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Mikru
Gast

1386495199 1

Band 11 : Die Verlorenen Antwort auf diesen Beitrag erstellen  Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen      IP InformationZum Anfang der Seite springen



Der Vollmond starrte auf das Sumpfland herab wie das aufgedunsene Gesicht eines fetten Weißen. Eines toten fetten Weißen...Der schwarze Junge lächelte leise bei dem Gedanken, der so oder ähnlich auch seinen Vorvätern schon in den Sinn gekommen sein mochte. Auch wenn er in deren Köpfen mit tieferen Empfindungen wie Haß, Zorn und Schmerz einhergegangen war. Die leidvolle Historie der Schwarzen war mit Blut und Tränen geschrieben worden. Dennoch konnte Levar nicht genug davon hören. Weil die Geschichten nicht allein von Knechtschaft kündeten, sondern auch von der Kraft und dem Stolz seines Volkes...Immer tiefer drang der Knabe ins Herz der Sümpfe vor. Dorthin, wo die Hütte des alten Zefrem stand. Sie war Levars Ziel. Denn Zefrem wußte die alten Geschichten zu erzählen, als wäre er selbst dabei gewesen.


Autor: Timothy Stahl
Erscheinungsdatum: 11.3.1997
Titelbild: Richard Newton

12.12.2007 14:19                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

dark side dark side ist männlich
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Dabei seit: 10.01.2010
Beiträge: 8481

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Im Jahr 1863 (zur Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs) kommt es in New Orleans (in der dort ansäßigen Vampir-Sippe) zum Eklat. Denn obwohl es sich hierbei nur um eine kleine Sippe handelt (11 Mitglieder), kann das Sippenoberhaupt (Gerome) es nicht verhindern, dass einer seiner "Kinder" völlig durchdreht. Guillaume "bedient" sich mit seinen Weggefährten nämlich mehr als nötig an den reich gedeckten Tisch des Bürgerkriegs. Seine eigenmächtigen Ausritte enden meist in einem wahren Blutrausch. Um das Massaker bzw. das Gemetzel zu unterbinden ohne den "Kodex" dabei zu brechen sendet Gerome einen "Hilferuf" aus. Der Empfänger ist kein geringerer als der Kelchhüter. Als Landru kurz darauf bei Gerome eintrifft und sich dessen Sorgen anhört ....... klügelt er einen teuflischen Plan aus. "Scheinbar" das Ende Guillaume's.

Fazit:
Eine gelungene story, die zwar im Hinblick Lilith's neuen "Bestimmung" und dem damit verbundenen "Roten Faden" keine neuen Erkenntnisse brachte. Dennoch als "Einzelgeschichte" richtig zu gefallen wusste. Hier ist besonders der Abschnitt auf der Zuckerrohr-Plantage "Resolute" in Louisiana hervorzuheben. Die dortigen Zustände und die Beschreibungen der Greueltaten der sogenannten "weißen Herren" gegenüber ihren Sklaven gingen einem schon mächtig unter die Haut. Man konnte die dort herrschende Atmosphäre quasi körperlich spüren. Das war ganz großes Kino von Timothy. Doch auch der Rest war nicht von schlechten Eltern. Einziges Manko fand ich den Endkampf, der mir einwenig zu schnell von statten ging.

Bewertung:
Ich schwanke hier zwischen 3-4 von 5 Sterne/Fledermäuse .....dabei bleibt es auchZunge raus .

Cover:
Die Szene zeigt die Familie Shaugnessy beim Verlassen ihrer "Unterkunft". Ich kann mit diesem Cover gut leben ....mir gefällt's.

__________________

Demnächst:

1. JS: Band 2052 Verschollen in der Todeszone
2. Larry Brent, wenn es die Zeit hoffentlich wieder zulässt

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johnny_fan johnny_fan ist männlich
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Dabei seit: 01.05.2013
Beiträge: 103

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Ein großartiger, unheimlicher Roman, der den neuen Handlungskontinent AMERIKA gekonnt bespielt.

Die Geschichte beginnt mit einer stimmungsvollen Szene in einem gruseligen Sumpf. Ein 11-jähriger Junge sucht einen alten Mann auf. Erst sehr viel später wird man erfahren, was das ungleiche Paar miteinander verbindet. Es folgt eine sehr breite, aber durchaus gelungene Vergangenheitspassage, in der Amerikas düstere Historie auf geniale Weise mit der Vampira-Mythologie verknüpft wird. Die Szenen auf der Zuckerrohrplantage in Louisiana sind sehr eingängig beschrieben.

Der Sprung zu Lilith (eigentlich funktioniert der Roman bis zu dem Punkt, wo sie auftaucht, auch ohne sie) ist gewagt – aber er gelingt. Timothy Stahl schlägt hier nämlich eine Brücke in Liliths persönlichste Vergangenheit: Unsere Serienheldin erinnert sich ihrer geliebten Freundin Beth. Man mag von dieser im ersten Zyklus sehr plakativ erzählten Lesben-Story halten, was man will, hier wird Liliths Erinnerung sehr emotional und glaubhaft geschildert. Mit Patsy wird eine Figur etabliert, die man tatsächlich gerne für länger an Liliths Seite sehen würde.
Vor diesem Hintergrund wirkt der sehr melancholische Schluss umso dramatischer. Die Szene, in der Lilith Patsys Abschiedsbrief findet, ist traurig-schön – und der beste Schluss, den man bislang in diesem Zyklus gelesen hat. Hier überwiegt Liliths menschliche Hälfte und gibt unserer Halbvampirin ein tolles Profil.

Offen bleibt leider, was der Kelch-Impuls mit den Vampiren im Sumpf gemacht hat. Wenn die Vampire in Al’Thera nicht von ihm verschont geblieben sind (Band 11), dürften wohl auch die Sumpfvampire davon betroffen gewesen sein. Ebenso ungeklärt: Warum mussten sich die Blutsauger nach ihren Massakern immer wieder in die Sümpfe zurückziehen? Wer waren die diversen Besucher, die Zefrem im Laufe der Zeit hatte? Wovon hat er all die Jahre gelebt? Vom Blut seiner Besucher? Wer war der geheimnisvolle Gast, der Zefrem von Lilith berichtet hat? Und was wurde letztlich aus Levar?

Insgesamt ein SEHR GUTER Roman, der kaum Wünsche offen lässt. Ummantelt wird er mit einem fantastischen, gruseligen Cover.

__________________
a little party never killed nobody Böse

02.12.2013 19:00 johnny_fan ist offline Email an johnny_fan senden Beiträge von johnny_fan suchen Nehmen Sie johnny_fan in Ihre Freundesliste auf                               Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden IP Information

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