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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » Frage und Antwort » Wiederneueinsteiger: Fragen an die Kenner und Leser tausender Romane
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Nicholas
Jungspund


Dabei seit: 09.10.2012
Beiträge: 14

10.10.2012 16:12
Wiederneueinsteiger: Fragen an die Kenner und Leser tausender Romane
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Hallo,

Danke einmal für die Aufnahme hier im Forum. Als jugendlicher so um die dreizehn Jahre, also für mich 1983 habe ich angefangen John Sinclair zu lesen. Nun: zugestanden: Nicht gerade die ideale Lektüre für einen heranwachsenden Knirps, aber Danke einer recht umfangreichen Bibliothek meiner Großeltern, bei denen ich aufgewachsen bin, hatte ich schon viele Werke "klassischer Literatur" von Hesse bis moderneren aber eher den Großeltern zuzuordnenden Schriftstellern hinter mir. Ich bin ein recht schneller aber konzentrierter Leser, der ein vierhundert Seiten Buch in drei, vier Abende genügsam aufnimmt. Dementsprechend hatte ich also so von jungen Jahren an Zugang zu Büchern, umfangreich, dick, schwer, gehaltvoll. Auf einer Urlaubsfahrt (ausgerechnet in die Alpen) stand ich in einer Banhofsbuchhandlung (ahem, ich sage mal "Kiosk") vor so einem drehbaren Ständer, der interessant aufwartende "Groschenheftromane" (So meine damalige Ansicht als Kind / Jugendlicher) vorzuweisen hatte. Schon als ich die Schule besuchen durfte, konnte ich fliessend lesen und Schreiben. Dies mag kein Vorteil sein, erleichterte aber die folgenden Jahre leichten Zugang zu eben Literatur.

Darunter schwarze, dünne Heftchen mit einem grünen Marker oben an der Falz. Irgendetwas mit „Geisterjäger“ und irgendwelchen untoten Gestalten auf dem reißerischen Cover. Zum großen Entsetzen meiner Großeltern erstand ich einen Sammelband, weil mich das Thema „Gespenster, Grusel, fiese Monster“ als Junge natürlich immens reizte. Es war ein Sammelband, also drei Romane umfassend, irgend etwas mit „Ripper kehrt zurück“, einem Roman (Frontcover) über untote Piraten und noch einer, der inzwischen leider in Vergessenheit geraten ist. Folgend im Monat stand eine Klassenreise auf dem Programm und ich erlaubte mir da, etwas freier von dem Elternhaus gelöst, gleich zwei, drei Sammelbände zu erstehen, die es zu meiner Überraschung (das waren noch Zeiten) an vielen Kiosken zu finden gab.

Ab da habe ich angefangen John Sinclair zu lesen. Zu Sammeln. So einen 60 Seiten Roman mit zwei Spaltendruck schaffte ich also locker an einem, maximal zwei Nachmittage oder Abende. Leichte, seichte Unterhaltung, einmal etwas ganz anderes (als Junge sah ich Helden mit Pistolen, fiese Monster, Skelette, Untote und was einem so als Gruselbegeistertes Kind einfällt). Ich war recht fasziniert von der ungewohnt einfachen Schreibe (nicht abwertend aber nach Jahren dicker, alter Klassiker ist ein JS Roman doch eine ganz andere Richtung) und dem lockeren gebrauch der Gewalt. Das sah ich zwar Skeptisch aber diese Romane waren für mich einfach bunten Märchen für Erwachsene und fertig. Nichts mehr und nichts weiter.
Damalig startete ich bereits eigene Schreibversche, meist diverse Kurzgeschichten und orientierte mich von Ideen auch eben an dieser Serie, die mir (andere auch?) immer wieder neue Ideen lieferte, neue Anreize für eigene Gedankenspiele. Unvergessen zwei folgende Klassenfahrten in denen ich als Geschichtenerzähler auftrat und Dank der Prägung Sinclairs recht plastisch (aber zum Glück distanziert und nicht splatterhaft übertrieben, eher unterschwelliger Grusel) für ein paar Zuhörer sehr zum Ärger der Aufsichtspersonen für schlaflose Nächte sorgte. Zwinker.

Während ich also anfing eine eigene Sammlung anzuhäufen (man zählte die Hefte ja in Kilo, nicht Bänden, zwinker), startete damalig eine Zweite Auflage in Babytürkis gehalten. Hier konnte ich die ersten Hefte aufstocken, die mir fehlten. Zu Sinclair bin ich so um Band 150 eingestiegen, bzw. konnte bis da und ab da aufstocken und später dank der 2. Auflage nachziehen.
Gesammelt und gelesen habe ich so bis in die Dreihunderter. Dann zog die Schule entsprechend an, ich übersprang da ein Jahr, wir zogen um und irgendwie habe ich den Anschluss verloren. Sinclair, nicht Schule.
Im neuen Wohnort gab es Buchhandlungen und weniger Kioske und mein Anfragen nach eben „John Sinclair“ zogen in die Höhe gezogene Augenbrauen nach sich. Durch den Umzug habe ich dann auch drei große Kartons Hefte komplett verkauft. FREVEL, wie ich heute feststelle. Denn als Sammler waren alle meine Hefte gepflegt, nicht geknickt, nicht eingerissen oder vergilbt, wie es bei mir als Buchliebhaber heute noch so ist. Auf jeden Fall verlor ich ab da den Faden und Bezug zur Serie.
In meiner Bibliothek habe ich so um die vielleicht 1.800 Bücher stehen und Dank moderner Technik (ich und wir = Lebensgefährtin) lieben den Kindle, bzw. alternativ auch notfalls mal eines unserer Ipad 3 als Lesegreäte. Wobei ich ganz klar den Kindle weiter vorziehe (E Ink = echte Tinte + Haptik wie bei einem Buch). So habe ich etliche dieser Spielzeuge / Geräte und diverse Tablets. Mein Lieblinskindle umfasst dann auch hunderte erstandener Werke um diese alle mitzführen. Seit etwa 2006 habe ich auch angefangen, Kriminalliteratur zu lesen, also Richtung Belletristik, Unterhaltung (Nesbo, Wallander ist enschläfernd, Robotham, Minette Walters, die geschätzte McDermid, …, …).

So: nun stehe ich da und möchte meine Kindheitsereinnerungen auffrischen. John Sinclair Romane in Erwähnung bringt mir im Umkreis immer noch hochgezogene Augenbrauen und zugestanden war die Serie weder handwerklich noch inhaltlich wirklich überragend: aber es war und es ist schlicht Unterhaltung, ein bunter Actionfilm, nicht zu viel nachdenken, einfach unterhalten lassen, eigenes Universum, eigene Sache, eigene Figuren, eigenes „Regelwerk“, eben: John Sinclair.
Ich werde also wieder starten, bzw. immer mal dann wieder einen Roman lesen, wenn ich abends meine Zeit habe und andere Literatur soweit gelesen („erledigt“) ist, bzw. ich einfach Lust darauf habe. Mir auch gleich, wenn da andere die Augenbrauen weiter hochziehen. Einfach als Auflockerung nebenher lesen. Es ist, als käme man zu einen guten Freund zurück. Wie hat er sich verändert?
(Warum hat Sinclair nur diesen „Groschenheftruf“ weg?)
Ich habe sogar J. Dark als jugendlicher einen Leserbrief geschrieben und zu meiner großen Überraschung damalig sogar eine auf Fragen eingehende Antwort erhalten. Daraus entwickelte sich über ein paar Monate ein lockerer Dialog mit dem Autor, was ich immer noch positiv in Erinnerung habe. Neben dem täglichen Arbeitspensum für so einen jungen Hansel wie mich damalig auch noch Zeit zu haben um mit Schreibmaschine zu antworten (!) hat mir imponiert. (!). Insbesondere da J. Dark auf ein paar Ideen wirklich eingegangen ist und Gedankengerüste weitergesponnen oder kommentiert hat. (Thema „goldene Pistole“ kann ich mich erinnern etc.).

Ich stelle daher ein paar Fragen an Euch als Kenner und Verfolger der Serie mit der Bitte um Antwort, wenn Ihr etwas Zeit für einen neuen (erneuten) Leser bitte aufbringen könnt. Es sind Überlegungen, die ich mir so im Laufe der Zeit und die letzten Wchen zu der Serie gemacht habe, als ich überlegte, einfach mal wieder anzufangen. Ich möchte beim Start einfach modernes Denken und urbane Zeit ausklammern und eben für die Romane so gedanklich zurückgehen in die achtziger Jahre, damit das lesevergnügen auch inhaltlich stimmiger wirkt. Daher einfach ein paar Überlegungen, ein paar Gedanken. Und auch, wenn die Fragen sich etwas süffisant lesen sollten, meine ich das nicht abwertend sondern stelle mir so ein paar Überlegungen:

---------------------------------------------------------------
1. BUCHREIHENFOLGE: Ich habe die Romane chronologisch hier vorliegen und werde mit Roman 1 („Nachtclub der Beisserchen“) beginnen. Gestaffelt habe ich das in vier Blöcken / Stapeln von Band 1-99, 100-199, 200-299, 300-399. Ausgesondert habe ich alle Romane unter den ersten 100, die nicht von Jason Dark stammen. Ich möchte mich da beschränken. In späteren Reihen habe ich auch passen (Dank dem Forum) die Taschenbücher an den richtigen Stellen einsortiert. Ich werde also starten und locker die nächsten Jahre immer wieder und weiterlesen, wie ich es schaffe. Guter Plan?

2. ENTWICKLUNG DER SERIE: Okay: ich habe etwas gelesen und gestöbert hier: Immer noch ist Sinclair der Superheld der Monsterverhauer. 1700 Bände und immer noch wachsend ist derzeit der Status. Und immer noch steht das Team ohne Verluste? (Abgesehen von Randfiguren wie Mallmann und Co oder Wechselfiguren : dunkle Seite, helle Seite = Collins). Wie steht ihr der Serie gegenüber? Ich lese viel angedeutet, das gerade unter 400 eben die stärkeren Romane zu finden sind (ganz klar: alles noch neu, keine eingefahrenen Schienen, gewisse Entwiclungen starten, eher rudimentär).

2.2 ENTWICKLUNG DER SERIE I: Wie ist die Qualität der aktuellen Hefte und Serie Eurer Meinung als Fans? Vielleicht werde ich nie in diese Heftnummern vorstoßen oder brauche Jahre: wie ist Eure Meinung zu der Entwicklung?

2.3 ENTWICKLUNG DER SERIE II : Ich habe aufgeschnappt: auf Grund eben der aktuellen medienlandschaft und Lesergruppe: Fast nur Einzelhefte. Bedeutet das auch eher Mainstream und seicht = Hauptsache Leser ansprechen?

3. JOHN UND DASLIEBE MONSTER: John Sinclair muss doch inzwischen alles gesehen haben. Selbst ein Dutzend sabbernder Zombies, die ein klagendes „Braaaaain“ im Chor anstimmen dürften ihm doch kaum mehr als ein Gähnen entlocken. Wie hat J. Dark diese Klippe umschifft?

4. PENG UND TOT: Moderne Zeiten, moderne Mittel: ein einfaches Scharfschützengewehr und die halbe Crew würde überall umkippen. Wie umschifft J. Dark solche Überlegungen? Tragen die Hauptfiguren so einen blauen Dress mit rotem „S“ auf der Brust unter der Kleidung oder umgeht der Autor solche Situationen?

5. ZWEIHUNDERT GEFÜHLTE LEBENSJAHRE: Altern die Darsteller eigentlich? Ich habe 1984 / 1985 aufgehört. Inzwischen bin ich selber 40+, wie ist es mit Sinclair, Suko und Co? Jungbrunnen? Stein der Weisen? Lebenselixier?

6. IPHONE UND CO: Moderne Zeiten II: Die Technik und Wissenschaft ist enorm fortgeschritten: Internet, jeder hat eine Kamera, DNA, Analysen und forensische verfahren, Mikroelektronik, Vernetzung, Google, Sekunden bis ein Bild in Twitter oder eine Nachricht um den Erdball geht. Kann J. Dark als eher älterer Autor dem glaubhaft Rechnung tragen?

7. Superübersondergegner: Teufelchen ist klar, aber dann doch nur noch der Spuk, oder? Irgendwelche Obergegner? Wie verteilt sich da eine schwebende, dunkle Bedrohung oder ist die eher gewichen wegen der Einzelhefthaltung?

8. NEUEINSTEIGER: Gibt es sie noch unter Euch oder hat jeder schon alle 1700+ Bücher dreimal gelesen? Hinkt noch jemand hinterher? Entdeckt noch jemand gerade neu? Wie ist da der Zugang zu so einer in den Anfängen natürlich betagten Serie? Entfaltet sich da auch (das) Flair? Wer ist da treu geblieben und hat weitergelesen?

9. Ich kann mich noch an Shimada (?) und irgendwelche weissen Spinnen erinnern, irgendwo da muss ich aufgehört haben. Ein paar Infos, die man einem Neueinsteiger mal schnell in ein, zwei Sätzen mitgeben muss?

10. Bundeslade, Pyramiden und Co: Die aktuellen Mythen der Religion: hundertfach in wilden Filmen ge- und missbraucht. Tauchen solche Anleihen auch in der Serie auf? Wäre interessant.

Und ganz wichtig:
99: WICHTIGE FOLGEN? Okay, ich habe die Serie sehr Dunkel noch irgendwo auf der Festplatte „Brain 1.0“ gespeichert. Gibt es sehr wichtige Hefte, die man gelesen haben MUSS? Da gab es doch so eine Trilogie zum Thema „Kreuz“. Vielleicht zwei, drei sehr wichtige Heftmehrteiler, die für Handlung und Entwicklung immens wichtig sind, damit ich die Vormerken und zwischenher lesen kann?

100. Eine Frage am Rande: Habt Ihr einen Lieblingsroman? Unglückliche Frage bei 1700+ Romanen, gebe ich zu, aber ich persönlich erinnere mich immer noch an den „Unheimliche Bogenschützen“, in dem eben Grusel, Stand der Serie, Seriensituation und Szenerie einfach stimmig waren. Schätzt Ihr da (auch?) eher die Anfänge der Serie, als sich noch alles entwickelte und der „Gruselfaktor“ vielleicht ein anderer war?

Danke,
Nic

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Nicholas am 10.10.2012 17:30.

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iceman76 iceman76 ist männlich
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Beiträge: 7270

10.10.2012 17:38
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Moin, moin!

Herzlich Willkommen im Forum! Daumen_hoch


Da hast Du aber einen ganz schönen Text verfasst! Ist ja fast ´n Roman! groes Grinsen

Ich selber bin auch ein Wiedereinsteiger! 1986/87 hab ich angefangen Sinclair zu lesen! Hauptsächlich 2. und 3. Auflage! Als ich dann 1994 zum Bund gegangen bin ist das alles etwas eingeschlafen! Irgendwann wurden dann alle Auflagen bis auf die erste eingestellt! Die hab ich, als der Kiosk meines vertrauens geschlossen hat, dann abonniert! Gelesen habe ich aber kaum noch... Beruf... Freundin... etc. andere Interessen halt!
Die Hefte hab ich aber trotzdem weitergesammelt! Irgendwann anfang 2008 hab ich dann wieder angefangen zu lesen! Ausschlaggebend dafür war ein John Sinclair Forum das ich im Internet gefunden hatte! Das Forum wurde aber dann ende 2008 vom Netz genommen! So bin ich hier gelandet! Und ich habe mich von anfang an hier wohl gefühlt! Die Leute sind cool, nur wenige Probleme von ausserhalb... alles Top!

Auf Deine Fragen kann ich leider nicht so eingehen! Ich arbeite die Serie auch von hinten auf! Bin da wieder eingestiegen wo ich ungefähr seinerzeit aufgehört habe! Momentan bin ich bei Band 509. Allerdings muss ich von den ganz alten Heften auch noch einige aufarbeiten... von den Taschenbüchern rede ich erst garnicht!

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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41969
Wicket Wicket ist männlich
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Dabei seit: 30.04.2012
Beiträge: 1680

10.10.2012 20:14
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Hallo Nic, sei herzlich willkommen!

Ich bin zwar auch kein wirklicher Sinclair-Experte, habe jedoch auch die GKs, sowie die ersten 500 Heftromane als Nachdrucke in den 65 Jumbo-Bänden. Sofern es die Zeit zulässt, werde ich die Serie auch noch einmal von hinten aufrollen die nächsten Jahre. Momentan bin ich noch bei 2-3 anderen Heftserien gelandet.

Ich betrachte deine Ausführungen zum Schreibstil und den Themen der "Groschenhefte" als recht gelungen. Ich kann mich deiner Meinung nur anschließen - ich dachte eine Zeit lang, für diese Heftchen sei ich inzwischen zu alt und es gäbe genug andere "anspruchsvollere" Literatur. Doch nach der Rückkerhr zum Romanheft musste ich erkennen, dass gerade der Stil in solchen Publikationen einen wunderbaren Kontrast zu dem darstellt, womit man sich sonst so beschäftigt, sei es beruflich, oder eben auch privat.

Ich hoffe, die Sinclair-Experten werden auf deine Fragen hier im Forum eingehen. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß hier!

__________________
The oldest and strongest emotion of mankind is fear, and the oldest and strongest kind of fear is fear of the unknown. (H.P. Lovecraft)

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Nicholas
Jungspund


Dabei seit: 09.10.2012
Beiträge: 14

10.10.2012 21:01
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Danke Euch beiden schon einmal. Ich wollte nur Rückmeldung geben, dass ich hier mitlese und auf Antworten u. Gespräch hoffe, also nicht stumm verschwunden bin.

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41981
dark side dark side ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 9117

10.10.2012 21:38
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Hallo Nicholas,
sorry das ich mich jetzt erst zu Wort melde, aber ich musste mich erstmal durch so viel Text lesen groes Grinsen (das bin ich sonst eigentlich nur von unserem guten engelbert gewohnt groes Grinsen ). Na dann will ich mich mal dran versuchen deine Punkte abzuarbeiten ....stöhn groes Grinsen .
1. Na bestens, dann steht dem Sinclair-Projekt ja nichts mehr im Wege Daumen_hoch . Die Liste von woodstock u. Dämonengeist (zecks Einbau der TB's) ist ja auch super bzw. hilfreich.
2. Da ich die aktuellen Sinclairs lese kann ich mir wohl in dieser hinsicht ein Urteil erlauben. Ich fand das Niveau früher um einiges besser. Doch man hofft (ich zumindest) von Woche zu Woche erneut auf den großen Knaller Buch .
3. Gar nicht ....das Schiff ist nämlich auf die berühmte Sandbank festgefahren groes Grinsen .
4. Zwar haben die Mitglieder vom Sinclair-Team nicht gerade das berühmte S auf ihrem Trikot, doch man braucht sich nicht wirklich um sie zu ängstigen.
5. Alle Akteure altern eigentlich nur zwischen den Zeilen (kaum spürbar). Der einzige Charakter der wirklich im JS-Kosmos altert ist Johnny Connolly u. vielleicht noch seine zukünftiige Freundin Charlotta (das Vogelmädchen).
6. Klares Nein Alt . Du kennst ihn ja. Er lässt sich sogar noch von seiner Frau durch die Gegend kutschieren und tippt noch auf seine alte "Emma" groes Grinsen . Sein Sohn "steckt" ihn aber die eine oder andere Information zu. Somit bekommt man als Leser den Eindruck, er würde mit der Zeit gehen.
7. Die "Obergegner" sind zurzeit Matthias alias der Sohn der Finsternis u. die Vampirin Justine Cavallo. Auch die Erben Rasputins kann man im entferntesten Sinne dazu zählen. Ansonsten gibt es da auch noch die abtrünnigen Templer um Baphomet. Hier und dort kommt auch mal Mandragoro der Umwelt-Dämon aus seinem Loch heraus groes Grinsen .
8. Wie gesagt gibt es hier einige oder besser gesagt die Mehrheit, die das Feld von hinten nocheinmal aufrollen. Somit wärst du natürlich in netter Gesellschaft smile .
9. Das geht nicht so schnell in ein, zwei Sätzen. Doch du hast ja bestimmt vor noch einige Zeit unter uns zu weilen oder ? Ngel groes Grinsen .
10. Ja !.
Ich hoffe, ich habe deinen Wissensdurst einwenig gestillt. Wie gesagt, wenn Fragen auftauchen sollten ..nur her damit Augenzwinkern .
Ach so, hätte ich im Eifer des Gefechts fast vergessen .....herzlich Willkommen im Forum !!!. Hab einfach Spass hier smile .
P.S ..Punkt 99 u. 100 findest du in der John Sinclair-Rubrik (unter Fragen u. Antworten bzw. sonstiges).

__________________

Demnächst:
1. LB: Band 0036 Der Wolfsmensch im Blutrausch
2. JS: Band 2106 Der Weg ins entrückte Land

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von dark side am 10.10.2012 21:39.

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41984
Dämonengeist Dmonengeist ist männlich
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Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 2603

10.10.2012 23:05
RE: Wiederneueinsteiger: Fragen an die Kenner und Leser tausender Romane
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Wow, der längste Beitrag des Jahres!? Augenzwinkern
Auf jeden Fall herzlich willkommen im Forum! Ich versuch mal ein paar Fragen zu beantworten

Zitat:
Original von Nicholas
1. Ausgesondert habe ich alle Romane unter den ersten 100, die nicht von Jason Dark stammen. Ich möchte mich da beschränken. In späteren Reihen habe ich auch passen (Dank dem Forum) die Taschenbücher an den richtigen Stellen einsortiert. Ich werde also starten und locker die nächsten Jahre immer wieder und weiterlesen, wie ich es schaffe. Guter Plan?

Warum genau hast du die eigentlich ausgesondert? Reiner Purismus oder liegt dir die Schreibe der Fremdautoren nicht? Und nimmst du dann stattdessen die Ersatzromane aus der 4. Auflage?
Es gibt nämlich auch ein paar gute Fremdautoren-Romane, außerdem wird selbst auf diese Geschichten in den Romanen von JD verwiesen, also nicht ganz unproblematisch.
Zitat:
Original von Nicholas
2. ENTWICKLUNG DER SERIE:
1700 Bände und immer noch wachsend ist derzeit der Status. Und immer noch steht das Team ohne Verluste?. Wie steht ihr der Serie gegenüber? Ich lese viel angedeutet, das gerade unter 400 eben die stärkeren Romane zu finden sind.

Vom Stammpersonal musste eigentlich nur Lady Sarah Goldwyn dran glauben, aber auch andere alte Figuren wie Frantisek Marek, Yakup Yalcinkaya oder Johns Eltern.
Zitat:
Original von Nicholas
2.2 ENTWICKLUNG DER SERIE I: Wie ist die Qualität der aktuellen Hefte und Serie Eurer Meinung als Fans? Vielleicht werde ich nie in diese Heftnummern vorstoßen oder brauche Jahre: wie ist Eure Meinung zu der Entwicklung?
2.3 ENTWICKLUNG DER SERIE II : Ich habe aufgeschnappt: auf Grund eben der aktuellen medienlandschaft und Lesergruppe: Fast nur Einzelhefte. Bedeutet das auch eher Mainstream und seicht = Hauptsache Leser ansprechen?

Die Qualität der aktuellen Hefte (speziell im Jahr 2012) ist leider, wie dark side schon angedeutet hat, nicht so prall, ich würde sogar eher zum Weglaufen sagen. Obwohl selten nochmal eine Perle dabei ist. Im Moment hab ich auch nur noch sehr geringe Lust auf die neuen Romane, versuche es aber hin und wieder doch noch.
Zu 2.3: Mal eine Gegenfrage: Was ist in Heftromanen Mainstream? Auf jeden Fall aber fehlen die Zyklen früherer Jahre, desöfteren gibt es aber noch Zweiteiler, 2011 war sogar nochmal eine Trilogie dabei.
Zitat:
Original von Nicholas
7. Superübersondergegner: Teufelchen ist klar, aber dann doch nur noch der Spuk, oder? Irgendwelche Obergegner? Wie verteilt sich da eine schwebende, dunkle Bedrohung oder ist die eher gewichen wegen der Einzelhefthaltung?

Die Frage hat dark auch schon ziemlich allumfassend beantwortet. Ich würde noch Luzifer höchstpersönlich dazu zählen und den Teufel stattdessen eher weniger. Asmodis taucht aktuell so gut wie nie auf (2011 hatte er noch ein paar aktivere Auftritte), außer vielleicht mal durch sein Lachen.
Zitat:
Original von Nicholas
9. Ich kann mich noch an Shimada (?) und irgendwelche weissen Spinnen erinnern, irgendwo da muss ich aufgehört haben. Ein paar Infos, die man einem Neueinsteiger mal schnell in ein, zwei Sätzen mitgeben muss?

Shimada tauchte ab Band 281 auf, hatte danach eher unregelmäßige Auftritte und wurde in Band 978 vernichtet, nachdem er jahrelang nicht mehr aufgetaucht war.
Die weißen Spinnen dürften aus der Okastra-Saga (Band 317-320) stammen.
Zitat:
Original von Nicholas
10. Bundeslade, Pyramiden und Co: Die aktuellen Mythen der Religion: hundertfach in wilden Filmen ge- und missbraucht. Tauchen solche Anleihen auch in der Serie auf? Wäre interessant.

Die Bundeslade (in den Bänden 800-803 und 1000-1008 ), die Lanze des Longinus (1395/1396), der dunkle Gral (nicht identisch mit dem heiligen Gral) oder die Schätze der Templer sind so einige Religions-Mythen, die JD für die Serie übernommen hat. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Gegenständen aus der asiatischen Mythologie (z. B. das Schwert Kusanagi-no-tsurugi).

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Nicholas
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Dabei seit: 09.10.2012
Beiträge: 14

10.10.2012 23:37
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Dark Side: Danke für Deine Antworten. Meine Fragen sollen ja nicht je nach Antwort bedeuten, dass ich nicht wieder lesen werde. Es sind eben nur die Fragen nach langen, langen Jahren, die mir so durch den Kopf geistern. "Wie hat die Serie sich gemacht?", "wie kann eine Stammcrew bei 1700+ Haften immer noch bestand haben und wie hat J.D. das umgesetzt?" und alles dazwischen. Daher einfach nur zu meiner Orientierung.

Dämonengeist: Danke auch Dir.

Zitat:
Warum genau hast du die eigentlich ausgesondert? Reiner Purismus oder liegt dir die Schreibe der Fremdautoren nicht? Und nimmst du dann stattdessen die Ersatzromane aus der 4. Auflage? Es gibt nämlich auch ein paar gute Fremdautoren-Romane, außerdem wird selbst auf diese Geschichten in den Romanen von JD verwiesen, also nicht ganz unproblematisch.

In etwa habe ich die (komplette) Serie ja noch im Kopf. ich möchte mich einfach nur auf die JD Romane bei dem Neustart beschränken. Dass es die Ersatzromane in Auflage 4 gab, klammere ich einfach aus. Autoren zu ersetzen halte ich nicht für sehr, nun, ich umschreibe einmal "glücklich". ich will auffrischen und die Zeit etwas abkürzen, daher nur die JD. Die Bezüge zu- und untereinander kann ich dann noch aus Erinnerung auffüllen. Hoffe ich. Wenn nicht: nachholen.

Zitat:
Vom Stammpersonal musste eigentlich nur Lady Sarah Goldwyn dran glauben, aber auch andere alte Figuren wie Frantisek Marek, Yakup Yalcinkaya oder Johns Eltern.

Neeeeein, YAKUP: ausgerechnet der Charakter, den ich recht interessant fand. Seufz. Frevel!

Zitat:
Die Qualität der aktuellen Hefte (speziell im Jahr 2012) ist leider, wie dark side schon angedeutet hat, nicht so prall, ich würde sogar eher zum Weglaufen sagen. Obwohl selten nochmal eine Perle dabei ist. Im Moment hab ich auch nur noch sehr geringe Lust auf die neuen Romane, versuche es aber hin und wieder doch noch.

Genau das habe ich andeutungsweise auf vielen Nachrichten herauslesen können. Wie hat sich denn J.D. handwerklich gemacht? Und ab wenn kann man in etwa sagen, dass die Serie etwas kippt? 500+? 600+?

Zitat:
Zu 2.3: Mal eine Gegenfrage: Was ist in Heftromanen Mainstream? Auf jeden Fall aber fehlen die Zyklen früherer Jahre, desöfteren gibt es aber noch Zweiteiler, 2011 war sogar nochmal eine Trilogie dabei.

Weniger, komplexer Inhalt, kürzere Bezüge, abgeschlossene Einzelhefte, flachere Spannungsbögen daher, geringerer roter Faden, Verzicht auf Entwicklung weitläufig: alles das, um für eher Gelegenheitsleser nicht abschreckend oder verworren zu wirken.

Zitat:
Shimada tauchte ab Band 281 auf, hatte danach eher unregelmäßige Auftritte und wurde in Band 978 vernichtet, nachdem er jahrelang nicht mehr aufgetaucht war. Die weißen Spinnen dürften aus der Okastra-Saga (Band 317-320) stammen.

Aaaah, dann kann ich mich in etwa orientieren, wo und wie weit ich lag. Dann muss ich so Ende 300 aufgehört haben damalig. Kann mich da irgendwie erinnern, dass Suko dem Kerl gegenüberstand, leibhaftig. Das habe ich noch behalten, hat sich irgendwie eingebrant. Ich sage (schreibe) ja: auffrischen. Wird Zeit Augenzwinkern

Zitat:
Die Bundeslade (in den Bänden 800-803 und 1000-1008 ), die Lanze des Longinus (1395/1396), der dunkle Gral (nicht identisch mit dem heiligen Gral) oder die Schätze der Templer sind so einige Religions-Mythen, die JD für die Serie übernommen hat. Ganz zu schweigen von den zahlreichen Gegenständen aus der asiatischen Mythologie (z. B. das Schwert Kusanagi-no-tsurugi).

Finde ich einfach interessant mal zu hören. Es wird sicher (wenn) Jahre dauern, bis ich aktuell anknüpfe und das sind so Fragen, die sich mir einfach jetzt stellen. ich bin ja so bis Heft dreihunterirgendetwas kein Neuling sondern eher so ein "Auffrischer" daher: Bruchstücke an Erinnerungen sind noch vorhanden.


Noch eine Frage zu den Taschenbüchern: Ich hatte damalig ganze Schubladen von denen voll und erinnere mich, dass die abgeschlossener waren und inhaltlich mir auch sehr gefielen. Zumindest die wenigen so bis 80, die ich da dann hatte. Wie steht die Qualität der Taschenbücher zur Serie? Sind die (anfänglich, immer, gar nicht?) etwas "nahrhafter", also irgendwie runder, interessanter als die Hefte oder doch eher Erweiterung und Fortführung? Ich habe die wie geschildert, teils doch interessanter in Erinnerung, da eher Kernthemen, die auch beendet wurden.

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Loxagon Loxagon ist männlich
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11.10.2012 10:07
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Ab Band 300 fällt die Qualität nach und nach und erreicht so gegen Band 800 einen ersten Tiefpunkt, so um 1100-1300 ist es wieder "lesbar", mehr aber auch nicht, danach gehts wieder steil bergab und bergab ... naja, darauf wartet man halt.

Bei den TBs: naja, da ist die Qualität teilweise noch unterirdischer.

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11.10.2012 11:53
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Da deine Fragen ja alle schon felißig beantwortet wurden, von mir nur ein herzliches Willkommen hier. Augenzwinkern

Wünsche dir viel Spaß in unserem Gruselromanforum und hab keine Scheu, Rezis zu schreiben. groes Grinsen


edit: Na gut, meine Meinung zur aktuelle Qualität der Serie noch. Wobei ich als Jungspund vielleicht andere Ansprüche an die Serie stelle. JD ist älter geworden. Er lehnt neue Dinge wie PC und Internet konsequent ab. Das heißt, er schreibt noch immer auf seiner Schreibmaschiene, forscht umständlich in Büchern nach, und in Foren schaut er schon gar nicht.

Außerdem habe ich das Gefühl, dass Leserbriefe nur zensiert an ihn heran gereicht werden. Kritische Briefe tauchen so gut wie gar nicht mehr auf. Jason weiß also nicht wirklich, wie die Leserschaft über seine Romane denkt. Die Hauptleserschaft sind auch (wohl gelegenheitslesende) Frauen um die 40 und darauf wurden die Romane zugeschnitten. Weniger Action, Brualitä und "komplizierte" Rahmenhandlungen, wie damals. Dafür sehr ausführliche Landschaftsbeschreibungen, Dialoge und einfache seichte Handlungen. Monster of the week halt. Nicht mehr so wie damals, als es viele rote Fäden gab, die auch oft fortgesetzt wurden.

Weiterhin geht Jason nicht mit der Zeit, was Technik und Gesellschaft anbelangt. Er bedient uralte Klischees, wenn es um Rocker oder "Spielenerds" geht und moderne Technik nutzt John nicht, mal von Handytelefonie, Navi und gaaaanz selten mal einen Laptop abgesehen.


Ich finde die Romane daher bescheiden. Leider lese ich auch andere aktuelle Romanserien und habe eine Vergleichsmöglichkeit, da schneidet Sinclair eben nicht gut ab. Ab und an ist mal ein guter Roman dabei. Ich bin ehrlich gesag tnur noch an den roten Fäden interessiert, die ja bereits genannt wurden und leihe die Hefte. Geld gebe ich dafür nicht aus und meine Sammlung hört auch bei der 1700irgendwas auf.

Dark ist eben älter geworden und er will unbedingt noch jede Woche einen selbst geschriebenen Roman verfassen. Ein Autorenkollektiv als Unterstützung oder eine Erscheinungsfrequenz von nur noch 14 Tagen lehnt er ab. Da muss man sich nicht wundern, warum die Romane nicht mehr so gut sind.


Wenn du aber kein Problem mit den von mir aufgeführten Punkten hast, passt das schon. smile Und selbst wenn, bis zur 1200 kannst du bedenkenlos zugreifen, finde ich.

__________________
Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Professor Zamorra
2. John Sinclair
3. Dark Land
4. Dämonenkiller
5. Coco Zamis

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41994
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11.10.2012 12:38
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Oder er ließt Zamorra, wo es zu 99% immer gut geschriebene Romane gibt.

Ob man den Inhalt mag, darüber kann man sich streiten, aber von der Schreibe her ist Zamorra quasi durchgehend perfekt. Die Ausfälle sind derart gering dass ich sie unter "Nicht vorhanden" abstempel. Ich mein, von Band 1-16 gabs einen Ausfall, einen schwächeren und 14 sehr gute. Stilstisch. Auch Rellergerds Band lohnt sich. Da merkt man dass er noch Spaß am schreiben hatte.

...allerdings ...wenn der Verlag diese "seichte" Schiene will, nun ja, da kann man natürlich verstehen wenn seine Lust gleich Null ist. Da würd ich an seiner Stelle auch nur noch lieblos runterschreiben bis ich tot umfalle.

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41995
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 8802

11.10.2012 12:51
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Zitat:
Original von Loxagon
Oder er ließt Zamorra, wo es zu 99% immer gut geschriebene Romane gibt.


Lox, du musst verstehen....Sinclair ist ein anderes Genre als Zamorra. Sinclair ist solide und altbekannte Gruselkost, und die kann auch sehr gut sein. PZ ist dagegen exzentrischer und ausgefallener.

Vielleicht liegt es auch an der Nostalgie, aber grundsätzlich gefällt mir das Sinclair-Universum sogar besser. Supervampirin, Werwolf-Anführerin, besessener Mönch, böse Totengöttin, oberster Höllenherrscher, eine vampirhassende Hexe und natürlich der zwielichtige Spuk. Man weiß bei Sinclair, was man bekommt. Da gibt es keine Ministerpräsidenten der Hölle und einen Luzifer mit komplizierter Hintergrundstory.

Es ist halt schade, dass all dieses geniale Potential nicht mehr genutzt wird und man momentan keine Alternative hat, wenn man nur auf sowas wie Sinclair steht.

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41996
Nicholas
Jungspund


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Beiträge: 14

11.10.2012 15:01
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Hallo,

für mich ist es interessant zu hören, wie eben moderne und kritische Blicke die Serie derzeit werten. Eine Entwicklung ist immer ein Zeichen auch der längeren Qualität. "Monster of the Week" muss nicht einmal schlechtes sein, denke ich aber wenn wegen Absatzzahlen und oder verlagsvorschriften, bzw. Schiene eben hin zu bestimmter Leserschaft die Linie etwas verbogen wird, leidet für mich nachvollziehbar auch die Serie. Genau so etwas zu hören, war auch Hintergrund meiner Fragen. Als ich damalig die Serie so um 400 verließ, war ich damalig noch gespannt, wie es weiterging in den Heften. Aber so etwas 1700 (TAUSENDSIEBENHUNDERT) Hefte irgendwie aufrecht zu erhalten, hätte einiges an Aufwand und Innovation bedeutet. Ich habe keine Einsicht, wie sich das ganze entwickelt hat, aber wenn ich das so angedeutet jetzt hier und generell in den Weiten des Netzes lese, sehe ich eher meine unguten Ahnungen bestätigt.

Zamorra: Ich kann mich erinnern, damalig da ein paar hefte gelesen zu haben. Das war mir neben dem "Horror" dann auch eine Spur zu sehr Science Fiction. Ich hatte da ein paar hefte, in einem davon gab es einen BMW (Mercedes?) der Laserstrahlen aus den (umklappbarn) Scheinwerfern schiessen konnte. Ich hoffe nicht, ich werfe hier etwas durcheinander aber ich hatte mich dann eher auf Sinclair konzentriert, der mir neben den mir gar nicht zusagenden, oft genutzten "Notlösungen für Märchenerzählern" abglitt (Parallelwelten) aber doch im Kern eher das klassische Paket "Himmel, Religion, Monster, Teufel" umfasst(e). In etwa ähnlich, wie Gleichgewicht es hier umschreibt.

Die Zeiten ändern sich. Und das recht schnell. Ich kann mir vorstellen, das eine klassische Serie wie in den achtzigern, als es weniger Fernsehen, kein Internet und erst die ersten Homecomputer gab, eine ganz andere Auflage, Anziehung und Sog darstellt.

"Früher war alles besser" (tm)

Als Teen in den achtzigern hatten die JS Hefte doch etwas verruchtes, erwachsenes, unheimliches: Monster, Pistolen, Silberkugen, Vampire, Werwölfe, wilde, mordende Ligen: das lockt doch den verwöhnten, trägen jugendlichen heute kaum von der XBox oder dem PC hinter Ballerspielen wie "Moorhuhn Warfare0815" mehr hervor. Schon kleine Knirpse können sich kaum artikulieren aber hantieren (meist unbeaufsichtigt) im Web. Ganz klar, das die schon ganz andere Dinge gewohnt sind als damalig wir John Sinclair. So einem Markt muss man sich beugen oder untergehen.

Also ist John Sinclair inzwischen eher "Biss zum Morgengrauen" geworden? Weia... unglcklich

Auch zum Thema Autor: Immer noch Schreibmaschine, keinen Blick über den Tellerrand, modernen Medien eher ausweichend eingestellt : Sorry, wir schreiben 2012, das spricht nicht *für* einen interessierten Autor, muss ich zugestehen. Finde ich eher bedauerlich, aber liegt sicher dem Alter / Umfeld verschuldet. Nicht viele ältere Menschen interessieren sich für Dinge ausserhalb ihres Sichtbereiches und bilden sich offen neugierig fort. Was man aber als Schriftsteller muss, wenn man in modernen Zeiten sich immer noch am Markt bewegt, sorry. Ignoranz, habe ich kein Verständnis für.

Ich habe letztens Nachmittags den Fernseher eingeschaltet, was ich zur Teezeit im Büro immer so gegen 14 Uhr tue. Da kam ein Bericht auf N3 über irgend ein "Bilderbuch Deutschland" und genau da wurde Herr Gellert gezeigt, keine Ahnung in welchem Zusammenhang genau, erst nach ein paar Minuten wurde mir dann klar, um wen es ging. Fällt mir noch ein.

Alles das wird mir jetzt nicht die Entscheidung nehmen, noch einmal anzulesen. Wenn die Romane nachlassen (ob ich je soweit komme), dann lasse ich es und auf zu anderen Dingen.

Sinclair ist da meine einzige Serie, ich würde neben anderen Schriftstellern gar nicht nachkommen. Ich habe nun die Tage hier viel gelesen und zahlreiche Schreiber entdeckt, die drei, vier Serien gleichzeitig lesen. WTF? Das wäre mir zu viel Science Fiction, aber ich will da nicht urteilen, für einen Serienfreak ist das genau anders herum, als für mich, der die Serie einfach zur Abwechslung nebenher immer mal wieder einsehen will, keine Frage. ich würde selbst als schneller Leser nicht nachkommen: Berhard Hennen, Robin Hobb, Sapkowksi in Sachen Fantasy, Amlstädt, Franz, Helene Tursten K.P. Wolf, Löhnig, Nele Neuhaus, Staalesen, Thijssen in Sachen Krimi, Beckett, Fitzek, Jilliane Hoffman, Katzenbach, Lisa Jackson, McFadyen, Jo Nesbo in Sachen Thriller und unendliche Autoren würde unmöglich schaffbar sein.

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11.10.2012 15:20
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Ich persönlich bin auch der Meinung das die "paar" Leute die momentan die aktuellen Romane lesen keine repräsentative Meinung verbreiten! Wir hatten es ja auch schon des öfteren das jemand ein Heft mit "schlecht" bewertet hat ein anderer aber mit "sehr gut" dagegen gehalten hat! Wir paar Leute bilden ja nicht die gesamte Sinclair-Leserschaft ab! Sonst würde es die Serie ja auch bestimmt nicht mehr geben...

Auch bin ich der Meinung das es auch immer darauf ankommt mit was für einer Erwartung man an einen solchen Roman heran geht! Es gibt Leute die sich beim kleinsten Logikfehler aufkrücken, es gibt aber auch Leute die überlesen so etwas schlichtweg!

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas was mit Grusel zu tun hat!

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42001
woodstock woodstock ist männlich
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Beiträge: 11772

11.10.2012 17:28
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Also ich habe meinen Frieden mit Sinclair geschlossen.
Der läuft nebenher und gut ist. Die Erwartungen sind nicht hoch und so freue ich mich wenn mich eine Geschichte unterhalten hat. Zwar raufe ich mir ab und an noch immer die (nicht vorhandenen) Haare aber dann nehme ich eine andere Serie und sehe das es auch anders und besser geht.

Sinclair ist halt Sinclair.

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Ein Meister ist nicht derjenige, der etwas lehrt, sondern jemand, der seinen Schüler dazu anregt, sein Bestes zu geben, um ein Wissen zu entdecken, das er bereits in seiner Seele trägt.
Wenn es in einer Ehe keine Meinungsverschiedenheit gibt, dann ist einer ein Trottel
Den Tagen mehr Leben geben nicht dem Leben mehr Tage

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42009
Loxagon Loxagon ist männlich
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Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 1681

11.10.2012 17:53
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Sinclair ist leider zu "Rosamunde Pilcher" verkommen. Statt dem bösen Schwager gibts eben einen bösen Dämon, aber sonst ...Spannung ist bei Sinclair dermaßen rar geworden ...

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42010
dark side dark side ist männlich
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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 9117

11.10.2012 18:05
RE: Wiederneueinsteiger: Fragen an die Kenner und Leser tausender Romane
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Zitat:
Original von Nicholas
....aber es war und es ist schlicht Unterhaltung, ein bunter Actionfilm, nicht zu viel nachdenken, einfach unterhalten lassen, eigenes Universum, eigene Sache, eigene Figuren, eigenes „Regelwerk“, eben: John Sinclair.
Ich werde also wieder starten, bzw. immer mal dann wieder einen Roman lesen, wenn ich abends meine Zeit habe und andere Literatur soweit gelesen („erledigt“) ist, bzw. ich einfach Lust darauf habe. Mir auch gleich, wenn da andere die Augenbrauen weiter hochziehen. Einfach als Auflockerung nebenher lesen. Es ist als käme man zu einen guten Freund zurück.


So sollst sein ....hineintauchen in eine andere Welt. Abschalten und einfach relaxen.

Zitat:
Original von Nicholas
Ich habe sogar J. Dark als jugendlicher einen Leserbrief geschrieben und zu meiner großen Überraschung damalig sogar eine auf Fragen eingehende Antwort erhalten. Daraus entwickelte sich über ein paar Monate ein lockerer Dialog mit dem Autor, was ich immer noch positiv in Erinnerung habe. Neben dem täglichen Arbeitspensum für so einen jungen Hansel wie mich damalig auch noch Zeit zu haben um mit Schreibmaschine zu antworten (!) hat mir imponiert. (!). Insbesondere da J. Dark auf ein paar Ideen wirklich eingegangen ist und Gedankengerüste weitergesponnen oder kommentiert hat. (Thema „goldene Pistole“ kann ich mich erinnern etc.).

Interessant .......jetzt machste mich aber neugierig groes Grinsen . Weiß du noch in etwa in welchem Roman dein Leserbrief damals abgedruckt wurde ?. Kannst du bezüglich der goldenen Pistole (oder besser deine Ideen, die du Jason vorgeschlagen hattest) etwas aus dem Nähkästchen plaudern ?. Würde mich brennend interessieren. Ich hatte Jason auch schon mal ein paar Zeilen geschrieben Augenzwinkern .

__________________

Demnächst:
1. LB: Band 0036 Der Wolfsmensch im Blutrausch
2. JS: Band 2106 Der Weg ins entrückte Land

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von dark side am 11.10.2012 18:15.

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42011
Dämonengeist Dmonengeist ist männlich
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11.10.2012 18:50
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Zitat:
Original von Nicholas
Dass es die Ersatzromane in Auflage 4 gab, klammere ich einfach aus. Autoren zu ersetzen halte ich nicht für sehr, nun, ich umschreibe einmal "glücklich". ich will auffrischen und die Zeit etwas abkürzen, daher nur die JD. Die Bezüge zu- und untereinander kann ich dann noch aus Erinnerung auffüllen. Hoffe ich. Wenn nicht: nachholen.

Aber die Ersatzromane sind doch auch von JD. Außerdem wird bei einem Heft in den 800ern sogar der Bezug zu einigen dieser Ersatzhefte hergestellt. Allerdings dürfte das für dich noch weeeit entfernt sein. Augenzwinkern
Zitat:
Original von Nicholas
Neeeeein, YAKUP: ausgerechnet der Charakter, den ich recht interessant fand. Seufz. Frevel!

Tja, ich fand den Charakter auch super. Sein Tod war leider ziemlich unmotiviert.
Zitat:
Original von Nicholas
Genau das habe ich andeutungsweise auf vielen Nachrichten herauslesen können. Wie hat sich denn J.D. handwerklich gemacht? Und ab wenn kann man in etwa sagen, dass die Serie etwas kippt? 500+? 600+?

Das kann man aus meiner Sicht schwer sagen. Es gab immer wieder gute und schlechte Phasen. Einen großen Bruch gibt es in der Serie nach Band 1416, danach gibt es kaum noch rote Fäden und keine Zyklen mehr. Ab ca. Band 1744 sind aus meiner Sicht leider derart viele Nieten drin, dass ich die Hefte nur noch sporadisch durchlese.
Zitat:
Original von Nicholas
Noch eine Frage zu den Taschenbüchern: Ich hatte damalig ganze Schubladen von denen voll und erinnere mich, dass die abgeschlossener waren und inhaltlich mir auch sehr gefielen. Zumindest die wenigen so bis 80, die ich da dann hatte. Wie steht die Qualität der Taschenbücher zur Serie? Sind die (anfänglich, immer, gar nicht?) etwas "nahrhafter", also irgendwie runder, interessanter als die Hefte oder doch eher Erweiterung und Fortführung? Ich habe die wie geschildert, teils doch interessanter in Erinnerung, da eher Kernthemen, die auch beendet wurden.

Bei den Taschenbüchern gab es eigentlich alle Variationen: Einzelgeschichten, manchmal wurden Handlungsfäden für die Hefte begonnen oder in den Tb's beendet. Es gab sogar einige Handlungsstränge, die nur in den Taschenbüchern auftauchten. Ab den 180ern waren es dann aber fast durchgängig abgeschlossene Geschichten, wenn auch desöfteren mit bekannten Gegnern oder Verbündeten, die nicht selten in der Heftserie zu dieser Zeit etwas zu kurz kamen.
In den letzten etwa 25 Büchern sackt die Qualität dann aber merklich ab, auch wenn trotzdem noch ein paar gute bis sehr gute Romane dabei sind.

Zitat:
Original von Loxagon
Sinclair ist leider zu "Rosamunde Pilcher" verkommen. Statt dem bösen Schwager gibts eben einen bösen Dämon, aber sonst ...Spannung ist bei Sinclair dermaßen rar geworden ...

Es ist immer wieder interessant, wie du das in so vielen verschiedenen Foren postest, obwohl du laut eigener Aussage JS schon seit Jahren nicht mehr liest, oder täusche ich mich? Da frage ich mich schon, warum du so viel Zeit für eine Serie verwendest, die dich eigentlich nicht mehr kümmern dürfte.

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42012
Nicholas
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11.10.2012 18:56
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Hallo,

John "Rosamunde" Sinclair. Na holla. ;(

Zitat:
Interessant .......jetzt machste mich aber neugierig großes Grinsen . Weiß du noch in etwa in welchem Roman dein Leserbrief damals abgedruckt wurde ?. Kannst du bezüglich der goldenen Pistole (oder besser deine Ideen, die du Jason vorgeschlagen hattest) etwas aus dem Nähkästchen plaudern ?. Würde mich brennend interessieren. Ich hatte Jason auch schon mal ein paar Zeilen geschrieben Augenzwinkern .


Uffm das waren so fünf Briefe, die hin- und hergingen. ich weiss nicht einmal, ob er abgedruckt wurde, da ich ja eine persönliche Antwort bekam. Ich hatte den Brief in einem Urlaub mit meinen Eltern auf einer dort vorhandeen uuuuralten Schreibmaschine geschrieben und erinnere mich, das ich genervt warm das ich einen Schreibfehler überkleben musste (auf neuem Papier nochmal geschrieben, ausgeschnitten, Wort überklebt), damit das eben fehlerfrei wegging. Ich erinnere mich, das ich Fragen zu dieser Waffe hattem irgend etwas in Sachen Logik (wenn es denn so etwas dazu gab), Handhabung und Regelwerk, bzw. Anwendung auf den einen oder anderen, bzw. möglichen Effekt. Aber genaues weiss ich nicht mehr, nur noch, das ich eben ganz überrascht war, persönliche Antworten zu erhalten, die auch noch weiter auf Fragen eingingen, bzw. auf Rückfragen antworteten.

Mir war dieses Alienartefakt einfach zu suspekt und es passte nicht in den (von mir angenommenen) Kanon der Serie; Wobei dieser Weg zu meinem Weggang immer mehr zerbröselte: Parallelwelten, unendliche Ausuferungen. Das war nicht so ganz meine Richtung. (Zu viel SciFi, zu viel Phantastik, ich hätte mir eine bodenständigere Entwicklung gewünscht und habe das auch geschrieben. Weniger Alienquatsch, mehr Mythologie. Auch da wären die Möglichkeiten unendlich gewesen. Eine Art eigenes Universum/Regelwerk. Da spielt aber schon hinein, das ich so ab 1984 über 10 Jahre ein eigenes Rollenspielsystem entwarf. Ich hatte einfach Überlegungen geteilt)

Als ich hier bei Euch aufschlug, war auch mein Gedanke, wie sich so etwas entwickelt hat und auch die Überlegung, was man hätte alles gestalten können. Aber bei Rosemunde Dark ist da natürlich recht wenig... Luft. Statt tausend Planeten und wilde Ländereien wie Aibon wären da auch andere Dinge möglich: Avalon im klassischen Sinne der Sage, Halbschattenwelten aber an Bedingungen geknüpft, solche Dinge, die eher noch mytholgisch denn wirres SciFi wären. Aber keine Kritik "es hätte so oder so müssen", nur eben meine Wünsche und Gedanken. Ich mochte die frühen Sinclair eben wegen der mythologischen, okkulten Bindung, wegen der doch (sofern man davon sprechen kann) "glaubwürdigeren" Möglichkeiten.

Tante Edith:

Zu den Taschenbüchern: Nun, ich erinnere mich, die immer gerne gelesen zu haben. Aber ich hatte die auch nicht weit, vielleicht bis Nummer 50 oder so. Dann kann ich da ja mal 200 in die Sammlung eingliedern, den Rest aussen vor lassen. (bastel). Wie schon im Eingangspost, habe ich ja Listen gefunden, welches TB in / zu welcher Heftfolge einzuordnen ist und habe das entsprechend so eingegliedert. Ich werde also die Hefte lesen und dann, wenn ein TB zur Nummer / in die Nummern passt, das entsprechend folgend.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von Nicholas am 11.10.2012 19:01.

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11.10.2012 19:22
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Zitat:
Original von Nicholas
Ich erinnere mich, das ich Fragen zu dieser Waffe hattem irgend etwas in Sachen Logik (wenn es denn so etwas dazu gab), Handhabung und Regelwerk, bzw. Anwendung auf den einen oder anderen, bzw. möglichen Effekt.

Mit der Logik ist es halt so ne Sache. Die goldene Pistole müsste eigentlich schon längst leer sein. Jason hatte damals geschrieben, dass sich in ihr nur noch Munition (Schleim) für einen Schuß befände. Zwischenzeitlich wurde aus ihr aber schon des öfteren "geballert". Mit dem Auffüllen gäbe es dann auch so ein Problem. Denn der Planet der Magier und damit sein Schleimsee existiert ja nicht mehr. Nur in der Mongolei soll sich noch ein Ableger des Schleimsees befinden (durch nen Meteoriten-Einschlag). Doch da brauchten sie noch nicht hin zu pilgern Kopfkratzen Augen rollen .

__________________

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1. LB: Band 0036 Der Wolfsmensch im Blutrausch
2. JS: Band 2106 Der Weg ins entrückte Land

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11.10.2012 19:47
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geeeenau auch das war meine erste Frage. Schmunzel.

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