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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2284: Wüstentod
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Umfrage: JS Band 2284: Wüstentod
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3
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schlecht 
1
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sehr schlecht 
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Insgesamt: 13 Stimmen 100%
 
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

25.03.2022 17:34
Band 2284: Wüstentod
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Wüstentod

Ich war auf der Suche nach dem Tod!
Mitten in der Geröllwüste des Atlasgebirges, in einem sandigen Tal, dessen ausgetrockneter Boden von der unbarmherzigen Mittagssonne noch weiter aufgeheizt wurde, befand sich das kleine Dorf Al-Sharam. Ein Ort, der so weit weg von der nächsten Stadt lag, dass er von der Menschheit vergessen worden zu sein schien.
Trotzdem war den Behörden zu Ohren gekommen, dass hier Menschen verschwunden waren. Hinter vorgehaltener Hand erzählte man sich von einem Wesen, dessen purer Anblick genügte, um jeden zu Staub zerfallen zu lassen ...

Geschrieben von Rafael Marques

Erscheinungsdatum: 19.04.2022

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152822
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
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Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

25.03.2022 17:37
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Ich hoffe, das geht für iceman klar, dass ich den Thread mal erstellt habe. Sonst kann er sich ja melden.


So kann ich mich gleich freuen, dass es mit dem Teufel der Wüste weiter geht.
Und dieses tolle Cover. Mir war kurz so, als sei das eine aufgepeppte Zaubermond-Wiederverwertung von Tony Ballard aber ich konnte kein passendes Cover dazu finden.

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152823
Sinclair Sinclair ist männlich
Foren Gott




Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 3741

26.03.2022 01:06
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Das Cover ist wirklich vielversprechend und löst eine gewisse Vorfreude auf den Roman aus. Daumen_hoch

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152829
Destero Destero ist männlich
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Beiträge: 262

24.04.2022 19:58
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Weiterführung der Geschichte um den "Teufel der Wüste".

Als alternativ Titel würde "John Sinclair und die verlorene Berberkrone" auch passen. 😎

Ein komplexes Wüsten-Epos mit leichtem Grusel Flair.

Kommt leider nicht an den brillanten Vorgänger Band 2269 heran.

Die Story fängt hier sofort ohne grosses "Plem Plem" in der Wüste mit John an.

Bewertung : reicht aber zu einem souveränen "gut"

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153523
Das Hü Das Hü ist männlich
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Beiträge: 104

26.04.2022 08:58
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Für mich auch GUT. Ich hatte erst das Gefühl, da wächst was Großes heran, aber wer weiß...

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153555
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 2449

28.04.2022 07:09
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Eine explosive Mischung aus Indiana Jones, die Mumie und Sandburgenbauen. Okay, letzteres nicht und beim ersten fehlen Hut und Peitsche. Mir hat der Roman sehr gut gefallen. Ein weiterer Signature Roman der Marke Marques.

Zwar hatte ich Baphomet immer in Frankreich angesiedelt, wegen der Nähe zu den Templern, aber da diese ja auch im Orient waren, ist ein Auftreten auf dem afrikanischen Kontinent deswegen ja nicht ausgeschlossen. Man darf sich auch als Dämon regional weiterentwickeln Augenzwinkern

__________________

God is the name of the cold, dead silence that answers the prayer of a child being molested.

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153588
Tulimyrsky Tulimyrsky ist männlich
Lebende Foren Legende




Dabei seit: 08.10.2008
Beiträge: 2449

28.04.2022 11:38
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Ich kann nicht umhin und muss die LKS mit dem epischen Gedicht von Kurt Guske erwähnen.

Wenn jemandem Versmaß, Reimschema, Zeilenlänge und Klangmelodie eines Gedichtes so sehr am Arsch vorbeigeht und sich immer nur die letzten Worte eines Satzes (oder alle 2 Sätze) reimen, dann kann ich nicht anders, als die Höchstnote zu zücken.

Im Land der Dichter und Denker ist Kurt Guske geht Kurt Guske mutig einen neuen Weg. Respekt!

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153592
JohnSinclairFanClub
Koenig




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Beiträge: 931

28.04.2022 16:10
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Ich kann nicht umhin und muss die LKS mit dem epischen Gedicht von Kurt Guske erwähnen.

Wenn jemandem Versmaß, Reimschema, Zeilenlänge und Klangmelodie eines Gedichtes so sehr am Arsch vorbeigeht und sich immer nur die letzten Worte eines Satzes (oder alle 2 Sätze) reimen, dann kann ich nicht anders, als die Höchstnote zu zücken.

Im Land der Dichter und Denker ist Kurt Guske geht Kurt Guske mutig einen neuen Weg. Respekt!


Ich finde auch, Kurt Guske sollte einen eigenen Thread hier erhalten Augenzwinkern

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153603
Michl Michl ist männlich
Eroberer


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Beiträge: 80

28.04.2022 21:47
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Hier kommt Kurt…… 🤭

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153608
Dämonengeist Dämonengeist ist männlich
Administrator




Dabei seit: 25.11.2007
Beiträge: 2923

29.04.2022 18:26
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Zitat:
Original von Tulimyrsky
Zwar hatte ich Baphomet immer in Frankreich angesiedelt, wegen der Nähe zu den Templern, aber da diese ja auch im Orient waren, ist ein Auftreten auf dem afrikanischen Kontinent deswegen ja nicht ausgeschlossen. Man darf sich auch als Dämon regional weiterentwickeln Augenzwinkern

Er war auch schon auf Mallorca aktiv ... unter anderen. Augenzwinkern

Keiner hat gemerkt, dass das mein 50. Sinclair-Roman war ... unglücklich
Nächste Chance beim 100., würde ich sagen.

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www.facebook.com/RafaelMarquesJS

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153646
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

01.05.2022 17:49
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Der Roman setzt direkt mitten im Geschehen im Atlasgebirge ein, wo John Hinweisen auf den Wüstenteufel nachgeht. Er findet nur ein entvölkertes Dorf vor und einen Boten des Baphomet. “Sie bietet dir an, dich bei der Vernichtung dieses unseligen Geschöpfs zu unterstützen, und im Gegenzug überlässt du ihr die aus Kristallen bestehenden Augen, die Augen des Bösen.“ Der Götze war schon im Besitz der Augen und soweit ich mich erinnere, hat er hoch gepokert und sie für die Erweckung des Wüstenteufels geopfert, um einen mächtigen Verbündeten an seiner Seite zu haben. Hat nicht so gut funktioniert und jetzt hätte er gern die Augen zurück. John will von so einem Deal nichts wissen und wird von drei Riesenfledermäusen angegriffen. Dann trifft er auf die Berberin Amira, deren Stamm in der Nähe lagert. Sie möchte den Geisterjäger bei seiner Jagd unterstützen.

Andernorts suchen irgendwelche Archäologen nach der legendären Berberkrone. Hinter dem Artefakt ist leider auch der Wüstenteufel mit seinen Zombies her.

Von diesen Plänen erfährt John im Berberlager. Der Dämon muss unbedingt davon abgehalten werden, die Krone in seine Finger zu bekommen. Noch im Lager greift der Wüstenteufel persönlich an. John ist dank seines Kreuzes gegen den zerstörerischen Blick der Kreatur geschützt, die Berber haben da weniger Glück. Die Kreuzformel vertreibt ihn schließlich. “Ist er ... besiegt?“ „Nein, das glaube ich nicht. Mein Kreuz hat ihn zurückgeschlagen, mehr auch nicht. Ich weiß nicht einmal, ob er geschwächt ist.“ Uff, da hat die Serie den nächsten harten Brocken. John und Amira brechen sofort zum Versteck der Berberkrone auf.

Dort gibt es die üblichen Verluste unter der Archäologengruppe und die Zombies können sich erfolgreich die Krone krallen, bis sich einer der Männer als Baphomet-Kultist outet und mit der Magie seines Meisters die Untoten vernichtet.

Ich war noch immer nicht ganz sicher, ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen war, mit Amira davonzureiten. Den Teufel der Wüste würde nichts daran hindern, noch einmal in das Lager zurückzukehren und auch die restlichen Mitglieder des Stammes zu töten. Wie schön, dass der Geisterjäger hier mal mitdenkt und nicht einfach bedenkenlos Zivilisten zurück lässt, um dem Heftplot zu folgen. In dem Fall muss er ein Risiko eingehen und auf das beste hoffen. Die Berberkrone geht vor. Dass Baphomet sie bereits geschnappt hat, weiß er nicht. Am Versteck der Krone werden John und Amira bereits von Zombies erwartet. Eigentlich kein Problem für John, aber…Gerade als ich mich fragte, was die Zombies als Nächstes tun würden, geschah etwas, das all meine Gedanken über den Haufen warf. Aus der Höhle hallte ein gellender Frauenschrei! John trennt sich von Amira, um einer Archäologin zu helfen, die von Zombies bedrängt wird. Dieses Mal hilft ihm kein Heftromanglück, sie verstirbt noch vor Ort an ihren schweren Wunden.

Das perfekte Timing hebt der Autor sich lieber für Amira auf, die trotz einem magischen Speer ihre Mühen mit den Wiedergängern hat. So musste sie verschwommen mit ansehen, wie der riesenhafte Untote seine Sichel in die Höhe riss, um sie ihr in den Hals zu rammen. „Nein“, ächzte Amira und riss ihre Augen in nackter Todesangst weit auf. Bevor der Zombie seine Sichel auf sie niedersausen lassen konnte, bohrte sich etwas von hinten durch sein fratzenhaftes Gesicht. Ihr Vater ist ihnen nachgeritten und greift in letzter Sekunde ein.

Die Zombies wären erledigt. Bleibt noch der Wüstenteufel. Wieder erscheint der Bote des Baphomet und drängt John einen Deal auf. Das wirkt mir etwas forciert. Er hat die Krone. Wieso braucht er John? Damit der den Dämon (oder Dschinn) vernichten kann, sobald er durch die Krone geschwächt wurde? Aber dann könnte auch Baphomet persönlich eingreifen und das erledigen. John begleitet die Boten zur finalen Konfrontation mit dem Wüstenteufel, wo es etwas hektisch wird und jeder ein doppeltes Spiel treibt. Kann man mal machen, kommt mir bei JS inzwischen aber wesentlich zu oft vor. Der Baphomet-Bote bietet dem Dschinn die begehrte Krone im Austausch gegen eines seiner magischen Augen an. Doch es ist eine Falle und John soll den Dschinn vernichten. Der wendet sich jedoch nicht gegen den Wüstenteufel, sondern vernichtet den Baphomet-Diener mit dem Bumerang. Baphomet will eingreifen, doch der Dschinn vertreibt ihn. Was blieb, waren die Berberkrone, der Kristall und der Teufel der Wüste, der sich nun auf die beiden Gegenstände zu bewegte. John lässt das Wesen gewähren, denn wie so oft beim modernen JS sind Gegner nicht wirklich böse, sondern tragische Gestalten. Der Wüstenteufel zum Beispiel wurde verflucht, weil er sich in die Tochter eines sterblichen Königs verliebt hatte. Mit der Krone wünscht er sich, dass sein Fluch aufgehoben wird und er Frieden findet. Der Dschinn vergeht, zurück bleibt die Krone, die vielleicht noch mehr Wünsche erfüllt. John überlässt sie den Berbern. “Glaub mir, es ist das Beste für uns alle, wenn ich sie an mich nehme. Ich werde sie später an ihren Platz zurückbringen, wo sie für alle Zeiten ruhen kann.“ Mhh, ich denke in einem der gegen menschliche und magische Zugriffe geschützten Tresore der Spezialabteilung in London wäre sie besser aufgehoben.

“Trotz der Toten war ich froh, dass zumindest das Kapitel Teufel der Wüste endgültig abgeschlossen war.“ In einem Epilog geht es dann auch dem verbliebenen Baphomet-Kultisten an den Kragen und die letzte Altlast des Romans wird entsorgt. Dieses Kapitel ist wohl wirklich abgeschlossen.



Einerseits finde ich es gut, dass Rafael Marques seine Baustellen reduziert, statt neue aufzumachen. Wobei die Berber natürlich jederzeit wieder mitspielen können. Andererseits liebe ich solche orientalischen Romane mit Wüsten-Flair und der Wüstenteufel hätte genug Anlass für derartige Abenteuer gegeben.

Wegen dem Setting bekommt das Heft einige Bonuspunkte bei mir. Dazu ist es relativ kurz, was dem Lesefluss sehr entgegenkommt. Für mich gab es keine unnötigen Längen, aber auch keine künstlich gestreckten Actionszenen. Heftromantiming und Heftromanzufälle sucht man größtenteils vergebens. Dass die Archäologin Nathalie nicht gerettet werden kann, hat mich echt überrascht.

Kleinere Schwächen zeigt die Geschichte höchstens beim Finale, wo es überraschende Wendungen gibt und der Wüstenteufel sich als tragische Figur selbst erlöst, statt wie ein Monster vernichtet zu werden. Wie man es von den Co-Autoren kennt. Manchmal vermisse ich den alten schwarz-weiß-JS. Wenigstens wirkt das alles nicht übertrieben, deshalb möchte ich meinen subjektiven Eindruck nicht in die Wertung einfließen lassen.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff (9 von 10 Amuletten). Soll ich da ein Top vergeben? Zwar hatte ich (fast) durchgehend meinen Spaß mit dem Abenteuer, aber da geht noch mehr. Eigentlich bin ich ungern so subjektiv, aber nach oben hin mache ich mal eine Ausnahme und vergebe die TOP-Wertung.

edit:

Zitat:
Original von Dämonengeist
Keiner hat gemerkt, dass das mein 50. Sinclair-Roman war ... unglücklich
Nächste Chance beim 100., würde ich sagen.

Herzlichen Glückwunsch zu 50 Romanen. Auf die nächsten 50.

Ich bin mir sicher, du als JS-Lexikon hättest bemerkt, dass es ein Jubiläums-Roman ist. großes Grinsen


Zu dem Gedicht auf der Leserseite....wenn wir Threads zu Kurzgeschichten erstellen, könnten wir zukünftig doch auch welche zu Gedichten erstellen. Sind schließlich auch nur Kurzgeschichten in lyrischer Form. Für mich war das nichts, ich schweige besser. großes Grinsen

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05.05.2022 14:12
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John wird nach Marokko geschickt - als offizieller Auftrag wartet dort der "Teufel der Wüste".

__________________________________________________

Unser Geisterjäger soll in einem Dorf in der Geröllwüste des Atlasgebirges ermitteln, in dem es zu Vorfällen kam. (Suko soll nicht mit.)
Schnell wird klar, dass hier etwas faul ist: Die Bewohner sind "weg". Zu Staub gemacht durch die Augen des Wüstenteufels.
Bei der weiteren Suche erscheint ein Diener von Baphomet und schlägt ihm einen Deal vor: Unterstützung bei der Vernichtung des Wüstenteufels im Tausch gegen die Kristallaugen. Da macht John aber nicht mit. Klar, ungeschoren kommt unser Held SO nicht davon... 3 monströse Fledermäuse greifen ihn an und es kommt zu einem Kampf. Da mischt sich dann eine Fremde mit ein und gemeinsam besiegen sie die Gegner. Amira kommt aus einem Berberlager ganz in der Nähe und bringt John durch einen Sandsturm dahin.
Kaum ein paar Worte mit dem Anführer gewechselt, greift der Teufel der Wüste das Lager an und zieht eine Linie des Todes. John kann mit Kreuz + Formel das Schlimmste verhindern und vertreibt den Fiesling.
Gemeinsam mit Amira macht er sich auf den Weg zum Eingang der Höhle, in der die von allen gesuchte Berberkrone versteckt sein soll.

Eine Gruppe von Studenten, die einem Universitätsprofessor zu den archäologischen Spuren der Berberkrone folgt, wird parallel auch noch mit ins Dilemma gezogen.

John muss sich mit Amira noch einigen Untoten stellen und Amiras Vater kommt ihnen zu Hilfe. Gemeinsam vertreiben sie das Böse und die Berberkrone bleibt an ihrem geheimen Ort.

Glücklicherweise stellt sich später die wahre Existenz des Teufels der Wüste heraus:
Der Teufel der Wüste ist ein dem Wahnsinn verfallener Dschinn, der durch einen Fluch quasi in Ungnade gefallen ist. Der Tragik entsprechend richtet er sich schließlich durch ein magisches Tor selbst, in das er hineingezogen wurde.
"Der Dschinn hatte sich mit den Kräften der Berberkrone von seinem Fluch befreien können, und da die Augen des Bösen nicht mehr existiertenn, war auch Baphomets Plan durchkreuzt worden."


Es fühlt sich an, als wäre der Autor in seinem Element. Hat wirklich Spaß gemacht die Geschichte zu lesen.


Bewertung: SEHR GUT

Sinclair-Team: John Sinclair

Gegner: Baphomet, Baphomet-Templer, Teufel der Wüste

Weitere Charaktere: Amira, Farouk

Handlungsorte: Marokko/Al-Sharam, Geröllwüste des Atlasgebirges

Besonderes: Das Geheimnis um den "Teufel der Wüste" wird gelüftet. Die Berberkrone wird gefunden.

LKS: Gedicht von Kurt Guske

Cover: Ich fand das relativ unheimliche Motiv sehr passend - gerade zu dem Wüstensetting und den Zombies. Der Teufel der Wüste wird mir bildlich nicht gut genug beschrieben, als das er sein könnte. Mir gefällt das Bild insgesamt aber.

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13.05.2022 15:59
RE: Band 2284: Wüstentod
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Handlung: Vor etwa drei Monaten hatten John und Suko erfolgreich eine Gruppe von Baphomet-Templern ausgeschaltet. Sie konnten aber nicht verhindern dass aus den, im Auftrag ihres Götzen gesammelten Artefakten, der sogenannte Teufel der Wüste neu entstand. Die Legende sagte dass der pure Anblick dieses Wesens genügte, um Menschen zu Staub zerfallen zu lassen. Mitarbeiter des Geheimdienstes fanden heraus, dass in letzter Zeit aus dem kleinen Dorf Al-Sharam, im marokkanischen Atlasgebirge, einige Menschen verschwanden. Unter strenger Geheimhaltung soll John sich ein Bild von der Lage machen. Johns Erkundungsgang durch Al-Sharam bestätigt seine schlimmsten Befürchtungen. Das Angebot der Gegenseite, ein Bündnis mit Baphomet einzugehen um den Teufel der Wüste zu vernichten, lehnt John ab. Im Kampf gegen Riesenfledermäuse erhält erhält er unerwartete Hilfe von Amira, der Tochter des Stammesführers eines Berberstamms, der traditionell in der Nähe von Al-Sharam lagert. Im Lager der Berber erfährt John von der Berberkrone. Dieses Artefakt will sich nicht nur der Teufel der Wüste aneignen, sondern auch ein Diener des Baphomet. Wer wird am Ende erfolgreich sein und wird John einen Weg finden um den Teufel der Wüste aufzuhalten und zu vernichten?

Meinung: Mit diesem Roman setzte Rafael Marques die Handlung aus seinen beiden Templer-Romanen fort. Ein Widerspruch fiel mir gleich auf den Seiten 2 und 6 auf. Auf Seite 2 war sich John richtigerweise nicht sicher ob sein Kreuz gegen den Teufel der Wüste etwas ausrichten könnte. Logischerweise ist davon auszugehen dass der Teufel der Wüste einer fremden orientalischen Magie entstammte. Nur konnte John dann auch im Gegenzug nicht davon ausgehen, dass sein Kreuz die Nähe des Wüstenteufels anzeigen und ihn warnen würde, wie es auf Seite 6 behauptet wurde. Als der Wüstenteufel dann wirklich angriff, war John tatsächlich, durch sein Kreuz, gegen seine Magie geschützt. Außerdem konnte John den Wüstenteufel mit dem Kreuz vertreiben, trotz dessen Herkunft aus einem anderen Kulturkreis. Über den Grund dachte John auch im Roman selber nach, ohne dabei auf eine Lösung zu kommen. Die widersprüchlichen Reaktionen und Überlegungen zur Wirkung des Kreuzes, waren also bewusst von Rafael gewollt gewesen, auch wenn es zunächst seltsam erscheinen wollte. Die Lösung des Rätsels sollten die Kristalle sein.

Spannend war auch der zweite Handlungsstrang um das Archäologenteam gewesen, dass sich auf die Suche nach der Berberkrone gemacht hatte. Dass Jerome tatsächlich anders tickte, als nur auf das Abenteuer aus zu sein, war absehbar gewesen. So zog auch Baphomet weiter im Hintergrund durch seinen Diener die Fäden.

Es steckte auf alle Fälle etwas von Indiana Jones im Roman. Das beste Beispiel dafür war die Strafe für Ludovic, als dieser die Krone für Jerome holen wollte. Mir gefallen Roman mit derartig geheimnisvollen Themen und Bezügen zur Geschichte immer ganz besonders gut. Die Berberkrone, um die es hier ging, war wirklich ein spannendes Artefakt mit einer besonderen Geschichte gewesen. Ihre außergewöhnlichen Kräfte könnten, in den falschen Händen, Welten verändern. In diesem Zusammenhang war es wirklich sehr menschlich gewesen, dass John zumindest in seinen eigenen Gedanken zugab, dass er durchaus in Versuchung geraten könnte, auf die Kräfte der Krone zurückzugreifen, wenn sie in seinen Besitz kommen würde. Mit der Berberin Amira hatte er bei der Suche nach der Berberkrone eine sehr interessante und tatkräftige Begleiterin an seiner Seite, die mit ihrem magischen Speer zudem über eine besondere Waffe verfügte.

Dass John Nathalie nicht mehr retten konnte, war zwar traurig und bitter, aber nach der Vorgeschichte auch absolut realitisch.

Etwas lernen konnte ich aus dem Roman auch noch. Zuvor hatte ich zum Beispiel keine Ahnung, was ein Tagelmust war. smile

Die Geschichte der Entstehung des Wüstenteufels war spannend und tragisch zugleich. Auch er war irgendwie das Opfer eines Mächtigeren gewesen. Einmal mehr war böse nicht nur eindimensional böse. Zuletzt hatte Rafael für den Teufel der Wüste auch eine sehr salomonische Endlösung sich ausgedacht. Interessant war auch die Identität des Baphomet-Dieners in der Kutte gewesen, der wirkte als wäre er ein Sohn des Spuks. War es wirklich die dunkle Seele des Vincent van Akkeren gewesen? Bewiesen wurde es leider nicht. Am Ende erreichte dann auch Jerome sein Schicksal, der immer noch auf die Krone lauerte.

Insgesamt hatte mir der Roman von Rafael Sehr gut gefallen und mich auch entsprechend unterhalten. Das Cover passte ebenfalls sehr gut zum Thema. Daher gab ich für Rafaels Roman die Note 1 = Sehr gut und damit 5 von 5 Kreuzen. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich für Top gestimmt.


Daumen_hoch Buch

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