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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Umfrage: JS Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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schlecht 
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25.00%
sehr schlecht 
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0.00%
Insgesamt: 8 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9698

14.05.2021 11:23
Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Das satanische Wunschkonzert

Es gibt immer wieder Überraschungen in meinem Leben, die mir die andere Seite beschert.
So auch in diesem Fall. Da bekam ein Teenager namens Lena Green ein altes Radio geschenkt und sorgte dafür, dass es seine ganze Kraft ausspielen konnte.
Drei Monstren erschienen. Eine Hexe, ein Maskenmann und ein Zombie. Und sie spielten das satanische Wunschkonzert ...

Geschrieben von Jason Dark

Erscheinungsdatum: 08.06.2021

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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145192
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

14.05.2021 13:56
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Jason Dark und Teenager. Das kann ja was werden. großes Grinsen

Wenn es schon um ein altmodisches Radiogerät geht, mal schauen wie viel Kommentare zur modernen Mediennutzung und Internet dabei sein werden.

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Schneedrache
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Beiträge: 168

29.05.2021 23:01
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Jason Dark und Teenager. Das kann ja was werden. großes Grinsen

Wenn es schon um ein altmodisches Radiogerät geht, mal schauen wie viel Kommentare zur modernen Mediennutzung und Internet dabei sein werden.


Der Teenager bekommt das alte Radio ja geschenkt. Dann noch ein bisschen Neugier, wie gut das alte Ding noch funktioniert, vielleicht mit dem Hintergedanken, es noch an alte Leute zu verkaufen, und schon haben wir eine plausible Geschichte. großes Grinsen

Ich bin jetzt sogar neugierig genug, mir das Heft zu kaufen und zu lesen und mir mal eine Pause von meiner JS-Auszeit zu gönnen.

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145619
Sinclair Sinclair ist männlich
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Beiträge: 3741

30.05.2021 11:00
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"Das satanische Wunschkonzert" Zumindest verblüffend auf welche Ideen Jason Dark im Moment kommt. Der richtige Autor für einen Teenager-Roman? Kann ich mir nicht vorstellen. Und was ist mit dem Verwandler und dem Bestrafer? Vermutlich schon wieder vergessen. Alt Kopfkratzen

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Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer !Daumen_hoch Buch
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.

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30.05.2021 16:01
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Ich weiß nicht, was alle mit dem Bestrafer haben. Der ist mit ziemlicher Sicherheit tot. John dachte am Ende des Romans nur "vielleicht hat er ja doch irgendwie überlebt, bei der Hölle kann man nie wissen"

Der Verwandler geht wohl den gleichen Weg wie die Nephilim. Heul

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145644
Sinclair Sinclair ist männlich
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Beiträge: 3741

31.05.2021 15:55
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Ich weiß nicht, was alle mit dem Bestrafer haben. Der ist mit ziemlicher Sicherheit tot. John dachte am Ende des Romans nur "vielleicht hat er ja doch irgendwie überlebt, bei der Hölle kann man nie wissen"

Der Verwandler geht wohl den gleichen Weg wie die Nephilim. Heul


Ok dann werten wir den Bestrafer mal als hoffentlich tot. Kopfkratzen

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145683
Loxagon Loxagon ist männlich
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Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 2679

31.05.2021 16:53
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Nun ja, sagen wir, dass er tot ist, solange es der Hüter seiner Seele will Alt

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145686
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

21.06.2021 20:12
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Die rebellische Ausreißerin Lena bekommt von irgendeinem unheimlichen Typen ein altmodisches Radio geschenkt, das Wünsche erfüllen soll. Später spricht das Teil sogar zu ihr. “Wir bilden ein Paar. Du, ich und meine beiden Freunde aus dem Radio.“

Was sollen die drei Entitäten jetzt am besten für sie erledigen? Lena hat gleich eine Idee, sie könnten jemanden killen. Denn er war derjenige, der darauf gierte, sie nackt zu sehen, um sie dann zu vergewaltigen. Ziemlich extrem und die Gedanken sind ja bekanntlich frei, vielleicht redet sich Lena auch nur etwas ein. Als das erledigt ist, möchte das Radiotrio am liebsten direkt weitermachen. „Wer könnte noch auf deiner Liste stehen?“ So abgebrüht wie Lena auf all das reagiert ist sie kein Mädchen, das von der Gegenseite manipuliert und verführt wird, sondern eine eiskalte Psychopathin. Das hätte Jason Dark langsamer angehen und immer weiter eskalieren lassen können, aber dann halt so.

Für die Helden beginnt der Roman bei einer typischen Luigi-Essensszene. Jane Collins hört einen Schrei, John geht dem nach und wird Zeuge des zweiten Mordversuchs. Damit rettet er Wayne Feldon das Leben, denn der Angreifer flüchtet vor dem Kreuz. Ein klarer Fall für den Geisterjäger. Warum gerade Feldon? Tja, wenn er im Kloster arbeitete, verging kein Tag, an dem er Lena Green nicht beleidigte. Die Schimpfworte, die er dabei benutzte, über die wollte Lena nicht nachdenken. Sie waren einfach zu schlimm. Das reicht ihr schon für Mord. Leider stirbt der Mann dann doch im Krankenhaus an seinen Verletzungen. John und Jane befragen noch vor Ort seine Mutter und erfahren, dass er in einem Kloster gearbeitet hat. Das könnte eine Spur sein.

Lena hat indes Orson Baker als weiteres Ziel für die Killer auserwählt. Sie hat Blut geleckt. “Ich will dabei sein. Ich will zusehen, wie er stirbt.“ Um es nicht zu langweilig werden zu lassen macht sich Baker dann an Lena ran und bedroht sie mit einem Messer. Aber zu spät, Sympathie habe ich für die Teenagerin längst keine mehr. John und Jane stolpern im Kloster bei ihren Nachforschungen dann natürlich genau in diesen dritten Mord hinein. Und werden auf Lena aufmerksam. “Lena Green erzählte mir, dass er sie vergewaltigen wollte. Es nicht schaffte, weil sie Hilfe bekam.“ Sie gesteht außerdem, dass ihre Helfer sie vor Wayne Feldon beschützt haben. Das ist ein klares Geständnis. Ob sie nun mit Schuld ist oder nicht, ist erstmal egal. Die Killer morden wegen ihr. Da müsste man jetzt ansetzen.

Stattdessen lässt John das Mädchen laufen. Hier ging es um Mord, und der war möglicherweise erst ein Anfang. Zumindest eine Nacht wollte ich hier im Kloster verbringen. Muss der Autor unbedingt noch Seiten schinden? Offenbar schon, denn als Lena auf ihr Zimmer zurück kehrt, ist das höllische Radio verschwunden. Auch das noch. Na immerhin melden sich die Killer trotzdem wieder bei ihr und natürlich weiß Lena genau, wer als nächstes daran glauben soll. “Er ist mir unsympathisch, ich mag ihn nicht. Er will nichts von mir, aber ich glaube, dass das nur eine Tarnung ist.“ John ist durch sein Kreuz geschützt, ein erster Versuch schlägt fehl und die Killer hauen ab. Endlich kommt der Geisterjäger auf die Idee, Lena nochmal genauer auf den Zahn zu fühlen.

Ihr Radio taucht zwischenzeitlich auch auf. Die Nonnen vom Kloster haben es verkauft, Lenas Tante dann aber wieder zurückgekauft und ihr gegeben. Macht wenig Sinn, hätte man weg lassen können. Die Geister agieren nun auch plötzlich selbstständig und haben es auf Lenas Tante abgesehen, weil sie zu viel weiß oder so. Sie kann aber vor ihnen fliehen, weil die Killer brav im Raum bleiben statt ihr zu folgen. Ach, Schade. Der Roman war bisher kein Meisterwerk und extrem simpel geschrieben. Deshalb habe ich gehofft, dass er halbwegs logisch bleibt. Jetzt mehren sich aber die seltsamen Absätze. Lenas Tante und die Oberin des Klosters werden dann von den drei Killern angegriffen. Zum Glück vernichtet John mit dem Kreuz während Lenas Befragung im perfekten Timing das Radio. Das macht das Trio so wütend, dass sie von den beiden Frauen ablassen und John angreifen. Zusammen mit Jane werden diese Höllengeister vernichtet. Was Lena gar nicht gefällt. Sie hatte sich auf den Boden gesetzt, fluchte, weinte und schlug manchmal mit den Fäusten um sich.


Wieder eine junge Frau mit Psychoproblemen bei JS. Na wenigstens geht der Altmeister bei diesem Thema nicht so ins Details und übertreibt. So sollte es auch sein. Der Grusel steht im Vordergrund. Nichts besonderes. Alles ziemlich platt und einfallslos. Ausgelutschtes Schema F. Bei Dark bin ich mit sowas aber zufrieden. Nach einem kleinen Tief im letzten Viertel ist das Finale auch wieder solide.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6 von 10 Kreuzen), für ein Gut hat es leider trotzdem nicht gereicht. MITTELmäßiger Dark.

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146245
Florianhh
Jungspund


Dabei seit: 22.05.2019
Beiträge: 37

04.07.2021 16:32
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Ich habe mit einem "Gut" abgestimmt, da dieser Roman für mich kurzweilig und unterhaltsam war. Auf die üblichen Unzulänglichkeiten des Autors muss wohl nicht weiter eingegangen werden. Dennoch gab es hier insgesamt eine schlüssige Handlung und auch ein paar spannende Momente.
Das Cover hat mir sehr gut gefallen.

Zwei Leserbriefe wurden auch wieder einmal abgedruckt.
Ich finde es extrem lächerlich, dass in den letzten Jahren in wirklich jedem Leserbrief zur Sprache kommt, dass die anderen Autoren zwar gut seien, keiner jedoch an Jason Dark herankommt.
Soll der Leser hier für dumm verkauft werden?

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146541
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Dabei seit: 08.10.2008
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04.07.2021 19:42
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Zitat:
Original von Florianhh
Zwei Leserbriefe wurden auch wieder einmal abgedruckt.
Ich finde es extrem lächerlich, dass in den letzten Jahren in wirklich jedem Leserbrief zur Sprache kommt, dass die anderen Autoren zwar gut seien, keiner jedoch an Jason Dark herankommt.
Soll der Leser hier für dumm verkauft werden?


Es ist Jason Darks Leserseite...

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God is the name of the cold, dead silence that answers the prayer of a child being molested.

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146551
lessydragon lessydragon ist männlich
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05.07.2021 01:01
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Viel kann ich zu diesem Band gar nicht sagen, gefühlt habe ich ihn einfach abgespult, gepackt hat mich die Geschichte nicht.
Thematisch ganz interessant, ein altes Radio mit 3 Höllenwesen zu bestücken. Eine Hexe, ein Zombie und ein Maskenmann, der anscheinend das Sagen hat. Der Besitzer des Radios kann seine Probleme durch diese 3 beseitigen lassen. Sie erscheinen dann aus einem Nebel und werden aus feinstofflich zu echt.
Gefehlt hat mir, warum der alte Mann dem Mädel das Gerät aufschwatzt und sich dann auflöst. Wer war das? Warum die Kombination aus den 3, wer ist der scheinbar kommandierende Maskenmann? Das löst sich gar nicht auf, wobei mir Ansätze ja schon genügen würden… Naja, die Silberkugeln beenden das alles.
Das Verhältnis zwischen Jane und John lies sich ganz gut lesen, insgesamt kann ich aber nur ein Mittel vergeben.
Einerseits freue ich mich über die Leserbriefe, weil ich denke, dass sie JD erfreuen, andererseits bin ich auch immer wieder überrascht. Der Zweite war von einem 14|jährigen, klang für mich aber auch schon sehr erwachsen, gerade bei seinen Resumers… Sei es drum, es sind nur Lobeshymnen. Das sage ich absichtlich so, denn früher habe ich mich auf die Leserseite gefreut, weil man immer auf neues Wissen hoffen konnte, Erklärungen zu roten Fäden, Feinden, zur Zukunft oder auch Waffen, irgendein Insider, das ist zumindest bei JDs Leserseite vorbei, schade.

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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✨LESSYDRAGON✨
Der Weg ist das Ziel!

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146570
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 3741

21.07.2021 11:19
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Handlung: John und Jane Collins treffen sich an einem lauen Sommerabend zum Essen und Trinken in Luigis Biergarten. Die Gemütlichkeit ist vorbei als John einen Schrei hört. Er folgt dem Geräusch zur Herrentoilette. Dort kommt ihm ein Verletzter entgegen, während ein weiterer Mann, von einem maskierten Mann mit einem Messer, angegriffen wird. Johns Kreuz meldet sich bevor der Angreifer die Flucht ergreift und sich in einem Nebelstreifen auflöst. Um mehr über das Opfer, namens Wayne Feldon und das Motiv der Tat zu erfahren, folgen John und Jane dem Schwerverletzten ins Krankenhaus. Dort erfahren sie nur noch von seinem Tod. Von der Mutter des Ermordeten erfahren sie, dass ihr Sohn in einem Nonnenkloster, in der Nähe von London, gearbeitet hatte. Also fahren John und Jane am anderen Morgen dorthin. Im Kloster finden sie schon bald eine weitere Leiche. Welche Rolle spielte dabei Lena Green, die behauptete der Tote habe sie vergewaltigen wollen, bevor eine Hexe sie rettete? Kurz darauf werden auch John und Jane von den Nebelgeistern angegriffen. Gelingt es ihnen den rätselhaften Fall zu lösen?

Meinung: Ein weiterer Roman von Jason Dark, der einen Aufmerksamkeit erregenden Titel aufweist. Was seine ungewöhnlichen Ideen betrifft, ist Jason Dark sicherlich immer noch Spitze. Leider war heutzutage die Umsetzung der Ideen meist enttäuschend und wenig meisterhaft gewesen. Vor diesem Hintergrund klang es fast wie eine finstere Drohung, wenn Jason auf der Leser-Seite mitteilt, dass er noch einige Romane schreiben wolle.

Leider lies auch dieses Mal der erste Fehler nicht lange auf sich warten. Lena Green ging zu Fuß durch die enge Gasse, wo der alte Mann sie angesprochen hatte. Nachdem sie, auf Seite 5, das Radio erhalten hatte, packte sie dieses auf den Gepäckträger ihres Fahrrades. Wo kam denn das Fahrrad so plötzlich her? War es vom Himmel gefallen?

Seite 19: Der Schwerverletzte war wohl kaum in der Lage gewesen selbst wegzufahren, wie es im Text gestanden hatte. Er konnte höchstens mit einem Krankenwagen gefahren worden sein.

Seite 21: Wayne Feldon sollte Gärtner im Kloster sein und das nächste Opfer werden. Nur war er zu diesem Zeitpunkt schon tot und hatte nach Aussage seiner Mutter im Kloster geputzt, Kerzen angezündet und Nahrung besorgt, also Einkäufe erledigt. Auf Seite 25 stellte es sich heraus, dass Orson Baker den Job hatte, den Feldon nach der Aussage seiner Mutter hätte haben sollen. Im Gespräch mit der Oberin wurde bestätigt dass Feldon dann doch der Gärtner gewesen war. Ein wirklich schreckliches Durcheinander.

War Jason sein Manuskript durcheinander geraten? Oder wusste er gar nicht mehr was er da schrieb? Mein Ratschlag dazu wäre, erst nachdenken, dann schreiben und sich nicht auf alten Lorbeeren auszuruhen. Auch beim Alter der Oberin konnte er sich nicht entscheiden. Erst war sie noch jung gewesen, später dann irgendwie alterslos. Ebenso seltsam war die zwischenzeitliche Odyssee des Radios gewesen. Es wurde plötzlich von einer Nonne entwendet, an einen Händler weiter gegeben und mal eben so von Lenas Tante Clara wieder zurückgebracht. Genauso unlogisch war kurz darauf der Angriff der Nebelgeister auf Clara gewesen. Hier mussten wohl noch Zeilen geschunden werden.

Außerdem fragte ich mich, warum der Mord an Anatol nicht gemeldet wurde? Die Nonnen wussten doch darüber Bescheid. Auch die Oberin erwähnte John gegenüber nicht, dass es bereits einen weiteren Mord gegeben hatte.

Was die Handlung insgesamt betraf, muss ich schon sagen dass Lenas Motiv für die Morde am Rande der Glaubwürdigkeit gewesen war. Sie sah nicht unbedingt toll aus, trotzdem hatte jeder männliche Mitarbeiter im Kloster nicht anderes im Sinn, als sie zu vergewaltigen. Ich lasse das mal ohne weiteren Kommentar so stehen.

Der Schreibstil selber war im ganzen Roman sehr dürftig, naiv, farblos und holperig. Da ich viele Romane verschiedener Autoren lese, wirkte dieser Roman eher wie das zaghafte Werk eines Anfängers und nicht wie der Roman eines erfahrenen Autors. Für Leser die nicht ganz so hohe Ansprüche stellen, mochte es vielleicht genügen, für mich war es dagegen nicht sehr überzeugend gewesen.

Aus der Sache mit dem zerstörten Audi hatte sich Jason salomonisch herausgehalten. Zunächst fuhren John und Jane mit Janes Auto. Später wurde zu der Art des Autos keine Angabe mehr gemacht.

Wie schon am Anfang bemerkt war die Grundidee gut gewesen, die Umsetzung war es aber leider nicht. Der Roman wurde dem Titel nicht gerecht. Das Radio fungierte zwar als Wunschbox für Mordaufträge, von einem Konzert konnte aber keine Rede sein.

In der Gesamtbilanz überwogen leider die Mängel des Romans. Es gab kaum positive Eindrücke, die dass aufgewogen hätten. Dass Jason nicht vergessen hatte, dass Jane mit Chris zusammen ist, betrachtete ich als ein Minimum an Allgemeinwissen, dass eigentlich keine besondere Erwähnung verdient gehabt hätte. Daher kann ich den Roman nur mit der Note 5 = Mangelhaft bewerten und auch nur 1 von 5 Kreuzen vergeben. Nach der im Forum üblichen Wertung konnte ich nur erneut ein Schlecht vergeben.

Alt Buch

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147019
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 3741

21.07.2021 11:21
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Zitat:
Original von Florianhh
Zwei Leserbriefe wurden auch wieder einmal abgedruckt.
Ich finde es extrem lächerlich, dass in den letzten Jahren in wirklich jedem Leserbrief zur Sprache kommt, dass die anderen Autoren zwar gut seien, keiner jedoch an Jason Dark herankommt.
Soll der Leser hier für dumm verkauft werden?


Diesen Eindruck habe ich schon lange. Eigentlich ist eine derartige Aussage unmöglich. Kopfkratzen Ohnmacht

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18.03.2022 11:25
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Zitat:
Original von Sinclair
Zitat:
Original von Florianhh
Zwei Leserbriefe wurden auch wieder einmal abgedruckt.
Ich finde es extrem lächerlich, dass in den letzten Jahren in wirklich jedem Leserbrief zur Sprache kommt, dass die anderen Autoren zwar gut seien, keiner jedoch an Jason Dark herankommt.
Soll der Leser hier für dumm verkauft werden?


Diesen Eindruck habe ich schon lange. Eigentlich ist eine derartige Aussage unmöglich. Kopfkratzen Ohnmacht


Ernsthaft?? Jetzt reicht's nicht mehr, auf JD und seinen Romanen rumzuhacken, jetzt sind auch noch seine Fans dran, nur weil sie IHRE PERSÖNLICHE Meinung schreiben??
Mit welchen Maßstäben wird denn hier gemessen?
Ach, ich vergaß ... die "breite Masse" (augenscheinlich bestehend aus 7-9 Leuten) ist ja hier das Nonplusultra ... Wall


Na dann mal zum Inhalt des Romans ... (auf Grund solcher Sprüche hält sich die Rezi-Lust allerdings so allmählich in Grenzen. Wird man als JD-Fan UND Fan der Co-Autoren überhaupt noch für voll genommen ... oder ist sowas schlichtweg unmöglich??)
Hier sind John und Jane jedenfalls mal wieder zusammen unterwegs.
Super fand ich ja, dass hier, in einem JD Roman, Chris erwähnt wurde. Und sogar, dass die Beziehung zwischen Jane und Chris immer noch ein wunder Punkt für John ist.

Teenager Lena Green kriegt ein besonderes Radio geschenkt. Es soll angeblich Wünsche erfüllen.
Ok, klingt ja schon mal irgendwie cool.
Das mit dem Wunschkonzert war allerdings so eine Sache, denn allzu viel Konzert spielte es nicht, dafür umso mehr Wünsche. Und die wurden dann auf satanische Weise von äußerst liebreizend anmutenden Wesen erfüllt. Und denen war es dann auch egal, ob sie groß gesehen wurden oder nicht. Wirklich verfolgen war ja nicht drin bei denen.

Nach dem Tod der Eltern hat Lenas Tante sie aufgenommen und die wohnt und arbeitet in nem Kloster. Also lebt auch Lena dort.
Die beiden einzigen Kerle, die dort arbeiten, hatten sie wohl unsittlich auf dem Kieker, weshalb sie sich vom Radio wünschte, dass die Typen verschwinden.

Drei Geister also, ein Phantom, eine Hexe und ein Zombie hausen in dem Radio und machen auf Wunscherfüller. Dass die prädestiniert sind, Leute aus dem Weg zu räumen, kann man sich ja denken.
Gärtner und Knecht Anatol erwischt es am Bach beim Angeln durch den Zombie.
Mädchen für alles, Reparateur, Küster, etc. Wayne Feldon ist bei Luigi durch das Phantom dran.
Gärtner für's Gewächshaus, Helfer der Nonne mit dem grünen Daumen, Orson Baker, erliegt einer Begegnung mit der Hexe.
Auf Tante Clara und Oberin Bernada gehen dann später alle los, genau wie auf John und Jane.

Die drei Geister haben ihre Sache abwechselnd gut gemacht. Zumindest konnte Lena sehr zufrieden sein.
Allerdings ist sie dem Radio und seinen Geistern auch immer mehr verfallen.
Das gipfelte dann sogar darin, dass sie John und Jane gegenüber gleich feinselig gestimmt ist, als die im Kloster ermitteln und sie befragen.
Außerdem greifen die Geister dann auch Mutter Oberin und Lenas Tante an. Die können sich aber verteidigen, zumindest solange, bis John und Jane handeln.

Die beiden vernichten die Geister dann letztendlich auch, sehr zu Lenas Missfallen. Die erliegt sogar einem regelrechten Tobsuchtsanfall.
Vielleicht wäre sie auch eine Kandidatin für Shaos und Sheilas Stiftung gewesen. Allerdings hatte sie ja nicht nur böse Erfahrungen gemacht, sie war ja regelrecht von dem Gedanken besessen, die Geister für ihre Zwecke befehligen zu können. Dann doch lieber erstmal in reine psychologische Behandlung, vielleicht kriegt sie ja nochmal die Kurve smile

Was Lenas Fahrrad angeht, mit dem sie nachher wegfuhr, obwohl sie vorher gelaufen war … also, das hatte sie bestimmt vor ihrem Betreten der Gasse abgestellt. Sie war ja reingeschlichen, also könnte es da auch etwas eng gewesen sein oder das Fahrrad zu laute Geräusche machen, wenn sie damit irgendwo gegen schrappt. Das wäre ja doch hinderlich gewesen. Da kann man sein Radl ja vorher schon mal abstellen und muss es nicht mit sich dadurch quetschen großes Grinsen

Dass Mutter Oberin dann nachher noch ne Runde flüssiges Obst auf den Schrecken anbietet, war ebenfalls ne coole Nummer! großes Grinsen
Mich hat die Story jedenfalls gut+ unterhalten und war auch in einem Rutsch zu lesen! Daumen_hoch
Lena tat mir zwischendurch eigentlich echt leid. Da hatte sie bisher schon nicht viel Glück gehabt, lebt dazu unfreiwillig in nem Kloster (in dem Alter!) mit sabbernden männlichen Teilzeitangestellten und gerät dann auch noch an den Typen, der ihr ein Radio schenkt, von dem sie quasi abhängig und zur Mord-Auftragsgeberin wird. Keine gute Kombi ...
Wir haben hier auch noch so ein schönes, altes Radio stehen. Vielleicht sollte ich da mal dran rumfummeln ... wer weiß, vielleicht stecken da ja auch arbeitswütige Geister drin?
Die Idee der Radio-Geister als Wunscherfüller fand ich jedenfalls sehr gelungen. Muss ja nicht immer gleich so endgültig sein und/oder mit Mord und Totschlag enden, aber es gäbe genug Kandidaten, die mal nen kleinen Denkzettel verpasst kriegen könnten, um wieder in die Spur zu kommen Augenzwinkern Zunge raus

Das Cover war mal wieder sehr genial und passte natürlich wie die Faust aufs Auge! großes Grinsen

Auf der LKS gab‘s zwei Leserbriefe an JD, die er auch beantwortet hat.
Und mal ehrlich, das ist JD’s Leserseite … ok, nochmal gaaanz laaangsaaaam, damit das auch wirklich ankommt …

J A S O N ... D A R K‘ s ... L E S E R S E I T E

… also wieso zur Hölle sollten Leute da nicht schreiben, dass sie seine Romane toll finden? Wenn nicht da, wo sonst??
Da dann mit „lächerlich“ oder „Leser für dumm verkaufen“ drauf zu reagieren, finde ich etwas daneben. Die beiden haben schließlich nicht geschrieben, dass sie die Co-Autoren nicht mögen, sondern nur, dass sie JD’s Stil halt besser finden und sie deshalb nicht an ihn rankämen.
Wäre es so, dann würde das bedeuten, die Kollegen schreiben wie JD. Da höre ich jetzt schon den Aufschrei „Wie kann man bloß sowas schreiben?!“
Mal ehrlich: solche Aussagen sind auch den Verfassern gegenüber nicht gerade sehr nett ist, denn damit wird ihnen ja schon fast ne Lüge unterstellt. Soviel zum Thema freie Meinungsäußerung. Alles, was nicht ins „breite Masse“ – Schema passt, wer oder was auch immer die repräsentiert, ist gleich gelogen, oder wie?
Wen wundert’s denn da noch, warum kaum noch Leute, die JD’s Stil mögen, ihre Meinungen zu den Romanen hier um Forum schreiben wollen, wenn sie indirekt als „Lügner“ dargestellt werden??
Allem Anschein nach DARF man ja keine JD-Romane toll finden, weil es nicht der Meinung der sogenannten „breiten Masse“ entspricht … und die hat immer recht?! Ja von wegen! Ist ja auch noch die Frage, von was für einer „breiten Masse“ wir hier überhaupt sprechen …
Wenn mich dieses verallgemeinerte Rumgehacke gerade auf nicht anwesende Personen nicht so dermaßen nerven würde, hätte ich wohl auch keine Lust mehr, überhaupt was zu schreiben (s. Bd. 2236, da wird sich glatt gewundert, warum es so einstimmig 7 „schlecht“ Meinungen gibt. Warum wohl, wenn „Befürworter“ ja nur die Leser für dumm verkaufen wollen, an Geschmacksverirrung leiden oder eben schlichtweg nicht der „breiten Masse“ entsprechen und sowieso nur lügen … oder womöglich vom Verlag gekauft wurden? Letzteres wäre dann wohl der nächste Punkt, der noch auf der JD-schlecht-mach-Liste fehlt)
Deshalb: es ist doch ne Fan-/Leser-Meinung, die man ja wohl so für sich als persönliches Empfinden stehen lassen kann.
Es geht auch niemand hin und mault rum, weil ein Fan/Leser schreibt, JD käme an die Kollegen nicht ran, oder?? Im Gegenteil, sowas wird dann eher noch bejubelt.
Und wenn man die Stelle/n in dem Brief mal genau lesen würde, dann könnte man auch erkennen, dass sich diese Meinung auf einen „Original JD“ bezieht, bzw. dass die Romane der Kollegen nicht dasselbe sind. Geht ja auch gar nicht, denn das ist es doch in jedem Fall, egal, wie man JD's Schreibe findet: ein Original! Es wäre somit also gar keinem anderen Autoren möglich, weil ein JD-Roman nun mal ein Original JD-Roman ist Augenzwinkern Zunge raus
Und ich glaube auch nicht, dass die Autoren-Kollegen denselben Stil und generell dasselbe schreiben wollen, wie JD. Jeder hat doch seine eigenen Ideen, seinen eigenen Stil, was halt den Lesern und Fans unterschiedlich gut gefällt. Herjee, es gibt doch auch Leute, denen gefällt DC und nicht Marvel ... und umgekehrt ... obwohl beide das Thema Superhelden behandeln ...
Wer von den Fans hat jetzt recht, was davon ist "besser"??
Bei dem zweiten Brief ist das Alter des Fans doch bestimmt ein Tippfehler, denk ich mal?! In drei Jahren, als Jugendlicher, über 540 Romane gelesen?? Hat man da nicht andere Dinge im Kopf? Vielleicht ist es auch ein Dreher und es könnte 41 heißen … ?! Das würde dann auch mit der Ausdrucksweise eher hinkommen … smile

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18.03.2022 15:38
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Zitat:
Original von Sheila Conolly
Mit welchen Maßstäben wird denn hier gemessen?


Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten der Rezension:

1. die subjektive Rezension
über die läßt sich bekanntlich herrlich streiten, ganz nach dem Motto jedem Tierchen, sein Pläsierchen. Hier geht es mitunter sehr harsch zu, je nach Persönlichkeit des Rezensenten. Das kann von lautem Niedergebrüll bis hin zum tolerieren der anderen Meinungen gehen.

2. die objektive Rezension
hier wird rein sachlich anhand von wissenschaftlichen Vorgaben der Roman analysiert und bewertet. Also Prolog, Climax, Höhepunkt, Epilog, Grammatik, Stil, Wortwahl, logische (im Sinne von Abfolgen) Zusammenhänge, etc. um mal Beispiele zu nennen.

Hier im Forum wird (behaupte ich) die erste Variante angewandt, weil wir alle zumeist keine Deutschlehrer sind, die daran Gefallen finden, einen Roman zu sezieren. Wir wollen unterhalten werden von UNSEREM Geisterjäger mit allem Drum & Dran. Das man nicht mit jedem Roman bei allen Fans punkten kann ist klar, steht ja auch nicht zur Debatte.

Ich vermute mal (zumindest war/ist bei mir so), dass manche Fans ziemlich sauer sind, weil sich ihrer Meinung nach die Romane von JD so sehr verschlechtert haben, denn schließlich ist es ja IHR/UNSER Geisterjäger, der Woche für Woche die Welt rettet. Für mich nahm die Anzahl der Romane stetig zu, die mir nicht gefallen haben. Vielleicht war das aber auch ein Prozess des älter werdens. Man hat plötzlich eine andere Sicht auf die Dinge. Sich selbst zu reflektieren, ist nicht jedermanns Sache.

Ich selbst habe in einigen Rezensionen Dinge geschrieben, die nicht sehr intelligent sind und oftmals aus einer enttäuschten Reaktion heraus entstanden sind. Ein schlechter Ratgeber beim Schreiben einer Rezension Augenzwinkern

Früher war ich da noch schlimmer, allerdings in Bezug auf Musik. Nur meine Musik war die Nonplusultra, alles andere war Scheiße, Mist, unhörbar, etc. Es hatte schon groteske, missionarische Züge. Davon bin ich mittlerweile und zum Glück weit weg. Wenn ich Empfehlungen gebe, egal ob Essenrezepte, Filme, Serien, Bücher oder Musik, versuche ich zu erklären, warum ich es gut finde und akzeptiere ohne Streiterei, dass viele andere Geschmäcker haben (Frauchen wird im Leben nicht verstehen, warum ich bei Motörhead so steil gehe... Augenzwinkern ).

Fazit: egal welche Meinung man vertritt, ärgert euch nicht über andere, schreibt weiter eure Rezis und vor allem lest welchen Autoren ihr immer wollt und genießt die Romane. Mir gefallen nach wie vor nicht alle Romane, aber ich gönne es allen anderen von Herzen, diese zu genießen.

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18.03.2022 15:58
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zitat:
Original von Sheila Conolly
Mit welchen Maßstäben wird denn hier gemessen?


Meiner Meinung nach gibt es zwei Arten der Rezension:

1. die subjektive Rezension
über die läßt sich bekanntlich herrlich streiten, ganz nach dem Motto jedem Tierchen, sein Pläsierchen. Hier geht es mitunter sehr harsch zu, je nach Persönlichkeit des Rezensenten. Das kann von lautem Niedergebrüll bis hin zum tolerieren der anderen Meinungen gehen.

2. die objektive Rezension
hier wird rein sachlich anhand von wissenschaftlichen Vorgaben der Roman analysiert und bewertet. Also Prolog, Climax, Höhepunkt, Epilog, Grammatik, Stil, Wortwahl, logische (im Sinne von Abfolgen) Zusammenhänge, etc. um mal Beispiele zu nennen.

Hier im Forum wird (behaupte ich) die erste Variante angewandt, weil wir alle zumeist keine Deutschlehrer sind, die daran Gefallen finden, einen Roman zu sezieren. Wir wollen unterhalten werden von UNSEREM Geisterjäger mit allem Drum & Dran. Das man nicht mit jedem Roman bei allen Fans punkten kann ist klar, steht ja auch nicht zur Debatte.

Ich vermute mal (zumindest war/ist bei mir so), dass manche Fans ziemlich sauer sind, weil sich ihrer Meinung nach die Romane von JD so sehr verschlechtert haben, denn schließlich ist es ja IHR/UNSER Geisterjäger, der Woche für Woche die Welt rettet. Für mich nahm die Anzahl der Romane stetig zu, die mir nicht gefallen haben. Vielleicht war das aber auch ein Prozess des älter werdens. Man hat plötzlich eine andere Sicht auf die Dinge. Sich selbst zu reflektieren, ist nicht jedermanns Sache.

Ich selbst habe in einigen Rezensionen Dinge geschrieben, die nicht sehr intelligent sind und oftmals aus einer enttäuschten Reaktion heraus entstanden sind. Ein schlechter Ratgeber beim Schreiben einer Rezension Augenzwinkern

Früher war ich da noch schlimmer, allerdings in Bezug auf Musik. Nur meine Musik war die Nonplusultra, alles andere war Scheiße, Mist, unhörbar, etc. Es hatte schon groteske, missionarische Züge. Davon bin ich mittlerweile und zum Glück weit weg. Wenn ich Empfehlungen gebe, egal ob Essenrezepte, Filme, Serien, Bücher oder Musik, versuche ich zu erklären, warum ich es gut finde und akzeptiere ohne Streiterei, dass viele andere Geschmäcker haben (Frauchen wird im Leben nicht verstehen, warum ich bei Motörhead so steil gehe... Augenzwinkern ).

Fazit: egal welche Meinung man vertritt, ärgert euch nicht über andere, schreibt weiter eure Rezis und vor allem lest welchen Autoren ihr immer wollt und genießt die Romane. Mir gefallen nach wie vor nicht alle Romane, aber ich gönne es allen anderen von Herzen, diese zu genießen.



Kann ich für mich genauso teilen. Daumen_hoch
Die Maßstäbe nach denen ich die Romane beurteile sind meistens ziemlich hoch, besonders weil ich zahlreiche Bücher von Bestseller-Autoren lese. Dieses Niveau kann z.B. Jason Dark, meiner Meinung nach, meistens nicht mehr erreichen. Wem das genügt, dem soll es genügen. Es hat aber nicht mit Jason Dark persönlich zu tun. Auch Marlene Klein ist kürzlich bei mir komplett durchgefallen. Da war sogar der anschliessende Dark-Roman besser gewesen. Buch

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Nordsee oder Ostsee? - Hauptsache Meer !Daumen_hoch Buch
Lieblingsfußballvereine: FC Schalke 04, Holstein Kiel, SV Meppen, FC Hansa Rostock, VfB Oldenburg, VfB Lübeck, Kickers Emden
Sympathien für VfL Osnabrück und FC Erzgebirge Aue.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Sinclair am 18.03.2022 16:00.

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18.03.2022 17:10
RE: Band 2239: Das satanische Wunschkonzert
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@Sheila
Bitte lass dir den Spaß an den Rezis nicht durch manche Meinungen verderben. Ich finde deine Texte sehr wichtig für dieses Forum. Andere Dark-Fans schreiben wohl schon gar nichts mehr. Solche "Gegendarstellungen" braucht es aber, sonst artet das wirklich in einer Anti-Dark-Blase aus.

Ich jedenfalls lese deine Absätze sehr gerne und nehme dich gerade weil man dir deine Begeisterung anmerkt für voll.

Solltest du aber durch den Ton hier im Forum die Leselust an Dark verlieren, würde ich es total verstehen, wenn du dich raus nimmst. unglücklich


@Tulimyrsky
Auch über "objektive Rezensionen" lässt sich herrlich diskutieren und mit Gegenmeinungen auseinandernehmen. Augenzwinkern

In letzter Zeit überlese ich manchmal Dinge oder verstehe sie falsch. Obwohl ich Textausschnitte zur Verdeutlichung in meinen Rezis unterbringe. Und ich bin dankbar, wenn ich darauf hingewiesen werde. Meistens von den Autoren selbst, die ihre Geschichten "verteidigen". großes Grinsen

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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Dämonenkiller
2. John Sinclair
3. Tony Ballard

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