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Ralle Ralle ist männlich
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Dabei seit: 22.06.2011
Beiträge: 42

04.07.2011 18:39
Band 7: Amoklauf von Neal Davenport
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Eine unsichtbare Macht zwingt sie zu morden - niemand ist vor ihnen sicher


Ein unbescholtener Mann wird plötzlich zum AmoklĂ€ufer. Er sticht alles nieder, was ihm in den Weg kommt, bevor er selbst tot zusammenbricht. Ein mysteriöser Fall fĂŒr die Behörden, denn die Leiche des Mannes verschwindet spurlos. Dorian Hunter, der DĂ€monen-Killer, soll Licht in das unheimliche Dunkel bringen, wo die Schreckgespenster der Unterwelt regieren. Nur er kann den Kampf gegen die DĂ€monen wagen, denn er schlĂ€gt sie mit den furchtbarsten Waffen - ihren eigenen.


Verfasst von Neal Davenport (= Kurt Luif)

Titelbild von Carolus Adrianus Maria Thole

Erschienen am 01.01.1974 als Vampir-Horror-Roman Bd. 47

Der DĂ€monen-Killer Bd. 7


Der Roman wurde am 17.02.1977 indiziert und in der Zweitauflage nicht mehr veröffentlicht





Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Ralle am 04.07.2011 19:43.

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22895
Estrangain Estrangain ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 22.05.2013
Beiträge: 1855

14.06.2013 12:26
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Das ist er nun, der berĂŒhmt-berĂŒchtigte indizierte erste DK-Roman. Dieser Band wurde damals in der Neuauflage ausgelassen, was zum einen fĂŒr gehörigen Unmut in der Lesergemeinde sorgte, und zum anderen die ganze folgende Nummerierung durcheinanderwirbelte. Meiner Meinung nach war dies der erste große Fehler der Redaktion, die in ihrer Summe dann letztendlich zur Einstellung der serie fĂŒhrten.
Der Roman nun selbst liest sich nach den Erwartungen die man an ihn stellt, recht harmlos. Zugegeben, es passieren gleich auf den ersten Seiten etliche Morde und gegen Ende des Bandes werden Leichen zu einem Berg aufgehĂ€uft. Aber: sind das wirklich GrĂŒnde, diesen Roman zu indizieren? Aus heutiger Sicht bestimmt nicht. MĂŒĂŸig, darĂŒber zu spekulieren wie er die GemĂŒter der damaligen Leser erhitzt hat.
Neal Davenport hat mit diesem Roman handwerklich sehr gute Arbeit geleistet. Der erste Teil wirkt schon fast kammerspielartig und verströmt ein dichtes, unbehagliches Flair, das sich immer weiter verstÀrkt.
Die Geschichte ist flĂŒssig erzĂ€hlt und besticht durch viel Lokalkolorit (Der Roman spielt auf Borneo), was zum Markenzeichen der Serie werden sollte.
Interessant ist der Hinweis auf Hunters rÀtselhaftes Sprachtalent, das erst in spÀteren BÀnden seine Herkunft offenbart...
Der DĂ€monenkiller wird seinem Namen in diesem Band ĂŒbrigens nicht gerecht. Er tötet seinen Gegner Jerome Hewitt nicht, sondern lĂ€sst ihn am leben. Dies scheint eine viel grausamere Strafe zu sein, denn er muss fortan sein Leben als Freak fristen und findet erst viel spĂ€ter sein herbeigesehntes Ende.
Fazit: ein ausgezeichneter Davenport-Roman, in den man aber aufgrund seines Kultstatus keine zu hohen Erwartungen setzen sollte

Zum Cover: ein typisch frĂŒher Thole mit hohem Ekelfaktor.

__________________
https://www.facebook.com/Ringos-Buch-und-Kunstecke-1242141035869037/

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52273
Talis Talis ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 30.07.2016
Beiträge: 2328

29.11.2016 12:33
RE: Band 7: Amoklauf von Neal Davenport
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Dank Olivaro, hier das Originalbild von Karel Thole:

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88365
Olivaro Olivaro ist männlich
Team


Dabei seit: 15.05.2013
Beiträge: 5448

19.11.2018 22:10
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Ein merkwĂŒrdig substanzloser Roman, der sich kaum vom Fleck bewegt. Morde und Besessenheit, die sich in loser Reihenfolge abwechseln, reichen nicht aus, um eine befriedigende Handlung zu erzĂ€hlen. Etwas kompakter wird es dann erst zum Schluss, als der Sabbat beginnt und Asmodi erscheint.

Einige Details sind jedoch einer nÀheren Betrachtung wert:

- Es ist der erste DÀmonenkiller-Roman, der in der ersten Person erzÀhlt wird.

- Es erfolgt eine weitere Begegnung mit einem Bruder von Dorian, der im Laufe der nÀchsten fast vierzig BÀnde mehr oder minder vergessen wird.

- Fast nahezu jede Begegnung mit Frauen endet mit einer peinlichen Fleischbeschau seitens Hunter. Andererseits gibt es eine Szene, als Dorian einen Anruf von Coco erhĂ€lt: "Ich war glĂŒcklich, ihre Stimme zu hören, und mir wurde warm ums Herz. Es tat gut zu wissen, dass sich ein Mensch um mich sorgte."

- Geradezu prophetisch mutet die kurze Sequenz an, als Dorian sich mit einer Japanerin in ihrer Landssprache unterhÀlt und auf seine ungewöhnliche Sprachbegabung hinweist. Hunter und seine Autoren wussten vermutlich selbst noch nicht um die Symbolhaftigkeit dieser Szene.

- Ebenfalls in diesem Roman einer jener SÀtze, die der Erstauflage spÀter zum VerhÀngnis werden sollten: "Die Toten lagen noch immer aufgestapelt".

Und es wird viel geschrien in diesem Band.

__________________
Irgendetwas, so hieß es, stĂŒnde hinter den verschlossenen TĂŒren und warte nur auf den Augenblick, in dem es finster genug sei, um hervorzusteigen.

Howard Phillips Lovecraft: Der leuchtende Trapezoeder

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