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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » Weitere Serien » Mac Kinsey » Band 15: Die Straße ins Totenland von W. A. Hary 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 3.00 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Band 15: Die Straße ins Totenland von W. A. Hary Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Die Ausfallstraße nach Norden war eine Hauptschlagader des Londoner Verkehrs und aus diesem Grunde schon ein heißes Pflaster. Aber seit geraumer Zeit verschwanden dort Autofahrer spurlos. Samt ihrem Fahrzeug. Mit rechten Dingen ging das nicht zu. Falls die Leute verunglückt waren, mußten doch wenigstens die Fahrzeuge zu finden sein - irgendwelche Schrotthaufen hinter Hecken und in Wassergräben. Doch nicht einmal Blechleichen wurden entdeckt. Da klemmte ich mich in meinen MG und machte mich auf den Weg ...



Verfasst von Wilfried A. Hary

Titelbild von Manfred Evertz

Erschienen am 17.04.1984

__________________

08.01.2012 13:14 Tommy ist offline Email an Tommy senden Beiträge von Tommy suchen Nehmen Sie Tommy in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

Horror-Harry Horror-Harry ist männlich
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Dabei seit: 23.09.2009
Beiträge: 3108

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Zur Story:
Mac Kinsey fährt auf der Ausfallstraße nördlich von London auf und ab, da auf dieser mehrere Autos samt Fahrer verschwunden sind. Tatsächlich passiert er zu mitternächtlicher Stunde ein magisches Tor und landet in einem Geisterdorf, in welchem auch die Vermissten gestrandet sind.
Der Ort heisst "Hell" und ist von Untoten bevölkert, die ein Gräberfest feiern, bei welchem sie auf einem Friedhof freudig feiernd Tote ausgraben, welche zum untoten Leben erwachen und heißen diese willkommen.
Mac Kinsey kann sich mittels seiner "Begabung" dem Einfluss der dämonischen Macht entziehen und wird zum Störfaktor. Er wird schließlich zum Gehetzten. Auf seiner Flucht macht er die Bekanntschaft einer mysteriösen Frau namens Norma, welche mit ihm fliehen will. Sie versuchen mit einem Auto zu entkommen, was aber in einem Unfall endet. Sie können die magische Barriere nicht durchdringen, welche das Dorf umgibt. (An dieser Barriere verzweifeln mittlerweile auch viele Polizisten). Sie suchen Zuflucht in einem Haus, welches angeblich Normas Onkel gehörte. Doch das erweist sich als Falle. Norma gerät in den Bann eines Unheimlichen, Untote dringen ins Haus ein. Mac muss wieder fliehen.
Doch da er nicht entkommen kann, muss er sich dem Unheimlichen stellen. Währenddessen gelangen mehrere Betrunkene ins Dorf, welche den Unheimlichen zu sehr ablenken und seine Konzentration stören - da Betrunkene ähnlich wie irre Menschen einen vernebelten Geist haben, den dämonische Mächte nicht kontrollieren können.
Mac begreift, dass Norma der Schlüssel zum Ganzen ist und konfrontiert damit den Unheimlichen, hinter dessen Maskerade er kommt. Der entpuppt sich als magischer Laie namens Samuel. Dieser ist mit der Situation überfordert. Zu viele Geister, die kontrolliert werden müssen - denn außer den Betrunkenen sind da auch noch viele Polizisten - und außerdem noch Mac, der mit seiner "Gabe" standhalten kann.
Mac erfährt, dass Norma einst einen Unfall hatte und am Straßenrand verblutete, weil kein Autofahrer anhielt. Samuel wollte sie rächen, indem er (mittels magischer Aufzeichnungen eines seiner Vorfahren) diese Sphäre schuf, in welche er die Autofahrer lockte. Alles nur eine magische Illusion, auch Norma, die er geliebt hatte.
Samuel verlassen die Kräfte und er stirbt erschöpft in Macs Armen.

Fazit:
Tja, das war nun der fünfte Mac Kinsey-Roman, den ich gelesen habe und es wurde nicht besser - im Gegenteil.
Auch in diesem Roman wimmelt es nur so von absurden Situationen, albernem Klamauk und hanebüchenem Unsinn.
Einige Beispiele:
- Mac flieht auf ein steiles Hausdach. Als die Zombies ebenfalls durch die Ziegel auf's Dach steigen, rennt Mac das Dach hinunter und springt von der Dachrinne ab... Wall (Das soll doch bitte mal jemand nachmachen). Augenzwinkern
- Als Mac gefesselt in einem Kellerloch gefangen ist, fällt er auf eine Ratte, die das nicht überlebt. Er benutzt die scharfen Zähne der toten Ratte, um das Seil, womit er gefesselt ist, durchzuschneiden. Wall
- Mac stört die Gräberfeier, indem er den Untoten magische Formeln entgegenruft. Die Reaktion:
(Zitat: ) "Einer der Untoten stellte sich vor mich hin und machte: "Na, na!" Er drohte mit dem sauber von Würmern abgenagten Zeigefinger und tadelte: "Wer wird sich denn so schlecht benehmen?"... Der Zeigefinger löste sich prompt und fiel zu Boden.

Also, wer JS als "Trash" bezeichnet, sollte sich mal einen Roman dieser Serie antun. Das hier ist echter Trash.
Man könnte meinen, dass die Einstellung der Mac Kinsey-Serie eine Folge des Romanserien-Sterbens ist. Doch ich frage mich, ob diesbezüglich "Mac Kinsey" nicht eher Täter als Opfer ist - denn solche Serien sind möglicherweise der Auslöser des Untergangs von Gruselserien.
Wer seinen ersten Gruselroman-Kontakt mit einem Roman dieser Serie hatte, wird sich vermutlich mit Grausen abgewendet haben. Denn hier werden im negativsten Sinne alle klischeehaften Vorurteile bestätigt, die man gegenüber solcher Trivial-Literatur haben kann (bzw. eine Serie wie diese ist mit die Quelle solcher Vorurteile).

Hier möchte ich ein Zitat aus dem Roman für sich sprechen lassen:
"...in einem unbedeutendem Buch, das ich in die Gruppe der Machwerke eingeordnet hatte. ... Es war oftmals sehr schwer, die Guten von den Schlechten zu unterscheiden. Dies hier war eindeutig ein Schlechtes gewesen."
Für diesen Roman gibt es von mir nur die allerschlechteste Bewertung.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Horror-Harry am 16.12.2012 00:28.

16.12.2012 00:24 Horror-Harry ist offline Beiträge von Horror-Harry suchen Nehmen Sie Horror-Harry in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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