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Horror-Harry Horror-Harry ist männlich
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Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 3122

12.10.2011 00:14
Band 188 "Die Wächsernen aus dem Psycho-Labyrinth"
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Band 188
"Die Wächsernen aus dem Psycho-Labyrinth"
von Dan Shocker


"Na dann trink noch einen, Jim. So jung wie heute kommen wir nicht mehr zusammen." Gerald Chenney griff nach der Whiskyflasche und schenkte seinem Gesprächspartner das Glas mit dem rötlich braunen, hochprozentigen Saft fast randvoll.
Der kräftige Neger rollte mit den Augen. "Das wird ... zuviel, Mister Chenney ... das reicht jetzt wirklich ..." Er hatte schon Mühe mit dem Sprechen. Gerald Chenney winkte ab und goss sich ebenfalls noch einmal ein. "Man muss die Feste feiern wie sie fallen, Jim ..." Er bemühte sich, seiner Stimme überzeugende Ausdruckskraft zu verleihen. Aber das gelang ihm nicht mehr so recht. Auch der Engländer hatte dem Whisky mit dem er Jims Gesprächsbereitschaft ankurbeln wollte, schon kräftig zugesprochen. Die Wirkung war nicht ausgeblieben. "Aber wir wollen kein Fest feiern, Mister Chenney."
Der Engländer nickte, schob den Unterkiefer nach vorne und fasste den zwei Meter großen und breitschultrigen Neger fest ins Auge. "Du willst mich in ein Geheimnis einweihen, Jim. Richtig. Deshalb haben wir uns getroffen..."

( Subserie: Larry Brent 112 )

Erscheinungsdatum: 25.04.1978

Dieser Roman erschien in der eigenständigen "Larry Brent"-Serie als Nr. 189

Meinungen und Kommentare zu diesem Roman bitte auch unter folgendem Link abgeben:
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Beiträge: 2359

16.11.2014 01:24
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Dieses Titelbild stammt von Tony Masero.

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Talis Talis ist männlich
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04.05.2017 14:46
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Hier das Originalbild von Tony Masero

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Olivaro Olivaro ist männlich
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Beiträge: 5047

04.06.2018 21:01
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Das tatsächlich existierende Mysterium um die "tanzenden Särge" der Chase-Gruft auf Barbados bildet die Grundlage für dieses PSA-Roman. Dabei kommen wieder einmal Larry Brent, Iwan Kunaritschew und Morna Ulbrandson zum Einsatz, bei deren Besuch auf einem Ball der Gastgeber auf seltsame Weise ums Leben kommt und damit turbulente Ereignisse auslöst. Leider ist dies über weite Teile sehr langatmig erzählt, mit einigen unlogischen Sequenzen und Verhaltensweisen. Warum verwendet der Autor fast sieben Seiten für die Lebensgeschichte der Aniba Walum, nur um sie dann sterben zu lassen? Gleiches gilt für Gerald Chenney, dessen Erlebnisse am Anfang des Romans noch mehr Seiten verschlingen, obwohl sie für die Geschichte nahezu unrelevant sind. Warum schreit Aniba beim Anblick ihres toten Mannes das ganze Viertel zusammen, um danach angezweifelt zu werden, während sie sich beim zweiten Auftreten von George heimlich aus dem Haus schleicht, ohne jemandem Bescheid zu geben? Zusammen mit der Historie des Chase-Gruft-Rätsels werden somit schon 20 Seiten verschlissen. Aber weiter: Warum gehen Larry Brent und Inspektor Donalden offenen Auges in die Falle von Estit Shoban, anstatt Verstärkung anzufordern? Warum wird der Curarepfeil nicht zuerst auf den weitaus gefährlicheren Larry Brent abgeschossen, sondern auf den harmlosen Inspektor? Warum wird der Inhalt des Briefes von Shawn Clinton in zwei verschiedenen Wortlauten zitiert?

Insgesamt scheint die Rachegeschichte viel zu umständlich angelegt, denn warum sollte man zu diesem Zweck über Jahrzehnte hinweg zahllose anatomisch korrekte (inklusive der Organe!) Wachsfiguren anfertigen, nur um ein paar Leute aus dem Weg zu räumen? Zum Ende hin dagegen wird der Leser von der ausufernden Lösung inklusive einer Reinkarnation, die sich in der falschen Stadt aufhält, geradezu erschlagen. Vielleicht hat aber auch der höchst interessant klingende Romantitel bei mir die falschen Erwartung geweckt, denn was sich hinter einem "Psycho-Labyrinth" verbirgt, das wollte ich schon wissen. Dass es sich dann nur um eine Höhle mit menschlichen "Wachsfiguren" handelt - das hat mich dann schon enttäuscht. Dabei hat Jürgen Grasmück es stets auch mit seinen Wortschöpfungen geschafft, den Leser neugierig zu machen. Was zum Beispiel verbirgt sich hinter "Pestgärten", einem "Marterhaus" oder "Hirnpuppen"? Und was heute undenkbar ist: die zahlreiche Verwendung des Wort "Neger". Erstaunlich allerdings, wie plausibel der Autor ein beliebiges Archivbild in die Handlung eingebaut hat.

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