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iceman76 iceman76 ist männlich
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Band 133 Die Höllenmühle Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen


Die Höllenmühle

Klappentext:

Zwei Augen beobachteten durch dichte Hecken das etwa dreißig Meter entfernt stehende Haus mit dem tiefgezogenen Dach. Kleine, schwach erleuchtete Fenster gaben der alten Fachwerkwand etwas Unwirkliches und Unnatürliches. Über dem Eingang brannte ein hell erleuchtetes gebogenes Schild mit der Aufschrift "Will Hoogs Super Jet". Links und rechts neben dem alten Bauernhaus, das vor wenigen Wochen erst als Diskothek eingerichtet worden war und die Jugendlichen aus Amsterdam und Umgebung anzog wie das Licht die Motten, befanden sich große Parkflächen. Drauf standen ein Wagen nach dem anderen, Motorräder und Mopeds, sogar eine Anzahl Fahrräder. Einige Jugendliche Gäste waren mit dem Stahlroß aus den nächstgelegenen Ortschaften angestrampelt. Der Rhythmus des dröhnenden Disko-Sounds erfüllte die Luft, obwohl sämtliche Türen und Fenster zu Will Hoogs "Super-Jet-Diskothek" geschlossen waren. Da drin ging es hoch her...
Der geheimnisvolle Beobachter starrte nach drüben und benutzte seine Hände, um das Gestrüpp weiter auseinanderzudrücken.

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

02.12.2008 22:17 iceman76 ist offline Email an iceman76 senden Homepage von iceman76 Beiträge von iceman76 suchen Nehmen Sie iceman76 in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Shadow Shadow ist männlich
Foren Gott


Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2054

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In der Nähe von Amsterdam, in Will Hoogs „Super-Jet-Diskothek“, wird es der jungen Sekretärin Anja Radsuum plötzlich schlecht. Sie begibt sich mit ihrem Tanzpartner nach draußen, um sich zu erholen. Sie ahnt nicht, dass zwei rot glühende Augen sie genau beobachten. Als sie dann allein ist, schnappt die Falle zu: Anja landet in einer alten Kutsche mit einem sargähnlichen Aufbau, die von zwei schwarzen Pferden gezogen wird. Auf dem Kutschbock sitzt – der Teufel in Gestalt! Eingehüllt in eine rote, feurig aussehende Aura!

Die alarmierte Polizei erscheint vor Ort, aber auch Kommissar Lars Laasen und sein Assistent Piet finden nur noch ein paar Fetzen ihrer Bluse und Hose an einem Gebüsch. Da entschließt sich der Kommissar, bei der nahe gelegenen alten Mühle, der sogenannten „Höllenmühle“, nachzusehen. Vielleicht hat dessen alter Besitzer, Jan de Boer, etwas gesehen. Er erzählt seinem Assistenten auch, was es mit der Höllenmühle auf sich hat, welches Drama sich dort bereits abspielte. Bei der Mühle angekommen, finden sie die schwarzen Pferde und die Kutsche, aber kein Mädchen. Sie sehen auch in der alten Mühle nach – und Assistent Piet gerät buchstäblich in des Teufels Mühle!

Larry Brent, Iwan Kunaritschew und Morna Ulbrandson landen derweil in Amsterdam-Schiphol. Und in der Nacht bekommt es Morna gleich mit einem Teufelsjünger zu tun. Am nächsten Morgen nimmt sie eine Stellung als Hauslehrerin an, wird jedoch erkannt und landet ebenfalls in der Teufelskutsche. Iwan Kunaritschew, der sich im „Roten Club“ umsieht, gerät gleich in einen Kampf auf Leben und Tod. Larry Brent, der sich mit Kommissar Laasen trifft, kann nicht verhindern, dass dieser auch die Höllenkutsche zu Gesicht bekommt. Und wer diese sieht, den holt demnächst der Teufel.

Larry Brent und der Kommissar fahren im strömenden Regen hinaus zur Höllenmühle – und die Ereignisse überschlagen sich. Selbst der erfahrene Larry Brent lernt das Grausen kennen ...

Meinung: Ein sehr spannend und unheimlich geschriebener Roman, der sich um einen 30 Jahre alten Fluch dreht. Im Endeffekt ist dieser der Auslöser des Ganzen, denn in diesen Tagen erfüllt sich der Kontrakt mit Satan – so oder so! Und wie bei Dan Shocker/Jürgen Grasmück üblich, werden wieder einige Fäden angepackt, die zum Schluss hin alle in einem fulminanten und actionreichen Ende münden.


Fazit: Dieser Roman hätte es beinahe geschafft, von mir die Höchstnote zu erhalten, denn lange Zeit hielt er mich im Unklaren, wie das alles zusammenhängt, bot eine unheimliche Atmosphäre, wo man wirklich glaubte, sie hätten es mit Satan höchstpersönlich zu tun. Auch das Drama um Jan de Boer trug zur Dramatik bei, wenn auch die 30-jährige Ausführung seines Beweggrundes doch sehr zu wünschen übrig lässt. Aber die im Spoiler angeführten Sachen kosten dem Roman doch einen Punkt, sodass ich nur 4 Smith & Wesson Laser vergeben kann.

Eine unbedingte Leseempfehlung kann ich dennoch abgeben. Wenn man sich von den im Spoiler angeführten Sachen nicht beeinflussen lässt, steht einem spannenden und dramatischen Lesevergnügen nichts im Wege. Und diese Szenen kommen ohnehin erst am Schluss ...

Das Titelbild gibt sehr gut die unheimliche Kulisse der alten Windmühle wieder, verstärkt durch die Teufelskutsche davor, gezogen von den schwarzen Rössern und dem auf dem Kutschbock sitzenden Teufel. Dazu der mit Regenwolken bedeckte Himmel – wahrlich ein schauriger Eindruck. Vor allem, wenn man das tatsächlich so zu Gesicht bekäme. Leider wirkt das Bild auf mich ein wenig skizzenhaft, als hätte Meister Lonati nicht viel Zeit gehabt, was auch meinen Gesamteindruck etwas schmälert.

Ich vergebe 4 Smith & Wesson Laser mit Tendenz zu 3½.

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Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

14.08.2015 18:49 Shadow ist offline Beiträge von Shadow suchen Nehmen Sie Shadow in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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