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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2257: Tödliche Séance
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Umfrage: JS Band 2257: Tödliche Séance
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iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9698

30.08.2021 13:39
Band 2257: Tödliche Séance
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Tödliche Séance

Noch trennten mehrere Minuten und eine noch größere Distanz Brooke Adams von der Séance, der sie beiwohnen wollte. Trotzdem lag ein beklemmendes Gefühl wie die Klaue eines unsichtbaren Drachens um ihre Brust, das nicht weichen wollte.
Zitternd atmete sie tief ein und betrachtete die Umgebung. Die Architektur des Gebäudes war zweckmäßig durchdacht. Der Flur, der vor ihr lag, war lang und besonders breit. Breit genug, um Mithäftlinge zu passieren, ohne sich zu berühren. Breit genug, um mit mehreren Beamten nebeneinander voranzustürmen, sollte das nötig sein.
Der Linoleumboden war kalt, hart und dämpfte ihre Schritte. Niemand aus der Gruppe sprach ein Wort. Trotz der Weite des Gangs fühlte sich Brooke eingesperrt, unfrei, eine dumpfe Empfindung, die ihr aufs Gemüt drückte und ihre Miene versteinern ließ ...

Geschrieben von Marlene Klein

Erscheinungsdatum: 12.10.2021

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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147889
Destero Destero ist männlich
Tripel-As


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 262

17.10.2021 19:45
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Der "schwierige" 3. JS Roman von Marlene Klein!?

Titel : Tödliche Sèance.... dazu meine erste Frage, die ich mir selbst beantworten musste. Was ist eine Sèance? Nie gehört?

Als Séance (frz. „Sitzung“) wird im Allgemeinen eine spiritistische Sitzung einer Gruppe mehrerer Personen bezeichnet, wobei unter Anleitung oder Nutzung eines Mediums mit einer behaupteten Welt der Toten und des Übernatürlichen (z. B. Geister oder Dämonen) in Kontakt getreten werden soll, um „Nachrichten“ aus dem Jenseits zu empfangen oder mit Verstorbenen kommunizieren zu können.

Ok. beantwortet.

Zum Cover. Frau Klein bekommt das 2. von Nestor Taylor gezeichnete Titelbild hintereinander.
Nicht schlecht.... Finde das Cover interessant, mal ein etwas anderer Stil, gefällt mir.

Nächste Frage , die ich mir nicht auf die schnelle selber beantworten kann? Wer ist Brooke Adams? Freundin von John? Wann hat Sie das letzte Mal mitgespielt?

Zum Roman selbst. Nachdem sich die Autorin bei mir mit dem 2. Roman "200 Seelen für Asmodis" Band 2242, ordentlich Respekt erarbeiten konnte (Meine Bewertung : gut), war ich gespannt auf den 3.Roman.

Er ist wieder sehr klein gedruckt. Also viel Text, für den man auch etwas länger braucht, da die Geschichte sehr komplex, manchmal aber auch etwas sperrig und etwas unrythmisch geschrieben ist.

Ich finde Sie oft "sehr gut", manchmal aber auch eher "geht so". Es wirkt als ob MK manchmal zu viel will, und die ganze (zweifellos gut durchdachte) Story manchmal kurz vor dem Zusammen fallen ist.

Der Roman endet dann etwas aprupt. Musste der Epilog "8 Monate später" wirklich sein???

Meine Bewertung : gut

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Horror-Harry Horror-Harry ist männlich
Foren Gott


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Beiträge: 4102

17.10.2021 21:12
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Zitat:
Original von Destero
Titel : Tödliche Sèance.... dazu meine erste Frage, die ich mir selbst beantworten musste. Was ist eine Sèance? Nie gehört?

Solche Geisterbeschwörungen, also Seancen, kommen doch in unzähligen Gruselgeschichten/-filmen vor. Der Begriff ist dir echt noch nie untergekommen?

Zitat:
Original von Destero
Wer ist Brooke Adams? Freundin von John? Wann hat Sie das letzte Mal mitgespielt?

Ihren ersten Auftritt hatte sie in JS 1903 von Timothy Stahl. Sie kam als Bekannte von Bill Connolly in die Serie.
Ihre Auftritte: 1903 / 1924 / 2006 / 2013 / 2119
(Quelle: Dämonengeists Titellisten-Thread, siehe hier: )
https://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=12330&sid=

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Myxin der Magier
Haudegen




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Beiträge: 696

18.10.2021 09:37
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Zitat:
Original von Horror-Harry
Zitat:
Original von Destero
Titel : Tödliche Sèance.... dazu meine erste Frage, die ich mir selbst beantworten musste. Was ist eine Sèance? Nie gehört?

Solche Geisterbeschwörungen, also Seancen, kommen doch in unzähligen Gruselgeschichten/-filmen vor. Der Begriff ist dir echt noch nie untergekommen?[/URL]


Ich glaube, das war ein Seitenhieb auf die Schreibweise im Detail.

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Bücher, Bücher ... hunderttausend Bücher!

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JensIch


Dabei seit: 06.12.2018
Beiträge: 9

18.10.2021 18:09
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Naja wenn man nichts besseres zu tuen hat,als auch den kleinsten Fehler zu suchen,dann gute Nacht !

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Destero Destero ist männlich
Tripel-As


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 262

18.10.2021 18:57
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Zitat:
Original von Horror-Harry
Zitat:
Original von Destero
Titel : Tödliche Sèance.... dazu meine erste Frage, die ich mir selbst beantworten musste. Was ist eine Sèance? Nie gehört?

Solche Geisterbeschwörungen, also Seancen, kommen doch in unzähligen Gruselgeschichten/-filmen vor. Der Begriff ist dir echt noch nie untergekommen?

Geisterbeschwörungen habe ich schon mit 18 durchgeführt (leider erfolglos)

Zitat:
Original von Destero

Wer ist Brooke Adams? Freundin von John? Wann hat Sie das letzte Mal mitgespielt?

Ihren ersten Auftritt hatte sie in JS 1903 von Timothy Stahl. Sie kam als Bekannte von Bill Connolly in die Serie.
Ihre Auftritte: 1903 / 1924 / 2006 / 2013 / 2119
(Quelle: Dämonengeists Titellisten-Thread, siehe hier: )
https://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=12330&sid=


OK 2119 Des Todes schwarze Federn habe ich....leider schon zu lange her....die anderen kenne ich leider nicht...trotzdem danke

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149086
Destero Destero ist männlich
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Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 262

18.10.2021 19:01
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Zitat:
Original von JensIch
Naja wenn man nichts besseres zu tuen hat,als auch den kleinsten Fehler zu suchen,dann gute Nacht !


Wir suchen hier keine Fehler..... wir stöhnen nur auf hohem Niveau.....die Kritik soll immer konstruktiv sein..... wichtig ist, das man sie wenigstens etwas begründet.... auf der anderen Seite wird auch sehr gerne gelobt!!!

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Koenig




Dabei seit: 15.10.2018
Beiträge: 931

24.10.2021 23:06
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Ich wollte eigentlich schon eher schreiben - hab den Roman nun aber 1 Woche sacken lassen...

Marlene Klein fackelt nicht lange, die Geschichte fängt direkt an und man wird als Leser gleich in das Thema des Heftes gezogen:
Eine Gefängnispsychologin hat ein paar auserkorene Einsassen (3 Mörder) sowie 2 Patienten aus ihrer Praxis in der Stadt zu einer offiziellen Sceance überredet, damit die sich bei ihren toten Opfern nochmal entschuldigen können.
Hmmm... ok. Für mich war da insgesamt der größte Knackpunkt. Ich kann das einfach nicht glauben, dass man sowas (eine Seance) offiziell anleiern kann. Die Psychologin muss doch mit der Idee an die obersten Stellen treten und die entsprechenen Gefangenen dann auch noch dazu in einem Raum zu versammeln. Da es sich bei diesen Einsassen um Mörder handelt kann ich das erst recht nicht verstehen, dass sowas durchgeführt werden kann. Außerdem werden ja auch noch 2 Patienten mit hinzugezogen. Da müsste jemand wie die Gefängnispsychologin doch eher belächelt werden bei sowas. Ich bezweifel einfach das so eine Aktion umsetzbar ist. Wobei ja auch noch ein Filmteam dabei ist und die ganze Sache drehen will. Für die Internet-TV-Sendung "Brookes Spooks"...

Wie auch immer, die machen das. Und dazu treffen sich alle spät Abends im Fitnessraum der Haftanstalt... Da gibt es nämlich einen großen Spiegel.
Das Ritual wird dick inszeniert. Mit Kerzen und ansonsten ohne Licht. Alle an die Hände fassen, Augen zu und die Psychologin ruft die Toten... Ich mag sowas. Auch wenn die Umstände ziemlich abstrus sind.
Ich hatte eigentlich noch nicht damit gerechnet, aber es trat dann doch genau das ein: Die Toten melden sich und erscheinen als Geister im Spiegel. Ah, das ist ja einfach.


Jetzt geht es zur Sache, denn der eine Geist haut mit der Hand von innen gegen die Spiegelscheibe. Immer wieder, bis sie irgendwann risse bekommt und schließlich an einer Stelle aufbricht.


Ich habe diesmal bewusst Spoiler in meinem Text eingesetzt, denn die Geschichte lebt von seinen spannenden Momenten. Das alles ist richtig gut geschrieben und auch beschrieben. Hat mir sehr gut gefallen und ich war voll in die Story eingetaucht. Gut gemacht Frau Klein!

Natürlich werden John & Suko auf den Fall angesetzt. Die Moderatorin des Filmteams ist außerdem Brooke Adams, eine alte Bekannte von unserem Obergeisterjäger.

Die Komplexität des Romans wird mir jetzt erst richtig bewusst, während ich alles Revue passieren lasse und und hier abtippe. Somit wird mir auch klar, dass es unmöglich ist hier alles wiederzugeben. Es geht einfach nicht. Dann kann ich die Geschichte auch gleich nochmal erzählen...

Im Heft gibt es Kriminalinhalte und einen dämonischen Pakt. Außerdem wird nicht mit Blut gespart... Es kommen einige Wendungen und Suko muss ordentlich leiden... Ein magisches Artefakt wird benutzt und ein alter Gegner meldet sich zu Wort.

Die ganzen Ideen sind wirklich gut, auch wenn mir nicht alle in ihrer Umsetzung gefallen haben. Es geht z.B. um "Nahtoderfahrungen" und ich teile einfach in der Hinsicht die Meinung der Autorin nicht. (Aber das ist halt auch irgendwie Geschmackssache. Niemand weiß ja wie es wirklich ist...)
Bis zu dieser Szene war alles für mich eine sehr gute Geschichte. Aber ab da wird es mir irgendwie zu viel.

Die Autorin trumpft mit Sinclair-Wissen auf und verweist auch auf einige ältere Romane, zu denen sie auch noch kurz die Inhalte wiedergibt. Sowas ist cool.




Meine Bewertung endet insgesamt mit einem GUT. Einen gutem Gut.
Alleine schon, weil er einfach unheimlich super geschrieben war und ich alles super lesen konnte. Das ist mir äußerst positiv aufgefallen und muss hier erwähnt werden.
Ansonsten hat hat die Bewertung keine handwerklichen Begründungen sondern ist in diesem Fall hauptsächlich reine Geschmackssache.

Das Cover war wohl eine Spezialanfertigung von Nestor Taylor. Sehr gelungen und man kann sich das Bild lange anschauen. Es gibt viel zu sehen. Sind ja auch ziemlich viele Charaktere drauf und die Szene kommt auch im Roman vor. Jedoch ist dieses prallgefüllte Cover vermutlich nicht so der schnelle unheimliche Blickfang im Regal. Naja, ich fand es jedenfalls klasse umgesetzt.

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149207
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

26.10.2021 10:41
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Geisterreporterin Brooke Adams ist bei einer Séance in einem Gefängnis dabei, weil sie eine Webdoku dreht. Alles Mörder, die sich nun bei den Seelen ihrer Opfer entschuldigen wollen. Diese Ausganglage finde ich sehr „experimentell“. Nicht nur die Geisterbeschwörung unter Sträflingen in einem Gefängnis, sondern auch dass ein Filmteam dabei ist. Gefängnispsychologin Julianne McPherson meint aber, das hilft irgendwie. Wieso ist die gute Frau Expertin für sowas, lernt man das neuerdings im Studium?

Egal, das Spektakel beginnt. Natürlich geht die Sache gewaltig schief und ein wütender Geist betritt diese Welt. Nie im Leben hätte Brooke damit gerechnet, dass der Geist hinter dem Spiegel diese Grenze übertreten und ins Diesseits eindringen könnte. Und doch war es so. Nach allem, was sie in der Serie schon erlebt hat und durch ihre Tätigkeit als Geisterreporterin sollte sie eigentlich nicht so ahnungslos sein. Es kann doch nicht sein, dass eine Knastpsychologin mehr weiß als Brooke. Das Gespenst reißt einem der Häftlinge das Herz heraus und verschwindet dann wieder im Spiegel. Brooke benachrichtigt sofort den Geisterjäger, der mit Suko anrauscht und die Sache untersucht. Würden die Geister wieder erscheinen? In anderen Spiegeln vielleicht? Waren die anderen Teilnehmer in Gefahr?

Unter den Mördern sind zwei Patienten von Doc McPherson, die nicht schuldig gesprochen wurden. Denen wollen John und Suko zu Hause einen Besuch abstatten. Eva Corleone am Strand eingeschlafen und ihr Baby wurde vermutlich von den Fluten verschlungen. Benjamin Sutton löst bei John direkt das typische Bauchgefühl aus. Irgendwas stimmte nicht mit Sutton. Er behauptet, niemanden getötet zu haben. Es war alles nur ein schlimmes Missverständnis und er saß sechzehn Jahre lang unschuldig im Gefängnis.

Am Abend ist Julianne McPherson bei ihrer Patientin Eva zu Hause, um ihr emotionale Unterstützung zu gewähren. Oder steckt mehr dahinter? Sie scheint einen Angriff der Gegenseite zu provozieren. Der dann auch erfolgt.

John ahnt davon nichts und beschäftigt sich am nächsten Morgen mit einem lustigen Zahlenrätsel. Das passte nicht zusammen. Erst recht nicht, wenn Sutton unschuldig war. Sieben. Oder hatte Brooke sich getäuscht, und es waren doch fünf? Oder auch nur vier? Fünf Mörder. Für jeden einen beschworenen Geist. Brooke will sieben gesehen haben, wenn Benjamin Sutton wirklich unschuldig ist, müssten es nur vier sein. Aber einer der anderen Mörder hat drei Menschen auf seinem Gewissen, sind ihm dann auch drei Geister hinter dem Spiegel erschienen oder nur einer? Wenn das das Mysterium des Romans ist, dann Tschüss. Ich komme mir eher vor wie im Schulunterricht. Suko rätselt fröhlich mit und wirft noch mehr Theorien in den Raum. Sollten wirklich sieben Geister erschienen sein, kann Nummer sieben nur noch Brooke oder McPherson zugeordnet werden.

Wer von den Frauen ist eine Killerin? Ist Benjamin Sutton wirklich unschuldig? Sind dem Dreifachmörder drei Geister erschienen oder nur einer? Oder ist diese ganze theoretische Rechnerei am Ende für’n Arsch? Interessiert mich echt nicht!

Suko fährt zu Julianne McPherson, um sie auszuquetschen. Sie ist alles andere als auskunftswillig, als er darauf zu sprechen kommt, ob durch sie mal ein Mensch zu Tode gekommen ist. Ok, das ist weder verwerflich noch auffällig, bei so einer Frage. Dann schleicht sie sich aber von hinten an und spritzt Suko ein Betäubungsgift. McPherson hatte ihn völlig überrascht, überrumpelt wie einen Anfänger. Gerade bei Suko bezweifle ich sowas. Natürlich hat sie das starke Sedativum auch direkt bei sich im Praxisraum herumliegen.

John befindet sich indes bei Brooke Adams und schaut sich das Filmmaterial der Geisterbeschwörung an. Eigentlich hat er aber noch ein anderes Anliegen. Brooke explodierte fast. „Bist du komplett bescheuert, John? Ist dir bewusst, was du mir unterstellst?“ Auch hier, eine für mich nachvollziehbare Reaktion auf den Tötungs-Vorwurf. Aber zurück zum Videomaterial. Darauf ist am Ende zufällig zu sehen, wie ein Gefängniswärter dem getöteten Insassen eine alte Münze aus der Hosentasche zieht., auf der eine römische Sieben abgebildet ist. John ahnt schon wieder schlimmes. “Dein berühmtes Bauchgefühl?“, fragte Brooke und legte grinsend den Kopf schief. Die Geisterreporterin hat sich aber schnell wieder beruhigt. John hat jedenfalls keine Ahnung, aber er rät fröhlich mit irgendwelchen Theorien herum. Am Ende landet er bei Eva Corleone und damit natürlich mitten im Schwarzen. Jetzt hätte ich wirklich gerne gewusst, was Suko bei McPherson herausgefunden hatte. Der meldet sich nicht und schon wieder ist da dieses JS-Bauchgefühl. Also fährt er mit Brooke zu der Psychologin.


Puh, erst die erste Hälfte des Abenteuers geschafft? Das zieht sich dieses Mal aber ziemlich. Vielleicht hilft eine kleine Lesepause, um mit mehr Motivation den Rest zu schaffen? Nach zwei Tagen habe ich tatsächlich mehr Luft und auch Interesse für das restliche Heft.

Julianne McPherson hat den bewusstlosen Suko irgendwie in eine Hütte verschleppt, ohne dass es jemandem aufgefallen ist. Sie erzählt ihm von ihrem Meister Zhang Bai, den sie mit der Münze und der Seance von den Toten erwecken will. Zhang Bai soll dann Sukos Körper erhalten. “Das wird nicht funktionieren. Wir werden Sie und Ihren Meister aufhalten.“ Julianne McPherson fährt nun zu Benjamin Sutton, damit er als nächstes stirbt. Bevor der große Meister zurück kehren kann, muss es alle die an der Seance teilgenommen haben, erwischen.

John und Brooke finden Julianne McPherson in ihrer Praxis nicht. Dafür ruft Glenda an und berichtet von der toten Eva Corleone. Und Suko ist auch verschwunden. Die Helden haben keinen Anhaltspunkt, also muss der Zufall helfen. Julianne McPherson ruft Brooke an und bittet um ein Treffen. Sie und John wissen nun aber, dass die Therapeutin ein doppeltes Spiel spielt und sind auf die Falle vorbereitet. Julianne hat auch die Leichen der von den Geistern ermordeten irgendwie in den Fitnessraum des Gefängnisses geschleift. Nun soll auch Brooke hier sterben. “Hab keine Angst, es geht ganz schnell. Gleich ist es vorbei. Alles ist gleich vorbei, um genau zu sein.“ John kommt in letzter Sekunde dazu, als Juliannes Wärter-Gehilfe Brooke erledigen will. Da bricht ein Geist aus dem Spiegel im Raum hervor, aber er tötet Julianne und nicht Brooke. Die Psychologin findet sich in der Dimension ihres Meisters wieder. Einige Seiten sind es ja noch, das kann nicht das Finale gewesen sein. “Du hast versagt. Die Adams lebt!“ Zhang Bai will sich selbst um die Angelegenheit kümmern. Ich dachte, solange Julianne ihn nicht durch die Opfer beschwört, kann er eh nichts machen? Er zeigt sich am Spiegel und John ist so neugierig, dass er dicht herantritt. Ich sah ihn an. Er sah mich an. Einen Moment zu lange nur blickte ich in seine kalten Augen. Ich erkannte ihn – und war doch bereits verloren! Durch diesen Blick kann der Meister John irgendwie übernehmen. Wenn das so einfach ist, wieso dann das Theater vorher? Es funktioniert selbst beim Geisterjäger mit dem Kreuz. Er wendet sich gegen Brooke…und erschießt sie? Mhh, daran kann ich nicht wirklich glauben. Sie befindet sich jedenfalls für kurze Zeit im Jenseits, wo sie auf ihren ehemaligen Freund Tim trifft. Er zeigt ihr, wo genau der gefesselte Suko sich befindet. “Dann präge dir diesen Ort gut ein, Honey. Und gehe zurück in die Welt der Lebenden.“ Ah, ihr Tod war also nur ein weiteres Mittel, um die Helden auf die richtige Spur zu bringen. Jetzt da es genug Opfer gibt, darf eine Seele zurück auf die Erde. Das sollte Zhang Bai sein. Aber die Seelen der Toten wollen ihn nicht gehen lassen und geben dafür Brooke diese Chance. Wieder sowas, nach dem Motto hätte der ganze Plan der Beschwörung keinen Sinn, wenn irgendwelche anderen Seelen Zhang Bai einfach daran hindern könnten, die Totenwelt zu verlassen.

John macht sich indes wieder einmal Vorwürfe. Er wurde von der anderen Seite manipuliert und hat eine unschuldige Frau und Freundin erschossen. Ein weiteres schweres Päckchen auf seinen Schultern. Und was mit Suko ist, weiß auch niemand, vielleicht ist der ebenfalls tot oder gefangen und verhungert jetzt elendig irgendwo. Beide Probleme sollen sich gleich auflösen. Brooke erwacht und schildert dem Geisterjäger, wo Suko sich befindet. Wie schön.

Acht Monate später ist ein gewagter Epilog bei einer Heftserie, wo jede Woche ein neuer Roman erscheint. Da kann einiges passieren, damit dieses Kapitel nicht mehr passt. John ist mit Purdy beim Sohn von Benjamin Sutton, um einem nebensächlichen Detail zu einem guten Ende zu verhelfen. “Er war unschuldig, Mister Sutton. Die neuen DNA-Beweise und Aussagen von neuen Zeugen waren eindeutig.“ Toll. Aber hätte es das jetzt gebraucht?

Bevor ich zu meinem Fazit komme, noch kurz. Zhang Bai ist eigentlich Saladin, der durch Julianne McPherson ins Leben zurückkehren will. Wieso diese Namensänderung? Um den Leser mit einer Enthüllung zu schocken, schon klar. Macht aber eigentlich keinen Sinn.



Irgendwie…ich weiß nicht, was ich von diesem Roman halten soll. Er konnte mich an keiner Stelle packen, sowohl handwerklich als auch erzählerisch. Zu viel Herumgeeire. Ich mag ja ruhigere Romane ohne zu viel Action, aber hier hat mit der Grusel gefehlt. Saladin als Enthüllung hätte ich ebenso wenig gebraucht wie Brooke, wobei die schon eher in die Geschichte passt. Haufenweise billige Heftromanzufälle. Marlene Klein ist für mich in der unteren Riege der Co-Autoren, daher erwarte ich gar nicht so viel von ihr. Aber mit ihren „200 Seelen für Asmodis“ hat sie bewiesen, dass sie ihre Schwächen mit einer soliden Rahmenhandlung ausgleichen kann. Dem Abenteuer habe ich 6,5 Punkte gegeben. Ihrem Drachenbaby-Roman fälschlicher Weise 6 Punkte, die ich später auf 3,5 Punkte nach unten korrigierte, weil die Konkurrenz an neuen Co-Autoren so stark ist. Hier zeigt sich, dass das passt. Diesen Roman würde ich zwischen ihren beiden anderen Abenteuern einordnen. Nicht schlecht, aber irgendwie für mich belanglos.großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff (4,5 von 10 Kreuzen)

__________________
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Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Dämonenkiller
2. John Sinclair
3. Tony Ballard

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149234
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Beiträge: 2449

02.11.2021 17:59
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Der dritte John Sinclair Roman von Marlene Klein, also ihr 'Master of puppets großes Grinsen
Leider wurde es aber ein 'St. Anger'

Schon zu Beginn wurde ich von den vielen Adjektiven davon abgehalten, eine Lesefluss aufzubauen. Manche Beschreibungen sind einfach zu viel. Klar möchte man als Autor mit einem breiten Wortschatz beeindrucken, aber hier ging es für mich nach hinten los. Mir kamen viele Umschreibungen, Beschreibungen, Adverbiale und Adjektive einfach überfrachtet vor.

Für mich zog sich der Roman arg in die Länge. Als Brooke auf Seite 49 im Fitnessraum eingesperrt war, dachte: Mist... noch 10 Seiten und tatsächlich wirkten diese auf mich wie ein in die Länge gezogener Kaugummi.

Diese Jenseits-Begegnung zwischen Brooke und Tim war zu viel für mich. Love-Stories und 'ich vergebe dir'-Sachen sind einfach nix für mich. großes Grinsen

Das mich alten Sack, so eng und klein beschriebene Seiten sehr anstrengen, dafür kann die Autorin ja mal nix. Augenzwinkern

Leider konnte ich bisher auch keinen 'Stil' bei Marlene ausmachen, vielleicht ist sie ja auch noch in der Findungsphase Augenzwinkern

edit: das lautmalersiche 'WUMMS' & 'KLIRR' am Anfang fand ich sehr störend. Ich musste unweigerlich an die Serie Batman & Robin denken, die immer diese Zeichentrick-Zwischensequenzen hatte mit KA-POW, SOK, KLONK die Kampfszenen untermalte... und natürlich an den Künstler Don Martin aus den MAD-Hefte mit Zappa-Dong & Flapperdabb großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen

__________________

God is the name of the cold, dead silence that answers the prayer of a child being molested.

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Tulimyrsky am 18.11.2021 17:30.

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lessydragon lessydragon ist männlich
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11.11.2021 00:21
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So, zweiter Versuch, meine erste Rezi hat mich das System schön schreiben lassen und dann komplett vernichtet.

Also, ich kam in diesen Band nur schwierig rein, weil sich der Sinn des Ganzen erst später erschloss und die Seance dann sogar eine geschickte Idee war. Während ich zuerst verwundert war, wie leicht eine Seance zu den Geistern führt macht es nach der Auflösung dann zumindest wieder Sinn und ist gut ausgedacht. Das ganze dienst also der Rückkehr eines Altbekannten, die aber Gott sei dank scheitert, denn ich war froh, dass er nicht mehr dabei ist. Eine ominöse Münze aus der biblischen Apokalypse ist also der Katalysator.

Das ganze ermittelt sich also mit Suko und John so nach und nach zur Auflösung und hat so seine dramatischen Seiten, sowohl für die Protagonisten als auch unsere Helden.
Ich fand den Epilog dazu sogar ganz gelungen, denn im Band ist ja schon anzunehmen, dass an dem Vorwurf gegen einen Teilnehmer wohl nichts dran ist, er aber trotzdem im Knast war und gebrochen ins Leben zurückkam. Auch wenn es ihm nichts mehr brachte war das Aufsuchen seines Sohnes zur Klarstellung doch ein gelungener Abschluss.

Überrascht war aich auch von dem Ableben von Brooke Adams, wobei ich die Auflösung und das Warum dazu dann wieder echt gelungen fand.

Die Dramatik um Suko war auch mehr als gelungen, man wußte ja schon gar nicht mehr, woraus man noch Hoffnung zur Rettung schöpfen sollte.

Man merkt, ich will nicht zu viel verraten, daher mehr drum herum geschrieben, ich habe dem Ganzen ein Gut gegeben.

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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Beiträge: 3741

18.11.2021 16:37
RE: Band 2257: Tödliche Séance
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Handlung: Dieses Mal beendete der Anruf der Web-Reporterin Brooke Adams einen gemütlichen Abend mit dem John, Suko, Shao und Glenda das Wochenende einläuten wollten. Brooke hatte einer ungewöhnlichen Séance in einem Londoner Gefängnis beigewohnt. Eine Gruppe sogenannter Mörder sollte damit die Gelegenheit erhalten sich bei den Geistern ihrer Opfer für ihre Taten zu entschuldigen. Das Vorhaben funktionierte nicht. Stattdessen gelang einem Geist der Übergang in die Realwelt und er tötete seinen vermeintlichen Mörder. John und Suko nehmen die Ermittlungen auf und können nicht verhindern, dass es unter den Teilnehmern, der von Julianne McPherson geleiteten Séance, schon bald ein zweites Todesopfer gibt. Das Video, welches von Brooke`s Kameramann während der Sánce aufgenommen wurde, bringt John auf eine entscheidende Spur. Ist es Zufall dass Suko, der die Psychologin Dr. McPherson befragen wollte, nicht mehr zu erreichen ist? Und welche Bedeutung hatte die Münze, die ein Vollzugsbeamter aus der Tasche des ersten Mordopfers geholt hatte?

Meinung: In diesem dritten Roman, den Marlene Klein für die Sinclair-Serie geschrieben hatte, wurde auch die Web-Reporterin Brooke Adams wieder berücksichtigt. Aufgrund des Titels passte sie logischerweise auch bestens in die Handlung. Eine Séance harmonierte jedenfalls gut mit ihrer Sendung Brooke`s Spooks. Marlene hatte also für ihren dritten Roman erneut ein ganz anderes Thema ausgesucht, als bei ihren vorherigen Romanen. Die Idee dass eine Séance organisiert wurde, bei der sich Mörder bei ihren Opfern entschuldigen sollten, war auf jeden Fall nicht alltäglich sondern originell gewesen. Allein die Umsetzung war zunächst nicht besonders gelungen gewesen.

Es tut mir leid ,aber mir hatte es schon sehr früh im Text nicht gefallen, dass Marlene die Teilnehmer an der Séance nicht mit ihren Namen vorstellte, sondern nach ihrem Aussehen oder ihrer Kleidung Spitznamen erfand. So gab es dann Namen wie zum Beispiel: Goldrandbubi, Blümchenkleid, Basecap, der Dicke, der Großvater usw. Ich fand diese Bezeichnungen kindisch und respektlos. Man kann vielleicht mal einen Spitznamen, an passender Stelle, in einen Text einbauen. Aber meiner Meinung nach nicht in dieser Häufigkeit. Erst später bekamen die Personen mehr Profil, als endlich ihre richtigen Namen verwendet wurden. Trotzdem war es nicht gerade feinfühlig gewesen, eine schwer traumatisierte Frau wie Eva, die auf tragische Weise ihren älteren Sohn verloren hatte, ständig als Heulsuse oder Heulboje zu bezeichnen. Liebe Leni, das war für mich voll daneben gewesen und gerade von einer Frau hatte ich in dieser Beziehung mehr Empathie erwartet.

Auf der Seite 12, rechte Spalte oben, war ich dann über die Beschreibung der Julianne McPherson gestolpert. Sie trug einen Kurzhaarschnitt und die längeren Ponyfransen steckten keck hinter den Ohren. Wie sollte dass gehen? Ich bin nicht vom Fach und erst recht kein Damenfriseur, aber soweit ich weiß wird ein Pony doch über der Stirn getragen. Wie sollten dann diese Haare hinter die Ohren gesteckt werden? Auch bei dem folgenden Satz, von Seite 15 linke Spalte unten und rechte Spalte oben, fehlte irgend etwas: „Gerade rechtzeitig , um die Wohnungsklingel zu hören und zu sehen, wie Benjamin den Besuch, wahrscheinlich Dr. McPherson, die sich ja angekündigt hatte, hereinzulassen.“ ich hatte den Satz gefühlt zehnmal gelesenen, vollständig konnte er aber nicht sein. Die zahlreichen WUMMS & KLIRR-Ausdrücke, während der Sánce, hätten besser in einen Comic gepasst. In diesem Roman störten und nervten sie nur. Auch die Séance selber wirkte in der Beschreibung wenig professionell.

Mit zunehmender Dauer wurde der fehl gestartete Roman aber merklich besser. Es schien fast so, als ob sich Marlene erst einmal warm schreiben musste. Sprachlich würde es einen noch besseren Eindruck machen, wenn das Wort „doof“ weniger häufig verwendet werden würde. Den Spannungsfaktor würde ich mit mittel bezeichnen.

Dass die Psychologin nicht ganz koscher war und etwas zu verbergen hatte wurde mir sehr schnell klar. Obwohl die Frau in der Geschichte aus der Vergangenheit mit dem Kosenamen Honey getarnt wurde, war ich mir sicher gewesen, dass es die Geschichte von Julianne gewesen war. Der Ausdruck heimtückische Gehirnverdreherin für Julianne war wirklich gut und zutreffend gewesen. Julianne`s wahres Motiv hatte dann allerdings doch noch mal für eine unerwartete Überraschung gesorgt. Das sollte nicht die einzige unerwartete Wendung bleiben. Ich war mir so sicher gewesen wie alles zusammenhing. Doch dann musste ich doch noch erkennen, dass es Marlene gelungen war mich kräftig zu täuschen. Mein Kompliment liebe Leni, dass war Klasse gewesen. Viele herzliche Grüße an dieser Stelle. Erst kam der Schock als der hypnotisierte John Brooke Adams einfach niedergeschossen hatte und dann folgte die Erkenntnis das Brooke Honey gewesen war. So kann es kommen. Ich war mir tatsächlich zu sicher gewesen. Es ist aber gut so, wenn man nicht immer alles vorhersehen kann, sonst würde das Lesen ja langweilig.

Trösten konnte ich mich damit, dass ich schon frühzeitig die Identität des Meisters erkannt hatte, der sich anschickte das Totenreich zu verlassen, aber letztlich Brooke den Vortritt lassen musste. Hypnose, Glatze, diese Hinweise sollten genügen damit der regelmäßige Sinclair-Leser weiß, wer hier gemeint war. Es war eine tolle Idee diese Figur in den Roman einzubauen. Im letzten Kapitel wurde Benjamin Sutton zumindest posthum noch vom Vorwurf entlastet ein Kindermörder zu sein. Damit blieb im Roman keine Baustelle hoffen.

Die Gesamtbewertung fiel mir am Ende etwas schwer. Hatte das auffallend schwache erste Drittel des Romans eventuell eine andere Person geschrieben? Schwacher Beginn, stetig besser werdend, am Ende ein tolles Finale. Ich gebe für Marlenes Roman insgesamt die Note 3 = Befriedigend und damit dann 3 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich mit einem guten Mittel abgestimmt.

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07.01.2022 10:29
RE: Band 2257: Tödliche Séance
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Eine Psychologin die im Fitness-Studio eines Gefängnisses eine Seance veranstaltet und dazu eine Reporterin samt Kameramann einlädt??! Liebe Fr. Klein, das geht nicht, Und das geht auch mit viel Phantasie und erzählerischer Freiheit nicht. Da ist ja das Auftauchen einer geheimnisvollen Insel vor der Küste Amerikas noch um einiges realistischer.

Der Rest des Romes wurde hier schon mMn. sehr treffend mit "sperrig" beschrieben. Das trifft es ganz gut.


Wertung: ein wohlwollendes "Mittel".

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Grüße aus Österreich Winke

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07.03.2022 23:56
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Spiegel stellen oft Tore oder Übergänge in andere Welten oder Dimensionen dar.
So war es auch bei der tödlichen Séance.
Die Idee an sich fand ich sehr gut, zumal dann meistens auch etwas von so einer Beschwörung ins Diesseits gelangt, das dann für Unheil sorgt.

Hier hat Brooke Adams, von "Brooke's Spook's" drum gebeten, bei so einer Séance zugegen sein zu dürfen. Zusammen mit ihrem Kameramann Jake Stevenson.
Gefängnispsychologin Julianne McPherson, will die Séance leiten, während drei Gefängnis-Insassen, sowie zwei Patienten von außerhalb die "Versuchskarnickel" sind.

Das Setting in Form des HMPS-Gefängnisses und besonders des Fitnessraums wurde schön bildlich beschrieben.
Einzig die Titulierung der Anwesenden anhand ihrer Klamotten (die Marken-Kappe, das Blümchenkleid, die Goldrandbrille), ihres Aussehens (die graue Halbglatze, der Dicke) bzw. ihrer Gemütsverfassung (die Heulsuse) war nicht so meins.
Außerdem hab ich mich gefragt, ob sowas generell überhaupt legitim ist … nicht die ungewöhnliche Tatsache, eine Séance in einem Gefängnis durchzuführen, sondern eher, das auch zu filmen und zu senden. Zumindest müssten ja Gefängnis, die teilnehmenden Insassen, sowie die beiden "Privat"-Patienten ihr Einverständnis gegeben haben … und das bezweifle ich, gerade bei Eva Corleone.
Ich mag mich irren, aber es wirkte auf mich beim Lesen, als wäre es nicht rechtens.

Die unheimliche Situation bei der Beschwörung kam ebenfalls gut rüber, egal ob es jetzt durch die Beschreibungen an sich war oder durch die Empfindungen der Probanden.
Mittelpunkt war ein großer Spiegel, hinter dem die Silhouetten der Geister erschienen.
Die Anwesenden sollten an die Person denken, die sie getötet hatten. Ergo müssten die Geister die Opfer gewesen sein, die wie auch immer ums Leben kamen. Nur waren es sieben Geister, aber lediglich fünf der Anwesenden sollten an die Toten denken, wie Brooke auffällt.
Das gab schon ordentlich Anlass zu Spekulationen, wer da wohl noch an wen gedacht, bzw. wer von den anderen ebenfalls jemanden getötet haben könnte …
Fand ich gut! Es war nicht von Anfang an klar, wieso und warum da mehr Geister waren, als defakto erscheinen sollten.
Dann die bedrückend unheimliche Situation, als von Geisterseite gegen den Spiegel gehämmert wird.
Sehr cool … und auch spannend!

Die Anwesenden geraten in Panik, während die Spiegelscheibe schließlich nachgibt, klirrend zu Bruch geht und die Scherben sich auf den ausgelegten Matten verteilen. Ein Geist schnellt hervor und tötet den ältesten der Gefangenen, der uns als die graue Halbglatze, der Aristokrat, der Herzchirurg bekannt war. Der Geist tötet ihn aber nicht nur, er reißt ihm bei lebendigem Leib das Herz raus und nimmt es mit.
Tolle Szene, die da beschrieben wurde und echt unheimlich. Man konnte das Grauen, das die Anwesenden ereilte, förmlich spüren.
Ein Problem hatte ich allerdings mit dem Spiegel, der ja zerborsten war … und hinter dessen Spiegelfläche die anderen Geister weiter rumschwirrten. Wie kann das, wenn die Scheibe doch kaputt war? Hab ich da was falsch verstanden? Aber ein Satz später wurde mir nochmal bestätigt, dass der Spiegel tatsächlich geborsten war … wie also konnten die anderen Geister weiter hinter einer intakten Spiegelfläche umher schwirren??

Brooke schaltete nach diesem Erlebnis John und Suko ein.
Im weiteren Verlauf wird auch nach und nach bekannt, was es mit den Tötungsdelikten von Eva Corleone und Bejamin Sutton auf sich hat. Auch hier fand ich gut, dass das nicht von Anfang an klar war. Umso trauriger fand ich dann, als es Eva ebenfalls erwischte … und sich allmählich hervorschälte, dass Julianne McPherson wohl dahinter steckte!
Ich hatte mich eh gefragt, wieso sie so eine Beschwörung durchführen konnte … ob sie es gelernt oder sich schlichtweg selbst angeeignet hatte und vor allem, wozu?
Aber auch das wurde aufgeklärt, sehr zu Sukos Leidwesen, der der werten Psychologin auf den Zahn fühlen wollte und dabei von ihr überrumpelt wurde.
Zuerst hab ich noch gedacht, wieso die Schnepfe es schafft, unseren coolen Suko so banal auszutricksen. Aber da sie medizinische Hilfsmittel benutze, war es auch wieder ok.

Dazwischen die tragische Geschichte von Honey und Tim, der bei einem Unfall ums Leben kam.
Wer ist Honey? Mich beschleicht eine vage Ahnung …

Zur gleichen Zeit, als Suko ausgeschaltet wird, sieht sich John mit Brooke und Jake das Video an. Nachdem er die Web-Reporterin auch von der Überlegung der Anwesenheit von sieben Geistern in Kenntnis setzt, die er, Shao und Suko ersonnen haben, ist sie erstmal empört. Natürlich ist es merkwürdig gewesen, dass fünf Leute sich bei den Geistern der Getöteten entschuldigen sollten, aber sieben erschienen sind. Nur Brooke und die McPherson kamen noch infrage, um Geister auftauchen zu lassen. Obwohl es ja angeblich nur funktionieren sollte, wenn man auch an "sein Opfer" dachte.
Doch während Suko die Erklärung von Julianne bekommt, reimen John und Brooke sich das meiste zusammen, weil sie auf dem Video entdecken, dass der Tote eine Münze mit der röm. Zahl VII in der Tasche hatte.
Die Münze diente und dient als Markierung für den Geist, sich des Herzens eines potenziellen Opfers zu bemächtigen … um dem Teufel sieben Seelen im Austausch für das Leben des Meisters zu geben.
Des Meisters … Suko erfährt von Julianne, dass sie Kontakt zu Zhang Bai hatte, die ihr eine interessante Geschichte von der Auferstehung des Meisters erzählt hat. Spätestens da wurde dann auch mir so langsam klar, wer denn dieser ominöse Meister sein könnte …

Als Suko so allmählich vermisst wird und John ihn sucht, entdeckt er dessen BMW, aber nicht ihn selbst. Suko bleibt verschwunden. Die Lage spitzt nochmal gewaltig zu, als die McPherson und ihr Gehilfe einen Plan austüfteln, um möglichst schnell alle sieben Seelen zu sammeln, Suko als Körper für den Meister zu benutzen und auch Brooke nebenbei aus dem Weg zu räumen.
Dazu will sie nochmal pro forma ne Séance mit den Überlebenden der letzten abhalten. Also den beiden Gefängnisinsassen, Corleone, Sutton …. und Brooke. Spätestens da wusste sowohl Brooke, als auch John, dass die Psychologin involviert war, denn Eva Corleone war ja schon tot …

Hier war allerdings plötzlich vom Wormwood Srubs Gefängnis die Rede. Mooooment … am Anfang hieß das Teil doch noch HMPS … ?!
Vorweg schritt eine Beamtin des Gefängnisses, des HMPS, "Her Majesty's Prison Service".
Ich hatte mich bisher nicht über die Gefängnisse Großbritanniens, sämtliche Bezeichnungen, etc. informiert und war etwas überrascht. Gehen die jetzt für die zweite Séance mit denselben Gefangen in nen anderen Knast? Das würde aber mit dem beschriebenen Fitnessraum nicht ganz zusammenpassen, der ja schon bekannt war.
Also hab ich Google befragt und eine entsprechende Antwort gekriegt: das Wormwood Scubs Gefängnis untersteht quasi dem HMPS. Somit hatte mich die Bezeichnung am Anfang, dass das Gefängnis selbst als "HMPS" betitelt wurde, übelst in die Irre geführt!
Dabei wurde ja gerade am Anfang so detailliert auf alle anwesenden Personen eingegangen, dass ich auch angenommen hätte, dort den Namen des Gefängnisses zu finden. Da aber "nur" HMPS erwähnt wurde, war das für mich auch der Name des Knasts (wobei mich das mit dem Service im Titel schon gewundert hatte^^) … der dann aber "HMP Wormwood Scrubs" lauten müsste und die dort angestellten Beamten halt dem HMPS unterstehen …
Jetzt weiß ich ja Bescheid, es handelt sich um ein und dasselbe Gefängnis und die Séance kann starten …

… die dann im Endeffekt noch heftiger wirkte, als die erste. Hier waren die beiden Insassen bereits tot, was Brooke schon wunderte. Sie konnte ja nicht ahnen, dass McPherson sich ebenfalls zu den Opfern zählte und sie, Brooke selbst, auch zu einem solchen auserkoren hatte.
Es geht alles ganz schnell, aber man kann durchaus folgen.
McPherson will, dass Blackwood, einer der involvierten Beamten, Brooke die Münze unterjublelt. Brooke ruft nach John, der sich in der Nähe versteckt hat. Die zweite involvierte Beamtin, Vanks, ist etwas unsicherer als ihr Kollege und noch umpolbar.
Als John endlich reinkommt, spitzt sich die Lage zu: John schießt Blackwood ins Bein, damit er von Brooke ablässt, die wirft die Münze weg, McPherson schnappt sie sich kurz vor John, steht mit dem Rücken zum Spiegel, der Geist greift sich Juliannes Herz, sie ist tot.
John wird vom Meister beeinflusst, von Saladin … er erschießt Brooke und dann geht’s in die Welt hinter den Spiegel …

… zumindest für Brooke, die da ein Erlebnis der anderen, besonderen Art hat.
Das war dann gar nicht so mein Ding, gerade auch mit dem Ausgang, dem Wie und Warum und so … aber irgendwie trotzdem auch noch nachvollziehbar.
Genauso wie die Tatsache, dass Brooke schließlich sehen konnte, wo Suko sich befindet.
Sie trifft dort auf ihren damaligen Freund … Tim … also war Brooke Honey!
Letztendlich konnte Brooke zurückkehren, weil die Geister der Toten es beschlossen hatten, der Meister nicht … und auch Suko konnte gefunden und gerettet werden … nachdem die schwer verletzte Brooke nach der OP und dem Aufwachen John noch den entscheidenden Tipp geben konnte.

Im Anschluss gibt es sogar noch was zu Benjamin Sutton, der so gesehen niemanden getötet und unschuldig im Gefängnis gesessen hatte. Sein Sohn Luis, der Jura studiert, bekommt als einziger Erbe seines Vaters die Haftentschädigung über 16 Jahre und das Angebot von Purdy Prentiss, sein Referendariat bei ihr zu absolvieren. Irgendwie schön, so ein Ende …. das mir mit der Reinwaschung Suttons viel besser gefällt, als das Jenseits Ding mit Brooke hinter dem Spiegel … (auch wenn ich ihre Rückkehr gut fand, weil ich die Figur schon irgendwie mag).
Aber das ist ja persönliches Empfinden. Mit allem anderen wurde ich trotz diverser "Meckereien" meinerseits gut+ unterhalten und fand so einige Passagen auch schön gruselig ge- und beschrieben. Ich bin auf den nächsten Roman gespannt! (der für mich aber wohl den dritten darstellt, weil ich mir blöderweise mit dem parallelen Nachlesen von "einem alten" und "einem neuen" Roman den eigentlichen dritten Roman vorweg genommen habe. Ich hoffe mal, dass das inhaltlich für den eigentlichen zweiten keine Konsequenzen hat … aber das wäre ich ja selbst Schuld^^ )

Das Cover fand ich sehr cool, allein der Stil ist so richtig meins. Die Szene kam so auch ungefähr im Roman vor, zumindest das Wesentliche. Theoretisch ist ein Gefangener und eine Frau zu viel anwesend. Aber das Setting, die Atmosphäre, die Farben, all das finde ich sehr gelungen und stimmig!

Bei den Briefen aus der Gruft ist diesmal einer vom treuen Leser und Fan Jörg dabei.
Er schreibt von den Co-Autoren, die nochmal frischen Wind in die Serie bringen und von neuen Gegnern, von denen er gerne auch weiterhin lesen würde. Leider sind davon zwei ja schon wieder passé … aber er freut sich zum Glück auch über neue, fiese Dämonen und ein paar der genannten sind ja auch noch dabei … smile Daumen_hoch

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