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iceman76 iceman76 ist männlich
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Macabros Nr. 38 Mirakel, Phantom aus dem All Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Mirakel, Phantom aus dem All

Klappentext:

Lucy Sherman war eine ausgesprochene Schönheit. Sie hatte rotes Haar, grüne Augen und ein Gesicht wie aus dem Skizzenbuch eines Malers. Wer Lucy sah, fragte sich, warum sie nicht zum Film gegangen war. Das lag wahrscheinlich daran, daß die gutaussehende rothaarige in Valley Forest geboren und aufgewachsen war...

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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04.09.2009 21:29 iceman76 ist offline Email an iceman76 senden Homepage von iceman76 Beiträge von iceman76 suchen Nehmen Sie iceman76 in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Shadow Shadow ist männlich
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Dabei seit: 29.10.2014
Beiträge: 2073

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Dies ist der 2. Roman um Mirakel, den fliegenden Dykten aus den Tiefen des Kosmos.

Der Roman wurde von Jürgen Grasmück verfasst.

Das Titelbild stammt von Cesare Reggiani.

__________________
Erhebe nicht den Anspruch, alles zu wissen – versuche es.

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Shadow am 26.01.2015 14:38.

17.11.2014 19:05 Shadow ist offline Beiträge von Shadow suchen Nehmen Sie Shadow in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Shadow Shadow ist männlich
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Achtung: Spoilergefahr!

Wer sich die Spannung auf diesen Roman erhalten möchte, sollte jetzt nicht weiterlesen oder zumindest mit Vorsicht.

Hier wird vieles vorweggenommen, aber das liegt am komplexen Themenbereich des Romans, der meines Erachtens in zwei eigenständige Romane aufgespalten gehört hätte. Auf jeden Fall sollte man diesen Roman unbedingt gelesen haben, wenn man einige Hintergründe vom Macabros-Universum verstehen oder nur wissen will ...



Lucy Sherman hat auf der Fahrt zu einer Farm unweit von Valley Forest, auf der ein Pferd mit zwei Köpfen geboren wurde, gemeinsam mit einem fremden Motorradfahrer die erste Begegnung mit dem Phantom aus dem All. Mirakel sieht in Frankfurt am Main noch einen Lichtstreifen des Phantoms am Himmel, nachdem er ein Kind rettete, das seine geistig beeinflusste Mutter vom Hausdach stieß. Eingefädelt wird dies von Molochos, der zum entscheidenden Schlag gegen Björn Hellmark ausholen will und auch gleich Mirakel erledigen möchte. Darum wird Alfred Hellmarks Firma über Strohmänner zahlungsunfähig gemacht und an den Santer-Konzern verkauft, wodurch Björns Leben einen gehörigen Wandel erfahren wird. Björn Hellmark will aber nicht aufgeben und sucht die Hintermänner, die er bei den Dämonen vermutet. Er verfolgt den Hauptverdächtigen bis nach Valley Forest, einem Städtchen in North Carolina.

Unterdessen spitzt sich die Lage in Valley Forest dramatisch zu. Im Hospital wird der Motorradfahrer durch die Beeinflussung des Phantoms zum Mörder an der Nachtschwester. Diese gibt die Saat gleich weiter an die übrigen Patienten, die grell zu strahlen beginnen und so zu »Leucht-Zombies« werden. Einer Patientin gelingt kurzfristig die Flucht. Sie kann noch Sheriff John Flic verständigen, bevor man sie tötet. Der Sheriff forscht nach, aber die Nachtschwester stellt ihm alles als in Ordnung dar. Auf der Rückfahrt trifft er Lucy Sherman, die ebenfalls einen Verdacht hat. Der Sheriff fährt Richtung Stadt davon und Lucy beobachtet etwas später im Park das grauenhafte Geschehen mit den Zombies. Sie wird entdeckt, kann aber noch fliehen. Auf der Flucht bemerkt sie das abgestellte Auto des Sheriffs und wird wie jener von einer gewaltigen Leuchterscheinung verschleppt. Obwohl ihr in diesem Moment Mirakel zu Hilfe kommen möchte, aber auch er wird von der Lichterscheinung entführt.

Alfred Hellmark befindet sich nach einem Schwächeanfall in ärztlicher Behandlung und in Betreuung durch Carminia Brado, Björns Partnerin. Sie verlässt kurz das Haus, um zu telefonieren. Da erscheinen zwei Dämonen, die Alfred Hellmark ein Gift einflößen. Er stirbt, nicht ohne vorher noch zu sehen, wie sein Schuldbekenntnis geschrieben wird, in dem er seinen Selbstmord bestätigt. Signiert mit seiner Unterschrift! Dass dies keiner ist, wird niemand jemals genau wissen!

Björn folgt dem Mann vom Santer-Konzern in den nächtlichen Park eines Hotels, wo dieser in einen Tümpel springt und nicht mehr auftaucht. Björn hechtet ihm nach und kommt noch rechtzeitig in einer anderen Dimension an, um einen Menschen vor einem dämonischen Wesen zu retten, in das sich der von Björn Verfolgte verwandelte. Der gerettete Mann heißt Dr. Henry Herold und ist der Leiter des Hospitals von Valley Forest. Er betreibt private Forschungen in geheimen Kellerräumen des Krankenhauses und kam dadurch auf die Spur der »Grauen«, wie er sie nennt. Er zeigt Björn einen, zu dem sie aber nicht hinkönnen, da er sich in einer anderen Dimension aufhält. Herold schafft dies nicht, weil er die dazugehörigen Zeichen noch nicht entschlüsseln konnte. Sie kehren ins Hospital zurück und landen in den Fängen des Lichtphantoms, das ihnen den Garaus machen wird, da es durch nichts zu bekämpfen ist. Al Nafuur gibt Björn nur den Hinweis, dass er versuchen muss, dem Phantom aus dem All dessen Namen bekannt zu geben, den Molochos ihm vorenthält. Mit vereinter Hilfe durch Al Nafuur, Björn Hellmark, Mirakel und aller anderen Gefangenen im Phantom gelingt ihnen dies schließlich, und so erhält das Energiewesen seinen Namen: D'Dyll-vh'on-Ayy. Als Wiedergutmachung gibt D'Dyll alle Menschen frei, die noch nicht getötet wurden, und verspricht Björn und Mirakel, ihnen in weiterer Folge zu helfen, wo er nur kann. Danach verschwindet D'Dyll im All, um seine Brüder und Schwestern zu suchen, die ebenfalls von Molochos versklavt wurden. Björn Hellmark und Frank Morell alias Mirakel freunden sich an. Hellmark ruft zu Hause an und erfährt, was mit seinem Vater passiert ist, glaubt aber nicht an den Selbstmord. Sein Erbe ist futsch; er muss alles an den Santer-Konzern abliefern. Ihm bleibt nur noch Marlos, die unsichtbare Insel, und seine treuen Freunde. Alles andere hat er verloren.

Frank Morell kehrt nach Frankfurt zurück. Gerade werden die Leichen einer Frau und des Mädchens, das er als Mirakel gerettet hatte, abtransportiert. Die Mutter tötete ihre Tochter und sich selbst in geistiger Umnachtung – eine tragische Nachwirkung von D'Dyll-vh'on-Ayys Beeinflussung ...

Meinung: Dieser zweite Mirakel-Roman ist noch immer recht Björn-Hellmark-lastig. Dan Shocker gelingt es einmal mehr, einen spannenden Roman mit mehreren Handlungsebenen geschickt miteinander zu verweben. Das Interessanteste daran ist, dass er es schaffte, Alfred Hellmark, Björns Vater, sterben zu lassen. Es gab wohl keinen anderen Weg, um Björn sein Playboy-Image zu nehmen, das nicht mehr zu passen schien. Die Angriffe der Dämonen auf Carminia Brado wurden zu leicht durchführbar. Warum sollten sie bei einem folgenden Abenteuer Björns dies nicht noch mehr forcieren, um endlich doch zum Erfolg zu kommen?! Darum musste Jürgen Grasmück alias Dan Shocker wohl oder übel die Anwesenheit von Björn und Carminia in Genf beenden und sie nach Marlos umsiedeln, wo die gefährdete Carminia in Sicherheit ist. Um dies zu bewerkstelligen, ließ der Autor ein Feuerwerk an Ideen ablaufen, das wie sooft seinesgleichen sucht. Der Roman ist titelgebend ein Mirakel-Abenteuer, Mirakel bleibt jedoch die Statisten-Rolle vorbehalten, was der Figur gewiss schadete. Ohne Björns Hilfe wäre er sogar von D'Dyll vernichtet worden. Obwohl dieser Band einen Abschlussroman darstellt, was Björns Anwesenheit auf der »sichtbaren« Erde betrifft, lässt dies Dan Shocker nicht so durchgehen. Er zeigt gleich mit Björns Begegnung mit Dr. Henry Herold und dessen Entdeckung eines »Grauen« eine zukunftsweisende Begebenheit auf. Diese »Grauen« entpuppen sich künftig als die grauen Riesen (MAC 45, MAC 48 und MAC 82) und werden noch einiges zum Gelingen des Macabros-Universums beitragen. Dies gilt ebenfalls für D'Dyll-vh'on-Ayy, aber nicht in dem Maße wie die grauen Riesen.

Anfangs wirkt der Roman mit dem firmenmäßigen Teil zwar etwas lähmend, was aber bald als notwendig erkannt wird, wenn man den weiteren Verlauf der Handlung liest. Geschickt löst Dan Shocker Björn Hellmark von den Attributen des Jetset-Lebens, indem er ihm sein gewohntes Leben wegnimmt. Der Autor lässt ihm nur noch sein Refugium Marlos sowie den Zauberspiegel und seine Waffen. Dafür erhält er einen Freund: Mirakel. Wie weit dieser ihm behilflich sein kann, wird sich noch weisen. Als Fingerzeig erhält er durch Al Nafuur, als dieser Björns Verzweiflung erkennt, der nicht weiß, wie er ab nun wirksam gegen Molochos und Co von seiner »Gefängnisinsel« aus vorgehen kann, den Hinweis, dass er sich um Tschinandoah kümmern soll. Ein Kapitel in Björns Kampf wider die Dämonen wurde geschlossen – ein noch größeres wird in den nächsten Romanen geöffnet werden.


Fazit: Ein durchaus spannend geschriebener Roman, der zu überzeugen weiß. Ein kraftvoller Roman nach dem Xantilon- und dem »Pandämonium-Zyklus«. Der Autor führt mehrere Handlungsstränge geschickt zusammen und lässt die Leser nicht im Regen stehen. Leider wirkt gerade die Titelfigur – Mirakel – etwas blass, aber bei der Gewichtung, die Björn Hellmarks Part einnimmt, kaum ein Wunder ...

Besonderheiten:
1. Zweiter Auftritt von Frank Morell alias Mirakel.
2. Alfred Hellmark ist pleite und wird ermordet, was als Selbstmord getarnt wird.
3. Erster Auftritt von D'Dyll-vh'on-Ayy, einem Energiewesen aus dem All.
4. Erste Beschreibung von Molochos, dem Fürsten der Dämonen, und seinem Refugium.
5. Erster Auftritt von Dr. Henry Herold, dem Entdecker der grauen Riesen.
6. Erste Erwähnung der grauen Riesen.
7. Björn Hellmark verlässt die sichtbare Welt und zieht nach Marlos um.
8. Al Nafuur gibt Björn Hellmark einen Hinweis auf Tschinandoah.

Für diesen Roman gibt es 4 Schwerter des Toten Gottes (mit Tendenz zu 4½).


Eines der schwächeren Titelbilder der Macabros-Serie. Das Energiewesen D’Dyll-vh’on-Ayy, in menschlicher Gestalt auftretend, wird leidlich dargestellt, es fehlt jedoch der Pep. Dazu noch ein Ausschnitt der Milchstraße, die D'Dyll scheinbar durchdringt. Der dunkle Hintergrund des Kosmos ist meines Erachtens gut gewählt. Das Motiv wirkt dennoch unspektakulär, wenig verkaufsfördernd.

Für dieses Titelbild gibt es 2 Schwerter des Toten Gottes.

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14.05.2017 08:16 Shadow ist offline Beiträge von Shadow suchen Nehmen Sie Shadow in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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