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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » DämonenKiller » Zaubermond-Verlag » Dorian Hunter - Klassiker » Band 3: Der Folterknecht 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 5.00
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Habibi Habibi ist weiblich
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18.02.2012 16:19
Band 3: Der Folterknecht
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Zum ersten Mal kommt Dorian Hunter seiner eigenen Vergangenheit auf die Spur. Sein Hass auf die Schwarze Familie der Dämonen ist untrennbar verknüpft mit den Erlebnissen des Barons Nicolas de Conde, der vor über fünfhundert Jahren einen Pakt mit dem Teufel schloss. Mit Schaudern liest Dorian Hunter in de Condes Tagebuch von dessen Kampf gegen die Mächte der Finsternis. Hat der Baron damals tatsächlich die Unsterblichkeit erhalten? Plötzlich kommt Hunter ein furchtbarer Verdacht ...

Dieser Band beinhaltet folgende Romane der Erstauflage:

10 - Der Folterknecht
11 - Die Todesengel
12 - Das Mädchen in der Pestgrube
13 - Die weiße Wölfin

Autoren: Ernst Vlcek / Neal Davenport

Quelle: http://www.zaubermond.de

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14.11.2017 13:36
RE: Band 3: Der Folterknecht
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Da ja derzeit meine Artikel-Reihe „Kürzungen in der DK-Neuauflage“ erscheint, fiel mir ein, daß Kurt Luif in einer Email folgendes geschrieben hat:
„Zu Band 12 habe ich ohnedies ein gestörtes Verhältnis. Das habe ich ja schon ausführlich erzählt. Ich weigerte mich die Buchausgaben zu lesen, dann vor etwa 5 Jahren sah ich mir die ersten Bände flüchtig an, konnte mich aber nicht aufraffen, sie zu lesen. Dann kam ich zu Band 12, las den Anfang und bekam einen Wutanfall, eine der wenigen Szenen, die ich gern geschrieben hatte, war total entstellt worden, ich glaube, da wird ein Kaufhaus gebaut und nicht die U-Bahn! Damit war für mich die Buchausgabe gestorben“.

Also nahm ich mich das DK-Heft Nr. 12 und das Zaubermond-Dorian-Hunter-Buch Nr. 3, in dem der DK-Roman Nr. 12 befindet. In DK-Heft 12 „Das Mädchen in der Pestgrube“, Seite 5, 1. Spalte, 1. Absatz – Seite 6, 1. Spalte, 4. Absatz findet man folgenden Anfang:
Die riesige Baugrube vor dem Haupteingang des Stephansdoms war alles andere als ein hübscher Anblick. Die Touristen hatten einige Mühe, den Dom auf ihre Filme zu bannen, ohne allzuviel von den störenden Kränen und Baumaschinen draufzubekommen.
Es wurde Tag und Nacht gebaut. Der Lärm war ohrenbetäubend, Fritz Heller hatte sich jedoch schon seit vielen Jahren an ihn gewöhnt. Er hielt den vibrierenden Preßluftbohrer in seinen riesigen Pranken und war mit seinen Gedanken nicht sehr bei der Arbeit.
Heller war ein bulliger Mann von etwa Fünfzig. Er trug einfache blaue Hosen und ein schmutziges weißes Leibchen. Auf seinem gewaltigen Schädel saß ein gelber Schutzhelm. Heller war ein einfacher Mann. Er liebte ein kühles Bier zum Essen, ging gern zum Heurigen und beschäftigte sich kaum mit Politik. Doch heute dachte er darüber nach, wie es möglich sein konnte, daß der Bürgermeister noch vor kurzer Zeit erklärt hatte, daß Wien keine U-Bahn benötige; und nun war er einer der unzähligen Arbeiter, die damit beschäftigt waren, sie zu bauen.
Er schüttelte den Kopf und bohrte weiter.
„Verdammt noch mal!“ rief er wütend, als er ein Stück eines Oberschenkelknochens freilegte.
Vor vielen hundert Jahren hatte sich rund um den Dom der sogenannte St. Stephans Freithof befunden. Das war in jener Zeit gewesen, als die innere Stadt noch eine Mauer umgab und sich jeder innerhalb der Stadtmauer hatte bestatten lassen wollen. Bei den Pestseuchen hatte man die Toten ganz einfach in riesige Gruben geworfen und zugeschüttet. Daher stieß man jetzt immer wieder auf Knochen und Schädel, die gesammelt und in den Katakomben des Dorns bestattet wurden.


Im DH-Buch Nr. 3 findet man auf Seite 190:
Die riesige Baugrube ganz in der Nähe vom Haupteingang des Stephansdoms war alles andere als ein hübscher Anblick. Die Touristen hatten einige Mühe, den Dom auf ihre Filme zu bannen, oh¬ne allzuviel von den störenden Kränen und Baumaschinen draufzubekommen. Hinzu kam der schier ohrenbetäubende Krach.
Fritz Heller hatte sich jedoch schon vor vielen Jahren an den Lärm gewöhnt. Er hielt den vibrierenden Preßluftbohrer in seinen riesigen Pranken und setzte ihn immer wieder an, ohne mit seinen Gedanken sonderlich bei der Arbeit zu sein. Er war ein bulliger Mann von etwa fünfzig Jahren, trug einfache blaue Hosen und ein schmutziges weißes T-Shirt. Auf seinem gewaltigen Schädel saß ein gelber Schutzhelm. Heller war ein einfacher Mann. Er liebte ein kühles Bier zum Essen, ging gern zum Heurigen und beschäftigte sich kaum mit Politik. Deshalb war es ihm auch egal, daß eine angeblich historische Häuserzeile mitten in der Wiener Innenstadt zur Hälfte abgerissen worden war, um Platz für den Prunkbau irgendeines Versicherungskonzerns zu schaffen, für den er gerade mithalf, das neue Fundament auszuheben. Immerhin sicherte der Großauftrag seinen Arbeitsplatz in der angeschlagenen Baubranche, und das war alles, was für ihn zählte.
»Verdammt noch mal!« rief er wütend, als er ein Stück eines Oberschenkelknochens freilegte.
Vor vielen hundert Jahren hatte sich rund um den Dom der sogenannte St. Stephans Freithof befunden. Das war in jener Zeit gewesen, als die innere Stadt noch eine Mauer umgab und sich jeder innerhalb der Stadtmauer hatte bestatten lassen wollen. Während der Pestepidemien hatte man die Toten ganz einfach in riesige Gruben geworfen und zugeschüttet. Daher stieß man jetzt immer wieder auf Knochen und Schädel, die gesammelt und in den Katakomben des Doms bestattet wurden. Schon als vor vielen Jahren die Wiener U-Bahn gebaut worden war, hatte es ähnliche Probleme gegeben, wie er aus den Schilderungen älterer Kollegen wußte.

Folgender weiterer Text stammte aus DK-Heft 12, Seite 15, 1. Spalte, 15. Absatz – Seite 16, 1. Spalte, 1. Absatz:
Das Frühstück verlief ziemlich schweigsam. Ich trank zwei Tassen Kaffee, während Helnwein ausgiebig aß. Kurz nach neun Uhr fuhren wir los. Helnwein saß hinter dem Steuer seines klapprigen Volkswagens. Er war ein überraschend sicherer Fahrer, der sich nicht sehr an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt. Auf dem Parkplatz vor der Oper stellten wir den Wagen ab. Wir stiegen aus und gingen die Kärtnerstraße entlang, die direkt zum Stephansplatz führt. Wir sprachen nicht viel miteinander. Gelegentlich blickte ich in eine Auslage und beobachtete die Passanten.
Einige Minuten vor zehn Uhr erreichten wir den Stephansplatz, und ich blieb überrascht stehen. Eine riesige Baugrube lag vor uns.
„Sieht nicht besonders schön aus, was?“ fragte Helnwein.
„Das kann man wohl sagen“, meinte ich.
„U-Bahn-Bau“, sagte Helnwein erklärend. „Wie alles in Wien kommt sie zu spät. Ich werde wohl kaum mehr erleben, daß eine Linie fertig wird. Unsere Stadtverwaltung ist so ziemlich das letzte, was man sich vorstellen kann. Würde man ein paar dressierte Affen ins Rathaus setzen, würde man keinen Unterschied merken.“
Ich lachte.
„Sie können gut lachen, Hunter“, sagte Helnwein. „London hat seit vielen Jahrzehnten eine U-Bahn. Manchmal glaube ich tatsächlich, daß in Wien der Balkan anfängt.“ Helnwein seufzte. „Aber es hat keinen Sinn, sich aufzuregen. Bei den nächsten Wahlen wird sich auch nichts ändern. Da präsentieren alle Parteien tolle Programme, und wenn die Wahlen vorbei sind, verschimmeln die Pläne in irgendeiner Lade. Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde man alle Politiker...“ Er winkte mit der rechten Hand resigniert ab. „Sehen Sie sich nur die Arbeiter an! Die stehen alle wie Denkmäler herum.“
Brummend ging er unter einem Bretterverschlag durch, und ich folgte grinsend.
Wir betraten den Dom. Ich hatte ihn schon einmal vor einigen Jahren besichtigt und fand ihn sehr eindrucksvoll. Vor einer Stiege im linken vorderen Seitenschiff des Doms blieben wir stehen. Auf einer Tafel stand: Nächste Führung zehn Uhr. Eintritt für Erwachsene acht Schilling.

Im Zaubermond DH-Buch Nr. 3 steht auf Seite 204 folgendes:
Das Frühstück verlief ziemlich schweigsam. Ich trank zwei Tassen Kaffee, während Helnwein ausgiebig aß.
Kurz nach neun Uhr fuhren wir los. Helnwein saß hinter dem Steuer seines klapprigen Volkswagens. Er war ein überraschend sicherer Fahrer, der sich nicht immer an die Geschwindigkeitsbegrenzung hielt. Auf dem Parkplatz vor der Oper stellten wir den Wagen ab. Wir stiegen aus und gingen die Kärntnerstraße entlang, die direkt zum Stephansplatz führt. Wir sprachen nicht viel miteinander. Gelegentlich blickte ich in eine Auslage und beobachtete die Passanten. Einige Minuten vor zehn Uhr erreichten wir den Stephansplatz. Eine Baugrube nahm eine Seite des Platzes ein.
Wir betraten den Dom. Ich hatte ihn schon einmal vor einigen Jahren besichtigt und fand ihn sehr eindrucksvoll. Vor einer Stiege im linken vorderen Seitenschiff des Doms blieben wir stehen. Auf einer Tafel stand: Nächste Führung zehn Uhr. Eintritt für Erwachsene acht Schilling.



Ich habe das DK-Heft Nr. 12 und das DH-Buch Nr. 3 nicht weiter durchgelesen, aber ich nehme man an, daß noch weitere Textzeilen in Bezug auf den U-Bahn geändert worden sind.

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06.12.2017 19:39
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Der Folterknecht

von Ernst Vlcek




Das erste Vergangenheitsabenteuer des Dämonenkillers macht vieles richtig. Grob sogar alles, finde ich. Ein paar Dinge sind aber nicht richtig rund.

Der Baron hält sich für unglaublich schlau und das würde auch sehr gut passen. Bei genauerer Betrachtung verhält er sich aber ziemlich dilettantisch. Den Teufel übers Ohr hauen, ihn sogar offen provozieren und ärgern. Jeder wirklich weise Mensch würde das gar nicht erst versuchen. Nicolas de Conde macht es dennoch. Und wünscht sich ganz allgemein Unsterblichkeit, ohne diese näher zu definieren. Dumme Idee, daraus kann und wird Asmodi ihm einen Strick drehen. Als Unterwürfigkeitsbeweis verlangt er noch die Familie des Barons als Opfer. Nicolas lässt sie daraufhin mit der Kutsche fortbringen und denkt ernsthaft, die paar Kilometer würden einen Unterschied machen. Asmodi ist ein Dämon, seine Einlussreichweite erstreckt sich locker über den gesamten Kontinent.

Also ist der Baron am Arsch. Die Kutsche verunglückt, Frau und Kinder von Wölfen zerrissen und das mit der Unsterblichkeit wurde nicht gerade zu seinen Gunsten ausgelegt. Dabei hätte es ihn schlimmer treffen können. Ewige Qualen im Höllenfeuer, mit einer unsterblichen Seele. Auch bei der Familie wäre mehr möglich gewesen als ein simpler Tod. Das Tagebuch will Dorians ursprüngliche Existenz als schlauen Mann darstellen. Das ist er aber nicht. Nicolas de Conde mag ein dufter Typ sein, irgendwo ist er aber auch ein arroganter Trottel, der seine Strafe verdient hat.

Verständlicher Weise ist der Baron ziemlich angepisst und will es allen Dämonen heimzahlen. Die Ereignisse in Konstanz sind wunderbar geschrieben. Ordentlich recherchiert und spannend. An zwei wichtigen Punkten habe ich für mich einfach festgelegt, dass das Tagebuch übertreibt. Nicolas weiß mehr als die Inquisition. Belehrt die Hexenjäger über Dämonen und gibt ihnen wichtige Tipps. Sollte es nicht anders herum sein? Dorian/Nicolas mag die Hauptperson der Serie sein, aber er ist kein Superheld. Nur ein normaler Mensch. Er hat ein paar Bücher über Dämonen gelesen, doch der Vatikan hat sicher eine Geheimbibliothek oder sowas, mit Werken, an die Nicolas zu Lebzeiten nicht rankommen würde. Und sie hat als alte Institution garantiert mehr praktische Erfahrung, die sie an die nächsten Hexenjäger-Generationen weitergeben kann.

Beim Bezug auf den Hexenhammer sind mir die Mittel gegen Dämonen sehr klischeehaft. Vampire die sich in Fledermäuse verwandeln können und beim Tod zu Asche zerfallen. Ja, so hat man sich das damals zur Hexenverfolgung vorgestellt. Knoblauch, Bekreuzigen gegen den bösen Blick, und so weiter. JS ist auch sehr klassisch und selbst da lachen die Dämonen über solche Mittel. Sogar Silberkreuze sind wirkungslos, wenn sie nicht von einem Priester geweiht wurden. Ein elementarer Handlungsknoten ist zudem, dass man Dämonen sofort vernichten kann, wenn man ein von ihnen angefertigtes Bildnis zerstört. Solche Ideen sind ganz interessant. Aber ich könnte jetzt den Rest der Bücher auf diese Gesetzmäßigkeit achten und mir denken „den Dämon hätte man aber auch einfacher töten können, indem man ein Bild von ihm macht oder findet.“ Deshalb vergesse ich das ganz schnell wieder. Das mag zum DH von Ernst Vlcek gehören, zu meinem gehört es nicht. Hoffentlich erledigt sich das schnell, dass Dorian nun ein Kupferstich-Druckmittel gegen Olivaro hat. Der spielt nämlich überraschend auch mit. In der Vergangenheit und in der Zukunft. Seine Motive werden logisch erklärt. Aber so ganz glaube ich ihm nicht. Vielleicht will er Asmodi stürzen. Vielleicht hilft er Dorian wirklich. Doch ob es wirklich gute Dämonen gibt? Irgendwann wird er ihm in den Rücken fallen.

Was gibt es zur Vergangenheitshandlung noch zu schreiben? Ah, ja. Equinus! Das alte Thema. Von den Dämonen verstoßen und zum Freak gemacht. Weder wahnsinnig geworden noch exotisch verwandelt. Der Stallbursche ist einfach nur ein Krüppel. Körperlich behindert, geistig aber noch sehr fit. Sollte seine Aura des Irrsinns nicht den Dämonen schaden? Er hat keine, er ist ja nicht irrinnig. Sollte er aber als Freak sein, dachte ich. Das Thema habe ich schon mehrmals in den vorangegangenen Geschichten angesprochen, ich muss mich nicht noch ausführlicher wiederholen, denke ich.

Dies alles sind eher Hintergründe der Handlung. Die Darstellung des Barons. Die Darstellung der Mittel gegen Hexen und Monster. Die Darstellung des Freaks. Ansonsten kann ich auch hier wieder sagen, für die 70er erstaunlich gut geschrieben.



Ebenso die Gegenwarts-Szenen. Da geht es für Dorian etwas ruhiger zu. Philip und Olivaro versuchen nur, ihn davon abzuhalten, das Tagebuch zu lesen. Was jemanden wie den Dämonenkiller natürlich noch mehr dazu animiert. Obwohl ich seine ruppige Art mag ging er mir hier einige male doch zu hart mit dem Wunderkind um. Geistig behinderte derb anzupacken und anzufauchen muss nun echt nicht sein. Soweit sollte Dorian sich im Griff haben. Hoffentlich gleitet er nicht weiter in die Arschloch-Richtung ab. Von mir aus kann er so mit der alten Pickford umgehen, aber Philip kann nun wirklich nichts für sein Handeln.

Hier finde ich es sogar gut, dass er sich wie ein Arsch benimmt. Miss Pickford ist eigentlich ganz in Ordnung und es ist unangemessen. Aber es sind zwei erwachsene Menschen und die Haushälterin weiß sich durchzusetzen. Diese Nuss wird Dorian nicht so einfach knacken. Das kann noch lustig werden, hoffentlich verzweifelt der Dämonenkiller an ihr. Macht er ja jetzt schon teilweise genervt. Weiter so, Martha!

Ob Dämonen oder Menschen. Die Charaktere sind bis jetzt erstklassig. Ich mag sie und lese längere Dialoge gern, weil es Dynamik gibt. Das fehlt anderen Serien völlig, wo sich alle vertragen und einig sind. Ja, DH hat gleich mehrere Faktoren, warum ich trotz üblicher Kritik weiterhin begeistert bin. Figuren, Schreibstil, Handlungsablauf, Ideen, die Möglichkeiten von Vergangenheitsabenteuern. Von sowas bin ich sowieso Fan.


Aber für die Topnote reicht es hier wieder nicht. groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff (gute 8 von 10 Schnauzern)
Wenigstens ist mein Tagesbadarf an „Abers“ und „Auchs“ für heute wieder gedeckt. groes Grinsen




PS. Ich weiß es eigentlich nur von CZ, das kann von der Hauptserie abweichen. Aber sollte das in der Vergangenheit nicht Asmodi I gewesen sein und Dorian hat es mit Asmodi II zu tun? Zwei völlig verschiedene Figuren? In CZ wurde ja mal angedeutet, wann die Regierungszeit von Asmodi I war und wann nicht mehr.

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06.12.2017 20:23
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@Das Gleichgewicht

Natürlich ist es jedem belassen, wie er an den Dämonenkiller herangeht, aber man muss der Serie ebenso natürlich zugestehen, dass sie ihre eigenen Standards und Grundsätze definiert, die auch für den Leser gelten sollten. Serien, die sich beim Leser anbiedern und dabei ihren eigenen Charakter aufgeben, gibt es zur Genüge. Warum sollte Nicolas de Conde nicht über andere Quellen/Bücher verfügt haben, die nur im Roman nicht erwähnt wurden (also quasi off-scene)? Warum sollte es nicht so sein, dass Vampire sich in Fledermäuse verwandeln können (wahlweise Nebel oder Wölfe)? Der Dämonenkiller gefällt mir unter anderem deshalb so gut, weil die Dämonen eben nicht den üblichen Klischees entsprechen: Vampire sind nicht die handelsüblichen Beissmaschinen, Werwölfe nicht die Zerfleischer vom Dienst und Ghouls schleimen nicht einfach in der Gegend herum.

Warum sollte Dorian Hunter immer und unter jeder noch so extremen Situation der beherrschte Gutmensch sein? Ich mag die Darstellung von Hunter genauso, wie er in der Serie dargestellt wurde, und ja, er wird sich noch öfter wie ein Arschloch aufführen - und das ist auch gut so.

Dass man im 15. Jahrhundert eine ganz andere Sichtweise besessen hat, ist nur natürlich. Da dachte so mancher, dem Teufel ein Schnippchen schlagen zu können - nur um dann festzustellen, dass der Teufel immer zuletzt lacht. Das gibt es aber auch heute noch.

Der Einfall mit den bildlichen Darstellungen von Dämonen, die dadurch angreifbar werden, ist wohl ebenso unsinnig oder genial wie die Tatsache, dass es ungezählten Horden von Dämonen und der entfesselten Hölle in über vierzig Jahren nicht gelungen ist, Gegener wie John Sinclair, Tony Ballard oder Björn Hellmark zu töten. Und dass eine Serie ihr eigenes Gepräge besitzt, kann nur von Vorteil sein, sonst würde es ja reichen, nur eine Serie zu lesen.

Noch einmal: Philip Hayward ist nicht geisteskrank oder psychisch gestört im medizinischen Sinne. Er ist ein Wesen, das als vielschichtiges Mysterium mit vielen Facetten darstellt wird - und das mitunter auch recht schlitzohrig agieren kann. groes Grinsen

Du solltest nicht allzu traurig sein, weil Du Deine "Abers" und "Auchs" verbraucht hast - ich besitze keine "Natürlichs" mehr.

Dein Postskriptum liest sich interessant.

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06.12.2017 20:36
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Da gebe ich meinen Senf auch mal zu. Keine Angst wird auch nur ganz kurz sein.

Ich gebe Olivaro aber so etwas von Recht. Gerade weil alles etwas anders ist und DH ab und an ein echtes Arschloch ist, war es ein großer Spaß diese Serie zu lesen.

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07.12.2017 11:25
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Bei gewissen Sachen kommt ihr mit Argumenten einfach nicht zu mir durch. Ich finden den Einfall mit dem Kupferdurck interessant. Er dient nicht nur als Druckmittel gegen Olivaro, sondern auch als Brücke in die Gegenwart und Hinweis für Dorian. Als Waffe gegen die Schwarze Familie aber zu mächtig.



Was Dorians Verhalten angeht, denke ich, dass wir gar nicht mal so unterschiedliche Ansichten haben. Ich zitiere mich aus dem zweiten Zaubermondbuch.

"Dorian finde ich erstklassig, fast schon sympathisch. "

Und dann woodys Meinung zu einen diesem Folterknechtroman.

" Noch besser aber nun die Aussicht das er mit diesem Wissen vielleicht nun endlich etwas netter wird. "



Klingt für mich so, das wir ihn an dieser Stelle der Serie beide mögen, aber er ruhig einen Gang zurück fahren kann. Augenzwinkern

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07.12.2017 11:25
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Der Dämonenkiller-Roman Nr. 10 "Der Folterknecht" war der erste Roman mit Vergangenheitssepisoden aus dem ersten Leben des Dämonenkillers und damit begann der Erfolgsgeschichte. So etwas hatten die anderen Gruselhelden nicht vorzuweisen.

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07.12.2017 16:05
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich finden den Einfall mit dem Kupferdurck interessant. Er dient nicht nur als Druckmittel gegen Olivaro, sondern auch als Brücke in die Gegenwart und Hinweis für Dorian. Als Waffe gegen die Schwarze Familie aber zu mächtig.

In diesem Fall also ein "Kupferdruckmittel". groes Grinsen

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07.12.2017 16:12
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Wenigstens hat man nirgends abgekupfert....

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08.12.2017 09:47
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Bis du da sicher?

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08.12.2017 10:16
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Sicher.
Nein, im Ernst. Es war nur ein Kalauer Augenzwinkern

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08.12.2017 15:15
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@Gleichgewicht: Auf deine Frage zu Asmodi I. und Asmodi II.:
Ich weiß es eigentlich nur von CZ, das kann von der Hauptserie abweichen. Aber sollte das in der Vergangenheit nicht Asmodi I gewesen sein und Dorian hat es mit Asmodi II zu tun? Zwei völlig verschiedene Figuren? In CZ wurde ja mal angedeutet, wann die Regierungszeit von Asmodi I war und wann nicht mehr.

Hier mal die Einträge über die beiden Asmodi in meinen Dämonenkiller-Lexikon:

Aber Vorsicht beim Lesen. Ich verrate etwas von den folgenden Romanenhandlungen.





Dieser Beitrag wurde schon 4 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 08.12.2017 16:21.

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11.12.2017 19:54
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Danke für die Erklärungen, abr auf Spoiler klicke ich lieber nicht. Augenzwinkern


Die Todesengel

von Ernst Vlcek



Diese Geschichte konnte bei mir ebenso wenig punkten, wie der Internats-Roman. Die Zustände in der Anstalt sind totaler Blödsinn und Ernst Vlcek hätte sich mal entscheiden sollen, was die Institution darstellen soll. Eine knallharte geschlossene Irrenanstalt für echte Straftäter, eine offene Klinik für Leute mit Psychosen oder ein Sanatorium zur Erholung. Da hocken von Vergewaltigern über Suchtkranke bis hin zu bipolar Gestörten beim Kaffeekränzchen alle auf einen Haufen. Warum die Schwestern und der Chefarzt so seltsam sind wird am Ende immerhin noch glaubhaft aufgelöst. So kann man sich vielleicht auch die irrsinnigen Details erklären. Zum Beispiel gibt es kein striktes Alkoholverbot in der Klinik, der feine Stoff gehört sogar zum Therapieprogramm und wird von den Schwestern zugänglich stehen gelassen. Man muss doch nicht selbst in einer Anstalt gewesen sein, um sich ein halbwegs glaubwürdiges Bild zu machen. Andererseits ist man in den 70ern noch nicht so offen mit dem Thema umgegangen und hat lieber irgendwelchen Mist zusammen geschrieben, statt sich mit dem Tabuthema zu beschäftigen. Jedenfalls gibt es wie bei den Lehrern im Dämonen-Internat auch hier eine bunte Ansammlung an verschiedenen Figuren, von denen jede eine eigene Geschichte hat. Das hätte bei einer realistischeren Umgebung sicher etwas werden können.


Bei der Inquisitionsabteilung gibt es akuten Ärger. Dorian hat zwar die Basis mit Dämonenbannern abgesichert, nicht aber seine Mitarbeiter. Hat er aus dem Fall in Hongkong echt nichts gelernt? So wird einer übernommen und sprengt fast die Villa in die Luft. Auch weitere dämonische Sticheleien nerven die Agenten. Da schlägt Coco vor, dass Dorian sich erstmal zurück ziehen soll. In eine Nervenheilanstalt, weil die Aura der Insassen Dämonen abwehrt. Sie ist davon überzeugt, dass Asmodi nur hinter Dorian her ist. Wenn der nicht mehr zu greifen ist wird er auch von seinen Freunden und Kollegen ablassen. Machen Bösewichte nicht eher das Gegenteil? Wenn sie den Helden nicht persönlich zu fassen bekommen, locken sie ihn über seine Freunde? Beziehungsweise töten sein Umfeld aus Prinzip, um ihn leiden zu lassen? Dass diese Sache tatsächlich wie geplant funktioniert ist absolut lächerlich. Oder Asmodi ist bei DH genau so ein Versager wie bei CZ.

Dabei sind die meisten Patienten der Anstalt sowieso nicht irre, sondern nur ein wenig seelisch angeschlagen. Der nächste unglaubwürdige Hammer kommt direkt danach. Dorians Chef trickst ihn aus. Statt Bescheid zu sagen, dass Dorian kein gewöhnlicher Patient ist lässt er ihn als Geisteskranken mit Dämonen-Wahnvorstellungen auflaufen. Toll. Wieso genau ist das nötig? Ich als Dorian würde nach der ganzen Sache dort aber kräftig auf den Tisch hauen. Wie soll so eine Vertrauensbasis entstehen?

In der Anstalt wird Dorian dann auf die Ereignisse um die Todesengel aufmerksam. Es entwickelt sich alles prächtig. Zwei von der Schwarzen Familie verstoßenen, aber nicht zum Freaks gemachten, Schwestern stecken dahinter. Sie besitzen rein zufällig belastendes Material gegen Asmodi, dem Dorian habhaft werden kann. Ob es wirklich nützlich ist muss sich noch zeigen, aber ein paar kleine Informationen werden garantiert dabei sein. Genau das habe ich kürzlich bei JS kritisiert und ironischer Weise gesagt, dass mir wegen sowas erwachsene Serien wie DH besser gefallen. Aus etwas Schlechtem wird im Endeffekt etwas gutes. Hätte Asmodi nicht die Villa attackiert, hätte Dorian sich nicht in dem Moment in ausgerechnet diese Anstalt zurück gezogen und hätte die Dokumente nicht bekommen.

Als wären das nicht genug Negativpunkte fehlt mir das Übersinnliche. Die Dämonenschwestern haben als Verstoßene kaum noch Magie, der Todesengel ist eine läppische Kostümierung. Der Anstaltsleister steht unter ihrem Einfluss und hat ganz klischeehaft seine eigene Macke, aber mehr ist da nicht. Fast schon ein Krimi und das mag ich bei Gruselserien eher weniger.


groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4 von 10 Schnauzern)

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11.12.2017 21:12
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@Das Gleichgewicht

Da muss ich die Beatles zitieren, aber es passt recht gut: It's getting better all the time. Augenzwinkern

Und verkneife mir, dass diese erstmals hier

http://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=6373&sid=

begonnene Thematik tatsächlich erst über dreißig Jahre später (in Echtzeit!) zu einem Abschluss geführt wurde. groes Grinsen

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14.12.2017 19:49
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Das Mädchen in der Pestgrube

von Neal Davenport



Wenn man die Kritikpunkte betrachtet ist diese Geschichte erst einmal eine Fortsetzung des letzten Falles.

Da hat Dorians Chef ihn unnötig verarscht und als Patienten in die Anstalt gebracht. Nun haben wir es anders herum, Dorian reist nach Wien. Ohne seinem Chef oder Coco Bescheid zu sagen. Einem Dämon, dem er nicht voll vertrauen kann und sollte, sagt er als einzigen Bescheid. Diese Inquisitionsabteilung wird so niemals richtig funktionieren. Und wenn Dorian plötzlich einfach weg ist, wird man sich nicht Sorgen machen und alles tun, um ihn zu suchen? Er könnte auch von der Gegenseite entführt worden sein.

Die Zufallskette setzt sich ebenso fort. In der Anstalt, in der Dorian sich vor Asmodi versteckt hielt, waren zufällig auch die Hexenschwestern. Die zufällig belastende Dokumente gegen Asmodi besitzen, die Dorian nun hat. Also ab nach Wien, den Hinweisen folgen. Exakt jetzt ist dort zufällig das titelgebende Pestgruben-Mädchen aktiv geworden. Zufällig wird es von Dorians altem Freund Helnwein aufgegriffen, der es bei sich wohnen lässt, obwohl es polizeilich wegen Mordverdachts gesucht wird. Dorian will in Wien natürlich bei Helnwein unterkommen, der einzige freundliche Kontakt, den er dort hat. Das ist nun der zweite Fall in Folge, in den Dorian extrem zufällig hineingezogen wird. Und weil ich das Wort nicht oft genug verwenden kann, wisst ihr was noch Zufall ist? Ausgerechnet dieses Pestmädchen hat Dorian in einer früheren Existenz gekannt. Dafür also direkt eine Rüge. Das gefällt mir überhaupt nicht. Dass dieses Pestmädchen zufällig eine Brücke zu einer weiteren Vergangenheit des Dämonenkillers schlägt kann ich hinnehmen. Ein paar Zufälle gehen, sie dürfen nur nicht Überhand nehmen. Daher hätte ich es besser gefunden wenn zwischen diesen Ereignissen einige andere Fälle gewesen wären. Und Dorian nicht in die Sache hineinstolpert, während er eigentlich in Wien wegen einer ganz anderen Sache ist. Sondern daheim in London von Helnwein angerufen und hergebeten wird.

Die Zutaten an sich sind hervorragend. Das Rätsel um das Mädchen. Ein überraschendes Wiedersehen mit Helnwein. Die Einbindung der Zamis-Familie. Und Dorian als Ferdinand Dunkel. Hätte man besser zubereiten können.

Aber was heißt das jetzt im Fazit? Ich greife kurz vor. Das heißt, dass der Roman wegen diesen Dingen von mir keine Topnote bekommt. Die hätte er sich sonst verdient, denn als der Handlungsaufbau fertig ist und man sich in der zweiten Hälfte auf die eigentlichen Enthüllungen konzentriert, ist er genial. Wir bekommen eine Erklärung, warum die Hexenschwestern bei Asmodi II verschissen haben. Dazu die Geschichte, wie Asmodi I gestürzt wurde. Dann wiederum die Bemühungen der Zamisfamilie, Asmodi II zu stürzten. Am Ende wird mit alten Themen abgerechnet. Und auch Olivaro darf mitmischen. Auf welcher Seite steht er nun wirklich? Wem spielt er seine Loyalität vor? Asmodi oder Dorian? So viel passiert hier. Zu früh? Vielleicht. Zu viel in einem Heft? Zum Glück nicht. Ab der Szene, wo Dorian durch den Geheimgang in die Pestgrube steigt, habe ich an der Geschichte so gar nichts mehr auszusetzen. Zwischendurch einige Zweifel, aber das wurde am Ende alles befriedigend aufgeklärt. Und ich setze schon meine harten Maßstäbe bei DH an, das hat sich die Serie „verdient“.

Als reiner Leser bin ich mit diesem Abenteuer wunschlos glücklich. Es hat mich überrascht, geschockt, begeistert. Richtig mitfiebern lassen. Nicht zu vergessen, ich trauere gewissen Figuren nach, weil ich von ihnen gern mehr gelesen hätte. Für die Rezension muss ich aber einen Punkt abziehen, also groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff (9 von 10 Schnauzern)


PS. Ferdinand Dunkel müsste damals auch noch Dämonenjäger geworden sein und von seinen früheren Leben erfahren haben, oder? Das sagt Olivaro ja. In jedem früheren Leben hat Dorian wegen seinen Erinnerungen irgendwann angefangen, Asmodi und die Schwarze Familie zu jagen und ist jedes mal gescheitert.


Und es ist lobenswert, dass die Vernichtung von Asmodi I damals und die Informationen aus der CZ-Serie zusammenpassen. Ich habe extra nochmal nachgeschaut, die Jahreszahlen widersprechen sich da nicht.

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14.12.2017 20:06
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Der Ferdinand wird in der "Klassischen" Serie nicht mehr auftauchen.

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15.12.2017 16:01
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Zitat:
Original von Estrangain
Der Ferdinand wird in der "Klassischen" Serie nicht mehr auftauchen.


Und das lag daran, daß in der Erstauflage ab Band 150 erst das 6. Leben des Dämonenkillers Matthias Troger von Mummelsee geschilldert werden sollte, und Ferdinand Dunkel war das 8. Leben und wäre vermutlich ab ca. Band 200 dran gekommen, denn erst hätten noch die Erlebnisse des 7. Leben geschildert werden müssen.

Wie bekannt, wurde ja die Erstauflage mit Band 143 eingestellt.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Talis am 15.12.2017 16:02.

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15.12.2017 16:14
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Nicht zu vergessen, ich trauere gewissen Figuren nach, weil ich von ihnen gern mehr gelesen hätte.


Ja, das war damals eine fatale Entscheidung, die die Expokraten im Nachhinein sicher sehr bedauert haben - und viele Leser auch. Georg Zamis sollte einer meiner liebsten Charaktere werden, was sich erst später in den DK-Taschenbüchern und den Zaubermond-Bänden herausstellen sollte.

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15.12.2017 20:02
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Georg Zamis ist neben Coco auch mein Lieblingszamis. Mir hat deshalb auch das Dämonenkiller-Taschenbuch Nr. 58 „Cocos unheimliche Verwandlung“ weil hier Georg und Adalmar Zamis hier die wichtigsten Part haben.

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15.12.2017 23:35
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Die weiße Wölfin

von Neal Davenport



Zurück in London richtet sich Dorian auf eine Standpauke und Aussprache von Coco und seinem Chef ein. Doch dazu kommt es nicht. Schon wieder wird er von der Schwarzen Familie manipuliert. Im letzten Abenteuer trug er noch ein Schutzamulett gegen sowas, das ist wohl nicht stark genug. Dorian muss hier unbedingt etwas unternehmen, das passiert ihm deutlich zu oft.

In einer Villa soll er Zivilisten ermordet haben. Darunter ein bekannter Sänger – erst Popsänger und dann Schlagersänger, das sind so kleine Fehlerchen – und eine bekannte Schauspielerin. Die Sache ist also ernst. Und es stellt sich für den Obersten Inquisitor Sullivan die Frage: Hat Dorian die Morde wirklich begangen und wenn ja wurde er wirklich fremdbestimmt?

Nach all den Geschehnissen in den letzten Wochen sind die beiden nicht eben gute Kumpels. Wie steht es so schön im Text, „damit hatte er mich fallen gelassen“. Denn Sullivan schaltet ganz nach Dienstweg die Behörden ein und das wird nicht gut für den Dämonenkiller ausgehen. Auf der einen Seite ist das konsequent und logisch. Auf der anderen Seite hätte ich schon gern, dass diese innere Destruktion der Inquisitionsabteilung endlich aufhört.

Es wiederholt sich also zu oft, dass Dorian von Dämonen manipuliert wird. Bei einer anderen Sache ist das genau so. Später ist Dorian erneut auf der Flucht vor den Behörden, als polizeilich gesuchter Mörder, und muss sich verstecken, während er parallel die Wahrheit aufdeckt und sich entlastet. Jetzt reicht es aber wirklich! Von diesem Handlungsablauf will ich sehr lange nichts mehr sehen.

Dorian nimmt Chapman als bereitwillige Geißel, doch attackiert ihn später betrunken oder manipuliert. Der Puppenmann haut ab, ein Freund weniger auf seiner Seite. Bleibt noch Coco, mit der er sich in einem Park treffen will. Dort entdeckt Coco jedoch einen Scheiterhaufen, vermutet dass er von Dorian errichtet wurde, und sucht ebenfalls das Weite. Ein Anruf bei Timothy Morton in New York folgt als nächstes. Der FBI Agent macht ihm eine Unterkunft bei einigen Freaks in London klar. Endlich mal gute Freaks, wie ich sie sehe. Mit verschiedenfarbigen Augen überall am Körper oder Tentakelarmen. Hier wird dann Dorians Optik verändert, damit er unerkannt bleibt. Ziemlich genau in der Mitte des Textes wird es ernst. Wie gesagt, die übliche Handlungsabfolge. Erst reine Flucht, in der zweiten Hälfte kann er sich darum kümmern, was wirklich dahinter steckt. Er muss nicht lange suchen. Die Mord-Villa gehört einer gewissen Jennifer Jennings, die offenbar eine Werwölfin ist. Der Dämonenkiller will gerade aufbrechen, als ein anderer Werwolf das Versteck stürmt. Es ist einer seiner Brüder, Jörg Eklund. Wie schön, da kann man nebenbei gleich noch etwas von der Liste streichen.

Und was jetzt? Die Freaks erzählen Dorian, dass eine Wolfsblume eine starke Waffe wäre. Aber weder besitzen sie eine noch haben sie irgendeine Ahnung, wo man so ein Gewächs jetzt auftreiben könnte. Da Dorian eh keine Wahl hat macht er sich trotzdem auf den Weg zu Jennifer. Moment, die Autoren haben für solche verzwickten Fälle doch ihre Wunderwaffe. Auf dem Weg kreuzt Phillip auf. Er hat Miss Pickford hypnotisiert, damit sie ihn fährt. Und auf seiner Brust wächst eine Wolfsblume, Heureka. Angekommen bei der Werwölfin lauern echte Wölfe im Garten. Gefährlich! Aber es ist ja unser Lieblingsorakel dabei, der mit Dorian einfach so durch den Garten spaziert. Die Wölfchen halten Abstand zu Phillip. Man erreicht problemlos das Gebäude, wo einiges klar wird. Hier findet gerade heute, gerade jetzt eine Hochzeit von Jennifer und Jörg statt. Zum Glück sind die beiden zerstritten, so können sie einzeln nacheinander ausgeschaltet werden. Dorian erledigt seinen Bruder, Jennifer fällt Phillips Wolfsblume zum Opfer.

Womit Dorian entlastet ist. Er hat jetzt aber wirklich die Schnauze voll und setzt sich direkt ab. Somit löst er sich von seinem Arbeitgeber und wird Einzelkämpfer. Nach Zürich geht es. Erst wenn Asmodi erledigt ist will er sich Gedanken machen, wie es mit ihm und Sullivan weiter geht.



Das war jetzt wieder eine ziemlich Inhaltsangabe, weil ich einige Gedanken habe, die mich stören. Dinge, die ich unbedingt geändert sehen will, oder gar nicht mehr. Für sich ist die Geschichte spannend und gut erzählt. Aber

- Dorian wurde mir jetzt zu oft in zu kurzer Zeit von der Gegenseite magisch manipuliert beziehungsweise hypnotisiert. Wäre schön, wenn er sich endlich ein stärkeres Amulett zulegt oder die Autoren sowas erstmal nicht mehr schreiben.

- Zum dritten mal in Folge schlittert Dorian unfreiwillig in einen Fall der Woche, obwohl er eigentlich etwas ganz anderes vor hat. Eigentlich zum vierten mal, dass Dorian auf seine Vergangenheit aufmerksam wird, war auch Zufall. Ich hätte momentan gern mehr gezielte „Ich jage diesen Dämon“-Romane.

- Und mit „Dorian wird fälschlicher Weise für einen Mörder gehalten und von der Polizei gesucht. Er ist auf der Flucht, darf nicht gefasst werden. Und muss seine Unschuld beweisen“ muss unbedingt für die nächste Zeit Schluss sein! Ganz ehrlich, ich konnte es schon hier nicht mehr sehen.


Das schlägt sich auf die Bewertung nieder. Die Entwicklung der Spezialabteilung finde ich bescheiden, aber sie ist von den Autoren glaubwürdig konstruiert. Erst ist Sullivan ein Arsch, dann ist Dorian ein Arsch und jetzt vertrauen sie sich gegenseitig nicht mehr. Vielleicht etwas übertrieben. groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen groes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff (5 von 10 Schnauzern)




PS. Vielleicht höre ich mal in die Hörspiele rein. Nach dem was Talis immer schreibt und was die Inhaltsteaser bei Zaubermond versprechen, wurden einige meiner Kritikpunkte von Band 1 an dort verändert. Für Heftpuristen natürlich nicht schön, mich würde es interessieren.

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