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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2259: Old MacKill
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Umfrage: JS Band 2259: Old MacKill
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3
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1
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Insgesamt: 10 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9679

02.10.2021 13:35
Band 2259: Old MacKill
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Old MacKill

Alles begann mit einem alten blauen Pick-up-Truck, der in Spalding auftauchte. Er war beladen mit Kürbissen, jeder einzelne ein kleines, makelloses Meisterwerk der Natur. Der weißbärtige Mann am Steuer fuhr auf den Markt, bot seine Ware an, aber niemand wollte seine Kürbisse haben, nicht einmal geschenkt. Manch einer sah den Mann an wie einen Geist. Die einen zweifelten erst, ob er es denn wirklich sei, andere erkannten ihn dagegen gleich wieder, trotz der langen Zeit, die vergangen war. Keiner konnte fassen, dass der Mann selbst so tat, als wäre nie etwas gewesen.
Am Abend fuhr der alte Mann unverrichteter Dinge wieder davon. Und als er am Ende des Tages, es schlug gerade Mitternacht, schließlich die Stadt hinter sich ließ, da war die Ladefläche seines Pick-ups leer. Der Mann am Steuer blickte zufrieden drein, auf den Lippen ein Liedchen: „Old MacKill hat eine Farm, hi-ei-hi-ei-oh. Und auf der Farm, da fließt bald Blut, hi-ei-hi-ei-oh ...“

Geschrieben von Timothy Stahl

Erscheinungsdatum: 26.10.2021

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*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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148593
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Beiträge: 10965

02.10.2021 16:15
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Wieder ein verschollener alter Bekannter. Nach 2 Jahren wieder mit dem obligatorischen Halloween-JS? Buch

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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02.10.2021 18:03
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Aber schon allein der Trailer lässt mich jubilieren Love

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Adrian Doyle Adrian Doyle ist männlich
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02.10.2021 18:24
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Cool. Daumen_hoch

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dark side dark side ist männlich
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Beiträge: 10171

02.10.2021 21:47
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Schön zu hören, dass der Stählerne doch noch ab und zu mit mischt 👍😎.

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Veritas2311
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30.10.2021 10:52
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Ein sehr schöner Halloween Sinclair. Was der Gegner genau ist, ist zu erst sehr mysteriös
doch das Ende war dann gut aufgelöst.

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Beiträge: 10965

31.10.2021 14:30
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Der eigentlich tote Kindermörder Old McKill taucht wieder auf. Kürbisse werden lebendig und hungrig auf Menschenfleisch. Brennende Kerzen in den ausgehöhlten Gewächsen bilden ein Eigenleben und fackeln Häuser ab. Das Kürbisgeflecht wächst blitzschnell und überwuchert ganze Gebäude. Mysteriös flüstern tun die Teile auch noch. Und da kam ich ins Spiel.

John ermittelt also und begibt sich vor Ort zum letzten Mordschauplatz. Dort schnappen sich ihn die lebendigen Pflanzenstränge, um ihn zu erwürgen. Das Kreuz bleibt wirkungslos und an seine anderen Waffen kommt er nicht. Ui, das sieht direkt zu Beginn des Falles sehr schlecht für den Geisterjäger aus. Ich hatte es schon oft erlebt. Und bisher noch jedes Mal überlebt. Und diesmal? Suko ist John hinterher gefahren und kommt im letzten Moment in Spalding an, um im Heftromantiming mit der Dämonenpeitsche einzugreifen.

Ihre erste Vermutung fällt auf Mandragoro. Aber das Bauchgefühl sagt etwas anderes. Die Bewohner vermuten eher diesen Old McKill dahinter. Der zwar ein Diener Mandragoros sein könnte, aber auf den Gedanke kommen sie gar nicht. Von der örtlichen Polizei erfahren sie die Geschichte vom Killer und Kürbisfarmer Angus MacKillam. Die Jungs Jimmy Baxter und Linus Browne sollten als Mutprobe einen Kürbis von der Farm klauen. Was den belebten Vogelscheuchen dort offenbar nicht gefallen hat. Jimmy Baxter überlebte diese Aktion nicht, Linus Browne ist heute Polizist und will den Geisterjägern so gut es geht helfen. Beweise gegen Angus MacKillam gab es natürlich keine, falls es wirklich die Vogelscheuchen oder irgendeine dunkle Macht war. Und dann verschwand Old McKill einfach über Nacht spurlos. “Dann verschwand er also vor dreizehn Jahren und tauchte jetzt plötzlich wieder auf, richtig?“ Klingt nach einem ziemlich klaren Gruselfall. Vielleicht war Angus MacKillam aber wirklich unschuldig und es gibt noch eine Überraschung.

Vor dem Revier werden die Geisterjäger von Reverend William Bleasdale angesprochen. Er hat von den Londoner Spezialisten gegen das Böse schon gehört und möchte ebenfalls dazu beitragen, den Fall aufzuklären. Mit einigen Ergänzungen zu der bekannten Story um Old McKill. Weil es sicher eine prima Idee ist, trennen sich die Geisterjäger hier. Suko folgt dem Reverend in die Kirche, während John sich auf Angus MacKillams alter Farm umschaut. Wo er doch inzwischen schmerzlich erfahren musste, dass er relativ ungeschützt gegen die Magie hier ist, betritt ausgerechnet er die Höhle des Löwen und Suko mit der wirkungsvollen Dämonenpeitsche bleibt für die Geschichtsstunde zurück. Es war definitiv keine gute Idee gewesen. Aber eine Notwendigkeit, jedenfalls war das mein Gefühl. Ah, entbehrt zwar aller Logik, aber das JS-Bauchgefühl hat bekanntlich immer Recht.

Wie sich herausstellt, war Angus MacKillam wohl wirklich unschuldig. Eines nachts wollte ein Dorfbewohner ihn zur Rede stellen und es kam zum Handgemenge, bei dem durch das obligatorische tragische Unglück Angus MacKillam von dem Unbekannten mit seiner eigenen Sense getötet wurde. Eine Leiche gab es nicht, die war plötzlich verschwunden. Wer dieser Dörfler von damals war will der Reverend nicht verraten. Muss er auch gar nicht, denn Inspektor Rupert Phelps hat die beiden belauscht und gibt sich jetzt zu erkennen. Aber nicht, um sie zum Schweigen zu bringen, wie ich vermutet hätte, sondern…naja, eigentlich als Handlungshilfsmittel.

John findet auf dem Farmgelände frische Reifenspuren, die er verfolgt. Er trifft auf einen Fremden. So viel mysteriöse Unbekannte hier. Es handelt sich um eines von Mandragoros Pflanzengeschöpfen, das ihn niederschlägt.

Als Suko nun also versucht, den Geisterjäger über die neusten Enthüllungen aufzuklären, meldet er sich nicht. Suko macht sich Sorgen und bricht zur Farm auf. Mit dem Reverend und dem Inspektor, die helfen wollen. Ob die viel ausrichten können ist fraglich, aber als Ablenkung oder Kanonenfutter sind sie sicher nützlich, um Sukos Chancen zu erhöhen.

Jetzt kommt wohl alles zusammen. Linus Browne hat sich auch auf den Weg zur Farm gemacht und stolpert über den vom Pflanzenwesen gefesselten John. Er kann ihn befreien, aber der Angreifer befindet sich noch auf dem Gelände. Außerdem gibt es da ein seltsames Wetterleuchten, aus dem Blitze schießen und die Kürbisse auf dem Feld zum Leben erwecken. Linus Browne hatte nicht so viel Glück. Er hatte Pech. Denn er wurde von diesem Blitz getroffen und zu Boden geschmettert. Der Geist von Angus MacKillam, der das Totenreich nach 13 Jahren für einen Tag verlassen darf, fährt in den Polizisten. John wird vom Pflanzenwesen mit einer Sense und den fiesen Kürbissen attackiert. So wollte ich echt nicht sterben! Auf einem Acker irgendwo in Lincolnshire, von wildgewordenen Kürbisköpfen mutiliert – an Halloween .. Zum Glück stellt sich Old McKill auf die Seite des Geisterjägers. Er hat nämlich einige Sachen klarzustellen, damit sein Geist Ruhe finden kann, oder so. Schließlich lassen die Kürbisse von ihnen ab, latschen zum alten Truck und laden sich selbst auf die Ladefläche, um auch das Fahrzeug zu übernehmen und davonzudüsen. Ich hatte keine Ahnung, was das werden sollte, aber das sichere Gefühl, es verhindern zu müssen. John hetzt dem davonfahrenden Wagen hinterher und schmeißt sich auf die Ladefläche.

Die andere Gruppe erreicht die Farm kurz darauf. Old McKill und das Kürbis-Pflanzenwesen bekämpfen sich immer noch. Die Männer räumen unter den verbliebenen Kürbissen auf, indem sie die Viecher einfach plattfahren. Suko stellt sich Mandragoros Geschöpft und erhält weitere Antworten. Das Bild wird klarer. Einst segnete Mandragoro dieses Land und ohne dessen Wissen ehrte Angus MacKillam den Umweltdämon, indem er die Kürbisse hier anpflanzte und sich aufopferungsvoll um die Gewächse kümmerte. Als Diebe die Kürbisse stehlen wollten, musste Mandragoro natürlich ungefragt eingreifen und konnte einen der Jugendlichen mit der Vogelscheuche erwischen. Später hat er den sterbenden Angus MacKillam zu sich genommen. Das Pflanzengewächs ist nun aktiv geworden, um die Menschen zu prüfen. In der Gestalt des „toten Killers“ ist es auf den Bauernmarkt gefahren, um Kürbisse zu verkaufen. Hat natürlich niemand, weil die Leute entweder Angst hatten oder es für einen geschmacklosen Scherz hielten. Nun haben sie damit bewiesen, dass sie schuldig sind und das Kürbischaos begann. Was für eine sinnfreie Aktion von dem Pflanzengeschöpf, was hat es denn erwartet? “Meine Armee wird sie sich holen – die Kinder, die Eltern, die Großeltern, alle.“ Das kann Suko nicht zulassen. Gemeinsam mit dem Geist von Angus MacKillam im Körper von Linus Browne vernichtet er die Kreatur.

Auf der Ladefläche des Pick-ups kämpft John derweil gegen eine Übermacht der Kürbisse. Die Kürbisse begruben mich förmlich unter sich. Er hat keine Chance. Das war es für ihn. Ganz sicher. Keine Sorge, das Heftromantiming lässt den Serienhelden nicht im Stich.Wie sich herausstellte, musste Suko die Puppe Mandragoros genau in dem Augenblick vernichtet haben, als ich mein Lebenslicht verlöschen sah.



Und damit ist auch der diesjährige Halloween-Mottofall erledigt. Wobei einige Fragen offenbleiben. Allen voran, hat das Geschöpf jetzt im Auftrag Mandragoros gehandelt oder eigenständig? Das Handeln des Umweltdämons in der Vorgeschichte des Abenteuers macht noch halbwegs Sinn. Einfach einen unwissenden Farmer „beschützen“ und einen armen Jungen killen, weil der einen einzigen Kürbis klauen will. Aber den Wert der Dörfler daran festzumachen, ob sie einem seit Jahrzehnten verschwundenen/toten vermeintlichen Killer Kürbisse von seinem Marktstand abkaufen oder nicht, das ist einfach dämlich.

Davon abgesehen ist der Roman mit seinen Killerkürbissen und anderen Ideen natürlich in gewissen Punkten trashig. Aber nicht übertrieben. Er funktioniert auch auf seiner ersten Seite als Fall der Woche. Erinnerte mich an die „Monsterfrösche aus Atlantis“ von Rafael Marques. Am wenigsten hat mir da noch der Einstieg gefallen. Im Dorf herrscht Chaos, aber rein für den Effekt. Worauf John und Suko dann wirklich treffen, ist nur die Hälfte von diesen Ereignissen. Die Idee, ausgerechnet John mit seinem wirkungslosen Kreuz zur Farm zu schicken, ist ein weiterer Schwachpunkt des Romans. Und wie erwartet kann ich mit einigen humorigen Sprüchen und Anspielungen wenig anfangen. Egal, Alles in Allem hatte ich meinen Spaß mit der gelungenen und gut geschriebenen Geschichte. SEHR GUte großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff (7,5 von 10 Kreuzen)

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Koenig




Dabei seit: 15.10.2018
Beiträge: 931

08.11.2021 17:11
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Ich hab mich alleine schon wegen dem Cover auf diesen Roman gefreut. Halloween ist immer irgendwie cool und ich feier das Fest auch voll ab smile
Den letzten Sinclair von Timothy Stahl, das war das Zamorra-Halloween-Crossover, hatte ich jetzt irgendwie als nicht so gut in Erinnerung. Hier war das definitiv eine andere Sache:

Herr Stahl kann schreiben! Und er hat das nötige Know-How um im Sinclair-Universum mitmischen zu können. Das wurde mir jedenfalls in diesem Roman klar. Die flüssige Schreibart hat mir hier sehr gut gefallen und ich konnte alles bestens lesen. Das macht schon mal Spaß.
Die typischen Sinclair-Elemente waren drin und es fühlte sich auch alles nach Sinclair an. Dabei erfindet er auch das Rad nicht neu - und das ist auch gut so.
Mandragoro, oder besser gesagt ein "Ableger" von ihm mischt hier als "Bösewicht" mit, den es für John & Suko zu bekämpfen gilt.

Für mich funktioniert die Geschichte im Großen & Ganzen eigentlich ziemlich gut. Das Einzige wo mir so wirklich die Fragezeichen über dem Kopf schwirrten, hat Das Gleichgewicht schon gut zusammengefasst: "Einfach einen unwissenden Farmer „beschützen“ und einen armen Jungen killen, weil der einen einzigen Kürbis klauen will. Aber den Wert der Dörfler daran festzumachen, ob sie einem seit Jahrzehnten verschwundenen/toten vermeintlichen Killer Kürbisse von seinem Marktstand abkaufen oder nicht, das ist einfach dämlich."
Das war mein größter Knackpunkt.

Ich empfand es zum Schluss irgendwie als etwas zu viel. (Die Kürbisse mussten noch Beine bekommen, Gewitterblitze, Geistererscheinungen, das Gespräch zwischen Suko und dem Riesenkürbis,...). Und dabei war das alles so schön Halloween-mäßig. Mit einer Prise Humor, der mir gefallen hat und hier super passte, sowie dem nötigen Teil an Übertreibungen, die sich halt nicht selbst ganz ernst nehmen.

Hat Spaß gemacht und ich wurde unterhalten. Ein gerade noch SEHR GUT gibt es von mir.

Das Cover war richtig cool. Passend und gut umgesetzt von Timo Wuerz.
(In letzter Zeit gab es tatsächlich viele Cover, auf denen die "Hauptpersonen" immer von hinten zu sehen sind.)

In der LKS eine Beschreibung, was Halloween überhaupt ist. Mit Bezügen usw.
Ganz nett, aber wusste ich schon alles.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von JohnSinclairFanClub am 08.11.2021 17:12.

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149525
Koboldoo Koboldoo ist männlich
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17.11.2021 13:08
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Gerade der Anfang mit den Kürbisereignissen hat mir sehr gut gefallen. Danach ließ es etwas nach. Die Trennung von John und Suko war nicht ganz so logisch. Anfangs dachte ich noch an eine Falle des Pfarrers, war aber nicht der Fall. Der hat einfach mal jede Menge Zeit vertrödelt. Finale ging dann in Ordnung.

Bewertung: gut

Cover: Absolute Spitzenklasse!

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2020 = Band 220 - 280 lesen)

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lessydragon lessydragon ist männlich
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18.11.2021 16:17
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Für mich einer der besten Halloween-Bände, auch in Kombination mit der Leserseite, in der der Hintergrund des Halloween noch einmal erläutert wird.

Mandragoro, selbst nicht aktiv, aber seine Hinterlassenschaft ist also Urheber, und nicht nur das, Mandragoros Wirken führt dazu, dass OldMcKill immer wiederkehren muss, weil seine Seele halt vom Körper, den Mandragoro seinem Diener hinterläßt, wiederhaben will.

Gut ausgedacht, sehr verzweifelnd für John, da ihm hier wieder und wieder die Mittel fehlen. Cool aufgezogen mit Vergangenheit, Hintergrund und Auflösung.

Den Reverend hatte ich auch erst als Fallensteller auserkoren, weil er Suko vehement in die Kirche lotsen wollte, nachdem er dort ein geheimnisvolles Gespräch hatte. Nach dem Verhalten der örtliche Polizei hätte ich nicht gedacht, dass der Chef dort doch so tief involviert ist...

Schön auch zu sehen, dass die manipulierten Kürbisse als Kleinstgegner auch nicht so leicht zu verarbeiten waren, gerade als einer sich über Johns Kopf stülpt, gut gemacht.

Mir hat das mal richtig Spaß gemacht und das gibt auf jeden Fall ein sehr gut!!!

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
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Beiträge: 2443

23.11.2021 15:38
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Ich fande den Halloween-Roman von T. Stahl sehr gelungen. Klar ein wenig thrashig mit den laufenden Pumpkins, aber irgendwie auch passend. Mir hats gefallen. großes Grinsen

Für mich wars ein sehr guter Gruselroman! Daumen_hoch

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149984
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 3730

23.11.2021 19:02
RE: Band 2259: Old MacKill
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Handlung: Glenda macht John auf einen Bericht aus dem Internet aufmerksam. In der kleinen Stadt Spalding, der selbst ernannten Kürbishauptstadt, geschahen in letzter Zeit rätselhafte Dinge, immer in Verbindung mit Kürbissen. Wie aufs Stichwort erscheint Sir James in Johns Büro und ergänzt die Berichte über Spalding mit der Nachricht, dass es nun ein erstes Todesopfer gegeben hatte. Worauf der Superintendent der örtlichen Polizei sogleich seine Unterstützung bei den Ermittlungen angekündigt hatte. Also fahren John und Suko nach Spalding. Während Suko mit DI Phelps zunächst an anderer Stelle ermittelt, schaut sich John mit DC Browne den Tatort an. Arthur Hudlin wurde von Pflanzen erwürgt und aufgespießt und sein Haus von Pflanzen überwuchert. Während John noch über die Ursache nachdenkt, befindet er sich plötzlich ebenfalls im unerbittlichen Würgegriff der Pflanzen. Er wird im letzten Moment von Suko aus der bedrohlichen Lage gerettet. Der Angriff der Pflanzen könnte zwar ein Hinweis auf Mandragoro sein, aber Suko bringt nach Zeugenaussagen Old MacKill ins Spiel. Ein Farmer der Kürbisse züchtete und mit richtigem Namen Angus MacKillam hieß. Nach einem Mord vor 13 Jahren soll er zunächst spurlos verschwunden und nun angeblich wieder zurückgekehrt sein. DC Browne erzählte seine gruselige Geschichte, weil er als Junge selbst dabei gewesen war. Bis zu seinem Verschwinden konnte MacKilam , die ihm zur Last gelegte Tat, niemals nachgewiesen werden. DI Phelps und DC Browne hatten auch nicht persönlich feststellen können, ob Old MacKill tatsächlich wieder zurückgekehrt war. Sie sahen nur dass auf seinen Feldern, zum ersten Mal nach 13 Jahren, wieder Gemüse und Kürbisse wuchsen. Werden John und Suko das Rätsel um Old MacKill auflösen können?

Meinung: Als ich den Titel des neuen Halloween-Romans von Timothy Stahl gelesen hatte, dachte ich sogleich an das bekannte Lied von Old MacDonald und seiner Farm. Tatsächlich spielte dieses Lied, in veränderter Form, eine wichtige Rolle. Es hatte mich sehr gefreut, dass es in diesem Jahr wieder einen Halloween-Roman gegeben hatte. Das passende gute Cover dazu, lieferte einmal mehr Timo Wuerz. Im letzten Jahr hatte ich es doch sehr bedauert und etwas vermisst, weil es da keinen Halloween-Roman gegeben hatte.Diesen Roman mit Timothys gekonnt packendem Schreibstil lesen zu können, hatte mir viel Freude bereitet.

Timothys Anmerkungen über die Dämonenpeitsche, auf Seite 19, zeigten dass er seine Hausaufgaben gemacht hatte und sich bestens im Sinclair-Universum auskannte, auch wenn er auf Waffen wie den Bumerang, den silbernen Nagel oder die magische Kreide verzichtet hatte. Weil im Roman nicht gestanden hatte, wann Sir James durch die Dämonenpeitsche verletzt wurde, musste ich mal wieder das Lexikon befragen, weil ich mich auch nicht mehr an dieses Ereignis erinnern konnte. Ich wurde fündig. Dieses Ereignis, auf das Timothy anspielte, fand im Zweiteiler Band 211/212 statt, als es um den „Herrn der roten Hölle“ ging. Damit wäre dieses auch geklärt. Mit einer Fußnote, wie bei den übrigen Anspielungen auf frühere Romane, wäre es einfacher gewesen. Meiner Erinnerung nach war Timothy Stahl der einzige Autor, der die volle Wirkungsmöglichkeit der Dämonenpeitsche ausnutzte. Sie besteht aus drei grünlich flirrenden Riemen, die Dämonen sowohl vernichten, als auch in eine andere Dimension schleudern können.

Nun aber weiter mit dem Halloween-Roman. Die Lebensrettung von John durch Suko kam vollkommen aus dem Nichts. Bis Suko plötzlich auftauchte, war ich aufgrund des bisherigen Textes davon ausgegangen, dass John allein nach Spalding gefahren war. Es war ein gelungener Schachzug gewesen, ganz nach dem Motto: „Verrate dem Leser nur das Nötigste.“ Klasse fand ich die Dialoge mit den ständigen gegenseitigen Sticheleien zwischen John und DI Phelps. Ihre gegenseitige Abneigung konnte nicht verborgen werden. Die gruselige Atmosphäre, ganz besonders als John allein die Farm von Old MacKill untersuchte, wurde von Timothy bestens beschrieben und ausgezeichnet übermittelt.

Obwohl der örtliche Pfarrer einen Teil seines Schweigegelübdes Suko gegenüber gebrochen hatte, wurde der Name der Person, die mit Old MacKill, vor seinem Verschwinden, gekämpft hatte und mehr über sein Geheimnis wusste, geschickt verborgen und der Leser solange es ging im Unklaren gelassen. Wer dann die Person gewesen war, dass war auf jeden Fall eine Überraschung, die Timothy gelungen war. Es folgte ein spannendes Finale, mit einem ungewöhnlichen und fast aussichtslosen Kampf gegen einen schier unerschöpflichen Vorrat an lebendig gewordenen und angriffslustigen Kürbissen.

Weil der Vorname von DC Browne ausgerechnet Linus war, musste ich unweigerlich an die Peanuts denken, als John in einem Kürbisfeld lag. Wie oft hatten Linus und Charlie Brown, in einem ebensolchen gesessen und auf den großen Kürbis gewartet? Bei den Peanuts jedes mal ergebnislos. Hier war der große Kürbis am Ende tatsächlich erschienen. Allerdings hatte er keine Süßigkeiten für Kinder verteilt. smile

Für mich war dieser Halloween-Roman wieder Klasse gewesen. Teilweise auch ein wenig verrückt, aber auf alle Fälle außergewöhnlich. Daher gebe ich insgesamt eine wohlverdiente Note 1 = Sehr gut an Timothy und damit 5 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich mit Top abgestimmt.

Daumen_hoch Buch Böse

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Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
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Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1343

08.03.2022 02:47
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In diesem Roman kam mal wieder so richtig der unvergleichliche Stil des Timothy Stahl zum Vorschein! Immer auch so'n bisschen sarkastisch … und humoristisch … aber ohne lächerlich zu wirken. Voll mein Ding! großes Grinsen

Dazu dann noch das Thema … Halloween … ich meine, ich möchte den armen Autor nicht auf solche Themengebiete "reduzieren", aber er kanns einfach! Und wie!
Es macht mir jedes Mal aufs Neue nen Heidenspaß, solche Romane von ihm zu lesen (und damit will es jetzt nicht sagen, dass das kein anderer Autor könnte, oder er "nur" sowas kann, aber "andersherum" kam ja noch nicht so oft vor! großes Grinsen ).

Old MacKill, der angebliche Mörder eines Kindes, soll zurückgekehrt sein.
Aha, ja wo war er denn? Und warum ist das jetzt so ein Event?
Jemand weiß aber ganz genau: der Farmer KANN nicht zurückgekehrt sein …
Warum das so ist und nur dieser eine Jemand genau Bescheid wissen kann, erfahren wir erst zum Schluss. Eine super Idee, zumal ich mittendrin bis gen Ende eigentlich dachte, dass dieser Anfgangstipp möglicherweise vergessen wurde.
Wurde er nicht …

Dann die Bleasdales … so ein geiler Name, keine Ahnung, warum. Seit damals bei "Das Relikt" (andere Schreibweise des Namens, aber für mich gleich ausgesprochen^^) irgendein Ar***kriecher dem Bürgermeister-Pärchen, den Blaisedales, so in den Allerwertesten gekrochen ist, verbinde ich diesen Namen mit ner ganz bestimmten Betonung. Hier dahinter dann einen Reverend zu wissen, machte diesen Namen irgendwie noch genialer!
Die Sache mit der Hand ... der arme Kerl ... brrr ... erst halb vom Kürbis gefressen, dann von der eigenen Gattin abgestochen zu werden (ok, nur die Hand^^), die es doch nur gut meinte Augenzwinkern großes Grinsen

Aber vor allem John geht es hier des Öfteren ordentlich an den Kragen, was ich schon irgendwie cool fand. Trotz seines Talismans, trotz seiner Beretta.
Auch wenn TS mich am Anfang beigekriegt hatte, weil ich dachte, dass John allein nach Spalding gefahren ist. Dann aber ist Suko zur Stelle, als es John im Haus, bzw. im Wintergarten der Hudlins arg erwischt.
Rückwirkend wird dann erzählt, dass sie von Anfang an beide gefahren sind, Suko sich aber erst noch mit DI Phelps gewollt woanders rumgetrieben hatte. Coole Aktion!

Und natürlich gabs von Johns Seite aus bei Sir James auch wieder eine hoffnungsvolle Anfrage, ob nicht doch ein Bentley drinsitzen würde. Aber wie der "magenkranke Pavian" so nett konstatierte, hatte John den damals selbst bezahlt. Kann ich mich auch noch dran erinnern. Er hat gespart und weil er sonst keine sonderlichen Extras brauchte, sollte es eben für nen Bentley sein, SEIN Wagen, SEINE Leidenschaft. Ein Frevel, ihm andere fahrbare Untersätze zu geben. Einmal hatte der Yard einen neuen Bentley bezuschusst, weil der halt im Dienst mal geschrottet wurde, aber das ist ja nicht die Regel.
Also Leute, lasst John mal wieder sparen, damit er sich nen Bentley holen kann! Er hat doch sonst nix Augenzwinkern großes Grinsen Der gehört zu ihm, wie sein Kreuz, eben eines seiner Markenzeichen. Der Audi ist zwar für sich genommen ganz ok und ein netter Versuch einer Neuerung, aber neee … das passt einfach nicht. Das ergibt absolut kein gescheites Bild vorm geistigen Auge … zumindest bei mir nicht! Rover ginge auch noch halbwegs, weil er den ja auch lange gefahren ist, aber einmal Bentley, immer Bentley. Man, das ist eben Johns Auto … so wahr wie Magnum nur Hawaiihemden trägt, Black Beauty ein Pferd und kein Hund ist oder ich zu Hause das Sagen habe! Das wird auch nicht so einfach geändert … Augenzwinkern Zunge raus großes Grinsen großes Grinsen

Ok, mal weiter im Text.
Auch die lebendigen Erzählungen, was passiert ist, z.B. durch Mrs. Hudlin via Sprachaufnahme, die ich förmlich im Ohr hatte … Das war sehr viel interessanter und amüsanter zu lesen, als wenn DC Browne das alles "nur erzählt" hätte oder John/Suko sich das selbst angehört und anschließend drüber gesprochen hätten.
Allein Mrs. Hudlins Ausdrucksweise und ihr Fokus, die Gebrechlichkeiten ihres dahingeschiedenen Gatten dauernd zu erwähnen, fand ich sehr gelungen (oder auch "Mrs. Dodds Dackel Dodie" … auf sowas muss man erstmal kommen^^).
Und das mit "mächtig" und dem "Flüstern", das kam selbst aus Mrs. Hudlins Munde leicht schaurig rüber.

John und Suko tippen bei der ganzen Sache auf Mandragoro. Immerhin sinds Kürbisse und Gewächse, die sich da dauernd verselbständigen. Und Old MacKill wollte am Anfang ja auch seine Kürbisse an den Mann/die Frau/das Kind bringen, damit's da mal zur Sache geht, weil keiner mehr Respekt vor den Gaben der Natur hat.
Warum das so ist, kommt gleich.
Erstmal muss ich noch erwähnen, dass ich die Verstrickung von DC Linus Browne in den Fall gelungen fand. Er war es damals, der zusammen mit dem ermordeten Jimmy Baxter als Mutprobe einen Kürbis von MacKillams Feld klauen sollte … und im Prinzip "nur" Jimmys Kopf mitbrachte, den es auf dem Feld durch eine zusätzliche, böse beseelte Vogelscheuche erwischt hatte …

Sein Chef DI Phelps hat ebenfalls einen persönlicheren Bezug zu der ganzen Sache.
Er ist derjenigewelche, der sich so sicher war, dass Old MacKill nicht zurückgekehrt sein KANN … weil er ihn damals im Affekt umgenietet hatte. Allerdings war die Leiche dann verschwunden, weswegen man auch annahm, er wäre einfach weggegangen, weil jeder ihn als Mörder von Jimmy Baxter angesehen hatte … ohne wirkliche Beweise.

Nachdem die Geschichte um Jimmy Baxter und DC Linus Browne zuende erzählt war, lauert Reverend Bleasdale John und Suko auf und bittet um eine Audienz in der Kirche. Um schneller voranzukommen, trennen sich unsere Geisterjäger.
Mag im ersten Moment vielleicht nicht so ganz toll zu wirken, aber ist ja nicht das erste Mal, dass sie sich trennen, um parallel und zeitlich schneller an Infos zu kommen. Und beide machen sich ja gedanklich auch schon Vorwürfe, sich überhaupt getrennt zu haben, dass es halt doch eher ne blöde Idee war.
John will nachgucken, ob wirklich wieder jemand auf der MacKillam Farm wohnt und Suko schenkt Rev. Bleasdale sein Gehör … zumal er Kirchen ja eh mag.
Parallel werden John und Suko dann Dinge gewahr, die zu Halloween haarsträubender nicht sein könnten … aber perfekt passten.
Und mit Mandragoro lagen sie auch nicht so falsch …

Der hatte seinerzeit durch die siebte Vogelscheuche Jimmy Baxter getötet … was eben Old MacKill angekreidet wurde … ohne wirklich Beweise.
Ein Ableger des Umweltdämons wohnt jetzt inzwischen auf der Farm, wie John schmerzhaft erfährt. Damals hatte Mandragoro sich die Leiche von Angus MacKillam gekrallt, bzw. den Körper des Mannes und seinen Keim da eingenistet. So konnte er selbst sich wieder um andere Belange kümmern, war sich aber sicher, dass sein Keim aufgehen und in Spalding in seinem Sinne handeln würde. Jetzt war seine Puppe also reif und konnte ihren Auftrag ausführen: ran ans Feld und böse Kürbisse züchten, die dann unter den Menschen wüten sollten, weil sie der Natur nicht den nötigen Respekt zollten.

Währenddessen erfährt Suko von Reverend Bleasdale, dass jemand MacKillam damals getötet hatte, wenn auch nicht vorsätzlich. Aber es war eben passiert. Und dieser jemand ist auch jetzt dort: DI Rupert Phelps (somit erklärte sich auch, warum er so drauf war, wie er sich John gegenüber präsentierte).
Weil Old MacKill also tatsächlich tot ist, muss jemand oder etwas anderes in seiner Gestalt dort aufgetaucht sein, weswegen das Trüppchen jetzt ganz schnell zu John auf die MacKillam Farm fährt …

… wo der Geisterjäger bereits in arge Bedrängnis gerät: gefesselt auf nem Feld voller Kürbisse, die langsam rattig werden.
Doch DC Browne ist in der Nähe, er wollte wohl wissen und sehen, was da auf der Farm abgeht, wo er damals die schreckliche Sache erlebt hatte. Als er John befreien will, gerät alles außer Rand und Band.
0.00 Uhr. Halloween.
Das Tor vom Jenseits ins Diesseits ist durchlässig … auch für den Geist von Angus MacKillam, der keinen Bock drauf hat, weiter als Mörder zu gelten und jetzt Tabula rasa machen will. Dazu fährt er in den Körper Brownes und legt sich mit seiner Körperpuppe an, die jetzt ihr wahres Gesicht in Form eines fetten Monsterkürbisses zeigt.
Aber auch andere Geister werden gezwungen, die reifen Kürbisse zu beseelen und kurzen Prozess zu machen. Die Dinger staksen auf ihren Gewächsanhängseln durch die Gegend, wollen auf den Pickup und sich quasi im Ort den Menschen widmen. John springt ebenfalls auf den Wagen, um genau das zu verhindern. Aber er wird angegriffen, es sind zu viele Kürbisse.
Als es schlecht um ihn steht und ihm die Lichter für immer auszugehen drohen, naht die Kavallerie in Form von Suko, Polizei und geistlichem Beistand.

Zusammen durchkreuzen sie Mandragoros Plan und die Aktivitäten seiner Monsterkürbis-OldMacKill-Puppe, was auch John und dem Kürbismatsch in seinem Hals zugute kommt.
Danach gibt’s auch noch ein bisschen "Kitsch", was ich aber für diese Story auch wieder völlig ok und angebracht fand.
Old MacKillam verlässt Linus Brownes Körper wieder und ist als schemenhafter Geist zu sehen. So können sich die beiden noch kurz unterhalten, bevor der alte Angus endlich seinen Weg fortsetzen kann und nicht mehr länger nur "drüben" verweilen muss, sondern auch nach "dort" kann … nach "daheim". Fand ich irgendwie cool, zumal er ja nicht der Mörder war, für den ihn alle gehalten haben.

Das ganze Ding hat totalen Spaß gemacht, dazu die manchmal nicht ganz so ernsten Ausdrucksweisen und Aktionen, Gespräche/Unterhaltungen, Handlungsweisen, usw., total erfrischend und anders zu lesen, als normalerweise, für mich mit top Unterhaltungswert!
Das alles gepaart mit den lebenden Kürbissen, den glühenden Augen, das Laufen auf den Gewächstentakeln … ein Sir James, der Scrooge-Like Humbug raushaut und die Nase zur Bentley-Frage rümpft … zu geil die Bilder vorm geistigen Auge. Auch als John halb gefressen wird, also sein Kopf und er fast erstickt … brrr … oder Phelps und Bleasdale die Kürbisse plattfahren. Das fand ich trotz humoristischer Einlagen doch recht gruselig, wie auch die Szene, als John im Wintergarten angegriffen wird, mit Blick auf den armen Mr. Hudlin, der sich dann mit/im Pflanzententakelwirrwarr so grotesk bewegt … oder Linus Brownes "Kürbis", den er damals der Gang vom Feld mitbrachte … für Alice ...
Das alles war für mich in diesem Roman eine echt gut dosierte Mischung, um als normaler Sinclair für einen besonderen Tag im Jahr durchzugehen und der deshalb auch bestens zu unterhalten wusste!

Das Cover war genial! Mandragoros Kürbismonsterpuppe und Linus Browne beseelt von Angus MacKillam, der zu Old MacKill gemacht wurde … szenisch sehr cool angerichtet auf dem Feld mit den ganzen Kürbissen (ihren angedeuteten, bösen Gesichtern) die kein Ende zu nehmen scheinen und im Nebel verschwinden … Super! smile Daumen_hoch

Die Briefe aus der Gruft präsentieren passend dazu einige Erklärungen zu Halloween von Jonathan Anderland und Ambra Lightning.
Sicher war einigen Lesern schon vieles davon bekannt, aber sicherlich nicht allen. Außerdem fand ich es als Text interessant gestaltet und kurzweilig zu lesen smile Somit war der Roman eine rundum gelungene Sache rund um Halloween! Kürbisbowle olé! Augenzwinkern großes Grinsen

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