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Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

Band 2: Der Unheimliche vom Todesschloß - Autorin: Rebecca LaRoche Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



"Geh", peitschte die Stimme auf ihn nieder. "Und mach deine Sache gut."
Die Gestalt duckte sich. Sekundenlang nur fiel das Mondlicht auf das Gesicht des Monsters.
Ein abscheuliches, furchterregendes Gesicht war es, teilweise von der schwarzen Kapuze verborgen. Eitrig und rot war das Lid über dem linken Auge. Das rechte bestand aus einem gläsernen, mit Leuchtfarbe bemalten Augapfel. Dort, wo die Nase sein sollte, war eine große kraterartige Höhle.
Das Ungeheuer blieb stehen und sah sich um. Die Reiterin stand auf dem Hügel und blickte ihm nach. In der Ferne pfiff der heranrasende Zug.
Der Unheimliche schlug die langen Arme um seinen Körper und stieg weiter hinab ins Tal. Seine Gestalt im schwarzen Cape verschmolz mit der Dunkelheit.
Je tiefer er kam, um so mehr Bodennebelschwaden krochen über das niedrige Heidegras.
Die Kirchturmuhr im Dorf schlug Mitternacht.
Abseits des kleinen Ortes lag der Bahnhof. Er war nur spärlich beleuchtet. Soeben hielt stampfend der Nachtzug in der Station. Nur eine Person stieg aus.

Erscheinungsdatum: 27.07.1973

Autorin: Traute Mahn

Cover: Enrich


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12.11.2008 17:03 Habibi ist offline Email an Habibi senden Beiträge von Habibi suchen Nehmen Sie Habibi in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Habibi Habibi ist weiblich
Chefin




Dabei seit: 01.10.2008
Beiträge: 5392

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Eliza Webster, einst Kosmetikerin in einem Beerdigungsinstitut, lebt nun mit ihrem Verlobten Lewis Rattigan auf Chateau du Faux in Frankreich. Hier fertigt sie auf Bestellung Wachsfiguren von Verstorbenen an.
Dass diese Wachsfiguren aus echten aber toten Menschen bestehen, ahnt niemand der bestellt.

Dies ist nun also der erste deutsche Gruselroman einer Frau, genaugenommen von Traute Mahn. Mir als Frau fällt hier der softere Schreibstil auf. Im Gegensatz zu ihren männlichen Kollegen, kann sie vieles sehr weich umschreiben, ohne jedoch den Gruselfaktor zu vernachlässigen.
Mit ihrem fast hündisch untergebenen Diener - einst eine Größe im Finanzmanagement - Maurice de Gautier geht Eliza skrupellos und ohne Mitleid um, obwohl Gautier beim Leser zuletzt doch Mitleid erweckt. Auch das Finale und die Art wie 2 Proganonisten entkommen, war als Leserin voraussehbar, ohne aber etwas von der Spannung zu verlieren.
Für mich war die Story sehr solide, eben nicht nur reiner Horror. Ich mag sowieso Geschichten, welche überwiegend auf Schlössern spielen. Die Atmosphäre konnte Traute sehr gut rüberbringen, auch bestimmte Charaktere wurden prima von ihr ausgebaut.

Alles in allem würde ich hier ein mittel vergeben. Trotzdem sollte man den Roman gelesen haben, denn es handelt sich eben um den ersten deutschen Gruselroman einer Autorin.

Das Cover wirkt sehr düster, obwohl es mal wieder nichts mit der Story zu tun hat. Ich finde es geiungen fast schon wieder eine Spur trashig. Dracula, der Vollmond, die verängstigte Frau und diese Bretterbude im Hintergrund haben schon was.
Zu beachten wäre evtl. auch die Rückseite des Covers, bei der Arnold Schwarzenegger 1973 noch Werbung als Muskelprotz für Aufbaumittel macht. Wahrscheinlich würden diese Mittel heutzutage unter Anabolika fallen. Auch Gouverneure von Californien haben mal klein angefangen großes Grinsen

26.10.2010 13:12 Habibi ist offline Email an Habibi senden Beiträge von Habibi suchen Nehmen Sie Habibi in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

woodstock woodstock ist männlich
Administrator




Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 10044

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Dafür das es hier absolut keine Gespenster gab kann man nur sagen das es trotzdem ein spannender Roman war. Gut, man sollte jetzt nicht anfangen und alles mögliche zu hinterfragen, wie z.B. wie das mit den Wachsfiguren funktionieren soll, dafür war aber alles andere sehr gut. Alleine der einstieg mit der Ermordung einer Frau lässt sich gruselig lesen.

__________________
"Ich gehe davon aus, dass zwei Dinge unendlich sind: das Weltall und die menschliche Dummheit. Ganz sicher bin ich mir aber nur bei der Letzteren." A. Einstein
Wenn dir das Leben in den Arsch tritt,
nutze den Schwung, um vorwärts zu kommen.

12.08.2012 20:36 woodstock ist offline Email an woodstock senden Beiträge von woodstock suchen Nehmen Sie woodstock in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Loxagon Loxagon ist männlich
Kaiser


Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1299

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Ein sehr guter Roman, der auch ohne Dämonen & Co sehr unheimlich rüberkommt.

Manchmal sind es eben die Menschen, die die Bestien sind ...

SEHR GUT!

19.04.2017 17:13 Loxagon ist offline Email an Loxagon senden Homepage von Loxagon Beiträge von Loxagon suchen Nehmen Sie Loxagon in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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