zu "Rundes Ende in JS 2085".
Rund wäre es, wenn 3/4 aller offenen Fragen eine Antwort bekommen hätten, aber Fakt ist: es wurde in Sachen DL nicht eine wichtige Frage beantwortet! Oh, toll, Johnny ist wieder da: NA UND?!


Bislang hatte ich weder DL noch die 2000er gelesen. Vor diesem begrenzten Lesehorizont fand ich Loxagons Worte in ihrer Vehemenz befremdlich. Hab jetzt mal die Kommentare zum letzten DL-Band gelesen und glaube, es ansatzweise nachvollziehen zu können.
Was war los mit dem Schluss von Bd. 2085? Zuviel heile Welt? Zuviel Emotionen? Sicherlich nicht, wenn man an die Ereignisse der Rasputin-Offensive denkt. Im großen Serienverlauf mag das Schicksal von Sheila und Johnny irgendwie weder Fleisch noch Fisch sein, aber ich habe mir noch kein endgültiges Urteil machen können. Ich nehme es erst einmal, wie es heute ist.

Ich finde im Großen und Ganzen allerdings nicht, dass die Fragen aus DL in der Sinclair-Serie beantwortet werden müssen. Aber: es ist vollkommen richtig, dass der Ableger jetzt wieder in die Serie integriert werden muss. (Naive Frage: DL ist jetzt Schluss und vorbei, richtig?) Ganz abgesehen von der Frage, wie es um die Qualität des letzten DL-Bandes bestellt ist, liegt da eine große literarische Aufgabe vor dem Sinclair-Team. Nach den fulminanten Bänden 2079-2083 und 2085 bin ich da sehr optimistisch und gespannt. Ist das auch naiv?

Ich bleibe dabei, dass der Engelstöter nach dem vergesslichen Mister Sinclair (2067) der beste Einzelband war, denn ich bislang lesen durfte (Dezember 2017).

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Loxagon Loxagon ist männlich
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Beiträge: 1592

06.07.2018 20:33
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Wobei man schon als Leser erwarten kann, das eben die wichtigsten Fragen beantwortet werden, meinetwegen auch nur in kurzen Sätzen wie zB sagenwirmal ...

Sinawa sah zu ihrem Gemahl.
"Darum also ... darum sollen, nein MÜSSEN wir in dieser Welt bleiben."
"Wer, wenn nicht wir, können den Wiederaufbau leisten? Die Weißen Herrscher wurden zwar vernichtet, doch die Schäden ... nein, wir müssen helfen."

* * *

Der Nebelwall umgab die Stadt wie immer. Undurchdringlich. Der Namenlose lachte. Er hatte den Wall einst erschaffen, nur zu einem einzigen Zweck: niemand konnte hindurch und was gab es besseres für einen Bauern, sein Schlachtvieh direkt auf der Weide neben dem Haus zu haben? Vielleicht würde er irgendwann die Menschen töten und fressen, vielleicht auch nie. Aber alle paar Jahrtausende tat er es, und nun konnte niemand mehr fliehen. Niemand!

* * *

Abby sah betroffen auf das Tagebuch ihres Vaters. Endlich wusste sie, was ihn und Norek einst verbunden hatte. Warum sie zu Todfeinden geworden waren. Sir Roger hatte damals kaltblütig Noreks Schwester Farehnah ermordet und Norek damit endgültig in den Wahn gestoßen, obgleich der Dämon selbst keine Skrupel gekannt hatte. Doch diese Schwester hatte er geliebt, mehr als alles andere ...

* * *

Und die Narden Bei ihnen war alles wieder normal, wie bei den Narden üblich ...

------------

Hm, klar, das wäre nicht soooo toll gewesen, aber immerhin: es hätte Antworten gegeben, aber so? Null, nada, nix. Und der versprochene RUNDE ABSCHLUSS in JS 2085? Ist ja noch unverschämter als der letzte DL! Denn "rund" heißt für mich als Leser eben: es werden Fragen beantwortet. Das Johnny wieder in London ist, schön, aber ... nö, das juckt den DL-Leser eher nicht.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Loxagon am 07.07.2018 10:32.

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06.07.2018 22:08
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Da fragt man sich unweigerlich warum du noch keinen Roman beigesteuert hast, bei all diesen tolllen Ideen und dem ultimativen Durchblick. Und jetzt komm mal langsam wieder runter. Es ist immer leicht, die Leistungen anderer abzuwerten, nur weil man nicht weiß, wohin mit seinem Frust. Vielleicht sollte man sich einfach mal drüber freuen, dass DARK LAND überhaupt an den Start gehen durfte und es auf stolze 42 Bände gebracht hat!
Das ist keine Selbstverständlichkeit durch zunehmende Konkurrenz in sämtlichen Medien.
Und ob der Abschluss nun rund war oder nicht, aber auch ein Loxagon sollte begreifen, dass er nicht das Maß aller Dinge ist.

Ich habe fertig!

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105919
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