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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Zaubermond-Verlag » Dorian Hunter - Klassiker » Band 2: Der Hexenkreis 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00
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Habibi Habibi ist weiblich
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18.02.2012 16:15
Band 2: Der Hexenkreis
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Der ehemalige Reporter Dorian Hunter hat seine neue Bestimmung gefunden - als Jäger der Dämonen, die ihm seine wahre Herkunft eröffnet und seine Frau in den Wahnsinn getrieben haben. Die Hexe Coco Zamis wechselte aus Liebe zu Dorian die Seiten und unterstützt ihn in seinem Kampf. Doch dann erhält Dorian Nachricht von Cocos Tod. Haben die Dämonen die abtrünnige Hexe für ihren Verrat bestraft ...?

Dieser Band beinhaltet folgende Romane der Erstauflage:

5 - Der Griff aus dem Nichts
6 - Der Teufelskreis
7 - Amoklauf
8 - Duell mit den Ratten
9 - Labyrinth des Todes

Autoren: Ernst Vlcek / Neal Davenport

Quelle: http://www.zaubermond.de

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02.11.2017 19:20
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Der Griff aus dem Nichts

  von Ernst Vlcek



Dorian geht inzwischen davon aus, dass alle seine dämonischen Brüder den Schlossbrand überlebt haben und macht sich aktiv auf die Suche nach ihnen. Ich gehe auch davon aus, dass dem so ist und er sich nicht irrt. Für einen anfänglichen Plot bietet sich das Szenario hervorragend an, ich hoffe aber noch auf eine Erklärung, warum keiner von denen verbrannt ist.


In Beverly Hills sucht Dorian nach Robert Fuller. Ein Glück, dass er mit seinen Brüdern ein wenig plauschen konnte, bevor sie sich ihm offenbarten, und er nun einige nützliche Informationen hat. Die Einleitung auf der Party von Jeff Parker ist ziemlich lang. Viele Gespräche, ich hätte lieber eine flotte Eröffnung gehabt. Und Jeff, der geht mir schon ein wenig auf die Nerven, mit seiner Art. Ich kann es kaum erwarten, dass er von der Existenz von Dämonen erfährt, dann ist er sicher erträglicher. Das soll nicht heißen, dass die Figur schlecht charakterisiert ist. Ich bin da einfach mehr bei Dorian und kann manche Gedanken über seinen Freund nachvollziehen.

Als es dann los geht bleibt es spannend. Dorian bekommt zwar mehrmals übergriffige Hindernisse spontan in den Weg geworfen, aber grundsätzlich hat er ein Ziel und ermittelt glaubwürdig. Dabei reitet er sich immer weiter in die Scheiße. Der einzige Weg ans Ziel. Erst ist er an einem paranormalen Todesfall beteiligt und könnte für den Mörder gehalten werden. Dann muss er eine schwarzmagisch veränderte Frau töten und wird polizeilich gesucht. Schließlich bedroht er noch eine Schauspielerin mit seiner Waffe, um an Informationen zu kommen. Ach, die Flucht mit Geiselnahme seines Anwalts im Auto gibt es auch noch.

So ist die Monsterjagd. Dreckig und alles andere als einfach. Dorian ist sich dessen bewusst. Als weißer Ritter und Jungfrauenbeschützer kommt man nicht weit. Eine Stufe der Logik und des Realismus, über die ich bei Serien wie JS oder PZ nicht einmal nachgedacht habe.

Selbstverständlich ist die Serie dann nicht so gnadenlos realistisch, dass Dorian versagt und stirbt. Ein fester Serienheld von Anfang bis Ende ist trotzdem Pflicht. Ein paar Zufälle wohl auch. Doktor Hopper weiß den Weg zum Sanatorium nicht, obwohl Fuller ein Kollege ist und die beiden sich kennen? Deshalb schreibt er sich den Weg auf einen Notizzettel. Nimmt ihn aber nicht mit. Damit Dorian den Zettel einsehen kann und weiß, wohin Hopper auf den Weg ist. Und als Lorna ihn angreift kann er den „schweren Sessel“ irgendwie so anheben, dass er ihn von oben auf ihren Schädel niedersausen lässt. Mit solcher Wucht, dass das Holz zerbricht. Vielleicht ist es auch mein Problem, dass ich bei „schwerem Sessel“ an einen Ohrensessel und nicht an einen Korbsessel denke. Sämtliche Zufälle in Verbindung mit Latimer werden aber erklärt.


Bin ich zu pingelig? Womöglich. Kann ich mir bei DH erlauben. Auch diese Geschichte ist schön geschrieben. Ob ich die Figuren leiden kann oder nicht, sie sind gelungen. Dorian finde ich erstklassig, fast schon sympathisch. Der würde sicher auch knallharte Heftromanzezensionen verfassen. Die Einmal-Nebenfiguren werden mit genau der richtigen Portion Hintergrund aufgebaut. Nicht zu viel, aber auch nicht mehr als ein paar Sätze mit den wichtigsten Details.

Bis auf das Finale war es für mich ein solider Fall der Woche. Dann wird es nochmal richtig exotisch. Eigentlich mag ich das nicht. Splatter, Ekel, Trash. Vor allem die abgedrehte Fleischgliedmaßenexistenz in Raumgröße. Bah! Die Beschreibung der Szene ist ungeschönt und hart. Aber auch erwachsen und durchdacht, fast schon philosophisch. Als wolle der Autor keinen Ekelfaktor für die abgehärteten Leser bedienen, sondern einfach nur seine Idee angemessen umsetzen. Dafür gibt es sogar einen Pluspunkt. Wer mir solche Szenen schmackhaft machen kann verdient Respekt.


Für die nächste unterhaltsame Abrechnung mit einem Dämonen-Bruder. groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff (7 von 10 Schnauzern)




Funfact: Ich würde momentan die DH-Skala nicht mit der Augenzudrück-CZ-Skala vergleichen. Eher mit den ersten JS-Heften der eigenständigen Serie. Damit kann sich DH mindestens messen.

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5. Coco Zamis

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07.11.2017 19:57
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Der Teufelskreis

von Ernst Vlcek



Zwei Probleme habe ich mit dieser Geschichte. Das eine ist schon wieder vermeintliches Wissen aus CZ. Dort werden die Freaks anders dargestellt. Paranormaler. Hier sind die Ausgestoßenen eher normale Behinderte. Bis auf einen einzigen verstrahlt keiner die für Dämonen so gefährliche Aura des Wahnsinns, während man bei CZ meinen könnte, das gehört dazu. Außerdem haben sie eher natürliche Missbildungen und keine magischen Verwandlungen. Da denke ich nur an Michael Zamis, der in eine Art Froschwesen verwandelt wurde und gleichzeitig über den Prozess wahnsinnig wurde. Würde ich nur DH lesen, wäre mir das überhaupt nicht aufgefallen.

Der zweite Kritikpunkt betrifft den Fortgang der Handlung. In New York wurde ein Freak von einem Dämon getötet, woraufhin die Freak-Gemeinschaft austickt und Rache will. Im ganz großen Stil. Offener Krieg gegen die Dämonen, die totale Ausrottung aller Dämonen in New York. Auch da wundere ich mich als CZ Leser, das würden die im Spin Off niemals machen. Eine dämliche Idee, die Krüppel haben doch keine Chance gegen die Schwarze Familie. Ist es darüber hinaus wirklich so etwas besonderes, dass ein Dämon seine Frustration an einem Freak abreagiert? Deshalb versucht Dorian das zu verhindern, erbittet sich einen Tag Zeit den Mörder zu finden, bevor ein Gemetzel ausbricht. Diese Idee hätte man weiter verfolgen sollen, Dorian als Ermittler unter Zeitdruck.

Stattdessen bekommen wir einen Plot, den es letztes mal schon gab. Die Dämonen schieben Dorian den Mord glaubhaft in die Schuhe, um zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen. Der Dämonenkiller als vermeintlicher Mörder auf der Flucht. Wie in Beverly Hills. Und bis zum Finale wiederholt sich im Mittelteil alles. Dorian flieht vor den Freaks irgendwo hin, die Freaks tauchen auf, er muss flüchten. Findet einen anderen Ort, Freaks tauchen auf, er muss flüchten. Und so weiter. Die Szenen sind gut ausgewählt und fantasievoll geschrieben, aber es zieht sich. Des weiteren ist es unglaubwürdig, dass die Freaks in einer Metropole wie New York überall sind. In jeder Absteige oder Bar tauchen einige der Gestalten auf, kaum dass Dorian dort eingetreten ist.

Die Dämonenseite ist da wesentlich glaubwürdiger dargestellt. Leary spinnt nicht nur geschickt sein Netz aus Manipulationen. Er hat auch ein Medium auf seiner Seite, die Dorian in eine Falle lockt. Dass die beiden mehrmals aufeinander treffen ist mitnichten ein bloßer Zufall. Oder dass die Dämonen plötzlich in Friedensverhandlungen gegen eine Fraktion treten, die ihnen eindeutig unterlegen ist. Normalerweise wäre es aus Prinzip unter der Würde der Schwarzen Familien, mit den Freaks zu verhandeln. Ok, das sage ich auch nur als CZ-Kenner.

Bleibt noch das Finale, mit dem ich auch nicht völlig zufrieden war. Mir ging alles viel zu schnell, auf den letzten anderthalb Seiten. Die Falle schnappt zu, Dorian ist den Freaks ausgeliefert und kämpft um sein Leben, während Leary von seiner Loge aus zuschaut. Da taucht Morton auf und nagelt ihn irgendwie auf ein brennendes Kreuz oder so. Woher weiß er, dass Leary der wahre Killer ist? Und wie hat er es geschafft sich unbemerkt anzuschleichen? Dazu noch in der Loge irgendwie ein mannsgroßes Holzkreuz aufzustellen und Leary darauf zu nageln? Hat Ernst Vlcek zu spät gemerkt, dass ihm die Seiten ausgehen?


Trotz allem eine solide Geschichte. Auf den guten Tim Morton muss ich noch einmal genauer eingehen. Spezialagent wie Dorian. Länger im Geschäft und mit nützlichen Ratschlägen. Dazu Verbindungen zu den Freaks in New York. Das hat mir gefallen, wie er bei der Versammlung versucht die Gemüter zu beruhigen und zu schlichten. Nachdem Dorian ihn zum Schluss des letzten Romans kennen lernte, ist er hier eine Schlüsselfigur. Der nächste Dauercharakter mit einem gut ausgearbeiteten Background. Genau so wie die Freaks und die Vampire. Wo die allgemeine Handlung mir nicht zusagt, können die Gruppierungen punkten. Wenn ich denn bedenke, dass die Freaks sich bei DH sich erst noch zu dem entwickeln, was sie bei CZ schon sind.

groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (gute 5 von 10 Schnauzern)

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07.11.2017 21:18
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Fairerweise muss man anmerken, dass der Dämonenkiller das Original ist. Erst Zaubermond und da besonders Uwe Vöhl haben damit begonnen hat, die Maßstäbe und Regeln auszuhebeln, die Ernst Vlcek und Kurt Luif Jahrzehnte vorher definiert haben. Wenn in den Coco Zamis-Bänden nun Freaks plötzlich "paranormaler" dargestellt werden, so ist dies eine der unzähligen Änderungen, die dem Leser der Dämonenkiller-Romane gerne sauer aufstoßen. Sicher ist es nicht einfach, CZ und die dort getroffenen Aussagen auszublenden, aber beide Serien vergleichen zu wollen, hieße nun etwa Vampire und Werwölfe zu vergleichen.

Natürlich ist ein Jäger auch immer ein Gejagter, und gerade bei Gruselserien ist dies ein äußerst aktives Element. Dass Dorian in zwei aufeinanderfolgenden Bänden in ähnlichen Schwierigkeiten steckt, stellt zumindest für mich kein Problem dar. Und Dämonen sind halt eben so gnadenlos und grausam und nehmen keine Rücksicht auf uns Leser und unsere Erwartungen. Augenzwinkern

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07.11.2017 22:46
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An der Stelle vom Gleichgewicht hätte ich erstmal die Dämonenkiller-Erstauflage gelesen und mich dann mit den Zaubermond- Ausgaben beschäftigt. Aber so hat er mit einem falschen Eindruck vom Dämonenkiller-Kosmos bekommen und so wird ihm der ganze Spaß genommen, die DK-Klassiker richtig genießen zu können, denn was die Zaubermond-Expokraten daraus gemacht haben hat mit dem Original zum größten Teil nicht viel zu tun.

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07.11.2017 23:09
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....nun muss nur noch die Windrichtung stimmen und das eben gesagte nach Osten vordringen groes Grinsen .

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Demnächst:
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3. LB: 0033 Zur Herberge der tausend Schrecken

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08.11.2017 10:37
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Da muss ich kurz mal nachhaken

Zitat:
Original von Talis
o wird ihm der ganze Spaß genommen, die DK-Klassiker richtig genießen zu können, denn was die Zaubermond-Expokraten daraus gemacht haben hat mit dem Original zum größten Teil nicht viel zu tun.


Du meinst, was Coco Zamis daraus gemacht hat? Die DH-Texte sind die Originalen VHR-Texte. Wird sogar in Band 2 im Begrüßungstext beworben, dass sämtliche Geschichten in der noch nicht zensierten Fassung zu lesen sind. Nur die Rechtschreibung wurde modernisiert und das begrüße ich.




Von einem unabhängigen Standpunkt: Mit gefallen die Freaks bei CZ besser. Der Prozess der Verwandlung wird sehr genau erklärt. Wieso er wahnsinnig macht etc. Es ist ein eindeutig magischer Vorgang, während ich hier eher den Eindruck gewann, dass beo manchen Freaks nur eine Säge oder Säure benutzt wurde. Bei DH ist er mir zu normal auf die echte Welt bezogen, auf echte Behinderte. Was da an Begriffen benutzt wurde ist nicht nett.

Wenn man bei CZ einen normalen Mensch mit normalen körperlichen Missbildungen sieht ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mensch. In diesem Roman hatte ich das Gefühl, dass verallgemeinernd alle Behinderten in NY solche außgestoßene Dämonen sind.

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08.11.2017 13:46
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Da muss ich kurz mal nachhaken


Wenn man bei CZ einen normalen Mensch mit normalen körperlichen Missbildungen sieht ist er mit hoher Wahrscheinlichkeit ein Mensch. In diesem Roman hatte ich das Gefühl, dass verallgemeinernd alle Behinderten in NY solche außgestoßene Dämonen sind.


Da muss ich Dir als Altleser sogar recht geben.
In den ersten Bänden waren die Freaks kaum anders als körperbehinderte Menschen beschrieben. das änderte sich erst in den späteren Romanen. Dort waren die Freaks Wesen mit teils absonderlichen Mißbildungen. Bei zaubermond hat man das dann nur weiter ausgebaut, was ich aber als durchaus passend empfand.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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08.11.2017 14:11
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht

Du meinst, was Coco Zamis daraus gemacht hat? Die DH-Texte sind die Originalen VHR-Texte. Wird sogar in Band 2 im Begrüßungstext beworben, dass sämtliche Geschichten in der noch nicht zensierten Fassung zu lesen sind. Nur die Rechtschreibung wurde modernisiert und das begrüße ich.


Ja, das dachte ich auch lange Zeit und habe mir die Bücher besorgt (um die Hefte zu schonen). Ähnlich wie bei Blitz und Larry Brent wurde jedoch auch bei Zaubermond die irrige Meinung vertreten, man müsse den Text der Hefte bearbeiten. Dieses unnötige "Lektorat" wurde anfangs von Frank Rehfeld durchgeführt, und folgender Textauszug soll einen Eindruck davon geben, wie diese Überarbeitung aussieht (die von Zaubermond/Rehfeld einfügten Elemente sind orange geschrieben). Die Situation beschreibt die letzten Minuten des Besuches von Daniel Shorter im Wachsfigurenkabinett der Madame Picard (aus "Das Wachsfigurenkabinett" von Neal Davenport).

Seine Frau und Tochter standen auf einem Sockel und waren so perfekt nachgebildet, daß sie wie lebendig wirkten. Er vergaß die Gefahr, die der Vampir darstellte; er hatte nur noch Augen für die Figuren. Also war es Madame Picard doch gelungen, sie zu modellieren, dachte er. Und dann fühlte er, wie das Grauen nach ihm griff. Ein Abgrund der Angst tat sich vor ihm auf und drohte ihn zu verschlingen. Seine Frau schlug die Augen auf, und ihre Hände bewegten sich. Sie stieg vom Podest herunter und kam auf ihn zu. Die Hände streckte sie weit von sich/Die kalten Hände weit von sich gestreckt. Ihr Gesicht war völlig starr. Seine Tochter folgte ihr/Hinter ihr bewegte sich jetzt auch Susi. Sie hatte ebenfalls die Hände ausgestreckt. Und die Hände griffen nach Shorter. Er/Shorter schrie und schrie. Es dauerte lange, bis das Grauen für ihn ein Ende fand. Für immer.

Ein beliebiges Beispiel, das aber die Frage aufwirft, warum man eine solche Überarbeitung überhaupt vornimmt. Und wie man sieht, geht es nicht um die Korrektur offensichtlicher Fehler - was jedoch verschwiegen wurde und so der Eindruck entstand, die Bücher wären ein unverfälschter Nachdruck der Romane der Erstauflage, und Zaubermond betreibt damit auch Werbung.

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08.11.2017 17:15
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Dann ist das, in meinen Augen, eindeutiger BETRUG, was ZA getan hat. Wenn sogar im Vorwort steht "Ungekürzt" ... dann hat es auch so zu sein!

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08.11.2017 19:28
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Eine Lüge ist das nicht. Ich zitiere "In diesem Buch ist Amoklauf nun in der Originalfassung der Erstauflage enthalten". Nur falls in dieser einen Geschichte etwas geändert wurde (abgesehen von der Rechtschreibung) wäre es eine Lüge.

Wo steht dass Buch 1 ungekürzt ist? Ich habe mir das Vorwort von Band 1 gerade nochmal durchgelesen. Da steht explizit sogar "Überarbeitung des Originals", es wird sogar darauf hingewiesen. Dass es ein "unverfälschter Nachdruck des Originals" ist würde ich aus dem Vorwort von Band 1 nie herauslesen. Eher das Gegenteil.

Mich stört das keineswegs, mich stören auch die Überarbeitungen an den JS Gespensterkrimis nicht, wenn es wie im Beispiel von Olivaro nichts an der eigentlichen Handlungsabfolge ändert. Ich mag vieles sein, aber kein Detailpurist. Das ist sicher eine Menge prinzipielle Nostalgie, wenn man die Originale sehr liebt und sie plötzlich in Formulierungen abgewandelt werden.





Nun aber zum erwähnten


Amoklauf

von Neal Davenport





Ich mache es kurz, das ist die erste Geschichte des Dämonenkillers, die mir von vorne bis (fast) hinten nicht gefallen hat. Die ich auf CZ-Niveau ansiedeln würde.

Ein weiterer von Dorians Bruder flüchtet nach den Vorfällen in Asmoda ans andere Ende der Welt nach Borneo, um in Brunei in Ruhe seine Stellung innerhalb der Schwarzen Familie zu verbessern. Deshalb plant er einen Sabbat auf dem Anwesen der Richardsons. Unter all den paranormalen Vorfällen die tagtäglich auf dem Erdball passieren. Ausgerechnet der Amoklauf des Richardson-Patriarchen ist Dorians neuster Job. Und bei dem stellt er sich nicht sehr schlau an, was mich am meisten geärgert hat.

Für Domian kristallisiert sich schnell heraus, dass die Richardsons magisch beeinflusst wurden und tickende Zeitbomben sind, die jederzeit ausrasten können. Anthony Richardson holt ihn vom Flughafen ab und dreht direkt durch. Zurück in der Villa wird er wie jemand mit einem kleinen Schwächeanfall in sein Zimmer gelegt. Weder dauerhaft bewacht noch gefesselt. Wenig überraschend bückst er irgendwann aus. Wird mit einer Beruhigungsspritze wieder in sein Zimmer gebracht, nachdem man ihn gefunden hat. Dorian lässt den eingetroffenen Arzt allein mit ihm, ohne Sicherheitsvorkehrungen. Natürlich ist der Doc das nächste Opfer, als Anthony einen weiteren Anfall hat.

Das gleiche Prinzip bei den Frauen, als sie besessen werden. Es müssen ja keine normalen Fesseln sein. Warum keine Magiebanner oder ein versuchter Gegenzauber? So killt auch Grace fröhlich vor sich hin, bis sie sich wieder beruhigt.


Ja, die Amoklauf-Szenen sind hervorsagend inszeniert und machen was her. Ein echter Schocker, ein Aufreger. Gerade nachdem der Roman komplett indiziert wurde. Für mich steht stets die Handlung im Vordergrund, alles andere soll nur Mittel sein, die Handlung zu verfeinern oder zu unterstreichen. Mir ist kackegal, was für einen Charme des Verbotenen der Roman versprüht. Allein damit kann mich niemand ködern.


Weiter im Plot. Dorian erfährt sehr früh, dass Jerome Hewitt mit ziemlicher Sicherheit hinter all dem steckt. Trotzdem dauert es lange, bis er gegen ihn aktiv wird. Das hätte ich als erstes getan. Die Besessenen „gesichert“ und danach Hewitt beschattet. Auch wenn das nichts gebracht hätte, allein der Versuch wäre wichtig gewesen.


Der allgemein Stil des Romans hat ebenfalls seine Schwächen. Sexistisch, Dorian checkt jede Frau im Roman erstmal ab, ob sie sexy ist oder nicht. Besonderer Wert wird auf seine fachmännische Meinung zu Brüsten gelegt. Außerdem verfallen diese mehrmals in eine ladyhafte Schock-Ohnmacht und brauchen die obligatorische Schlafspritze. Klischeehaft, wie Borneo beschrieben wird. Hier kann ich vielleicht noch akzeptieren, dass sich seit den 70ern viel getan hat und die Beschreibungen damals wirklich zutreffender gewesen sind. Oder man sie schlechter recherchieren konnte als heute im Internet. Rassistisch, aber nur minimal wenn es um die Eingeborenen geht.


Ich kann wirklich sagen, da es nicht besser wurde, hatte ich zum Ende hin keine rechte Leselaune mehr und wollte nur zum Schluss kommen. Der hat mich dann nochmal richtig geweckt und gefesselt. Alle Achtung! Keine direkte Konfrontation mit dem Gegner, in welcher dieser besiegt und getötet wird. Wie Dorian den Sabbat sabotiert und was aus seinem Bruder wird ist dann wieder das gewohnte DH-Niveau. Es rettet den Roman leider nicht mehr vor einer unterdurchschnittlichen Wertung.



groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Schnauzern)

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Olivaro Olivaro ist männlich
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08.11.2017 19:43
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"Amoklauf" ist in meinen Augen lediglich wegen Jerome Hewitt und seinem Schicksal von Interesse und Bedeutung. Da ist man von Kurt Luif weitaus besseren Stoff gewöhnt.

Was ich nicht verstehe, ist dieser Zwang verschiedener Verlage, ihre Leser bevormunden zu wollen. Und einen realen Mehrwert kann ich aus diesen indoktrinierten Überarbeitungen ohnehin nicht erkennen. Das zeugt einfach nur vom mangelnden Respekt den Autoren gegenüber, und ob die Leser diese Änderungen überhaupt gewollt haben, stand wohl überhaupt nicht zur Diskussion. Man sieht ja, wie bei Blitz die Brent-Leser die Serie in Scharen verlassen haben, die Bände im Internet verschleudert wurden und dies alles in einem finanziellen Desaster für den Verleger geendet hat.

Erstmals ist mir aufgefallen, dass Zaubermond bearbeitet hat, als ich den Roman "Rendezvous mit dem Sensenmann" gelesen habe. Daraufhin habe ich die Textstelle aus dem Buch mit dem Heft verglichen:

Dämonenkiller-Heft 65:

"Der grauenhafte Tod hatte die arme Elise zerstückelt. Ich wankte zur Seite und übergab mich. Dann sah ich den Tod. Er eilte auf die Villa zu, die Sense triumphierend hoch erhoben. Jetzt glänzte sie nicht mehr golden".

Zaubermond:

"Der grauenhafte Tod hatte die arme Michaela (!) mit seiner goldenen Sense zerstückelt. Auf dem Boden verteilten sich abgetrennte Körperteile und herausgerissene Eingeweide. Dann sah ich den Tod. Er eilte auf die Villa zu, die Sense triumphierend hoch erhoben. Jetzt glänzte sie nicht mehr golden, sondern hellrotes Blut tropfte von ihr herab".

Ich weiß nicht, was den Verlag dazu bewogen hat, aber diese Nachbearbeitungen sind absolut entbehrlich - der Leser hat schon im Heft durchaus verstanden, dass das Mädchen mit der Sense getötet worden ist und warum die Sense nicht mehr golden glänzte. Warum man aus Elise eine Michaela machen musste, erschließt sich mir auch nicht.

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08.11.2017 20:02
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Leider hat jeder Zaubermond-Bearbeiter der Klassik-Ausgabe die Originale verändert. Mal mehr - mal weniger. Ich erinnerte nur an Dämonenkiller Nr. 65, wo ich die Bearbeitung hier im Forum schon belegt habe. Mal sehen, vielleicht schaffe ich es im Weihnachtsurlaub im Allgäu die beiden ersten Bände von Dorian Hunter und von Coco Zamis durchzulesen und euch dann die Bearbeitung vom Zaubermond präsentieren zu können.

Hier der Link:

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=13349&sid=

Dieser Beitrag wurde schon 3 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 09.11.2017 19:46.

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08.11.2017 21:24
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Freue mich schon darauf!
Leider werde ich in diesem Jahr nicht mehr ins Allgäu kommen.
Schade, denn sonst könnten wir im "Hirschen" ein wenig Dämonenkillen Augenzwinkern

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08.11.2017 21:29
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...und die anderen Gäste vergraulen. Bse

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In der großen Pappel hinter dem Haus rauschte der Wind. Und so nahmen sie endgültig Abschied...

Fanny Morweiser: Ein Sommer in Davids Haus

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Talis Talis ist männlich
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08.11.2017 21:35
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Wenn wir das geschafft haben, versuchen wir es in Hell‘s Pizza.

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Estrangain Estrangain ist männlich
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08.11.2017 22:16
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Da kann man gut essen. ..

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Talis Talis ist männlich
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08.11.2017 22:58
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Stimmt. groes Grinsen

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Talis Talis ist männlich
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09.11.2017 12:22
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Eine Lüge ist das nicht. Ich zitiere "In diesem Buch ist Amoklauf nun in der Originalfassung der Erstauflage enthalten". Nur falls in dieser einen Geschichte etwas geändert wurde (abgesehen von der Rechtschreibung) wäre es eine Lüge.

Wo steht dass Buch 1 ungekürzt ist? Ich habe mir das Vorwort von Band 1 gerade nochmal durchgelesen. Da steht explizit sogar "Überarbeitung des Originals", es wird sogar darauf hingewiesen. Dass es ein "unverfälschter Nachdruck des Originals" ist würde ich aus dem Vorwort von Band 1 nie herauslesen. Eher das Gegenteil.

Mich stört das keineswegs, mich stören auch die Überarbeitungen an den JS Gespensterkrimis nicht, wenn es wie im Beispiel von Olivaro nichts an der eigentlichen Handlungsabfolge ändert. Ich mag vieles sein, aber kein Detailpurist. Das ist sicher eine Menge prinzipielle Nostalgie, wenn man die Originale sehr liebt und sie plötzlich in Formulierungen abgewandelt werden.


Folgender Text in Sachen Bearbeitung findet sich auf Seite 7 des Dorian Hunter-Buch Nr. 1:
"Die Dorian Hunter-Edition wird die alten Texte vollständig und in unzensierter Form bringen. Es wurden lediglich einige Wiederholungen in den Personenbeschreibungen gestrichen und die durch viele Gastautoren geringfügig differierenden Beschreibung der Hauptcharaktere behutsam zurecht gerückt."

Und auf Seite 8 steht folgendes in Sachen Bearbeitung:
"Bevor das Gruseln seinen Anfang nimmt, möchte ich noch einigen Leuten meinen Dank aussprechen, zum einen Frank Rehfeld, der - selbst einst ein begeisterter Dämoenkiller-Leser und inzwischen ein bekannter Autor (mehrere Veröffentlichungen im Fantasy-Bereich u.a. mit Wolfgang Hohlbein) - zusammen mit mir die Bearbeitung dieser Reihe übernommen hat. Seiner Arkibie ist es zu verdanken, daß selbst der kleinste Widerspruch innerhalb der Urserie getilgt wurde."

Dein "Da steht explizit sogar "Überarbeitung des Originals", " kann ich im Text leider nicht finden.

Wenn wirklich nur die Widersprüche und Wiederholungen von den Zaubermond-Leuten bearbeitet worden wären, würde ich mich ja gar nicht aufregen, aber hier wurde Hand an den Orginaltext gelegt und der Bearbeiter hat seine eigenen Formulierung eingefügt. Das gehört sich nicht.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 09.11.2017 12:25.

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Olivaro Olivaro ist männlich
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09.11.2017 16:53
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Zitat:
Original von Talis
Wenn wir das geschafft haben, versuchen wir es in Hell‘s Pizza.

Zitat:
Original von Estrangain
Da kann man gut essen. ..

Zitat:
Original von Talis
Stimmt. groes Grinsen


Und unterhalten habt ihr euch vermutlich hauptsächlich über Band 118...

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