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Mikru
Gast


02.01.2008 18:21
Band 41 : Die Rückkehr der Katze
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RÜCKBLENDE

Flughafen Sydney- Felidae, gerade erst von ihren schweren Verletzungen genesen, hob den Lilienkelch vom Kabinenboden auf. Lazarus, jene von Landru erschaffene Mißgeburt, hatte ihn zu ihr zurückgebracht, dem im Kelch verankerten Befehl gehorchend. Inzwischen war der >Fünf-Tage-Vampir< tot, zu Staub zerfallen. Nur das stählerne Korsett erinnerte noch an seine im Zeitraffer verflogene Existenz. Ungesehen, wie sie gekommen war, verließ Felidae das Flugzeug. Bis auf Lazarus' Opfer, denen niemand mehr helfen konnte, blieben alle in Warschau gestarteten Passagiere hypnotisiert, aber unversehrt auf ihren Plätzen zurück. Durchaus zu Felidaes Bedauern, die keine Zeit mehr hatte, sich um sie zu kümmern...





Autor: Adrian Doyle ( Manfred Weinland )
Erscheinungsdatum: 28.5.1996
Titelbild: Faba

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Dabei seit: 22.11.2007
Beiträge: 4573

31.01.2011 18:34
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So langsam fanden alle wieder in die Geschichte zurück. Landru, Felidae, Beth und Lilith sind wieder im Rennen um den Lilienkelch.
Schön, dass Landru mal wieder seinen Meister finden konnte. smile Das Ausplaudern seiner Schmach gibt dem Verlauf ganz neue Perspektiven. Es war dadurch aber leider auch etwas absehbar, dass er so seinem Richter entkommen würde.
Die Einmischungen Felidaes brachten der Handlung aber auch einige Überraschungen, die zudem durch das "LICHT" den weiteren Weg wies. So langsam mauserte sich die "Schöne und das Biest in einer Gestalt" zur Weg-Botin ins Serien-Finale. So hatte ich es jedenfalls empfunden.
Diesen Habicht-Kopf fand ich etwas dick aufgetragen. Irgendwo sind meiner Phantasie bei Vampir-Romanen gewisse Grenzen gesetzt. Es geht sehr viel, aber solche Metamorphosen finde ich doch etwas zu dick. War aber ein spannendes Finale mit der Vampir-Sippe, in der der Symbiont mal einen etwas überraschenderen Auftritt hatte.
Gesamt hatte es die Handlung diesmal wirklich viel weitergebracht und auch den kommenden Weg aufgezeigt. Ein ganz solider Roman, den ich als Stück des Ganzen sehen würde : gut.

Das Cover ist ok. Die Rundungen wirken etwas überzogen. Augenzwinkern

__________________
Wenn die Süße des geringen Preises verflogen ist, die Bitterkeit minderer Qualität wird bleiben.

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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8990

22.09.2011 22:10
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Man merkt, dass es langsam auf die Zielgerade geht. Auch in diesem Roman geht mächtig die "LUZI" ab. Richtig klasse fand ich das Oberhaupt der indischen "Delhi-Sippe" TANOR. Wie er LANDRU in seine Falle tappen läßt und in anschließend so demütigt, dass er winselt wie ein reudiger Hund war schon echt krass. Hätte nicht gedacht, dass ein anderes Oberhaupt einer Sippe überhaupt in der Lage wäre den so mächtigen Landru so vorzuführen. Natürlich ist er ohne Kelch nicht ganz so mächtig, trotzdem hatte es mich aber ganz schon überrascht. Wie er aber anschließend erfährt, wen er da eigentlich vor sich hat, zieht er lieber/besser die Reißleine. Die "Kelchdiebin" Felidae bekommt in der Zwischenzeit vom "LICHT" neue Instruktionen. Sie nimmt im Zeitkorridor den Platz des getöteten Wächterwesens ein. Sie erfährt vom LICHT auch, dass LANDRU sich auf dem Weg nach Uruk macht. Kurz darauf "nabelt" sich der Symbiont von ihr ab und Felidae vergeht, aber noch im Sterben erfährt sie ihre neue "Aufgabe".

Bewertung:
Der Roman bekommt von mir 4 Sterne/Fledermäuse.

Cover:
Ist jetzt nicht gerade ein Highlight, aber es stellt zumindest eine Szene im Roman dar.

__________________

Demnächst:
1. JS: 2096 Kolonien der Bestien
2. JS: 2097 Willkommen im Shocking Palace
3. LB: 0033 Zur Herberge der tausend Schrecken

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Beiträge: 2202

28.07.2012 19:08
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Super, Landru ist zurück, wurde auch mal Zeit. Überraschenderweise steckt er in diesem Roan aber mächtig Prügel ein und vergeht sogar beinahe. Im letzten Moment rettet ihn sein Image als Kelchhüter. Aber mal ehrlich: Warum hat nicht schon längst eines der Oberhäupte versucht, gegen Landru vorzugehen. Wie sich hier gezeigt hat, war es ja relativ einfach, den kelchlosen Landru zu überrumpeln. Auf jeden Fall eine tolle Aktion von Tanor.
Schön fand ich auch den Auftritt von Felidae. Besonders gefallen hat mir die Manipulation des Piloten, der Lilith und Beth mit seiner Kamikaze-Aktion fast in den Tod reisst. Apropos Lilith und Beth, beide gehen wieder noral miteinander um, erkennen aber mehr und mehr, welche Probleme aufgrund ihrer unterschiedlichen Wesn auf sie zukommen. Nicht zuletzt die Szene, in der Beth von einer Vampirin überwältigt und damit als Pfand gegen Lilith benutzt wird, zeigt Liliths großen Schwachpunkt. Ohne Beth wäre sie deutlich weniger angreifbar.
Beeindruckt war ich mal wieder vom Symbionten, der kompromisslos wie immer alles niedergemetzelt hat, was da war groes Grinsen.
Insgesamt ein sehr guter Roman, von mir gibt´s volle Punktzahl.

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