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John-Sinclair-Forum ::: Gruselroman-Forum » Roman-Serien » John Sinclair » JS2201-2300 » Band 2292: Der tanzende Tod
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Umfrage: JS Band 2292: Der tanzende Tod
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2
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schlecht 
3
37.50%
sehr schlecht 
1
12.50%
Insgesamt: 8 Stimmen 100%
 
iceman76 iceman76 ist männlich
Administrator




Dabei seit: 22.09.2008
Beiträge: 9698

16.05.2022 14:15
Band 2292: Der tanzende Tod
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Der tanzende Tod

Er war da. Er grinste. Er schlug die Pauke. Die Menschen sahen ihn und jammerten. Sie wussten, dass sie ihm nicht entkommen konnten, denn er war gnadenlos.
Jeder musste sterben. Auch die Menschen damals hatten sterben müssen. Aber sie hatten noch etwas loswerden müssen und die Treffen zwischen Menschen und Skeletten an die Wände und Decken gemalt.
Was aber würde geschehen, wenn sie plötzlich lebendig würden?

Geschrieben von Jason Dark

Erscheinungsdatum: 14.06.2022

__________________

*** Eintracht Braunschweig ***
*** Tradition seit 1895 ***
*** Deutscher Meister 1967 ***
Liest gerade: irgendwas, was mit Grusel zu tun hat!

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154008
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

06.06.2022 23:24
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Der Vollständigkeit halber mal wieder:
https://www.gruselroman-forum.de/thread.php?threadid=4407

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154394
Destero Destero ist männlich
Tripel-As


Dabei seit: 29.01.2020
Beiträge: 262

14.06.2022 16:57
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Oh, wieder neues Umschlag-Papier???

Irgendwie matt.... rau könnte man auch sagen.

Beim neuen JS Classics hat sich das Papier noch nicht geändert.....

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154494
Schneedrache
Foren As


Dabei seit: 23.11.2019
Beiträge: 168

17.06.2022 22:11
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Der Roman lag für mich irgendwo zwischen mittel und schlecht, aber ich habe noch ein mittel gegeben. Nicht untypisch fand ich, dass Jason mit den tanzenden Skeletten anfangs eine Idee hatte, die er dann nicht weiter verfolgte. Die nächste Idee ist, dass wieder einmal Bilder durch dunkle Magie ein Eigenleben entwickeln, aber auch das wird nicht so richtig umgesetzt. Letztlich geht es einfach nur um Skelettzombies, die dem Besitzer und der Bedienung einer Curry-Wurstbude so lange auf die Pelle rücken, bis John und Harry dem ein Ende machen. Dabei kommen sie nicht mal wirklich ins Schwitzen, oder in Gefahr.

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154553
Das Gleichgewicht Das Gleichgewicht ist männlich
Team




Dabei seit: 24.09.2008
Beiträge: 10965

21.06.2022 17:40
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John hört nachts ein Klappern in seiner Wohnung. Und plötzlich steht da ein „nacktes Skelett“. Das zu tanzen beginnt. Dann hört er eine Stimme in seinem Kopf. “Es ist dein Tanz. Dein Totentanz. Wenn ich ihn beende, wirst du sterben.“ Der Einstieg in diesen Dark ist schonmal ziemlich…gewagt. Naja, der Geisterjäger killt den hampelnden Untoten fix mit seinem Kreuz und fertig. Was soll der Blödsinn? John hat schon eine Idee und erinnert sich fünf Tage zurück, wo er in Deutschland war. Dort hat er sich mit Harry Stahl in einem Kloster künstlerische Darstellungen von Totentänzen angesehen. Kann man sich mal gönnen. Erstmal gibt es natürlich eine Currywust, dann checken sie ins Hotel ein und schließlich geht es zum Kloster. Das hat geschlossen, aber sie können den Teil der Ausstellung im Außenbereich ansehen. Hier hört John zum ersten mal die mysteriöse Stimme in seinem Kopf.

Und jetzt in London schon wieder. Beim ersten Versuch war das Skelett zu mir gekommen. Es würde noch einen zweiten geben, aber den wollte ich nicht abwarten, sondern wieder nach Deutschland reisen und jetzt reif für eine Besichtigung sein. Das Kloster ist jetzt geöffnet, da können sich John und Harry einen schönen Tag machen. Sie merken sofort, dass eines der Skelette aus einem Fresko verschwunden ist. Das Kreuz erwärmt sich. “Im Gestein tut sich was. Es kann sein, dass sich unser Freund dort verborgen hält.“ Ich hätte eher vermutet, dass es das Skelett ist, was John in London vernichtet hat und jetzt natürlich auf dem Bildnis fehlt. Als der Geisterjäger die Formel rufen will, wird das Skelett (das es auf dem Fresko gar nicht gibt?) durch einen Luftzug in die Höhe gerissen und verschwindet.

Auf dem Klostergelände gibt es auch einen „Fress-Truck“ für die Besucher. Dort stehen nicht nur Hungrige an, sondern plötzlich auch Gerippe, die aber nur die beiden Helden wahrnehmen. Als John sich mit dem Kreuz nähert, reagieren die Skelette. Die feinstofflichen Gestalten zuckten plötzlich hin und her. Zugleich verloren sie an Dichte. Die Körper blieben zwar noch, aber sie waren nicht mehr lange zu sehen, denn sie verschwanden einfach. Wie unheimlich.

Naja, die beiden Männer sehen sich weiter die Ausstellung an, jetzt wo sie auch ins Kloster rein können. Hat der Altmeister kürzlich selbst so eine Ausstellung besucht oder eine Doku darüber gesehen? Es passiert nichts spannendes, dafür beschreibt er nach und nach die Bildnisse. Ein Mönch möchte ihnen ein ganz besonderes Fresko zeigen. John und Harry folgen dem Kerl und laufen geradewegs in eine Falle. Sie werden eingesperrt und die unheimliche Stimme meldet sich wieder. Im Bild bewegt sich plötzlich das Skelett. Will es sie angreifen? Ich hatte Erfahrungen mit diesen Gestalten sammeln können. Das lag zwar lange zurück, aber ich wusste auch, dass man ihnen den Schädel abhacken musste. Nun erstens bin ich mir sicher, dass John ziemlich regelmäßig mit belebten Gerippen zu tun hat. Und zweitens hat er die definitiv auch anders klein bekommen. Kreuz, Silberkugel, Bumerang. Hey, erst gestern hat er eins mit dem Kreuz sofort plattgemacht, weiß er das nicht mehr? Köpfen ist für den Geisterjäger völlig unnötig. Sein Kreuz hat er hier dabei und seine Beretta vermutlich auch. Das Fresko befindet sich um einen Steinsarg herum. Ich muss wohl überlesen haben, wie die Gerippe aus dem Gemälde gestiegen sind, aber plötzlich stehen sie im Raum und werden von den beiden Geisterjägern gehetzt. Der Roman ist noch nicht einmal halb rum und meine Lesefreude wurde mir ausgesaugt, auch gruselig.

Ein Skelett mit Pfeil und Bogen zielt so gut wie die Stormtrooper aus Star Wars, ein anderes mit einer alten Flinte stolpert doof und fällt zu Boden. Nur ein drittes wird ihnen gefährlich und will John erwürgen. Alle drei Skelette werden erledigt, indem man ihnen den Schädel zertrümmert. Äh, Kreuz des Hesekiel, Hallo? Wieso machen sie es sich so schwer? Ich bin ja froh, wenn das Kreuz aus Gründen nicht wirkt und man sich etwas einfallen muss. Aber es muss schon Gründe und eine Idee dazu geben. Gut, die Untoten sind erledigt, jetzt muss man den Weg nach draußen finden. Harry Stahl hatte den linken Zeigefinger in die Höhe gestreckt und ihn zuvor mit Speichel bedeckt. Ich kannte diese Figur. Die machte man, wenn man herausfinden wollte, aus welcher Richtung der Wind wehte. Den Ausgang finden sie so nicht, nur einen Raum, in dem ein riesiges Skelett hockt. Es war nicht von oben bis unten ein Skelett. Der bleiche Totenschädel fehlte. Stattdessen sah ich dort die dreieckige Fratze des Teufels … Na bitte, das klingt doch schon interessanter. Außerdem befinden sich hier einige Mönche, die tief in Mediation versunken sind. “Sie sehen aus, als würden sie schlafen.“ „Das ist nicht gut. Schlafen sie denn?“ „Das kann ich dir nicht sagen. Es ist möglich, muss aber nicht sein.“ Ach ja, tolle Darkfloskeln gibt es diese Woche auch. Schon jetzt auffälligere als in seinen letzten Heften. John geht zum Skelett und nimmt ihm seine Teufelsmaske ab. Das weckt die Mönche. Und zwei Feuerzungen schießen aus den Augen der Maske nach John…der natürlich durch das Kreuz vor dem Höllenfeuer geschützt ist, wie immer. Der Geisterjäger hat doch seine Beretta dabei und jagt dem Riesenskelett ein paar Silberkugeln in den Schädel. Erledigt.

“Ich habe Probleme mit den Mönchen.“ „Warum?“ „Sie bewegen sich nicht. Das ist auch okay, aber jetzt habe ich den Eindruck, dass sie keine Menschen mehr sind, sondern ganz andere Wesen in Verkleidung.“ „Wen oder was meinst du denn, Harry?“ „Zombies, John, verdammte Zombies ...“ Na, das wäre John doch garantiert aufgefallen, als er sie sich angesehen hat. Zumindest die Nähe des Kreuzes hätte etwas bewirken müssen. Es sind tatsächlich Zombies. Die aber nur dumm herumstehen und nichts machen. So stellen sich die wirklich wichtigen Fragen. Sind das vielleicht passive freundliche Zombies? Oder doch keine Zombies, obwohl sie so aussehen? Ja, das interessiert den Leser total. Schließlich macht John endlich was und präsentiert ihnen das Kreuz. Das nicht reagiert. Also dich freundliche Pazifistenzombies? Einer der Mönche beginnt zu sprechen. Er freut sich sogar über den Anblick des Kreuzes. Asmodis hatte das Kloster übernommen, bis John sie befreite. Ok, vergessen wir diese Zombiekacke zum Seitenschinden einfach. Es sind normale Menschen, die jetzt wieder klar denken können. Fall gelöst, John und Harry können nach Hause….wobei, Moment Mal. “Hat jemand an die Skelette gedacht?“ Harry lachte unecht. „Die haben wir vergessen. Oder nicht?“

Die haben in der Zwischenzeit ihre Malereien und das Kloster verlassen. Zwei Fress-Truck-Besitzer gehen auf eines der Skelette zu, um den Unsinn aufzulösen. “He, was ist mit dir? Wer treibt sich an? Wieso kannst du gehen? Wo ist dein Motor oder Chip?“ Mona fummelt an dem Gerippe herum, das davon genervt ist und sie würgt. Jason prügelt mit bloßen Fäusten auf den übergriffigen Untoten ein, rammt ihn und zertritt ihn schließlich den Schädel. Jetzt bloß weg hier. Er lief zur Fahrertür. Aber auch die vier Skelette kamen, und die waren verdammt schnell. Sie packen Jason und schleifen ihn zu einem nahen Baum, um ihn zu erhängen. Mona will sich für ihre Rettung revanchieren und greift die Skelette mit einem Fleischspieß an. Die entwenden ihr jedoch das Teil und setzen es gegen sie ein. Die Spitze war es nicht, die sie traf. Die musste umgedreht worden sein, und dann erwischte das stumpfe Ende ihren Hinterkopf. Wie lieb von den Gerippen, dass sie mitdenken und den Spieß extra nochmal drehen, bevor der Jugendschutz einschreitet.

Jason soll nun erhängt werden. Doch im perfekten Timing kommen schon die Helden angerannt. Eigentlich müsste jetzt nach einem kurzen Finale gegen wenig aufregende Gegner das ENDE kommen. Doch der Roman geht noch 10 Seiten. Deshalb verjagen John und Harry die Skelette nur, statt sie alle zu vernichten. Mit Silberkugeln oder der Kreuzformel wäre das problemlos möglich gewesen. Man verfolgt sie Gerippe auch nicht, so dass sie plötzlich verschwunden sind. Toll. So geht es jetzt zurück ins Kloster. “Ich denke, wir sollten uns mit den Mönchen unterhalten. Kann doch sein, dass sie vielleicht eine Idee haben, die uns weiterhilft.“

Die Untoten sind vermutlich auf den Weg ins nächste Dorf. In die Richtung fahren auch die beiden Fress-Truck-Besitzer. Ein Gerippe steht mitten auf der Straße und wird einfach umgefahren. Die Skelette haben das Dorf erreicht und es scheint zum Finale den ersten Toten zu geben. Monas Vater wurde von einem Gerippe die Kehle zerkratzt. Mona und Jason selbst werden auch nochmal attackiert, als John und Harry endlich eintreffen. Ich holte meine Pistole hervor, schoss aber nicht. Ich setzte die Beretta als Schlagwaffe ein. Dann erschießt er die Skelette aber doch mit Silberkugeln. Keine Ahnung. Die paar lausigen Gerippe sind dann jedenfalls Geschichte.



Abgesehen von dem einen überraschenden Toten zum Schluss ist das ein schön braver Roman, der wunderbar ins Genre des Frauengrusels gepasst hätte. Die Gerippe tun nichts und die Geisterjäger müssen sich sehr konstruiert zurückhalten, damit der Roman nicht schon nach der Hälfte erledigt ist. Für diese Umsetzung hätte ich wohl noch 4 Punkte vergeben. Schwaches Dark-Mittelmaß. Dazu kommen aber leider einige Schwachstellen. Auffallend schlimme Dark-Sätze. Dieses Herumgeeiere, ob die Mönche nun Zombies sind und wie ihre Gesinnung ist. Die letzten unnötigen Seiten, weil John und Harry ihre Gegner nochmal laufen lassen. Es war wieder ein Roman, bei dem ich an mehreren Stellen nachlesen musste, ob ich etwas überlesen habe, weil es einfach keinen Sinn ergibt.

großes Grinsen großes Grinsen großes Grinsen Baff Baff Baff Baff Baff Baff Baff (3 von 10 Kreuzen) und von mir leider doch ein knappes SEHR SCHLECHT. Ich habe noch überlegt und Grottig ist das Abenteuer auch nicht, aber für mich war das eines der Negativbeispiele, das interessierten Sinclair-Probelesern die Lust auf die Reihe nehmen könnte. Die Engel-Rachetour letztens hatte zum Beispiel auch klare Schwächen und schlimme Handlungsfehler, aber der Engel war wenigstens ein ernstzunehmender Gegner, anders als diese Rumsteh-Skelette hier (bis auf das Finale).

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154618
Sheila Conolly Sheila Conolly ist weiblich
Kaiser




Dabei seit: 24.06.2009
Beiträge: 1350

15.07.2022 22:36
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Also, erstmal fand ich die Rückblende gelungen. Sowas kommt, bei mir zumindest, immer besser an, als wenn sowas „nur erzählt“ wird.
Bei solch aktiven Rückblenden wird es schöner „sichtbar“ smile

So, dann mal zur Handlung … der tanzende Tod …
Der hat John des Nachts besucht. Ein Skelett, das vor seinem Bett rumtanzt und ihn mental wissen lässt, dass er stirbt, wenn es aufhört zu tanzen.
Dann wurde beschrieben, dass John tatsächlich auch was spürt, je schneller das Skelett tanzte: einen innerlichen Druck und er kriegte leichte Atemnot. Sehr cool.
Dann schnappte er sich sein Kreuz. Ich muss sagen, an der Stelle hätte ich es besser gefunden, wenn diese Symptome entweder nachgelassen hätten oder keine Besserung spürbar war, als er seinen Talisman berührte.
Allerdings ist es nicht meine Geschichte, sondern die des Autors und deshalb wird er sich da bestimmt was anderes bei gedacht haben.
So berührte John jedenfalls das Skelett mit dem Kreuz und es zerfiel.
Wegen dem Tanz, den es aufgeführt hat, kommt ihm aber auch die Begebenheit mit Harry Stahl in den Sinn … was eventuell der Grund für den tanzenden Tod in seinem Schlafgemach sein könnte.

Das Geflachse von Harry und John fand ich auch nett, so schön chillig und man wurde sich mal wieder bewusst, dass die zwei auch ganz normale Kerle sind und nicht immer nur mit gezogener Knarre und in Hab-Acht-Stellung unterwegs durch die Gegend touren.
Fress-Truck … Fressalien … Currywurst … herrlich! Ich hab mich echt beömmelt. Als würde JD neben mir stehen und das so, live und in Farbe erzählen großes Grinsen großes Grinsen

Es gibt Action im Kloster, Action am Fress-Truck, nachher auch noch im Ort.
Am Ende gibt es mit Monas Vater noch einen Toten, bevor die Skelette zerlegt werden.
Schließlich soll es doch ab und an auch mal etwas ruhiger zugehen in einem Roman, gerade wenn es vorher heiß her ging. Voilà!

Zudem kann man John ja wohl auch keinen Vorwurf machen, dass er nicht sofort mitm Kreuz alles plattmacht. Dafür hat Asmodis‘ Fratzenmaske gesorgt. Er will halt wissen, was Phase ist … bevor sie abhauen und die Mönche nachher nochmal belästigt werden. Auch die Nummer mit den Zombies, bzw. die Frage, ob die teilnahmslos wirkenden Mönche Zombies sind. Aber sie stehen „nur“ unter der Fuchtel des Teufels, was dann ja gelöst wird und die Mönche wieder normal denkende Menschen sind.
Als Mona im Ort angegriffen wird, vermöbelt John die Skelette erstmal. Wahrscheinlich, um das Mädel zunächst aus der Schusslinie zu holen, denn danach erst ballert er den Knöchernen die Rüben vom Klappergestell.

John und Harry kloppen sich auch im Klosterkeller mit den angreifenden Skeletten, anstatt gleich wieder das Kreuz zu bemühen. Da wird ja auch immer rumgemosert, wenn die ultimative Waffe immer sofort gezückt wird. Hier passiert das eben nicht und … auch wieder nicht gut *tztztztz Augenzwinkern Zunge raus
Ich fands jedenfalls cool, weil die beiden sich so auch etwas anstrengen mussten, die Skelette plattzukriegen.

Sehr genial fand ich auch, dass man die Bilder-Zyklen, bzw. Fresken zum Totentanz auch real bewundern kann, die hat JD schon sehr detailreich und im wahrsten Sinne des Wortes lebendig beschrieben!
Der Tod und der Papst, der Toten-Marsch …. und besonders das große Gemälde mit dem Tod als Sieger: der steinerne Sarg mit den gekrönten Toten drin, die bettelnden Leute, das Skelett mit der Krone in der Mitte, links das Skelett mit Pfeil und Bogen, rechts das mit der antiken Knarre … schon ne coole Sache und auch mit diesen Waffen gegen unsere Helden sehr rund eingebaut!! smile

Aber dass Mönch Clavell nach der Teufelsaustreibung auf einmal fluchte … „Sie suchen die verdammten Skelette.“ … nananana … großes Grinsen großes Grinsen

Die Idee, aus diesen echten Bildern ne Gruselstory zu machen und die Skelette daraus ein bisschen tanzen zu lassen, fand ich schon sehr gelungen.
Mich hat die Geschichte um die Totentänze, den tanzenden Tod, John und Harry mittendrin, deshalb sehr gut und auch kurzweilig unterhalten. Ich hab den Roman jedenfalls in einem Rutsch gelesen und fand ihn auch an keiner Stelle langweilig. Besonders die Bildbeschreibungen und die daraus lebendig gewordenen Skelette hatten was.
Das Ambiente im Klosterkeller mit dem großen Siegesgemälde und den angreifenden Skeletten und ihren Waffen fand ich dazu schön schummrig schaurig beschrieben.
Johns sportliche Meisterleistung, der zuschlagenden Tür noch entgegen zu hechten, hatte auch was. Da scheint Sukos Gemecker über die fehlende körperliche Fitness seine Freundes wohl doch endlich mal gefruchtet zu haben großes Grinsen
Nur dass Asmodis nicht mit stolzgeschwellter Brust kurz in Erscheinung getreten ist, war irgendwie schade. Der reibt ihnen doch sonst auch immer gern unter die Nase, wenn er was gerissen hat.
Außerdem waren Mona und Jason Fletcher auch nicht untätig und haben ordentlich mitgemischt, so gabs dann eben an zwei Stellen Action und noch den Schlussakt mit Opfer für alle gemeinsam.

Eine Frage bleibt dann allerdings noch: sind die Gemälde/Fresken jetzt ohne die Skelette zu bewundern oder wurde die ursprüngliche Ordnung wieder hergestellt? Augenzwinkern großes Grinsen

Zitat:
Original von Das Gleichgewicht
“Im Gestein tut sich was. Es kann sein, dass sich unser Freund dort verborgen hält.“
Als der Geisterjäger die Formel rufen will, wird das Skelett (das es auf dem Fresko gar nicht gibt?) durch einen Luftzug in die Höhe gerissen und verschwindet.

Hast du doch schon geschrieben, my dear: John vermutet es IM Gestein … versteckt … woraus es dann entfleucht Augenzwinkern Oder meinst du was anderes?


Das Cover, also das Bild an sich, das hatte was. Allerdings war mir an den Gestalten noch zu viel Fleisch dran für nackte Skelette … auch wenn die Knochenfarbe ja ungefähr hinkommt Zunge raus großes Grinsen

Die Briefe aus der Gruft präsentieren eine „Hasenjagd“ großes Grinsen
Eine Kurzgeschichte von Michael Sonntag.
Nach einer apokalyptischen Zeit wird ein Jäger, der Bock auf Macht-Ausübung und damit auf töten hat, weil er als kleiner Angestellter immer der Macht anderer ausgeliefert ist, plötzlich zum Gejagten.
Seine Gelüste, hier Herr über Leben und Tod spielen zu können, wird ihm zum Verhängnis.
Fand ich gut geschrieben. Kurz, knackig, eingeschlagen, sehr gut! smile Daumen_hoch

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"Man sieht es, man hört es und man riecht es ... !"
"Also ... das musst du uns erklären, Sheila ... !"
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155384
Sinclair Sinclair ist männlich
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Dabei seit: 12.04.2020
Beiträge: 3741

18.07.2022 14:30
RE: Band 2292: Der tanzende Tod
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Handlung: Mitten in der Nacht erscheint an Johns Bett ein tanzendes Skelett. Es führt einen Totentanz auf, bis es John zu viel wird und er den ungebeten Gast vernichtet. Der Vorfall lässt John an seinen, erst kürzlich erfolgten, privaten Besuch bei Harry Stahl zurück denken. Dabei hatten beide ein Kloster im Hunsrück besucht und sich dort Teile einer Ausstellung über Totentänze angesehen. Nur das Kloster selber war nicht zugänglich gewesen. Aufgrund des seltsamen nächtlichen Vorfalls entschließt sich John dazu, erneut mit Harry Stahl in den Hunsrück zu fahren um das Kloster noch einmal genauer zu überprüfen. Dort hatte sich einiges verändert. Sie waren nicht mehr die einzigen Besucher, es gab einen Imbisswagen und auch ein Skelett, dass John und Harry beim ersten Besuch besonders auffiel, war nun verschwunden. Trotz der größeren Besucherzahl werden John und Harry aber schon bald in eine Falle gelockt.

Meinung: Weil ich mich über den letzten Roman von Jason Dark (Band 2287) sehr geärgert habe, wollte ich diesen Roman eigentlich auslassen. Zunächst war ich aber froh, dass ich es doch nicht tat. Die ersten beiden Kapitel des neuen Romans von Jason Dark waren herrlich skurril und köstlich. Die Schreibweise stimmte und es war einfach herrlich verrückt, dass mitten in der Nacht ein Skelett auftauchte, welches dann vor Johns Bett erst einmal ein flottes Tänzchen hinlegte, bis Johns Kreuz den Auftritt rapide beendete.

Auch die anschließende Vorgeschichte machte Spaß. John besuchte Harry mal privat. Die lockere und gelöste Stimmung wurde gut vermittelt. Eine Bilder-Ausstellung über Totentänze sich anzusehen, dürfte aber nicht jedermanns Freizeitvergnügen sein. Dafür bekam John bei diesem Fall zweimal, innerhalb weniger Tage die Gelegenheit die berühmte Currywurst zu essen. smile

Die Szene mit den Skeletten am Imbisswagen, die nur für John und Harry sichtbar waren, gefiel mir ebenfalls gut. Ein kleiner Fehler war aber im Text auf der Seite 28 vorhanden. Johns Aussage dass Besucher durch den Kellerraum, indem sie fest saßen, geführt würden und es daher zwei Ausgänge geben müsste, stimmte so nicht. Der Mönch, der sie in den Raum lockte, hatte dabei ausdrücklich gesagt, dass er ihnen etwas Besonders zeigen wolle, was normale Besucher nicht zu sehen bekämen. Dass sie dann wirklich eine versteckte Tür fanden, war reine Glückssache und damit dann auch ein anderes Thema.

Einen Imbisswagen „Fress-Truck“ zu nennen, war sprachlich fragwürdig und nicht besonders fein, zumindest aber auffällig. Erst viel später, auf Seite 46, wurde von Jason die feinere Wortvariante „Ess-Truck“ gewählt. Auf Seite 13 war im Text noch von einer ordentlichen Besucherzahl die Rede gewesen. Das verhinderte aber nicht, dass der Chef des Imbisswagens, die Zahl seiner Kunden, auf Seite 31, als zu gering empfand. Möglicherweise ein kleine Widerspruch aber unter Umständen wollte halt nicht jeder Gast auch etwas bei ihm essen. Etwas seltsamer war für mich der gewählte Name des Imbisswagenbesitzers, Jason Fletcher, gewesen. Bestimmt kein gängiger Name für einen Imbisswagenbesitzer in Deutschland. Möglicherweise war er ja aus England eingewandert. smile

In der zweiten Romanhälfte ließ die bis dahin gute Qualität des Romans spürbar nach. Die Handlung verlor an Spannung und wurde eintöniger. Auch die Dialoge wurden teilweise schwächer. Die Handlung plätscherte nur noch vorhersehbar vor sich hin, ohne dass noch etwas besonders erwähnenswertes geschah. Grobe Fehler gab es aber auch nicht, was mich ein wenig mit dem Autor versöhnte. So war es am Ende insgesamt ein solider Serienroman der Mittelklasse, den ich mit der Note 3 = Befriedigend und damit 3 von 5 Kreuzen bewertet habe. Nach der im Forum üblichen Wertung habe ich mit Mittel abgestimmt.

Buch Alt

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155463
Loxagon Loxagon ist männlich
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Beiträge: 2679

28.07.2022 16:22
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Ein Roman, der deutlich besser war, als der letzte Dark, vor allem weil es kaum Logikbugs gab.

Hier merkt man deutlich, dass Dark endlich wieder mehr zur Serie beitragen sollte, als nur den Fall der Woche. Er verschenkt einfach zu viel Potential, aber beweist, dass er es immer noch drauf hat!

Ich vergebe ein SEHR GUT.

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