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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2271: Die Rache der Schwarzen Göttin 1 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00 1 Bewertungen - Durchschnitt: 4.00
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Umfrage: JS Band 2271: Die Rache der Schwarzen Göttin
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iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9698

18.12.2021 10:47
Band 2271: Die Rache der Schwarzen Göttin
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Die Rache der Schwarzen Göttin

Mit einem gewaltigen Sprung jagte der Dämon aus der Tür des Herrenhauses. Die Erde unter ihm erzitterte, ebenso wie die Mauern des düsteren, scheinbar verlassenen Gemäuers, und als er sich wieder aufrichtete, zersplitterten alle Fensterscheiben. Die schwarze Masse, die sich im Inneren des Gebäudes ballte, sagte ihm, dass er sich beeilen musste.
Moynish More, die Insel, auf der er sich aufhielt, war nur wenige Quadratkilometer groß und abgesehen von dem Herrenhaus nur mit Gras und Büschen bedeckt. Sie lag quasi einen Steinwurf von der irischen Westküste entfernt, die allerdings in dem dichten Nebel nicht zu erkennen war.
Selbst das Gemäuer verschwamm schon nach wenigen Metern in dem Dunst, der einfach alles zu verschlucken schien. Den gewaltigen, wütenden Schrei konnten die Schwaden jedoch nicht aufhalten, und der Dämon wusste genau, wem er galt – ihm selbst, Rakk, dem Dienstleister!

Geschrieben von Rafael Marques

Erscheinungsdatum: 18.01.2022

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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150613
Wynn Wynn ist männlich
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Dabei seit: 07.03.2017
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18.01.2022 19:57
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Es ist jetzt schon klar, dass ich das Ding liebe. Ich weiß, es gab schon vorher einige "Dark Lands" im JS, aber der Schock der eingestellten Serie hielt bei mir eben so lange an. Marques und Rakk; was kann schöner sein?

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151252
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1561

20.01.2022 18:23
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Liest man diesen Roman, merkt man wieder einmal, wie sehr die Dark-Land-Serie fehlt. Zu beginn wirkt alles wie ein Recap, es wird sehr viel Rückschau und Erklärung geboten, was allerdings nach all der Zeit und den massigen Handlungssträngen auch notwendig ist und mich erneut in die richtige Stimmung verfrachtet hat. Das Problem ist nur allzu oft, dass dadurch der Platz für die Handlung minimiert wird - ein generelles Problem, das ich aber zur Auffrischung dann doch brauche.

Hier wird die Geschichte der schwarzen Göttin weitergesponnen, und auch wenn ich TC vermisse - da geht es mir wie Wynn - habe ich gar nichts dagegen, dass sich die Ereignisse nun auch in "unsere" Welt ziehen. Nein, ich muss sogar sagen, dass dies eine Bereicherung ist, denn so ganz weg vom Schuss war TC ja eigentlich nicht, bedenkt man die vielen anderen Sphären, die es in der Serie gibt.

Ich war hoch erfreut, meinem Namensvetter erneut zu begegnen, obwohl ich sagen muss, dass er nicht wirklich viel zu tun hatte, außer sich zu wundern. Einmal über Bella Tosh, die plötzlich vor seiner Tür steht. da wäre eigentlich eine Verschnaufpause auf dem Balkon nötig gewesen. Frische Luft. Lust und Leid eines Fans. Hallo Bela! Warum aber wirkst du so... anders? Hat dir das Leben derart zugesetzt? Man siehts dir an den Haaren an, gelle?

Es ist viel drin in dieser Geschichte, aber vieles dann auch wieder nicht. Rakk ist natürlich dabei - aber, nun, eben auch wieder nicht so recht. Das ist man von dem Dienstleister allerdings gewöhnt. Zum Schluss geht alles etwas zackig, ist ja auch klar, Jason hat Geburtstag, da kann man nicht auch noch in Aibon rumwühlen. Erst mal die Kerzen flanieren lassen. Klasse Roman, wenn auch nicht der Beste von Rafael.

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151287
Dämonengeist Dämonengeist ist männlich
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Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 2923

20.01.2022 19:21
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An dieser Stelle mal ein paar (schon vor längerer Zeit angekündigte) kleine Gedanken meinerseits zu dem Roman, der eigentlich viel früher hätte erscheinen sollen - und das auch in einer völlig anderen Form:



Ansonsten freut es mich schon einmal, dass dir, Wynn, der Roman gefallen und ein bisschen Wehmut an vergangene Dark-Land-Zeiten hervorgerufen hat.

__________________
www.facebook.com/RafaelMarquesJS

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151293
Loxagon Loxagon ist männlich
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Dabei seit: 04.09.2011
Beiträge: 2679

20.01.2022 20:08
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DL im GK wär doch toll.

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151295
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 2449

20.01.2022 20:17
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Zitat:
Original von Loxagon
DL im GK wär doch toll.


dann müsste GK wöchentlich erscheinen

__________________

God is the name of the cold, dead silence that answers the prayer of a child being molested.

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151297
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1561

20.01.2022 22:18
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@Loxagon

Nö, Dark Land hat im Gespenster-Krimi nun wirklich nix verloren. Die Verwebungen mit dem Sinclair-Kosmos sind zu gravierend.

@Dämonengeist

Da gebe ich dir vollkommen Recht, das hätte als Sinclair-Roman kaum funktioniert. Ich muss mich da eh jetzt ein bisschen mehr einlesen, denn war Sinclair lange Zeit nicht wirklich was für mich, ändert sich das gerade erheblich und - ja, ich bleibe dran.

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151299
migu0506 migu0506 ist männlich
Jungspund


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Beiträge: 43

21.01.2022 15:04
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Vlt. sollte man wirklich riskieren, dass nicht für alle Leser alles nachvollziehbar ist (was jetzt TC / Dark Land betrifft) solange der Roman interessant ist.
Ich hab zwar DL gelesen, konnte mich aber auch nicht mehr an alles erinnern. Dafür sind die Erklärungen und Rückblenden doch gut gemacht.

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151319
Wynn Wynn ist männlich
Kaiser




Dabei seit: 07.03.2017
Beiträge: 1561

21.01.2022 15:48
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Klar, das kann man fast nicht anders lösen. Es gibt ja auch andere Handlungen, ohne deren Erklärung ich völlig aufgeschmissen wäre. Grundsätzlich denke ich aber, dass es mehr Subserien von vielleicht 10 - 12 Bänden geben sollte, um einen größeren Handlungsstrang abzuarbeiten. das hat mit Dark Land zwar nicht gut geklappt, weil keiner wusste, wie lange das laufen wird, aber kurze, überschaubare Zusatzzyklen unter kontrollierter Regie wären eine echte Bereicherung.
das wird wahrscheinlich niemand wollen, hätte aber den netten Nebeneffekt, dass man übersichtlicher wird. - Ja, ich weiß, das ist schon wieder ein ganz anderes Thema ...

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151320
Destero Destero ist männlich
Tripel-As


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 262

21.01.2022 20:51
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Ein JS Roman für Dark Land Nostalgiker !?

Als ich im Herbst 2017 wieder zu JS gestossen bin, lief Dark Land schon einige Zeit. Daher bin ich nie in diese Serie eingestiegen.

Sie taucht ja immer wieder mal in der Serie auf.

So deutlich wie hier aber noch nie. Interssant wird es jedoch, da einige RM Storylines hier zusammen fliessen (wenn ich richtig den Überblick behalten habe😎).

Für mich war es einfach ein "guter" Roman.

Cover ok.....

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151322
lessydragon lessydragon ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 21.08.2012
Beiträge: 5879

01.02.2022 13:48
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Dark Land also - Obwohl ich anfangs sehr schwer rein kam (ich musste trotz Lesen von Dark Land echt nachdenken, wie der einzelne Status der handelnden Personen zum Schluss war) haben die kleinen Hilfen doch sehr geholfen, man hat quasi nun auch einen kleinen Überblick, wie es dort weiter ging.

Ansonsten hat Wynn das echt schon passend zusammengefasst, die Rolle von Johnny und Rakk sind ja dann doch mehr beobachtend oder führend, nicht aber wirklich handelnd. Bella Tosh war für mich echt ne große Überraschung, wobei sie ja nun scheinbar wieder auf den Ursprung zurückgesetzt wurde.

Die Schwarze Göttin, schwer zu begreifen, dass sie nun doch noch lebt (macht sie ja wieder etwas unbesiegbarer), denn ich glaube noch nicht, dass sie vernichtet ist. Ich denke, die Auflösung war nur ihr Übergang nach Aibon, hier wird wahrscheinlich auch schon wieder Großes verknüpft, dank Aibon dann aber auch nachvollziehbarer in die Sinclair Serie hinein.

Hier mag ich dann ein Gut vergeben, weil wie schon angeführt, mehr Erklärung als Handlung überblieb, was auch nötig war.

Cool finde ich Raffaels Kommentar dazu, quasi ein kleiner Werkstattbericht.

LG Lessy Daumen_hoch Alt

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151566
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

05.02.2022 18:33
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Wie es ausschaut ist Rakks erster Versuch, nach Twilight City zurückzukehren gehörig gescheitert und er steckt knietief im Dreck.

Johnny erhält in London in einem Traum eine Warnung des Echsendämons. “Das Böse kommt. Es streckt seine Arme nach deiner Welt aus, um dich dafür zu bestrafen, was du hier getan hast.“ Kurz darauf bekommt er nach Jahren überraschend Besuch von Bella Tosh, die in TC einen Kampf aus dem Untergrund gegen die Schwarze Göttin führt. “Jetzt ist die ganze Stadt unter ihrer geistigen Kontrolle, und nur in den tiefen Ebenen halten sich einige freie Menschen und Dämonen auf, die einen verzweifelten Partisanenkampf gegen die Göttin führen – mit mir an ihrer Seite.“ Also kann sie so einfach zwischen den Dimensionen wandeln? Ich dachte, das wäre vorher schon sehr schwer und jetzt unmöglich geworden? “Wie genau es passiert ist, kann ich dir auch nicht sagen, aber jemand hat ein Tor von deiner in unsere Welt geöffnet.“ Na mal schauen, ob das noch schlüssig aufgeklärt wird. Am naheliegendsten wäre natürlich Rakk. Die Schwarze Göttin hat jedenfalls die Gelegenheit genutzt, auch mit rüber zu machen.

John und Suko ermitteln indes im Fall einer Ortschaft, deren Bewohner plötzlich spurlos verschwunden sind. Und dann erfahren sie, dass eine nahegelegene kleine Insel vom Meer verschluckt wurde. Dort befand sich eine Villa, in der angeblich okkulte Dinge praktiziert wurden. Zum Glück gibt es den obligatorischen alten Kauz, der über diese Geschichten Bescheid weiß. Der entpuppt sich leider als untoter Diener des Psychonatuendämons, der vernichtet werden muss. Immerhin gibt er noch ein paar Stichworte preis und die Geisterjäger wissen nun, dass Nathaniel Dekker und die Schwarze Göttin involviert sind. Wieder einmal werden die beiden von einem örtlichen Polizisten begleitet. Dan Clayton gerät hier in den Bann einer dunklen Macht. “Du wirst von nun an mein Diener sein, Dan Clayton“, hörte er erneut das dämonische Geschöpf sprechen. „Deine Aufgabe ist eigentlich ganz einfach. Nimm deine Waffe und erschieße John Sinclair und Suko.“ Aber sie bemerken, dass Dan Clayton übernommen wurde und nur eine Seite später ist er dank des Kreuzes auch schon vom Fremdeinfluss befreit.

John und Suko, Johnny und Bella, vielleicht noch Rakk. Das sind genug Figuren. Wieso muss der Autor jetzt noch irgendwelche Teenager einbringen, die im verlassenen Ort nach ihren verschwundenen Eltern suchen? Warum müssen neuerdings immer irgendwelche Kinder oder Jugendliche mitspielen?

Johnny träumt jedenfalls erneut von Rakk. “Durch unsere Nähe und unsere gemeinsamen Abenteuer konnte ich einen Teil meines Geistes in dir einpflanzen, und jetzt, durch die Ankunft der Schwarzen Göttin, ist dieser Teil wieder erwacht.“ Wie praktisch, dass man sowas jetzt mal fix aus dem Hut zaubert, wo man es braucht. So erfährt Johnny, wo die Schwarze Göttin gerade aktiv ist. Und Bella kann sich auf einmal teleportieren, diese Fähigkeit hat sie inzwischen irgendwie erlernt. Keine Ahnung, aber so spart der Autor ihr und Johnny eine Reise nach Irland.

Wo Rafael Marques gerade dabei ist, es sich einfach zu machen, finden John und Suko dann auch noch einen netten Brief beim vernichteten Dämonen-Diener, der sie auf die nächste Spur bringt. So sehr ich Rakk und TC auch mag und so gespannt ich auf den Roman anfangs war, inzwischen ist meine Leselaune ziemlich verflogen. Es geht bei JS irgendwie immer mehr darum, Drama und Action zu schreiben. Der Weg dahin wird durch irgendwelche Plotmittel schnell erzwungen und das gefällt mir nicht. Dann lieber ein ruhigerer und „langweiligerer“ Roman oder die Geschichte über mehrere Hefte aufteilen.

Naja, schauen wir mal, wo das noch alles hinführt. Die offenen Fragen und Mysterien sind ja spannend. Sergeant Dan Clayton wird zwar von Monstern angegriffen und schwer verletzt, aber schafft es noch, die wichtige Frage zu beantworten, bevor er zu schwach wird. “Was wissen Sie über das Höhlensystem unterhalb des Ortes? Gibt es irgendwo einen Zugang?“ „Am Felsenmeer.“ „Wo ist das?“ „Ich ...“ Dan Clayton wollte mir sicher noch eine Antwort geben, doch er war einfach zu schwach. Ein anderer einheimischer Polizeibeamter kann ihnen dann natürlich den Weg erklären. Und ratet mal, wo die Jugendlichen jetzt zufällig herumschnüffeln und somit gleich in Gefahr geraten werden, um die Sache für John und Suko anspruchsvoller zu machen.

Oder für Johnny und Bella, die direkt im Höhlensystem ankommen, wo der junge Conolly aber eine böse Überraschung erlebt. “Es tut mir leid, dir das zu sagen, Wynn Blakeston, aber es war alles nur eine Falle. Die Schwarze Göttin hat sehr lange darauf gewartet, dich endlich zu vernichten.“ Die Schwarze Göttin kontrolliert Bella – und auch Wynns Träume? – und außerdem hat sie einen mächtigen mysteriösen und noch unbekannten Gönner im Hintergrund, wie es bei JS inzwischen Pflicht ist. Mal schauen, welche total überraschende und unerwartete Enthüllung da noch folgt.

John und Suko sind dank dem Heftromantiming hier, um Johny eventuell zu retten. Doch sie wissen nicht, dass er überhaupt hier ist und haben keinen Orientierungspunkt im Höhlensystem. “Und wohin jetzt?“, fragte ich, mehr an mich gerichtet. Suko hob die Schultern. „Wohl immer der Nase nach.“ „Oder mir hinterher.“ Ah wie schön, taucht Rakk zum Finale auch nochmal persönlich auf, um die Helden rechtzeitig zu Johnny zu bringen.

Die Schwarze Göttin beginnt unterdessen ihr Ritual, um nach Aibon zu gelangen. Das hat eine starke Verbindung nach Twilight City und diese muss zerstört werden, bevor sie der Göttin zum Verhängnis werden kann. So schickt Rafael Marques noch eine Figur auf das Schlachtfeld und verbindet eine seiner Baustellen mit dieser hier, weil ja bei JS inzwischen immer alles miteinander in Verbindung stehen muss. Der Elfenblut-Vampir Rog bemerkt dieses Ritual und greift ein. Er zieht die Göttin und ihre Diener in die dunkle Schattenwelt Aibons. “John Sinclair“, sprach mich der Vampir an. „Erinnerst du dich noch an unsere letzte Begegnung? Du hast unsere Vereinbarung gebrochen, und so etwas vergesse ich nicht. Du und dein Partner, ihr werdet das Schicksal der Schwarzen Göttin teilen. Ich ...“ Das geöffnete Tor nach Aibon wird aber schon schwächer und er kann die Chance nicht nutzen, weitere Störenfriede zu sich zu holen. Pech. So ist die Schwarze Göttin also zumindest vorerst aus dem Spiel und wird vielleicht irgendwann als Teil der Rog-Baustelle wieder erscheinen.

Rakk hat sich abgesetzt und mit Bella Tosh zusammengetan. Vielleicht finden sie zusammen einen Weg zurück nach TC.



Mhh, also ist das Thema TC immer noch nicht abgeschlossen. Der letzte Roman dazu ist jetzt ein Dreiviertel Jahr her, mal schauen wie lange wir auf den nächsten warten müssen. Andere Baustellen des Autors warten auch auf ihre Fortsetzung. Mir gefällt absolut nicht, was aus JS geworden ist. Damit meine ich erst die Co-Autoren-Phase nach den Dunklen Eminenzen. Das war noch ein Highlight. Zusammenarbeit unter den Autoren und die Geschichten waren noch nicht ganz so extrem geschrieben. Damals war ich auch noch begeistert von Florian Hilleberg. Hach ja.

Jetzt ist es gut geschriebenes Popcorn-Kino voller Drama und Action. Und selbst Rafael Marques, der unter anderem noch am meisten den ursprünglichen Stil der Serie einfängt, bleibt von dieser Aura des „modernen Heftromans“ nicht verschont. Damit ist JS nicht allein, das betrifft auch MX oder PZ. Inzwischen gibt es ehrlich gesagt nur noch eine Serie, auf die ich trotz viel Kritik jede Woche gespannt bin. Der Dämonenkiller, der abgesehen von seiner manchmal urig-angestaubten und manchmal trashig-sexistischen Art ein Erlebnis der besonderen Art ist.

Naja, genug Gejammer, dass mir einer meiner wichtigsten Hobbys immer weniger Spaß macht. Der Roman war handwerklich toll geschrieben. Rakk ist eine tolle Figur. Es gibt leider zu viele unschöne Plotmittel. Auf die Jugendlichen hätte ich verzichten können, obwohl sie für die Geschichte wichtig sind. Naja, ok. Schlimm fand ich dann nur, am Ende auch noch Rog reinzubringen. Aber man hat wohl keine Wahl, wenn man mehrere offenen Baustellen hat und von jeder regelmäßig etwas unterbringen will, ohne ein Jahr zu warten. Rogs letzter Auftritt ist auch fast schon wieder ein Jahr her.

Obwohl ich irgendwie nach der Lektüre lesemüse und lustlos bin, statt die weiteren Ereignisse um TC oder Rog gespannt zu erwarten, muss ich doch anerkennen, dass der Roman gut geschrieben ist.
großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff (6,5 von 10 Kreuzen) und ein GUT. Es könnte aber so viel mehr drin sein, wenn der Autor sich endlich auf ein einziges Thema konzentrieren würde (oder zwei, Baphomet/Templer und Rog/Aibon zum Beispiel) und jeden Monat einen Roman beiträgt. Ok, vielleicht braucht er mehr Zeit und schafft so ein Pensum nicht, das würde ich verstehen. Und bitte wieder Back to the Roots, mehr altmodischer Dark-Stil und weniger moderner Heftroman-Stil.



Zitat:
Original von Dämonengeist
An dieser Stelle mal ein paar (schon vor längerer Zeit angekündigte) kleine Gedanken meinerseits zu dem Roman, der eigentlich viel früher hätte erscheinen sollen - und das auch in einer völlig anderen Form:

Nimm es mir nicht übel, ich mochte DL als Noir-Serienkonzept wirklich sehr. Aber von mir aus könnte man nach dem erzwungenen Ende der Reihe den Deckel drauf machen. In JS reingequetscht fühlt sich das für mich zu gewollt an.

Am liebsten fix abschließen. Rakk auf der Erde behalten und als Dauer-Nebenfigur in regulären JS-Fällen helfen lassen. Und ok, dann halt die Schwarze Göttin bei Rog mit unterbringen.

Ich persönlich finde die Idee gut, dann lieber GK-Romane dazu zu schreiben. Einer meiner größten Kritikpunkte an DL war immer, dass die Reihe eigentlich nichts mit JS zu tun hatte und das für mich nur ein Werbegag war. Dämonen waren andere, Serienlogik-Gesetze waren andere, der Stil war komplett anders...und selbst Johnny hieß von Band 1 an plötzlich Wynn. Jetzt Verbindungen zu JS zu ziehen Schwarze Göttin/Lilith, Der Namenlose/Spuk erinnert mich nur an Florian Hillebergs Bemühungen, alte beendete Dark-Themen mit seinen neuen Geschichten zu verknüpfen und das Erbe von friedlich ruhenden Figuren und Plots...umzugestalten.

__________________
https://gruselroman.fandom.com/de

Aktuelle Lesereihenfolge:

1. Dämonenkiller
2. John Sinclair
3. Tony Ballard

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Koenig




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Beiträge: 931

09.02.2022 16:34
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Huijuiiii.... das war viel. Viel Input, den es zu verarbeiten gilt. Es passiert eine Menge in diesem Roman. Ein Roman, der eigentlich eine Dark Land-Fortsetzung ist. MICH freut es...

__________________________________________________

... wie es jedoch bei Gelegenheitslesern aussieht? Ich denke die haben kaum eine Chance. Jedoch blende ich die hier mal weg, denn das Heft ist FAN-SERVICE pur! Wer Dark Land kennt (und mag) und die Geschichte um Band 2000 gelesen hat, der wird hier bestens bedient.

Der Autor holt gleich am Anfang schon die Keule raus und lässt den immer mal wieder mysteriös auftauchenden Charakter Rakk, aka Nathaniel Dekker, agieren.
Der Sohn von Bill & Sheila, Johnny Conolly, hat derweil immer wieder traumähnliche Zustände und weiß nicht was diese bedeuten.
Zudem zieht der Autor noch eine weitere Person aus Twilight City in die Welt von John Sinclair & Co.: Bella Tosh, die Polizistin aus der Anderswelt. Die landet quasi auch direkt vor der dem Conolly-Bungalow und klingelt. Johnny ist da, lässt sie rein, sie quatschen über alte Zeiten und darüber, dass Twilight City nicht mehr so ist wie früher - Die Dunkle Mutter, ach quatsch ..., DIE SCHWARZE GÖTTIN aus TC hat TC infiltriert und AUCH einen Weg in Welt von Johnny & Co. gefunden! Bella hat angeblich neue Kräfte und bittet Johnny um Hilfe das Unheil einzudämmen. Schlussendlich nimmt sie Johnny an die Hand und teleportiert sich in ein unterirdisches Höhlensystem. Die Falle ist perfekt, denn Johnny hat nicht mal eine Waffe bei sich ...
Glücklicherweise ist da aber noch Johnnys Patenonkel, der Geisterjäger. Gemeinsam ist er gerade mit Suko auf nach Irland zu einer Inselgruppe der Clew Bay. Da gibt es eine Gemeinde Namens Mulkanny (ausgedacht? Ich habe dazu nichts im Internet gefunden.) und die Bewohner sind so gut wie alle verschwunden. Spurlos natürlich.
Der irische Cop Dan Clayton hilft John & Suko beim Start des Falls. Wo soll man bloß ansetzen ... Ah, da gibt es doch alte Legenden über okkulte Rituale in einer nah gelegenen Uralt-Villa auf einer Insel, die aber auch noch zeitgleich mit dem Verschwinden der Bewohner im Meer Versunken ist. Der einzige, der darüber etwas wissen könnte ist vielleicht der alte O´Grady, über den man sagt er ist ein verrückter Spinner und Möchtegern-Magier. Der nebenbei auch noch ab und zu sein Grundstück vermient großes Grinsen DA müssen die drei hin und schauen ob er etwas weiß. John & Suko vermuten, dass es hier nur mit übernatürlichen Dingen zugehen kann. Sie finden O´Grady tot in seiner Behausung, doch er ist gar nicht wirklich tot .... es kommt zum Kampf. Johns Kreuz ist wirkungslos, aber die Peitsche von Suko zwingt den Untoten in die Knie und sie könnne noch ein paar Details von ihm erfahren. Rakk, Psychonauten-Dämon und die Schwarze Göttin werden erwähnt. Währenddessen verschwindet Dan, wird magisch beeinflusst und soll John & Suko töten. John kann ihn mit seinem geworfenen Kreuz K.O. hauen und die schattenhafte Erscheinung verschindet aus dem irischen Polizisten. Erstmal frische Luft tanken ... John und Suko durchsuchen aber erst noch das Haus und finden einen handgeschrieben Brief, in dem interessante Sachen stehen, z.B. Transzendenz-Sphäre, keltische Druiden und ein unterirdisches Höhlensystem. Aber da werden sie auch schon von mutierten Bewohnern angegriffen. Abgewehrt! Dann können sie den Eingang des Höhlensystems finden - Da sind anscheinend auch die beiden gerade erst vermissten Kinder rein ...
Rakk taucht auf, die schnaggen kurz, dann versteckt er sich wieder. Es kommt zu einem weiteren Kampf mit mutierten Bewohnern und schließlich landen sie in der großen Halle der Welten, wo die Schwarze Göttin mit dem Psychonauten-Dämon zugange ist. Johnny ist auch da. Und die ganzen vermissten Bewohner. die sollen geopfert werden. Außerdem will die Schwarze Göttin Johnny & Rakk gerne töten und dann durch die Transzendez-Sphären rüber nach Aibon.
"Warum denn ausgerechnet Aibon?" - "Weil ich weiß, dass Paradies der Druiden eine enge, uralte Bindung zu der Anderswelt besitzt, und genau sie will ich zerstören. Niemand soll es mehr schaffen mich zu kontrollieren, niemand ..."

Puh, das ist schon eine ganze Menge. Aber weiter:

Es kommt zu einem Desaster und John & Suko haben eigentlich gar nichts dazu beigetragen - die Bösen bekämpfen sich mal wieder selbst. Beim Aufbau des Dimensionstores ist auf der anderen Seite Aibon zu sehen UND ein Reiter in Ritterrüstung. Rog! Der hat das durch die in der Halle der Welten herumgeisternden Druidengeister wohl irgendwie mitbekommen und schickt die Schwarze Göttin & den Psychnauten-Dämon irgendwo andershin, wo sie sich auflösen - und vermutlich vernichtet sind. Auch John & Co will er so umbringen, aber schafft es nicht. WIE? Das müsst ihr selber lesen großes Grinsen

Ganz zum Schluss treffen sich noch Bella und Rakk im Wald (in unserer Welt) und verbünden sich irgendwie: "Ich hätte in meiner Detektei noch einen Schreibtisch frei. Und wenn wir schon zusammenarbeiten, finden wir möglicherweise auch gemeinsam einen Weg zurück nach Twilight City ..."


Ich sag ja, das war viel. Und das war noch längst nicht alles.
Wenn es nach mir gehen würde, hätte ich die Traumgeschichten von Johnny und die beiden Kids, die den Eingang zur Höhle finden, weggelassen. Das alles wäre so schon Stoff für 2-3 Romane.
Hier treffen 3 Welten aufeinander und verschiedene Bösewichte aus diesen. Der Plot wird vorangetrieben und ist alles eher fantastisch als gruselig.
Ansonsten war es absolut klasse geschrieben und toll beschrieben - ein Genuss!
Auch die Rückblenden, Fußnoten und Erklärungen waren super & hilfreich.
Tja, Rakk ist nun nicht mehr die mysteriöse Gestalt. Alles ist quasi aufgeklärt und leider nicht mehr geheimnisvoll. Schade, aber irgendwann musste es ja so weit kommen smile Mal sehen was er und Bella in Zukunft aushecken. Ich bin gespannt.



Bewertung: GUT

Sinclair-Team: John Sinclair, Suko, Johnny Conolly

Gegner: Die Schwarze Göttin, Psychonauten-Dämon, Mutanten, Druidengeister, Elfenblut-Vampir Rog,

Weitere Charaktere: Bella Tosh, Rakk/Nathaniel Dekker, Irischer Polizist Dan Clayton

Handlungsort: England/London, Irland/Mulkanny

Besonderes: Viele "Dark Land-Einflüsse". Bella Tosh ist neben Rakk in der John Sinclair-Welt gefangen. Die Dimensionstore werden zerstört.

LKS: Leserbrief von Fan an die Redaktion.

Cover: Definitiv passend, mit der Andeutung einer Insel und der Transzendenz-Sphäre im Hintergrund. Schön düsterer Flair.

Dieser Beitrag wurde schon 1 mal editiert, zum letzten mal von JohnSinclairFanClub am 09.02.2022 16:34.

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10.02.2022 11:35
RE: Band 2271: Die Rache der Schwarzen Göttin
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Handlung: John und Suko sollen in Irland das rätselhafte Verschwinden der kompletten Einwohner, etwa fünfzig Personen, der Küstengemeinde Mulkanny aufklären. Beim letzten Kontakt hatten Bewohner aus Mulkanny der zuständigen Polizeidienststelle eine Art Erdbeben gemeldet. Während sich John und Suko ein erstes Bild von der Lage machen, erhält Sergeant Dan Clayton, von der örtlichen Polizei, die Meldung dass Moynish More ,eine vorgelagerte kleine Insel, komplett im Meer versunken ist. Die Insel war unbewohnt aber es gab auf ihr eine alte Villa in der einst okkulte Praktiken ausgeübt wurden. Um mehr über die Villa zu erfahren fahren John und Suko, geführt von Dan Clayton, zum abseits gelegenen Haus des Einsiedlers Morgan O`Grady, der sich selbst einen Magier nennt. Als sie O`Gradys Haus erreichen finden sie diesen tot vor. Gezeichnet von einer Schusswunde in einer Größe, wie sie eigentlich nur die Spezialmunition eines Nathaniel Dekker, dem zwielichtigen Detektiv aus New York, verursachen könnte. Plötzlich erwacht O`Grady als Untoter, greift die Geisterjäger an und spricht dabei von einer Schwarzen Göttin, bevor er endgültig vernichtet wird. Auch Dan Clayton gerät unter einen dämonischen Einfluss, kann aber rechtzeitig davon befreit werden. Werden die Geisterjäger das Rätsel um die verschwundenen Einwohner lösen können? Sind diese noch zu retten und kann gleichzeitig die Schwarze Göttin gestoppt werden? Welche Rolle spielt Nathaniel Dekker alias Dienstleister Rakk bei den Ereignissen?

Meinung: Mit diesem Roman setzte Rafael Marques wieder die Handlung um einige Charaktere aus der kurzlebigen Ableger-Serie „Dark Land“ fort. Ich muss zugeben, dass es mir dieses Mal nicht leicht viel in die Handlung hinein zu finden. Obwohl Rafael sicher best möglich, die für das Verständnis des Romans wichtigsten Ereignisse ausführlich zusammengefasst hatte. Zusätzlich irritierte es mich, dass Johnny immer noch glaubte das Rakk, der Dienstleister, tot wäre. Gefühlsmäßig war ich mir eigentlich sicher gewesen, dass Johnny mittlerweile von Rakks neuer Identität als Nataniel Dekker und dessen Bestreben nach Twilight City zurück zu gelangen wusste. Waren sich die beiden wirklich noch nicht wieder begegnet und hatte John seinem Patenkind auch nichts über seine Begegnungen mit Nathaniel Dekker alias Rakk erzählt? Weil ich meine Gefühle aber nicht belegen konnte, musste ich mich hier auf Rafaels fundiertes Wissen verlassen., zumal zwischen den einzelnen Roman auch eine beträchtliche Zeit gelegen hatte.

Rakks Versuch, mit Hilfe seiner eroberten Artefakte, nach Twilight City zu gelangen, war wohl krachend gescheitert, mit unerwünschten Nebenwirkungen inklusive. Statt einer erfolgreichen Rückkehr seinerseits in die Anderswelt, hatte er die totgeglaubte Schwarze Göttin in die normale Welt geholt. Diese war eher zornig als dankbar und setzte ihm gehörig zu. An der entsprechenden Stelle erinnerte ich mich auch plötzlich daran, dass im Zusammenhang mit der Jagd nach dem Psychonauten-Dämon, die sich über drei Romane erstreckte, auch schon einmal von der Schwarzen Göttin gesprochen worden war. Auch wenn es damals anders ausgesehen hatte, stellte es sich nun heraus, dass auch der Psychonauten-Dämon noch existierte. So war es schon ein Roman der Totgeglaubten gewesen.

Mit der Elite-Polizistin Bella Tosh, die plötzlich vor der Tür des Bungalows der Conollys stand, wo Johnny derzeit allein zu Hause war, hatte dann der mittlerweile vierte Charakter aus Twilight City, nach Rakk, Cruciata und der Schwarzen Göttin, den Weg in die normale Welt gefunden. Den Kurzkontakt zu Abby hatte ich dabei nicht mitgezählt. Im Falle von Bella Tosh hatte ich mich allerdings gewundert, durch welche nicht erwähnte Sphäre sie wohl in die normale Welt gekommen war, trotz ihrer verbesserten Kräfte. Das Misstrauen bestätigte sich, als sich heraus stellte dass es der Schwarzen Göttin gelungen war, ihre Gegnerin und Verfolgerin umzupolen, damit sie Johnny in die Falle lockte und zu ihr brachte. Dieses war ihr dann ja auch gelungen.

Nicht von ungefähr erinnerte das Verschwinden der Einwohner von Mulkanny an Darkwater. Damals wurden die Einwohner dieses schottischen Ortes von Kalifato, einem Großen Alten, in die Leichenstadt geholt. Niemand konnte damals gerettet werden. Dass sah dieses Mal glücklicherweise anders aus.

Beim Versuch ein Tor nach Aibon zu öffnen, sorgte am Ende der Elfenblutvampir Rog für die endgültige Vernichtung der Schwarzen Göttin und des Psychonauten-Dämons. Bella Tosh hatte ihre zusätzlichen Kräfte wieder verloren und war nun auch, nachdem sie vom Bann der Göttin befreit wurde, in der normalen Welt gestrandet. Sie schloss sich erst einmal ihrem Schicksalsgenossen Rakk an, der tatsächlich kurz in Twilight City gewesen war. Er hatte dort aber, durch das Eingreifen der Göttin, nicht alles erledigen können. Daher wird er wohl , mit einem weiteren Artefakt, über kurz oder lang einen neuen Versuch wagen ein weiteres Tor nach Twilight City zu öffnen. Die dafür benötigte Sphäre wird er wohl sicherlich finden, möglicherweise auch dann nicht ohne Nebenwirkungen.

Ich habe „Dark Land“ nie gelesen, finde es aber generell gut dass die offenen Geschichten und nicht zu Ende erzählten Charaktere in der Sinclair-Serie eine neue Heimat fanden. So wie Rafael es machte, kann man auch diese Geschichten nachverfolgen, ohne unbedingt „Dark Land“ lesen zu müssen. Bereichern konnten die Charaktere die Sinclair-Serie auf jeden Fall.

Insgesamt gebe ich für diesen Roman die Note 2 =Gut an Rafael und damit 4 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich ebenfalls mit Gut abgestimmt.

Daumen_hoch Buch

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13.02.2022 18:30
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Ich mache keinen Hehl daraus, dass ich DL von Anfang an mochte. Gerade der Unterschied zu JS machte für mich den Reiz dieser Serie aus. Das einige Elemente und Charaktere ab und zu in JS auftauchen, finde ich gelungen. Auch hier hat mir die Geschichte so sehr gefallen, dass ich ohne Umschweife ein TOP vergebe.

Die drei Handlungsstränge, die dann natürlich zusammenlaufen, sind toll aufgebaut. Ebenso der Plot an sich. Es gibt genügend Action und serientypische Erkennungsmerkmale, die den Roman auch ohne DL Kenntnisse zum Genuss werden lassen.

Ohnehin finde ich Rakk einen grandiosen Charakter, ebenso wie Bella Tosh. Gerne wieder. großes Grinsen

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Koboldoo Koboldoo ist männlich
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01.03.2022 13:47
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Rakk ist eine absolut coole Socke! Leider trafen Johnny und Rakk nicht direkt aufeinander. Mit der Göttin und dem Psycho-Dämon konnte ich nicht so viel anfangen. Der Rest war solide.

Bewertung: gut

Cover: Geht in Ordnung

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Ich lese John Sinclair + MADDRAX (Ziel für 2020 = Band 220 - 280 lesen)

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Herr der Finsternis
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31.03.2022 20:57
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Cover
Das Cover find ich gut!

Story
Als Dark Land Fan fand ich die Geschichte top!und bin sehr gespannt was noch folgt!
Bitte weiter so!
Nach wie vor find ich persönlich das die Einstellung von Dark Land ein Fehler war!

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Herr der Finsternis
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11.04.2022 12:23
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In welchen Romane von John Sinclair ist bis jetzt "Dark Land" aufgetaucht?

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Knollo
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11.04.2022 21:03
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Zitat:
Original von Herr der Finsternis
In welchen Romane von John Sinclair ist bis jetzt "Dark Land" aufgetaucht?



Das ist ja mal eine gute Frage... Dark Land in John Sinclair...

Da bin ich ja der Meinung das es sich bei der Figur von Rakk aus DL; hier Nathaniel Dekker benannt, eher um einen Cameo- Auftritt handelt, selbst wenn es in den Heften mal mehr und mal weniger wurde an mitwirkenden Personen und Handlung aus dieser anderen Dimension...

Daher gehören für mich aus persönlicher Liebe schon ein paar Hefte mehr in diese Liste... allerdings kann man sich ja ein paar Bände rauspicken... hoffentlich hab ich aus der Erinnerung heraus keine Hefte vergessen, denn Buch darüber führe ich nicht...

Prolog... der Abby Flashback
JS 2128 ''In London ist die Hölle los!'' Logan Dee (Johnny Conolly)
JS 2131 ''Comeback im Zwielicht'' Ian Rolf Hill (Johnny Conolly)
1. Akt... Nathaniels Schatzsuche
JS 2135 ''Aus den Tiefen des Hades'' Rafael Marques (Rakk)
JS 2180 ''Der Plan des Voodoo-Meisters'' Rafael Marques (Rakk)
JS 2185 ''Sturz in die Verdammnis'' Rafael Marques (Rakk)
JS 2189 ''Gefangener der Albtraumwelt'' Rafael Marques (Rakk)
JS 2194 ''Im Tempel der verlorenen Seelen'' Rafael Marques (Rakk)
Vorhang auf für ein geniales Zwischenspiel...
JS 2228 ''ES ist unter uns'' Marc Freund (John Conolly)
JS 2234 ''Wen der Wahnsinn ruft'' und
JS 2235 ''Der Spinnenfrau ins Netz gegangen'' Ian Rolf Hill
(Zweiteiler über derer Conolly´s frühere Familiäre Vergangenheit)
2. Akt... Nathaniel kommt so langsam zu Potte
JS 2237 ''Das Vampir-Amulett'' Rafael Marques (Rakk)
JS 2271 ''Die Rache der schwarzen Göttin'' Rafael Marques (Rakk)
3. Akt... Nathaniels ,,to bie Continue,,
JS 2280 ''Hotel zur Hölle'' Chris Steinberger + Rafael Marques
JS 2281 ''Todesgruß aus Twilight City'' Rafael Marques

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