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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2256: Die Rückkehr der Königin
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Umfrage: JS Band 2256: Die Rückkehr der Königin
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6.67%
sehr schlecht 
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Insgesamt: 15 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
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Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9679

23.08.2021 12:30
Band 2256: Die Rückkehr der Königin
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Die Rückkehr der Königin

Zeit war vergangen. Das Wesen wusste nicht, wie lange es reglos in dieser Höhle gewartet hatte, doch nun spürte es, dass es bald so weit war. Die Zeit der Reife ging ihrem Ende entgegen. Noch lag der Boden der Höhle über dem Wasserspiegel, aber das würde sich bald ändern. Die Wellen schleuderten bereits gegen den Rand des Eingangs und warfen ihr salziges Wasser ins Innere. Innerhalb kurzer Zeit würde es den Platz, auf dem das uralte Wesen saß, erreicht haben und bald darauf auch den gesamten Innenraum ausfüllen. Dann würde die Flut mit sich nehmen, was noch in dem Untier steckte und darauf lauerte, endlich das Licht der Welt zu erblicken. Unter der feuchten Haut zuckte und pulsierte es bereits.
Das Meerwasser berührte die Kreatur. Mit einem Laut, der einem Menschen eine Gänsehaut beschert hätte, erhob sich das Wesen auf die starken Beine. Eine Welle klatschte heran und erfasste das, was es in diesem Moment aus dem Hinterleib presste.
Alles, was in dem Wesen gereift und herangewachsen war, drängte heraus. Als die Welle sich ins Meer zurückzog, nahm sie die Eier mit sich. Es war die Geburtsstunde des Grauens – und eines neuen Königs ...

Geschrieben von Oliver Müller

Erscheinungsdatum: 05.10.2021

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Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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05.09.2021 10:55
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Endlich wieder ein Müller! großes Grinsen

Mal schauen, ob es mit seiner Autorenbaustelle weiter geht und die schwarze Madonna aus dem Vorgänger noch einen Nutzen bekommt.

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05.09.2021 18:36
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Und noch ein cooles Wuerz-Cover dazu 🙂

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06.09.2021 19:59
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Zitat:
Original von JohnSinclairFanClub
Und noch ein cooles Wuerz-Cover dazu 🙂


Extra nach Vorschlag entstanden und ja, ich finde es auch richtig cool. smile

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Myxin der Magier
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06.09.2021 20:00
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Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Endlich wieder ein Müller! großes Grinsen

Mal schauen, ob es mit seiner Autorenbaustelle weiter geht und die schwarze Madonna aus dem Vorgänger noch einen Nutzen bekommt.


Immer diese Baustellen ... *seufz*

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06.09.2021 21:06
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Zitat:
Original von Myxin der Magier
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Endlich wieder ein Müller! großes Grinsen

Mal schauen, ob es mit seiner Autorenbaustelle weiter geht und die schwarze Madonna aus dem Vorgänger noch einen Nutzen bekommt.


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Du hast doch eine Bauchstelle bearbeitet ... nur nicht die, die das Gleichgewicht meint. Augenzwinkern

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06.09.2021 21:11
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Zitat:
Original von Dämonengeist
Zitat:
Original von Myxin der Magier
Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
Endlich wieder ein Müller! großes Grinsen

Mal schauen, ob es mit seiner Autorenbaustelle weiter geht und die schwarze Madonna aus dem Vorgänger noch einen Nutzen bekommt.


Immer diese Baustellen ... *seufz*

Du hast doch eine Bauchstelle bearbeitet ... nur nicht die, die das Gleichgewicht meint. Augenzwinkern


Und hab für dich wieder eine aufgemacht. Augenzwinkern

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13.09.2021 17:35
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Jetzt macht ihr mich aber neugierig.

Wie heißt es so schön? Abwarten und JS lesen...oder so. großes Grinsen

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08.10.2021 08:47
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Fast ein Sehr gut, nur ist mir die Hilfe und Unterstützung zum Ende hin zu schnell erzählt und wirkt auf mich etwas erzwungen, bzw. aus dem Hut gezaubert. Deshalb ein Gut, aber eins von der guten Sorte.

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Myxin der Magier
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Beiträge: 695

08.10.2021 08:59
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Zitat:
Original von Das Hü
Fast ein Sehr gut, nur ist mir die Hilfe und Unterstützung zum Ende hin zu schnell erzählt und wirkt auf mich etwas erzwungen, bzw. aus dem Hut gezaubert. Deshalb ein Gut, aber eins von der guten Sorte.


Dank dir. smile

Na ja, Kongina konnte ja nur durch eineb Dämon besiegt werden. Und so viele Seiten hatte ich auch nicht mehr. großes Grinsen Augenzwinkern

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Destero Destero ist männlich
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10.10.2021 11:35
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Tut mir leid, aber diesmal muss ich mal "meckern".

Zunächst mein erster Eindruck vom Cover. Das kann nur von Timo Wuerz sein. Irgendwie lustig, die "Grünen Köpfe". Wer sind die anderen ? John und Suko scheint klar. Die dunkelhaarige? Glenda? Shao? oder doch jemand anderes? Dazu wieder ein Typ im Kapuzen-Mantel?
Hatten wir ja zuletzt auf den Cover von JS 2245. Irgendwie gefällt mir Johns Blick nicht. Und er sieht so jung aus. Obwohl, irgendwie fasziniert mich das Cover, wie schon länger nicht mehr, und schaue es mir sehr oft an.

Also ich habe ein "schlecht" vergeben. Sicherlich ist der Roman nicht schlecht geschrieben, und es gibt mit Sicherheit viele schlechtere JS Romane als diesen hier. "Ärgerlich" wäre für mich auch die genauere Bezeichnung. Warum hat mich der Roman so geärgert?

Einfach weil man am Anfang gar nicht weiss worum es geht. Dann fallen die Namen, Raana, Kongina, Frösche. Momentan. Als eingefleischter JS Fan weiss man....halt da war doch was in JS 2222. Ok...eine Fortsetzung....ist ja erst 34 Wochen her. Weiss ja noch alles genau, was dort passierte😜...kann man ja wenigstens als Fussnote vermerken.

Also müsste der Roman doch heissen : Monsterfrösche aus Atlantis 2 - Die Rückkehr der Königin.

Jetzt weiss ich nicht wem ich die Schuld zu Schiebe.... dem Autor oder BASTEI. Wie sonst immer, ist zumindestens in meinem Exemplar kein Hinweis auf diesen Vorgänger Roman. Es wird doch immer Wert darauf gelegt, dass man als Neueinstieger gut rein kommt. Also wer diesem Roman als ersten JS liest, wird danach wohl nie mehr einen Roman in die Hand nehmen. Weil dieser so konfus ist. Und warum bei allen Baustellen, so schnell ein 2.Teil von diesem Thema, was ja mehr als "Scherz-Roman" zum Schnapszahl veröffentlicht wurde. Wahrscheinlich weil er so ein "grosser " Hit war😎

Er kommt auch nicht richtig in Fahrt! Man fängt an sich nach dem Einstieg des JS Teams zu sehnen. Dieser kommt dann auch endlich auf Seite 25. Nach dem es kurz besser wird, verflacht die Geschichte zunehmends und fängt an mich zu langweilen.

Das ganze wirkt, ähnlich wie bei erfolgreichen Filmen, wie ein Abklatsch von Teil 1, auf den der dortige "Star Regiesseur" keine Lust mehr hatte. Meine Bewertung von JS2222 war übrigens "TOP".

Kurz vor Schluss , löst sich dann auch noch das Rätsel wer auf dem Cover, die Dunkelhaarige und der Mann mit Kaupuze ist.

Der Showdown endet dann ziemlich schnell.

Und am Ende droht ein 3.Teil......

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Myxin der Magier
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10.10.2021 18:29
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Schade, dass ich dich nicht begeistetn konnte. Weder mit Roman noch Cover, welches nach meinem Vorschlag gezeichnet wurde. Ich persönlich finde es richtig gut.

Bei den Fußnoten nehme ich die Schuld auf mich, ich habe keine gesetzt. Was wiederum vielleicht daran liegen könnte, dass mir der Inhalt von 2222 noch sehr präsent war, denn ursprünglich sollte dieser Band deutlich eher erscheinen. Aber leider konnte ich nicht so rechtzeitig abliefern, dass es ein echter Zweiteiler werden konnte, was mal die Ursprungsidee war.

Nun, ich vermute mal, dass die meisten Leser Serientäter sind und chronologisch lesen. Ich als Leser hatte da immer wenig Probleme mit, mich an ältere Handlungen zu erinnern. Die meisten erinnern sich ja auch heute noch nach Jahrzehnten an Storylines um den schwarzen Tod oder die Mordliga. Aber ja, eine Fußnote hätte hilfreich sein können.

Beim Titel ziehe ich meinen doch weiter vor.

Auf einen dritten Teil hoffe ich doch sehr.

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12.10.2021 15:14
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Mein Senf:

In diesem Heft erhält der Leser eine Fortsetzung von Band 2222 "Monsterfrösche aus Atlantis" (von Rafael Marques).
Das ist vom Prinzip schon mal ziemlich interessant, denn dem hatte ich damals ein TOP gegeben und war sehr begeistert.

Oliver Müller macht das eigentlich recht gut. Es werden alle passenden Dinge aufgegriffen und weitererzählt. Für mich ist das kein Problem, da ich eh alle JS-Romane lese und mich auch noch gut an die Monsterfrösche aus Atlantis erinnern konnte.
ABER: Für Neulinge ist das ne Klatsche ins Gesicht. Es wird nicht mal auch nur eine Fußnote auf den Vorgänger-Roman verwiesen. Wer nicht im Bilde ist hat hier keine Chance genau zu wissen was vorher/damals passiert ist. Natürlich gibt es die eine oder andere kleine Rückblende durch die Kommunikation der Nebencharaktere, aber ich denke das wird nicht ausreichen um alles zu verstehen.

Der Autor kann gut schreiben. Ich kann alles flüssig lesen und es ist unterhaltsam.
ABER: Die Geschichte kommt nicht zu Potte. Es fühlt sich an wie der 1. Teil eines Dreiteilers. Erst ab ca. Seite 54 wird es richtig übernatürlich. Davor kommt es zwar zur Infiltration des Dorfes durch das "verseuchte Trinkwasser", aber die Menschen sind davon quasi "nur" besessen.

John und Suko als Team kommen zu spät im Ort an und stehen den schlechtgelaunten Dörflern gegenüber, denn die haben alle von dem Wasser getrunken. Die Frosch-König is back in town und hat wohl "etwas abgelassen". Natürlich können sie die Menschen nicht erschießen um sich ausreichend zur Wehr zu setzen. Das Kreuz kann auch nicht eingesetzt werden, da es atlantische Magie ist. Was für eine Zwickmühle... interessante Kombi vom Autor. Unsere beiden Geisterjäger müssen sich mit Karateschlägen und Tritten aus der Patsche retten. John schafft es nicht und wird K.O. gefangen genommen. Suko entkommt. Er beobachtet alles aus der Ferne und folgt den Typen, die John zum Wasserwerk schleppen. Die Situation ist schwierig. Er muss einen passenden Moment abwarten um einzugreifen...

Währenddessen wird auch immer wieder auf die 2 Charaktere aus Band 2222, Jenny & Paddy, geschwenkt. Die wollten eigentlich aus dem Dorf fliehen, wurden aber von einer besessenen Patrouille zurück zum Haus geschickt. (Um die will man sich später kümmern.)
Beide hecken einen Plan aus um zu fliehen: Glücklicherweise sind da ja noch die unterirdischen Tunnel, die damals zum Schmuggeln von Whisky angelegt wurden. Im Band 2222 haben sie die schon benutzt. Vielleicht gibt es ja noch Abzweigungen die woanders enden als in der alten Kneipe mitten im Dorf. Als sie sich mit Kerzen auf den Weg machen, entwickelt sich eine etwas bedrückende Atmosphäre. Ah, wie passend, sie finden irgendwann einen Ausgang in der Nähe des Wasserwerks...


Diese beiden letzten von mir geschriebenen Absätze ziehen sich durch den Großteil der Geschichte. Für einen einzigen Roman ist das zu viel von der Sorte. Keine Frage, es ist gut geschrieben und trägt zur Story bei, aber unheimliche Momente gibt es nicht. Es soll doch ein Gruselroman sein, mir fehlt das hier.

Dafür gewinnt die Story dann auf den den letzten 10 Seiten an Fahrt. Wie soll man in so wenig Platz noch ein vernünftiges Ende konstruieren? Teilweise gelingt es, aber stellt mich nicht zufrieden.

Suko greift nun endlich ein um seinen Partner zu retten. Im Endeffekt kommen ihm zu viele Gegner in die Quere und die Situation wird immer brenzeliger... John ist nämlich aufgewacht und soll im gefesselten Zustand das "böse" Wasser eingeflößt bekommen.
Inzwischen sind auch Myxin & Kara eingetrudelt und auch Jenny und ihr Paddy sind am Start um am Wasserwerk ordentlich die Fäuste fliegen zu lassen. Myxin benutzt sogar Blitze um die besessenen Menschen K.O. zu blitzen. Gemeinsam können sie John halbwegs rausboxen, aber insgesamt ist die Übermacht der Dörfler zu groß...
(Wie viele sind das denn? Wenn John, Suko, Myxin & Kara alleine schon um sich hauen und Paddy + Jenny sich auch gegen ein paar durchsetzen, dann müssten doch so vielleicht rein rechnerisch mal eben 30 Leute da im Land der Träume liegen. Oder?) Ich habe hier Probleme mit der Vorstellungskraft... Durch die Beschreibungen am Anfang hätte ich auf ca. 50 Leute im Dorf getippt. Und die sind dann ja nicht alle beim Wasserwerk, sondern immer noch teilweise verteilt. Hmmmm...
Kongina - ein kleines Froschwesen - schwebt inzwischen in der großen Halle des Wasserwerks und alles taucht in grünliches Licht. Alle Menschen fangen schließlich an zu würgen und erbrechen grünliche Brühe mit Fröschen darin. Es war eine riesige Froscharmee.
Mittendrin immer wieder der Pater von der Dorfkirche, der spielt son bisschen den Obermacker der besessenen Menschen und hat nun anscheinend einen Superfrosch im Bauch...
Alle sind ratlos. Bis auf Myxin: Mit atlantischen Beschwörungsformeln kann er die Froschbrut vernichten und das grüne Leuchten zurückdrängen. Leider haben die ganzen Menschen die Prozedur auch nicht überlebt...
Myxin ist schwach und kann nicht mehr. Gegen Kongina kommt auch er nicht an...
Jetzt ist sie nämlich am Zuge: Alle toten Menschen werden zu Zombies erweckt. Normale Zombies sind das aber nicht. Es sind Frosch-Menschen-Zombies! Soldaten für Kongina!
Erneut kommt es zum Kampf. Hier passt das Cover des Romans sehr gut.
Jetzt wird auch geschossen. Menschen sind es ja eh nicht mehr. Und die Silberkugeln wirkten. + Peitsche + Schwert + Blitze lassen unsere Freunde es nun ordentlich krachen.
"Doch egal, wie viele wir vernichteten, es wurden kaum weniger." (Verdammt... wie viele sind denn da bloß?)
Keine Kugeln mehr... und Myxin hat sogar keine Kraft mehr zu teleportieren.
Dann taucht im Wassertank der Umweltdämon Madragoro auf!
Er sieht das nicht ein, was Kongina hier macht (das ist nicht gut für die Umwelt), packt sie und reißt sie mit ins Wasser. So, der Fall wäre erledigt...
Aber der menschliche Schaden ist gewaltig. Eine Menge Leute sind dabei drauf gegangen...
Im Epilog wird noch beschrieben, dass der Pater es zum Strand und schließlich ins Wasser geschafft hat. Ein offenes Ende für die Geburt eine Froschkönigs?


Uijuijui, es passiert ja nochmal ordentlich was auf den letzten Seiten. Aber es kam alles zu plötzlich und hatte nicht genug Erzählplatz um zu wirken. Verteilt auf 3 Hefte wäre die Geschichte sicherlich - äh - 3 mal so gut gewesen.
Von mir gibt es trotzdem ein GUT.
Der Autor kann schreiben, auch wenn er diesmal das Thema (jedenfalls für mich) etwas verfehlt hat. Er hat sich die schwere Aufgabe auf die Schultern gelegt, einen würdigen Nachfolger von Band 2222 zu schreiben.

Das Cover von Timo Wuerz hat mir gefallen. Es war passend und gut gemacht. Nur die menschlichen Züge der beiden männlichen Personen wirken etwas starr. Die Lady dürfte wohl Jenny sein.

In der LKS ist ein Hilferuf von der Sinclair-Redaktion drin: Es kommt zu wenig Fan-Post, zu wenig Leserbriefe. Die Rubrik "Briefe aus der Gruft" soll erhalten bleiben, also schreibt mal was.
(Ich nehme mich da mal raus, denn im Laufe der letzten Jahre habe ich 3x etwas geschrieben und das wurde nicht verwertet. Vielleicht passte es auch einfach nicht. Da mach ich ja auch niemanden einen Vorwurf. Aber ich habe es versucht großes Grinsen Vielleicht schreibe ich ja demnächst nochmal was...)

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von JohnSinclairFanClub am 12.10.2021 15:19.

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JohnSinclairFanClub
Koenig




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12.10.2021 15:55
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Mir ist noch etwas eingefallen:

Das blaue Licht als Mandragoro erscheint. Alle dachten es könne sich nur um Lilith, Matthias, oder Luzifer handeln. War das schon immer bei Mandragoro?

Und es gab eine Kampfszene von Suko, in der er 5 Gegner hatte. 2 haut er um (bleiben noch 3) und dann kamen wieder 2 dazu - aber das waren ja Jenny & Paddy. Nachdem er wieder 1 umgehauen hat denkt er "Drei gegen Vier, das ist schon besser." Nach meiner Rechnung bleiben eigentlich nur 2 über. Also 3 (Suko, Paddy & Jenny) gegen 2 (besessene Menschen). Oder wie oder was? Hab die Stelle mehrmals gelesen und ich versteh sie einfach nicht anders.

Ich bin aber auch pingelig heute großes Grinsen
Aber es ist FÜR den Autor! Vielleicht hilft mein Genörgel ja irgendwie smile

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Destero Destero ist männlich
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Beiträge: 260

12.10.2021 17:14
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Zitat:
Original von JohnSinclairFanClub

Das Cover von Timo Wuerz hat mir gefallen. Es war passend und gut gemacht. Nur die menschlichen Züge der beiden männlichen Personen wirken etwas starr. Die Lady dürfte wohl Jenny sein.

Ist dachte, das es eher Kara ist, und der Dämon mit der Kapuze Myxin.

In der LKS ist ein Hilferuf von der Sinclair-Redaktion drin: Es kommt zu wenig Fan-Post, zu wenig Leserbriefe. Die Rubrik "Briefe aus der Gruft" soll erhalten bleiben, also schreibt mal was.
(Ich nehme mich da mal raus, denn im Laufe der letzten Jahre habe ich 3x etwas geschrieben und das wurde nicht verwertet. Vielleicht passte es auch einfach nicht. Da mach ich ja auch niemanden einen Vorwurf. Aber ich habe es versucht großes Grinsen Vielleicht schreibe ich ja demnächst nochmal was...)

Ich habe mal was geschrieben. Ist nach ca. einem Jahr veröffentlicht worden. Mit dem Wissen, hat man wenig Lust etwas zu schreiben. Aber vielleicht tue ich es auch nochmal.....

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12.10.2021 18:13
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Danke, JSFC für das gut. Schwierig war es schon allein deshalb, weil 2222 natürlich humoristisch angelegt war und man das so nicht wiederholen konnte und ich auch nicht wollte.

Interessant ist, dass gefühlt zu wenig geschah, aber ein Dreiteiler besser gewesen wäre. Ich persönlich hätte hier nicht genug für einen Dreiteiler gesehen.

Generell sind von mir eher keine gewaltigen Actionspektakel zu erwarten, in denen alles explodiert. Kann passieren, aber wird wohl eher die Ausnahme als die Regel. Mir wurde ja schon mal nachgesagt, ich würde mich nicht richtig trauen. Hmm. Ganzes Dorf besessen, bei PZ komplettes Kloster gekillt und niedergebrannt. Was soll ich noch tun? Augenzwinkern

Zum blauen Licht und Mandragoro: der Autor gesteht, den Leser hier irritieren zu wollen. großes Grinsen

Die Anzahl von Sukos Gegnern ... äh, es war dunkel und ging so schnell! Augenzwinkern

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12.10.2021 18:27
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Ein halbes Jahr nach Marques‘ Angriff der Killerfrösche wird das Örtchen St. Theodor von „den Behörden“ wieder freigegeben und die Bewohner kehren zurück, um zu beraten, wie es hier weiter gehen wird. Darunter auch die Nebenfiguren des Vorgängers, Jenny und Paddy. Na, das ist doch schonmal ein nettes Zeichen. Eine Fortsetzung eines alten Romans, wo es wirklich eine Entwicklung gibt. Und dann auch noch von einem anderen Autorenkollegen. Wenn man jetzt noch „die Behörde“ nutzt, um die Spezialabteilung auszubauen, wäre das perfekt. Würde Sinn machen, dass man nach einem großflächigen Monsterangriff erstmal den Ort absperrt und weiter untersucht. Leider scheint es sich nur um den üblichen Staatsapparat zu handeln und darauf wird nicht näher eingegangen.

Das alte Wasserwerk ist von den Zerstörungen zum Glück verschont geblieben. Als man es wieder in Betrieb nimmt, beginnt das Grauen. Ein Arbeiter trinkt von dem Wasser. Er entwickelt schnell ungewöhnlich starken Durst und hat das Gefühl, seine Haut würde an der Luft austrocknen. Da fiel sein Blick auf einen der Tanklaster, mit denen St Theodor versorgt werden sollte. Man hatte bereits begonnen, sie zu befüllen. Keine gute Idee, dort ein Bad zu nehmen. Und das Wasser statt Luft zu atmen ist noch dümmer. So beginnt die Kettenreaktion. Den toten Arbeiter im Tank bemerkt keiner, als man am nächsten Tag damit nach St. Theodor fährt, um die Leute mit Trinkwasser zu beliefern.

Zur Sonntagspredigt in der größtenteils zerstörten Kirche ist damit auch das Taufbecken gefüllt, was auf das Gotteshaus gar nicht gut zu sprechen ist. Erst beginnt es zu brodeln, dann schießt es einer Fontäne gleich in die Höhe. Die Bewohner sind sich sicher, das Böse ist wieder oder immer noch hier. Sie wussten doch alle, was in St Theodor geschehen war. Wie konnten da noch einige für den Verbleib im Dorf stimmen? Jenny und Paddy wollen jedenfalls schnellstens hier weg.

Pater Conlon wurde von der Wasserfontäne voll getroffen. Seine Verwandlung beginnt schon ungefähr eine Stunde nach dem Vorfall. Jesus Christus! Pah! Es gab Mächte, die älter und stärker waren. Sie behüteten ihn jetzt. Denn in ihm reifte die Brut Konginas heran. Vielleicht kam sogar ihm die Ehre zuteil, einen neuen König in seinem schwachen Körper zu beherbergen. Das geht mir jetzt etwas zu schnell, Oliver Müller hätte das Böse ruhig subtiler keimen lassen können. Aber diese verfluchten knappen 64 Seiten. Mal schauen wie das Tempo des restlichen Romans so ist.

Andere Kirchgänger wurden ebenfalls vom verfluchten Wasser benetzt. Etwas verband sie. Die Gnade ihrer neuen Herrin, deren Brut sie im Leib trugen. Und natürlich wollen sie den Keim ihrer Königin verbreiten. Sie blockieren zum Beispiel die Straßen aus dem Ort. So kommen Paddy und Jenny nicht weg. Außerdem stürmen die Infizierten das Wasserwerk und zwingen die Arbeiter, den Wasserfilter zu deaktivieren. “Sie werden bald begreifen. Möchten Sie vielleicht ein Glas Wasser bis dahin? Sie und Ihre Männer?“

Bis jetzt ein ganz ordentlicher Roman. Zeit für ein wenig Heftromanzeug. Die Nachtputze im Yard bemerkt zufällig in der Asservatenkammer ein seltsames Leuchten im Tresor der Spezialabteilung und alarmiert Sir James. Also steht der Tresor mit unberechenbaren Höllenartefakten und unbezahlbaren magischen Waffen einfach in der normalen Asservatenkammer herum, statt im Stockwerk der Spezialabteilung in einem magisch gesicherten Raum? Wenn das Asmodis wüsste.

Das Sinclairteam sitzt mal wieder bei den Conollys zusammen und säuft Bowle. Ein gemütliches Zusammensein. Dieses Mal wird es auch ganz sicher nicht unterbrochen. Im Heftromantiming will John gerade sein Handy ausstellen, als es klingelt. “Was ist schon wieder los?“, wollte Bill wissen. „Die Frösche sind los“, sagte ich nur. Wie nett, dass das magische Beschwörungsbuch aus dem letzten Frosch-Fall so eine praktische Alarmfunktion hat. John schaut sich das Buch auch gar nicht erst nochmal an, sondern fährt direkt mit Suko nach Schottland. Zum Glück haben die noch nichts von der Bowle getrunken. Schon wieder eine Szene, wo man der Handlung ruhig mehr Zeit hätte lassen können.

Als sie in St. Theodor eintreffen, hat der Keim des Bösen schon um sich gegriffen. Natürlich stoßen sie direkt am Ortseingang auf den Chef der Meute Pater Conlon. Der gibt sich ganz nett und erzählt sogar von der ungewöhnlichen Wasserfontäne in der Kirche. Wie und ob das Kreuz auf ihn reagiert, wird an der Stelle leider gar nicht erwähnt. Das geschieht erst, als der Pater die Geisterjäger in eine Falle lockt, wo John überwältigt wird. Ich nahm mir eine Zehntelsekunde, um mich auf mein Kreuz zu konzentrieren. Es blieb kühl. Es waren also wirklich Menschen, die uns attackierten. Mhh, es sollte auf jedweden „Keim des Bösen“ in Menschen doch reagieren, auch wenn sie nicht direkt zu Monstern mutiert sind. Suko entkommt den Infizierten. Es nützte John nichts, wenn auch er sich gefangen nehmen ließ. Besser war es, wenn er auf freiem Fuß blieb. Heimlich verfolgt er die Gruppe, wie sie John zum Wasserwerk bringen.

Jenny und Paddy sitzen fest und können nur darauf warten, dass man auch sie schnappt. Oder? Da gibt es ja noch den Schmugglertunnel aus dem letzten Fall unter ihrem Haus. Der ist zwar halb eingestürzt, aber wenn die Schmuggler einen unterirdischen Durchgang angelegt haben, “... dann wird es sicher nicht nur den einen Tunnel geben, sondern vielleicht auch noch andere. Nur eben gut getarnt. Und wir haben damals in der Panik nicht darauf geachtet und sind nur geradeaus gerannt.“ Sicher, wie praktisch. Bei JS hat man mit solchen Bauchgefühlen und Vermutungen meistens total Recht. In der zweiten Hälfte wird die Geschichte langsam schlechter, muss ich leider sagen. Zum Glück nur stellenweise, hoffentlich wird dieses Niveau mindestens gehalten.

Im Wasserwerk will man John das infizierte Wasser einflößen. Ich warf mich von links nach rechts, aber es half nichts. Oder doch? Auf einmal klirrte Glas. In letzter Heftromansekunde greift Suko ein. Der hat sich eingeschlichen und einen Infizierten überwältigt, um ihn auszuquetschen. Wieso gibt er dem Chinesen so bereitwillig Auskunft, wenn er doch nun ein loyaler Diener der Königin ist? Passt nicht, aber der Autor brauchte wohl schnell eine Lösung.

Derweil haben Jenny und Paddy natürlich einen Geheimtunnel entdeckt. Wo sie wohl ungefähr herauskommen? Im silbrigen Schein erkannte sie gar nicht weit entfernt ein Gebäude, das ihr bekannt vorkam. Dann fiel es ihr ein. Das Wasserwerk. Erst stoßen sie irgendwie auf einen der Geheimtunnel und dann auch noch auf den, der zum Wasserwerk führt. Die Minuspünktchen sammeln sich an, auf dem Weg zum nur noch mittelmäßigen Abenteuer der Woche. Dann hören sie auch noch etwas. “Das sind Kampfschreie“ Dem müssen sie natürlich als Zivilisten nachgehen. Ok, sie sind verzweifelt und hoffen auf Mitstreiter gegen die Infizierten zu stoßen.

Suko kämpft auf dem Dach gegen die Infizierten. Die Geräusche haben die Leute in der letzten Sekunde davon abgehalten, John das Wasser zu schlucken zu geben. Man schickt Verstärkung aufs Dach und kümmert sich dann wieder um den Geisterjäger. Meine Gnadenfrist war abgelaufen. Naja, wie ich schon befürchtet habe, rettet das Heftromantiming ihn auch zum zweiten Mal in Folge. Auf dem Dach helfen nicht nur Jenny und Paddy, auch Myxin und Kara tauchen pünktlich wie aus dem Nichts auf und greift ins Geschehen ein. Dann teleportiert der Magier die Gruppe zu John. Es passt wieder mal alles perfekt. Unsere atlantischen Freunde waren also zu unserer Rettung erschienen. In letzter Sekunde! Hach ja…

Myxin will sie in Sicherheit bringen, während Kara ihnen den Rücken frei hält. Myxin und Kara hatten uns gerettet und jetzt wollte die Schöne aus dem Totenreich sich opfern? Anders konnte man das Antreten gegen so eine Übermacht nicht bezeichnen. Herrje, das sind nur Menschen. Die ziemlich aggressiv sind, ok. Trotzdem kein Problem für Kara, denke ich. Vielleicht ist auch Oliver Müller aufgefallen, dass die mächtigen Atlanter zu stark für ein spannendes Finale sind. Deswegen holt er die Frosch-Königin ins Boot. “Die Königin! Sie kommt zu uns!“ Verdammt, das hatte uns gerade noch gefehlt. Perfektes Heftromantiming. Im letzten Abenteuer ist sie schwanger entkommen. Ihre Brut steckt durch das versuchte Wasser in den Dorfbewohnern, die jetzt in Sekundenschnelle heranreift und von den Leuten erbrochen wird, woraufhin sie sich auf ihre Wirte stürzen. Noch während das geschah, wuchsen sie. Ich konnte ihnen dabei zusehen. Verdammt, vor meinen Augen wuchs eine Froscharmee heran. Im guten Pater Conlon sogar ein neuer Froschdämonen-König. Soll man ihn erschießen? Erbrochen hat er sich als einziger noch nicht…aus Gründen...der Handlung. Noch bevor ich mich entscheiden konnte, überschlugen sich wieder einmal die Ereignisse. Ja, toll. Noch mehr Heftromantiming. Langsam habe ich keine Lust mehr. Naja, es sind nur noch 4 Seiten und der Epilog, wie ich sehe. Mit seiner Magie vernichtet Myxin die Frischfrösche. Doch ihre getöteten Wirte erheben sich als Frosch-Zombies. Man muss ja die Coverszene noch umsetzen. Silberkugeln und Dämonenpeitsche erledigen das Problem. Aber es sind zu viele. Ich verschoss die letzte Kugel und ließ den Arm sinken. Das war es. Wir saßen fest, und es gab keinen Ausweg. Es sei denn, es gibt eine überraschende Rettung in letzter Sekunde. Zum Beispiel durch…Mit vielem hatte ich gerechnet, aber nicht mit dem Auftauchen des Umweltdämons. Mandragoro mag die Frosch-Königin nicht und erledigt sie mal eben fix, wodurch auch die Untoten zusammensacken. Moment mal, die atlantische Dämonin kann doch nur von „ihresgleichen“ vernichtet werden. Ein Froschdämon ist Mandragoro schonmal nicht. Bleibt noch eine andere Möglichkeit. “Ist er vielleicht auch ein Atlanter?“, stellte Suko eine Gegenfrage. Oh, bitte nicht. Da Florian Hilleberg sich schon ordentlich in die Geschichte des Umweltdämons eingemischt hat, wird hier vielleicht eine weitere Entwicklung angedeutet.

Zum Epilog: Pater Conlon ist die Flucht gelungen und er schleppt sich zum Meer, wo er mit seinem Keim des Bösen in den Fluten versinkt. Im Vorgängerband wurde ein alter Froschdämonen-König wieder aktiv. Er wurde vernichtet, aber die Königin überlebte. Nun wurde die Königin vernichtet, aber dafür gibt es einen neuen König. Ein ewiger Kreislauf, um sich eine Fortsetzung offen zu halten?



Jetzt hat es mich mal wieder erwischt. Damit hätte ich wirklich nicht gerechnet. Aber so kann man sich irren. Der Anfang des Romans hat mir sehr gefallen. 7 Punkte und die Aussicht auf mehr. Im Mittelteil gab es einige Heftromandinge und ich hoffte, dass der Roman für mich die 7 Punkte halten kann. Das letzte Drittel mit dem Finale im Wasserwerk bescherte mir leider einen Dämpfer nach dem anderen. Es passiert zu viel. Es gibt Heftromantiming in letzter Sekunde am laufenden Band. Dann überschlagen sich die Ereignisse alle paar Sätze, wie man es eher von Kollege Hilleberg kennt. Myxin und Kara tauchen auf, Juhu. Dann erscheint die Königin, oh weh. Und die Infizierten erbrechen ihre Brut, Scheiße. Aber Myxin vernichtet die neuen Frösche mit seiner Magie, juhu. Dafür stehen die Infizierten als Zombies wieder auf, oh nein. Aber Mandragoro erscheint und vernichtet die Königin mal eben, wodurch auch die Zombies vergehen, juhu. Aber der Pater konnte entkommen und trägt einen neuen König in sich, verdammt.

Am Ende wurde ich immer genervter und habe den Rest nur noch weggelesen. Mandragoro ein Atlanter, muss man jeder Dark-Figur seinen eigenen Touch aufdrücken?

Ich würde gern verschiedene Teile des Romans einzeln bewerten. Bis zum Finale war ich gespannt, ob es am Ende von mir ein Gut oder ein Sehr Gut wird. Dem letzten Part hätte ich jetzt ein Schlecht gegeben. Es hätte schon sehr geholfen, sich am Ende mehr Zeit zu lassen. Ein Zweiteiler vielleicht? So Leid es mir auch tut- Oliver Müllers Romane schätze ich sehr – gibt es von mir nur MITTELmäßige großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (knappe 6 von 10 Kreuzen) Puh, das sind zwei sehr unterschiedliche Eindrücke. Sowohl echter begeisterter Lesespaß als auch enorme Frustration.



Zitat:
Original von Myxin der Magier
Generell sind von mir eher keine gewaltigen Actionspektakel zu erwarten, in denen alles explodiert. Kann passieren, aber wird wohl eher die Ausnahme als die Regel.


Was glaubst du wohl, warum ich deine Abenteuer sonst so mag? großes Grinsen

Es soll doch jeder Autor seinen Stil behalten dürfen, also ruhig das nächste mal darauf verzichten. Die Geschichte hätte auch ohne Myxin, Kara und Mandragoro auf den letzten Seiten für mich super funktioniert. Jenny und Paddy als unerwartete Hilfe in letzter Sekunde sind genug Heftoman-Kniff. Und natürlich der "aber einer hat überlebt" Cliffhanger am Ende.

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12.10.2021 22:44
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Danke auch dir für die ausführliche Rezi. Schon witzig, dass für dich quasi zu viel geschieht, für andere zu wenig, aber alle einen Mehrteiler wollen, außer der Autor.

Und wenn jetzt ein dritter Teil folgt, wäre es ja quasi auch doch wieder einer.

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12.10.2021 23:57
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Zitat:
Original von Myxin der MagierInteressant ist, dass gefühlt zu wenig geschah, aber ein Dreiteiler besser gewesen wäre. Ich persönlich hätte hier nicht genug für einen Dreiteiler gesehen.


Da hast du mich wohl falsch verstanden. Ich habe nirgends geschrieben, dass zu wenig geschah. (Lediglich dass die Geschichte nicht zu Potte kommt.) Eher ist zu viel passiert - jedenfalls auf den letzten 10 Seiten.

Zitat:
[i]Original von Myxin der Magier[/i
Generell sind von mir eher keine gewaltigen Actionspektakel zu erwarten, in denen alles explodiert. Kann passieren, aber wird wohl eher die Ausnahme als die Regel. Mir wurde ja schon mal nachgesagt, ich würde mich nicht richtig trauen. Hmm. Ganzes Dorf besessen, bei PZ komplettes Kloster gekillt und niedergebrannt. Was soll ich noch tun? Augenzwinkern


Einfach weiter schreiben!!!
Ich will doch auch kein Actionspektakel. Hab ich nirgends geschrieben. Mir fehlte der "unheimliche Aspekt". Der Grusel. (Vielleicht wirkt es ja auf andere unheimlich, wenn ein ganzes Dorf besessen ist!)
"Nicht richtig trauen" bezog sich wohl auf den einen Roman, jedoch nicht auf diesen.

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Beiträge: 10965

26.10.2021 10:37
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Zitat:
Original von Myxin der Magier
Schon witzig, dass für dich quasi zu viel geschieht, für andere zu wenig,


Deshalb ja: Man kann nie alle glücklich machen, irgendwer meckert immer.
Deshalb aber auch: Die Serie sollte nicht versuchen, sich einem Autoren-Stil anzupassen, damit für jeden etwas dabei ist. Ein Autor darf gern "langweilige" (bodenständigere würde ich sagen) aber gute Romane schreiben, findet sicher auch seine Anhänger.

Ich habe aktuell das Gefühl, das versucht wird, einem sehr beliebten Co-Autor nachzueifern.

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