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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

Band 595: Der Hexer - Tage des Wahnsinns - Autor: Wolfgang Hohlbein Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Es war ein Anblick von einer morbiden Faszination, die es mir unmöglich machte, wegzusehen.
Mein Ebenbild im Spiegel begann sich zu verändern, sich aufzulösen. Die Gesichtshaut wurde braun und rissig, zitterte wie ein welkes Blatt in einer steifen Herbstbrise.
Zuerst begriff ich gar nicht was ich sah. In meiner zitternden Linken hielt ich immer noch den Rasierpinsel, in einer erstarrten, nur halb zu Ende geführten Bewegung. Mein Mund war zu einem stummen Schrei geöffnet. Hinter den Lippen sah ich schwarzbraune Zähne, die zusehends verfielen. Langsam, ganz langsam begann sich die welke Haut abzulösen, bis ich glaubte den blanken Knochen darunter zu sehen.
Mein Spiegelbild wurde zu einer Fratze, dann zu einem Totenschädel, meine Augen krochen in die Höhlen zurück und schienen mich satanisch anzufunkeln. Gleichzeitig setzte ein feines Singen ein, ein hoher, schriller Ton, der von überall her zu kommen schien, sich zu einem hellen Kreischen steigerte und mit einem peitschenden, splitternden Knall abbrach.

Erscheinungsdatum: 19.03.1985

Autor: Wolfgang Hohlbein

Cover: Les Edwards

Der Hexer (Nrn. 567, 571, 575, 579, 583, 587, 589, 595)

Band 8 von 8


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12.11.2008 15:52 Habibi ist offline Email an Habibi senden Beiträge von Habibi suchen Nehmen Sie Habibi in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

woodstock woodstock ist männlich
Administrator




Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 10309

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Das war dann der letzte Roman in der Gespenster Krimi Reihe. Etwas verwirrend war er schon da so manche Figuren auftauchen die leider nicht näher besprochen oder auch erklärt werden. Fragt sich ob sie in der eigentlichen Reihe noch einmal auftauchen.
Ansonsten war er wieder sehr spannend und sehr gruselig geschrieben.

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"Ich gehe davon aus, dass zwei Dinge unendlich sind: das Weltall und die menschliche Dummheit. Ganz sicher bin ich mir aber nur bei der Letzteren." A. Einstein
Wenn dir das Leben in den Arsch tritt,
nutze den Schwung, um vorwärts zu kommen.

13.11.2011 20:31 woodstock ist offline Email an woodstock senden Beiträge von woodstock suchen Nehmen Sie woodstock in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Tommy Tommy ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 19.12.2010
Beiträge: 2202

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Robert Craven hat eine schreckliche Vision, in der ihm eine traurige Priscylla erzählt, dass ihr Andara eine Falle gestellt hat und sie töten will. Sofort reist Robert in Richtung Lowgreen, wo Priscylla in einem Sanatorium behandelt wird. Auf dem Weg dorthin trifft er auf Sean, der vor einigen Tagen in Durness für den Geist seines verstorbenen Vaters Roderick Andara als Wirtskörper gedient hat. Sean hat das gleiche Ziel wie Robert und gibt an, auf der Suche nach einem gewissen Richardson zu sein, um ihn festzunehmen.
Derweil bringen Priscylla, deren zweites Ich Lyssa wieder die Oberhand gewonnen hat, und zwei ihrer Kumpanen die Betreuerin Mrs. Sunday in ihre Gewalt und wollen sie dem Götzen Til'ar'min opfern. Im letzten Moment werden sie aber von Sean und Robert dabei gestört und auch Howard und Rowlf sind inzwischen im Sanatorium angekommen. Es kommt zum großen Kampf, den nicht alle überleben, mehr verrate ich an dieser Stelle nicht. Robert zumindest beschliesst danach, Priscylla mit nach London zu nehmen und sich dort um sie zu kümmern.

Fazit
Dies war der letzte aber mit Abstand auch der schwächste Roman aus der GK-Hexer-Reihe. Zwar bietet auch „Tage des Wahnsinns“ wieder ordentlich Spannung, Action und Grusel, die Geschichte ist aber sehr verwirrend geschrieben und lässt viele Fragen offen. Beispielsweise konnte ich die Rolle des Sean nicht richtig nachvollziehen. Sean war ja der, der von Roderick Andara als Wirtskörper benutzt worden ist. Hier trifft Robert nun wieder auf Sean, diesmal nicht von seinem Vater „besetzt“ und erfährt, dass er eigentlich ein Scotland Yard-Beamter ist, der einen Kaufmann aus Lowgreen namens Richardson jagt. Letztendlich will Sean aber Priscylla bzw. Lissa töten. Robert vermutet, dass sein Vater dahinter steckt, der verhindern will, dass sich Robert mit Priscylla abgibt. Ich finde dieses Konstrukt etwas weit hergeholt. Trotzdem insgesamt kein schlechter Roman, von mir gibt´s 3 von 5 Punkten.

Cover
Ich liebe solche Häuser, die meiner Meinung nach perfekt zu einem Gruselroman passen. Hierbei handelt es sich dann wohl um das Sanatorium, in dem Priscylla behandelt wird. Mit dem Monster wiederum kann ich so gar nichts anfangen, das kommt so auch nicht im Roman vor, soll vielleicht Til'ar'min darstellen (?).

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26.05.2012 11:35 Tommy ist offline Email an Tommy senden Beiträge von Tommy suchen Nehmen Sie Tommy in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

kualumba kualumba ist männlich
Team




Dabei seit: 19.01.2013
Beiträge: 2045

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Priscylla bittet Robert in einer Vision um hilfe, da sie anscheinend in Gefahr schwebt. Er macht sich auf nach Lowgreen, wo ein gewisser Mr. Baltimore ein Sanatorium betreibt. Auch Howard und Rowlf fahren dort hin, um nach Robert zu schauen. Rowlf ist wegen seiner Verbrennungen immer noch nicht 100%ig fit. Robert trifft auf dem Weg zum Sanatorium Sean Moore, der von Roderick Andara in Durness als Wirtskörper benutzt wurde. Robert zwingt Sean mit einem Revolver ihm zu helfen. Howard, Rowlf und der Kaufmann Richardson begeben sich ebenfalls zum Sanatorium. Dort halten Priscylla, Santers und Acorn eine schwarze Messe ab. Den Butler Henesey haben sie gekillt und wollen Mrs. Sunday opfern, damit Til'ar'min erscheint. Im Showdown kann die Opferung verhindert werden. Es stellt sich raus, das Dr. Gray in Wirklichkeit Dr. Baltimore ist. Sean läuft Amok und wird von Baltimore erschossen. Robert entschiesst sich, Priscylla mit nach London zu nehmen. Er will sie keinem anderen mehr anvertrauen.

Fazit:

Wie Tommy bereits schrieb, ist es der schlechteste Roman bisher. Das kann ich nur bestätigen. Visionen sind eh nicht so mein Ding. Dann taucht kurzzeitig eine Rattenhexe auf, die aber genauso schnell wieder verschwindet. Das war alles ein bisschen komisch. Da passten einige Dinge nicht so gut zusammen. Teilweise war es auch sehr langatmig. Von mir gibt es 2 Sterne.

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Einen davon lese ich als nächstes: JS 4. Aufl. 11, JS 1855, JS TB 9, MX 12, Vampira 9, Torn 4, PR 3, Ballard 2, G.F. Unger SE 5, Der Hexer 4

05.05.2013 16:43 kualumba ist offline Email an kualumba senden Beiträge von kualumba suchen Nehmen Sie kualumba in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Talis Talis ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 1453

RE: Band 595: Der Hexer - Tage des Wahnsinns - Autor: Wolfgang Hohlbein Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen

Das Les Edward-Titelbild wurde 1981 auch schon für den Vampir-Horror-Roman Nr. 420 verwendet.

07.09.2016 08:16 Talis ist offline Email an Talis senden Beiträge von Talis suchen Nehmen Sie Talis in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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