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iceman76 iceman76 ist männlich
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Band 96 Dr. Satanas' Killer-Computer Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen


Dr. Satanas' Killer-Computer

Klappentext:

Er fühlte sich schon nicht richtig gesund. Anfangs hatte er nicht darauf geachtet, aber dann war es doch soweit gekommen, daß er sich hinlegen mußte. Bill Morgan lebte allein. Von Beruf war er Vertreter und konnte sich seine Touren einrichten, wie er wollte. Allerdings mußte er einen bestimmten Umsatz bringen, um das Wohlwollen seines Chefs nicht zu verderben. Dem war es egal, ob er in der Woche zwei, fünf oder sieben Tage arbeitete. Die Hauptsache war, daß zum Monatsende die Kasse stimmte. Als Bill Morgan an diesem Nachmittag aus dem Bett stieg fühlte er sich schwach und kraftlos wie ein neugeborenes Kind.
"Ich muß etwas essen", sagte er sich, "sonst wird's überhaupt nicht besser..."
Benommen saß er minutenlang auf dem Bettrand und starrte vor sich hin. Sein Schädel brummte, und Bill hatte das Gefühl, er trüge ein Zentnergewicht auf seinen Schultern. Er atmete tief durch und griff dann nach seiner Stirn, um festzustellen, ob sich sein Kopf heiß anfühlte. Das war zwar nicht der Fall, aber trotzdem stutzte er, als er seinen Kopf betastete. Die Stirn befand sich so weit hinten und oben...

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*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

18.11.2008 23:17 iceman76 ist offline Email an iceman76 senden Homepage von iceman76 Beiträge von iceman76 suchen Nehmen Sie iceman76 in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Shadow Shadow ist männlich
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Beiträge: 1987

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In New Jersey lauert ein Mann mit einem Pferdekopf seiner Freundin auf und erwürgt sie. Auf Mallorca kommen zwei ältliche Damen mit einem Mann ins Gespräch, dem sie ihre geheimsten Vorstellungen für den perfekten Liebhaber schildern. Tags darauf stellt er ihnen genau zwei solche Männer zur Verfügung. Im „ewigen Eis“ in der Nordpol-Region stoßen zwei Forscher und ein Eskimo auf eine eiförmige Station mit Flugzeugpark, wo überhaupt nichts sein dürfte. Als die zwei Forscher sich das näher anschauen wollen, werden sie von Robotern gefangen genommen.

Diese drei Vorkommnisse haben einen gemeinsamen Nenner: Dr. Satanas!

Diesmal hat sich der Menschenfeind vorgenommen, in Blofeld-Manier sich die Erde und vor allem die Menschen darauf untertan zu machen ...

Meinung: Er kann’s nicht lassen, der große Feind der Menschen! Dan Shocker/Jürgen Grasmück hat das dritte Abenteuer mit Dr. Satanas als Hauptgegner der PSA vorgelegt. Jedoch ist dieser 3. Teil etwas schwächer als seine beiden Vorgänger. Vor allem erinnert er mich sehr an einzelne Episoden aus der Serie Mit Schirm, Charme und Melone (da vor allem an die Episode „Die Roboter“) und mit der Nordpolstation auch sehr an diverse James-Bond-Filme, was speziell zum Ende hin überdeutlich wird.

Auch dient die Storyline um den Pferdekopfmann meines Erachtens mehr dazu, Iwan Kunaritschews Agieren zu rechtfertigen sowie seine berüchtigte „Vampirkiller-Zigarette“ an den obligatorischen in Atemnot kommenden Taxifahrer zu bringen. Für die Befreiung Larry Brents aus den Fängen Dr. Satanas‘ ist er eigentlich nicht vonnöten, höchstens als Stichwortgeber für die Schlussflachserei. Und die beiden Damen, deren Leidenschaften zu Beginn des Langen und Breiten ausgewalzt werden, gehen auch nur sang- und klanglos über den Styx.

Somit bleibt hauptsächlich die Roboter- und Computer-Sache übrig, aber diese Linie wird ebenfalls nicht wirklich konsequent aufgearbeitet. Heute wirkt es nur noch komisch, wenn andauernd von Lochkarten geredet und geschrieben wird. Damals freilich das Modernste, was es gab, aber heute so weit weg von jungen und auch von uns älteren Lesern wie zumindest der Saturn. Es gibt zwar einige etwas eklige Beschreibungen, aber nicht einmal die Figuren auf dem Titelbild kommen zum Einsatz. Obwohl dies womöglich interessanter gewesen wäre.

Ich glaube, Dan Shocker/Jürgen Grasmück wollte hier wieder einmal seiner Leidenschaft für den gruseligen Science-Fiction-Roman frönen. Sicher auch wegen der roboterhaften rechten Gesichtshälfte Dr. Satanas‘, was ich sogar verstehen kann. Immerhin stellt sich Dr. Satanas stets als Mischwesen aus einer Hälfte Roboter und einer Hälfte Mensch mit Ziegenkopf dar! Vielleicht hätte sich der Autor einfach auf diesen Handlungsstrang konzentrieren sollen. Vor allem deshalb, weil er sich wieder visionär der heutigen allgegenwärtigen Gentechnik annimmt, wenn auch stark überzeichnet. So wirkt dieser Roman auf mich irgendwie unausgegoren. Hätte der Autor das Prozedere in einen Zweiteiler mit fulminantem Cliffhanger und noch fulminanterem Ende im 2. Teil eingebettet, hätte das ein grandioses Werk werden können. Ich wurde das Gefühl nie los, drei Romananfänge gelesen zu haben ...


Kritik: Wieder einmal steht Larry Brent vor Dr. Satanas, muss ihm sogar seine Smith & Wesson Laser überreichen – und der Menschenfeind tötet den PSA-Agenten nicht auf der Stelle! Die lernen es einfach nie und nimmer! Das ist es, was mich an Serien-Romanhelden stets stört: Andauernd geraten sie in auswegloseste Situationen und kommen immer wieder frei, weil die Gegner stets wie die größten Volltrottel agieren (müssen). Dafür allein gebührt schon ein Punkt Abzug!

Ich vergebe daher nur 3 Smith & Wesson Laser.

Das Titelbild passt nur insofern zum Romaninhalt, indem es einen Dr. Satanas vor seinem Computer sitzend zeigt sowie der überdimensionale Totenschädel vor ihm steht oder schwebt. Aber im Text erscheint dieser als Bild. Dabei finde ich es schade, dass die aus dem Schädel herausbrechenden Figuren nicht Teil der Handlung sind. Das hätte sicher auch interessant werden können. Ein Fehler ist auch hier zu sehen: In der linken Augenhöhle ist der Dr.-Satanas-Kopf richtig abgebildet, aber der davor sitzende Dr. Satanas hat das Ziegenkopf-Konterfei auf der rechten Seite. Schon klar, dass dies der Bildwirkung geschuldet ist, aber dennoch ist falsch dargestellt nicht richtig! Interessant auch, dass der Hinterkopf Dr. Satanas‘ ein ganz normaler Männerkopf zu sein scheint.

Ich vergebe 3 Smith & Wesson Laser mit Tendenz zu 3½.

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17.07.2016 14:24 Shadow ist offline Beiträge von Shadow suchen Nehmen Sie Shadow in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

woodstock woodstock ist männlich
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Dabei seit: 29.11.2008
Beiträge: 9965

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Also ich fand den Roman etwas wirr. So richtig habe ich nicht verstanden was die großartige Idee hinter Dr. Satanas Aktion stehen sollte.

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"Ich gehe davon aus, dass zwei Dinge unendlich sind: das Weltall und die menschliche Dummheit. Ganz sicher bin ich mir aber nur bei der Letzteren." A. Einstein
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12.08.2017 06:23 woodstock ist offline Email an woodstock senden Beiträge von woodstock suchen Nehmen Sie woodstock in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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